#Lokalgeplänkel

Hitze in der Kita: Wer trägt Verantwortung, wenn es heiß wird?

Dennis Hentschel, Patrick Schumann Season 3 Episode 107

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Wir sprechen über Hitze als echtes Risiko in der Kita Heidekrautbahn - und darüber, wie schnell sich fehlender Hitzeschutz in der Kommunalpolitik rächt. Danach nehmen wir den Entscheidungsstau in der Gemeindevertretung auseinander: vom Hort-Neubau in Schildow über Radwege bis zum Parkhaus.

  • Hitzestress in Kita, Schule und Hort als wiederkehrendes Problem
  • fehlende kurzfristige Maßnahmen wie mobile Klimageräte - und warum eher Ablehnungsgründe gesucht werden, statt umzusetzen
  • Trinkwasserbrunnen und Wasseranschlüsse an öffentlichen Plätzen als machbare Lösung
  • Termine vor Ort: Heidefest und Sommersportkurs auf dem Dorfplatz
  • Tafel, Lebensmittelspenden und Lebensmittelrettung - Logistik als Engpass
  • Ausbau der Kastanienallee und die Folgen für Alltag und Podcast-Produktion
  • Gemeindevertretung: Mobilitätsmanager, Radwege-Lückenschlüsse und Erwartungsmanagement
  • vertagte Entscheidungen - Ausschüsse statt klarer Beschlüsse
  • Hort-Neubau Schildow mit Multifunktionsgebäude und Bürgerentscheid; Parkhaus nur mit Nutzungs- und Instandhaltungskonzept

Werft gern selbst einen Blick in die Protokolle auf der Gemeinde-Website - und schreibt uns, welches Thema euch besonders interessiert.

Aufzeichnung vom: 02.07.2026

👉 podcast.lokalgeplaenkel.de

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Begrüßung Und Kurzer Studio-Check

SPEAKER_00

Hey, aufgepasst und umgespitzt! Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Meckerland. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuern. Starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drumherum. Macht euch bereit. Lacht, staunt und diskutiert mit uns. Und vor allem, hört nicht auf zu laut.

SPEAKER_01

Hallo und herzlich willkommen in Beckerland. Heute mal ohne Intro, mein Lieber. Dann gehört es denn erstmal aufs Ohren so. Wir haben ja nebenbei, dass ihr das normale Intro beim Podcast Producer, also bei dieser Plattform, hört, spielen wir hier ab und zu auch nochmal ein paar Films ein. Und eigentlich stimmen wir uns ein mit unserem eigenen Intro. Ja, damit wir so ein bisschen auf Flow kommen. Ja, aber wir haben heute einen engen Terminplan gerade hier reingestimmt ins Studio. Jetzt die Aufnahme, danach geht es noch weiter, denn. Nee, das hat sich noch nicht. Das kommen wir nachher dazu, oder? Kommen wir da hinten.

SPEAKER_05

Ja, da kommen wir nochmal dazu dazu. Ja, so voll ist heute unser Storyboard ja nicht, weil die ganze Woche war eigentlich schon Knüppeldicke voll, bei mir zumindest, ja. Meine Tochter wurde zwölf. Wir hatten die GV am Montag gehabt, da können wir vielleicht ein paar Sätze draus verlieren. Du hast ja immer so ein unwahrscheinliches Gedankenspektrum. Ja, aber nach der Sitzung ist es eher ein Gulasch geworden. Also ich kann mir ja Sachen, ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist, schon immer eigentlich mehr merken, die langfristig sind, also Passwörter, ich habe bestimmt 400 Passwörter im Kopf, Kundennummern, irgendwas, keine Ahnung. Ich kann mir aber von irgendwelchen Veranstaltungen schlecht merken, was so im Einzelnen gesprochen, im Einzelnen diskutiert wurde. Ich weiß aber die Quintessenz noch. Das weiß ich alles noch, ja. Bist du der Typ, der ist nicht mehr? Man kann aber nach vorwärts denken an irgendwelche Termine in der Zukunft.

SPEAKER_01

Und das ist ja kein Problem. Was ist so montags bei dir? Jemand trifft dich so, Mensch, Dennis, na, wie war denn Wochenende? Du sagst gut und was hast du gemacht?

SPEAKER_05

Naja, so Special-Themen krieg ich schon noch hin, aber wenn du mich jetzt fragst, wenn du so ein Wochenende hast.

SPEAKER_01

Wenn ich das Mittagessen habe zum Beispiel, muss ich schon mal nachdenken. Weil das, da ertippe ich nämlich auch manchmal, dass wenn ich kein Highlight an den Wochenenden hatte, einfach nur einen ganz normalen Tag mit so ein bisschen durchmischt von Gartenarbeit, vielleicht kurz mit dem Nachbarn quatschen, ein bisschen was essen. So ein ganz simple Day, dann stehe ich am Montag wirklich da und denke mir so, okay, Moment, den habe ich getroffen, da ich hab doch was gemacht, ich war doch weg. Ich war nicht richtig.

SPEAKER_05

Zu viel Langeweile. Da kommt schon mal manchmal was auf.

Hitzestau In Der Kita

SPEAKER_01

Aber eins sage ich dir, Dennis, die Leute, die oder die Kinder, die in der Kita-Heidegorbahn aktuell untergebracht sind, die können sich definitiv an die aktuelle Woche erinnern und auch an die letzte Woche. Denn wir haben ein Schreiben bekommen und auch mitgelesen, dass es verdammt warm da drin ist, keine Kühlung gibt, auch aus der Verwaltung, obwohl, ich will jetzt nicht sagen Brandbrief, aber da wurde schon richtig mit den Alarmglocken geläutet und trotzdem kommt die Antwort, selbst mobile Klimageräte oder eine schnelle, kurzfristige Lösung, wird nicht bereitgestellt.

SPEAKER_05

Tja, schade eigentlich, weil die Kita wurde ja relativ neu gebaut. Also ihr wisst ja, die Kita-Heiderkrautbahn ist die gegenüber vom Bürgersaal und von der Europaschule. Deine Lieblings-Kita, wo das Licht immer Tag und nach brennt. Oh ja. Den Strom hätte man vielleicht sogar teilweise in Klimaanlagen ummünzen können. Kleiner Sidekick hier. Und da ist tatsächlich beim Bau offensichtlich auch nicht so wirklich mit Verschattung und Klima- oder, keine Ahnung, Kühldecken, was da so für Möglichkeiten gibt, gearbeitet worden und daran gedacht worden, was eigentlich schade ist. Also jetzt haben wir das Dilemma. Klar, jetzt kann man sagen, okay, diese 40-Plus-Tage sind im Jahr auch abzählbar.

SPEAKER_01

Aber dieses Thema, dieses Thema, dass Schule Kita Hort zu warm ist, das kennen wir doch von ganz vielen Stellen. Ich weiß von der Schule in, von der Europaschule, glaube ich, dass da ganz lange diese Rollos nicht funktioniert haben. Und eigentlich ist doch auch jeder Gemeindevertreter oder Vertreterin oder auch jeder zur Verwaltung geschärft mit dem Auge und Ohr dabei, wenn es heißt, okay, wir haben hier ein Gebäude, da sind Kinder und Jugendliche drin, das muss im Sommer auch möglich sein, abzukühlen. Ja, ich sage jetzt nicht, dass es unbedingt zwangsweise eine Klimaanlage für das gesamte Gebäude sein muss, aber auf alle Fälle, dass man sich so ein bisschen schützt davor, dass das zu warm wird. Das wurde doch damals bestimmt auch nachgefragt, da wurde doch auch dran gedacht und da hat doch bestimmt irgendein Planer auch gesagt oder begründet mit irgendwelchen Gründen, wir müssen uns darum keine Sorgen machen. Ich war noch nicht mit dabei gewesen und wenn man dann das Ganze glaubt, und ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, da hat der Architekt, Planer oder was auch immer, gesagt, aus folgenden Gründen wird das nicht warm oder kann nicht warm werden. Und das hat auch jeder geglaubt und dann ist das Ding auch so durchgegangen, weil das hätte doch sonst jemandem vorher gemacht.

SPEAKER_05

Tatsächlich ist es so, wie du sagst, ist meine Beobachtung so gewesen, in den sechs oder sieben Jahren, die jetzt kommunalpolitisch ein bisschen aktiv bin, dass wenn so Gebäude oder sonst wie was ist, dass es ja immer relativ früh heißt, naja, das brauchen wir jetzt noch nicht zu betrachten. Das wird nachher eine Ausführungsplanung und dann achten wir darauf und dann achten wir darauf. Aber diese ganzen Entscheidungsworkflows, sage ich jetzt mal, Prozesse sind alle dann so, und Details klären wir dann später. Ob tatsächlich jemand sich dann an die Details immer später erinnert oder die auch tatsächlich umgesetzt werden, weiß ich nicht. Es ist immer so ein Thema, wo ich denke, na, eigentlich müsste man es doch gleich mit festholen.

SPEAKER_01

Und wer macht es? Eigentlich musste jemand bestimmen, du hast die Aufgabe, alles, was jetzt hier so besprochen wurde und in den Protokollen steht, später auch zu prüfen, dass das auch abgeliefert wurde. Okay, aber haltet durch. Ich hoffe, dass politisch da ein bisschen Druck jetzt aufgebaut wird. Und auch wenn es vielleicht zu spät ist, obwohl Richtung August können wir auch nochmal mit so heißen Tagen wahrscheinlich rechnen. Der ganze Sommer kann ja heiß sein. Ja, ja, genau. Und ist ja noch nicht zu Ende und dann einfach so eine, und das finde ich eine plumpe Antwort, die ich da gelesen habe. Es gibt keine Lösung und nichts Vorübergehendes aus Gründen von, und dann wurde wieder die Palette an Gründen dahergenommen. Hygiene, Sicherheit, Elektrik, Absicherung, also alles, was man so eigentlich Umweltschutz lexikonäre Veränderungspolitik, ja.

Trinkwasserbrunnen Und Denkblockaden

SPEAKER_05

Ja, das ist halt wirklich, das hatte ich jetzt an dem Montag auf der GV auch nochmal Thema, da war das Thema nämlich, du erinnerst dich, diese Elektrokästen an den Elektrokisten? Na, die Strombereitstellung, kennt der Platz. Ja, ja. Dann unter anderem halt auch Dorfplatz und so weiter, die Hotspots. Und da war ja. Ich hoffe, wir haben das ja angesprochen. Oder ich hatte ja den Einwand gebracht, Mensch, ja, denk doch aber mal ein Stück weiter, mach doch vielleicht, oder wo es geht. Also nicht jetzt hier in der Wüste einen Wasserschlauch herzaubern, aber da, wo es vielleicht möglich ist, auch gleich Elektrokasten und auch mit Wasseranschluss. Wenn dann fest ist, freut man sich ja auch, wenn man sich mal um die Hände waschen kann. Oder wie es der Fuchswort. Und dann, wenn schon Wasser da ist, einen vandalismusfreien Edelstahl, Stein, Brunnen quasi.

SPEAKER_01

Wir hatten ja auch in der letzten Episode darüber gesprochen und es war super spannend zu sehen. Es gibt Leute, die können sich darauf einlassen. Es gibt Leute, die sagen, okay, ich kann mir vorstellen, was du gerade sagst. Interessant, können wir ja mal prüfen. Und dann gibt es Leute, die sofort an das Worst-Case-Szenario denken. Also erstmal, Dennis schlägt vor an diesen zwei Stellen, es waren zwei Stellen, ne? Wo unter anderem Schildeplatz. Du sprichst also an, Müll sagst du. Du sagst das Thema mit den Wasserspendern an zwei Stellen. Tatsächlich war der zweite Redebeitrag, na, wir können doch jetzt hier nicht an allen öffentlichen Plätzen Trinkwasserbrunn. Und dann dachte ich so, wo denken die Leute zu oft, wirklich viel zu oft hin. Sie suchen diesen ganzen negativen Punkt an einer Idee oder Gründe, warum es nicht funktioniert. Aus Rechtung der Verwaltung kam ebenfalls die Ablehnung wegen Vorgaben, Hygiene, also wirklich das ja. Und die wird vermittelt. Ja, das ist nicht ansprechend. Also, das ist eine, wie nennt man das, ein Klima des der Ablehnungsgründe suchenden. Ich kann's. Nee, okay, mir fehlen tatsächlich gerade die Worte. Lass uns das zum nächsten Mal.

SPEAKER_05

Ja, also tatsächlich ist es Hygiene. Und aber worauf ich hinaus wollte, ist ja eigentlich. Das kann ich theoretisch verstehen. Dann überlege ich so, Ratter meine drei Gehirnzellen durch und denke, Mann, ey, hast du auch nicht in München auf dem Dings, da ging es in Berlin, hast du hier, da, auch so einzelne Spots in der Nachbargemeinde, dann warst du da und überall geht sowas. Ja. Und bei uns gibt es hygienische Vorschriften, die das verhindern.

SPEAKER_01

Na pass auf, es gibt Hygienevorschriften und die sind so wie überall und so wie überall gibt es dann einen Wartungsvertrag mit irgendeiner Firma, die Wasserspender wartet und die sind dann einmal im Monat da, spülen eine Leitung durch, hauen Desinfektionsmittel durch und sind wieder weg.

SPEAKER_05

Wahrscheinlich machen die so ja ihren Brand drauf und sagen, okay, wir subventionieren das. Und das sind auch dieselben, die die Wasser- und Trinkspender vielleicht schon in Schulen aufstellen. Na, da warst du so auch mal ein Angebot abgefragt, wa?

SPEAKER_01

Bei den Berliner Wasserbetrieber? Genau, richtig, ja. Und das war ja nicht so teuer. Ich glaube, ein Jahresgebühr von 1000 Euro oder so, 1200 mit Wartungsvertrag. Okay, du musst dann den Verbrauch der CO2-Flaschen noch mitbezahlen, ne? Aber.

SPEAKER_05

Okay, gut, also keine Klimageräte, keine Hitzeabwehrmaßnahmen dafür Hitzewallung in der Kita-Heidkrautbahn. Schade eigentlich.

Heidefest Und Lokale Termine

SPEAKER_01

Und Hitzewallung bei euch, wenn ich euch jetzt gleich die Termine erzähle, die ihr nächstes Wochenende besuchen könnt, denn Dennis hat hier so fleißig in unseren kleinen Storyboard hier reingeschrieben, dass das Heidefest in Zülsdorf für das Jahr 2026 Abgesagt ist. Abgesagt ist. Nein. Nee, die ziehen. Die ziehen durch. Ja, die ziehen absolut durch.

SPEAKER_05

Nein, also war natürlich ein Spaß. Vierte und fünfte, siebte in Zülsdorf.

SPEAKER_01

Und Patrick, wo geht's los? Festumzug, der beginnt ab 13.30 Uhr. In dem Programm ist eine Vielzahl von Unterhaltungen und es endet mit einer tollen Lasershow gegen. Naja, hier wird angekündigt, 22.30 Uhr, glaube ich, ist eine realistische Zeit.

SPEAKER_05

Ja, aber ich bin jetzt bei dem Thema am Freitag, erst bei meiner Tochterausschulung am Kiesy. Und ich habe jetzt voll aufgerüstet, soundmäßig, ja. Also weil du mich ja im Stich gelassen hast, weil du natürlich das tun hast, weil du weißt, geht ein Vorwurf. Und da hatte ich überlegt, ob ich mal so eine, wie nennt man es was, Lichtorgel.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_05

Aber es gibt es ja mittlerweile von Herstellern schon portabel mit Akku und easy und was dann auf den Sound quasi. Genau, SoundActivate, so ne? Sound activate ist. Und da habe ich gesagt, naja, aber die bis 22 Uhr. Und dann saß ich gestern draußen und da gucke so einen Himmel um 22 Uhr, Nippel an meinem Dyn und denke, brauchst du ja nicht machen, weil ich dich zu hätte. Also ich hoffe, dass es natürlich in Zühlsdorf dunkler ist. Hast du es trotzdem gekauft? Ich bin doch am überlegen, ob ich morgen noch hinfahre. Die Tipps ist leider ausverkauft von dem Hersteller, die es haben will, weil das ist irgendwie so ein Burner gerade in der Szene. Aber es gibt in Berlin einen Laden, Bismarckstraße, da haben sie zwei Stück noch. Ich überlege. Haben wir es ja besser als brauchen, aber.

SPEAKER_01

Ja, du, es wird, die Tage werden jetzt wieder kürzer. War das nicht irgendwie so, dass wir schon, hatten wir den Tag schon, wo es jetzt wieder kürzer wird? Ich glaube ja. Ich weiß nicht, war ist denn dieser Evergreen Day? Oder dieser Break-Even Point? Oder wie hennt man das? Ich verwechsle das immer. Ich muss auch gestehen, ich bringe das auch grundsätzlich durcheinander. Ist das das Mitsommerfest auch, was die Norweger oder die Nordeuropäer feiern? Das würde zumindest danach. Sommersonnenwende oder so.

SPEAKER_05

Wir stellen jetzt einfach fest, das Heidekrautfest ist. Genau. Heidekrautfest ist quasi Heidefest, so nicht Heidekraut. Ist das Mitsommerfest hier und jetzt geht es wieder kühler. Weiter geht's. Nur mal so mal eingeworfen. Hatte ich die Termine mal. Wahrscheinlich wissen die das wissen müssen schon sowieso.

Tafel Und Lebensmittelrettung

SPEAKER_05

Am 8.7. von 9 bis 11 ist die Tafel im Mühlentreff. Aber jetzt nicht einmalig, sondern die sind ja regelmäßig da. Weiß ich gar nicht, ob einmal die Woche oder wie auch immer.

SPEAKER_01

Ich sehe immer die Überreste, denn alle zwei Wochen treffen sich ja die Digitalpatten auch immer mittwochs. Und dann sehe ich immer an der Seite noch die Kisten stehen. Ja, genau. Die Tafel ist dort von 9 bis 11 Uhr und verteilt dann all die Leute, die etwas haben wollen. Obstgemüse, Brot, Wurstaufstrich, alles, was es derzeitig halt so zum Verteilen gibt. Ich selbst habe es selber noch nie besucht, muss ich dazu sagen. Die Tafel ist grundsätzlich immer chronisch unterbelegt. Also, falls da jemand mal Interesse hat, auch da mitzuwirken, also die Tafel braucht händeringend Unterstützung und Hilfe.

SPEAKER_05

Und jetzt wollte ich aber mal fragen, deswegen habe ich genotiert, Patrick, sag du mal was dazu, weil ich weiß, du bist ja auch quasi überbekannte oder deine Frau. Lebensmittelrettung. Lebensmittelrettung. Und jetzt wollte ich mal wissen, die Tafel, ist das auch so eine Lebensmittelrettungsgeschichte?

SPEAKER_01

Oder was verkaufen die? Es ist eine Lebensmittelspende. Das ist so, dass es gibt eine Gruppe von Menschen, organisiert in einer vereinsähnlichen Struktur, die sich mit der Lebensmittelrettung befinden, also auseinandersetzen. Und da ist das Ganze so, dass es dann auch so ein bisschen was wie Verträge gibt oder zumindest Verbindlichkeiten, dass wirklich jeden Tag am Ende eines Supermarkttages, dass dann da jemand hinkommt und auch das, was abgelaufen ist, nicht richtig gekühlt wurde oder ähnliches abgeholt wird. Davon musst du einiges wegschmeißen, aber ganz viel davon ist auch hoffentlich noch gut. Das Problem bei der Tafel ist, du kannst so einen Vertrag nicht mit der Tafel machen. Weil damit bräuchtest du so viele Ehrenamtliche, dass du halt jeden Tag jemanden von der Tafel zu einem Laden schickst, die machen ja auch immer nachmittags ihre Inventur, die nimmt die Dinge raus, die nicht mehr da sein dürfen. Und deswegen sind das so zwei verschiedene Dinge.

SPEAKER_05

Also die Tafel geht immer vor. Also die Tafel kriegt Spenden von normalen Lebensmitteln und die Lebensmittelretter vorrangig die abgelaufenen, aussortierten.

SPEAKER_01

Nee, nee. Das ist beides derselbe Laden, es sind beides dieselben Leute, nur die Tafel ist davor dran. Weil die Tafel aber nie garantieren kann, weil sie niemals so viele Leute hat, so viele Lkws, so viele Autos, gibt es noch andere Gruppierungen, die sich um diese Lebensmittelrettung kümmern. Die sind quasi an sieben Tagen oder sechs Tagen die Woche sind die halt da und dann, wenn es gut läuft, kommt an einem dieser Tage mal die Tafel und nimmt dann auch alles mit, was es denn da zum Verteilen gibt, um dann am nächsten Tag, wie zum Beispiel am Mittwochvormittag, die sind in der Sicherheit, nämlich am Dienstagabend irgendwo gewesen, haben die Sachen dort abgeholt und verteilen es dann.

SPEAKER_05

Ist ja doch so ein bisschen wie an so einer Wasserquelle in der Serie geht die, dass da quasi. Alle treffen alle und dann versuchen das letzte Schlückchen Wasser noch abzugreifen.

SPEAKER_01

Aber du darfst auch nicht vergessen, was auch, ich schweige mir jetzt so ein bisschen von dem Thema ab, aber ich finde es auch super interessant, Lebensmittelverteilzentren. Zum Beispiel Rewe bezieht ja zum Beispiel seine Lebensmittel nicht direkt vom Feld oder vom Bauern, sondern haben ja irgendwo Zentrallager, wo das Ganze gesammelt wird. Und dann bestellt so ein Rewe ja auch immer XY-Anzahl. Und oftmals bleibt in diesen Lagern dann auch irgendwas übrig. Und dann ist es nicht so, dass es bei der Lebensmittelrettung wie beim Laden, wo man dann einzelne Sachen abholt, da werden ganze Paletten vergeben. Und da ist dann wiederum die Tafel auch im Hintergrund. Oder ich habe es sonst nie persönlich mitbekommen, aber das denke ich mir so, dass das noch größere Strukturen sind, weil die dann tatsächlich auch mit den LKWs zu ganz großen Verteilzentren fahren, wo sie in sozialen Einrichtungen dann tatsächlich auch den halben Tag da sind. Du siehst es manchmal, wenn man so die Straße entlang fährt und dann sieht man mal eine lange Schlange von Menschen, die mit Beuteln davor stehen, oftmals sind das so Verteiltage von der Tafel.

SPEAKER_05

Naja, haben wir mal ein bisschen was Soziales eingebaut. Ja, da wissen wir jetzt mal Bescheid. Mich hat mal interessiert, ob es jetzt dasselbe quasi ist oder ob es da nochmal nachgelagert ist. Aber wie wir schon festgestellt haben, das ist wie so ein Raubtierzug, alle kommen dann erstmal ran, aber die Tafel hat Vorrang und danach. Richtig, genau.

SPEAKER_01

Und bevor es dann in der Tonne landet, alles, was noch so da übrig bleibt, okay, das, was abgelaufen und schlecht ist, das landet natürlich sofort übel. Aber jeder kennt, glaube ich, den Jokhurt, der ja schon anderthalb Monate drüber ist und immer noch nicht aufgewölbt, weil sowas hält sich halt so unglaublich lange. Schlagsahne und so ein Kram. Wenn das zu ist, wenn.

SPEAKER_05

Ich bin da wirklich so eine Mumu. Wenn ich so eine Schlagsahne sehe und jetzt haben wir im Juni und da steht Mai drauf oder April.

SPEAKER_01

Aber deine Nase, deine Nase und deine Zungenspitze ist das Beste, nichts, was raufgedruckt ist. Einfach aufmachen, riechen und deine Nase wird dir sagen, ob du es gut oder schlecht. Erstmal die Zunge rindrücken. Es gibt Ausnahmen, ja. Also jetzt, ich will ein paar Produkte jetzt auch nicht unbedingt, aber das kriegst du ja mit. Ja, okay. Das kriegst du mit. Man sagt ja immer, das hat so einen Stich. Das kennst du ja auch vom Begriff her bei Lebensmitteln. Das riechst du sofort. Da muss man sich keine Sorgen machen.

SPEAKER_05

Jutti. Okay. Wo

Kastanienallee Baustelle Und Sommersport

SPEAKER_05

wir uns ein bisschen Sorgen machen, ist der 13.07. Da startet nämlich der Ausbau der Kastanienallee. Abbrücke, S-Bahnhof, Mühlenbeck bis ungefähr roundabout Schiene-Heidekrautbahn. Und wir kommen nicht zum Studio. Wir können also nicht aufnehmen, wir werden euch im Stich lassen. Sechs Wochen lang kein Lokalgeplänkel.

SPEAKER_01

Ja, ab dann treffen wir uns vorne am Tor und machen draußen Aufnahmen. Da kommen wir auch nicht hin. Achso, komm.

SPEAKER_05

Nein, wir werden uns aber einfallen lassen für euch, wie wir quasi trotzdem, wie immer, wie schon seit 107 Folgen, für euch da sind und wir werden auch da sein.

SPEAKER_01

Genau, und dann nochmal der Hinweis für euch, ab dem 5.7. findet jeden Samstag der Sommersportkurs von Fitlex statt. Und das Ganze auf dem Dorfplatz und wenn ich es richtig verstehe, jeder kann da hingehen, jeder kann mitmachen. Und ich habe ja schon erzählt, ich glaube, also da muss ich mal ein Foto von machen, wenn sich dann da 20, 30 Leute für, ich sag jetzt mal, Aerobik, obwohl die Dame von Fitlex wahrscheinlich mir jetzt. Carola wird den Hand abgeben. Ja, genau, Carola einen scharfen Blick zu werfen. Das ist hier kein Aerobik.

SPEAKER_05

Naja, was auch immer, Bewegung wird auf den Sportwort sein, geht mal hin, schaut vorbei, nehmt eine Mathe mit und dann geht's ab.

SPEAKER_01

Genau.

Gemeindevertretung Und Mobilitätsmanager

SPEAKER_01

So, und dann lass uns doch jetzt kurz noch vom Montag berichten, wo wir in der Gemeindevertretung saßen. Über 32 Punkte, glaube ich, waren insgesamt drauf gewesen. Gestartet wurde das Ganze mal wieder mit so kleinen Informationen, die von XY irgendwo hergekommen sind. Und fällt dir gerade noch ein, was der Bürgermeister am Anfang gesagt hat, was er gerade gehört hat oder gerade gelesen hat, irgendwas Neues war es gewesen. Nee, fällt mir nicht. Fällt mir gleich noch ein.

SPEAKER_05

Auf jeden Fall, der Althausen vorgestellt, falls du das meinst, der Mobilitätsmanager. Nee, nee, auch gut, ja. Ja, netter, sympathischer Typ. Hat auch gleich uns gesagt, Mensch, aus dem Podcast, schönen Dank. Ich sage, ja, ja, schön weiterhören. Aber er hat so ein bisschen erzählt, was ist seine Vision, was ist seine Aufgabe, was er sein Terrain, was so sein Aufgabengebiet ist und so weiter. Musste aber auch so ein bisschen eingestehen. Am Ende ist er ein Manager, also er sieht sich nicht so, aber er ist ein Manager ohne Budget und ohne Macht. Dennis lacht jetzt schon, ja. Und erstmal nur für zwei Jahre. Ja, erstmal nur für zwei Jahre, auch befristet. Das heißt also, sein Apparat oder sein Wirkungskreis kann sich natürlich primär auf Projekte nur befassen, die A, innerhalb von zwei Jahren bestenfalls realisiert werden können. B, ich glaube, ein Budget braucht man.

SPEAKER_01

Nee, nee, will ich widersprechen. Es muss nicht fertig realisiert werden, er muss es anstoßen. Es geht um die Realisierung. Es geht um die Lückenschlüsse. Und er ist selber Fahrradfahrer, bei Gut und Betterfetter immer Fahrrad. Insofern ist er ja auch sensibilisiert und hat tatsächlich auch genau die Wege, die wir hier auch immer wieder angesprochen haben. Das sind seine Wege, wenn er von seinem Zuhause nach Hohenneundorf zu seinem Büro fährt. Und er hat das ganz klar im Fokus, genau diese Lückenschlüsse und Fahrradwege, die so bei uns außerhalb der, darf ich Ballungsgebiete bei uns sagen? Ja, ich sage jetzt so Ballungsgebiete, Ballungsräume, da so stattfinden. Ja, also soll er machen.

SPEAKER_05

Danke für deinen Beitrag in meinem Halbsatz eingestiegen, aber nee, was ich damit sagen wollte, ist, man darf jetzt keine Wunder erwarten, dass hier neue Bahnstrecken entstehen oder so neue Flughubschauerlandeplätze oder Flughäfen, sondern das sind alles erstmal kleine Projekte und der sieht sich eher so ein bisschen als Vermittler zwischen den Gemeinden, um Dinge anzuschieben, um Dinge in die Umsetzung zu bringen, aber der große Wurf, der wird auch ihm erstmal aufgrund von Budgetkapazität oder Budgetmangel nicht gelingen. Das war so meine Aussage.

SPEAKER_01

Er sucht seine Telefonnummer, sucht seine E-Mail-Adresse im Internet, er hat auch Visitenkarten verteilt während der Sitzung. Er will alles wissen und man darf sich mit allen Themen anwenden. Ich fand es sehr mutig, dass er das so gesagt hat. Insofern habt ihr irgendwas mit einem Fahrradweg, mit einem Lückenschluss, irgendwas, was die Mobilität zwischen unseren Nordbahngemeinden betrifft. Er ist jetzt die Adresse und er wird das auch an die richtige Stelle weiterleiten, wo ihr vorher vielleicht immer die Antwort bekommen habt, naja, da wenden sich man zuerst an hohen Neuen dürfen. Ah, nee, das ist eher so Birkenberder oder Kliniken oder dann, nee, also wir im Müllenbecker Land haben wir gar nichts zu tun.

SPEAKER_05

Also, was auch interessant war, er darf oder kann oder will, das habe ich jetzt nicht genau herausbekommen, aber es klang so, als wenn er nur Projekte, wo mindestens zwei Gemeinden von den Nordbarn Gemeinden, zuständig sind. Also, when it's not a Mühlenbäcker Landweg wäre, were er eigentlich nicht zuständig, sondern immer zwei Gemarkungen, also from two Gemeinden muss it sein.

SPEAKER_01

Genau. On the one Gemark hört der Fahrradweg auf, and the andere Teil der Gemeinde hat ihn immer noch nie fertig gemacht.

SPEAKER_05

Naja, ja, also das Vorhaben muss auf zwei Gemeindeteilen sein.

SPEAKER_01

Wie auch immer.

SPEAKER_05

Ja, wir krümeln da jetzt nicht so sehr rum. Okay, Parkhaus Müllmecks. Wie sieht es aus? Ich wollte gerade Schönflies sagen, wie ihr merkt habt. Da sieht es noch gar nicht aus. Nebenbei gesagt, ist es auch so, haken wir gleich mal so schnell ein. Jetzt ist es bestätigt, die Schule in Schönflies.

SPEAKER_01

Oh ja.

SPEAKER_05

Abgesagt, den Nada nix, da kommt nichts, da wird nichts passieren, zumindest erstmal auf absehbarer Zeit. Die Planungen sind eingestellt. Der Landrat hat mitgeteilt in den einschlägigen Presseforen, dass es erstmal nicht mehr umgesetzt wird.

SPEAKER_01

Bei uns in der Gemeinde gibt es genauso Unterhaltung und Nachüberlegungen, ob wir auch mit unseren Einrichtungen für Schule Kita Hort auch mal vielleicht noch einen anderen Weg gehen. Aber da will ich gleich drauf zukommen und das Parkhaus besprechen wir auch

Ausschüsse Statt Entscheidungen

SPEAKER_01

noch ganz kurz. Grundsätzlich ist diese Sitzung der Gemeindevertretung von einem Thema richtig maßgeblich geprägt gewesen. In der Einwohnerfragestunde waren mehrere Personen, die sich zu dem Hort Neubau und Schildo gemeldet haben, zu dem Parkhaus gemeldet haben und noch ein, zwei andere Dinge. Und in unserer Sitzung haben wir ganz viele Dinge in die Fachausschüsse verschoben. Die grundsätzliche Frage denn ist, ich finde es ja richtig, dass man sich in Fachausschüssen detaillierter über Informationen unterhält. Aber manchmal muss man auch einfach den Mut haben, jetzt eine Entscheidung zu treffen. Dabei will ich eine Sache zum Video vorschlagen. Die hatten so einen Antrag wegen den Glas und alt Kleiner Container. Das war's in Schild oder so, wir haben uns darüber unterhalten. Und in dem Antrag, der dort eingereicht wurde, gab es auch eine Antwort von der Verwaltung. Und die Verwaltung sagte schon, der Antrag sagte schon, bis zur nächsten Sitzung soll die Verwaltung etwas ausarbeiten. Soll herausfinden, ob es Alternativen gibt. Selbst diesen Text haben wir es nicht geschafft, mit Ja oder Nein zu bestimmen, sondern er wurde in die Fachausschüsse verschoben, um dann darüber nochmal zu sprechen. Über den Text. Über diesen Text, damit dann in der nächsten Runde beschlossen wird, dass die Verwaltung dann anfängt, etwas auszuweiten und dann ist es wiederum in der dritten. Und es geht genauso um das Parkhaus, auch verschoben. Die Entscheidung über den Hortmallbau und Schildo, auch verschoben. Und es sind noch ein paar andere. Und da muss unsere Mentalität sein. Naja, auch hier mit den Spielplätzen, den Elektrosäulen und so weiter auch, ja, ja. Weil was wir auch, und dann bin ich gleich fertig, eigentlich hat man seine Meinung doch schon gebildet. Wie oft kam es denn vor, dass jemand seine Meinung, die er vorher hatte, dann nochmal revidiert hat?

SPEAKER_05

Naja, du selber hast in der letzten Folge gesagt, ah, von Sitzung zu Sitzung zu Sitzung, wie es ja mit dem Thema Baufeld und so weiter. Ja, stimmt. Also es gibt schon Sachen, wo man erstmal, also wollte ich jetzt nicht unterbrechen, weil ich natürlich getan habe, aber es ist ja so, dass du manchmal in der Kürze der Würze, wenn du Unterlagen bekommst vor dem ersten Ausschuss oder wenn die erstmal in die GV gehen, haben wir ja letztens gehabt, fünf Werktage, sieben Kalendertage. Hast du ja manchmal eigentlich Zeit, dich damit so intensiv zu befassen. So, jetzt darfst du mal noch in die Bootsache dazwischen kommen und noch ein Halbviertelfinale, wo alle nicht mehr rin kommen. Und schon hast du noch drei Tage und du kannst dann gar nicht mehr so vollumfänglich befassen. Und dann sitzt du in der GV und weiß eigentlich ja nicht, worum es so richtig geht und willst am liebsten Nein sagen, weil du vom ersten Annimus heraus sagst, nein, nee, das gefällt mir nicht.

SPEAKER_01

Das ist richtig.

SPEAKER_05

Und dann aber erst stellst du, ah, also ist manchmal schon berechtigt, allerdings bei Sachen, die aus den Ausschüssen zurückkommen, um sie dann wieder in die Ausschüsse zu schicken, das finde ich allerdings auch ein bisschen Käse. Man muss auch mal Mut und Eier haben, muss ich mal so sagen, um jetzt mal, wie du schon sagtest, zu sagen, okay, weg damit oder wollen wir haben.

SPEAKER_01

Das Thema ist vor allen Dingen, Einwohner kommen zur Sitzung der Gemeindevertretung, weil das ist die Sitzung, das ist die große, wo sich alle treffen und alle tauschen sich aus und alle diskutieren auch vielleicht miteinander. Aber es ist genau das Gegenteil. Diskutiert wird, es sollte in den Fachausschüssen und in der GV, sogar unser Vorsitzender der Gemeindevertretung, hat, glaube ich, auch diese Meinung, in der GV soll es keine Diskussion mehr geben. Die Diskussionen sollten vorher in den Fachausschüssen durchgeführt worden sein und dann gibt es bloß noch in der GV halt das Ja oder das Nein. Und das erwarten aber Einwohner überhaupt nicht. Einwohner erwarten, dass wir uns jetzt hier drüber unterhalten, dass wir hier diskutieren. Und dann verschieben wir es wieder in die Fachausschüsse. Zu den Fachausschüssen kommen dann meistens weniger Leute. Und dann geht es im Verzand. Und dann verlassen so wie am Montag Leute den Raum und sagen, was für ein Affentheater? Was haben sie gesagt? Ich glaube, ein Theater, nee, Kaspar. Ja, okay, aber ihr wisst, glaube ich, was ich meine. Und dem müssen wir proaktiv entgegenwirken, indem wir zum Beispiel auch einfach Diskussionen zulassen und einfach auch mal 15 Minuten reden lassen oder begründen oder erklären lassen. Und nicht wie zum Beispiel die Vorsitzende der Fraktion CDU, die bei einem Redebeitrag, da war das ein Antrag der Linken gewesen, und der es war schon klar, da ging es nicht um den Hortneubau in Schildo. Ich war aber jetzt gerade so. Und der wollte nur begründen, warum er diesen Antrag eingebracht hat. Das macht man so in der GV. Wenn jemand den Antrag einbringt, dann kann der, der ihn eingebracht hat, erstmal sich erklären, warum, wieso, weshalb, nochmal ein bisschen untermauern. Und da kommen sofort diese zwei Finger hoch von ihr.

SPEAKER_05

Also Hinweis, zwei Arme hoch eigentlich, heißt es immer Geschäftsordnungsantrag, so nach dem Motto, ich kann nicht mehr helfen.

SPEAKER_01

Und eigentlich müsste der Vorsitzende der Gemeindevertretung diesen auch, glaube ich, sofort rannehmen. Er hat es, ich habe es gesehen, er hat hingeschaut und hat es nicht gemacht. Er hat den Herrn Lackman von den Linken auch zu Ende reden lassen, was ich auch gut fand. Aber warum denn so etwas? Also so als wenn man jemanden das Wort sofort wegnehmen will.

SPEAKER_05

Ja, das Albern, das finde ich auch total, das ist ja bei der Sitzung davor noch viel, da war der dreimal gewesen. Das ist so eine abgestimmte Sache da. Man will die Diskussion nicht zulassen, weil man irgendwelche anderen Themen hat, die man besprochen hat schon mit irgendwelchen anderen Leuten. Und dann finde ich es einfach auch ein bisschen scheiße, einfach das wichtigste Instrument deiner Demokratie. Ja. Den Diskurs abzuwirken. Das finde ich undemokratisch. Zu verschieben. Dass man natürlich keine ellenlangen Ausschweifungen und stundenlang, ich kenne mich ja selber auch, ich bin ja da auch nicht anders. Wenn ich erstmal am Fluss bin, bin ich ja auch im Fluss. Ja, dass man da mal sagt, okay, jetzt aber hier fünf Minuten und zum Schluss oder drei oder wie auch immer. Aber dann immer sofort abzubrechen, das finde ich undemokratisch. Und Demokratie lebt vom Diskurs, Demokratie lebt von gegensätzlichen Meinungen, von Optionen und von Meinungsbildung.

Hort Schildo Als Multifunktionsfrage

SPEAKER_01

Und es ist tatsächlich an der Stelle tatsächlich sinnvoll gewesen, dieses Thema mit dem Hortneubau zu verschieben. Denn die Gemeindevertretung trifft sich noch einmal und da wird drüber gesprochen, insbesondere auch wegen diesem Antrag, was kann man da jetzt machen? Ja, die Schülerzahlen und die Kinderzahlen schaut man sich an. Tatsächlich, vielleicht ist das nicht mehr die richtige Entscheidung, an der Entscheidung das Gebäude abzureißen und dort vielleicht etwas wie ein Multifunktionsgebäude hinzubauen. Daran soll dann noch festgehalten werden. Das war übrigens dann auch spannend, dass es mit einmal aus allen Seiten plötzlich Multifunktionsgebäude heißt und nicht mehr Hortgebäude. Aber was wiederum total entwickelt wird, dass das Ganze jetzt nicht öffentlich erstmal stattfindet. Genau. Diese erste Beratungsrunde zumindest in die Fahrausschüsse. Am 5. ist das 6.

SPEAKER_05

Ja, wie auch immer. Da ist nochmal eine Arbeitsberatung, wo sich quasi Hauptausschuss und die anderen Ausschüsse nochmal treffen, um über das Thema nochmal zu beraten. Also ich glaube, das Thema Hautneubau wurde ja schon so oft neu beraten. Und da muss ich auch sagen, ja, die Bürger hatten dort einen Bürgerentscheid und der hing ja dann irgendwie an wenigen Stimmen, aber es hing, es war ein Bürgerentscheid und formal richtig ist der nicht durchgegangen. Dann hatten wir ja drei Abstimmungen und dann, also das ist ja wirklich so ein Dauerschleifenthema. Ja, natürlich sind die Baukosten gestiegen in der Zeit. Aktuell stagnieren sie. Wir werden jetzt nicht in einem Preis, wenn wir Hürde haben und wir ziehen das Thema noch ein Jahr, kommen wir vielleicht zu einer Situation, wo die Baupreise wieder sinken. Also es könnte sein, dass wir jetzt so eine Spitze erreicht haben. Man weiß es natürlich nicht genau. Und ja, auch da ist das Thema, dass immer wieder, genauso wie der Landkreis jetzt begründet hatte mit der Schule in Schönflies, dass die Kinderzahlen und so weiter. Bullshit. Das liegt nicht an den Kinderzahlen primär, warum das Bauvorhaben nicht durchgezogen muss. Das liegt einfach primär daran, dass da einfach die Platte geierburg schwingen. Das ist der Punkt. Und jetzt natürlich kommen die Kinderzahlen da ganz gut zu Rate, weil Kinder will natürlich sagen, dass er keine Kohle mehr hat. Das ist ja auch eine unannehme Geschichte, ja. Also, naja, ihnen natürlich die Kinderzahlen zurück. Und so wird es natürlich bei dem Hortbau jetzt auch begründet, auch wenn wir aktuell vielleicht stagnierende Kinderzahlen haben. Ich sage es nochmal, in der Vergangenheit, die letzten zehn Jahre, wo ich aktiv in Elternbeiräten und sonst wo war, habe ich noch nie festgestellt, oder dass irgendwo in irgendeiner Schule zu viele Schulplätze waren, zu viele Hortplätze und zu viele Kita-Plätze.

SPEAKER_01

Absolut richtig. Und so wird sich, dass die nächsten 10, 20 und noch 30 und noch 50 Jahre hier in dieser Achse, nördlich von Berlin, wie so ein V, B96, B96A raus, alle so dazwischen. Das wird sich immer so weiterentwickeln. Ohne Frage. Vielleicht mal schneller, vielleicht mal langsamer. Aber die Perspektive ist immer richtig. Genau. Und da will ich gar nicht gegen sprechen.

SPEAKER_05

Also spätestens, wenn wir jetzt die WM gewonnen hätten, ne? Schnick, Schnack, Schnuck, Use und Manfred, naja, ist ja so. Beim Fußball.

SPEAKER_01

Den halb besoffenen Manda, den willst du ja nicht.

SPEAKER_05

Und plötzlich hast du wieder 20 WM-Kinder, ne? So ist es ja normal.

SPEAKER_01

So, wir haben heute einen engen Zeitraum, deswegen drehen wir uns nicht mehr zu lange um diese Themen. Aber eins möchte ich euch noch erzählen.

Parkhaus Konzept Und Offene Punkte

SPEAKER_01

Das Parkhaus wurde ebenfalls verschoben in die Fachausschüsse. Ganz interessant aber, das war der Antrag der Freien Wähler. Jana Liepe ist Vorsitzende dort. Und sie hat explizit nochmal gesagt, okay, wir verschieben das Ganze. Ich unterstütze das auch, dass wir das verschieben, um in den Fachausschuss nochmal zu überschränken. Aber bis dahin wird nicht gebaut. Es wird keine verpflichtende, nicht rückgängig machbare Entscheidung getroffen, denn sie verlangte in dem Antrag, dass es ein Konzept, äh, ein Nutzungskonzept, ein Instandhaltungskonzept vorgelegt wird. Und da stimme ich ihr aber auch zu, das gab es bis jetzt dato noch nicht. Und die Verwaltung scheint sich da auch so ein bisschen, ich würde sagen, querzustellen, das zu erstellen. Ich bin gespannt, ob man sie mit diesem Antrag dazu bewegen kann, so etwas zu erstellen. Das also auch erstmal verschoben. Und dann hatten wir, glaube ich, noch ein drittes Thema, Dennis, was wir verschoben haben.

SPEAKER_05

Ja. Ich war jetzt gerade gedanklich hier in deinem Parkhaus so ein bisschen gewesen. Aber lassen wir das jetzt. Da kommen wir nochmal drauf zurück, wir haben ja nochmal eine Runde Zeit dafür. Nö, ansonsten war hier noch so ein bisschen Wohngebiete, ja, da war nochmal das Thema Mozartstraße hinten, die enge Bebauung 0,4, dann war das Thema Kolonie nochmal.

SPEAKER_01

Ich habe mich da jetzt tatsächlich auch mit Nein, nachdem ich dem Ja in Schildo noch gesagt hatte und manchmal muss man auch ein bisschen länger drüber nachdenken.

SPEAKER_05

Und nee, eigentlich im Wesentlichen wartet. Wir haben ja jetzt eigentlich hier noch aus. Es gibt ja bald ein Protokoll, dann kann der jeder nochmal nachlesen.

SPEAKER_01

Gut,

Protokoll Lesen Und Verabschiedung

SPEAKER_01

Dennis, komm, dann wir laden euch ein, auf die Seite der Gemeinde zu gehen, dann auch mal das Protokoll anzuschauen. Schreibt uns gerne an, wenn ihr euch ein Thema besonders interessiert. Dann pflücken wir das nochmal komplett auseinander. Und bis dahin lassen wir euch jetzt erstmal in Ruhe und genießt, egal wo ihr seid, egal wann ihr seid und mit wem ihr seid. Und wie ihr seid. In diesem Sinne. Tschüss und ciao sagen. Dennis und Patrick. Tschüss. Tschüss.

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