#Lokalgeplänkel
#Lokalgeplänkel ist der Lokalpodcast fürs Mühlenbecker Land und Oberhavel - News, Klatsch und Termine, ehrlich und direkt. 🙌✨
Dennis und Patrick nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen - was läuft und was eben nicht. Ob Rathaus-Entscheidungen, Bauprojekte, Vereinsleben oder der neueste Klatsch aus Schildow, Mühlenbeck, Zühlsdorf und Schönfließ: Hier bekommt ihr alles auf den Punkt. Keine trockenen Amtsblätter, sondern echte Gespräche über das, was vor eurer Haustür passiert.
Jeden Samstag geht es um Kommunalpolitik, Ehrenamt, lokale Unternehmen und alles, was die Menschen in Oberhavel beschäftigt - dazu Termine, die ihr nicht verpassen solltet, und Hintergründe, die ihr so nirgendwo anders bekommt.
Für Bürger, Neubürger, Unternehmer und Vereine - mitten im Mühlenbecker Land oder in der Region Oberhavel: #Lokalgeplänkel ist euer wöchentlicher Bürgerdialog zum Anhören.
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#Lokalgeplänkel
Neues Studio, alte Baustellen - und ein Ort, der zusammenrückt
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Wir sitzen zum ersten Mal im neuen Studio in Schildow - und reden über das, was im Mühlenbecker Land gerade knirscht und gleichzeitig zusammenhält. Von Straßenarbeiten ohne klare Kennzeichnung über den tödlichen Unfall am Bahnübergang in Schönfließ bis zu zwei Spendenaktionen, die zeigen, was Nachbarschaft leisten kann.
- Der Umzug ins neue Studio in Schildow - und was in den ersten Wochen noch improvisiert ist
- Straßenarbeiten ohne klare Kennzeichnung, dazu ein Bus, der wieder an der Kastanienallee vorbeifährt
- Streetart an der Touristeninfo in Mühlenbeck: ein Präventionsprojekt, das man sehen kann
- Der tödliche Unfall am Bahnübergang in Schönfließ am 12.08. - und die Frage, was Schranken leisten können und was nicht
- Warum Kinder an Gleisen ein Thema bleibt, auch mit Blick auf die alte Heidekrautbahn-Stammstrecke
- Mattis vom SV Mühlenbecker Land: Nach einer schweren Salmonellenvergiftung sammelt die Region weiter für ihn
- Das Mühlencafé an der historischen Mühle - und wie knapp Vereinsfinanzen in Wahrheit sind
- Marios Hund wurde angefahren: eine zweite Spendenaktion und was solche Hilfe emotional auslöst
- Sicherheitspartner als Idee gegen die Einbrüche, die es fast jede Woche im Gemeindegebiet gibt
Das Benefizturnier für Mattis steigt am 30.08.2026 auf dem Sportplatz in Mühlenbeck, beim SV Mühlenbecker Land - mit Programm drumherum und einem Spendenaufruf vor Ort. Kommt vorbei und bringt etwas Bargeld mit.
Termine und Veranstaltungen aus dem Mühlenbecker Land, Birkenwerder, Hohen Neuendorf und Glienicke/Nordbahn findet ihr gebündelt auf nordbahn.app.
Aufzeichnung vom: 14.08.2026
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🎬 Ein Podcast von LGM Studios – Podcast-Produktion aus Oberhavel
Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos mit Herzblut und ohne Garantie.
Begrüßung Und Mikrofonchaos
SPEAKER_02Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplänke. Der Podcast mit Stunden aus dem Wienweger Land. Mit Dennis Henschel und Patrick Schumann am Steuer starten wir eine explosive Reise durch unsere Gemeinde und drum herum. Macht euch bereit. Lacht, Staub und diskutiert mit euch. Was soll uns alles aus?
SPEAKER_01So, machen wir hier schon mal. So ein bisschen Intro ist vorbei und mein Mikrofon steht nicht richtig aus dem Bus. Guck mal, mein Prozent sind die nicht ein bisschen drehen. Moment. Zieh doch den Schnipfel vor. So, guck mal. Oder hör mal. So, jetzt haben wir schon losgequatscht, aber euch noch gar nicht begrüßt. Hallo Müllmecker-Land. Hallo Welt.
SPEAKER_00Sei gegrüßt. Wir wollen uns ja nicht beschränken hier, ja. Ach, Patrick, wenn die bei tatsächlich sind wir jetzt angekommen im neuen Studio. Wir haben uns bequem gemacht, wir haben uns nicht gemütlich gemacht. Langsam haben wir auch so ein bisschen aufgeräumt. Da sind wir ja nicht die schnellsten immer im Aufräumen, aber wir kriegen es hin. Das läuft, das in Form an.
SPEAKER_01Mir gefällt es ja gut, ich mag es hier sehr. Im Zentrum von Schildow über der Steinbock-Apotheke. Fließbock, äh, Fließbock, Fließteil. Fließteil? Fließteil. Steinbock ist hier drüben da drin. Ja, war noch schlafen. Korrekt. Keine Werbung machen hier.
SPEAKER_00Drei Apotheken in einem Ort. Keine Schleichwerbung machen. Ja, wir haben unsere Studioausrüstung mitgenommen, wir haben alle wunderschön eingerichtet. Wir haben die allseits beliebten, bekannten Sessel. Die haben uns ja schon so viele wunderschöne Stunden beschert. Die schönsten Stunden quasi. Und ja, so geht's also weiter.
SPEAKER_01Ich habe den Lieblingsessel erwischt hier. Genau, und ein Auslöser tue ich ja mal so, als wenn es die Bauarbeiten in der Kastanienallee gewesen wären, hätten sie denn stattgefunden, wäre das vielleicht sogar eine Rechtfertigung. Doch bis heute sind die richtigen Bauarbeiten immer noch nicht begonnen worden. Aber am letzten Tag von dem alten Studio haben wir ja noch ein bisschen was ordentlich gemacht, wir haben noch ein bisschen gestrichen und dann waren tatsächlich ja Bauarbeiten da.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_01Und Baumaschinen, aber eine ganz komische Situation, dass sie nur, was waren das, zwei Zentimeter Deckschicht abgefräst haben aus der Mitte?
SPEAKER_00Naja, zwei, drei, vier, keine Ahnung. Aber es war schon so, und das haben sie in der Mittelstraße auch gemacht, dass man, wenn man, also es war nicht beschildert, wenn du da lang kommst und
Neues Studio Und Kastanienallee
SPEAKER_00sagen wir mal ein Fahrzeug hast, wo du nie Querschnittsreifen hast und sehr dünne Deckenhöhe und darunter und da hochpolterst, das nicht so schön ist. Also da wurden keine Kennzeichnungen gemacht. Auch nicht Bodenwelle oder ähnliches, nix.
SPEAKER_01Das ist nicht gut. Ja, nicht gut. Ich habe dann abgeparkt und hab dann halt den Bauarbeiter auch noch gefragt, wie sieht es aus, kann ich hier stehen bleiben oder fliegen jetzt hier gleich Steine rum? Er sagt so, nee, nee, procehungs nicht wegfahren. Ich weiß auch, ich zitiere das mal so nach meiner Erinnerung, ich weiß auch nicht, was wir hier machen. Also wer sich das hier ausgedacht hat, naja, okay, ich mach's dann halt einfach. Also ich glaube wirklich, dass selbst die Handwerker, also die Bauarbeiter, die vor Ort sind und eigentlich die richtigen Straßenarbeitenprozesse kennen, sich auch im Kopf fassen und fragen, wir hatten das hier gerade ausgedacht, dass das jetzt hier so gemacht wird. Es ist jetzt eine notdürftige Reparatur, wenn er es jetzt richtig gesagt hat.
SPEAKER_00Ja, ja, irgendwie so ein Mittelstreifen rausgeflext, dann wird das wieder ausgefüllt und dann reicht es wahrscheinlich bis zum nächsten Winter, dann im Frühjahr werden wir mal sehen, wie gut die Arbeiten tatsächlich waren. Also Fakt ist aber, wir hätten es nicht zwingend gebraucht. Umziehen, die Gelegenheit war aber günstig. Nochmal Chapeau, vielen Dank an Martin für den Hinweis. Und ich fühle mich hier wohl. Fühl mich hier wohl, hier ist Betrieb, hier ist Action, hier haben wir alle in Griffweite.
SPEAKER_01Ich war am Abend, als wir gemalert haben, war ich ja nochmal kurz im alten Studio und habe noch die letzten Schallelemente und Raumtrainer abgeholt und hab dann gemerkt, okay, klar, der Bus fährt ja auch wieder an der Kastanienallee vorbei, gerade am Bahnhof Mühlbeck-Mönch-Mühle. Und Mann, standen da viele Leute, als ich zum Studio gefahren bin, habe ich alles eingeladen und gute 20 Minuten später standen dann noch mehr Leute da. Und dann haben Leute schon per Daumen an Leute angehalten mit dem Auto. Und per Anhalt da wollten die schon mitkommen. Ich glaube, als ich das erste Mal dran vorbeigekommen bin, da standen die schon eine Weile. Also wenn ihr da. Mich interessiert das wahnsinnig, wie oft steht ihr am Bahnhof Mühembeck-Mönch-Mühle und wartet da eigentlich auf den Bus, weil die Leute, oh die Gesichter, Dennis, das waren einfach 50 Leute mit so richtig schlechter Laune.
SPEAKER_00Richtig, richtig schlechter. Jetzt komme ich mit einer richtig kleinen, geilen Sommeridee. Wer jetzt einen P-Schein hat und einen Transporter mit neuen Sitzen, der ein bisschen rumsteht, sich was dazu verdienen will, fährt einfach mal ran, hält an, sagt dir, fünfmal, wo soll es hingehen? Ich meine, sei mal kreativ. Ja, du musst doch halt immer schlecht wissen, wenn so das Ganze, wenn die Busse da ausfallen, ne? Naja, klar. Aber war ja jetzt auch eine Zeit lang so, dass der nicht durchgefahren ist, ne? Dann hätte man ja auch ein paar hin sammeln können. Ja, Fahrdienst, Fahrdienst Mühenbecker Land. Wir hatten ja darüber berichtet, über das Thema, du hast dich ja da schon mal stark gemacht, gehabt, aber hast mehr oder weniger die Sache denn nicht weiterverfolgt, weil es ja dann über die Gemeinde weitergeht. Welche Kurve hier kommt? Die Kurve.
SPEAKER_01Es ging um das Thema Streetart-Fassade. Ah, den Ort verschönern, oder?
SPEAKER_00Genau, ist wohl jetzt passiert. Die Touristen-Info in Mühlenbeck hat dort ein neues Antlitz erhalten. Dort wollte ich gerade sagen, hat man dem Ganzen einen neuen Antlitz gegeben. Aber jetzt, ja, kann man auch so sagen.
SPEAKER_01Ich bin schon vorbeigefahren. Ich habe mir leider noch nicht die Zeit genommen, langsam dran vorbeizufahren oder sogar auszustrengen, mindestens mal anzuschauen. Aber ja, ich habe es schon mitbekommen. Das sieht jetzt anders aus. Ja. Sieht anders aus.
SPEAKER_00Ich war noch nicht vorbeigefahren. Ich kann dazu also wenig zu sagen. Fakt ist also, die hat halt eine Streetart-Gestaltung bekommen, passend quasi zu einem Start von einem Präventionsprojekt
Streetart Für Touristeninfo Mühlenbeck
SPEAKER_00Stadtlandsport. Das ist eine Kooperation mit der Gemeinde und der Barma und der Frisch im Wasser GmbH und der Eko-Partner GmbH. Und ja, wir gucken uns das jetzt auch mal an. Jeder, der vorbeifährt, kann ja mal anhalten, sich anschauen oder vom Auto ausgucken. Aber Achtung, nicht einfach anhalten.
SPEAKER_01Gebt uns gerne mal Feedback, wenn ihr ein Elternteil seid, dessen Kind da vielleicht sogar mitgemacht hat, wie das so abgelaufen ist. Vielleicht kriege ich es auch hin, ein kleines Interview mit Franziska Sander zu machen. Sie hat das ja, glaube ich, als Ansprechpartnerin Gemeindeseite ganz organisiert und hat ihr am Vorfeld aufgerufen dazu, dass da Leute oder Kinder, Jugendliche dran teilnehmen können. Und naja, also egal wie es da gelaufen ist vor Ort, das Ergebnis, ist fertig und das zählt.
SPEAKER_00Ja, super. Noch eine kleine Sache, die wir jetzt hier quasi in der Newsklatsch- und Ratschecke so ein bisschen mal haben. Und zwar gab es am 12.08. ungefähr 1615, 1620, einen tödlichen Unfall am Bahnübergang in Schönflies. Da ist eine Person mitgerissen worden von einem IC, also nicht ICE, sondern von so einem IC und ist leider tödlich verletzt worden. Frage mich natürlich jetzt, wie das passieren kann, aber möglicherweise ist die Person ja über die Schranke, unter die Schranke, keine Ahnung, durchgekrabbelt, weitergefahren. Wir wissen es nicht genau.
SPEAKER_01Also im, jetzt wollte ich sagen, besten Falle, das stimmt natürlich nicht, aber unbeabsichtigt kann das ja nur sein, wenn die Schranken nicht funktionieren. Und ich glaube, wenn Schranken nicht runtergehen, dann kriegen Züge mit Sicherheit,
Tödlicher Unfall Am Bahnübergang
SPEAKER_01also wer von der Bahn kommt, kann mich ja gerne mal korrigieren, aber dann gibt es mit Sicherheit am Übergang irgendwie ein Lichtzeichen, dass ein Zug eine Notbremsung machen muss. Also erst wenn die Schranke geschlossen ist, gibt es bestimmt irgendwie einen Kontakt, der dann sagt, hey, hier, das Stellstracknerbest ist frei, sonst müsste wahrscheinlich mit Sicherheit sogar eine Notbremsung durchgeführt werden. Also waren die Schranken wahrscheinlich unten und dann ist doch jemand dran vorbei.
SPEAKER_00Ja, vorbei oder nicht rechtzeitig raus oder irgendwie so wird es gewesen sein, da können wir jetzt noch mutmaßen, weil wir jetzt auch nur im Ticker gelesen haben. Vom Zug mitgenommen.
SPEAKER_01Erkennst du dieses mal schnell noch? Ich habe es eilig, nur mal kurz, immer so, damit fangen meistens diese Situationen an, die am Ende. Diese Grenzgang-Situation, naja. Scheiße, ausgehen können und jetzt tatsächlich sogar noch mit einem Todesfall mit dazu. Wow, und dann war auch natürlich auch viel Action dabei, ne? Zug musste anhalten, wurde auch wahrscheinlich evakuiert.
SPEAKER_00Genau, Notfallsehorger waren vor Ort und so weiter. Also muss eine größere Geschichte gewesen sein, die da gewesen ist. Und wir wollten es einfach mal nur anklingen lassen, nach dem Motto, sensibilisiert auch mal eure Kinder. Oder natürlich auch euch selbst, wenn eine Schranke unten ist, ist eine Schranke unten. Manchmal verlockt es, noch dran vorbeizufischen mit dem Fahrrad oder zu Fuß, wenn man denkt, da kommt ja keiner. Aber schwuppsi-wupps ist ja dann doch da und das ist halt nicht so schön. Die Züge fahren dann halt auch schnell, ne? Gerade auch im Bezug, der ja kein Bezug mehr ist, weil da mal eine Schule reaktiviert werden sollte.
SPEAKER_01Also du wisst ja, da hätten einweder sind es, ich würde sagen, jetzt wäre das fast ein Wort dazu nicht. Ich hatte gesagt, entweder ganz junge Menschen oder wahrscheinlich ganz alte Menschen.
SPEAKER_00Ja, das können wir jetzt so gut machen, das wissen wir nicht, aber ja, also wie gesagt, da sollte ja eine Schule entstehen und schön vlies. Deswegen war jetzt auch nochmal die Sensibilisierung, aber viele Kinder fahren ja da auch lang, wenn sie zu ihren Freunden nachberg fällt oder so.
SPEAKER_01Aber denkt auch an all die Kinder, die derzeitig auf den Gleisen der alten Heilkrautbahn-Stammstrecke spielen. Wir trainieren uns und ich glaube, die Geschichte hatte ich sogar schon mal erzählt, dass ich sogar schon mal eine Kindergartengruppe gesehen habe, die dann ganz gemütlich die Schienen gekreuzt hat an einer Stelle, wo kein Bahnübergang war, wegen stögelegtes Gleis, wir wollen doch nur rüber auf die Wiese. Ist ja nicht stögelegt. Ja, richtig, aber es ist halt augenscheinlich ist das so. Und es gibt halt auch genug Stellen, ich schaue nur mal nach Schildorf mit zwei Stück an, da haben wir eine Brücke, Brücke übers Vlies, glaube ich, heißt die ganze, so wie auch den alten Bahnhof. Und im Insta fahren immer noch Züge und wir wissen alle, wie gut die neues Canceling-Kopfhörer heutzutage sind. Und dann chillst du da halt, ich sag mal, abchillen oder abhängen, wie auch immer du es bezeichnen möchtest.
SPEAKER_00Oder schlenderst da lang und ja, nee, also genau, Heidekrautbahn, gutes Thema haben wir hier auch. Da fährt tatsächlich in der Woche, fünf bis sechs Mal ein Zug auch mal lang. Kann mal passieren. Gut, die fahren nun langsam, aber ist halt da. Und später, wenn natürlich die Heidekrautbahn reaktiviert werden sollte, ja, dann wird uns das Thema natürlich auch nochmal deutlicher ereilen, wo wir auch vielleicht als Gemeinde ein bisschen sensibilisieren müssen, gerade in Schulen und Kitas. Gerade Schulwege dann auch. Ja, ja, weil es ja was Neues. Die Kinder kennen das ja nicht, dass hier eine Bahn durchfährt. Wenn es dann was Neues ist, müssen wir da als Gemeinde auch ein bisschen tätig werden und sensibilisieren über die Kitas und Schulen und Horteln.
SPEAKER_01Ja, sensibilisieren, sensibles Thema. Mann, diese Geschichte mit Mattes und sein Schicksal, was er da hatte, Dennis, das ist schon, also das hat sich an Social Media auch wahnsinnig weit verbreitet. Ganz viele Content Creator, würde ich mal sagen. Auch zum Beispiel habe ich einen Aufruf gesehen von David, Berlin Food Society. Berlin Food Society, der Kanal, genau. Und selbst er dann auch nochmal seine Community aufgerufen. Also ich glaube, da gab es mit Sicherheit einen riesen Support, der auch allemale notwendig sein wird bei dem Schicksal, den der junge Matthews der Erlitten hat jetzt und die Zeit. Und da bereden wir jetzt nicht von Monate oder nur einem Jahr, was so jetzt danach ist, sondern das sind jetzt die nächsten Jahrzehnte, wo man anfängt, damit zu lernen, umzugehen, zu leben. Lebenslust.
Mattis, Salmonellen Und Benefizturnier
SPEAKER_01Und ich drücke da so viel Daumen und wünsche so viel Energie, dass die Lust und die Bereitschaft zu kämpfen und noch weiter daran teilzunehmen, auch immer da bleibt.
SPEAKER_00Ja, also genau, es ist tatsächlich so, dass es einen größeren Kreis mittlerweile annimmt, als so ein Cleaned Lokal-Derby. Du hast ja gerade gesagt. Und unwahrscheinlich viele Aufrufe, wir haben ja auch nochmal aufgerufen zu. Und ich habe sogar auch irgendwo gelesen in der Matz oder so, dass der Verein oder irgendwie hat den FC Bayern angeschrieben und der Musialla und ach, ich kenne mich jetzt mit dem Fußballernamen nicht aus, sagen wir mal ein zweiter Fußballer noch, die auch irgendwas beitragen. Ob es jetzt ein Shirt ist, ein Fans-Shirt oder irgendwas, ich weiß es nicht. Also zumindest scheint es weitere Wellen als Müllmeckern anzuschlagen. Viele umliegenden Gemeinden, Fußballvereine beteiligen sich daran mit. Entweder machen so ein eigenes Benefiz-Konzert, äh, Konzert, Turnier, oder halt selber aufrufe nochmal. Also das ist auf jeden Fall toll zu sehen, wie auch in so einem ländlichen kommunalen Raum der Zusammenhalt, wenn dann die Kacke am Dampfen ist, funktioniert. Und muss ich sagen, beeindruckt mich schon sehr. Das musste man in Berlin machen. Ich glaube, dass da da deutlich anonymer ist und auch nicht so die Bereitschaft dazu vielleicht da ist, weil er einfach zu groß ist. Also, finde ich gut.
SPEAKER_01Aber ich glaube, dieses Schicksal, was wir da gerade so miterleben, das ist auch so ein Schicksal, was man sich so null vorstellen kann. Also klar, Salmonellen war das gewesen. Ja, ja, schwere Samonellenvergiftung. Samonellen hörst du immer wieder, du weißt davon, ja, du kennst, weißt du welche Lebensmittel oder nur bei der Legionellen war das mit dem Wasser, ne? Salmonellen ist dieses Lebensmittel. Und ja, man nimmt es so nebenbeiläufig auf, würde ich jetzt sagen. Und man nimmt das so auf die leichte Schulter, würde ich jetzt so sagen. Also man, und jetzt mit einmal bekommst du mit, was wirklich da mal passieren kann. Und es fühlt sich so nah an. So greifbar nah.
SPEAKER_00Ja, ja, meine Frau wollte neulich Carbonara machen, die machst du ja typischerweise nur mit Ei, ne? Und wenn es nur 100% gekocht ist, ja Uni, sondern das ist ja ein ziemlich rotes Material noch und dann auch so, oh Gott, warst du irgendwie so im Hinterkopf, jetzt als so ein kleines mahnendes Beispiel, mehr oder weniger, und es ist natürlich auch nicht so schön. Aber also nochmal der Aufruf 30.08. am Sportplatz in Mülenbeck, da wo der SVM, der Sportverein Mülenbecker Land, auch zu Hause ist, dort wird es ein Benefits-Turnier geben mit allen möglichen drumherum, was man sich vorstellen kann. Kommt vorbei, bringt ein bisschen Cash mit, dort gibt es einen kleinen Spendenaufruf und beteiligt euch an dieser Spendenaktion. Dankeschön. Bitteschön. Und wer denn? Und wer denn diese typische Überleitung hat? Nee, also was wir nochmal hinweisen wollten, ist, weil die Termine sind jetzt in der letzten Hälfte des Sommers nicht ganz so üppig, die wir so finden konnten. Macht aber auch nichts, weil der Sidekick an der Stelle, Achtung, und dort nimmt.
SPEAKER_01Dennis will, dass ich jetzt hier einen Schnitt versprochen hat, das macht nicht.
SPEAKER_00Achtung, Werbung. Notbahn-App, da gibt es solche Termine, die man so nicht findet, die kriegt man dann spätestens bei Notbahn.app. Achtung, keine App, sondern im Webbrowser aufzurufen, ist also eine Web-App. Aber in diesem Sinne, Mühlencafé am Sonntag, immer jeden Sonntag. Historischer Mensch Mühle. Das wollte ich nochmal ansagen.
SPEAKER_01Und das ist auch ein schönes Café geworden. Ich war vor kurzem jetzt mal da drin gewesen, hab da auch ein paar bekannte Gesichter gesehen und leider konnte ich auch nicht quatschen, weil wirklich, das war rappelvoll.
SPEAKER_00Ja, ja, ist klein, Verein, aber die nehmen sich da echt Mühe und am Ende sind ja die ganzen Erlöse auch wieder für die Mühle, für den Verein und so weiter. Deswegen wollte ich es an der Stelle nochmal erwähnen, weil ja auch das ja so ein Thema ist mit den Vereinen, die haben ja auch zu knappern. Und die Zuwendungen werden ja auch immer weniger. Wir leben hier in einem Pleite-Landkreis mittlerweile, muss man einfach leider so sagen.
SPEAKER_01Ich kann mal eine ganz kurze, ich glaube, das ist nicht geheim. Es
Mühlencafé Und Geldnot Der Vereine
SPEAKER_01war die Jahreshauptversammlung der Mühle, an der ich teilgenommen habe und da wurden auch mal so die Zahlen präsentiert. Was für Einnahmen hat denn die Mühle tatsächlich? Und ich war so überrascht, das ist ja wirklich verschwindend gering. Klar, Mitgliedsbeiträge. Ich sage mal jetzt mal, ich sage nicht genau wie viel, aber es ist ja mal so um die 150 Mitglieder sind da, die zahlen halt jedes Jahr einmal ihren Jahresbeitrag. Dann kommt so ein bisschen Geld über das Mühlencafé rein und zwischendurch gibt es mal ein paar Spenden. Wir waren auf dem, ich war auf dem Sommerfest des Gewerbevereins Mühlmecker-Land im Tasted in Klinik. Da wurde dann bei dieser Eröffnungsrede auch, da wird immer eine Initiative, ein Verein oder ähnliches, da wird aufgerufen, für den zu spenden. Im letzten Jahr war es, glaube ich, die Freiwillige Feuerwehr war das gewesen. Genau. Und dieses Jahr war es die Mühle. Und der Vorsitzende oder erster Vorsitzende, zweiter Vorsitzende der Mühle musste dann ungeplant, hat er eine Büchse in die Hand bekommen und musste herumlaufen und Geld einsammeln. Ja, bitteschön. Und da kommen dann schon mal auch, dann kommen da mal 300 Euro zusammen, da kommt mal ein bisschen Geld rein. Aber am Ende stehen bei so einer Mühle einfach mal Sanierungsarbeiten in Höhe von 25.000 Euro an. Ja, das ist ja noch wenig. Und das ist dann jedes Jahr, weil jedes Jahr irgendwie einer der Räume gemacht werden muss und dann weiter und dann irgendwann sind zehn Jahre vorbei, dann fängt das erste Teil vom Dach wieder an, wo man irgendwo ran muss. Ja, das funktioniert echt alles auf Spendenbasis.
SPEAKER_00Naja, so ein bisschen Fördertöpfe gibt es da hier und da schon, aber es reicht wahrscheinlich nicht.
SPEAKER_01Genau, ich meine, also genau von externen Mitteln ist dann da wirklich doll abhängig.
SPEAKER_00Naja, und wäre ja alles nicht so schön, wenn uns, aber wir wollen ja keine bundespolitischen Themen machen, wenn da schon wieder so ein Antrag rumgeistert, dass man die Vereine, die haben ja meistens oder es gibt ja 5000 Euro steuerfreie Umsätzeeinnahmen, wie auch immer. Das will man ja jetzt reduzieren auf 1000 Euro. Wo ich mir auch denke, ey, Alter, jetzt ist aber irgendwann mal langsam Schluss.
SPEAKER_01Da kommt dann auch so ein kleiner Förderverein und so dran, ne?
SPEAKER_00Dies im Mittelpunkt der Gesellschaft wirklich an, mit dieser Idee, die die Kultur, das soziale Leben in so einer Gemeinde, in so einem Verein oder einer Stadt oder sonst wo fördern und sich den Arsch aufreißen und die ja eh immer klamm sind.
SPEAKER_01Das bedeutet, lass uns das mal ganz kurz nochmal ein bisschen, damit man es begreift, was das bedeutet, wenn man zum Beispiel drei Feste im Jahr macht, wo man Kuchen verkauft und auf jeden verkauft man 400 für 400 Euro Kuchen, Kaffee, Bratwürste. Dann habe ich halt 4, 8, 12, da habe ich 1200 Euro eingenommen am Jahresende und das sind 200 Euro zu viel und dann muss ich eine Steuererklärung machen und nachversteuern.
SPEAKER_00Ja, ja, klar.
SPEAKER_01Und das im Feuer wartet halt bei 5000 Euro im Jahr, was ja auch nicht viel ist. Da macht man als kleinen Verein, sagt man halt, okay, wie viele Einnahmen habe ich, wie viele Ausgaben habe ich, fertig, das schickst du den, wie heißt das, E und Ü, Einnahmen über Ausgabenberechnung und dann war es das. Und man, wir wissen ja alle, wie viel Freude wir bei der Steuererklärung haben. Und der Kassenwart beim Verein freut sich jetzt natürlich auch riesig, wenn er das machen muss.
SPEAKER_00Naja, es geht ja nicht weniger um die Steuererklärung, sondern einfach darum, dass man halt den Verein, der auch damit jetzt anfängt, immer mehr finanzielle Freiheit oder überhaupt die Freiheit zu nehmen.
SPEAKER_01Klar, nächstes Jahr kommt die Frage, warum ist denn der Kuchen jetzt plötzlich so teuer geworden? Der Verein sagt dann, ja, weil ich plötzlich 7%, 20% da abdrücken muss.
SPEAKER_00Naja, gucken wir mal, wie weiter noch getrieben wird, das Thema. Aber Fakt ist, Öl-Café, Sonntag gibt es leckeren Kuchen.
SPEAKER_01Ich wollte eigentlich bei dem Thema davor, wollte ich nochmal kurz eingrätschen, weil da haben wir uns über Sachen, über Dinge unterhalten, was Menschen gerade passiert bei uns in der Gemeinde. Und ich kriege gerade mit, wir unterhalten uns heute über viele Schicksale in unserer Gemeinde und da haben wir noch dieses Thema mit dem Hund. Wie hieß er? Dessen Hund angefahren wurde. Irgendwas mit Hunde zu tun. Wir haben das doch jetzt nochmal noch eingetragen. Mario der Hund wurde doch angefahren.
SPEAKER_00Mario der Hund.
SPEAKER_01Oder hat Mario den Hund angebracht? Ich glaube, Mario ist das Herrchen und der Hund von Mario wurde angefahren. Okay. Du änderst dich noch daran? Nee. Haben wir auch hier schon drüber gesprochen. Da wurde doch auch Geld gesammelt. Da haben wir drüber gesprochen. Ich sag jetzt mal, ein Herr mittleren Alters bis etwas älter, läuft irgendwo die Straße entlang oder überquert die Straße und wird, sein Hund wird von einem Fahrzeug mitgenommen. Okay. Ganz schlimm, er
Spendenhilfe Für Marios Angefahrenen Hund
SPEAKER_01hat jetzt nicht wahnsinnig das Geld, um plötzlich Riesen-OPs zu bezahlen. Und auf Social Media wurde ebenfalls da aufgerufen, dem Mario, Marios Hund, das weiß ich jetzt nicht genau, zu helfen und zu unterstützen. Und da kamen auch ein paar tausend Euro zusammen, sodass er sich die ganze OP-Eingriffe und jetzt die Medikamente danach und so co alles leisten konnte. Und dem Hund geht's auch entsprechend, glaube ich, gut. Hat die OP und die Heilphase jetzt mittlerweile schon sehr gut überstanden. Dann ab in die Reha. Und freute sich halt riesig. Und pass auf, jetzt komme ich zu der Brücke, warum ich das jetzt auch nochmal gerne erzähle. Die Oma-Ecke, von der ich ab und zu erzähle, ne? Den Oma-Kaffe. Wie kennen den?
SPEAKER_00Den Mario oder den Hund.
SPEAKER_01Und die liebe Rita, die da natürlich auch drin sitzt, hat zu diesem Mario-Hund schrägstrich, ich weiß nicht, wie er heißt, gesagt: Mensch, geh doch mal zu den Jungs bei Lokalgepänk und erzähl doch mal, was dir passiert ist. Ich bin gespannt, ich hab dir schon gesagt, so gerne lade ich ihn ein, um das mal, wie wir das aus der Sicht derjenigen erzählt bekommen, weil ich glaube, das fühlt sich natürlich wahnsinnig überwältigend an, wenn du plötzlich von total fremden Leuten wirklich mehrere hundert bis hin zu tausenden Euro gespendet bekommst. Und klar, ein persönliches Schicksal wie die Mattis zum hier gerade beim SVM, das ist natürlich nochmal ein bisschen größer. Aber da geht es, man fühlt sich ja, Mensch, mein Hund wurde angefahren, das ist jetzt mein Schicksal, ich muss alleine damit zurechtkommen und mit einmal kommt Person 1, Person 2.
SPEAKER_00Naja, ich glaube, dass das so gefühlt ist, wo du dich plötzlich wieder warm und aufgehoben fühlst. Wo das, was sonst kühl und fern erscheint, dich plötzlich, ja, möglicherweise Mensch, guck mal, ich werde gesehen oder weiß ich nicht, bin ich jetzt nicht so ein Gefühlsmensch, von daher kann ich das jetzt nicht so beschreiben, aber du merkst halt, dass dein Schicksal auch andere Leute was angeht oder zumindest sich da. Jetzt hör ich mir doch mal, nimm mir doch mal die Worte aus dem Mund.
SPEAKER_01Nee, wir wissen, glaube ich, was Dennis da gerade meint. Man ist dann halt auf alle Fälle sehr berührt, ne? Also und hinterfragt dann auch so, womit habe ich denn das jetzt gerade verdient? Also nicht das negative Schicksal, sondern diese Unterstützung. Man erwartet ja irgendwie eigentlich nichts von dem anderen, kostenlos, gratis so ungefähr, sondern da kommt es halt einfach so, weil Leute sagen, nee, ich will dir helfen und will dich unterstützen. Okay, bei mir sprudelt es auch gerade. Die Sicherheitspartner, über die haben ja auch mal ein paar Mal schon gesprochen, wir hatten schon mal aufgerufen dazu. Wer jetzt sich daran erinnert, Und jetzt genug Zeit hatte, drüber nachzudenken. Und immer noch der Meinung ist, ja, da würde ich vielleicht mitmachen wollen. Schreibt uns doch mal gerne an, wir stellen mal einen Kontakt her, weil ich weiß, wer diese Gruppe so langsam wieder ins Leben rufen möchte und wird. Ich glaube, der schon zu hören, dass es zwei bis drei Leute da schon gibt. Es wird auch darüber gesprochen, wie die Gemeinde, also die Verwaltung, das noch ein bisschen mehr und besser unterstützen kann. Also dass man nicht da mit seinen Reißmann Fahrrad- und Trillerpfei rumfliegt.
SPEAKER_00Karre, Mann, mal ein Auto, genau. Stellt den mal eine Karre hin und dann ist gut. Das ist ja schon die halbe Miete.
SPEAKER_01Richtig, ne? Und der dann einfach mit wachsamem Auge
Sicherheitspartner Gegen Einbrüche Im Ort
SPEAKER_01einfach mal durch die Straßen fahren. Gerade in den Zeiten, wo wir wirklich fast sagen können, jede Woche passiert irgendwo im Gemeindegebiet irgendein Einbruch und dass man gerade in der Zeit so ein bisschen Präsenz zeigt und den Leuten da mal in der Dämmerung mal über die Schultern guckt, was die da so machen. Ja, richtig. Aber jetzt erzähl doch mal, für die, die neu reinhören, was ist denn ein Sicherheitspartner? Ein Sicherheitspartner. Also, wir haben ja die Polizei und das Ordnungsamt. Bundeswehr, THW und so weiter. Ja, gut, ich gucke jetzt mal nur auf unsere Wein. Und es gab eine Vergangenheit unter der Führung, sag ich mal, zumindest war ja maßgeblich in der Entscheidungsfindung und Organisation, Herr Schwarze hieß er ja, ehemaliger Beamter in der Justiz, glaube ich, war gewesen, oder im Volkzug war der irgendwo tätig. Und der war mit richtig mit einer kleinen Uniform, Sicherheitspartner stand hinten drauf und ist dann mit einer kleineren Truppe auf Festen mit dabei gewesen oder ist auch einfach mal abends in den schwierigen Zeiten mal rumgelaufen und hat einfach mal geschaut, wo sich Leute rumtreiben und vielleicht so tun, als wenn man spazieren geht. In Wirklichkeit hat man dann ein Handy in der Hand und fotografiert plötzlich irgendwelche Häuser. Ja, oder steht mit Flyern, das hattest du auf deiner eigenen Kamera ja auch schon mal, mit Flyern von Briefkasten, tut so, als wenn man was reinwirft, schaut sich das ganze Grundstück an, ah, da kommt da steht eine Leiter, da steht ein Tisch, ah, das Fenster da unten ist immer offen und immer angeklappt. Gut, und wir wissen ja jetzt mittlerweile, wie schnell man angeklappte Fenster und alles mögliche andere auch öffnen kann. Und dann wird das einfach gesammelt und dann heißt es im nächsten Monat plötzlich, hups, da wurde eingebrochen, da wurde eingebrochen, da wurde eingebrochen und meistens passiert das Ganze durch eine sehr gut ausgespähte Grundstücke, die man vorgemacht einfach weiß, wo man danach hin muss. Und je mehr Präsenz man zeigt, je mehr Nachbar nach draußen schauen, je mehr Leute anderen Leuten auf die Finger schauen, ja, und nicht um zu tadeln und zu zeigen, ey, was machst du da, sondern einfach nur anwesend zu sein. Und dabei will keiner von uns, da spreche ich jetzt mal auch für die Sicherheitspartner, keiner von uns will euch vorschreiben, wie ihr was zu tun habt. Sondern einfach nur zeigen, wir passen auf euch auf, bitte passt du auch auf uns auf.
SPEAKER_00Rick, versucht das mal zusammenzufassen in einen Satz. Die Sicherheitspartner. Sicherheitspartner sind das Licht, die in der Nacht den Schatten vertreiben. Labalaba.
SPEAKER_01Eben gerade hat er nicht die Worte gefunden. Ja, jetzt habe ich ja so viel lange Zeit drauf, um jemanden auszudenken.
SPEAKER_00Gut, also meldet euch Sicherheitspartner werden, hier jeder, der Lust hat, kann die Nacht durch die Wälder streifen und ein bisschen für Ordnung sorgen.
SPEAKER_01Und ihr müsst kein ehemaliger Polizist sein oder Polizistin, ihr müsst auch nicht Beamte vorher gewesen sein. Ihr könnt auch einfach der ganz normale Nachbar sein, der einfach eine kleine Runde läuft oder Runde fährt und man neue Leute kennenlernt.
SPEAKER_00Ehemaliger ABV mit ehemaliger ABV sind natürlich auch gerne gesehen. Was ist ein ABV? Abschiedsbevollmächtigte. Waren doch früher die zu DDR-Zeiten, so hier immer Horschernguck, so ein bisschen. Postenpolizisten oder so. So ungefähr, ja. Die kennen sich ja nämlich noch gut aus, von daher sind die auch gern gesehen. Aber ich glaube, die sind jetzt auch schon ein bisschen zu alt jetzt dafür. Wir flachsen jetzt hier rum. Nee, wir haben nichts mehr. Ich kann dir ins sagen, was ich jetzt machen wir, oder?
SPEAKER_01Auf alle Fälle kein Eis essen, weil das habe ich nämlich Dennis gerade schon vor der Sendung mitgebracht. Haselnussgabe. Die Kugel war sehr klein, muss ich sagen. Ja, komm, wir haben alles abgearbeitet. Aber wir haben es ja nicht mehr weit zum Eisladen. Ich bin übrigens nächste Woche nicht da. Ich hoffe, ich habe Empfang und kann aus den Sümpfen und Flüssen und Fjorden Schwedens berichten. Wenn es nicht funktioniert, dann mache ich vorher eine Aufzeichnung und schicke sie dir. Ja, was machst du denn? Du machst schon wieder hier deinen Survival-Trip hier. Ich mache wieder zehn Tage mit dem Kanu, diesmal eine andere Tour, eine neue Tour. Sweden. Letztes Jahr war ja Norwegen, Schweden, so das Grenzgebiet, diesmal ist es nur Schweden. Und ja, werde da mal eine Runde abschalten. One Weeker? Da bist du zwei Wochen weg. Naja, ich komme halt, ich komme pünktlich zum Donnerstag, unserer zweiten Aufnahme, wieder, mach einmal mit dir die Aufnahme und dann mache ich nochmal ein Wochenende weg.
SPEAKER_00Ja, klar, sicherlich. Hier Podcast muss sie sein. Voll dich.
Urlaub, Schweden-Trip Und Verabschiedung
SPEAKER_00Das ist dann. Ja, ja, schwarzer Amix, ist du einfach nicht mehr. Mein Jahresurlaub. Sollst du noch haben.
SPEAKER_01Gut, da freuen wir uns auf jeden Fall, wenn wir von dir aus dem Outback was hören. Danke an euch da draußen fürs Zuhören. Euch noch viel Spaß im Urlaub. Ein gutes Zurückkommen. Wenn ihr jetzt gerade im Stau steht, auf der Rückfahrt, dann sehr gut, dass ihr die letzte halbe Stunde mit Lokalgeplinkel verbracht habt.
SPEAKER_00Du bist ein bisschen in den Quatsch, Laune wahr? Weil wir schrahenden Samstag aus, da ist kaum Stau, aber das merkt er dann morgen, wenn er samstags fährt. Also ich kann dir sagen, was ich jetzt mache. Warte mal, warum soll es Samstag sein? Ich muss in meine Badehose jetzt ein und ich fahre jetzt an Kiese.
SPEAKER_01Warum soll denn samstags kein Stau auf der Rückfahrt sein? Weil samstags niemand zurückkommt, oder was?
SPEAKER_00Achso, du redest vor dem Urlaub.
SPEAKER_01Ja, natürlich.
SPEAKER_00Okay, jetzt feiern einfach durch die heute.
SPEAKER_01Tschüss und ciao. Da Dennis und? Patrick. Tschüss. Tschüss.
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