Abstrakt & Alltäglich - Der Perspektiven-Podcast
Eigentlich müsste es heißen „Gott und die Welt“. Da wir jedoch mehr weltlich unterwegs sind, konzentrieren wir uns auf das, was uns greifbar erscheint. Ab und zu werden wir jedoch abstrakt, nämlich dann, wenn es um Konzepte, Annahmen und Vorstellungen geht.
Andreas lebt im Fichtelgebirge, einer recht bergigen Gegend. Er kam zur Welt, als Nelson Mandela freigelassen wurde und die deutsche Nationalmannschaft den Weltmeistertitel errang. Achim hingegen lebt in Bremen, einer recht flachen Gegend. Er erblickte das Licht der Welt kurz nachdem die damalige Sowjetunion ihren ersten Erdsatelliten, Sputnik 1, in die Umlaufbahn brachte, was im Westen den Sputnikschock auslöste.
Neben dem Unterschied im Alter und der damit verbundenen Sicht auf die Welt gibt es noch viele andere Gegensätze, die genügend Stoff für Gespräche bieten. Doch es gibt auch etwas Gemeinsames: Beide kamen wir im selben Krankenhaus zur Welt und beide haben wir ein großes Faible für die Berufspädagogik.
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S2 Folge 5 - "Innere Stimmen"
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Was passiert eigentlich in uns, wenn wir spontan „Ja“ sagen, obwohl wir zweifeln? Warum halten uns manche innere Stimmen zurück, während andere nach Lebendigkeit, Neugier und Freiheit verlangen?
Ausgehend von einem Buch über das „innere Kind“ sprechen wir über die unterschiedlichen Anteile, die unser Denken und Handeln prägen. Es geht um alte Prägungen, innere Kritiker, spontane Impulse und die Frage, wie wir mit diesen Stimmen umgehen können, ohne einer einzelnen die Kontrolle zu überlassen.
Dabei streifen wir Themen wie Selbstwahrnehmung, Rollenbilder, persönliche Freiheit, Lebensfreude und die Kunst, sich selbst neue Erfahrungen zu erlauben. Immer wieder taucht die Frage auf, ob es möglich ist, innezuhalten, bevor wir reagieren – und ob Gelassenheit vielleicht etwas ist, das sich üben lässt. Eine Folge über innere Dialoge, alte Muster und die Suche nach einem Leben, in dem möglichst viele Teile von uns ihren Platz finden.