Abstrakt & Alltäglich - Der Perspektiven-Podcast
Eigentlich müsste es heißen „Gott und die Welt“. Da wir jedoch mehr weltlich unterwegs sind, konzentrieren wir uns auf das, was uns greifbar erscheint. Ab und zu werden wir jedoch abstrakt, nämlich dann, wenn es um Konzepte, Annahmen und Vorstellungen geht.
Andreas lebt im Fichtelgebirge, einer recht bergigen Gegend. Er kam zur Welt, als Nelson Mandela freigelassen wurde und die deutsche Nationalmannschaft den Weltmeistertitel errang. Achim hingegen lebt in Bremen, einer recht flachen Gegend. Er erblickte das Licht der Welt kurz nachdem die damalige Sowjetunion ihren ersten Erdsatelliten, Sputnik 1, in die Umlaufbahn brachte, was im Westen den Sputnikschock auslöste.
Neben dem Unterschied im Alter und der damit verbundenen Sicht auf die Welt gibt es noch viele andere Gegensätze, die genügend Stoff für Gespräche bieten. Doch es gibt auch etwas Gemeinsames: Beide kamen wir im selben Krankenhaus zur Welt und beide haben wir ein großes Faible für die Berufspädagogik.
Abstrakt & Alltäglich - Der Perspektiven-Podcast
S2 Folge 6 - "Erinnerungen"
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Wie zuverlässig sind unsere Erinnerungen? Ausgangspunkt dieser Folge ist Achims Recherche zur eigenen Familiengeschichte. Neue Dokumente stellen eine über viele Jahre erzählte Familiengeschichte infrage und führen zu der Erkenntnis, dass Erinnerungen oft weniger Abbilder der Vergangenheit als vielmehr Deutungen und Erzählungen sind.
Von dort aus sprechen wir über persönliche und kollektive Erinnerung, über Zeitzeugen, Familiengeschichten und die Frage, warum überhaupt Menschen ihre Vergangenheit erforschen. Dabei wird deutlich, dass Erinnerungen nicht einfach gespeichert werden, sondern sich mit jeder Erzählung verändern. Was ein Déjà-vue mit all dem zu tun haben mag, versuchen wir am Ende zu ergründen.