Paws & Personality

Zu Gast im Revier - Sonja Bartels vom Tierhospiz "Weißer Phoenix"

Sandra Oliver, Sonja Bartels Season 2 Episode 106

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 1:07:04

Der Tod gehört zum Leben - eine Wahrheit, die Sonja Bartels in ihrer täglichen Arbeit im Tierhospiz "Weißer Phoenix" mit Herz und Seele lebt. Was zunächst bedrückend klingen mag, entpuppt sich in unserem Gespräch als eine zutiefst lebensbejahende Philosophie.

Mit jedem ihrer Schützlinge geht Sonja eine besondere Beziehung ein, gibt ihnen einen eigenen Raum und begleitet sie meist auf natürlichem Weg bis zum Ende. Überraschend und berührend zugleich: Viele Tiere mit düsterer Prognose blühen im Hospiz auf und leben noch Jahre.

Besonders eindrucksvoll ist Sonjas Haltung zur Dankbarkeit und zum Vertrauen in den natürlichen Prozess des Sterbens. Sie erzählt, wie sie gelernt hat, mit ihrer eigenen Trauer umzugehen und diese Erfahrung nun nutzt, um auch Menschen in ihrer Trauer zu begleiten. Der spirituelle Aspekt ihrer Arbeit schwingt dabei mit, ohne aufgesetzt zu sein.

Zwischen den Zeilen vermittelt Sonja eine wertvolle Lektion: Den Moment zu schätzen, loszulassen, wenn es Zeit ist, und zu verstehen, dass der Tod zwar das physische Leben beendet, aber nicht die Verbindung, die wir zu einem Wesen haben. Ein Gespräch, das zum Nachdenken anregt und vielleicht sogar die eigene Sicht auf Leben und Tod verändert.

Besuche Sonjas Instagram-Kanal oder ihre Website mit hilfreichen Online-Kursen, um mehr über das Tierhospiz "Weißer Phoenix" zu erfahren und einen Einblick in den Alltag ihrer besonderen Schützlinge zu bekommen.

Instagram: Weißer Phoenix und Sonja Bartels

Website: https://myablefy.com/s/sonja-bartels

Ihr wollt den Podcast unterstützen? Es gibt 3 Möglichkeiten:

Über eine direkte Community-Unterstützung über Steady in Form einer Monats- oder Jahresmitgliedschaft. Bei Steady findet ihr auch meine Bankdaten, falls euch eine direkte Unterstützung ohne Mitgliedschaft lieber ist: https://steady.page/de/paws-personality/about

Falls  ihr zufällig noch natürliche, unbehandelte Kauartikel, Spielzeug, Zughundesportzubehör (was für ein Wort...) und vieles mehr braucht, dann werdet ihr sicher bei der Knabberkiste, meinem Kooperationspartner, fündig und mit dem Aktionscode pawspersonality erhaltet ihr 10% Rabatt und unterstützt den Podcast mit 5% von eurem Umsatz:

https://knabberkiste-shop.de/?dog=pawsandpersonality

Unterstützen könnt ihr die Arbeit am Podcast auch über einen Einkauf im Merch-Shop: https://paws-personality.myspreadshop.de/

|paws & personality® Podcast|

Fragen, Anregungen oder einfach nette Worte an:

https://www.instagram.com/sandraoliver_pawspersonality/

„paws & personality®" ist ein Podcast Sandra Oliver.

www.pawsnpersonality.de

Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

Vorstellung von Sonja und dem Tierhospiz

Speaker 1

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Paws Personalities. Heute habe ich Sonja zu Gast. Und ja, sonja, ich weiß gar nicht so richtig. Ich will nicht sagen, dass es ein trauriges Thema ist, weil das ist es gar nicht, aber es geht um ein Tierhospiz, und eigentlich ist es ein sehr schönes Thema und ein Thema, was ich auch sehr berührend finde und wichtig, und deswegen ist Sonja da. Hallo, sonja.

Speaker 2

Hallo Sandra, danke dir erstmal für die Einladung, hier mitzusehen zu dürfen. Ja, sehr gerne.

Speaker 1

Magst du dich ganz kurz vorstellen, wer bist du, wo bist du Und warum hast du ein Tierhospiz? Und dann dauert das jetzt wahrscheinlich ganz lange. Das macht nichts.

Speaker 2

Wahrscheinlich genau. Fangen wir doch mal vorne an. Mein Name ist Sonja Badels, und ich komme aus dem Raum Zelle, falls das jemand was sagt. Und ja, warum habe ich einen Tierhospiz? Gute Frage, weil das Leben genauso gespielt hat und mich da so hingeführt hat, dass das das sein sollte, was ich einfach irgendwann machen werde. Ich hätte es nie für möglich gehalten, weil ich immer Angst auch vor dieser Thematik hatte. Ich wollte mich immer mit diesen Themen nicht auseinandersetzen, und Tierhospiz natürlich in dem Rahmen, einfach, weil Tiere schon immer eine super große Rolle in meinem Leben gespielt haben. Also, ich habe schon immer gesagt, tiere brauche ich irgendwie wie die Luft zum Atmen in meinem Leben, von klein auf. Und ja, genau Dauert das zu lange, sandra, nein, wogenau fange ich jetzt gerade noch an. Also, ich habe ja sozusagen halt nicht nur das Tierhospiz, sondern mittlerweile ist es einfach so, dass das Sterben zu meinem Leben geworden ist.

Speaker 2

Der Satz umfasst das Ganze eigentlich. Ich befasse mich einfach mit, wie gesagt, der Sterbebegleitung für Mensch und Tier, für die Trauerverarbeitung danach, ob du Mensch oder Tier verloren hast, Wenn du das Gefühl hast, dich selbst verloren zu haben. Weil Verlust ist ja einfach ein Riesenthema und hat so viele verschiedene Facetten, ist ja einfach ein Riesenthema und hat so viele verschiedene Facetten Und ganz früher mein altes Leben sozusagen. Da habe ich tatsächlich gearbeitet als Arzthelferin. Also ich bin gelernte Arzthelferin eigentlich und habe 18 Jahre beim Kinderarzt gearbeitet, also eigentlich irgendwie ein bisschen was ganz anderes gemacht. Und was ich gerade sagte, das Leben bitte.

Speaker 1

Kinder sehr weit weg weg vom Tod, meistens, hoffentlich zum Glück.

Speaker 2

Kam dann natürlich auch immer mal wieder vor. Aber wie gesagt, dieses Sterben hat einfach irgendwie schon immer mein Leben begleitet. Tatsächlich, ich habe Freunde verloren eine Zeit lang in meinen Augen viel zu früh und auch Tiere, die ich halt hatte, in meinen Augen viel zu früh, und auch Tiere, die ich halt hatte, in meinen Augen auch viel zu früh. Ich hatte manche Hunde irgendwie nur drei, vier Jahre, und dann sind die verstorben, weil die krank waren, und habe, wie gesagt, mich mit dieser Thematik nie auseinandersetzen wollen. Ich habe nie richtig Trauer zugelassen, ich habe nie überhaupt diesen Schmerz zugelassen und habe einfach irgendwie immer nur so weitergemacht. Hat funktioniert, das funktioniert eine Zeit lang sehr gut, bis dir irgendwann, wenn du es gar nicht erwartest, irgendwie alles noch um die Ohren fliegt. Und ich bin ja genauso wie du Hundetrainerin.

Speaker 1

Wir haben ja festgestellt, wir sind bei derselben Ausbildungsstätte ausgebildet. Ja, also, so kam dann irgendwann halt auch wirklich dieser Weg wieder.

Speaker 2

Ich möchte irgendwie doch mehr mit Tieren machen. Ich habe zwar 18 Jahre, wie gesagt, in der Tierarztpraxis gearbeitet, beim Arzt gearbeitet, aber wollte einfach wieder mehr Tiere in mein Leben lassen, wollte einfach denen mehr Raum geben. Und so kam wirklich eins zum anderen. Ich hatte dann einen Tierschutzverein für Meerschweinchen und Kaninchen. Ich habe dann diese Hundetrainerausbildung gemacht nebenbei, weil das konnte man ja super nebenbei machen, während man noch irgendwie einen Hauptjob hat, und bin da irgendwie auch so reingerutscht, dass ich mich mit naja, ich sag mal, eher den etwas verhaltensauffälligen Hunden widmen durfte, also die, die ab und zu mal so ein paar Löcher machen. Das war immer so mein Steckenpferd. Also, ich selber habe Herdenschutzhunde, seitdem ich ach Gott, jetzt weiß man wieder, wie alt man ist seit 25 Jahren habe ich Herdenschutzhunde, und ja, irgendwie, wie gesagt, war das immer so mein Steckenpferd. Das heißt, ich habe da halt dann auch den Weg gefunden, mich nebenbei so ein bisschen schon mal selbstständig zu machen als Hundetrainerin, und habe dann im Tierheim auch gearbeitet, speziell mit diesen Tieren. Und dann kam irgendwann so dieser Gedanke okay, ich möchte eine Tierpension Genau für solche Tiere, für solche Hunde, die gerne manchmal ein bisschen anders sind, die nicht so lustig gerne in der Gruppe mitlaufen sollten oder es vielleicht auch gar nicht möchten. Und ja, so kam eins zum anderen, dass wir dann einen Hof gesucht haben. Das hat fünf Jahre gedauert, den haben wir jetzt hier seit zehn Jahren, ja. Und dann kam Corona.

Speaker 2

Also, das ist jetzt ein bisschen sehr die Schnellfassung, sandra. Aber dann kam halt Corona, also, du darfst dir falsch machen, das möchte. Und dann kam Corona. Also das ist jetzt ein bisschen sehr die Schnellfassung, sandra, aber dann kam halt Corona, also, du darfst dir falsch machen, das möchte ich auch niemandem langweilen. Wie gesagt, die Pension klar, die lief dann halt auch gut, und so weiter. So kam das dann wirklich zu meiner Selbstständigkeit, als wir dann hier umgeswitcht haben.

Speaker 2

Und dann kam Corona, und dann ist irgendwie keiner mehr in den Urlaub gefahren, und dann hattest du auf einmal ganz viel Zeit, und du musst dir das so vorstellen, dass ich immer 24-7 gearbeitet habe und dann irgendwie halt nicht mehr, und dann kannst du dich einfach mal wieder etwas Neuem widmen, einfach so deiner Herzenstimme vielleicht mal wieder Gehör schenken, wie es so schön heißt. Und kurz vor Corona ist halt mein Kuvers Rüde-Phoenix auch noch gestorben, und dieses Versterben, das war eigentlich so der erste ausschlaggebende Punkt, dass ich meine Trauer und all das, was ich jahrzehntelang, wie ich fand, erfolgreich unterdrückt habe, dann zum Vorschein kam Und ich das Ganze einfach mal durchlebt habe und durchfühlt habe. Das meinte ich damit. Irgendwann geht das Gefäß auf, wenn du es versuchst, einfach zu unterdrücken, lange Zeit.

Speaker 2

Und ja, und eigentlich war Phoenix deswegen heißt das Tierhospiz ja auch weißer Phoenix das habe ich ihm einfach gewidmet, weil er der erste Hund war, der einfach alles egal ob es Menschen waren damals, die ich verloren habe, oder Tiere oder mich selbst verloren habe in der ganzen Zeit, wo ich einfach immer nur funktioniert habe in meinem Leben, wirklich mir Raum gegeben hat, das Ganze mal zu verarbeiten, zuzulassen. Und da hatte ich schon mal ganz kurz den Impuls Tierhospiz. Ich habe mich kurz wieder daran erinnert was hat mich eigentlich das ganze Leben begleitet? Es war immer Sterben, es war immer Verlust, es war immer Trauer, es war immer so, diese innere Leere in mir. Und ja, da war ja noch nicht Corona, deswegen habe ich das gerade noch mal ganz kurz mit in den Raum geworfen.

Speaker 2

Und als dann 2019 wirklich die Zeit war und für uns war das in dem Rahmen jetzt rückblickend betrachtet etwas sehr Positives, weil ich einfach Zeit hatte, mir mal wieder den Raum zu schenken Okay, wo willst du hin, was willst du machen? Was erfüllt dein Herz, was füllt nicht deinen Kalender und deinen Tag und deinen Alltag, sondern was erfüllt wirklich dich. Und dann ist dieses Tierhospiz geboren, genau in der Corona-Zeit, und seitdem machen wir das, also seit 2021. Das war jetzt die Rundumfassung, den ganzen spirituellen Weg. Den habe ich kurz weggelassen.

Speaker 1

Vielleicht kommen wir daher nochmal hin, vielleicht auch nicht, wer weiß. Mal gucken, wie das sich umführt. Das heißt, wie viele Plätze hast du da jetzt? Wie ist das so strukturiert? Wie stellt sich jetzt jemand, der noch nie in einem Tierhospiz war, wie darf der sich das vorstellen?

Speaker 2

Räume im Haus. Also wir haben hier keine Zwingeranlagen, es ist alles im Haus enthalten. Also jeder Hund hat seinen eigenen Bereich, sein eigenes Zimmer, einfach schon aufgrund der Konstellation, dass wir uns weiterhin ab und zu mal gerne den Tieren widmen, die einfach anders sind, die nicht super sozial verträglich sind. Das heißt, jedes Tier hat hier seinen eigenen Raum. Im Moment leben zehn Hunde hier bei uns Dauerhaft. Die Anfragen sind riesig. Ich habe gerade gestern wieder auch eine gehabt, und das Ganze finanziert sich komplett über Spenden. Also das Tierhospiz selber, da verdiene ich nichts. Das ist einfach nur wirklich mein Herzensbaby, dass wir im wahrsten Sinne unseren Raum zur Verfügung stellen, die Tiere halt aufzunehmen und bis zum Schluss zu versorgen. Wir nehmen die Tiere auf, die wirklich niemanden mehr haben. Also du kannst dein Tier hier nicht abgeben, weil du sagst, du bist mir zu alt und zu krank, ich kann das nicht, mach du mal. Also das ist nicht meine Funktion, da komme ich anders ins Spiel, sondern wir nehmen die Tiere auf, wo vielleicht schon der Mensch verstorben ist oder selbst in ein Senioren und Pflegeheim muss, weil es einfach nicht mehr funktioniert, oder halt vielleicht in einem Hospiz liegt, dass wir da so ein bisschen diesen Übergang mit begleiten und halt auch aus Tierheim und Tierschutzorganisationen, dass wir Tiere aufnehmen, die einfach aufgrund von Alter, vielleicht auch schon bekannter Erkrankung oder Rasse einfach keine gute Prognose haben, um überhaupt vermittelt zu werden, und dass wir ihnen sozusagen halt einfach wirklich nochmal ein Zuhause schenken geben Und wenn wir, wie ich immer sage, das Privileg haben, dass ich die Menschen auch mit begleiten darf, weil sie einfach noch auch da sind. Also, wir hatten jetzt eine Dame die hat mich vorher schon kennengelernt, die wollte sich das hier angucken, die hat einfach vorgesorgt, was ich hier übrigens auch bei jedem ans Herz lege sich nur dazu, also, ja, sich damit auseinanderzusetzen, was genau passiert mit dem Tier, wenn mir was passiert, vorher, und irgendwann war es dann so weit, dass sie so schwer dement geworden ist, dass es einfach nicht mehr ging, dass sie sich selber nicht mehr versorgen konnte, und dann dementsprechend ihren Hund nicht mehr, und dann haben wir den Hund übernommen. Der Hund lebt immer noch.

Speaker 2

Die Dame ist jetzt dieses Jahr im Februar tatsächlich verstorben, und in der ganzen Zeit, wo beide sozusagen nur räumlich getrennt waren, haben wir aber den Kontakt gehalten, das heißt, ich telefoniere mit den Menschen, ich fahre mal mit den Tieren dorthin ins Pflegeheim, wenn es irgendwie mobil quasi noch funktioniert von den Menschen aus, dann können sie auch hierher kommen, ihre Tiere besuchen Und auch bei der Dame. Jetzt bin ich dann sozusagen mit dem Hund noch ans Sterbebett gefahren, und dann konnten die wirklich komplett bis zum Ende sozusagen ja sich verabschieden. Und manchmal kommt es halt nur dazu, dass ich noch die Menschen am Telefon hatte oder habe, dass ich ihnen zumindest persönlich nochmal sagen darf ich übernehme dein Tier beziehungsweise ich gebe ihm oder ihr ein letztes Zuhause. Also, du brauchst dir keine Gedanken machen, keine Sorgen mehr machen, du darfst im wahrsten Sinne des Wortes halt loslassen.

Speaker 2

Und dann ist es schon ganz, ganz häufig tatsächlich passiert, dass ich kurze Zeit danach dann die Meldung bekam, dass der Mensch verstorben ist. Weil das, glaube ich, wirklich eine. Es wäre auch meine größte Sorge, wenn ich nicht wüsste, was passiert mit meinen ganzen Tieren, wenn ich irgendwie krank bin, wenn ich nicht mehr kann. Und ich denke, du kennst das, du gibst ja auch nicht jedem Hans und Franz, sondern möchtest jemanden haben, wo du weißt, okay, hier wird auch nichts mehr weitervermittelt. Das heißt, ich kann mich darauf verlassen, die bleiben jetzt genau da, und das ist das, was wir machen, und ich will ja nicht sagen, die Tiere werden hier immer älter, aber ja, sie werden irgendwie immer älter. Also so mit Prognosen haben die es nicht so. Die blühen hier wirklich nochmal auf. Das ist wirklich, wenn die hier reinkommen, also ich sage mal so beim Tor, ist für mich so eine gedankliche Schwelle. Jetzt beginnt ein neues Leben. Du bringst die alte Geschichte mit, und die wird auch immer ein Teil von dir sein. Aber ich bin, ohne die Tiere zu vermenschlichen, immer Mutti.

Vom Tierarzthelfer zur Sterbebegleiterin

Speaker 2

2. Egal, wer schon vorher war, und dann fangen wir von vorne an, und es ist tatsächlich und ich weiß, dass sich viele das nicht vorstellen mögen für die Tiere völlig okay, weil ich das so als okay empfinde und so als okay lebe. Das andere ist die Vergangenheit, aber ab jetzt beginnt ein neuer Weg, und dann schauen wir jeden Tag, was jedes Tier ja, wie gesagt, wirklich jeden Tag benötigt. Und ja, so ist es schon dazu gekommen, dass wirklich manche mit der Prognose machst du ihr noch irgendwie ein paar Tage ein schönes Leben, und zwei Jahre später erst verstorben. Machst du ihr noch irgendwie ein paar Tage ein schönes Leben, und zwei Jahre später ist sie noch da, er ist verstorben. Oder wie gesagt, jetzt auch der Max das ist der halt von der älteren Dame, wenn der so weitermacht, dann wird der nächstes Jahr so im Februar 18. Ach krass, ja Dass, der überhaupt noch lebt mit dem Herzschlag, ist auch ein kleines Wunder. Aber genau so ist es halt. Die sind hier teilweise alle über 16, manche schon 17. Es ist ein bisschen crazy.

Speaker 1

Verrückt Schön aber auch, Also so einen Platz zu haben oder zu wissen, dass es diesen Platz gibt, wo die Tiere halt einfach gut versorgt sind, und, wie du schon sagst, dieses dann halt loslassen zu können, wenn es den Menschen halt so ist. Beziehungsweise, wenn du es vom Tierheim übernimmst, ist ja auch da wieder dieses, dass der Hund dann nochmal eine Stelle hat, wo er quasi nicht einer von ganz, ganz, ganz, ganz, ganz vielen ist und wo alles sehr schnell gehen muss. Und wir wissen ja, in vielen Tierheimen ist halt auch viel zu viel zu tun, viel zu wenig.

Speaker 1

Leute viel zu viele Hunde im Moment auch, und da geht natürlich so ein altes krankes Tier oder auch ein junges, sehr krankes Tier schnell mal auch unter. Also es ist halt schwierig dann für alle Beteiligten, und dann ist natürlich so ein Platz ganz schön, ja krass. Wenn jetzt jeder Hund da so sein eigenes Zimmer hat. Aber ich habe auch Videos von dir gesehen, die sind dann aber auch tagsüber. Wer mag von den Hunden, also wer Gesellschaft mag an anderen Hunden, auch die sind dann auch miteinander zusammen auf dem Hof unterwegs und so, oder?

Speaker 2

Wenn das passt, genau.

Speaker 2

Also, wie ich immer sage wir gucken bei Neuaufnahme immer, wenn die erstmal ein bisschen angekommen sind, natürlich, möchtest du Ja, nein vielleicht. Also, wir machen uns nichts vor. Viele, gerade auch von älteren Menschen, kennen das gar nicht mehr, und es ist natürlich ein Unterschied, triffst du dich halt nur lustig mal beim Spazierengehen Oder leben die jetzt zusammen. Und natürlich benötigt auch jedes Tier gerade auch so im Alter, wenn man vielleicht manchmal so ein bisschen von Inkontinent spricht, oder Medikamentengabe, oder es kriegt ja auch jedes Tier hier sein eigenes, also sein eigenes, ganz anderes Futter. Hier gibt es halt nicht so Schema F, und die einen kriegen noch die lustigen Kapseln und die Tabletten, und bei dem einen kannst du stehen lassen und bei dem anderen nicht. Also, von daher wird da ganz individuell geschaut, und genauso halt. Möchtest du Kontakt? Ja, nein, vielleicht.

Speaker 2

Wenn die Hunde bei uns im Auslauf sind, sind wir immer damit bei, also dadurch, dass wir auch diese, wie gesagt, überhaupt allgemeinste Fingerhaltung nicht so haben, wie man sich die halt vorstellt, dass man irgendwie so einen Schieber zieht, und dann haben die einen Innenbereich und einen Außenbereich. Die sind maximal zwei, drei Stunden in ihrem Zimmer und werden dann halt wieder rausgeholt, und wir sind immer mit denen dabei. Also, die laufen hier, wie gesagt, nie alleine irgendwie draußen rum, und ich bin drin und trinke Kaffee, und wenn wir spazieren gehen, ja, geht mal einer rechts, einer links, ich gucke halt wirklich, aber wie gesagt, es ändert sich häufig, dann umso älter sie werden, dass sie gar keinen Kontakt mehr haben möchte. Und wir haben auch das ist jetzt, wie gesagt, ein bisschen sehr klischeehaft wirklich teilweise gefährlich eingestufte Hunde hier, weil sie einfach auch schon beschädigend gebissen haben, sowohl Mensch als auch Tier.

Speaker 2

Wir gucken, möchtest du, möchtest du nicht? Ich selber habe eine ganz coole Hündin, also meine letzte noch, die ich selber habe. Die hat ein richtig cooles, ja so Miteinander, so ein Standing mit Hunden, auf die kann ich mich immer verlassen. Ist der Hund komisch in Anführungsstrichen Du weißt, glaube ich nicht, dass meine Tickt der noch ganz sauber, um es mal wortwörtlich zu verfassen, oder genau. Es ist halt einfach. Nur, ich habe es nie gelernt, mit Hunden umzugehen, und ja, du weißt, es gibt Maulkörbe, es ist alles schön. Wir gucken wirklich mit Spaziergängen oder mal im Auslauf, aber es ist gar nicht so häufig, dass die wirklich noch Kontakt haben möchten. Dann darf man das finde ich auch als Mensch tatsächlich mal annehmen und akzeptieren, dass die so glücklich sind, einfach mal, sie werden genauso gesehen und geliebt und angenommen, wie sie sind. Manche Menschen möchten auch nicht Kontakt zu jedem, sondern nur ab und zu mal.

Speaker 1

Ja sehr gewählt. Ja, kann ich gut verstehen. Wie ist denn das für dich so? Also, du nimmst sie auf, und gerade wenn sie dann länger bleiben, also selbst wenn sie nicht so lange bleiben, aber trotzdem, du gehst ja jedes Mal wieder eine Art Beziehung ein zu dem jeweiligen Lebewesen, sei es jetzt männlich, weiblich, schied, egal, lebewesen hast du vor dir, gehst deine Beziehung ein, und dann kommt ja noch so hinzu dieses sich kümmern, also gerade wenn sie Krankheiten haben und man dann noch mehr versorgen muss als normal. Das macht ja auch nochmal was mit, ob man das jetzt Bindung nennt oder wie auch immer, aber es ist ja schon irgendwie.

Speaker 1

Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich das beschreiben soll, aber vielleicht findest du da noch die besseren Worte für So auch im eigenen Erleben. Ich hatte auch als Kind ganz viele Tiere Mäuse, ratten, meerschweinchen, schießmichtod Und ganz oft habe ich so gemerkt die Tiere, die so mitliefen und wo alles easy peasy war, habe ich natürlich auch geliebt. Aber hattest du dann mal eins, was irgendetwas Besonderes hatte, wo du dich besonders kümmern musstest, sei es OP auch herausgenommen, du musstest was versorgen. Du warst dann Wochen oder Monate lang tagtäglich immer wieder mit diesem Tier beschäftigt, weil da musste etwas gesäubert werden, gemacht werden, medikamente gegeben werden und so weiter. Ich habe das dann manchmal als noch enger empfunden und die Lücke als noch auffallender, wenn es nicht mehr da war, weil sich so viel am Tag mit diesem einen Tier beschäftigt hat, was nicht heißt, dass das nicht auch mit einem vollkommen gesunden Tier, was plötzlich weg ist, so sein kann, aber ich finde das total schwierig zu beschreiben.

Speaker 1

Ich weiß nicht, ob du weißt, was ich meine, aber es ist so dieses Ja, ja Durch das Belegen und da dran sein, so dicht.

Speaker 2

Ja, dass sozusagen durch den Zeitaufwand die Bindung immer enger wird, weil man einfach wirklich im wahrsten Sinne des Wortes mehr Zeit miteinander verbringt, vielleicht als mit jemand anderem.

Speaker 1

Und auch gedanklich. Ich bin zumindest bei einem kranken Tier auch gedanklich viel mehr. Wenn ich jetzt als Beispiel meine gesunden Hunde tagsüber hier lasse und sage, ihr pennt jetzt mal drei Stunden, ich habe das und das zu tun, dann bin ich da gedanklich. Nicht, weil ich weiß, die sind gesund, die sind fit, die pennen und gut ist. Müsste ich mein krankes Tier da lassen, oder selbst wenn ich es bei jemand anderem Obhut lassen würde, wäre ich gedanklich, mehr dort. Also, ich würde mehr. So klappt das jetzt. Tabletten, dieses, jenes braucht er, was geht das gut? funktioniert das? Also, sowohl im Tun bin ich viel mehr am Tier als auch gedanklich, und wenn das dann wegfällt, ist es noch mal krasser. Also, das andere ist schon krass, aber das ist dann noch krasser.

Speaker 2

Vielleicht ist das die richtige.

Speaker 1

Ja, verstehe ich. Also genau verstehe ich.

Speaker 2

Und das war dieser Switch früher. Also genau das, was du gerade beschreibst, das kann ich sehr nachempfinden. Das war so früher bei mir, dass ich immer sehr genau mit diesem ist alles richtig? weiß ich nicht, kann ich noch was tun, genau was brauchst du jetzt? und so weiter und so fort. Also eher sehr viel gedanklich dort unterwegs, und mittlerweile habe ich ja einfach so ein tiefes Vertrauen sowohl in das Leben als auch in das Sterben, dass das für mich wirklich völlig normal ist. Also so richtig natürlich eine Lücke Erstmal da gewesen war wirklich bei Phoenix, weil er was ganz Besonderes war, und dann halt auch meine Kuvershündin, die vor zwei Jahren gestorben ist, weil das einfach das war eine ganz andere Bindung. Trotz allem habe ich in der ganzen Zeit auch andere eigene Hunde verloren, und da war es dann okay. Also die beiden Hunde waren wirklich das war hier, das war Herzbindung Ganz extrem. Aber zu den anderen nochmal natürlich sind manche so besonders auch, wie sie versterben. Hier wird ja auch eigentlich kaum jemand eingeschläfert, sondern wir machen eine natürliche Sterbebegleitung. Das heißt, da ist auch jeder Prozess, jeder Weg nochmal anders, individuell, was die Tiere dann nochmal einem so übermitteln, und ähnliches. Aber es ist wirklich für mich völlig normal, was ich tue, die andere weiß ich nicht anders zur Arbeit gehen, ist für mich diese Sterbebegleitung etwas, was so normal ist für mich, weil ich das halt lebe, weil ja wie soll ich es in Worte fassen? Ich hatte es gerade. Jetzt ist es weg, wie immer. Vielleicht kommt es wieder. Genau durch dieses Vertrauen und weil ich einfach wirklich ab Tag X, wenn Sie hier einziehen, so dankbar bin jeden Tag, weil, wie ich immer sage, jeder Tag zählt. Ich weiß nie jeden Tag, ob irgendwie etwas oder was passiert, wer vielleicht auch verstirbt, wer vielleicht auf einmal irgendeine Diagnose erhält oder ähnliches. Für mich ist auch eine Diagnose eigentlich das, was es nur ist, nämlich ein Wort, einfach nur ein Wort für etwas, wo dann alles andere, was wir Menschen daraus machen, sozusagen halt on top kommt, sozusagen halt on top kommt Und einfach nur immer zu fühlen, wirklich was braucht das Tier, weiß ich nicht.

Struktur des Tierhospiz

Speaker 2

Es switcht dieses Ganze, ja, dieses Ganze, wie ich früher halt wirklich war in Gedanken oder immer mit diesem ja, wie du es halt auch so schön beschrieben hast, die eher nicht dienlichen Gedanken vielleicht in diese Richtung zu haben. Das habe ich gar nicht mehr. Aber wie gesagt, ich kann es super nachempfinden, weil genau das ja früher halt wirklich bei mir so war Bedeutet. Ich bin einfach ab Tag X, wenn sie verstorben sind oder wenn ich wirklich die letzten Tage begleiten darf oder je nachdem, wie dieser Prozess abläuft, einfach nur noch dankbar. Ich bin natürlich immer mal wieder auch um Gottes Willen auch traurig, und es fließen auch Tränen, aber so dankbar, dass ich das überhaupt machen darf, dass ich dabei sein darf, dass ich diesen Übergang begleiten darf, dass es mittlerweile wirklich völlig egal ist, habe ich das Tier.

Speaker 2

Also bis jetzt war es wirklich am kürzesten hat mir mal jemand acht Tage hier Und ansonsten ja, haben wir die teilweise immer noch hier, seitdem wir das machen, Also schon halt Jahre, einfach wirklich dankbar, weil ich nie weiß, wie viel Zeit mir geschenkt wird als Mensch, mit dem Tier überhaupt zu verbringen. Und bei Phoenix damals, deswegen hat er so alles bei mir aufgerissen, meine ganzen Wunden im wahrsten Sinne, weil er war acht Jahre alt. Da kommt dann wieder zu sehr. Der Verstand War ja noch gar nicht so alt.

Speaker 2

Und ich war auch drei Monate vorher mit ihm nochmal beim Tierarzt, weil ich gesagt habe, irgendwas stimmt nicht, und wir haben ihn komplett auf links gedreht, und es war nichts, es wurde nichts gefunden, und ich dachte immer noch so okay, was du mal für komische Empfindungen hast, und so weiter, dann hat der halt nichts. Ja, drei Monate später war der voll mit Lymphdrüsenkrebs, und ich hatte fünf Tage. Also ich wurde ab Diagnose, ja da vor vollendete Tatsachen gestellt. Was wollen wir denn jetzt machen? Gleich einschläfern, klinik, oder nimmst du ihn mit nach Hause, und ich so keine Ahnung? Und natürlich habe ich ihn dann mit nach Hause genommen, erst mal.

Speaker 2

Aber diese fünf Tage, so intensiv zu leben und immer das Gefühl zu haben, ich habe was verpasst, weißt du? dann rattert so alles durch. Habe ich ihm alles gesagt? Habe ich mit ihm alles gemacht? Habe ich wirklich immer alles für ihn gemacht. Habe ich nicht viel zu viel Zeit mit der Arbeit verbracht, war ich nochmal hier mit ihm spazieren. Jetzt konnte ich das nicht mehr, weil er einfach Entschuldigung den Ausdruck scheiße krank war. Ja, und dann zu sagen, okay, dann und dann, und der war wie gesagt, da kommt so ein bisschen diese spirituelle Schiene mit dazu. Der war also, für mich ist Spiritualität ja völlig normal, da fangen wir ganz ab definiert ja auch jeder anders. Ich weiß ja, dass viele das absurd manchmal finden, beziehungsweise lass es uns so ausdrücken es gibt einfach vieles im Leben, was man sich nicht verklären kann, und trotzdem ist es da.

Speaker 1

Wir sehen so viele Dinge nicht Genau.

Speaker 2

Und deswegen war einfach dieses, der war so klar damit, der war so völlig so. Für mich ist alles in Ordnung, ich kann gehen, und das fand ich für mich damals ganz schlimm, weil ich dachte, du bist doch noch viel zu jung, wir wollen doch noch so viel Zeit miteinander verbringen. Aber seine Zeit war einfach zu Ende, und es steht mir als Mensch nie zu, wie viel Zeit mir gegeben wird, geschenkt wird, egal ob mit Mensch oder mit Tier. Und seitdem ich das wirklich einfach so ich will gar nicht sagen verstanden habe, aber einfach so erleben darf, ja auch auch Tag für Tag, ist einfach nur noch diese Dankbarkeit oder weiß ich nicht, die Demut, irgendwie das Ganze so erleben zu dürfen.

Speaker 2

Die überwiegt halt einfach, und deswegen ist es, wie gesagt, völlig okay. Genau, hier gibt es Kapseln, da gibt es Kapseln, der wird versorgt, da gibt es eine Windel, der kriegt heute wieder das Futter, und manche Tiere möchten halt auch zum Beispiel, dass ich dann dabei auch schlafe, also dann zum Schluss hin oder so weiter, weil natürlich sind die sonst halt in ihren Zimmern, auch wenn alles Babyfroh überwacht ist und so weiter, aber trotzdem schlafen die ja auch alleine. Also auch da gibt es mega viele Unterschiede, und ich gucke halt was möchtest du? Möchte ich da noch bei sein oder daneben liegen oder so weiter Manche möchten das gar nicht Und auch da so einen gesunden Mittelweg zu gucken, also zu fühlen, das ist eigentlich das Fühlen, das innere Wissen, wenn man sich reinspürt, und dann den Weg halt gemeinsam zu gehen.

Speaker 1

Ein sehr tiefes Thema. Du hast gesagt, ihr macht sehr viel auch natürliche Sterbebegleitung, also dass sie quasi friedlich oder mehr oder weniger friedlich einschlafen können. Also das ist ja so die Wunschvorstellung von allen. Es wäre schön, der Hund würde einfach friedlich einschlafen und nicht mehr aufwachen, wo es gut ist. Und nun ist es ja aber trotzdem im Leben auch oft so, dass man vor dieser Entscheidung quasi steht Geht das, geht das nicht, oder ist es doch besser einzuschläfern, weil sonst leidet das Tier halt aus welchen Gründen auch immer? Wie entscheidest du das so für dich? Also, woran machst du das fest, ob Ja, genau, woran machst du es fest?

Speaker 2

Ja, Ja, ich frage das Tier, das ist eigentlich die Antwort darauf. Also, ich selber entscheide mich halt dazu zu sagen grundsätzlich gehe ich mir den natürlichen Weg, weil eigentlich ist es das, was sowohl Mensch als auch Tier ausmacht. So bekommst du selber halt auch sehr viel mehr Ruhe da drin, vielleicht keine Angst, keine Panik zu haben. Was passiert irgendwie auf einmal, wenn das akut ist, weil du bist vorbereitet, du weißt, was passiert, wenn man sich damit beschäftigt. Also, es gibt genau jeden, ja, jeder Weg, jeder Prozess ist halt anders.

Speaker 2

Wie gesagt, ich schließe das nicht aus, und ich würde auch nie sagen, pro contra Euthanasie, um Gottes Willen, das würde den Rahmen völlig auch sprengen. Aber wirklich zu schauen, geht es nicht eigentlich auch ohne? Ist es nicht eigentlich was ganz Natürliches, dem Tier seinen Weg zu erlauben? Und für mich gibt es so Definitionen von Leid und Ähnliches gar nicht, weil ich immer also erstens das Gefühl habe, wenn man sich selber daran einfach reinversetzt oder gehen wir jetzt gar nicht gleich in diese Sterbeprozessphase, rein in diesen Weg, sondern einfach nur mal so einen Moment, du hast mal einen Tag, da geht es dir richtig scheiße, also auch mal vielleicht körperlich, du hast vielleicht Schmerzen oder ähnliches. Ich finde es sehr beruhigend, erstmal, wenn du jemanden an deiner Seite hast, der sagt Schatz, keine Ahnung, wer, der einfach so eine Ruhe ausstrahlt, weißt du, der sagt so okay, was brauchst du von mir? Und ich bin bei dir, wir schaffen das gemeinsam, egal wie es dir gerade geht, als jemand vielleicht an seiner Seite zu haben, der nicht vorbereitet ist, oder weißt du, der einfach so eine Ruhe ausstrahlt? Ich finde, das macht sehr, sehr viel, ja schon mal mit einem selbst.

Speaker 2

Und das überträgt sich natürlich auf die Tiere, wirklich. Dieses und das sage ich denen ja auch immer dieses du entscheidest, was du brauchst, was du möchtest, und so weiter. Ich gehe den Weg genau so, wie du dir das wünschst, wie du das möchtest, wo, wann, keine Ahnung, aber genau sag mir, was du brauchst, und bin in diesem Vertrauen und in der Ruhe. Und das Ruhe, und es überträgt sich komplett auch auf die Tiere. Und das fällt an.

Speaker 2

Natürlich Schmerzmedikamenten gut, das ist ja riesig. Es muss hier keiner Schmerzen haben, es muss hier um Gottes Willen nicht jemand irgendwie sonst was erleben oder durchleben. Und auch da sind ja sowohl Menschen als auch Tiere unterschiedlich. Das wirst du kennen. Manchen Tieren siehst du es nicht mal an, die zeigen gar nichts. Und dann geht es wieder um dieses versetz dich mal rein, fühl dich mal rein.

Speaker 2

Ist es wirklich so oder etwas, was wir so einfach nur im Außen sehen, und einfach nur dem Tier zu erlauben, den Weg frei wählen zu dürfen, frei gehen zu dürfen, und als Mensch und das meinte ich mit diesem, da komme ich dazu in der Begleitung auch für Menschen, weil ich weiß, das ist grundsätzlich erstmal ein bisschen, was man kennt, das gar nicht mehr. Also es ist ja nur noch so Diagnose, prognose, euthanasie, termin, das ist so der normale Ablauf mittlerweile Häufig, nicht immer um Gottes Willen, aber die Menschen mitzunehmen, okay, was passiert mit dir, was passiert mit dem Tier, was brauchst du auch als Mensch, um vorbereitet zu sein, um gut aufgestellt zu sein? Und ich kann zumindest nur aus meiner Erfahrung sagen die Menschen, die ich bis jetzt schon alle begleiten und unterstützen durfte auf dem Weg, ihr Tier auch natürlich zu begleiten, haben danach alle gesagt, das hätte ich nie gedacht, ich hätte nie gedacht, dass das so ablaufen kann, dass ich das schaffe, auch, dass ich das aushalten kann. Das heißt nicht, dass man danach nicht trotzdem trauert und so weiter, das steht immer noch auf einem anderen Blatt Papier Aber wirklich diesen Weg im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam zu gehen. Und wie gesagt, wir haben, also wir sind hier trotzdem 24-7 immer mit Tierärzten in Kontakt.

Speaker 2

Ich habe Notruf, privatnummern und so weiter, wenn ich wirklich sage okay, wir genau greifen da jetzt einmal ein. Aber die meisten, wie gesagt, ich sage ja, 95 Prozent hier versterben alleine, weil wir bewusst diesen Weg halt wählen, und bis dahin hat sowohl Mensch als auch Tier wirklich Zeit, sich vorzubereiten, und das steht immer anders aus. Also mittlerweile, ich glaube auch wirklich, es gibt auch überhaupt gar nichts mehr, was mich schockt, sozusagen, also so ein Panikmoment oder so ein Nichts. Ich glaube, ich habe auch schon alles gesehen, tatsächlich, weil ich aber in mir so eine Ruhe habe und genau weiß, sofort, was zu tun ist und welchen Weg wir halt gehen, und so bis jetzt. Wie gesagt, wenn dann versterben sie halt, natürlich dann hier auch bei uns zu Hause, und ohne das jetzt so kitschig romantisch klingen zu lassen, aber es waren auch schon welche, die wirklich draußen, weil wir dann rausgegangen sind, also wenn ich da mit bei bin, nachts oder so weiter, beim letzten Atemzug wirklich wir draußen irgendwie auf der Wiese liegen, im Mondschein. Also wir hatten wirklich schon solche Phasen, wo ich mir denke, dass das würde ich ja alles nicht erleben können, wenn wir es irgendwie anders machen.

Speaker 2

Aber wie gesagt, meine Erfahrung, mein Weg, und ich bin die Letzte, die das damals gedacht hätte, mit all diesem so, oh Gott, ich hatte immer so eine Angst. Also, ich hatte immer so eine Angst. Ich hatte eine Sache noch kurz zu erzählen Bei der einen Hündin, die auch nur sechs Jahre alt geworden ist. Die hat mit vier Jahren eine Diagnose bekommen, was von Anfang an hieß, sie macht nicht lange. Aber ich bekam von der Klinik dieses okay, dein Hund hat maximal nur noch sechs Wochen. Das steht auch auf dem Arztbrief drauf. Ich habe den immer noch Sechs Wochen maximal, und sie wird dir ersticken.

Speaker 2

Ab diesem Moment hatte ich nur noch Angst, dass das passiert, und immer in Sorge, oh Gott, und wenn ich zur Arbeit fahre oder wenn das passiert oder Ähnliches. Dieser Hund ist ein Dreivierteljahre lang, also hat er noch gelebt, ist er erst verstorben? Nur, diese ganze Zeit habe ich nur immer diese Angst gehabt.

Bindung zu kranken Tieren

Speaker 2

Und wenn du so eine lange Zeit diese Angst hast und denkst, oh Gott, und heute passiert es, und heute, ich war überhaupt nicht mehr in diesem Hier und Jetzt, in dem Leben, in dem, was mir eigentlich geschenkt wird. Ich habe meine Hündin so lange gehabt, und irgendwann war der Moment, dass sie gesagt hat okay, heute ist der Tag, und dann war das damals für mich okay. Also, nein, war es eigentlich nicht. Entschuldigung, heute würde ich es anders sehen. Damals war es für mich nicht okay, Aber das mittlerweile einfach mit ganz anderen Augen zu betrachten.

Speaker 2

Und auch diesen Menschen es wäre zu hoch gegriffen zu sagen, ich würde gerne Menschen die Angst davor nehmen Das ist, glaube ich, ein bisschen, wie gesagt, das Ziel ist zu groß, aber an deiner Seite zu sein. Weißt du jemand zu sein, wenn du Fragen hast, wenn du nicht weißt, was richtig ist, einfach dir auch mal den Raum zu geben? weißt du zu schreien, zu heulen, zu sagen ist doch scheiße, alles ungerecht, oder diese ganzen Phasen, die ja eigentlich vorher schon da sind, die wir aber super gerne mit uns selber ausmachen, da einfach ein Mensch zu sein und zu sagen ich bin für dich da, lass uns gemeinsam den Weg gehen. Für dich, da, lass uns gemeinsam den Weg gehen, weil ich hätte damals sowas gebraucht. Ich hätte mal einen gebraucht, der gesagt hat, hätte, du brauchst ja keine Sorgen machen, dein Hund stirbt noch nicht.

Speaker 2

Also irgendwo gab es diesen Menschen. Ja, da kam dann das Spirituelle so ein bisschen in die Richtung, aber das war dann ein Termin, und dann war ich ja wieder auf mich alleine gestellt und trotzdem noch in Sorge, weil in mir auch ganz viele andere Themen waren. Und ja, ich habe das auch immer damals nochmal bei den Meerschweinchen. Wie gesagt, ich wusste ja damals nie, dass dieser Weg irgendwann mal kommt. So fügt sich halt das Leben durch die eigenen Lebensgeschichten.

Speaker 2

Eigentlich Das ist der beste Lehrer, das eigene Leben. Auch die Karnes-Ausbildung hätte ich nie gedacht, dass ich das mal mache, viele Jahre später. Aber damals bei den Meerschweinchen, wenn wir die so in Riesengruppen hatten, ich habe das damals schon immer ganz häufig beobachtet und habe gedacht, wie schön ist das eigentlich, dass die wirklich so einen Kreis manchmal gebildet haben und einfach alle dabei waren, wenn es soweit war. Und ich habe irgendwann dann beschlossen damals intuitiv ja, anscheinend, aber noch sehr unbewusst damals zu sagen, ich nehme das Tier jetzt nicht aus der Gruppe und fahre mit ihm zum Tierarzt, sondern lasse dem Dingen seinen Lauf. Und das war einfach schön zu sehen.

Speaker 2

Und genauso ist es mit den Tieren ja auch, und ja, durfte da irgendwie so reinwachsen, lass es mich so formulieren. Aber es ist alles. Und dann ist es trotzdem friedlich, weil allgemein so eine friedliche Atmosphäre herrscht um allen, weil ich aber auch um die Sterbephasen weiß. Ich weiß, was passieren kann, und sowohl beim Menschen habe ich das ja auch schon gesehen als auch bei dir. Und ja, und ich finde, so kann man das auch immer wirklich vergleichen Ja, jeder hat seinen eigenen Weg, jeder Mensch, jedes Tier.

Speaker 1

Ja, das ist natürlich ein sehr umfassendes Thema auch. Also, das lässt sich ja gar nicht in ein, zwei Stunden irgendwie so komplett abbilden, weil es gibt ja so viele. Also alleine schon die Sterbephasen, da könnte man jetzt wahrscheinlich einen eigenen Podcast drüber machen und alles das. Ja, ich habe da so auch gerade nochmal drüber nachgedacht, ob ich quasi hätte bei meinen Tieren im Nachhinein nochmal anders entschieden. Aber ich glaube, ich hatte für mich so ein bisschen das Pech weil ich hätte schon auch lieber gehabt, sie wären zu Hause normal verstorben dass es halt echt so scheiße war, Also wenn die Lunge voll Wasser läuft, und es droht so ein Erstickungstod, Also ich kann das nicht.

Speaker 1

Also, ich könnte da nicht der Natur ihren Lauf lassen, sondern dann so dieses Und beim Colin damals 22, war es halt auch wirklich blöd, weil keine Schmerzmittel mehr geholfen haben, und dann weißt du nicht, wie lange hätte er jetzt noch mit den Schmerzen, also wie lange hätte da noch die Sterbephase gedauert. Auch das war für mich so ein Punkt, wo ich gesagt habe nee, es geht halt nicht so. Wir haben alles so gut wie möglich gemacht, aber trotzdem halt echt ein wahnsinns Thema, und ich hoffe schon, dass ich irgendwann mal noch einen Hund habe, wo ich die Sterbephasen einfach mit begleiten kann, der einfach mal alt wird. Ja, das wäre schon schön.

Speaker 2

Ja, das war auch damals, was ich mir einfach nur gewünscht habe. Kann mal bitte irgendein Hund auch mal länger bei mir bleiben? Weil ich sage, die ersten gut, die waren zwar auch aus dem Tierschutz, klar, die haben ja ein bestimmtes Alter, aber die waren dann so drei, vier Jahre halt bei mir Und irgendwie, dass ich mir dachte, das Leben fängt gerade erst an. Man hat sich so eingegroovt.

Speaker 2

Ja, und dann kommt so eine Scheiße Entschuldigung, ich bin immer sehr direkt, weil es ist ja auch so. Und dann musst du schon wieder sagen ja, toll, dann halt nicht. Und dann triffst du die Entscheidung, dann hole ich mir jetzt mal einen Welpen, dann kriegt der Welpe mit vier Jahren so eine Diagnose, und dann sagst du auch Scheiße, so hat sich das halt durchgezogen. Im Endeffekt hat mich genau das vorbereitet auf alles, was ich einfach irgendwann mal machen soll, anscheinend, weil ich jede Faser halt kenne, und das, was du auch sagst, dass klar, man rattert das dann nochmal durch. Ich habe das ja eben auch schon gesehen. Ich erzähle, und es passiert ja mal ganz viel, geht mir ja genauso.

Speaker 2

Dann gehe ich nochmal so andere Sachen durch, und hättest du es anders gemacht, hättest du irgendwie, und ich denke so nein, weil es war damals einfach genau richtig, und das darf man auch genau so stehen lassen, dass man die Entscheidung damals bewusst getroffen hat, aber manchmal sich so ein bisschen den Raum dadurch erlauben, genau jedes Tier wieder, was wir jetzt an unserer Seite haben, ist halt anders. Und wer weiß, vielleicht weil ich mich nochmal anders vorbereite und weil auch eine ganz andere Diagnose sozusagen im Raum steht, und auch das, was du kennst mit dem Wasser, das hatten wir hier auch, und da habe ich auch einen Cut gemacht und habe gesagt Schätzelein, wir haben es bis hierhin durchgezogen, und es ist alles gut. Aber genau da im Vertrauen zu sein, es ist alles gut, und euch zu sagen, ich hätte es mir anders gewünscht, weil es war halt dann leider so, und auch dann das abzuschließen und zu sagen, du hast diesen Weg so gewählt. Also wir kennen ja noch ganz andere Prozesse. Wie gesagt, das soll ja auch gar nicht hier was Trauriges werden, weil es ist für mich, wie gesagt, wirklich nicht mehr diese extreme Traurigkeit, aber wirklich echt zu sagen, war alles in Ordnung. Und da war auch, dass du sagen kannst, du bist ja diesen Weg bis Tag X überhaupt gegangen. Viele machen den ja schon gar nicht mehr, weißt du, und das finde ich halt so schade.

Speaker 2

Manche geben ja schon gar nicht mehr diesen Raum. Wir gucken mal, wie weit geht's überhaupt. Also da ist sehr, sehr viel Umdenkungsarbeit. Sozusagen darf man da gerne gewährleisten. Und wie gesagt, jeder Prozess darf anders sein. Und ja, wirklich zu sagen, es ist okay, wie man es damals entschieden hat, war für uns ja auch Königs, ist ja auch nicht also sozusagen natürlich dann gestorben, aber für ihn war es okay. Und das meine ich mit diesem Reinfühlen, wann ist sozusagen dein Tag? ja, und dann zu sagen, es ist halt okay.

Speaker 1

Ja, aber es ist halt auch echt ein Weg. Also, du hast da ja auch einen Weg hinter dich gebracht. Du hast ja auch sicherlich ich nehme mal an, auch mit Unterstützung dann gearbeitet um dein Gefühl. Oder warst du so fein mit dir? das kann ja auch sein, dass du sagst okay, und jetzt fange ich halt an, auf mein Gefühl zu hören und baue das quasi aus und lege immer mehr Vertrauen da rein, und also war es ein komplett eigener Prozess. Oder hast du dich da teilweise auch noch ein bisschen begleiten lassen und dir Unterstützung geholt? Also, wie bist du da hingekommen an den Punkt, dass du sagst so okay, und jetzt bin ich so weit in meinem eigenen Prozess, dass ich sagen kann, ich kann jetzt auch andere Menschen unterstützen und da mitnehmen.

Natürliche Sterbebegleitung vs. Einschläfern

Speaker 2

Also, ich habe natürlich schon auch so einiges noch im Rahmen von Ausbildung und so weiter in mein Leben gerufen, ja, und auch von wirklich so Hospizbegleitung bei Menschen, also auch gar nicht nur spirituell und irgendwie jenseits Medium und so weiter. Aber im Endeffekt ist es alles, was ich halt gemacht habe, war eigentlich immer nur so ein Türöffner für das weißt du doch schon, das kannst du doch schon, das hast du vergessen. Also mal wieder so sich selber zu vertrauen, was eigentlich alles in uns steckt, und dass man das mal wieder zum Vorschein holen darf und auch seinem Weg vertrauen darf. Und Ich weiß noch ich muss so ganz kurz stocken bei Phoenix, gerade vor allem bei Phoenix, weil er ja so der Erste war.

Speaker 2

Da habe ich damals meine eine Kollegin noch dazu geholt und habe gesagt kannst du noch mal ganz kurz auch reinspüren, ob das so richtig ist, weil ich bin gerade zu sehr quasi Hundemutter, ich bin gerade zu sehr mit dem Herzen halt dabei. Und dann aber nur, es war immer wie so eine Bestätigung, weißt du, wie so eine Bestätigung im Außen, so von wegen alles gut, das weißt du doch und ähnliches. Und ich sage ja, aber ich bin ja auch nur ein Mensch, ich bin auch nur sehr manchmal mit meinen Emotionen und so weiter dabei, und klar, dann habe ich halt jemanden, wo ich dann weiß, okay, ich könnte dich dazu holen.

Speaker 2

Wie gesagt, im normalen, rein medizinischen Sinne haben wir ja unsere Tierärzte, mit denen wir zusammenarbeiten, sowohl im Alternativbereich als auch im ganz normalen Veterinär-Schulmedizinischen Bereich oder Tierheilpraktika oder so weiter. Also, da bin ich ja auch anders aufgestellt, weil das Wissen habe ich nicht. Auch noch, dafür gibt es wieder andere Tools aber dieses Vertrauen dann wirklich. Wie gesagt, es ist immer so ein Gefühl, als wenn du auf einmal eine Antwort kriegst auf eine Frage, die du dir eigentlich gerade gar nicht gestellt hast. Also, das sind immer so, diese Minimomente und darauf halt immer so zu achten.

Speaker 2

Ich habe bei meinem einen Leon Berger, der ist letztes Jahr verstorben noch gesagt, da standen wir noch draußen, und ich habe noch, er guckte so nach oben, und ich habe gesagt, heute ist ein schöner Tag zum Sterben. Ein paar Tage ein paar Tage, sage ich schon ein paar Stunden später war er verstorben, innerhalb von zwei Minuten, und damit okay zu sein, wäre, wie gesagt, damals für mich ein völliger Albtraum gewesen. Also da wäre meine Welt zusammengebrochen. Aber ich war okay damit, weil ich einfach jeden Tag dankbar war, dass ich überhaupt in unserem Leben war, und egal, ob mit Diagnose oder ohne Diagnose diese Dankbarkeit überwiegt und wirklich dieses Wissen und auch Fühlen, dass der Tod an sich nicht das Ende bedeutet der Verbindung, die besteht ja weiterhin, aber halt anders.

Speaker 2

Und auch das wahrzunehmen danach, dann das bedarf natürlich eines Hinschauens, eines Hinfühlens, eines vielleicht auch zulassen, und es ist auch völlig in Ordnung, wenn manche Menschen da gar nicht so mitgehen. Das ist für mich auch mehr als in Ordnung. Ich möchte nicht nur diesen rein das ist halt immer so Weg wählen, aber auch genauso sagen es ist auch völlig in Ordnung, wie du denkst über das Leben, über das Sterben, über dich selbst. Es ist alles in Ordnung, aber einfach so. Menschen, die Unterstützung benötigen, die sich einfach mal, wie gesagt, hilfe suchen, in welchem Rahmen auch immer, dann bin ich halt einfach da super gerne Ansprechpartner in jegliche Bereiche, und dass ich immer nur die eigentlich auch bestärke.

Speaker 2

Eigentlich bestärke ich auch immer nur jeden. Du weißt es doch eigentlich, oder Du fühlst es doch eigentlich. Du willst doch eigentlich von mir jetzt gerade nur die Erlaubnis haben, dass ich sage es ist in Ordnung, dass du zum Theater fährst, es ist in Ordnung, dass du den Termin nochmal abgesagt hast, es ist in Ordnung, dass das und das passiert ist, dass du dir keine Ahnung danach einen neuen Welten geholt hast oder so weiter. Auch, da liegt es doch nicht in meiner Macht zu sagen, so und so ist das im Leben, sondern, ich kann immer nur aus meiner Wahrheit sprechen, aus meinen Erfahrungen, und habe viele Menschen auch in der Trauerbegleitung, die von diesem Ganzen in Anführungsstrichen das hat alles einen Sinn, bla, bla überhaupt nicht mitgehen.

Speaker 2

Da wird die Letzte, die so einen Quatsch erzählt, auch wenn ich weiß, dass das so ist. Aber das möchte man doch nicht hören in solchen Momenten. Also weißt du einfach mal zu sagen was brauchst du jetzt von mir? Einfach jetzt, wo können wir genau ansetzen? Was brauchst du von mir, egal, ob vorher, nachher mittendrin, ruf mich an. Also man kann mich auf 24-7 anrufen, und also, wenn man mich dann halt braucht im Rahmen der Video, also wenn man mich dann halt braucht, sonst nicht, weil ich schlafe sehr tief, aber tatsächlich auch Ja. Und dann hat es eigentlich jedes Tier gemacht. Also auch bei unserer eigenen Oma, die dann 16 geworden ist, auch schon.

Speaker 2

Da hatte ich schon einen Euthanasie-Termin, und irgendwie habe ich gedacht, irgendwas fühlt sich einfach nicht richtig an, und dann habe ich den abgesagt, und dann ist sie ein paar Stunden später wieder so hey, war was? Und ich sage ihr macht mich wahnsinnig, weil es macht ja auch emotional, was mit einem, dieses hin und her Und überhaupt, du denkst da wirklich irgendwann, sag wahr, das macht einen wahnsinnig leicht. Und dann ist sie halt zwei Wochen später verstorben, und halt natürlich. Das war die erste Hündin, die ich habe natürlich begleiten können oder dürfen, und ich habe schon immer bei dieser Hündin gesagt, warum auch immer ich glaube, das ist der erste Hund, den ich nicht einschäfern lassen muss Wusste ich nicht, woher dieses Wissen kommt, und das meine ich manchmal weiß man Dinge oder fühlt Dinge, die man nicht erklären kann, und da einfach nur ein bisschen mehr so ein Gespür hinzulenken Und das hat ja jeder Mensch Und ja damit immer mehr sozusagen den Umgang zu finden Dass es so viele Dinge gibt, die können wir uns nicht erklären Und einfach so stehen lassen.

Speaker 2

Einfach so stehen lassen. Und das ist total cool, wenn mich manchmal Menschen anrufen oder so, die sagen, ich habe gerade. Also ich hatte das mal mit einem Menschen, wo die Mutter verstorben ist, und ich habe gesagt, ich glaube, meine Mutter war gerade da, ich glaube das, und das ist passiert.

Speaker 2

Ich kann es überhaupt gar keinem erzählen, aber ich glaube, dir kann ich es erzählen. Das ist für mich so ein großes Geschenk, und ich denke ja, weil derjenige es so empfunden hat. Und dann ist es doch einfach nur schön, wenn man sagt ja, du hast es so wahrgenommen, und es ist okay. Und was andere darüber denken, auch das ist okay, es ist einfach alles in Ordnung. Jedem seinen Raum lassen, jedem seinen Weg lassen. Deswegen ich bin weder für noch dagegen, weil dann wird es schwierig, in unserem Leben Das war schon immer so zu sagen es ist nur das richtig, es ist nur der Weg. Nein, ist es nicht. Ich habe auch viele Dinge in meinem Leben gemacht, die nicht okay waren, aber sie sind auch trotzdem passiert.

Speaker 2

Und zu sagen es ist okay, Punkt. Und so ist es auch mit dem Weg Einfach seinem Leben und auch seinem Sterben den Weg lassen und gucken, was kann ich im Außen sozusagen dazu beitragen? Quasi für mich und für denjenigen, der geht.

Speaker 1

Ich hoffe, es artet nicht völlig aus, liebe Sandra. Nee, alles gut. Gespräche verlaufen halt nicht immer irgendwie nach irgendeinem Plan.

Speaker 2

Nee, das habe ich mir auch schon abgeeignet, einen Plan zu haben. Ich habe keinen Plan mehr.

Speaker 1

Ja, ich habe manchmal noch zu viele Pläne, die klappen dann meistens nicht. Das ist das Doofe Zum Glück selten ein. Was ich sehr angenehm finde Ja, dass die Gespräche halt einfach mal so fließen, und das ist ja ganz gut so. Ja, genau, wir sind ja schon so ein bisschen in die Richtung gerutscht, oder nicht nur ein bisschen, sondern schon sehr in die Richtung quasi, dass du auch mit Menschen arbeitest, und ich habe ja vorhin auch schon gemeint, dass man gerade zu den Sterbephasen sicherlich auch noch ganz viel reden könnte, und die Sterbephasen sind ja nur ein ganz kleiner Teil. Es gibt ja da noch sehr viele Aspekte und sehr viele Sachen, die quasi besprochen werden könnten oder sich belesen werden kann. Wie auch immer, und wir hatten im Vorgespräch ja schon ganz kurz angesprochen du bist ja durchaus auch fleißig dabei, neben dem Tierhospiz noch einige andere Projekte zu haben. Unter anderem hast du gesagt, du fängst jetzt mit YouTube an. Habe ich das jetzt noch richtig im Kopf? Habe ich schon seit zwei Tagen? Ganz gut, schon seit zwei Tagen, ja, schon seit zwei Tagen.

Speaker 2

Ja, hey, heute ist der 14.8. ne, also, ich weiß ja nicht wie viel.

Speaker 1

Hausstrahl ist Ah, in einem Monat, da könnte dann schon tatsächlich was so in etwa in einem Monat ja, Da könnte tatsächlich schon etwas drin sein Füllt sein. Das heißt, was machst du sonst noch so? Was können Menschen, die sagen, das Thema interessiert mich wirklich, oder da würde ich gerne mal noch mehr hineintauchen in deine Sicht der Dinge auch. Also, sonja, jetzt deine meine ich Genau. Ja, was findet man so bei dir?

Speaker 2

Ja, also, wie ich ja schon gesagt habe, das Tierhaus Pizza ist ja eine reine Spendenbasis, das heißt, damit verdiene ich halt kein Geld. Also auch meine Mitarbeiter, die ich hier habe, sind auch nur zwei, die bezahle ich auch mal noch aus meinem eigenen Gewerbe sozusagen, und halt, die laufen nicht mal über die Spenden. Und das heißt, ich selber bin sozusagen ja, ob man es Coach nennen mag, das ist auch schon so ein ach Gott, jeder ist ein Coach. Ich bin halt einfach jemand, der Menschen begleitet, halt ja, wenn sie einen Verlust erlebt haben, also sowohl im Außen, wenn ein Mensch oder Tier gestorben ist, als, wie ich vorhin schon sagte, wenn du das Gefühl hast, du selbst fühlst dich wie gestorben, fühlst dich leer, hast deinen Lebensweg irgendwie verloren. Und ich versuche jetzt gerade über verschiedene Kanäle, also genau über YouTube, jetzt einmal über Videos, denen viel Input zu geben, was man einfach machen kann.

Vertrauen ins Leben und Sterben

Speaker 2

Also man findet bei mir einfach genau dieses, also genau das. Die einen, die vielleicht sehr auf diese spirituelle, schamanische also das ist halt auch ein Teil meiner Arbeit zum Beispiel oder jenseits Medium oder Tierkommunikation, also das ist ein Teil einfach, der gehört zu mir, den kann ich auch nicht wegschön reden. Aber es ist nicht nur das, sondern ich möchte auch einfach weitfächernd, was Menschen halt brauchen, die zum Beispiel auch da überhaupt gar keine Berührung haben, gar nicht daran glauben oder ähnliches. Also wirklich nicht für jedermann, everybody's Darling zu sein, wenn man so schön sagt, aber einfach viel aus meinem ganzen Leben von bis sozusagen mitzugeben Über einen YouTube-Kanal, über einen Podcast.

Speaker 2

Den Podcast hatte ich letztes Jahr auch schon ins Leben gerufen, der ist dann nochmal auf Eis gelegt worden. Ich bin dabei, bücher zu schreiben, aber Bücher brauchen manchmal ein bisschen länger Zeit, gerade wenn man 24-7 halt auch gearbeitet Ich renne selten dann noch mit Block und Stift durch die Gegend. Das heißt, das benötigt einfach ein bisschen mehr Zeit. Und jetzt entstehen einfach Online-Kurse, also Online-Geschichten, die du dir selber sozusagen ansehen kannst, wo du selber dein eigenes Tempo gehen kannst. Was überfordert dich sozusagen?

Speaker 2

an Thema Rahmen der Sterbebegleitung bei Tieren Allein da gibt es vier Teile. Also so viel zum Thema. Wie lange würde jetzt eine Podcast-Folge dauern, wenn ich jetzt nur über die Sterbephasen allein schon spreche? Und auch das ist für, wie ich immer sage normale Menschen, gänsefüßchen und halt auch Menschen, die vielleicht eher den spirituellen Teil interessant finden oder einfach nur mal mit reinschauen möchten.

Speaker 2

Wie gesagt, ich möchte einfach Menschen das mehr lehren. Das heißt, du kannst bei mir auch grundsätzlich sowas wie Tierkommunikation lernen, du kannst auch dich in das Schamanische eintauchen. Ich habe jetzt gerade am Wochenende einen wundervollen Workshop, wo es einfach nur darum ging, dass die Menschen wieder so ihre eigene innere Stimme hören und wahrnehmen. Und das war total schön, weil das ist einfach ein Teil von mir, ein Teil meiner Arbeit, ein Teil das, was uns Menschen eigentlich ausmacht und was ich weitergeben möchte, weil mir ist einfach wichtig, dass nicht ich diejenige bin, die, weißt du, zu deinem Tier spricht, die dir sagt, was du zu tun hast, sondern wieder den Menschen einfach den Raum geben und das Vertrauen geben. Du kannst das selber Und das auf einmal die spirituelle Geschichte und einmal halt auch in normal.

Speaker 2

Aber was ist normal? Aber ich glaube, jeder weiß, was halt normal ist. Bei mir sind selber manche Menschen einfach zu abgehoben, wenn ich es mal so sagen darf, zu abgedriftet, wo du sagst naja, wir können auch mal ein bisschen auf den Boden der Tatsachen kommen, weil wir haben nun mal halt dieses Leben in diesem Körper und fertig. Also da ist der Satz zu Ende für mich, und trotzdem ist das, wie gesagt, ein sehr, sehr wichtiger Teil, der mich halt ausmacht, und das war zum Beispiel damals etwas, was ich immer abgelehnt habe, weil ich habe versucht, mich anzupassen, und du kannst dich, wenn du bestimmte Dinge manchmal siehst, nicht anpassen Oder wahrnimmst, die andere vielleicht nicht wahrnehmen. Und so habe ich halt einfach ganz lange gegen meine Natur gelebt, und das fühlt sich irgendwann scheiße an, und deswegen hat das so viel mit mir gemacht, was es gemacht hat.

Speaker 2

Das heißt, ich nehme einfach Menschen erstmal mit auf meinen Weg.

Speaker 2

Wer genau bin ich?

Speaker 2

Was mache ich eigentlich? Wie gesagt, wo bin ich überall durchgelaufen? Und ja, ich durfte diese ganzen schmerzlichen Phasen halt erleben, damit ich einfach viel nachempfinden darf bei Menschen, damit ich aber einfach auch genau weiß, es ist halt nicht immer nur schwarz und weiß, es gibt ganz viele andere Farben dazwischen, und jeder Mensch darf bitte so leben, wie er leben möchte, und auch an das glauben, was er glauben möchte. Und dazwischen liegen trotzdem immer noch ganz viele einzelne Facetten, und das ist mir einfach wichtig.

Speaker 2

Aber wie gesagt, wenn jemand den Weg halt gehen möchte oder sich Unterstützung holen möchte oder einfach nur mal ein Gefühl dafür haben möchte, was passiert denn eigentlich, wenn ich mal in meine Wunden gucke oder so weiter? Was passiert denn mit mir, wenn ich mal Trauer loslasse? Also zulasse, nicht loslasse, zulasse, entschuldigung, dann bin ich gerne da. Also, das heißt, es gibt über Videos, über Tools, über Einzelcoaching, sehr, sehr viel, Und ich möchte einfach nur Menschen in ihr Leben führen, egal wie das aussehen mag, oder sie wieder in ihr Leben reinfühlen, also reinbringen sozusagen, wenn sie es verloren haben, warum auch immer, und wenn jemand stirbt, macht das sehr, sehr viel mit uns Tatsächlich. Und genau, ich mache halt Trauergruppen halt auch. Die mache ich völlig kostenlos für Menschstrauer und für Tiertrauer. Das ist jetzt auch so. Da ist natürlich halt hier vor Ort, das ist halt nicht online. Das heißt, sowas mache ich halt auch, und ja, das war roundabout, so einmal alles, einmal alles voll viel.

Speaker 1

Das heißt, ich werde auf jeden Fall die ganzen, also alles, was du mir so sagst, was ich verlinken soll, werde ich verlinken. Wer sagt, ich möchte mal gucken, wie das im Tierhospiz so aussieht, was die Hunde da so machen, wie so ein Tag da ist und so, du hast ja da unfassbar viele Videos schon auf dem Instagram-Kanal, da kann man ja auf jeden Fall gucken. Wenn man sagt, das Tierhospiz ist so das Ding, und den Podcast werde ich natürlich auch verlinken, weil wer gerne Podcasts hört, der ist da natürlich auch richtig, Und dann hast du auch nochmal mehr Motivation.

Speaker 1

Direkt noch ein paar Folgen, Ach herrje.

Speaker 2

Ja, danke, danke. Genau Das Schöne ist, du kannst die Folgen so rauspicken, weil ich bin ja selber so, wo ich denke, boah, das interessiert mich gar nicht, und dann kriege ich mir auch nicht an, wie schön das ist.

Speaker 1

Ja, ist wirklich so.

Speaker 2

Mir super gerne.

Speaker 1

Danke, packe ich da alles rein. Gibt es noch irgendwas, was ich nicht gefragt habe, wo du aber sagst aber das wäre schon noch entweder eine schöne Geschichte oder etwas, was dir auf dem Herzen liegt, was du gerne mitgeben möchtest, oder irgendetwas anderes, was dir wichtig ist.

Speaker 2

Also ja, ist da noch etwas. Ich glaube, wir sind schon echt sehr tief gegangen, was ich gar nicht erwartet habe, sorry, nein also positiv erwartet habe. Deswegen sagte ich vorhin ich hoffe, ich überfordere hier gerade keinen mit, weil ich glaube, man merkt auch trotzdem, wie ich drüber spreche es gehört irgendwie so dazu, und es ist so völlig normal, und mir ist einfach nur wichtig, dass wir über Dinge sprechen, wo andere eher nicht drüber sprechen oder sie eher im wahrsten Sinne des Wortes totschweigen, und das ist gerne halt genau die Thematik, oder sie eher im wahrsten Sinne des Wortes totschweigen, und das ist gerne halt genau die Thematik Mitgeben. Eigentlich nur das, was ich auch schon gesagt habe. Das wiederhole ich gerne sonst noch mal. Nur ganz kurz einfach lebe dein Leben. Einfach, weil jeder Tag zählt.

Speaker 2

Und wenn man irgendwie Hilfe, Unterstützung benötigt oder irgendwie in sich spürt ach, irgendwas läuft komisch, oder irgendwie fühle ich mich komisch, oder ich weiß nicht, ich brauche einfach mal Hilfe, unterstützung für mich, warum auch immer, dann darf man sich Unterstützung und Hilfe genau da holen, von Menschen, wo man sich gut aufgehoben fühlt, und den Weg gehen, den man einfach gehen möchte, und egal, was einfach andere Menschen denken. Es ist so wichtig, dass du erstmal bei dir bleibst und dass du dein Leben lebst, und wie gesagt, wirklich jeden Tag einfach genießen und nicht einfach nur irgendwas zu posten. Lebe jeden Tag, weil es könnte dein letzter sein, ja genau, leb das mal, was du da gepostet hast, sozusagen Wirklich das Fühlen, und dann mach das schon sehr, sehr viel mit einem, auch im Rahmen von Dankbarkeit und ähnliches. Das ist wirklich ein riesengroßes Geschenk, was wir geschenkt bekommen haben, mit all seinen Facetten, mit auch leider allen Herausforderungen und allen Hürden und allen Steinen. Die gehören verdammt nochmal leider dazu, und manchmal gehen wir die lieber alleine, und manchmal haben wir jemanden an unserer Seite, der geht da einfach ein Stück mit.

Beratungsangebote für Trauernde

Speaker 2

Und ja, ich danke dir einfach auch für überhaupt die Möglichkeit, hier mal dabei sein zu dürfen. Und ja, das war es eigentlich auch schon, weil sonst genau würden wir völlig diesen Podcast sprengen. Teil zwei und Teil drei folgen. Ja, das war es eigentlich auch schon, weil sonst genau würden wir völlig diesen Podcast sprengen. Teil 2 und Teil 3 folgen. Nein, also einfach vielen lieben Dank. Und ich habe gesehen, wie bei dir da so ein paar Dinge irgendwie durchgerattert sind, hattest du ja vorhin auch angesprochen. Und ja, wenn sich einfach jemand manchmal hier vielleicht auch gerade angesprochen fühlt oder gesehen fühlt, mir geht es eigentlich genau darum, dass wichtig ist, dass wir Menschen sehen, dass wir Tiere sehen, wirklich wer sie sind, dass wir nicht wegsehen und hinter die Fassade gucken, quasi hinter die Augen.

Speaker 2

Und dann erklärt sich schon so so viel von alleine.

Speaker 1

Ja Ein schönes Schlusswort. Danke, ich danke dir auf jeden Fall, dass du da warst. Das war sehr, sehr schön. Vielen Dank dir. Dann macht es gut, ihr Lieben, die ihr zugehört habt, bis zum nächsten Mal. Ich hoffe, du nimmst etwas mit, sei es eine neue Idee, ein Lächeln oder einfach die Erinnerung daran, dass Hunde oder Menschen manchmal merkwürdig sind. Ich hoffe, die Folge hat dir gefallen. Wenn ja, dann teile sie gerne, und natürlich freue ich mich über eine Bewertung oder ein Abo. Hier noch ganz kurz Werbung für die Knapperkiste, den Kauartikel-Dealer meines Vertrauens, natürlich unbehandelt und umweltfreundlich verpackt. Abgesehen von Kauartikeln gibt's auch Zukunftssport, zubehör, spielzeug und vieles, vieles mehr. Ein Rabattcode über 10% und den Link zum Shop findest du in den Shownotes.

Podcasts we love

Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.

Rauszeit - Naturpodcast (mit Hund) Artwork

Rauszeit - Naturpodcast (mit Hund)

Jennifer Mausbach, Niklas Banowski
Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex Artwork

Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex

Alexander Schillack, Johanna Spahr
Let´s Dog About Artwork

Let´s Dog About

Let's Dog About
Der CANIS-Podcast – Hundeexpert:innen ausgefragt Artwork

Der CANIS-Podcast – Hundeexpert:innen ausgefragt

Miriam Warwas, Michael Grewe, Iona Teichert
KI, hol Stöckchen! Artwork

KI, hol Stöckchen!

Lea Eisenmenger, Jennifer Mausbach
Die Talkschnauzen Artwork

Die Talkschnauzen

Die Talkschnauze