Paws & Personality

Laufgedanken - Komm mal runter...

Sandra Oliver Season 2 Episode 105

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 6:45

Es war spät, ich hatte das falsche Mikro an. Sorry!!

Ich nehm dich mit in einen Tag, der mal anders lief: Lesen ohne Ablenkung, ein langer Spaziergang durch Schnee und das seltene Gefühl, dass der Kopf nicht sofort nach dem nächsten Termin ruft. Ich spreche Themen an, die viele Menschen betreffen: Überlastung, die Grenzen von schneller Wellness und den Weg zurück zu echter Erholung.

Wenn du dich in der Phase wiederfindest, in der fünf Minuten Tee nicht beruhigen: du bist du nicht allein! Und es gibt Wege heraus: Grenzen setzen, Kontexte reduzieren, Präsenz üben, Schritt für Schritt. 

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„paws & personality®" ist ein Podcast Sandra Oliver.

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

SPEAKER_00:

Hallo, herzlich willkommen und mal wieder ein paar Laufgedanken. Schon wieder ohne John gewesen zu sein, aber durch den Schnee gestapft. Immer noch. Ja, jetzt ist es gerade 0.44 Uhr geworden. Irgendwie war der Tag dann doch etwas lang. Aber ich wollte diese Aufnahme gerne noch fix machen, bevor die Gedanken dann wieder aus dem Kopf raus sind. Das ist ja manchmal so. Hat man schöne Gedanken und dann verfliegen sie, sobald ganz viel dazwischen ist. Ja, genau. Denn als ich heute spazieren war, ist mir aufgefallen, dass ich heute Vormittag tatsächlich vorher, ich weiß gar nicht wie lange, anderthalb Stunden, ein Buch gelesen habe. Und das klingt jetzt mega unspektakulär, aber tatsächlich habe ich, ich glaube, ich sage ganz oft tatsächlich, ich werde mal darauf achten und das versuchen weniger zu sagen. Ja, ich habe nämlich relativ wenig gelesen in den letzten Jahren, ganz oft keine Ruhe gehabt. Wenn ich unbedingt ein Buch lesen wollte, in Anführungszeichen, dann habe ich ganz oft ein Hörbuch genutzt und habe das so nebenbei während des Haushalts zum Beispiel gehört oder während der Autofahrten. Aber irgendwie ist das für mich nicht das Gleiche, wie sich hinzusetzen und sich einfach in ein Buch zu vertiefen, nichts anderes nebenbei zu machen und gedanklich wirklich neu in diesem Buch zu sein. Mir hat aber einfach die Ruhe gefehlt, mir hat die Zeit gefehlt. Ihr kennt die Story ja. Also irgendwie hat alles gefehlt und jetzt nach der Umstrukturierung der ganzen Jobsachen habe ich ja ein bisschen mehr Raum, was jetzt trotzdem dazu führt, dass ich so spät nachts aufnehme, aber egal, habe ich ein bisschen mehr Raum und ich habe mir heute Morgen die Zeit genommen und habe ein Buch gelesen. Und zwar Straßenhunde von Sarah Fink. Ich meine, es war jetzt auch nicht ganz privat, denn ich hätte sie gerne im Podcast und möchte gerne mit ihr auch über dieses Buch reden. Deswegen ist es ja ganz wichtig, dass ich das auch lese. Und ja, das ist aber cool geschrieben, sehr interessant, sehr informativ. Ich freue mich auch mega auf das Gespräch mit ihr, was ich sicherlich haben werde. Und bin da so ein bisschen reingesunken. Ja, und danach war ich halt spazieren vor einer Einzelstunde. Und dann ist mir so aufgefallen, krass, du hast einfach so gelesen und jetzt bist du auch noch anderthalb Stunden mit den Jungs spazieren gegangen. Und es fühlt sich gerade nicht total gehetzt an, weil das war die letzten Monate so, dass ich immer mehr so dieses Gefühl hatte, okay, ich kann jetzt zwar mal rausgehen, 40 Minuten oder so, aber dann war im Kopf schon das Kopfkind, okay, was kommt als nächstes, was passiert dann, welchen Termin musst du machen, woran solltest du noch denken? Und jetzt war es so langsam so: so dieses Durchatmen, Ankommen, einfach mal da sein und es ist doch überhaupt nicht schlimm, wenn es 10 Minuten länger dauert. Und das war echt mega, mega cool. Und dann habe ich halt überlegt, dass ich glaube, dass viele das gar nicht so richtig, oder also ganz, ganz viele kennen es und die, die es nicht kennen, können es vielleicht nicht so gut nachvollziehen. So dieses Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten und dann sagen die Leute, naja, aber du musst ja auch mal Pause machen und du brauchst auch mal Entspannung. Aber ab einem bestimmten Punkt geht das nicht mehr. Also es kommt irgendwann dieser Punkt, wo du vielleicht fünf Minuten hast, um dich mal hinzusetzen und einen Tee zu trinken, aber das mit der Entspannung klappt dann nicht mehr. Oder du fährst vielleicht tatsächlich mal zwei Stunden in, keine Ahnung, in einer Sauna oder in Bad oder lässt dich massieren, was auch immer, aber der Kopf entspannt nicht mehr. Und das, also ich kenne halt beide Welten, ich kenne das von vorher, in Anführungsstrichen, wo ich sehr gut abschalten konnte, wo das mega gut ging. Diese Balance zwischen Arbeit und Freizeit und zwischen ich ziehe auch mal durch und mache ganz viel und kann dann aber auch wieder abschalten. Ich habe ja auch eine Zeit lang meine Demand-Kranke Omi gepflegt, also es ist jetzt nicht so, dass alles immer easy peasy war. Und trotzdem war halt zwischendrin dieses, und jetzt ist Pause war noch möglich. Und dann irgendwann kommst du dieser Punkt, wo du total viel arbeitest und du machst es über Monate und dann werden wir das Jahre und es stehen ja auch dann noch irgendwelche Verbindlichkeiten im Raum und dann bleibst du halt dran und machst es und machst es, machst es. Und dann merkst du, also mir ging es so, und ich schätze mal, es geht auch vielen anderen so, sonst gäbe es nicht so viele Menschen im Burnout. Du merkst irgendwann so, okay, und jetzt ist der Punkt da, wo du nicht mehr entspannen kannst, also wo das einfach nicht mehr so gut funktioniert. Ja, und ich habe mich ja sehr bemüht, mein Leben so zu gestalten jetzt, dass das alles ein bisschen besser wird und dass ich quasi nicht im Burnout lande. Ich bin ja schon auch ein bisschen bewusst manchmal. Und jetzt merke ich, wie die ganzen einzelnen Sachen, die ich so mache, wie die so langsam greifen. Und das war so ein cooler Moment. Und den wollte ich einfach mit euch teilen, auch wenn das jetzt gar nichts mit Training zu tun hat. Aber immerhin war ich auch im Spaziergang mit den Hunden. Und ja, ich weiß nicht, wie euch das so geht, ob ihr das kennt, ob ihr das vielleicht auch von Freunden oder Bekannten kennt. Könnt ihr ja gerne teilen, könnt ihr gerne schreiben. Könnt auch schreiben, wenn ihr so sagt, Sandra, was erzählst du denn? Das ist doch scheißegal. Aber ich glaube, manchmal ist es ganz schön, je nachdem, in welcher Situation man selber gerade steckt, zu hören, wie es anderen geht. Entweder dass es ihnen halt genauso geht oder dass es ihnen schlechter geht, um Gottes Willen. Oder dass, weiß ich auch nicht, dass auch andere strugglen und sich da wieder rausarbeiten, vielleicht so als Motivation für wie auch immer es euch gerade gibt, wo ihr so sagt, ach Mensch, das könnte schon anders sein. Dass auch da vielleicht langsam mal Änderungen getätigt werden dürfen, die das Ganze wieder ins Lot bringen. Es gibt so viele Gründe und deswegen habe ich euch das jetzt einfach mal aufgeplappert. Ansonsten, ich glaube, auch wenn das jetzt eine sehr kurze Folge ist, aber das macht ja nichts, ne? Lasst es euch gut gehen, wo auch immer ihr seid. Wenn ihr das große Glück habt, jederzeit euch hinsetzen zu können und entspannen zu können, dann genießt das sehr, sehr, sehr. Wenn ihr gerade auch in einer Lebenssituation steckt, wo ihr so sagt, ich kann das gerade gar nicht, wenn ich mich hinsetze, dann macht der Kopf Chaos und das Herz rast und eigentlich ist alles blöd. Dann wünsche ich euch, dass ihr einen Weg findet, da rauszukommen und wieder für Ruhe zu sorgen und eurem Körper und euch und eurer Seele wieder gut zu tun. Und wir hören uns. Bis bald.

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