Paws & Personality
Ehemals „VON NULL AUF HUND®“ – Ein Podcasterlebnis bei dem Du anfänglich den gestressten Geschäftsmann Michael Arenz auf seiner spannenden Reise begleitest, als er die Herdenschutzhündin Niki adoptiert. In diesem Hundepodcast teilt die Hundetrainerin Sandra Oliver ihre Erfahrungen, um Dir tiefgreifende, lustige, traurige, kurz: vielfältige Einblicke in die Mensch-Hund-Beziehung zu geben. Wir beleuchten die Freuden und Herausforderungen des Lebens mit einem Hund. Der Podcast bringt Hundeliebhaber zusammen und bietet einen reichen Wissensschatz – von den neuesten Themen in der Hundewelt bis zu praktischen Tipps für ein harmonisches Zusammenleben. Tauch in tiefgründige Diskussionen über Hundefutter, Tierschutz und das ideale Hundekörbchen ein, ergänzt durch spannende Gäste und unterhaltsamen Quatsch – eine perfekte Mischung aus Information und Spaß, kostenlos überall wo es Podcasts gibt!
Paws & Personality
Laufgedanken - Balla balla...
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Ich teile meine Gedanken zum Ballspiel mit euch. Warum ich manchmal lieber abrate, aber es nicht zu 100% verteufle.
Wenn dir solche alltagstauglichen Trainingsgedanken helfen, abonniere den Podcast, teile die Folge mit anderen Hundemenschen und schreib uns: Wo setzt du die Grenze zwischen Freude und Überdrehen? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen und Fragen.
Ihr wollt den Podcast unterstützen? Es gibt 3 Möglichkeiten:
Über eine direkte Community-Unterstützung über Steady in Form einer Monats- oder Jahresmitgliedschaft. Bei Steady findet ihr auch meine Bankdaten, falls euch eine direkte Unterstützung ohne Mitgliedschaft lieber ist: https://steady.page/de/paws-personality/about
Falls ihr zufällig noch natürliche, unbehandelte Kauartikel, Spielzeug, Zughundesportzubehör (was für ein Wort...) und vieles mehr braucht, dann werdet ihr sicher bei der Knabberkiste, meinem Kooperationspartner, fündig und mit dem Aktionscode pawspersonality erhaltet ihr 10% Rabatt und unterstützt den Podcast mit 5% von eurem Umsatz:
https://knabberkiste-shop.de/?dog=pawsandpersonality
Unterstützen könnt ihr die Arbeit am Podcast auch über einen Einkauf im Merch-Shop: https://paws-personality.myspreadshop.de/
|paws & personality® Podcast|
Fragen, Anregungen oder einfach nette Worte an:
https://www.instagram.com/sandraoliver_pawspersonality/
„paws & personality®" ist ein Podcast Sandra Oliver.
Fotografie: Christiane Münchhausen | ...
Hey ho! Willkommen zu einer neuen kurzen Folge Laufgedanken. Immer noch, egal wann die ausgestrahlt wird, aber heute ist der zwölfte Erste. Bei uns immer noch aus dem Schneegestapfe. Also noch keine Jogginglaufgedanken, sondern diesmal Tauwetter, Schneematsche, Laufgedanken. Ja, und zwar habe ich dem Pet beim Spaziergang heute wieder seinen kleinen, er hat so einen ganz kleinen Ball aus einem Mini-Seil geflochten quasi mit einer Schnur dran, den ich super duper in meine Jackentasche stopfen kann, falls Rehe kommen oder irgendwas und er hört sehr gut, dann wird er damit belohnt und darf dran rumzerren. Also über die Schnur am Ende mit einer Schlaufe kann ich das gut festhalten. Er kann diesen winzigen Ball in seine Schnute nehmen und sich ein bisschen darüber freuen, dass er gehört hat und dass sich das auch lohnt für ihn. Und dann kann ich den wieder gut wegpacken. Und dann haben wir auf dem Spaziergang eine Stelle, wo ich den Ball manchmal im Sommer meistens ins Gras werfe. Pat muss irgendwelche Übungen machen und darf danach suchen gehen, was ihn sehr, sehr lange beschäftigt, denn er ist ja ein Border-Collie und die suchen eigentlich jetzt sehr pauschalisiert und natürlich trifft das nicht auf alle Border-Collys zu, aber ich habe schon öfters die Rückmeldung erhalten, dass Border-Collys manchmal etwas nasenblind sind und sehr lange suchen für so einfache Dinge wie ein Spielzeug im Gras. Und heute war ich wieder an dieser Stelle, wo er normalerweise aus dem Gras den Ball suchen darf und habe ihm den im Schnee quasi zwei, dreimal geworfen und ansonsten durfte er ihn rumtragen, durch die Luft schleudern, fröhlich, hopsend, mit seinem Lieblingsbällchen, den Weg dann bestreiten. Und dabei kam mir folgende Gedanken, dass ich ganz vielen Kunden mit bestimmten Hunderassen empfehle, wenn die Hunde aufwachsen, also in der Entwicklung vom Welpen-Junghund bis hin zum erwachsenen Hund, dass sie doch lieber alles, was Bewegungsreize sind, also Bällchenspielen, unterlassen sollten. Und dass ich das tatsächlich relativ pauschal dann auch mache. Also klar ist es abhängig vom Kunden, aber bei ganz vielen empfehle ich halt, es grundsätzlich zu lassen. Und dann habe ich so drüber nachgedacht, warum, weil ich spiele ja mit Pet auch Ball und er ist ein Border-Collie, also definitiv eine Rasse, wo ich es anderen eher davon abraten würde. Und ja, es macht halt ganz viel so die Erfahrung. Also wenn ich Kunden hätte, wo ich weiß, es ist nicht der erste Hund dieses Types und sie haben ein gutes Gefühl für den Hund und sie können erkennen, wann verfällt Hund in den Wahnsinn und wann ist es noch tatsächlich ein bisschen Spielverhalten, vielleicht natürlich auch mit Jagdtendenzen, weil es ist nun mal ein Beutereiz, der da simuliert wird, dann bin ich da auch nicht ganz so, ja, wie soll ich sagen, strikt. Ich bin ja noch nicht mal strikt. Also dann empfehle ich es nicht, dann enthalte ich mich meiner Meinung diesbezüglich und lasse die Leute machen, was sie wollen. Und das Gleiche mache ich ja auch. Also wäre Pat jetzt so, dass wenn ich diesen Ball in die Tasche stecke, dass er dann die ganze Zeit neben mir laufen würde, mich anstarren würde, wo bleibt er, gib ihn wieder raus und so weiter und gar nichts anderes machen würde. Oder wäre er so, dass er tatsächlich den Ball holt und dann sofort vor mich legt, will, dass ich den wiederwerfe und sich gar nicht mehr wegbewegt und da ganz und gar in ein Suchtverhalten quasi kippt. Und das nächste, was heute halt auch war, als der Ball wieder weggepackt war, war dann noch ein Blatt, welches im Wind flog. Und die ersten drei Meter setzte Pat nach. Und dann hat er gesehen, ach so, es ist ein Blatt. Und dann kam der Wind wieder und hat das Blatt weitergeweht. Und dann hat Pat schon nur noch geguckt. Und danach hat er zu mir geguckt und dann sind wir zusammen weitergegangen. Wäre er da wie ein Wahnsinniger jedes Mal wieder zu dem sich bewegenden Blatt gegangen, wäre das für mich auch so ein ganz klarer Punkt, wo ich sage, okay, und hier machst du überhaupt gar nichts mehr mit Bewegungsreizen. Also wirklich gar nichts mehr, weil das geht nicht. Und natürlich haben bestimmte Rassen da halt stärkere Tendenzen als andere dazu. Und auch bei Pet war es so, dass er als Junghund Sachen gezeigt hat, wo ich so dachte, uuiui, also wirklich aufpassen, sonst kann das schief gehen. Da hatte ich aber auch zu Beginn des Podcasts in ein, zwei Folgen schon drüber gesprochen, seinen Wasserwahnsinn, wo er in alles reinschnappte, was sich als Tropfen so bewegt hat. Und da musste ich halt schon sehr, sehr aufpassen. Und ohne die Erfahrung, die ich vorher mit anderen Hunden gemacht habe und ohne das Wissen aus der Hundetrainerausbildung, hätte das halt richtig, richtig schief gehen können. Und dann ist die Frage, wäre ich quasi ein Mensch gewesen, wo dieser Typus Hund jetzt mein erster Hund gewesen wäre? Also ich hätte mir schon gewünscht wahrscheinlich, dass mir mein Trainer auch sehr stark davon abrät, mit dem Ball zu spielen, weil ich weiß nicht, ob ich gesehen hätte, wo der Punkt ist, wo es kippt, ob ich es rechtzeitig gesehen hätte, ob ich es hätte gut genug einschätzen können. Und ja, das war so für mich quasi ein innerer Dialog, der dann abgelaufen ist beim Spaziergang, um mich so ein bisschen vor mir selber zu rechtfertigen, warum ich da dann manchmal vielleicht schon ein bisschen sehr pauschal im Rat geben bin. Aber es ist halt echt so, dieses, ich kann ja nicht einschätzen, wie gut ist das Gefühl der Menschen für den Hund. Also nicht in den ersten Stunden und nicht, solange es, also wenn du da so einen Welpen- oder Junghundebesitzer hast und es ist vielleicht der erste Hund und es ist halt so eine Rasse, die so Tendenzen hat, dann kann ich ja nicht immer nach zwei, drei Stunden sagen, ah ja, das wird schon, das kriegen die auf jeden Fall hin. Manchmal habe ich es im Gefühl, aber ganz oft ist ja, du siehst die Leute immer eine Stunde, dann vielleicht zwei, drei Wochen wieder nicht mehr, dann wieder eine Stunde. Und das ist halt nichts, wo du jemanden so richtig, richtig kennenlernst und dann sagen kannst, also gehe ich halt auf Nummer sicher. So. Das waren ziemlich viele Laufgedanken zum Bällchenspielen. Und warum pauschal manchmal vielleicht doch ein bisschen Berechtigung hat, ab und zu, zum Schutze des Hundes. Und wenn die dann ausgewachsen sind und nicht wahnsinnig geworden sind, dann kann man ja vorsichtig schauen, ob das mit den Belchenspielen. Belchenspielen steht hier exemplarisch für alles, was so mit Beutereizen zu tun hat, also mit Bewegungsreizen so rum. Bewegungsreiz, boah. Naja, ihr wisst, was ich meine. Ja, was dafür steht. Also sei es jetzt Frisbee oder weiß nicht, was kann man noch werfen? Stöckchen soll man nicht werfen. Ich werfe gar nicht so viel. Ihr seht, ich bin sehr unkreativ. Ein Dummy vielleicht noch. So, habt eine ganz wunderbare Zeit, wo auch immer ihr seid. Ersetzt die Beutereize zu Beginn des Podcasts mit Bewegungsreizen und macht es gut.
Podcasts we love
Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.
Rauszeit - Naturpodcast (mit Hund)
Jennifer Mausbach, Niklas Banowski
Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex
Alexander Schillack, Johanna Spahr
Let´s Dog About
Let's Dog About
Soziopositiv - Der Hundepodcast für mehr Wissen und Vielfalt
Sonja | KynoLogisch
Der CANIS-Podcast – Hundeexpert:innen ausgefragt
Miriam Warwas, Michael Grewe, Iona Teichert
KI, hol Stöckchen!
Lea Eisenmenger, Jennifer Mausbach