Paws & Personality

Zu Gast im Revier - Lu Pieper über Sozialkontaktstunden

Sandra Oliver, Lu Pieper Season 2 Episode 112

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0:00 | 55:22

In dieser Folge spreche ich mit Lu Pieper über Sozialkontakt- und Raufergruppen. Vor- und Nachteile und wozu sowas überhaupt gut ist.

Lu findet ihr im Übrigen hier:

Instagram https://www.instagram.com/lupieper_hundecoaching/

und hier:

Website https://www.lupieper.de/

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

SPEAKER_01

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Prost ⁇ Personality. Heute habe ich Lou Pieper zu Gast. Und ja, was soll ich sie euch vorstellen? Ich glaube, das kann sie viel besser. Lu, stell du dich mal kurz vor.

SPEAKER_00

Hallo, schön, dass ich da bin. Vielen Dank erstmal für die Einladung. Ja, mein Name ist Lu. Ich bin Hundetrainerin und Hundebetreuerin im Raum Köln, beziehungsweise Eustkirchen, Brühl-Eus-Kirchen. Wir expandieren gerade ein bisschen. Ich bin Hundetrainerin seit, boah, ich sage immer fünf Jahren, aber ich glaube, mittlerweile sind es schon sechs oder sieben Jahre.

SPEAKER_01

Ich glaube auch länger.

SPEAKER_00

Und noch länger bin ich schon Hundebetreuerin, arbeite in Hundepension oder Hutas. Auch immer noch parallel momentan arbeite ich einen Tag die Woche in einer Hundebetreuung. Einfach weil ich das Sozialverhalten Hunde mir immer wieder gerne angucke und einen Tag ein bisschen Menschenpause brauche, weil Hundetraining, ja, Menschentraining ist viel zumindest. Genau. Habe selber fünf Hunde momentan, alles übrig geblieben, eine Pflegehunde. Genau. Ja, cool.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und über das Sozialverhalten, das ist ja auch genau das Stichwort. Darüber habe ich dich auch gefunden. Also bin ich auf dich gestoßen, sowohl Podcast-Folgen als auch Instagram-Account, wobei ich heute mit Erschrecken festgestellt habe, ich folge dir gar nicht. Du tauchst immer wieder bei mir auf, aber, also jetzt folge ich dir, aber ich bin dir bisher nicht gefolgt. Und trotzdem präsent gewesen. Das ist super. Echte Leben ist wichtiger. Ja, das stimmt. Und ja, hauptsächlich, also du machst natürlich ganz viel und auch noch mehr als Sozialkontaktgruppen oder auch sogenannte Raufergruppen. Da können wir gleich nochmal drüber sprechen, was, wie, wo ist, wie man es vielleicht definieren könnte oder möchte. Aber das ist so das, wo ich dachte, ah ja, geil. Jemand, der sich wirklich viel damit beschäftigt, der mal darüber sprechen kann. Ich biete halt bei mir nur Social Walks an, ich habe keinen festen Platz, deswegen mache ich da so keine Gruppen. Und war natürlich während meiner Hundetrainerausbildung mal bei welchen dabei, aber das ist ja nicht das Gleiche, als das regelmäßig zu machen. Also dachte ich, ich schlage mir jemanden ein, der das mit Leidenschaft regelmäßig macht. Ja, da möchte ich gerne mit dir drüber sprechen.

SPEAKER_00

Ich würde mal gerne, ich freue mich. Das ist wirklich auf unser großes Steckenpferd. Also alles, was das Hundethema angeht, grundsätzlich, aber gerade Sozialverhalten. Da kann man einfach so viel drüber lernen, auch in Richtung Mensch-Hundebeziehung und die Hunde verstehen lernen und was braucht mein Hund. Ich finde, da können wir ganz viel von mitnehmen.

SPEAKER_01

Ja, auf jeden Fall. Was genau bietest du an? Also wie nennst du es? Hast du verschiedene Konzepte aus verschiedenen Gründen? Oder ja, hast du nur eins, weil du sagst, eigentlich ist es doch alles das Gleiche. Provokant gefragt.

Formate: Sozialkontakt, Kleinhunde, Raufer

SPEAKER_00

Ja, sehr provokant gefragt. Eigentlich nur eins und trotzdem aber ist es immer anders, wenn es super individuell ist. Genau, das heißt, wir nennen es auch Sozialkontaktstunde. Wir haben noch eine extra Kontaktstunde für Kleinhunde, die nennen wir dann Kleinhundegruppe. Da geht es zwar genauso um Sozialkontakte, beziehungsweise auch für unsiche Hunde, wenn die ein bisschen größer sind, das kommt immer ein bisschen drauf an. Man muss halt individuell drauf schauen, das ist eh das Allerwichtigste. Und dann haben wir noch Raufergruppen. Also diese drei Gruppen, Sozialkontaktstunden, Kleinhundergruppe und Raufergruppen, haben wir so ein bisschen getrennt voneinander.

SPEAKER_01

Und wie, also wo würdest du den Unterschied bei einer Raufergruppe und einer Sozialkontaktgruppe sehen? Ich habe da Bilder im Kopf, beziehungsweise Ideen im Kopf, aber vielleicht ja nicht alle, die zuhören.

Was Eine Raufergruppe Wirklich Ist

SPEAKER_00

Das ist total lustig, weil viele haben immer bei Raufergruppe ganz andere Bilder im Kopf, als es denn wirklich ist. In einer Raufergruppe haben wir Hunde, die im Sozialverhalten nicht so richtig sauber sind. Die haben wir in der Sozialkontaktstunde grundsätzlich auch. Aber in einer Raufergruppe ist es einfach oft sehr übersteigertes Aggressionsverhalten oder aber auch fehlgeleitetes Beutefangverhalten, wo es ganz viel darum geht, dass die Hunde hauptsächlich erstmal eine Koexistenz lernen und natürlich aber auch Sozialverhalten, wenn es denn möglich ist. Da lassen wir grundsätzlich viel weniger laufen als in der Sozialkontaktstunde. Das heißt, gerade in der Raufergruppe sieht man eigentlich gar nicht wirklich Raufereinheiten, sondern viel weniger, weil wir da viel mehr mit Lob arbeiten, viel früher die Hunde rausnehmen, bevor die irgendwie in nicht so passendes Verhalten kippen. Das kann ja halt schnell gehen bei so Raufern, die das halt nicht so adäquat können. Und von daher wird da eigentlich grundsätzlich viel weniger zugelassen wie in der Sozialkontaktstunde. Das ist ein wichtiger Punkt, finde ich.

SPEAKER_01

Wie hoch ist denn da so die Hundeanzahl pro Mensch, der moderiert? Moderieren ist ja wahrscheinlich ganz gut, ne?

SPEAKER_00

Ganz genau, ja. In der Raufergruppe haben wir immer vier bis fünf Hunde. Und ich bin als einzige Trainerin, muss dazu sagen, habe aber immer mindestens ein oder zwei Praktikanten dabei, sodass ich da Unterstützung habe. Genau, und in der Raufergruppe ist auch wichtig, haben wir oft, da haben wir nicht so eine wechselnde Hundeanzahl wie in den anderen Stunden. In der Sozialkontaktstunde ist es ja immer so ein bisschen mehr durcheinander gemischt. In der Raufergruppe ist es so, dass oft über eine gewisse Zeitraum immer so dieselben kommen. Das heißt, wir haben insgesamt acht bis neun Bestandskunden, die in die Raufergruppe kommen und pro Termin sind das von denen dann immer vier, fünf, dass die Hunde einfach auch stabiler lernen können und länger, also öfter denselben Partner gegenüberstehen haben, wie in der Sozialkontaktstunde.

SPEAKER_01

Ich glaube, das ist auch genau das, was in der Einfrage ja thematisiert war, bevor ich die dann nachher rauskrame und wir uns wiederholen. Macht es nicht für einige Hunde mehr Sinn, wenn sie in festen Hundegruppen lernen würden, statt wöchentlich wechselnd? Und da hast du ja genau dieses Ding quasi abgedeckt, dass du sagst.

SPEAKER_00

Ganz genau, das haben wir in der Raufergruppe. In der Sozialkontaktstunde sind es oft wechselnde Hunde, aber natürlich auch immer wieder so ein paar dieselben. Also da haben sie schon auch so kleine Freundschaften entwickelt. Und für die Hunde, denen es gut tut, feste Freunde zu haben, das sagen wir dann aber auch individuell. Dann sind wir in der Sozialkontaktstunde und sagen den Leuten so, was ist denn eigentlich dein Ziel? Und wenn das Ziel ist, dass der Hund einen festen Freund finden soll, dann schauen wir, also je nach Hundetyp ist es ja auch wichtig, sowas zu haben. Anstatt viele Bekannte, ist es ja oft sinnvoller, irgendwie ein paar feste Freunde zu haben. Und dann gucken wir einfach individuell, finden wir das hier, finden wir hier irgendwie einen Sparing-Partner, wo man sich dann hinter auch privat trifft. Das ist schon oft vorgekommen, dass sich die Leute dann auch danach connecten. Und nichtsdestotrotz sollen die Hunde ja auch mit fremden Hunden Sozialverhalten lernen. Wenn nicht, wenn die keine Lust haben oder es nicht können oder da ein Ende in der Erziehung ist, was auch immer, dann geht es auch einfach nur um Dabeisein, Aushalten. Also das kommt immer darauf an, das ist super individuell. Weil für manche Hunde ist es wirklich anstrengend, immer andere Hunde zu sehen. Aber das benennen wir dann auch so und dann definieren wir das Ziel neu und gucken, macht es hier trotzdem Sinn für dich, hast du ihren Mehrwert in der Sozialkontaktstunde?

SPEAKER_01

Ja. Gehen wir nochmal zu den Raufergruppen. Und dann, also ich versuche mal, diese Folge zu strukturieren. Ihr lieben Zuhörenden, ihr kennt das ja schon. Das klappt nicht immer. Aber ich versuche es mal. Bei den Raufergruppen sind da die Menschen vorher schon bei dir im Training gewesen. Also kennst du die und kannst die Hunde dann schon einschätzen, wenn die kommen? So ein bisschen.

Lernziele Für Mensch Und Hund

SPEAKER_00

Ja, also wir nehmen auch Neukunden tatsächlich auf, aber immer nur einen. Also in allen Gruppen ist maximal ein Neukunde dabei. Manchmal, wenn ich meine, ich meine Liste nicht ordentlich, ich führe auch mal zwei, aber eigentlich ist das Ziel immer ein neuer. Und dann gucke ich mir den Hund auch erst an und dann entscheide ich in der Stunde selber, macht das Sinn auch ohne Einzelcoaching oder macht es Sinn, dass du trotzdem ins Training kommst. Meistens endet es daran, dass die Menschen trotzdem zu uns ins Training kommen, in die Einzelcoachings oder dann ein Erstgespräch machen, um das große, Ganze so ein bisschen rund dann zu machen. Ist aber auch nicht immer der Fall. Eine Rauffergruppe zu 99 Prozent, würde ich sagen, in der Sozialkontaktstunde, sage ich mal, zu 80, 90 Prozent, dass die Leute dann auch wirklich ins Einzelne sollten. Oder ich halt sage, schau, dass du einen anderen Trainer findest, da sind noch die und die und die Themen, zum Beispiel in das Thema Selbstbeherrschung, wenn das halt gar nicht geht, frusttechnisch bei dem Hund, dann stecke ich die halt wieder nach Hause, weil das dann nur Stress für den Hund ist und sage, da musst du erst an diesen Themen arbeiten. Melde ich irgendwie in, keine Ahnung, zwei, drei, vier, fünf Monaten wieder. In der Zwischenzeit solltest du mit einem guten Hundertrainer, Hundertrainerin an diesem Thema arbeiten. Ob ich es dann bin oder jemand anderes, ist ja dann auch im Endeffekt egal. Hauptsache das Thema wird angegangen, damit es halt einen Mehrwert macht für den Hund und den Menschen in der Stunde.

SPEAKER_01

Was kann in dieser Art der, oder in dieser Form der Sozialkontaktgruppe, also die Raufergruppe, was kann da alles so ein mögliches Lernziel sein, sowohl für den Menschen als auch für den Hund? Da gibt es ja sicherlich nicht nur dieses eine, sondern ja, je nach Hund kann das ja durchaus unterschiedlich aussehen.

SPEAKER_00

Total. Ganz oft, wir haben halt viele Hunde, die Aggressionsverhalten zeigen, auch adäquates Aggressionsverhalten, was für viele Menschen aber schon oft zu viel ist. Und da geht es tatsächlich ganz oft darum, dem Menschen ein gutes Gefühl zu geben, dass der Hund Gutes wie er ist, dass er sich gut verhält und adäquates Verhalten zeigt. Das heißt da auch so ein bisschen, ja, Vertrauen ist so ein großer Begriff, aber viele Menschen vertrauen ihrem Hund nicht, beziehungsweise verstehen das Verhalten nicht richtig und sind dann schnell verunsichert, gerade bei Aggressionsverhalten. Und wenn wir sagen, hey, das ist total in Ordnung, was dein Hund gerade macht, dann haben die einfach auch ein gut fürs Gefühl und der Hund wird dann auch nicht direkt irgendwie angemeckert von seinem Menschen für adäquates Verhalten. Im Prinzip geht es darum, dass das Verständnis halt da ist, ne? Dass die Menschen nochmal drauf schauen und wirklich ein Verständnis bekommen, warum verhält mein Hund sich wann, wie.

SPEAKER_01

Das ist auch so krass, oder? Also, es hat ja, zumindest in meinem Kopf hat es auch viel damit zu tun, dass Aggressionsverhalten, je nachdem, was man so konsumiert an Hundethemen, sehr so weggeschoben wird. Also entweder sind Hunde gar nicht aggressiv angeblich und Konfliktvermeider und nur dann aggressiv, wenn sie gar nicht anders können und so weiter und so weiter. Es wird dann halt auch für die Menschen so unangenehm, also wie ist denn ein Hund drauf? Ist er nicht gut sozialisiert und warum ist denn der so aggressiv? Also so als wäre Aggression etwas, was gar nicht da sein dürfte. Und das ja auch sehr, sehr krass. Also so, dass ich mich manchmal selber dabei ertappe, wenn unsere Hundegruppe, wir haben mehrere Hunde zu Hause, wenn da doch mal einer irgendwie sagt, boah, ey, du gehst mir jetzt so auf den Keks und wird halt laut und es ist nur laut und da passiert einfach mal gar nichts und ich erschrecke schon. Und das ist so total Bescheid, wo ich danach denke, warum? Das war jetzt ein ganz und gar angemessenes Sozialverhalten. Er hat halt eine Grenze gesetzt. Und das ist ja schon was, was früher so ganz anders war, oder? Wo es so ganz normal war, dass Hunde halt auch mal laut miteinander kommunizieren und vielleicht halt auch mal ein kleines Loch ist. Passiert halt, dass der Zahn hängen bleibt. Und jetzt ist es so weit, weit weg vom Menschen.

SPEAKER_00

Total. Und das ist ganz traurig. Also ich glaube, unsere Gesellschaft ist so harmoniebedürftig geworden, was uns einfach überhaupt nicht gut tut, weil Konflikte halt gesund sind. Sowohl unter Hunden als auch unter Menschen. Diese Konfliktvermeidung bringt halt gar keinem was. Und wenn die Hunde das doch adäquat können, finde ich es ganz wichtig, dass man Nein sagen darf. Also wir Menschen auch, wir müssen doch Nein sagen dürfen. Und das ist so wichtig. Und was mich persönlich oft so verblüfft oder traurig macht, ist, dass das Aggressionsverhalten, adäquates Aggressionsverhalten so störend ist oder so stigmatisiert ist. Aber alles andere, was übertrieben gezeigt wird vor den Hunden, das ist ja sehr oft, ne? Dann vermeintlich das Spiel, in Anführungsstrichen, Dynamiken, das wird alles laufen gelassen. Das ist, ne? Oder Sexualverhalten, wenn man auf manche Hundewiesen guckt, was da abgeht, was Sexualverhalten unter Hunden angeht, das ist traurig. Da fehlt der Blick für übersteigertes Verhalten, nur beim Thema Aggression. Da kommt ein Stempel drauf und ist verboten. Und bei uns geht es halt in der Sozialkontaktstunde darum, dass wir alle alles, was Übersteigertes betrachten, halt auch Spiel, in Anführungsstrichen, oft ist es ja gar kein Spiel. Spiel ist eher super, super selten. Und alles, was einfach übertrieben ist, wird da schon unterbunden an Dynamiken und halt nicht nur beim Aggressionsverhalten. Das finde ich so erschreckend manchmal einfach.

Selbstbeherrschung Und Ansprechbarkeit

SPEAKER_01

Wieder den Bogen zu den Raufergruppen. Der Mensch kann also lernen, dass der Hund vielleicht gar nicht übersteigert aggressiv ist, sondern ganz normal angemessen aggressiv sich verhält und kommuniziert. Was können die Hunde so mitnehmen? Also, wenn ich halt so einen Typ Hund zu Hause habe und ich lerne den jetzt bei dir zu lesen, was wären so die möglichen Best-Case-Szenarios, was sie da lernen können und was sie ja dann vielleicht auch mitnehmen können, ne?

SPEAKER_00

Also jetzt speziell auf die Raufergruppen war ja deine Frage. Da auf jeden Fall ganz viel gutes Gefühl, dass man halt nicht immer drauf haben muss. Und dass der Mensch einen auch mal nett anspricht. Gerade bei solchen Hunden geht der Mensch ja immer direkt brüllend da rein und sagt, lass es. Also unterbricht eigentlich viel zu früh, anstatt wenn der Hund irgendwie gute Dinge zeigt, nette Sozialverhaltensachen, weil können sie ja, ne? Wenn sie dann da so ein bisschen imponieren stehen und sagen, ich bin aber cool und der andere sagt, nee, ich bin cooler, bevor das Kind einfach mal nett ansprechen und rausholen, funktioniert halt viel, viel, viel besser, als dann immer zu zünden, weil dann zünden die meisten Hunde auch. Und ich finde, da können die Hunde selbst lernen, irgendwie nochmal ein besseres Verhältnis zum Menschen zu bekommen. Und aber auch ein gutes Gefühl, was Hundekontakt angeht. Nicht, dass der Mensch wütend wird und dann wird der Hund wütend und dann wird sich gehauen. Und beim Thema fehlgeleiteten Beutefangverhalten, auf jeden Fall, das wird ganz klar abgebrochen. Das ist verboten. Egal, bei Hund, bei Mensch, überall. Und dann, wenn man das nicht mehr darf, dann ans Sozialverhalten zu kommen, das ist auch ganz niedlich. Andersrum ist oft schwieriger, wenn man aus dem Sozialverhalten ins Jagdverhalten kippt, wird genauso unterbunden. Aber andersrum ist es immer total schön, diesen Lerneffekt bei den Hunden zu sehen. Ah, krass, okay, es gibt auch irgendwie eine soziale Komponente beim Hunden. Das macht einfach Spaß zu sehen.

SPEAKER_01

Ja. Das heißt, lernen sie auch, sich teilweise selbst zurückzunehmen über die Brücke mit dem Menschen und ja, dann quasi nicht mehr jeden Konflikt anzunehmen, der ihn so vor die Füße stolpert, sondern nochmal zu sagen, ja, okay, ich kann da auch mal dran vorbeigehen.

SPEAKER_00

Ja, genau, das ist das Ziel. Am Anfang machen wir das natürlich auch um alles super abgesichert, da ist auch erstmal jeder Hund an der Schleppplane, damit es halt nicht kippen kann, also gerade in der Rauffergruppe. Aber das Ziel ist immer, dass die sich da frei über den Platz bewegen können, dass die halt ansprechbar sind. Unsere Hunde sollten halt langfristig immer ansprechbar sein und dass ich dann auch sagen kann, nee, da gehst du bitte nicht hin oder da darfst du mal hingehen, dass der Hund auch per Menschen nachfragen lernt, kooperiert und dass der Hund selber gute Entscheidungen trifft. Das ist grundsätzlich immer das Ziel.

SPEAKER_01

Und arbeitest du da, also das machen ja auch ganz viele, die so Gruppen anbieten, verschieden, manche mit eigenen Hunden auch mit oder ohne, nimmst du eigene Hunde mit oder hast du so bestimmte Hunde, wo du sagst, boah, die sind geil für diese Gruppen, weil da können die anderen was von lernen oder bei den Raufergruppen gar nicht?

SPEAKER_00

Doch, auf jeden Fall. Gerade bei den Raufergruppen ist es immer nett, was ist immer gut, was Nettes, Lustiges da drin zu haben, was die ganze Ernsthaftigkeit gar nicht so checkt. Dann nehme ich eigene Hunde, deswegen habe ich ja unter anderem so viele Hunde, weil die einfach alle auch sehr flexibel einsetzbar sind. Also sind noch nicht alle fertig und ein paar sind ich noch gerade am, quasi am Ausbilden, in Anführungsstrichen.

SPEAKER_01

Also Leute, wenn ich irgendwann noch mehr Hunde habe, ihr wisst warum.

unknown

Ja, braucht die Kind.

SPEAKER_00

Und ansonsten spreche ich auch Kunden an oder guckt dann, wenn ich da irgendwie so einen netten, stabilen, ich sag mal zum Beispiel so einen Labrador habe. Labradore sind immer ganz nett für die Raufergruppe. Die sind, wenn sie stabil genug sind und das irgendwie so ein bisschen halten können und ein bisschen gegenhalten können, es aber alles nicht so ernst nehmen und so ein bisschen Humor auch in die ganze Gruppe reinbringen, dann spreche ich halt auch Kunden an und sage, ey, hast du nicht mal Lust, in die Raufergruppe zu kommen? Genau, wenn es passt. Der Hund muss halt stabil genug sein.

SPEAKER_01

Gibt es noch irgendwas zur Raufergruppe, was ich vergessen habe zu fragen, wo du sagst, aber das wäre schon gut, wenn wir das nochmal besprechen?

SPEAKER_00

Nee, ich überlege gerade. Viel Lob. Es ist einfach nicht so wie das Außenbild. Das ist mir nochmal wichtig zu sagen. Es ist nicht so, wie man sich vorstellt, zu dem, was immer viele sagen, Raufergruppe geht gar nicht, da wird nur gerauft und da hat keiner was vor. Und es ist genau das Gegenteil.

SPEAKER_01

Also es sieht sehr unspektakulär aus.

SPEAKER_00

Ja, am Unspektikruch.

SPEAKER_01

Im Großen und Ganzen.

SPEAKER_00

Total. Wenn mal was passiert, dann sieht es halt spektakulär aus, aber dann ist es meistens halt auch noch so abgesichert mit Laien, dass wir es auch nicht lange laufen lassen. Oder wenn es passt, auch mal laufen lassen. Es kommt halt drauf an, wie weit die Hunde schon sind, aber grundsätzlich unspektakulär.

Maulkorbpflicht Und Sicherheit

SPEAKER_01

Achso, die tragen natürlich dann Maulkop, ne? Hatten wir das irgendwann erwähnt? Ja, also weiß ich gerade gar nicht.

SPEAKER_00

Rauffergruppe ist eigentlich, hatte ich schon mal einen Hund ohne. Nee, in der Rauffergruppe habe ich noch nie einen Hund ohne Maulkorb. Das ist da Pflicht eigentlich.

Sozialkontaktstunden Im Vergleich

SPEAKER_01

Okay, cool. So, Sozialkontaktgruppen. Da sind ja jetzt nicht so, nicht nur die ganz harten Hunde. Nee, genau. Heißt es, ihr habt dann da auch mehr Hunde auf dem Platz.

SPEAKER_00

Da haben wir um die acht Hunde, also so sechs bis acht Hunde haben wir dann in Sozialkontaktstunden. Da ist auch keine Maulkorbpflicht. Wir haben trotzdem einige Hunde in Maulkorb. Gerade die Hunde, die gute Saggressionsverhalten können, das sind natürlich die, die dann abgesichert sind. Wobei die meisten von denen halt grundsätzlich kein Loch machen würden, weil die es halt können. Aber Selfie First, lieber einmal Mockkorb auf. In den Sozialkontaktstunden mag ich total gern gemischte Gruppen. Das heißt, ich habe ein bisschen stigmatisierend, ich habe sehr oft sehr gerne ein paar Tischschutzhunde dabei, gerade aus dem Ostblock, weil die halt im Sozialverhalten oft ziemlich gut sind und klar sind und trotzdem nett sind. Und die ganzen Rassehunde, ganz oft auch nicht immer, ne? Also das kann man natürlich nicht pauschal sagen, aber oft haben die natürlich irgendwie so ein bisschen ihre spezifischen Themen. Hütehunde hüten gerne, Schäferhunde bringen gerne Dynamik rein, ne? So diese Klassiker, wo es immer schön ist, so einen guten Gegenpart zu haben, der das Ganze so ein bisschen regulieren kann. Und das sind halt oft tatsächlich so ein bisschen so Ostblock-Hunde, die da eine klare Meinung zu haben und das so ein bisschen regulieren können. Und es ist natürlich das Ziel, dass der Mensch, das ist jetzt ganz wichtig, wenn ich das sage, so, nichtsdestotrotz soll der Mensch Einfluss auf seinen Hund haben. Es ist nicht mein Ziel, dass die Hunde das untereinander dann klären, aber natürlich bringt einem das manchmal was, wenn man einen passenden Gegenpart hat. Aber langfristig ist natürlich das Ziel, dass der Mensch seinen Hund so erzieht oder auch so unterstützt in der Sozialkontaktstunde, dass ich nicht abhängig bin von einem guten anderen Hund. Das ist mir wichtig zu sagen dabei, ja.

Spiel Ist Selten, Kommunikation Häufig

SPEAKER_01

Das heißt, auch da lernen die Menschen natürlich Hundeverhalten lesen, um so ein bisschen einzuschätzen, wann kann was passieren, was kann kippen, wohin kann es kippen? Und du hattest das vorhin schon so angeschnitten, Spielverhalten ist sehr selten. Was halten Menschen denn so gerne für Spielverhalten? Und warum ist es so selten, dass tatsächlich Spielverhalten gezeigt wird?

SPEAKER_00

Naja, Spielverhalten wird ja grundsätzlich eigentlich nur unter vertrauten Hunden gezeigt. Hunde, die sich gut kennen, die spielen natürlich irgendwann, aber in einer Sozialkontaktzunde ist es gar nicht das Format für Spiel. Erstens kennen die Hunde sich nicht alle untereinander. Natürlich haben wir doch mal Spielverhalten, wenn sich die Hunde öfter gesehen haben. Aber gerade oft in der ersten Annäherung, auch wenn die freundlich ist, ist das ja noch kein Spiel. Das ist ja erstmal eine soziale, nette Annäherung. Und wenn da direkt viel Dynamik mit drin ist, so wie es ja manchmal halt beim Spiel auch sein kann, ist es halt auch ganz oft eine Überforderung vom Hund. So eine Unsicherheit, so ein Rumpfdeln, weil er gar nicht weiß, was er denn sonst machen kann. Und gerade dieses erste, diese erste Kontaktaufnahme, das verwechseln die Menschen oft mit Spiel, ist aber oft eher eine Überforderung, weil die Hunde gar nicht richtig kommunizieren können. Die können sich heutzutage gar nicht mehr irgendwie nett Hallo sagen und mal, wer bist du und wer bist du, sondern fangen direkt irgendwie mit so einer Dynamiknummer an. Was wir halt so ein bisschen unterbinden oder wir sagen das den Hunden, das kommt drauf an, und die Hunde mehr in die Kommunikation gehen, anstatt direkt irgendwie so hochzudrehen. Weil das ist ja auch kein schönes Gefühl. Also ich finde, wenn man sich da als Mensch rein klären jetzt jemanden gern und dreht direkt hoch, weil ich irgendwie erfordert bin, weil ich nicht weiß, wie ich nett Hallo sagen kann. Und das ist mir ganz wichtig, den Leuten auch zu erklären.

SPEAKER_01

Ich habe gerade Bilder von meinen eigenen Hunden im Kopf, die das in bestimmten Situationen total gut können. Also zum Beispiel mit dem Gassi-Service. Da war halt ein sehr, sehr klarer Rahmen. Selbst wenn da neue Hunde dazukamen, die die eigenen Hunde noch nicht kennen, dann wird halt erstmal angeleint ausgestiegen. Alle setzen sich, alle gehen angeleint ganz brav. Erstmal ein paar hundert Meter durch die Gegend, ohne dass ich großartig verhalten werden darf, außer mitgelaufen, ne? So. Und dann findet gar nicht so eine aufgeregte Annäherung statt. Und dann ist es auch gleich so, ah ja, okay, ist jetzt offensichtlich hier dabei und man kann ja nachher mal ein bisschen Hallo sagen, aber gemeinsam schnüffeln, so kram, ne? Und wenn wir unterwegs irgendwie Menschen begegnen oder ich war bei, ich weiß nicht, ob dir die was sagen, Jenny und Lea in Köln. Bei denen auch mal bei einer Sozialkontaktstunde. Da ist mein Großer auch so überfordert mit allem. Und dann geht er aber sofort ins Vorderkörpertiefstellung und die Route wedelt, steht da ein Mensch, dann ist die Kniescheibe weg, so nach dem Motto. Also es ist wirklich so komplett so, oh Gott, du darfst noch so viel nachholen. Ja, da braucht es halt auch echt dann Moderierung, ja. Oder Moderation.

SPEAKER_00

Total. Und das haben viele Leute erstmal noch gar nicht so auf dem Schirm, finde ich immer. Das ist das, was ich anfangs meinte, mit alles andere wird dann übersteigert und irgendwie laufen gelassen, nur Aggressionsverhalten nicht. Aber ich finde es ja halt mindestens genauso wichtig zu sagen, hey, nee, denkt mal nach, ne? Ich sage mal, verliert euer Gehirn nicht, bleibt mal so ein bisschen im Hier und jetzt und nehmt mal Kontakt auf. Statt direkt in so eine Stressnummer zu klippen, weil es ist ja Stress. Also es ist ja trotzdem, und es laufen lässt. Und die dann in so eine Dynamikspirale kommen, da ist ja überhaupt nichts mehr da im Kopf. Also es ist ja nicht schön. Und es ist vor allem halt kein Spiel.

Prozessdenken Und Management

SPEAKER_01

Aber es sieht ja immer so aus, so diese Vollopografie-Stellung und so. Und dann ist es manchmal echt schwer, den Leuten zu vermitteln, warum es jetzt kein Spiel ist. Also vielleicht auch nochmal ganz konkret abgegrenzt, es braucht halt für ein Spiel einen sicheren Rahmen. Sowohl das Gegenüber ist bei Spiel bekannt in der Regel, als auch, dass das Umfeld sicher ist. Das heißt, ich kann mich halt nicht fallen lassen, auch nicht als Mensch tatsächlich, wenn ein Haufen Fremder mir über die Schulter guckt oder im Nacken sitzt oder sonst irgendwas, dann kann ich nicht nett und lustig nebenbei spielen. Und das ist halt bei Hunden in der Regel auch so.

SPEAKER_00

Ja, ja. Ja, und das ist ein wichtiger Punkt, das erklären wir halt immer direkt. Und was da halt an Dynamiken erlaubt wird, auch jetzt unabhängig von der Überforderung, auch dieses Hüteverhalten, dieses schnellhinbrettern und so. Bei manchen Hunden, je nach Prozess, kann man es ja auch noch stehen lassen. Das finde ich auch mal ganz wichtig. Wo bin ich gerade im Prozess? Was kann ich von meinem Hund jetzt gerade schon erwarten? Dass man das auch kleinschrittig aufbaut, dass man gewisse Sachen fällt am Anfang auch nur laufen lässt, wo man später sagt, und jetzt nicht mehr. Kommt immer drauf an, wie das auf das Master-Dinge, wie doll das Ding gezeigt wird. Aber dass man da auch halt im Prozess guckt. Da sind wir auch wieder bemanagement, da kommt halt auch eine Leine dran, gerade bei diesen kleinen Dynamikmachern, Macherinnen.

unknown

Ja.

SPEAKER_00

Und ich die halt noch nicht ansprechen kann, weil ich im Trainingsprozess noch gar nicht so weit bin, dass ich das in dieser Situation kann. Dann gehe ich halt ins Management und alleine bleibt dran. Damit ich mein Bund rausangeln kann, wenn er eine Pause braucht und sagen kann, so, wir atmen jetzt erstmal wieder fünf Minuten, dann darfst du vielleicht nochmal oder auch nicht.

SPEAKER_01

Was für Gründe haben die Menschen, wenn die in eine Sozialkontaktgruppe kommen? Also was sagen die so, warum die kommen und stimmen die Begründung der Menschen mit dem überein, was du dann beobachtest und siehst? Also ist die Einschätzung der Menschen manchmal gut, nicht so gut? Wie ist da so der Schnitt?

SPEAKER_00

Unterschiedlich. Ja, ganz unterschiedlich. Jetzt mal ein bisschen, oh Gott, das soll sie jetzt nicht doof, das soll es nicht abwerten klingen. Aber bei Neukundinnen, wenn ich die halt vorher noch nicht kenne, dann ist die Vorstellung von der Sozialkontaktstunde meistens noch nicht so ganz richtig. Und ich komme auch immer drauf an, ich habe auch ganz tolle neue Kunden, die natürlich schon total ihren Nun verstehen. Kommt immer ein bisschen drauf an. Und wenn das natürlich bei uns Bestandskunden sind, die wir irgendwann in die Sozialkontaktstunde schicken, dann ist das natürlich eine ganz andere Grundvoraussetzung, weil wir dann ja im Einzeltraining schon sagen, so, jetzt hätte ich dich gerne in meiner Sozialkontaktstunde gesehen, weil ich das und das und das mit dir üben möchte. Das heißt, da kann man ja auch die Sozialkontaktstunde nutzen für komplett unterschiedliche Dinge. Ich habe auch manchmal Kunden, die schicke ich gar nicht in die Sozialkontaktstunde, sondern den Hund anleihen, brauchen gar nichts zahlen und dürfen da einfach nur Frust aushalten lernen. Manche Kunden kommen auch ganz speziell um Öffigkeit, Orientierung oder Freifolge machen oder auch mal um Ansprechbarkeit zu üben. Aber grundsätzlich eher bei den Einzelkunden, also bei den Menschen, die wir aus dem Einzeltraining kennen. Bei Neukunden geht es ganz oft darum, wenn die kommen, zu sagen, ja, mein Hund soll halt spielen. Oder ich verstehe meinen Hund nicht, mein Hund ist so aggressiv, das haben wir halt auch sehr, sehr oft. Dass die irgendwie sagen, oh Gott, ne, mein Hund, und dann kommen vorher schon fünf E-Mails, ich habe so Angst und der hat aber einen Mörkorb und ich so mal, ja, warte erstmal ab, wir gucken uns das erstmal an. Meistens ist es gar nicht so wild, meistens ist es halt total normal. Aber das ist auch oft ein Grund, damit die Leute so ein bisschen so ein Gefühl für ihren Hund bekommen können, wieder. Also ganz unterschiedliche Gründe. Wie gesagt, von, ne, ich will, dass mein Hund spielt. Ich bin hier heute zur Spielstunde, sagen da manchmal, manchmal hol ich mir denke, schauen wir mal, was du nachher dazu sagst. Oder Menschen, die sagen, mein Hund ist ganz unsicher, wo sich dann herauskristallisiert in der Stunde, die ist überhaupt nicht unsicher, der ist einfach nur vorsichtig normal. Das ist ja heutzutage auch, wenn ein Hund irgendwie eher vorsichtig ist, ist er ja direkt ängstlich. Meistens ist es einfach nur ein kluger Hund. Der sich das erstmal anguckt. Der sich das erstmal anguckt. Das sind oft total gute Hunde, die erstmal gucken. Das hat ja mit Ängstlichkeit oft gar nichts zu tun. Eher mit klugem Hundeverstand. Ja, oder halt Aggressionsverhalten, genau.

SPEAKER_01

Und hast du auch manchmal Hunde dabei, die so sagen, boah, was ist denn das hier für eine Veranstaltung? Ich gehe jetzt wieder.

Safe Space Beim Menschen

Brauchen Hunde Sozialkontakte?

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Es gibt Hunde, die haben keinen Bock. Da sind wir auch wieder eher so ein bisschen bei den Auslandshunden. Oder nee, das stimmt gar nicht. Wir haben auch einige Rassehunde, die sagen, in diesem Trainingskontext zeige ich gar nichts. Die draußen, ne, ich habe gerade so ein paar Aussies im Kopf. Die draußen pöbeln wie Sau und dann in der Sozialkontakt so eine Trainingskontext, nee, ich mach hier nix. Oder manche Hunde, die halt wirklich gar keinen Bock haben, wo man sagt, okay, wenn der Hund gar keinen Bock hat, musst du nicht kommen. Dann kannst du auch, ne, hast du trotzdem Bock drauf, kannst du natürlich kommen. Das kommt immer drauf an. Da braucht man halt grundsätzlich kein Geld von zahlen, sage ich dann immer. Wenn die Menschen Spaß davon haben, können sie es natürlich trotzdem machen. Und manche Hunde, die halt kein Verhalten zeigen, weil sie sagen, oh Gott, ist mir alles zu doll hier, komm, lasse ich trotzdem ab und zu mal gerne kommen, um einfach das auszuhalten. Kommt halt immer drauf an. Dann schicke ich dir auch gerne mal eine Kleinhundegruppe erstmal, um die wieder so ein bisschen positiver zu stimmen, weil da die Grundstimmung halt nochmal wieder ein bisschen anders ist. Aber grundsätzlich kann das für solche Hunde auch gut genutzt werden, einfach um zu überleben, in Anführungsstrichen. Also so, ne, Safe Space beim Menschen und dir passiert hier nichts, ne? Weil bei uns in der Sozialkontaktstunde ist das auch so, wenn der Hund beim Menschen ist, hat der Mensch auch dafür zu sorgen, dass kein anderer Hund da reinfliegt, dann werden ihre weggeschickt, was halt auch viele Hunde nicht kennen. Ist auch immer ganz schön zu sehen, dass die Hunde das nochmal lernen, dass man nicht überall reinbrett hat. Genau. Ja, auch mega wichtig. Ja, ganz wichtig. Ich bringe darüber auch gerne Hunde ins Denken, gerade am Anfang, wenn man dann so ganz distanzlose Hunde hat, machen wir da auch als erstes einmal die Leine ab, oder schleppt Leine dran, je nachdem. Und der wird einfach erstmal nur von anderen weggeschickt. Und danach kommt er wieder in die Leine und darf da erstmal drüber nachdenken. Da ist halt nichts mit Spiel. Also da müssen wir erstmal so ein bisschen die Synapsen sortieren und gucken, dass der mal irgendwie ankommt. Und da bringt dieses Wegschicken halt ganz, ganz, ganz, ganz viel. Und der ist danach ganz oft, sind sie danach ganz anders im Sozialverhalten, weil sie halt denken können.

SPEAKER_01

Wie stehst du zu dem berühmt berüchtigten Satz? Hunde? Also in Klammern wahrscheinlich sind damit alle Hunde gemeint, brauchen doch Sozialkontakte. Wenn du das jetzt so in den Sozialkontaktgruppen beobachtest. Auf gar keinen Fall geht das so pauschal, aber.

Social Walks Gegenüber Gruppen

SPEAKER_00

Nee, genau. Und mein erster Impuls ist doch immer, eher nein. Also ja, also natürlich brauchen Hunde Sozialkontakte, aber nicht alle. Manche Hunde sind auch total glücklich ohne Sozialkontakt. Und woran mache ich denn fest, ob mein Hund was vermisst? Das finde ich auch immer eine ganz wichtige Frage, die ich den Kunden stelle. Wenn die sagen, ja, mein Hund braucht mehr Freunde, der hat nur fünf. Fünf schon viel. Ja, genau, fünf ist schon viel, definitiv. Woran mache ich denn fest, dass mein Hund was fehlt? Dann sage ich halt immer auch lieber irgendwie nur ein paar, zwei, drei, wenn überhaupt. Oder nur ein. Es reicht ja auch ein guter Freund. Und den Rest braucht dein Hund gar nicht so viel. Dann kann man natürlich trotzdem so Sozialkontakt, um irgendwie Sozialverhalten trotzdem nochmal zu lernen. Aber es geht halt nicht darum, dass man da irgendwie eine Masse an Hundebekannten kennenlernt und meinen Hund jetzt ständig Sozialkontakt braucht. Es kommt immer auf den Hund. Manche Hunde haben gar keinen Bock, die braucht niemanden. Ich habe bei mir, ich habe gefunden, drei davon kämen auf jeden Fall komplett ohne andere Hunde klar. Denen wäre das total egal. Da reicht die Mutti. Die anderen beiden, da merkt man schon, die brauchen das ein bisschen, die haben auch Bock. Also das kommt halt immer drauf an, das kann man nicht pauschal sagen.

SPEAKER_01

Ja, und die Frage oder letztendlich andersrum, wir sind ja auch Sozialkontakt für unseren Hund. Ja, also wir als Mensch, ne? Also diese Aussage immer so, ja, aber dein Hund braucht doch Sozialkontakt, ja, hallo.

SPEAKER_00

Ich bin doch da. Entschuldigung. Und er muss nicht jedem anderen Hund an alleine Hallo sagen. Das ist totaler Quatsch, ne? Wirklich, wirklich, wirklich. Und das versuche ich halt auch in den Sozialkontaktstunden so in die Menschenköpfe reinzubekommen. Da irgendwie ein gutes Gefühl für zu bekommen und das schlechte Gewissen, was die Menschen dann ja auch immer schnell haben, wenn sie nicht genug machen und der Hund und zu wenig und hier und da. Meistens ist es ja eh alles eher zu viel. Also meistens sind die Hunde überfordert. Das stimmt.

SPEAKER_01

Wie würdest du für dich Sozialkontaktgruppen oder Stunden von Social Walks abgrenzen? Wo siehst du Vor- oder Nachteile beim jeweiligen?

SPEAKER_00

Ja. Social Walk, finde ich, ist was ganz anderes, weil da sind die Hunde bei uns meistens an der Leine. Wir haben auch Social Walks, wo es dann ganz speziell auch im Freilauf geht, wo die Hunde auch im Freilaufkontakt haben dürfen. Aber da geht es ja eher ums Aushalten anderer Hunde und ein gemeinsames Laufen, was gerade wenn der Hund noch nicht so gut in Selbstbeherrschungsthemen ist, noch nicht so eine gute Frustrationstoleranz hat, macht es oft Sinn, überhaupt erstmal sich gemeinsam zu bewegen, anstatt da in der Statik zu stehen und sich andere Dinge anzugucken. Dass man einfach gemeinsam läuft und da lernen die sich ja auch kennen, da kommunizieren die ja grundsätzlich genauso. Nur sind sie halt eingeschränkter, weil sie dann alleine sind und auf Distanz kommunizieren und nicht ins Sozialverhalten direkt können. Nichtsdestotrotz ist es ja auch Sozialverhalten und Kommunikation, was da stattfindet. Und das tut vielen Hunden total gut, im Social Work zu laufen. Oder halt Sozialkontakt schon und Social Work, aber ich finde, das Ziel dahinter ist was anderes. Nichtsdestotrotz geht es natürlich auch ein bisschen um Sozialverhalten. Aber dieses gemeinsame Laufen, sich auf Distanz kennenlernen, ein bisschen Frust aushalten, sich am Menschen orientieren mehr, anstatt anderen Hunden. Darum geht es ja auch beim Social Work mehr. Deswegen finde ich, sind das schon so ein bisschen zwei verschiedene Paar Schuhe. Manchen Hunden tut es total gut, überhaupt erstmal mit dem Social Walk anzufangen. Das ist ein bisschen genauso der Unterschied wie im Hundetraining, wenn ich Kundin bei mir habe im Einzel und wir überlegen, ob der Hund vielleicht mal in eine Huta gehen sollte, weil es dem Hund gut hin würde und dann überlegst du Huter oder Dogwalker. Das ist ja auch für manche Hunde ein ganz entscheidender, wichtiger Unterschied, weil beim Dogwalking habe ich halt noch viel mehr Anleitung meistens vom Menschen. In der guten Huter natürlich auch, aber was anderes, ne? Was ganz anderes. Und da kann man ja auch gucken, was passt jetzt zu meinem Hund. Der eine Hund braucht ein bisschen mehr Anleitung, der andere halt nicht. Das kommt, deswegen kommt es immer ein bisschen drauf an.

Rolle Von Huta Und Dogwalking

SPEAKER_01

Aber auch das würdest du als je nach Hund und je nach Thema und je nach Mensch natürlich als sinnvolle Ergänzung für das Lernen von Sozialverhalten sehen. Also wir empfehlen das ja auch immer mal, Huta oder Gassi-Service. Jetzt natürlich nicht nur, weil wir den eigenen hatten, sondern auch, wenn es woanders liegt an andere, Dogwalker. Ja.

SPEAKER_00

Gerade Hunde, die halt nicht viel Sozialverhalten zeigen oder nicht zeigen können, weil der Mensch einfach keinen anderen Menschen kennt mit Hunde, weil der Mensch zu unsicher ist, sich zu wenig traut, was ja total legitim ist oft. Bei manchen Hunden ist es ja auch schwierig. Oder das Thema Abgrenzung, soziale Motivation mit im Vordergrund steht, ne? Da macht es total Sinn, finde ich, ab und an mal, also ich empfehle das jetzt nicht permanent, ne? Aber ich habe immer mal wieder Kunden, wo ich sage, ey, lass uns doch mal schauen, ob da nicht irgendwie ein, zweimal die Woche eine Fremdbetreuung geht, ob Dogwalking oder Guta, kommt dann drauf an. Tut vielen Hunden gut. Ja. Bei uns in Argutha sehe ich das ja auch. Wie gut den Hunden das manchmal tut, aber losgelöst von ihrem Menschen, einfach Hundedinge zu tun. Das heißt nicht die ganze Zeit Dynamik machen. Das heißt, die pennen auch ganz viel und chillen und machen da so ihr Ding, aber kommunizieren halt viel. Und sind mal irgendwie unbedingt.

SPEAKER_01

Ich kann mir das gerade bei so Helikopter-Hunde älteren in Anführungsstrichen vorstellen, die halt, denen es sehr, sehr schwer fällt, auch mal was zuzulassen, mal zu gucken und dabei auch mal ruhig zu bleiben. Dann hat der Hund ist natürlich auch schwerer, sich irgendwie normal zu verhalten, wenn der Mensch im Hintergrund die ganze Zeit aufgeregt, hektisch, überkontrollierend und so weiter ist.

SPEAKER_00

Da einfach bedrohensgelöst zu sein. Oder halt auch arbeitslos, sozial motivierte Hunde, die dann auch, meinen sie nicht mit den Menschen aufpassen, einfach mal arbeitslos zu sein, einfach mal in Ruhe Hundekontakt zu haben, ohne dass man immer denken muss, no, ich muss Mutti, ich muss die noch ein bisschen beschützen. Wo sie einfach mal ihr Ding machen können.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt. Das ist auch echt, das ist gut, dass du das nochmal sagst, weil so ein Aussi hatten wir bei uns auch mal in der Gruppe.

SPEAKER_00

Natürlich, natürlich.

SPEAKER_01

Der halt, ja, was auch sonst. Der zu Hause mit seiner weiblichen, mit seinem weiblichen Mensch überhaupt nicht ohne Maukorb rausgehen konnte, weil er dann wirklich schnell auch ins Tackern geht und weh, es kam einer zu nah. Und zu nah kommen geht er nun mal heutzutage leider auch schnell. Und im Dogwalking ging das halt ohne Maukkorb. Und wir wussten halt, worauf wir achten müssen. Nicht zu nah ran, nicht zu viel streicheln, nicht zu viel Aufmerksamkeit, weil dann macht er auch wieder ein soziales Ding draus. Absolut unauffällig über Jahre.

SPEAKER_00

Das ist ein Riesenunterschied. Bei uns im Rheinrunde in der Hundetagesstätte auch. Da kommen manchmal ja draußen Hunde reingebracht, wenn die gleichzeitig kommen, du denkst, an der Leine da draußen töten die sich gleich. Da machen die die Leine ab, die Hunde gehen rein und zocken zusammen. Die Komponente im Mensch ist da ja auch nicht zu vergessen und ganz wichtig und ausschlaggebend. Ja, auf jeden Fall. Und es ist dann natürlich nicht die Lösung, zu sagen, ey, dein Hund geht jetzt einfach überhaupt in die Ruta und dann wird alles wunderbar. Nein, aber manchmal ist es halt eine von vielen Stellschrauben, die halt ein bisschen was mit beeinflussen kann.

SPEAKER_01

Ja, es ist ja schon mal gut, wenn einer von zwei ein bisschen eine Ahnung entwickelt.

unknown

Ja, genau.

SPEAKER_00

Das hast du schön gesagt.

SPEAKER_01

Du bietest aber auch zusätzlich zu den Sozialkontakt- und Raufergruppen Social Walks an oder war dieser, ich hatte bei dir so einen Maukorb-Walk gesehen. Das war ganz cool. Mit ganz vielen Maulkorb-Kunden und Menschen, also die Menschen nicht, aber ja. Also du greifst quasi auch auf alle Ressourcen zurück, die man so haben kann.

SPEAKER_00

Auf jeden Fall. Wir haben ein relativ großes Angebot. Das wird irgendwie auch gerade immer größer. Ja, weil wir alles abdecken wollen, weil es so wichtig ist. Also wir bieten auf jeden Fall Social Walks an. Das, was du jetzt meinst, ist nochmal so ein Extra-Walk gewesen. Machen wir einmal im Jahr so ein Spendenwalk für Menschen, die Hunde haben, die halt Maulkorb tragen dürfen, müssen, können, sollen, wie auch immer, um da so ein bisschen das Stigma wieder weiterhin zu lösen. Aber grundsätzlich bieten wir auch Social Walks an, auf jeden Fall. Und dann teilen wir den Mittel, wir schlagen den Menschen dann auch immer vor und an der Sozialkontaktstunde sagen wir, ey, kommen die erst nochmal zum Social Walk, ne? Passt gerade besser, später in die Sozialkontaktstunde, weil es halt ein bisschen ein anderes Ziel ist, was dahinter steckt. Und dann muss man einfach wieder gucken, was passt gerade zu dem, was braucht der Hund gerade.

SPEAKER_02

Na cool.

SPEAKER_00

Oder beides parallel, wie auch immer. Genau. Kommt halt immer drauf an, ne?

SPEAKER_01

Hast du so bestimmte, also bei Tierschutzhunden ist es ja, oder andersrum, bei den Schlägen aus dem Ausland und so Mischungen und so weiter ist es natürlich vielleicht nicht ganz so einfach zu sagen, aber bei Rassen kann man es ja schon ganz klar nach Rasse aufteilen. Hast du so bestimmte Hunde, Rassentypen vielleicht auch, wo du sagst, die könnten eigentlich öfter mal in der Sozialkontaktstunde sind, aber sehr selten da. Oder wo du sagst, die sind öfter da und die brauchen es auch. Irgendwie so.

SPEAKER_00

Ich habe jetzt auf deine erste Frage Labradoodel im Kopf und auf die zweite aussiehst. Also, was super selten da ist, sind Labradudel. Und wenn wir da mal Labradoodle haben, sind die meistens, ja oh Gott, das klingt pauschal. Ich kenne auch echt ein paar aus dem Train, die sind ganz zauberhaft und überhaupt nicht so. Aber gerade dann so neue Kunden mit Labradudeln, die sind meistens drüber. Und das sind meistens die, die da direkt Dynamik machen und rumballern und überhaupt gar nicht mehr ansprechbar sind. Also die könnten, glaube ich, öfter in die Sozialkontaktstunde kommen. Weil das sind halt die, wo man draußen denkt, ach, die sind ja nett, die spielen. Sind sie halt. Also ist es aber kein Spiel. Und es ist auch oft nicht nett. Und was wir sehr oft haben, sind halt wirklich auch, ne, also neben den Tierschutzhunden sind halt tatsächlich auch Aussies und Schäferhunde. Die haben wir oft in den Sozialkontaktstunden, weil die halt auch oft ein bisschen drüber sind, wo es darum geht, ne, fahr mal runter, halt mal Dynamiken aus, fall mal nicht direkt in so ein Hüteverhalten rein. Die haben wir wirklich oft da.

SPEAKER_01

Und die Aussies, also da haben wir halt das Hüteverhalten, aber das hätten wir auch beim Border Collie und trotzdem sind die weniger da.

SPEAKER_00

Ja, die sind wahrscheinlich mit ihren Bällchen unterwegs und brauchen keine Substanz.

SPEAKER_01

Ich habe gerade überlegt, ich habe gerade überlegt, ob es daran liegt, dass vielleicht die Aussies gerne dann doch mal auch mit den Zehen arbeiten, wenn sie hüten und die Menschen dann vielleicht eher eine Veranlassung sehen, währenddessen so ein kreisender Border-Collie, der um Hunde kreist und den da so anstarrt, vielleicht nicht so einen Leidensdruck erzeugt bei den Haltern.

SPEAKER_00

Wobei ich auch gerade überlege, aber das ist vielleicht auch jetzt, das ist nur meine kleine Welt. Ich habe auch einfach deutlich weniger Border-Collys im Training, wie Aussies. Vielleicht gibt es die auch einfach weniger, weil wir haben ja echt eine große Aussi-Welle gerade, finde ich. Ich habe ein paar Border-Collys, aber die sind auch alle gut im Sozialverhalten, muss ich sagen. Also, man sieht das ja immer nur aus seiner kleinen Brille, in seiner kleinen Welt. Aber die, die ich im Training habe, die sind eigentlich echt, also ne, auch ein, zwei, die ein bisschen, natürlich ein bisschen drüber sind, wo wir dran arbeiten. Aber alle anderen sind eigentlich ganz gut im Sozialverhalten.

Kleinhundegruppen: Ruhe Und Nutzen

SPEAKER_01

Das ist jetzt so ein bisschen, die Rassefrage ist, glaube ich, auch ein bisschen gemein, weil da wäre Vorbereitung schon gut gewesen. Also, ihr Lieben, ich habe Lou die Fragen nicht vorher geschickt. Weiß sie nicht. Sie weiß sie einfach nicht. Deswegen, ich habe gerade noch die Frage im Kopf: gibt es Rassen, die nicht auftauchen und wo es auch okay ist, dass sie nicht auftauchen, wo du glaubst, es ist halt einfach, die sind so cool. Weiß ich auch nicht.

SPEAKER_00

Im Sozialverhalten habe ich jetzt die ganze Zeit so ein paar kleine Qualzuchten im Kopf. Also ich meine jetzt nicht die Bulldoggen, die Frenchies, sondern eher so Mobs und sowas, haben wir nicht, haben wir gar nicht. Die tauchen nie auf. Aber ich glaube, vom Gefühl her sind die im Sozialverhalten wahrscheinlich auch oft einfach so abgegrenzt und cool, zumindest die, die ich kenne, die zumindest keine irgendwie Probleme in Anführungsstrichen mit sich bringen. Bulldoggen schon, weil das halt kleine Bulldozer sind. Und auch so Chihuahuas, wenn man in der Kleinhundergruppe ein paar Chihuahuas. Aber auch nicht oft, sowas taucht auch nicht so oft auf. Ich glaube, die brauchen es, weiß ich nicht, also ja doch, vielleicht schon. Ich weiß es nicht genau. Ja, ich kenne schon viele Chihabas, da haben die Menschen bei diesen kleinen Hunden, aber das spielt wahrscheinlich jetzt auch wieder rein, dass die Menschen bei diesen kleinen Hunden nicht so einen Leidensdruck haben. Also da pöbelt der Chiwaba halt an alleine, aber dann gehe ich halt weiter. Also das ist ja was anderes, ob das irgendwie ein Kangal an alleine ist. Und an Chihuahua, wahrscheinlich liegt es auch wieder daran. Wenn man da jetzt eine Studie machen würde, könnte ich mir vorstellen, das ist ein wichtiger Gedanke, der da mit reinspielt.

SPEAKER_01

Und hast du denn dann infolgedessen auch das Gefühl, dass die Menschen in den Kleinhundegruppen eher wegen der Menschen da sind oder ist es trotzdem schon noch für die Hunde, damit die was lernen?

SPEAKER_00

Beides. Aber da ist es auf jeden Fall deutlich geselliger unter den Menschen. Weil es ja insgesamt ruhiger abläuft. Definitiv. Das ist eher schon so ein bisschen, ne, auch da kommen die Leute, weil sie es gerne machen, weil sie Spaß dran haben. Also auch einige, weil sie was lernen wollen. Auf jeden Fall, wo die Hunde auf jeden Fall auch noch Unterstützung brauchen. Aber da sind auf jeden Fall deutlich mehr Menschen als jetzt im Vergleich zu Sozialkontakt schon oder Raufergruppe, die einfach so ein bisschen gerne kommen und sich, ne, damit der Hund eine schöne Stunde hat.

SPEAKER_01

Und haben die Hunde dann auch eher eine schöne Stunde, oder? Ja. Ja, nee, wenn nicht, sage ich das auch. Es kann ja sein, dass das alles so gerade bei den Gesellschaftshunderassen, dass sie alle so sagen, ach mein Mensch, das reicht mir eigentlich.

SPEAKER_00

Ich habe in einer kleinen Gruppe selten Hunde, die so gar keinen Bock haben, aber die brauchen es jetzt auch nicht. Also dann sind sie halt da, ist mal ganz nett, ist okay, die Stunde, brauchen wir jetzt nicht jede Woche, aber macht man halt mal so. Dann sagen die mal überall so ein bisschen Hallo, laufen mal so ein bisschen in der Gegend rum. Manche sagen auch nicht überall Hallo. Es kommt immer so ein bisschen drauf an.

SPEAKER_01

Das heißt, sie sind dann schon auch viel mit sich beschäftigt und das Verhalten in Anführungsstrichen, einfach um mal vielleicht so einen Film in den Kopf der Menschen zu machen, das Verhalten besteht dann viel auch nur aus irgendwo langlaufen, man nimmt sich wahr, vielleicht begrüßt man sich, vielleicht schnüffelt man aber auch nur parallel an irgendwelchen Sachen rum.

SPEAKER_00

Es ist oft so, aber nicht immer. Also, ne, viele Hunde sind so einer kleinen und eine Gruppe, aber natürlich haben wir auch da kleine Dynamikmacherinnen dabei, die man dann auch nochmal bremsen muss. Die nehmen es aber meistens schneller an wie die großen, weil die meistens ein bisschen sensibler sind, zumindest die, die wir haben. Ausgenommen, natürlich wird da irgendwie ein paar Hunde wie Bulldoggen, die nehmen es natürlich nicht so gut an. Da muss man schon wieder ein bisschen dranbleiben. Es kommt immer so ein bisschen drauf an und deswegen, das schwierige ich mir zu pauschalen Aussagen. Aber grundsätzlich ist es dann definitiv, das kann ich sagen, chilliger und die Hunde machen mehr ihr Ding, als dass die da jetzt irgendwie alle hochschaukeln.

SPEAKER_01

Ja, Pauschalaussagen gehen eh nicht. Nee, so war das auch nicht gemeint. Aber so ein Grund, eine Tendenz quasi.

SPEAKER_00

Ja, auch da sind natürlich irgendwie kleine, na, jetzt hat man letzte Woche so eine kleine rumänische Terrier, also so ein kleines rumänisches Terrier-Ding einfach, ne? Die hat natürlich schon so ein bisschen Stimmung wieder reingebracht, die war so ein bisschen sozial motiviert beim Rumpöbeln, war aber auch erst das zweite Mal da. Die haben wir dann schon gut ins Denken gebracht. Und die hat dann, für die war das dann halt auch cool, dass die anderen so entspannt waren und das gar nicht so ernst genommen haben. Also da ist schon auch was los, so ist es nicht. Kommt immer so ein bisschen drauf an. Ja, cool.

SPEAKER_01

Schön. Ich gucke mal ganz schnell, ob wir die Fragen, die ich bekommen habe, alle quasi im Gespräch beantwortet haben. Also wir Hatten darüber gesprochen, ob die Gruppen erst Mehrwert bieten, wenn die Hunde sich bereits kennen oder auch bei wechselnden Gruppen. Ich weiß nicht, ob wir es jetzt so ganz klar, aber letztendlich bei beiden, oder? Also sowohl, wenn die Hunde sich kennen, gibt es einen Mehrwert, als auch wenn die Gruppe wechselt. Und dann kommt es ja wahrscheinlich auf den Hund drauf an, was für ihn gerade besser ist.

SPEAKER_00

Genau. Auch da, ja, es kommt drauf an. Manchen Hunden tut es gut, ne, überhaupt über andere Hunde mal, das dürfen dann auch verschiedene sein, mal zu lernen. Wie geht das denn überhaupt? Oder das Thema Frust, es geht ja auch immer wieder viel um das Thema Frust, da ist ja egal, welche Hunde da ist. Das ist manchmal sogar gut, wenn es Fremde sind, dass der Hund einfach Frust aushalten lernt. Also ja, das kommt immer drauf an. Aber man kann auch einen Mehrwert haben von wechselnden Hundenkontakten.

SPEAKER_01

Ich glaube, also ich weiß es nicht genau, eventuell spielt hier so der Sicherheitsgedanke mit eine Rolle. Also so dieses, dass der Hund sich sicherer im Verhalten fühlen kann, weil er das Gegenüber schon kennt und schon besser einschätzen kann über den Verlauf der Wochen, wie auch immer, wie oft auch immer er kommt. Aber du würdest beides quasi als sinnvoll ansehen.

SPEAKER_00

Auf jeden Fall. Und bei uns ist es ja so, wir haben ja immer wieder dieselben Hunde auch da. Also bei uns kennen sich halt auch mittlerweile viele Hunde. Dadurch, dass wir auch immer nur eine Neukundin dabei haben, ich sage mal so, grob über den Daumen meistens kennt jeder Hund mindestens zwei oder drei andere pro Gruppe. So jetzt mal ganz grob irgendwie über den Daumen gebrochen. Also das ist ja jetzt nicht immer komplett alles neu und total wild und hat hin und her, sondern das sind ja Bestandskunden, die halt auch immer wiederkommen, eine gewisse Zeit. Von daher kennen die halt auch immer welche. Und da entsteht auch manchmal ein schönes Spiel. Also wir haben auch schon, wir haben auch Spiel in der Sozialkontaktstunde. Nicht Spiel, aber wir haben es.

Moderation Bedeutet Auch Erklären

SPEAKER_01

Würdest du auch sagen, also ich habe das so in der Dogwalking-Gruppe gehabt, in der Hundegruppe, dass die Hunde, die besonders oft da sind, also sehr regelmäßig auftauchen, dass sie dann auch so für eine gewisse Grundruhe in der Gruppe sorgen können.

SPEAKER_00

Ja, total. Gerade wenn das gute Hunde sind, die es halt auch können, dann freut man sich immer. Und da hat ja dann irgendwie auch jeder Hund irgendwie so seine Aufgabe, irgendwie, gerade von denen, die öfter kommen werden. Ich habe jetzt gerade direkt irgendwie einen Hund im Kopf, das ist so ein richtig toller Abholer. Der holt immer jeden Hund ab, egal ob der schissig ist, unsicher ist, ob der total drüber ist, ob der draufhaut, der hält alles. Der holt immer alle ab. Solche Hunde haben ja einen totalen Mehrwert. Oder ein Hund, der total gut im Aggressionsverhalten ist und bei so Hunden, die so drüber sind, ganz klar sagen kann, ey, so nicht, bitte, mach's mal anders, aber in total souverän, sodass der andere es auch annehmen kann. Über solche Hunde freut man sich natürlich. Das sind dann irgendwie auch so eine feste, das sind so feste Komponenten in der Gruppe, wo man sagt, oh schön, heute ist der und der wieder da. Das brauchen wir auch. Oder manchmal setzt man sich auch die Gruppen bewusst so zusammen. Wenn sich jetzt irgendwie ein Hund anmeldet, gucke ich ja auch oft, in welche Gruppe passt der denn grob. Dass da jetzt auch immer so ein bisschen so ein Gegenpart da ist, weil wenn da jetzt irgendwie, keine Ahnung, siebenstürmische Schäferhunde kommen, ja, was macht man denn dann? Kannst du nicht so viel machen. Ja, genau. Da gucke ich ja schon noch immer, dass es irgendwie grob zusammenpasst.

SPEAKER_01

Das heißt, du hast so viele Gruppenstunden im Angebot, dass du auch noch so ein bisschen Tetris spielen kannst. Hin und her schieben.

SPEAKER_00

Ja, die Sozialkontaktstunden, die werden echt gut angenommen bei uns. Deswegen habe ich da tatsächlich den Luxus, dass ich das immer so ein bisschen schieben kann.

SPEAKER_01

Ja, cool. Sehr schön. Nee, ich glaube, das andere haben wir auch beantwortet. Also an wen sich das richtet, dass jeder hingehen kann. Die Einschränkungen haben wir besprochen. Also, dass du Hunde, die so gar nicht, gar nicht, gar nicht Bock drauf haben oder noch zu frustig sind, dass die dann vielleicht erstmal mit was anderem anfangen oder das nicht brauchen. Ja, und wie sinnvoll das ist, haben wir ja eigentlich auch gesprochen. Also wichtig ist ja schon für mich, zumindest, also wenn ich Kunden sowas empfehle, weil wie gesagt, ich spiele es halt nicht an, dass auf eine Moderation geachtet wird. Das ist schon was, was ich total sinnvoll finde. Also wenn jetzt rumgeistert, Sozialkontaktstunde oder Raufergruppen sind nur diese Teile, wo man die Hunde auf dem Platz wirft und dann guckt man zu, was die so machen, da ist der Lerneffekt halt nicht immer der gewünschte.

Theoriebausteine Und Seminare

SPEAKER_00

Definitiv nicht. Und das ist auch ganz wichtig, das ist mir die letzten Male noch aufgefallen, als ich dann nicht, reflektiere mich dann ja auch immer wieder. Und die letzten paar Male nicht immer, aber ab und an war das so schön in der Sozialkontaktstunde, weil wir viele Gespräche parallel haben laufen lassen, was eigentlich total ungewöhnlich ist, weil ich eigentlich immer Fokus auf so ein paar Gespräche habe. Es sind zwar immer meistens alle irgendwie parallel von der Leine, aber dass wir uns immer auf eine Sache konzentrieren. Doch jetzt war es irgendwie in der letzten Zeit so, dass die Menschen so unfassbar behandlungsfähig geworden sind und die Hunde darüber so viel gelernt haben, dass es fast so eine kurze Kaffeeklatschrunde war. Ich dachte, jetzt müsstest du mal langsam ein paar Kunden rauswerfen, weil wir mehr fast so neuem abgewissen. Ja, das war aber schön. Weil die Menschen, ich brauchte gar nicht mehr so viel moderieren, weil die Menschen einfach selber das gesehen haben und steuern konnten. Dann ist immer so für mich so, ach Check, Ziel erreicht irgendwie. Das haben wir jetzt nicht ständig, weil wir dann ja auch immer wieder eine neue Runde drin haben. Und weil ich die Leute dann auch wirklich irgendwann so ein bisschen rausschiebe und sage, komm mal bitte nicht mehr ganz so oft. Ihr braucht es gar nicht mehr so oft, weil wir einfach der Platz für neue Kunden brauchen, weil die Warteliste so lang ist. Aber das war ein schöner Moment, wo ich dachte, ach, guck mal, jetzt wird das hier so ein bisschen so eine Kaffeeklatsch-Hundewiese, aber halt eine gute, weil die das checken, verstehen und handlungsfähig sind.

SPEAKER_01

Da können wir vielleicht auch nochmal dazu sagen, dass moderieren ja nicht nur bedeutet, dass der Hundekontakt moderiert wird, also dass quasi gesagt wird, wann wird rausgerufen oder dass du vielleicht dich auch mal dazwischen stellst oder wie auch immer, ne? Sondern dass du ja sicherlich den Menschen auch erklärst, was da gerade passiert und warum du entscheidest, wie du entscheidest, was jetzt getan wird. Und das ja dann auch das ist, was die Menschen mitnehmen können und lernen können.

SPEAKER_00

Total. Also ich rede 60 Minuten durch. Also ich rede auch gerne und ich kann dann auch schnell reden. Manche wurden auch genervt, wenn ich so rede, aber man muss halt die ganze Zeit moderieren und gucken. Und es ist auch wichtig, die Menschen abzuholen. Wenn ich das jetzt alles nicht aussprechen würde, was ich denke und mache und tue, dann lernt ja auch keiner was. Und mein Ziel ist ja, dass die Menschen das sehen und selber das machen können, was ich mache. Je öfter die Kunden kommen, umso entspannter bin ich. Je mehr Bestandskunden da sind, habe ich letztens gedacht, umso mehr habe ich meine Hände in der Hosentasche und laufe da rum und erzähle so ein bisschen nur noch was. Aber es ist so wichtig, die Menschen abzuholen und genau das zu beschreiben. Deswegen ist es immer ganz schön, dass wir auch nur maximal zwei Neukunden da haben. Weil wir in der Stunde natürlich dann auch einmal Fokus auf den neuen Hund setzen können und dieser Mensch halt sehr viel Input in der Stunde bekommt. Oder halt auf zwei Hunde, das geht auch, ne? Und der Rest ist halt schon relativ handlungsfähig. Genau. Das macht total Sinn, finde ich persönlich so für mich, das aufzubauen.

SPEAKER_01

Ja, und es sind ja wirklich viele Menschen, die manchmal so Sachen, also wenn du schon ein paar Jahre mit Hunden arbeitest, dann siehst du ja manchmal so Dinge, wo du denkst, das sieht man doch. Ja, genau. Das war doch jetzt klar, dass das jetzt gleich passiert. Aber das darf man nicht, das darf man nicht so. Das ist ja dann das, was letztendlich die Leute mitnehmen können. Also, was ich auch beim Social Walk zum Beispiel moderiere, wo die Hunde zwar an alleine keinen Kontakt haben, aber wir machen immer mal zwischendrin so ein paar Übungen, gerade auch für die jungen Hunde, dass sie aushalten, dass sie auch mal sitzen, während ein anderer Hund sich bewegt und so weiter. Und dann hast du ja manchmal schon so, was weiß ich, junge, unkastrierte Rüden und noch sind sie total locker flockig neben ihrem Menschen, aber dann sollen sie kurz nebeneinander verharren und dann siehst du, wie sich das so langsam aufbaut. Und die Menschen, und ich so, so, jetzt gehst du mal bitte weiter, weil jetzt knallt es gleich und wie, wo, warum? Dann bin ich immer froh, wenn ich davon Videos habe. Habe ich nicht immer, aber so, ne? So dieses Körperspannung.

Abschluss, Kontakte Und Dank

SPEAKER_00

Toll, das ist so wichtig. Bieten wir tatsächlich jetzt auch neuerdings an. Ich gebe jetzt öfter Webinare quasi tatsächlich begleiten zu Sozialkontakt schon. Also das muss man da nicht nehmen, ne? Aber das wird da auch nochmal die theoretischen Grundlagen besprechen. Woran erkenne ich eigentlich Ausdrucksfalten? Wie kann ich das üben? Wie kann ich das lernen? Wie kann ich lernen, meinen Hund zu verstehen? Was braucht mein Hund? Das macht eigentlich Sinn, das immer mal wiederzumachen, wo dann irgendwie mal, keine Ahnung, fünf, sechs, sieben Leute sich so ein Webinar angucken, einfach unterstützen, um diese theoretischen Grundlagen, weil die kannst du in der Sozialkontaktstunde selber jetzt gar nicht alle raushauen. Das ist eigentlich total schön. Oder was wir auch machen, das wird auch echt total gerne angenommen, so ein Hund-Hund-Kommunikationsseminar, wo wir ein Wochenende mit zehn Hunden wirklich ganz viel auf dem Platz sind auch erst viel theoretische Grundlagen, ne? Warum, wieso, weshalb und was für die Hunde dann anleiten und die über die Zeit einfach dann, weil zwei Tage sind dann ja auch echt viel, sich kennenlernen dürfen. Das ist natürlich was anderes wie innerhalb von einer Stunde. Manchmal sagt auch Kunden, dein Hund wäre eigentlich prädestiniert dafür, jetzt mal drei, vier Stunden hier zu sein, weil die dann erst wirklich ankommen und dann sich so ein bisschen lösen können. Und da versuchen wir halt, das auch mittlerweile abzufangen und das so ein bisschen anbieten zu können, weil das manchen Hunden halt auch gut tut. Cool. Klingt gut.

SPEAKER_01

Gibt es noch irgendetwas, was ich nicht gefragt habe, was du aber wichtig findest, zu erwähnen. Sie schütteln den Kopf.

SPEAKER_00

Genau, ich denke, ich denke.

SPEAKER_01

Sie denkt leise diesmal.

SPEAKER_00

Wir haben über Maulkörpermanagement gesprochen, dass es was Gutes ist. Mein Ziel ist, dass die Menschen ihre Runde verstehen und anleiten können. Das ist eigentlich das Wichtigste. Nee, eigentlich haben wir, glaube ich, vieles abgedeckt.

SPEAKER_01

Ja, cool. Ja, dann freue ich mich. Vielen Dank.

SPEAKER_00

Ja, ich danke dir. Ich rede immer wieder gerne darüber. Merke ich irgendwie. Also man ist direkt in so einem Flow, wenn man irgendwie so ein Thema hat, was man so mit Leidenschaft macht.

SPEAKER_01

Ja, und falls euch irgendwas, genau, also die, die jetzt zuhören, falls euch irgendetwas fehlt, ihr findet Louja auf Instagram. Ich verlinke natürlich den Kanal in den Shownotes. Ist ja klar. Und ihr könnt sowohl sie als auch mich natürlich anschreiben und fragen, wenn noch irgendwas ist. Oder ihr schaut mal bei Ian Reels durch, ob er die Antworten findet. Ja, da kommt ja auch immer mal was rein zu dem Thema. Gib mir Mühe. Ich gebe mir Mühe. Ja, wie hast du vorhin gesagt, es ist ja nicht das Leben.

SPEAKER_02

Ja, genau.

Feedback, Abo Und Bewertungen

SPEAKER_01

Von daher alles gut. Schön. Dann vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ja, danke für die Einladung. War schön mit dir. Entspannt. Das freut mich. Ich sage jetzt erstmal tschüss. Wir können ja gleich nochmal nach dem Ausmachen der Aufnahme kurz quatschen. Tschüss. Tschüss. Und hier ist dann noch kurz der, wie nenne ich ihn, Feedback-Blog. Also ich freue mich natürlich über jedes Abo, über jede positive Bewertung, über jedes Teilen der Folge. Und ja, ich bin sehr, sehr dankbar für euren Support. Ich freue mich auch über jede Rückmeldung, die kommt. Egal in welche Richtung. Ihr dürft auch Kritik üben. Ja, aber Kommunikation finde ich jedes Mal mega geil und bin da einfach sehr, sehr dankbar für. Habt eine ganz wunderbare Zeit, wo auch immer ihr gerade seid.

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Die Talkschnauzen Artwork

Die Talkschnauzen

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