Paws & Personality

Laufgedanken - Die richtige Hundetrainerausbildung finden

Sandra Oliver Season 2 Episode 116

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Ich wurde nach Empfehlungen zu Hundetrainer*innenausbildungstätten (love this Kompositum) gefragt. Bitte sehr, da habt ihr! :-)

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

Thema Und Kriterien Der Auswahl

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Hallo und willkommen zu den Laufgedanken. Ich erfülle heute einen Wunsch, und zwar hat sich eine Hörerin gewünscht, dass ich doch mal darüber spreche, welche Hundetrainerausbildung ich empfehlen kann. Und ja, habe ich kurz drüber nachgedacht. Meine Empfehlung beruht zum einen aus gemachten Erfahrungen, also welche Ausbildung habe ich selber durchlaufen, fand ich sie gut, ja oder nein. Das gab es schon in einer der ersten Folgen, da hatte ich da schon so ein bisschen drüber gesprochen. Und auch aus den Erfahrungen von Menschen, die ich gut kenne und die ich so für mich gut einschätzen kann. Was natürlich auch reinspielt, ist, dass ich mit bestimmten Ausbildungsstätten gar keine eigenen Erfahrungen habe und somit auch keine, ja, weder eine Empfehlung dafür noch dagegen aussprechen kann. Ich kann aber zumindest grob schon mal vorher sagen, dass es für mich bei der Auswahl damals wichtig war, zu schauen, was umfasst die Ausbildung alles, wie tiefgehend ist sie. Ich wollte halt nicht in drei Wochen mal eben schnell online irgendwas Billigprogramm durchlaufen, sondern ich wollte wirklich verschiedene Dozenten haben, verschiedene Einblicke bekommen, eine sehr, sehr tiefgehende Basis an theoretischem Fachwissen erlangen, wollte aber auch, dass ich gezwungen bin, Praxis zu machen, zu erleben, durchführen zu können, also ganz viele praktische Einheiten auch zu haben und Workshops. Und hatte mich ja damals für Carnes Kühnhaus entschieden. Breue das auch auf gar keinen Fall. Also das war mega, mega geil. Und ich weiß, dass die sich auch immer, immer weiter entwickeln und immer wieder ihre Inhalte auch auf den neuesten Stand der Wissenschaft anpassen und ummodeln und ergänzen, erweitern, sodass ich jetzt inzwischen, das ist ja jetzt auch schon, genau, vor zehn Jahren, also im Sommer vor zehn Jahren, habe ich die Ausbildung abgeschlossen. So lange ist es halt schon her. Ich wette, ich könnte das ganze Studium nochmal machen und es würde wieder ganz viel Neues dabei für mich rumspringen. Das wäre halt ganz cool. Diese Ausbildung ist sehr aufwendig, trotz allem. Es gibt einige, die haben die nebenbei gemacht, auch neben dem Job, ich auch. Neben einem Vollzeitjob ist es halt schon echt eine Macht, weil da zwölf Seminare in drei Jahren besucht werden müssen, Wochenendseminare, also nicht bloß ein Tag, sondern zwei Tage, meistens Anreisefregs, Abreise Sonntags. Vier Praktika müssen gemacht werden mit einem bestimmten Umfang. Und es gibt elf Workshops, die besucht werden müssen, verpflichtend. Es gibt noch ein paar fakultative Sachen, die man zusätzlich besuchen kann, wenn man will, die da inbegriffen sind und alles ist halt Präsenz. Es gibt verschiedene Ausbildungsorte in Deutschland, wo man dann hinreisen darf und sich dort austauschen kann, ganz viel lernen kann, ganz viel mitnehmen kann. Und wie gesagt, es war mega, mega geil, aber es ist halt auch ein bisschen aufwendig. So, ich kann die aber von Herzen empfehlen. Wen ich allerdings auch empfehlen kann, ist kynologisch. Kynologisch sind sehr ähnlich aufgebaut, sind auch ganz, ganz nah am, sagt man Zahn der Zeit, das klingt so blöd, das klingt so, als wäre es abklappen, sind auch ganz, ganz nah an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen dran, sind pädagogisch unfassbar wertvoll aufgestellt. Also richtig, richtig cool. Ich selber denke tatsächlich seit zwei Jahren darüber nach, ob ich nicht die Hundetrainerausbildung bei Kynologisch nochmal on top setze. Einfach weil andere Dozenten, andere Blickwinkel, andere Ideen vielleicht dann auch nochmal reinkommen. Es ist eine reine Zeitfrage, dass ich das gerade nicht mache. Sobald ich einen Mühe mehr Zeit habe, werde ich das tun, weil ich es liebe, mich fortzubilden. Und ich lieber, naja, an, ich wollte gerade sagen, an unnötigen Sachen spare, aber ich gebe gerade auch kein Geld für unnötige Dinge aus. Egal. Also ich werde sicherlich das Geld irgendwie abknapsen von Sachen, die ich nicht ganz so wichtig finde, wie Fortbildung und dann die auch noch machen. Also kynologisch sehr, sehr, sehr zu empfehlen. Von allem, was ich bisher mitbekommen habe, ich kenne Menschen, die dort die Ausbildung gemacht haben, aber auch Dozierende persönlich und finde die Einstellung, die da auch dahinter steckt, das Wertschätzende mit den Menschen, der wohlwollende Blick auf Hund- und Mensch-Teams, das alles finde ich unfassbar wertvoll und kann auch da eine Herzensempfehlung geben. Auch dort ist es so, dass es verschiedene Veranstaltungsorte gibt. Die Theorie ist allerdings online und die Praxis dann vor Ort. Das heißt, man spart sich so ein bisschen Unterkunft und Fahrtzeiten für die Sachen, die quasi auch online gelehrt werden können. Der Vorteil ist natürlich, dass es Zeit spart. Der Nachteil ist, dass dieser Austausch in den Pausen nicht so stattfindet, wie er bei Kanis war. Dieses auch mal die Dozenten in den Pausen nochmal persönlich zu irgendwas befragen zu können, wenn man was nicht verstanden hat und sich das nicht vor der Gruppe traut. Also ja, hat halt Vor- und Nachteile. Darf jeder selber entscheiden, was er gut findet. Und was mir dann in letzter Zeit noch untergekommen ist, wo ich glaube, dass es auch ganz gut ist, auch da, weil ich einige Dozenten kenne und die sehr gut finde, ist die Akademie für Hundewissen. Die bieten auch eine Hundetrainerausbildung an. Wie gut es da möglich ist, reinzukommen, weiß ich ehrlich gesagt nicht, weil die nehmen nicht einfach jeden, sondern da darf man sich bewerben. Und ja, auch diese Ausbildung ist sehr umfassend, dauert eine ganze Weile und ist nicht mal eben so gemacht. Was alle drei Ausbildungen gemein haben, ist, sie kosten natürlich ein bisschen Geld, was in der Regel immer in Raten zu zahlen ist und damit gut machbar ist. Ich weiß nicht, ob das bei Kanis noch so ist wie früher. Früher war es so, dass das erste Jahr das teuerste in Anführungsstrichen war. Da waren die Ratten am höchsten und das letzte Jahr war echt nice. Da waren es dann nur noch 100 Euro Ratten im Monat. Das war dann super gut, stemmbar und machbar. Wie die anderen das machen, keine Ahnung. Da darf man sich reinfitzen, wenn man sich dafür interessiert. Aber diese drei Ausbildungsstätten, Kynologisch, CANES und die Akademie für Hundewissen, kann ich sehr, sehr, sehr empfehlen. Und CANES und Kynologisch haben so Kennenlernwochen. Bei CANES heißt das praktische Woche eins, bei Kynologisch heißt es, glaube ich, Kennenlernwoche. Das heißt, die bucht man, bevor man überhaupt die Ausbildung startet, bucht man die sich. Dann kann man die Dozenten, das Institut, die Denkweise, die Lehrweise und das alles kennenlernen und kann dann entscheiden, passt es oder passt es nicht. Und auch die Institute können entscheiden, passt dieser Mensch zu uns oder passt es nicht. Und dann kann man jederzeit die Ausbildung anfangen, wenn das okay ist. Auch wenn das erst ein Jahr später ist. Aber man hat es schon mal gemacht und weiß schon mal, ist es was, wofür ich dann brennen werde oder auch nicht. Ich hatte damals diese praktische Woche gemacht bei Kanis. Einfach nur, weil ich dachte, ach, ist doch geil, lernst du ein bisschen was, willst aber eigentlich gar kein Hundetrainer werden. Und ja, Caris sowieso nicht, ist ja mega aufwendig und teuer und so weiter. Naja, und die praktische Woche war halt so gut und der Rest ist Geschichte. So ist es halt. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür. Und ja, deswegen diese Empfehlungen von mir. Und ansonsten schaut halt, es gibt natürlich unzählige weitere Anbieter für Hundetrainerausbildung, wovon ich abraten würde, wenn ihr nicht selbst unfassbar viel Praxis schon selber habt, ist von rein Theoriesachen. Sobald ihr sagt, ich habe zwar viel Praxiserfahrung, aber nur in einer ganz, ganz, ganz bestimmten Nische, würde ich mir immer Ausbildungsstätten suchen, die weit gefächerte, wirklich breite Praxis anbieten, damit ihr schauen könnt, okay, wie ist denn die Arbeit mit Hunden, die wirklich Angst haben? Wie ist die Arbeit mit Hunden, die wirklich, wirklich drüber aggressiv sind? Wie kann ich sinnvoll Welpengruppen strukturieren und aufbauen? Wie verhalten sich Welpen? Wie sind Welpen so? Wie sind Menschen, die zu Welpen dazugehören, so? Schaffe ich das überhaupt, die zu beraten? Will ich das überhaupt? Junghundegruppen, Sozialkontaktgruppen, Beschäftigungsformen, all das wird in guten Ausbildungsstätten praktisch mit euch bearbeitet, behandelt, gezeigt. Ihr dürft da auch mitmachen und das ist so wichtig und wertvoll. Also von reinen, reinen Online-Ausbildungen rate ich wirklich ab, wenn ihr nicht sagt, okay, ich mache seit Jahren Praxis, ich arbeite seit Jahren in einer Hundeschule und mir fehlt jetzt einfach nur noch das theoretische Wissen, um irgendeine Bescheinigung zu erhalten oder was auch immer. Also dann ist online natürlich super. Aber ansonsten macht das Ding rund, sucht euch etwas Ordentliches, nehmt nichts, was euch irgendwie verspricht in drei Wochen für 3000 Euro und ihr seid fertig, das ist in der Regel Mumpitz, Murgs, Blödsinn. Vorsichtig wäre ich auch immer bei Ausbildungsstätten, die anbieten, sie hätten die eine Methode, die eine Lösung, den einen Weg, um mit allen Hunde Problemen in Anführungsstrichen klarzukommen. Das ist auch etwas, was ich immer mit großer Skepsis betrachten würde. Und auch wenn, ja, wenn es zu populistisch rüberkommt, wenn das Marketing so betrieben wird, dass mit Angst vor bestimmten Sachen gearbeitet wird und damit meine ich zum Beispiel dieses, wenn du zu deinem Hund Nein sagst, dann treibst du ihnen die erlernte Hilflosigkeit, das ist ein unfassbar krasser psychischer Druck. Und von solchen Marketing-Methoden würde ich immer Abstand nehmen und würde mir dann natürlich dort auch nicht noch die Ausbildung anschauen. Also wer so manipulativ arbeiten möchte, kann das gerne tun, aber dann halt ohne mich. Das sind so die Dinge, wo ich halt ein bisschen drauf schauen würde. Was zu Sektenhaft, zu guruhaft, zu einseitig wirkt, das würde ich mir gar nicht nie anschauen. Also immer gucken, wie tiefgehend sind die Ausbildungen, gerade auch was die Theorie angeht und das Fachwissen und wie breit gefächert sind sie in der Praxis, wie sehr helfen sie euch weiter, wie viel zeigen sie euch die Welt hinter eurem Wohnzimmer und ja, wie sehr unterstützen sie quasi auch den Austausch dann untereinander, wie gehen sie miteinander um. Ihr merkt das auch so ein bisschen auf den Instagram-Profilen oder auch in den Facebook-Profilen, wie sehr sind die ehemaligen Auszubildenden zum Beispiel untereinander vernetzt, reden die miteinander, mögen die sich oder ist das ein Konkurrenzdenken ohne Ende und Ellenbogen und alles so ein bisschen ätzend? Oder sind die eher so, dass die sich gegenseitig supporten, unterstützen, teilen? Das sagt ja auch schon viel aus über die Art und Weise, wie die Ausbildungsstätte denkt und wie sie ihre Menschen dann auch in die Welt entlassen möchte, wenn sie einmal ausgebildet sind. Und natürlich gibt es immer Einzelne, die nicht so ganz dem Bild entsprechen, was es sein soll. Jeder darf ja auch so sein, wie er ist. Und auch das sagt nicht immer etwas über die Qualität der Ausbildung aus, denn ich kann da ja hingehen und mir am Ende nur das rausnehmen, was ich möchte und alles andere so machen, wie ich will. Auch da ist mir ja quasi nichts auferlegt. Es ist ja kein Franchise. Apropos Franchise, so einen ganz, ganz großen Franchise-Menschen habe ich jetzt einfach ganz bewusst auch rausgelassen, weil ich den halt nicht sinnvoll finde. Auch wenn er sicherlich einige Sachen ganz gut kann. Wer unbedingt den Namen wissen will, kann mir schreiben. Wer sich das nicht sowieso schon denken kann. So, und jetzt reicht es hier auch erstmal. Ich hoffe, dir hat es weitergeholfen, die du dir das gewünscht hast. Und bei allen anderen, ja, hoffe ich, dass, falls ihr jemals darüber nachgedacht habt, das auch nochmal so ein Hinweis ist, der euch vielleicht freut. Und wenn ihr Fragen dazu habt, dann meldet euch einfach bei mir. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ihr das in der letzten Folge schon gehört habt. Ich weiß gar nicht genau, wann ich die Laufgedanke jetzt rausbringe. Über Spotify die Kommentare sehe ich nicht, weil ich keinen Creator-Account habe. Der Host, der Podcast-Host lädt das halt auf alle Plattformen hoch, ohne dass da einzelne Accounts dafür da sein müssen. Das heißt, ich bekomme diese Kommentare nicht aktiv angezeigt. Ich müsste immer wieder alle Folgen durchgucken, ob irgendwann mal irgendwo ein Kommentar drunter gelandet ist. Die Zeit habe ich natürlich nicht. Also wenn ihr mich erreichen wollt, dann gerne auf Instagram oder bei Steady findet ihr auch einen Kontaktlink, Kontaktformular. Da könnt ihr mich auch erreichen. Steady findet ihr in den Shownotes. Genau, das war's. Habt eine gute und wunderbare Zeit. Bis bald.

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