Paws & Personality

Laufgedanken - Ruhiger Start mit minimal überambitionierten Hunden

Sandra Oliver Season 2 Episode 120

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 6:32

Hibbelhunde und ihre "Tücken". Hast du einen chilligen Vertreter, kannst du dir hier eine Portion "Gott sei Dank, betrrifft mich das nicht!" abholen. Hast du auch so einen aufgeregten Hampelhund, dann fühl dich einmal verständnisvoll umarmt!

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„paws & personality®" ist ein Podcast Sandra Oliver.

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

Ziel: Ruhigere Startmomente

SPEAKER_00

Hallo, heute wollte ich euch mal ein bisschen mitnehmen in meinen eigenen Trainingsalltag mit meinen privaten Hunden. Ich dachte, es interessiert euch vielleicht auch oder einige von euch interessiert es eventuell auch, was bei mir manchmal so läuft oder auch nicht, je nachdem. Im Moment bin ich dabei, jetzt, wo ich so ein bisschen mehr Zeit habe und auch dadurch ein bisschen Raum im Kopf und mehr Ruhe, bin ich dabei nachzuarbeiten, die Aufregung meiner beiden ja doch sehr ambitionierten Hunde ein bisschen zu dämpfen, wenn es denn darum geht, zum Spaziergang, zum Joggen, zu einem Ausflug, was auch immer, irgendwo hin zu starten. Die Startsituation ist etwas, was mir schon seit Jahren nicht gefällt, aber was sich auch schwer ändern lässt, wenn nicht genügend Zeit zum Trainieren da ist. Also es wäre unfair, den Hunden gegenüber eine Erwartungshaltung zu haben, dass sie sich ruhig verhalten können. Wenn ich genau weiß, das, was dafür notwendig ist, kriege ich gerade nicht hin. So, und jetzt habe ich aber die Zeit. Das heißt, ich starte manchmal am Tag 10, 15 Mal zu einem Spaziergang. Ich habe schon herausgefunden, ich darf nicht einfach so aufstehen und losgehen und die Leine in die Hand nehmen. Das ist für die zwar auch ein bisschen aufregend, aber es ist einfach nicht das Gleiche, als wenn ich entweder Laufsachen anziehe oder Schuhe und Jacke und so weiter anziehe. Das heißt, es ist tatsächlich immer ein relativ aufwendiges Prozedere, sich zum Spazierengehen quasi einmal fertig zu machen, dann die Hunde dazu zu bringen, ruhig vor der Tür zu sitzen und auch sitzen zu bleiben, ohne dass ich etwas sage, wohlgemerkt. Also ich sage einmal sitz, warte, bis sie sich setzen, um das mal so ein bisschen praktischer und bildlicher auch darzustellen. Warte, bis sie sich setzen, nehme die Hand an die Klinke, zuckt ein Hund, geht die Hand von der Klinke weg, drücke die Klinke wieder runter, zuckt ein Hund, mache ich die Tür wieder richtig zu und so weiter. Also ich möchte, dass sie sitzen bleiben, bis ich die Tür offen habe, ohne dass ich ständig sagen muss, bleib und sitz und sitz und bleib. Also das findet wirklich sehr leise dann statt. Und die Hunde merken ja über meine Reaktion, dass das, was sie gerade getan haben, nicht dazu führt, dass sie weiterkommen. Das heißt, jetzt inzwischen, nachdem ich das ein paar Tage gemacht habe, sitzen sie relativ ruhig da, bis die Tür halt aufgeht. Und dann auf Erlaubnis und da auch spreche ich die einzelnen Hunde, also PET sage ich dann okay und dann sage ich Swift okay und dann gehen sie halt nacheinander raus und müssen sich aber direkt wieder erstmal hinsetzen. Dort leine ich dann an und ich mache die Leine auch nur ins Halsband hinein, wenn sie sitzen. Sobald, jetzt bin ich an einen Block gekommen, sobald sie aufstehen, geht die Hand halt wieder weg vom Hund und ich warte, bis der Bobo auf dem Boden ist. Dann haben wir noch ein kleines Türchen, durch das wir hindurch schreiten. Da das Gleiche geht das Türchen auf und sie wollen durchstürmen, geht das Türchen wieder zu. Gegebenenfalls trifft es dann halt auch vielleicht mal eine zu kecke Hunden-Nase, die zu schnell ist. Ich bin natürlich vorsichtig und hau den nicht die Nase weg, aber ihr wisst sicherlich, wie ihr euch das vorstellen könnt. Also so, dass es halt sinnvoll ist, für die Hunde sich zurückzunehmen und zu warten und das Türchen geht erst dann richtig auf. Wenn sie stehen bleiben, mich anschauen und darauf warten, dass ich Ihnen sage, okay, und jetzt könnt ihr rausgehen. Da direkt vor unserem Türchen ein Weg zum Wald ist, den viele Menschen frequentieren, den ich aber nicht gut einsehen kann, weil da mein Auto auch steht, müssen sie sich dort nochmal ganz kurz hinsetzen, bis ich das Türchen wieder zugefummelt habe, bis ich so weit bin, dass ich einmal durchgeatmet habe. Und dann gehen wir vor auf den Weg quasi, damit sie mir nicht, ja, so falls da jemand auftauchen sollte, schon in ihrer Anfangsaufregung direkt einmal noch weiter aufgeregt sind. So, also dieses Dahoo reinbringen. Und jetzt ist es halt so, dass wir zum Üben den Weg zum Wald halt nicht bis zum Wald gehen, sondern manchmal gehe ich 10 Meter und drehe wieder rum, manchmal gehe ich 70 Meter und drehe wieder rum, aber es passiert halt nicht viel. Also es passiert nichts Spannendes. Ab und an dürfen sie mal an einen Busch, der da ist, pinkeln. Manchmal gehen wir auch einfach nur vor und wieder zurück und dann wieder rein. Und dann ziehe ich mich wieder aus und setze mich wieder in den Rechner und gut ist. Ja, das halt ein paar Mal am Tag. Zwischendrin sind dann natürlich die echten Spaziergänge versteckt. Und ja, es hilft auf jeden Fall, sie runterzufahren. Weswegen ich das vorher nicht gemacht habe, ist, weil es auch oft vorkam, dass ich wirklich durch den Zeitmangel, ich musste einfach los. Und ich hatte manchmal auch wirklich nicht diese drei Minuten, die es dauert, weil dann wäre ich zu spät zum Kundentermin oder so gekommen und das ist mega unprofessionell, das mache ich nicht. Die es dauert, um zu sagen, nee, kommt, ihr bleibt mal sitzen. Und ihr kennt das ja selber, wenn ihr gestresst seid, wie viel bringt es dann, mit einem Hund Ruhe zu üben? Also das ist nicht sinnvoll und das ist auch nicht fair. Und deswegen habe ich da so ein bisschen mit gelebt, weil es ist jetzt auch nicht so, dass es eine unfassbar dramatische Situation ist, dass sie irgendjemand wehtut, außer dass sie mich nervt, ne? Und jetzt gehe ich es aber an und schau mal, wie weit wir da so kommen. Das nächste Thema ist dann Swifts Autofahrunruhe. Also er ist im Auto mega, solange wir nicht irgendwo ankommen, wo man spazieren gehen könnte. Ankommen an Tankstellen, kein Problem. Ankommen auf Autobahnraststätten ohne Wald drumrum, kein Problem. Ankommen irgendwo in einem Wald oder an einem See oder sonst irgendwo. Riesenaufregung verbunden mit Geräuschkulisse. Aber eins nach dem anderen. Also jetzt erstmal wird die Spaziergangsstartsituation verbessert. Und wenn ich mit der zufrieden bin, dann gehen wir zur Auto-Aufregungssituation. So, ich hoffe, ihr fand das mal ganz interessant und habt vielleicht für euch auch was mitgenommen oder habt vielleicht auch Fragen dazu, weil ich vergessen habe, irgendwas zu erklären, weil es in meinem Kopf klar ist, aber für euch irgendwie nicht, dann meldet euch gerne. Wie gesagt, Spotify, ich sehe die Kommentare leider nicht. Wenn ihr wollt, dass mich etwas erreicht, dann am einfachsten über Instagram oder halt meine E-Mail-Adresse. Ich glaube, Kontakt findet ihr auch bei Steady. Ja, genau. Habt eine ganz wunderbare Zeit und bis bald!

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