Paws & Personality

Laufgedanken - Persönliche Assistenz mit Hund

Sandra Oliver Season 2 Episode 123

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 4:16

24 Stunden im Assistenzdienst und der Hund ist einfach mit dabei, ohne dass der ganze Tag um ihn kreist. Genau darüber spreche ich heute. Dabei geht es weniger ums perfekte Training und mehr um echte Alltagstauglichkeit: eine längere Runde vorher, dann ankommen, Ruhe, Warten und sich in einer fremden Umgebung unaufgeregt einfügen. 

Ich nehme dich mit in die kleinen, aber entscheidenden Situationen, die im Alltag mit Rollstuhl und Hund ständig auftauchen: nur kurz vors Haus fürs Lösen, in den Fahrstuhl manövrieren, an der Treppe stehen bleiben und nicht losrennen. Und dann der Klassiker: Leine ist dran, Hund ist schon voller Vorfreude und plötzlich braucht der Assistenznehmer doch noch einen Moment. Kann der Hund dann wieder runterfahren, sich hinlegen und auch noch eine halbe Stunde später entspannt starten? Genau da zeigt sich Impulskontrolle, aber eben auch Frustrationstoleranz. 

Wir reden auch ehrlich darüber, dass nicht jeder Hund das einfach so kann. Gleichzeitig steckt eine wichtige Botschaft drin, die beim Hundetraining oft zu kurz kommt: den Blick bewusst auf das richten, was schon gut funktioniert, statt nur auf Baustellen.

Wenn dir Themen wie Hund im Job, persönliche Assistenz, Alltag mit Rollstuhl, Ruhetraining und Leinenführigkeit wichtig sind, wirst du hier viel wiedererkennen. Abonnier den Podcast, teile die Folge mit jemandem, der gerade frustriert ist und schreib mir: Was funktioniert bei deinem Hund richtig gut?

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„paws & personality®" ist ein Podcast von Sandra Oliver.

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

Begrüßung Und Grund Zur Freude

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Hallo, hallo, da bin ich wieder zu euren Laufgedanken. Und diesmal freue ich mich einfach mal mit euch darüber, wie gut das mit Pet bei der persönlichen Assistenz funktioniert. Ich hatte ja schon mal die Laufgedanken darüber gemacht, was quasi mein Sicherheitsvorback-Nebenjob ist, falls meine Selbstständigkeit mir nicht die innere Sicherheit bietet, die ich gerne brauche. Und ja, in dieser persönlichen Assistenz ist es halt so, dass ich PET mitnehmen kann und dass das auch super gut funktioniert, dass ich aber festgestellt habe, wie genial das einfach ist, dass das so gut funktioniert. Weil halt sich diese 24 Stunden, die ich dort bin, tatsächlich so fast gar nicht um den Hund drehen. Das geht halt nicht. Er kann dabei sein und ich kann mit ihm, bevor ich dort ankomme, einmal eine längere Runde Gassi gehen, dass er halt wirklich leer in Anführungsstrichen ist, bis ich da bin. Und dann kommt es halt total auf den Tag an und darauf, wie der Assistenznehmer seinen Tag halt auch gestaltet, wie oft und wie viel und wie lange Pat dann noch rauskommt und wie viel Beachtung er auch bekommt. Also natürlich kann er mit ans Bett kommen zum Beispiel oder dann auch an den Rollstuhl, er hat ein Spielzeug in der Wohnung und kann sich da frei bewegen. Aber ganz, ganz viel ist es halt einfach nur auf dem Bett rumliegen und warten, warten, dass der Tag vergeht. Und manchmal gehen wir halt alle gemeinsam spazieren, auch größere Runden, aber das ist halt nicht immer der Fall, je nachdem wie das Wetter ist oder was sonst so die Pläne sind. Und dann kann es auch sein, dass Pat einfach zwischen dem Morgenspaziergang, der dann so 8.30 Uhr rum ist, und dem Nachtspaziergang, der dann irgendwann 23, 0 Uhr, also so zwischen 23 Uhr und 0 Uhr, manchmal auch erst 0.30 Uhr ist, dass er da nur zwei oder dreimal super, super kurz runterkommt, weil ich halt den Assistenzen immer nicht so lange alleine lassen kann. Das funktioniert nicht. Und ja, mal schnell vors Haus, zack, Pipi, Pipi, Bein heben und dann wieder rein. Und da sind halt so einige Sachen, gerade auch wenn wir zusammen spazieren gehen, so mit dem Rollstuhl. Er muss halt manchmal auf der Treppe zum Beispiel warten und einfach nur dastehen, während ich den Rollstuhl in den Fahrstuhl schiebe oder rausschiebe. Oder wenn ich die Tür aufmachen muss und zwar so aufmachen muss, dass sie halt offen bleibt. Das ist manchmal ein bisschen hakelig, um dann mit dem Rollstuhl rausfahren zu können. Dann darf er ihn halt nicht einfach rausrennen, sondern muss auch da stehen bleiben, warten, einfach nochmal zugucken, die Füße nach Möglichkeiten nicht oder die Rollstuhlräder bekommen. Oder auch so Sachen wie, ich denke, okay, ich kann jetzt mit ihr spazieren gehen, ziehe mich schon mal an, mache schon mal die Leine dran, er freut sich schon und dann fällt dem Assistenznehmer doch noch irgendwas Wichtiges ein. Was auch immer, ist ja auch total egal. Und es geht halt doch noch nicht los, dass er sich dann halt wieder hinsetzt oder hinlegt und ruhig wartet und auch wenn es dann doch noch eine halbe Stunde dauert. Lauter so Sachen, die für mich schon fast selbstverständlich sind, wo ich aber letztens halt mal so mit einem Blick drauf geguckt habe, ja krass, aber es ist ja nicht selbstverständlich. Also es gibt ja auch viele Hunde, die können das halt so nicht, die sind dann vielleicht auch laut und ningelig oder die können nicht einfach mal irgendwo warten und zugucken, was jetzt passiert und dann halt mitkommen oder neben dem Rollstuhl an einigermaßen lockerer Leine hergehen. Also ich möchte jetzt nicht behaupten, dass Pat, so wie Colin damals, an lockerer Leine nebenherläuft. Also ich darf ihn da schon immer mal wieder ermahnen und wenn er es gut macht, dann natürlich auch belohnen. Mit Colin war das wesentlich einfacher noch, also noch einfacher, aber dann auch halt im Freilauf und dass ich mich auch durchaus quasi um meinen Job kümmern kann und der Hund halt dabei ist, ohne die ganze Zeit im Mittelpunkt stehen zu müssen. Und ja, da wollte ich mich jetzt einfach mal mit euch drüber freuen, dass es so gut funktioniert. Ich hoffe, ihr habt auch irgendetwas, worüber ihr euch freuen könnt, was bei eurem Hund funktioniert. Und schaut einfach mal weg von dem, was vielleicht nicht klappt. Da gibt es bei uns durchaus auch ein paar Sachen, so ist es nicht. Und ja, wünsche euch erstmal eine ganz wunderbare Zeit.

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