Paws & Personality
Ehemals „VON NULL AUF HUND®“ – Ein Podcasterlebnis bei dem Du anfänglich den gestressten Geschäftsmann Michael Arenz auf seiner spannenden Reise begleitest, als er die Herdenschutzhündin Niki adoptiert. In diesem Hundepodcast teilt die Hundetrainerin Sandra Oliver ihre Erfahrungen, um Dir tiefgreifende, lustige, traurige, kurz: vielfältige Einblicke in die Mensch-Hund-Beziehung zu geben. Wir beleuchten die Freuden und Herausforderungen des Lebens mit einem Hund. Der Podcast bringt Hundeliebhaber zusammen und bietet einen reichen Wissensschatz – von den neuesten Themen in der Hundewelt bis zu praktischen Tipps für ein harmonisches Zusammenleben. Tauch in tiefgründige Diskussionen über Hundefutter, Tierschutz und das ideale Hundekörbchen ein, ergänzt durch spannende Gäste und unterhaltsamen Quatsch – eine perfekte Mischung aus Information und Spaß, kostenlos überall wo es Podcasts gibt!
Paws & Personality
Bisschen Hund, bisschen Wahnsinn - Jagende Hunde belohnen und andere Themen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Was machst du, wenn Belohnungen in bestimmten Fällen nicht „gewinnen“ können, weil Jagdverhalten selbstbelohnend ist und über Zucht und Biologie noch verstärkt wird? Wir sprechen offen darüber, warum ein Würfel Käse manchmal schlicht keine realistische Währung ist und was das für Anti-Jagd-Training, Impulskontrolle und Management bedeuten kann.
Außerdem sprechen wir Radius, Wegtreue, Orientierung im Rahmen der Brut- und Setzzeit. Der entscheidende Hebel kann Struktur im Spaziergang sein: nicht sofort „ballern lassen“, sondern erst ankommen, sich am Menschen orientieren, dann Freiheiten geben.
Wenn dir diese Folge aus Alltag, Ethik und handfesten Trainingsideen hilft, abonnier den Podcast, teil die Folge mit jemandem, der beim Thema Jagen festhängt und lass uns eine Bewertung da!
Ihr wollt den Podcast unterstützen? Es gibt 3 Möglichkeiten:
Über eine direkte Community-Unterstützung über Steady in Form einer Monats- oder Jahresmitgliedschaft. Bei Steady findet ihr auch meine Bankdaten, falls euch eine direkte Unterstützung ohne Mitgliedschaft lieber ist: https://steady.page/de/paws-personality/about
Falls ihr zufällig noch natürliche, unbehandelte Kauartikel, Spielzeug, Zughundesportzubehör (was für ein Wort...) und vieles mehr braucht, dann werdet ihr sicher bei der Knabberkiste, meinem Kooperationspartner, fündig und mit dem Aktionscode pawspersonality erhaltet ihr 10% Rabatt und unterstützt den Podcast mit 5% von eurem Umsatz:
https://knabberkiste-shop.de/?dog=pawsandpersonality
Unterstützen könnt ihr die Arbeit am Podcast auch über einen Einkauf im Merch-Shop: https://paws-personality.myspreadshop.de/
|paws & personality® Podcast|
Fragen, Anregungen oder einfach nette Worte an:
https://www.instagram.com/sandraoliver_pawspersonality/
„paws & personality®" ist ein Podcast von Sandra Oliver.
Fotografie: Christiane Münchhausen | ...
Jogging Without The Guilt
SPEAKER_00Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Pause ⁇ Personality. Heute wieder mit Jana. Hallo Jana. Hi Sandra. Schön, dass du wieder dabei bist und dir anhören möchtest, was ich so für Gedanken hatte und hoffentlich auch ein bisschen Senf dabei hast, um ihn dazuzugeben. Das fände ich ganz gut. Das habe ich doch wunderbar. Ja, ich glaube, man könnte es fast schon bezeichnen als eine ausführlichere Laufgedankenfolge mit Einbeziehung von Jana. Weil einige dieser Sachen sind entstanden, während ich draußen war. Sei es Spazieren, Laufen, Gehen als auch joggen. Genau. Ja.
SPEAKER_02Das erste Mal. Das ist quasi eine Labarababa-Folge von deiner Woche. Ich finde es super.
SPEAKER_00Ja, von meiner Woche, von meinen Gedanken, von dem, was so passiert ist. Ich habe heute Morgen beim Joggen gedacht, weil ich das Joggen nicht immer so schaffe, wie ich das gerne möchte. Also quasi nicht zwei-, dreimal die Woche und total regelmäßig. Und dann habe ich so überlegt, früher war ich so der Typ, ich habe dann halt so gedacht, ach scheiße, jetzt hast du es, keine Ahnung, fünf, sechs, sieben, acht Mal nicht geschafft. Dann kannst du es gleich lassen, so nach dem Motto, ne? Hast du halt verkackt, hörst du halt wieder auf mit joggen gehen. Und da bin ich tatsächlich drüber hinweg und schaffe es jetzt, auch wenn ich mal sechs Wochen gar nicht laufen war, zu sagen, okay, dann fange ich halt wieder an. Und wenn ich es dann nur vier Wochen mal schaffe, ein oder zweimal die Woche laufen zu gehen, und dann kommt wieder eine lange Pause, dann fange ich danach halt wieder an. Und ich dachte einfach nur, so ganz kurz, bevor wir dann in noch hündischere Themen einsteigen, den Leuten so ein bisschen die Motivation und auch die Beruhigung zu geben, dass es doch total scheißegal ist, ob man etwas wirklich durchzieht und quasi so einen, im Englischen nennt man das ja Streak, ne? Wenn so eins nach dem anderen kommt und man unterbricht es nicht. Also wenn man quasi keinen Streak hat, sondern wenn es immer wieder unterbrochen ist, Hauptsache ist doch einfach, dass wenn man dann wieder loslegt, dass es Spaß macht und dann schön ist.
SPEAKER_02Vielleicht muss man dann auch einfach seine Erwartungen ein bisschen runterschrauben, ne? Also dass man dann gegebenenfalls, wenn wir es beim Joggen sind, mit einer geringeren Pace anfängt oder weniger Kilometer läuft oder was auch immer und das nicht schlimm ist. Ja. Ja.
SPEAKER_00Sondern man macht es halt. Der Körper freut sich, die Hunde freuen sich meistens auch. Sicherlich nicht alle. Es mag Hunde geben, die finden Joggen vielleicht scheiße. Ich erinnere mich da an Colin, der fand das. Oh, ich habe auch sofort einen im Kopf.
SPEAKER_02Grüße gehen raus, Jenny.
SPEAKER_00Aber viele Hunde freut es, wenn wir uns mal ein bisschen schneller vorwärts bewegen, weil sie dann noch mehr Gerüche am Wegesrand aufsammeln können. Ja. Und ansonsten war ich diese Woche tattig zweimal fast drei Stunden spazieren. Also schön. Ja, das war richtig schön. Und da kommen dann auch diese ganzen Gedanken zusammen, wo ich mir meine Notizen gemacht habe.
When Hunting Beats Any Treat
SPEAKER_00Weil zum einen bearbeite ich ja jetzt seit ein paar Wochen die Aufregung von Pet und Swift ein bisschen mehr. Und habe mich ja dann auf eine Bank gesetzt. Weil es soll ja gut sein, sich mal hinzusetzen und den Hund runterfahren zu lassen. Und ich habe dir ja gerade eben das Video geschickt. Ihr seht es leider nicht, sorry Leute, aber wahrscheinlich kommt da noch ein Reel zu oder eine Story oder so. Swift saß echt 25 Minuten da, also zwischendrin stand er auch mal, dann hat er sich wieder hingesetzt, an sehr kurzer Leine und hat durchweg gezittert. Ich saß im T-Shirt auf der Bank, es war nicht kalt. Das ist schon mal vorweg. Das ist schon mal vorweg. Also er hat keinen Mantel gebraucht. Es war wirklich warm. Wir saßen nur im Schalbschatten, nicht im Komplettschatten. Es war wunderbarstes Wetter und er hat quasi komplettes Appetenzverhalten gezeigt. Also Gerüche aufgesaugt und vor sich hingezittert und gezittert und gezittert und gezittert vor lauter Aufregung. Und das hat mich dann wieder so dazu gebracht, weil ich in letzter Zeit natürlich auch viel auf Instagram unterwegs bin, um mir Inspiration für den Podcast zu suchen, zu schauen, worüber kann man so reden. Und dann kommt ja so ganz oft die Diskussion mit diesem, naja, dann musst du dich halt interessanter machen, mehr Belohnungen auspacken, was auch immer, damit dein Hund nicht jagen geht. Und ich habe mir so meinen Hund angeguckt und habe so gedacht, was soll ich denn jetzt auspacken, damit er sagt, ich bin gerade jetzt spannender oder. Das lebende Kaninchen vielleicht. Ja, was anderes geht einfach nicht. Und das führt mich dann halt dazu, wenn ich jetzt hingehe und sage, ich möchte es rein über belohnungsbasiertes Training machen. Und ich habe einen Hund, der sagt, jagen ist mir aber mega, mega wichtig. Und ich kämpfe ja letztendlich gegen das körpereigene Belohnungssystem. Das Jagdverhalten, das Hetzen ist ja selbst belohnt. Jetzt habe ich dann einen Hund, der ist ja noch dazu, extra dazu gezüchtet, viel und schnell zu rennen. Also die Hounds sind ja eine Mischung aus Hunden, die auch durchaus gerne mal jagen gehen. Greyhounds, Vorstehunde, selbst der Husky ist ein ganz guter und passabler Jäger und alle sollen rennen. Und natürlich wurde bei der Genetik darauf geachtet, dass man Hunde nimmt, wo das Rennen nochmal noch viel mehr Dopamin und so weiter ausschüttet, damit es wirklich selbstbelohnt ist, denn sonst kannst du mit denen ja nicht gut rennen fahren und Wettkämpfe gewinnen und sowas. So, und jetzt habe ich da so einen Hund, dessen Jagdverhalten über die Zucht hypertrophiert, also übersteigert wurde und möchte da dann mit einem Würfel Käse oder von mir aus auch Leberwurst oder auch Wiener oder was auch immer dagegen ankommen. Keine Chance. Und jetzt habe ich natürlich als Mensch die Wahl zu sagen, ja, ich will aber überhaupt keine Hemmung einbauen, also ich will nie Nein sagen und ich möchte nicht dem Hund irgendwas verbieten, weil aus diversen manipulativen, sehr merkwürdigen Begründungen halt, wie ich mache dem Hund dann Angst, ich mache unsere Bindung kaputt, bla bliblub. Dann müsste ich aber ja den Hund sein Leben lang an der Leine lassen.
SPEAKER_02Und vor allen Dingen zusätzlich noch nicht nur sein Leben lang an der Leine, sondern er wäre ja dann auch trotz allem sein Leben lang an dieser Leine gestresst. Da zumindest immer sehr krass im Appetenzverhalten. Also der wird ja dann nie wirklich, wenn du das gar nicht angehst, irgendwie mal wenigstens ein bisschen abschalten können. Nee. Oder in Anführungsstrichen wirklich einfach spazieren gehen können. Der sucht sich ja dann immer eine Aufgabe, sei es nur in der Luft zu riechen, wo die nächste Fährte vom Wild ist, ne?
SPEAKER_00Ja. Ja, und selbst wenn du dann sagst, naja, dann musst du halt Jagdersatzverhalten auftrainieren. Auch das hat halt seine Grenzen. Das kannst du mit Hunden machen, die Jagen vielleicht ganz nett finden, aber die nicht sich da so reinsteigern. Klar, dann sag ich. Ich bin voll bei dir, ich habe im Endeffekt witzig, Dummy-Training, was suchen und so weiter, finde ich super. Dann kann ich auch den Hasen da jetzt links liegen lassen. Finde ich nicht so spannend. Aber bei einem echten Jäger, in Anführungsstrichen, der wird es immer höher bewerten. Auf jeden Fall.
SPEAKER_02Also ich habe es ja auch bei Lotte und Lotte können wir nicht mit einem Swift vergleichen, ne? Aber die hat ja nun auch wirklich ein ausgeprägtes Jagdverhalten gehabt. Und ist ja jetzt schon 15 Jahre her oder 14 Jahre. Und ich habe da auch alles gemacht, auch mit Dummy-Arbeit und Reizangeltraining, mit Impulskontrolle und was man da nicht alles macht und übt und liest und schaut und im Endeffekt wusste sie ganz genau, ob das jetzt ein echter Reiz ist, nämlich in dem Moment das Reh oder der Hase. Oder halt einfach nur ein Dummy. Es hat ihr trotzdem total Spaß gemacht, aber es ist eben nicht das echte Jagen. Und ich glaube, dass vielleicht haben so eine Leute, die das dann so sagen, ja, gib dem Hund einen Keks übertrieben gesagt, die hatten dann, glaube ich, auch einfach noch nie einen Hund, der dann so ein Potenzial hat.
SPEAKER_00Ja, beziehungsweise, ich glaube, es gibt auch tatsächlich Menschen, die haben eine unfassbar hohe Leidensfähigkeit selber. Also die haben den Hund dann halt an alleine und lassen sich halt an alleine durch den Wald ziehen. Oder sie gehen gar nicht mehr in den Wald. Also du könntest ja auch so einen Hund haben und sagen, okay, dann gehe ich halt nur noch in der Großstadt, wo es keine Jagdreize gibt. Dann ist der Hund entspannt, weil da ist ja nichts, was man jetzt jagen könnte. Kannst du ja auch machen. Wäre jetzt nicht so mein Favorite. Würde mich halt unfassbar stressen. Aber okay, auch so kannst du es ja managen. Oder du gehst mit dem Hund fast gar nicht spazieren und hast ihn nur auf eingezäunten Gelände. Und kannst sie dort frei laufen lassen. Auch da mag es Leute geben, die das halt dann machen, weil alles andere nichts für sie ist.
SPEAKER_02Die Frage ist doch immer wieder, wie für, was bedeutet denn mehr Freiheiten am Ende von dem Hund? Für den
Boundaries That Create Real Freedom
SPEAKER_02Hund, nicht von dem Hund.
SPEAKER_00Ich mag halt mein Ding. Also ich mag es halt zu sagen, nee, du gehst jetzt nicht abspacken und du darfst dich hier im Umkreis von, keine Ahnung, fünf bis zehn Meter bewegen. Und alles, was darüber hinausgeht, wenn ich sage, du sollst es nicht, dann gibt es halt Ärger.
SPEAKER_02Ja, und wir reden ja jetzt nicht davon, dass du den Hund verprügelst, ne? Das vielleicht für die Leute, die dich nicht kennen. Naja, es ist ja einfach eine Grenze setzen. Und die heißt ja nicht, dass der Hund am Ende Angst vor dir hat, dass deine, was du vorhin gesagt hast, die Bindung gestört ist oder sonst irgendwas. Und da sind wir ja auch wieder, Hunde untereinander setzen ja auch Grenzen. Was sich ja durch unsere gemeinsamen Folgen einfach irgendwie permanent durchzieht, dieses Grenzen setzen.
SPEAKER_00Hört halt so ein bisschen dazu. Also, na klar arbeite ich in dem Moment mit einer Unterbrechung. Kann man halt nicht anders sagen, ne? Es ist eine Unterbrechung, aber es ist jetzt nicht so. Also, der Hund hat eine Erwartungssicherheit, dass diese Unterbrechung kommen wird, immer dann, wenn er den Weg verlässt oder wenn er den Radius, den er einhalten soll, verlässt. Er kann aber damit genauso gut und sehr, sehr gut vorhersagen, wann er quasi nicht zum Beispiel mit meiner Leine abgeworfen wird. So. Und dieses zu wissen, okay, wenn ich in dem und dem Rahmen bleibe und in diesem Rahmen kann ich auch machen, was ich will. Ich kann pinkeln, ich kann kacken, ich kann Gras fressen, ich kann schnüffeln, ich kann gegebenenfalls auch mit einem anderen Hund interagieren, dann passiert aber auch nichts. Heißt ja, dass er auf gar keinen Fall die ganze Zeit in der Erwartung von irgendeiner merkwürdigen Strafe ist. Ich glaube, das ist auch manchmal das, was so in den Köpfen der Menschen herumspugt, so als würde der Hund immer denken, oh Gott, wann kommt's? Wann kommt's? Wann kommt's? Nee, tut er ja nicht. Ich denke ja auch nicht die ganze Zeit, wann kommt die heiße Herdplatte an und verbrennt mich, wenn ich nicht so blöd bin und auf die Herdplatte passe. Und das Gleiche ist auch, ich denke auch nicht die ganze Zeit, scheiße, kriege ich jetzt ein Knörlchen oder kriege ich kein Knörchen und wann kommt jetzt ein Brief? Wenn ich nicht falsch gepackt habe, wenn ich nicht eine Geschwindigkeitsübertretung gemacht habe und so weiter, weiß ich doch ganz und gar sicher, ja, safe, kommt nichts. Ich habe ja auch nichts gemacht, was irgendwie schlimm ist. So. Und das gleiche ist halt auch bei den Hunden. Also es ist jetzt nicht so, das Swift, nur weil ich ihn, keine Ahnung, wie oft kommt das vor? Es kommt ja jetzt auch nicht ständig vor. Kommt ja nicht mal täglich vor. Also nur weil ich ihn ab und an mal mit einer Leine abwerfe und dann treffe ich ihn noch nicht mal, weil so gut bin ich nicht und er läuft weit. Es geht darum, dass er mal ganz kurz aus seinem Dings rauskommt, er schreckt und sagt, okay, Sandra ruft, ja, ich komme. Dass er dann die ganze Zeit denkt, okay, jetzt kommt's. Es gibt natürlich Hunde, die sind da so ein bisschen sensibler, das habe ich gerade mit Pet. Also Swift hat seine Leine hinterhergeworfen bekommen, hat gesagt, ah ja, ja, ja, ich komme. In der Folge hat Pat gesagt, oh oh, da ist eine Leine geflogen. So, wenn ich also jetzt die Leine händle, sei es sie mir umhänge oder was auch immer, und die Leine macht ein klimperndes Geräusch, dann hat Pat die ersten zwei, dreimal gedacht, oh oh, gleich fliegt wieder die Leine, obwohl er gar nicht adressiert war. Also das hast du halt auch, da darf man drauf nachlaufen. Jetzt habe ich gesagt, okay, habe ich das gesehen und habe gedacht, ist doof, weil ich will ja nicht, dass er sich angesprochen fühlt. Er ist ja im Radius, er bleibt auf dem Weg, er benennt sich. Das heißt, jedes Mal, wenn ich jetzt die Leine klimpere, habe ich schon Keks in der Hand und Pet kriegt einen Keks. Okay. Also da arbeite ich super gerne mit Keksen und jetzt ist schon so dieses, oh, die Leine klimpert und dann kommt er angerannt und kriegt seinen Keks. So, zack, Problem gelöst. Swift kann trotzdem die Leine hinterhergeworfen bekommen, wenn er den Radius verlässt und gut ist.
Structured Walks And The Timer Trick
SPEAKER_00Was natürlich hilft, damit man das sehr, sehr wenig machen muss, den Hund zu unterbrechen, ist einen gut strukturierten Spaziergang zu haben.
SPEAKER_02Und halt auch für den Hund insofern vorhersehbar bleiben, als dass es nicht den einen Tag okay ist und den anderen nicht. Ich glaube, das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt. Dass du da auch einfach schwarz-weiß bleibst und nicht den einen Tag am Handy hängst und der darf zehn Kilometer ballern und den nächsten Tag den eben dafür korrigierst. Das wäre dann, glaube ich, wieder unfair.
SPEAKER_00Nee, genau. Wenn ich am Handy hängen will, dann muss er halt angeleint sein.
SPEAKER_02Genau.
SPEAKER_00Ist halt so. Nein, aber auch den Spaziergang tatsächlich zu strukturieren, weil das habe ich auch ganz viel. Wenn ich jetzt empfehle, dass Hunde, die durchaus sehr viele freie Entscheidungen treffen und ihr eigenes Ding machen. Und ich dann auch mit den Menschen, mit denen ich arbeite und auch natürlich mit meinen Hunden sage, okay, komm, wir sortieren den Spaziergang jetzt ein bisschen. Es ist halt nicht, wir gehen drei Meter an der Leine, bis wir irgendwo sind, wo ihr laufen könnt, dann könnt ihr den ganzen Spaziergang euer Ding machen. Dann werdet ihr wieder die letzten drei Meter angeleint und wir gehen wieder nach Hause. Ist halt ein bisschen ungünstig, weil natürlich lernt der Hund, ja, ich darf halt die ganze Zeit mein Ding machen. Und wenn ich dann ein oder zweimal dazwischen denen rufen möchte, weil irgendwas ist, dann sagt man, ja, komm, jetzt höre ich dich auch nicht mehr, weil so. Und auch da wieder, natürlich, jetzt können da ein paar Hörerinnen sagen, uh, mein Strom links ist runtergefallen, Hörerinnen sagen, ja, aber mein Hund hört dann trotzdem und er kann das, ja klar, der Colin konnte das auch. Also den hättest du auch fünf Stunden alleine sein Ding machen können, in dem Moment, wo jemand gerufen hat, dann ja, natürlich gerne. Wir reden jetzt von Hunden, wo es ein Thema ist, wo es ein PG macht. Und dann ist es wirklich sinnvoll, den Spaziergang ein bisschen länger vielleicht angeleint zu beginnen, den nicht sofort ballern zu lassen, zu sagen, ach komm, fahr erstmal runter, orientier dich erstmal an mir, achte ein bisschen auf mich. Ja, die Umgebung ist nett, aber hallo, ich bin auch noch da. Das dann auszuweiten auf, wenn ich die Leine abmache, heißt das nicht, dass du so von überall hin ballern darfst, sondern du bleibst vielleicht erstmal im Nahbereich und das kann auch durchaus mal fünf bis zehn Minuten sein. Und ich glaube, du kennst das Thema, stellt euch mal einen Timer. Ja. Weil wir Menschen sind ja so, ja, das war jetzt schon ganz schön lang, das waren 30 Sekunden. So drei.
unknownJa, drei.
SPEAKER_00Stellt euch mal einen Timer, um wirklich auch mal zehn Minuten am Stück den Hund orientiert bei euch zu halten und mal drauf zu achten und zu schauen. Und wenn ihr dann, und beobachtet mal, wenn ihr dann den Hund freigebt, wie viel mehr der bei euch bleibt, also auch im Kopf.
SPEAKER_02Das ist auch nicht nur bei jagtlich motivierten Hunden, sondern auch einfach bei so Hibbelhunden, die einfach wie eine Win. Also das hat auch so viel gebracht, dass wir am Anfang das wirklich durchgezogen haben, dass erst ich, Martin hat dann nachgezogen und auch da war es eben spannend, weil bei mir lief schon ganz, ganz viel auf meinen normalen Gassi-Runden eben. Und Martin meinte dann so, oh, bei ihr hört sie nicht gut, fängt doch wieder das Hüten von den anderen Hunden an, was wir partout nicht möchten. Dann habe ich ihm auch gesagt, hast du die denn mal am Anfang in der Orientierung bei dir? Ja, nee. Also Auto auf, Hund raus, fertig. Und dann hat auch Martin damit angefangen und siehe da, es wurde innerhalb kürzester Zeit so viel besser, dass die orientierter ist, ansprechbarer ist und am Ende dann ja auch wieder viel mehr Freiheiten haben kann. Und das ist ja eigentlich das große Ziel. Je strukturierter wir sind, je klarer wir die Grenzen setzen, umso mehr Freiheiten hat auch mein Hund am Ende. Und darf dann vielleicht auch irgendwann wie einen Colin oder einen Y oder was auch immer machen, was er möchte, weil die eh immer ansprechbar sind. Aber es gibt halt auch Kandidaten wie Swift oder eine Win, die halt relativ lange am Anfang in der Orientierung bleiben müssen.
SPEAKER_00Ja, tatsächlich muss ich Swift auch zwischendrin immer wieder in die Orientierung holen. Also sonst ist er irgendwann weg. Genau, Win ist nicht weg, aber ich hoffe, ein Schmetterling.
SPEAKER_02Bei Win, wir hatten jetzt ganz lange einfach eine Schleppleine dran. Bei uns ist es ja einfach dann die Hüteproblematik, dass sie halt die anderen Hunde hüten möchte, was wir einfach partout nicht möchten. Abrufen ist mittlerweile gar kein Thema mehr. Das war am Anfang aber auch ein Ding, dass sie einfach keinen Bock hatte zu kommen, weil andere Sachen spannender waren. Jetzt hatten wir ganz lange die Schleppleine dran. Und jetzt haben wir halt die Schleppleine ab. Und jetzt muss sie zwischendurch dann auch immer mal wieder in die Orientierung. Beziehungsweise jetzt habe ich gerade, wer den Podcast hört, weiß ja von meiner Leiden-Problematik, habe ich es wirklich so, dass heute war der erste Spaziergang, wo ich, glaube ich, ich hatte sie 60 Prozent an der Leine und 40 Prozent frei. Frei durfte sie dann auch alles machen, was sie will, solange sie nicht die anderen Hunde hütet, solange sie nicht irgendwie blöd losballert und solange sie auf den Wegen bleibt. Und habe jetzt für mich einfach auch da nochmal gesagt, so, hey, ich gehe jetzt einfach nochmal in eine längere Leinführigkeit. Je länger und je normaler das für sie wird auf den normalen Spaziergängen, umso leichter wird jetzt vielleicht irgendwann in einer Situation fallen, wo eben Aufregung ist, ob es auf dem Turnier ist mit anderen fremden Hunden oder in der Stadt. Und da viel mit, das habe ich mir am Anfang auch einen Timer gestellt, deswegen kam ich da auch nochmal drauf, diese Leinführigkeit, weil es kam mir am Anfang ewig vor. Zum einen hatte ich immer am Kopf, oh Gott, der arme Hund. Ich bin doch jetzt hier im Wald, die muss doch auch mal rennen. Also das war mein Kopf, wo ich jetzt denke, nee, also zum einen haben wir noch genug Spaziergänge, wo sie machen darf, was sie möchte. Zum anderen habe ich das Gefühl, das tut hier unglaublich gut, einfach auch mal länger in der Orientierung bei mir zu bleiben. Und dabei verlange ich kein krasses Fuß, sondern einfach nur, dass sie hinter mir bleibt. Und auch da gibt es keine Leckerlis. Da sind wir wieder, im Endeffekt bin ich auch da wieder die böse, weil ich blocke die körperlich. Ich berühre die nicht, aber ich blocke sie körperlich und sage, diese Grenze von meinem Knie über, die überholst du nicht. Und heute war wirklich der erste richtig entspannte Spaziergang. Also wo die einfach auch selber, wo ich gemerkt habe, dass die gar nicht mehr dieses Hibbelige hat, so Gott, ich will da jetzt nach vorne und wie lange muss ich noch, sondern die dapelte einfach hinter mir und hat gesagt, ja gut, laufe ich jetzt hier halt an der Leine.
SPEAKER_00Ja, und sie kriegen ja trotzdem ganz viel mit. Also es ist ja nicht so, dass nur weil sie sich orientieren müssen, haben sie nichts vom Spaziergang. Das ist ja tatsächlich so eine, ne, das ist ja nicht nur in deinem Kopf, das ist ja in ganz vielen Köpfen so dieses acht der arme Hund und muss mal draußen und Hundezeit und so weiter. So, als hätten die Hunde zu Hause keine Hundezeit. Manchmal denke ich auch, Leute, wo habt ihr denn die Hunde zu Hause? Also wenn die bei euch sind und dabei sind, ist doch irgendwie gefühlt fast immer Hundezeit, in Anführungsstrichen. So, aber ja, draußen, natürlich, Natur, aber die riechen doch auch, wenn die bei euch laufen. So, sie hören auch, wenn sie bei euch laufen. Geräusche. Sie sehen Dinge. Also sie sind ja nicht komplett reizabgeschottet. Sie nehmen ja trotzdem noch ganz viel von ihrer Umwelt wahr und es ist ja nicht so, als würden wir ihnen alles nehmen, nur weil sie neben oder hinter oder quasi in unserem Raum, in unserer Nähe laufen müssen. Das ist halt auch so dieses. Und hinzu kommt, wenn ihr das Gefühl habt, eure Hunde sind nach einem langen Spaziergang noch nicht müde, in Anführungsstrichen. Ihr kriegt die nicht ausgelastet, was auch immer das bedeutet, oder genug beschäftigt oder wie auch immer. Ja, macht öfter mal eine Orientierung. Was glaubt ihr, wie müde und ehrlich die danach sind? Das ist anstrengend. Es ist halt auch für den Kopf ein bisschen Arbeit, sich mal zurückzunehmen, sich zu beherrschen, einem Impuls zu machen.
SPEAKER_02Deutlich anstrengender, als einfach stumpf in der Leine zu ziehen. Dabei würde sie sich vielleicht aufsprühen, aber dann wird sie immer höher kommen und dann wird sie im Gegenzug dazu wieder unglaublich schwer fallen, runterzufahren. Und genau das muss sie ja lernen. Und wenn ich jetzt hier mal, das ist der erste Podcast, Sandra, wo sie einfach, ich habe gerade die Kamera runtergeklappt, weil sie einfach neben mir auf dem Sofa liegt und schläft. Und auch das war halt von ein paar Monaten undenkbar. Und ich glaube, das ist nicht nur das Ruhetraining zu Hause, sondern es ist eben auch das in Anführungsstrichen Ruhetraining, weil so eine Orientierung ist halt auch eine ruhige Orientierung und kein hibeliges hinter mir rechts und links laufen, was gerade so in Anführungsstrichen reaktiven Hunden oder hibeligen Hunden unfassbar hilft. Ja, auf jeden Fall. Einfach wieder runterzukommen, um im Leben dadurch auch weniger Stress zu haben. Und dass das noch nicht in Extremsituationen funktioniert, ist klar. Das ist nochmal eine andere Baustelle. Aber auch da hatten wir jetzt am Wochenende zum Beispiel, waren vier Tage auf Turnier. Es gab einen Chaostag, wo ich mit meinen Nerven am Ende war, wo ich wieder alles in Frage stellt. Da sind wir wieder bei so einem Auf und Ab vom Training gerade, auch mit dem Hund in der Pubertät. Aber wir hatten einen Spaziergang, der einfach so toll war, wo ich mich so gefreut habe, wo ich einfach nur happy war und auch gemerkt habe: so, hey, auch in für sie schwierigen Situationen, es wird besser. Es wird besser.
SPEAKER_00Es ist Licht am Ende des Tunnels. Ja, es braucht halt echt Zeit, ne? Es braucht Zeit und was hinzukommt, weil du Hippelhunde und reaktiv und so weiter angesprochen hast. Ihr habt ja ganz viel dieses Wendy-Hunde sehr stark. Oder wenn die sehr, sehr aufgeregt sind. Und man lässt diese Bewegung zu viel zu. Auch da sind wir wieder zurück zum Jagdhund. Also selbst bei nicht jagenden Hunden habt ihr trotzdem das körpereigene Belohnungssystem, weil wir sind auch, auch wenn wir sehr viele Generationen von Hunden schon gezüchtet haben und so weiter, aber das Jagdverhalten, das evolutionär angelegte Jagdverhalten, ist bei den wenigsten Hunden rausgezüchtet. Die meisten haben das noch irgendwo angelegt, auf irgendeine Art und Weise. Das heißt, dieses selbstbelohnende Ding von ich bewege mich schnell vorwärts, ist bei den meisten Hunden noch da. Und wenn ihr das ausschaltet und sagt, okay, komm, wir lassen mal die Hormone gar nicht so hochsteigen, dann ist es halt gut.
SPEAKER_02Und dauert da wieder wieder, wir können ja nicht pauschalisieren, ne? Wir hatten es ja mit Win getestet. Es gibt durchaus Hunde, gerade wenn wir jetzt bei der Leinführigkeit sind, wo man es dann einfach mal probieren kann, was passiert, wenn man einfach nur läuft. Bei manchen klappt das, dass sie sich dann doch ein bisschen mehr orientieren, weil sie merken, okay, passiert ja hier nichts. Wir haben es mit Win getestet und genau das ist ein getreten, wo du gerade hast. Die steigert sich immer mehr rein, was wieder zu Stress führt. Und ja, also von daher, jeder Hund ist anders. Man muss ein bisschen gucken und Grenzen sind halt einfach wichtig.
SPEAKER_00Ja, genau.
SPEAKER_02Das heißt bei dem jagenden Swift, dass er bei dir bleibt oder Orientierung ist wichtig, sagen wir es vielleicht so.
SPEAKER_00Vielleicht, ja, gehören irgendwie für mich dazu zu tun. Gehören zur Orientierung dazu. Orientierung ist wichtig, aber vielleicht auch so für die, die zuhören, wegen des Social Walks und Win. Wir haben es dann halt, und auch da ist halt immer die Lösung auch eine individuelle. Wenn mein Hund es noch nicht gut kann, in bestimmten Situationen runterzufahren, sich zu orientieren, ruhig zu bleiben und ich merke das halt, dann habe ich halt die Wahl zu sagen, entweder ich vermeide diese Situation so lange, bis der Hund soweit ist und gehe gar nicht in diese Situation, arbeite aber Stück für Stück darauf hin. Oder bei Win wäre eine mögliche Lösung, zu sagen, ja, okay, sie kann, wenn sie vorne läuft, einfach freilaufen, bleibt orientiert im Nahbereich, nervt keine anderen Hunde und kann quasi in dieser aufregenden Situation dann in Mini-Häppchen die Leihenführigkeit üben, die Orientierung einer Leine üben. Muss es aber nicht über einen längeren Zeitraum durchhalten, weil das kann sie halt noch nicht. Und wahrscheinlich gibt es außer diesen beiden Lösungen noch ganz viele andere Lösungswege dazwischen. Also auch da immer wieder schauen, was kann ich wie mir arbeiten und machen.
SPEAKER_02Und halt einfach auch auf seinen Hund achten. Also deswegen war es auch super, dass ich da bei dir das Danke nochmal mitmachen kann mit Social Walk und einfach auch die Freiheiten habe, dir zu sagen, so, war ja auch das so, Sandra, ich merke, sie schafft es nicht mehr. Du hast auch gesagt, sie schafft es nicht mehr. Dadurch steigt natürlich auch mein Stresspegel, weil die ja wirklich zieht an. Ich sage nur das Foto in meiner Hand. An dass ich dann einfach sagen könnte, hey, kann ich die bitte ableihen? Kann ich einfach nach vorne, kann ich die upleihen? Dann habe ich nämlich kein Problem mehr. Leine ab, zack, sofort ist der Druck weg, sie ist entspannt, bleibt in der Orientierung und dann leint man sie halt dann dann zehn Minuten später für zwei Minuten an oder für eine Minute. Und lässt sie danach direkt wieder freilaufen. Und das bringt am Ende mehr, als irgendwas durchzukloppen und unglücklich nach Hause zu gehen. Und gleichzeitig, da sind wir wieder beim Thema, arbeite ich halt unabhängig vom Social Walk, die Leinführigkeit einfach nochmal intensiver. Weil auch das ist ja wieder, es ist, wenn ich dann, ich habe dann auch nochmal drüber nachgedacht, ich erwarte gerade von ihr, dass sie bei einem Social Walk und so einer höheren Ablenkung viel länger an alleine läuft, als ich es in meinem Alltag tue, weil ich es da nicht brauche, weil sie immer frei laufen darf. Weil mein Kopf sagt, Mensch, ich bin noch hier im Wald, da braucht sie doch nicht an der Leine laufen. Und deswegen bin ich da einfach jetzt nochmal fleißig und jetzt ist sie halt auf den Spaziergängen länger an der Leine.
SPEAKER_00Und trotzdem ist sie kein armer Hund. Es haben ja tatsächlich die wenigsten Leute, ich komme nochmal auf mein 65.000 Quadratmeter Grundstück, es haben ja leider die wenigsten Leute so ein Grundstück, wo sie sagen können, ich kann hier auf meinem Grundstück ohne Leine spazieren gehen und nerve niemanden und störe niemanden und brauche niemals eine Leinführigkeit. Fast alle brauchen irgendwann in ihrem Leben einen Hund, der ordentlich an der Leine läuft, weil es sonst unangenehm ist. Von daher, ja, es darf geübt werden, auch dann oder andersrum, besonders dann, wenn gerade nichts los ist, weil es dem Hund dann leichter fällt.
unknownJa.
SPEAKER_00Und wozu ist das alles gut? Da können wir nämlich fließend ins nächste übergehen.
Breeding Season And Wildlife Responsibility
SPEAKER_00Also Radiusarbeit, Wegtreue, Orientierung an der Leine und so weiter. Wo sind wir jetzt, glaube ich, gerade drin? Ich glaube, wir sind da schon drin, ne? In der Brut- und Setzzeit. Wir hatten ja schon die Eagle-Awareness-Folge. Also immer mal wieder ein bisschen Bewusstsein auch fürs Außenschaffen und für den Rest, der sich so durch unsere Umwelt bewegt. Und da haben wir jetzt die Brut- und Setzzeit. Das bedeutet bei mir zum Beispiel, auch wenn es hier keinen Leinenzwang als solchen gibt, außer in Naturschutzgebieten, die ausgewiesen sind. Aber wir dürfen in NRW die Hunde quasi auch im Wald ohne Leine laufen lassen, solange sie wegtreu sind und nicht rumstöbern. Für mich bedeutet das aber jetzt trotzdem, weil ich weiß, dass Rehe ihre Kitze manchmal auch wirklich nah an den Weg legen. Dass die Hunde sehr nah bei mir sein dürfen, damit ich schnell eingreifen kann, wie auch immer, dass sie noch weniger als normal rechts und links in den Wald hinein zum Schnüffeln dürfen oder kacken oder was auch immer sie da so treiben. Und was gerade auch nicht geht, unsere Wiese, meine schöne Wiese, wo ich die mal laufen lasse. Da ist das Gras jetzt sehr, sehr hoch. Und da können ja auch Kitze drin liegen. Also darf es bift nicht mehr ballern. Er wird es überleben. Zwei, drei Monate wird er es überleben, solange das Gras so hoch ist. Die Wiese wird ja regelmäßig gemäht. Wenn das dann wieder ratzekatzekal und ganz kurz ist, dann darf er da wieder drüber rennen. Aber jetzt gerade nein, darf er nicht. Wir sind es halt auch den Wildtieren schuldig, ne? Ja, so ein bisschen. Und da ist halt auch das, es ist in jedem Bundesland anders. Ich glaube, Sachsen ist auch echt locker. Ich glaube, in Sachsen gibt es in der Bundesland.
SPEAKER_02Es ist geschehen, dass es tatsächlich hier in dem Wald der Förster Schrägstrich-Jäger, der kennt uns halt und der kennt halt auch unsere Hunde. Und bei mir, ich weiß gar nicht, ob es jetzt noch krasser ist als bei dir, aber die dürfen ja eigentlich bei mir gar nicht vom Weg. Also maximal zwei Meter, um ihr Geschäft zu erledigen und danach zack, sofort wieder auf den Weg bleiben. Und ja, von daher ist der bei uns wirklich sehr entspannt, weil er halt weiß, dass wir die Hunde unter Kontrolle haben. Wenn auf einer hohen Wiese, wo ein Rekids drin liegen würde, würde ich tatsächlich, da würde ich im Zweifel auch einfach alle anleinen oder halt nicht rüberlaufen. Weil kann halt doch schneller gehen, als man denkt, ne? Also das ist halt das.
SPEAKER_00Nee, ich glaube, in Sachsen gibt es tatsächlich auch während der Brut- und Setztzeit keine Leinenpflicht im Wald. Es gibt Bundesländer, wo das richtig, richtig streng ist. Hessen ist, glaube ich, auch so eins, wo es sehr, sehr streng ist. Niedersachsen, glaube ich, auch. Niedersachsen auch, genau. Da sich einfach mal notfalls, falls ihr einen neuen Hund habt und das noch nicht so richtig wisst und euch noch nicht so richtig auskennt, drüber informieren, wie wo die Gepflogenheiten und auch die Pflichten sind. Aber letztendlich ist es ja so: selbst wenn keine Leinpflicht herrscht, aber ihr habt einen Hund, der das nicht gut kann bei euch bleiben, dann macht ihn halt einfach an die Leine. So. Ja, better safe than sorry. Für das Reh ist es halt blöd. Also sowohl für Erwachsene Rehe, die doch gejagt werden und gerade hoch schwanger sind und jeden Moment werfen würden, als auch für die Kitze, die irgendwo rumliegen und dann von der Mutter nicht mehr angenommen werden und so weiter.
SPEAKER_02Es ist halt auch nicht nur das Hetzen an sich, ne? Also wenn man denkt, ja Mensch, das Reh ist doch eh viel schneller. Ich glaube, wir hatten es auch schon mal in irgendeiner Folge. Ja, vielleicht ist das Reh schneller, aber es ist so ein Stress, dass es auch genug Wildtiere gibt oder auch das Kaninchen der Hase, was auch immer, die danach dann sterben, wegen des Stresses. Also es ist einfach nicht lustig, wenn der Hund jagt. Ich habe letztens auch einen Reel auf Insta gesehen, da hat dann auch, hat einer das verfassungslos, dass er das gefilmt hat, da haben zwei Terrier einen Hasen gejagt und die Besitzerin kam dann auf, so, ja, die haben gerade einen Hasen gejagt, die haben halt Spaß dabei. Und das nur so ganz kurz, aber einfach diese Reaktion der Besitzerin, die das als ganz normal sieht, nee, sorry, geht halt nicht. Also ich finde, das sind wir den Wildtieren schuldig, dass wir da einfach aufpassen. Ja, und das Argument jagen.
SPEAKER_00Das Argument sind halt Hunde und sind halt Jagd oder Raubtiere oder wie auch immer, zählt halt irgendwie nicht mehr so richtig, seitdem wir in einer Zeit leben, in der unsere Hunde jeden Tag ihre festen Mahlzeiten bekommen. Von mir aus, throw me back to the Mittelalter, wo die Menschen nicht genug zu essen hatten und die Hunde sich selber versorgen mussten, ja. Aber da sind wir jetzt hier in Deutschland nicht an diesem Punkt. Und es ist mega unfair, eine riesige Haustierpopulation auf andere Tiere loszulassen, nur weil unsere Hunde Spaß haben. Ja, so. Und weil du Hasen gerade sagst, ich hatte ja schon die Rehe. Es geht aber ja nicht nur um Hasen, Kaninchen und Rehe, es geht natürlich auch um Bodenbrüter, um Nester, die am Boden sind, wo die Eier zertreten werden könnten. Selbst wenn der Hund mit den Eiern gar nichts machen will, aber wenn er drauf rumlatscht, ist es halt auch blöd. Alles so.
SPEAKER_02Genauso auch irgendwelche Bauten ausbuddeln, das hatten wir auch schon in der Eagle-Averness-Folge. Also nicht einfach random den Hund buddeln lassen. Das ist vielleicht der Lebensraum von anderen Tieren.
SPEAKER_00Ja. So, und jetzt fühle ich mich irgendwie sehr belehrend. Wie kriegen wir denn das jetzt weniger oberlehrerhaft hin?
SPEAKER_02Naja, die Hörer hier sind eh alle so toll, die wissen das ja eh schon alle. Also die haben jetzt nur mit einem halben Ort zugehört, weil die sich dachten, ja, safe, ich mache mich eh nicht angesprochen. Das meine ich ernst. Das glaube ich wirklich. Das ist ja Gott sei Dank doch schon in sehr, sehr vielen Köpfen angekommen.
SPEAKER_00Ja, das heißt, ihr könnt die Folge ja mit Leuten teilen, die das vielleicht noch nicht so sehen oder die noch nicht so doll drüber nachgedacht hat, wo ihr sagt, ah, ich will aber doch nicht immer den Zeigefinger erheben, dann schickt ihr diese Folge und lasst uns den Zeigefinger erheben. Genau. Das wäre jetzt noch eine Möglichkeit. Vielleicht sollte ich auch irgendwann mal, ich weiß, Jäger sind so ein umstrittenes Thema, weil die bösen Jäger die immer jagen und so, aber andererseits können die natürlich auch echt viel darüber erzählen, wie.
SPEAKER_02Ja, muss man halt an den richtigen treffen, weil das ist wirklich ein Thema und auch hier, also ist hier bei uns direkt am Haus das Jagdrevier, heißt das so. Das teilen sich quasi zwei Jäger und einer ist ganz, ganz toll und der andere ist. Ja, also da kann ich einige Storys, wo man nur den Kopf schütteln kann, berichten. Das ist wirklich auf gut Deutsch unter aller Sau teilweise.
SPEAKER_00Das könnte schwierig werden, so eine Jägerfolge. Ja, könnte schwierig werden, aber andererseits, wenn man da jemanden coolen findet, wäre das ja auch nochmal spannend, weil, was auch immer mal wieder ist, ich habe zum Beispiel letztens auf YouTube ein altes Video geteilt, was ich schon auf Instagram geteilt hatte, irgendwann mal vor ewigen Zeiten. Und zwar eins, wo Swift tatsächlich auf einer Wiese ballern durfte. Also sein, ich renne jetzt einen großen Bogen. So, ich kenne diese Wiese. Sehr großen Bogen. Einen sehr großen Bogen. Ich kenne diese Wiese, ich war zu einer bestimmten Uhrzeit da, ich war da vorher auch schon alles einmal abgelaufen. Ich wusste, okay, safe die Rehe, wissen wir, sind jetzt hier. Ich wusste, es bleibt auf der Wiese, bab. Natürlich bleibt ein Restrisiko. Darüber hätte man mit mir auch diskutieren können. Wäre alles kein Ding gewesen. Aber was halt als Kommentar kam, und da kommt der Jäger ins Spiel, war dieses, ja, und dein Hund kann auch abgeschossen werden vom Jäger, wenn er das so macht. Und ich bin mir ziemlich sicher, aber da vielleicht nochmal spannend mit einem echten Jäger drüber zu reden, dass der Jäger das halt nicht einfach so darf, wenn der Hund nicht hetzt. Wenn er im Einflussbereich des Männers.
SPEAKER_02Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der das darf, wenn er hetzt, aber auch. Ich glaube auch, und die Stößen sind halt auch zwei verschiedene Paar Schuhe.
SPEAKER_00Ja, genau, ob er es dann macht, ist eine andere Sache. Aber wenn, ich meine, ich habe das gefilmt, hätte der Jäger meinen Hund erschossen, hätte man gesehen, dass da kein Wild ist. Das soll der erstmal machen. Es gibt am Ende nichts, wenn der Hund dann tot ist. Nee, natürlich. Aber darüber könnte man mit einem Jäger mal sprechen. Dieses, wenn einem das so vor die Füße gerotzt wird, stimmt denn das überhaupt? Das heißt natürlich noch lange nicht, dass der Hund hetzen soll. Vielleicht sollte man eher mit einem Anwalt drüber sprechen. Nein, es gibt wirklich, ich glaube, es gibt Jäger, die sagen dann die Wahrheit. So.
SPEAKER_02Nee, das glaube ich auch, es ist ja wie überall. Also, ganz ehrlich, wie gesagt, der eine ist auch ein, ich würde sagen, ich wollte gerade sagen, ein relativ junger. Also der ist so alt wie wir, aber ich glaube, wir sind ja gar nicht mehr so jung. Doch, doch. Aber der ist echt korrekt. Also das ist so ein netter, sympathischer und ich habe ihn auch noch nie Tiere töten sehen. Also der war noch nie hier, um irgendwas abzuknallen, sondern der beobachtet hier die Wildpopulation. Der stellt sich hier seine Kameras auf und schaut und macht und Feedback von uns, Feedback oder Berichte von uns immer total dankend an. Und ich kann ihn ja mal fragen. Der hat allerdings keinen eigenen Hund. Aber ich glaube, das ist trotzdem nicht.
SPEAKER_00Vielleicht hat er ja trotzdem Ahnung davon, ja. Mal gucken. Vielleicht kriegt man ja irgendjemanden in die Frage.
SPEAKER_02Ich weiß nur, also ich ist ja wieder das, ne? Ich weiß auf jeden Fall, dass in Deutschland wirklich sehr, sehr viele Hauskatzen abgeschossen werden pro Jahr von Jägern. Und auch das ist halt, ja, ist ein schwieriges Thema.
SPEAKER_00Ja, aber Hauskatzen ist auch generell, glaube ich, ein schwieriges Thema. Jetzt verlassen wir ja irgendwie das Hundedings, aber auch da ist es ja, also ich finde es schwierig, wenn alle frei laufen dürfen und zum Beispiel unkastriert sind. Geht gar nicht. So. Also das ist so ein Ding, wo ich so denke, boah, das kriegen Hundemenschen doch meistens auch irgendwie ein bisschen hin. Warum klappt das bei den Katzen nicht, dass sich nicht wild vermehrt wird? Und dann hast du da das Elend. Also selbst wenn deine Katze oder dein Kater immer wieder nach Hause kommt, heißt das ja nicht, dass nicht irgendwo dann lauter kleine Katzenbabys rumsitzen auf der Straße.
SPEAKER_02Wir wollten mit diesen Fingerzeigen aufhören, Sonda. Verdammt. Du wolltest weg. Jetzt sind wir hier noch bei der nächsten Tierart angekommen. Katzen.
SPEAKER_00Ja, okay, lassen wir es dabei. Freigängerkatzen sehe ich ambivalent. Ich finde es toll, dass Katzen rausdürfen und die Natur genießen dürfen. Ich finde es noch nicht toll, dass sie viel auch unkontrolliert machen dürfen. Und dazu zählt nun mal leider, und auch da zählt nicht, das ist doch die Natur und natürliche Auslese und so weiter. Dazu zählt halt auch leider dieses ganz viele Vögel fressen, weil es gäbe ohne uns nicht so viele Katzen. Und wir machen die Vögel auch schon kaputt über Insektenvernichtungsmittel und so weiter, weil wir denen die Nahrungsgrund lang entziehen. Da müssen wir nicht noch zusätzlich die Katze draufpacken. Katzen sind sehr niedlich, Hunde auch. Und auf Instagram gibt es immer viele tolle Reels. Da habe ich jetzt einen guten Übergang gemacht.
SPEAKER_02Wir passen einfach auf alle Tiere auf. Egal ob es unsere eigenen sind, Wildtiere oder was auch immer. Jeder hat ja ein Anrecht auf ein artgerechtes, langes, nettes Leben.
SPEAKER_00Ja, das wäre schön. Spread more peace and love. Das passt vielleicht auch noch dazu. Außer Mauerwürfe.
unknownNein.
SPEAKER_00Außer Mauerwürfe. Ich dachte Südenhäuser. Die auch. Spread more Peace and Love. Da denke ich gerade noch an den letzten Punkt, den ich mir notiert hatte. Habe ich heute im Übrigen beim Joggen, habe ich dann so, muss ich anhalten und habe gedacht, nee, wenn du dir das jetzt nicht aufschreibst, dann ist das alles wieder weg, dann hast du alles wieder vergessen, also hältst du kurz an und schreibst es einmal auf. Musstest du nur kurz Luft holen, gibst doch zu.
unknownJa.
SPEAKER_00Daraufhin habe ich auch Mayas Nachricht gelesen. Hallo Maya, dein Folgenwunsch ist in Arbeit. Und ja, habe mir noch notiert, dass ich, oh nein, hört man das hier? Wird gerade draußen irgendwas ganz laut gesägt oder macht Zoom das weg? Es war kurz da, jetzt ist es weg. Okay. Also falls ihr was hört, sorry Leute, wir sind eh bald fertig mit der Folge.
unknownEntschuldigung.
Better Debates On Dog Instagram
SPEAKER_00Die Diskussionskultur bei Instagram ist ja manchmal so sehr, sehr unterirdisch. Und ich mag es aber ja auch, wenn es so ein bisschen netter ist, was nicht heißt, dass es konfliktfrei sein muss, aber Konflikte dürfen ja auch durchaus auf eine angemessene Art und Weise ausgetragen werden. Und in diesen Rahmen hatte ich, falls ihr da auch mal reinschauen wollt, deswegen hier die Anmerkung, bei Psychodogical Kai, oh Gott, Engler Zeitler, keine Ahnung, auf dessen Account, der hat zwei Reels geteilt. Erst das eine, wo sich zwei Hunderner Pensionen so ein bisschen in die Haare bekommen, passiert gar nichts Dramatisches, ist nichts Schlimmes. Natürlich waren da auch unterirdische Kommentare drunter, aber es gab auch ein paar Kommentarspalten, wo sich Leute einen Austausch gegeben haben, wo ich dann so dachte, wow, wie sachlich war das denn? Auch dasselbe. Wie konnte man denn hier so ruhig bleiben und so viele wichtige Sachen schreiben? Und auch wirklich Studien zitiert, auseinandergenommen, nicht bloß so um die Ohren geklatscht, so aller, naja, da gibt es halt neueste Studien, bla bla bla, sondern nee, so richtig, ordentlich und gründlich. Ich war da sehr von angetan. Also, falls ihr auch so gute Kommentare lesen wollt, dann dürft ihr da mal schauen.
SPEAKER_02Schade, dass das so selten ist, ne? Dass man, dass dir das jetzt auch einfällt, das so kurz anzusprechen, zeugt ja davon, dass das wirklich selten geworden ist, dass man sachliche, gute Diskussionen nachlesen kann.
SPEAKER_00Ich habe auch die eine direkt angeschrieben. Ihr Instagram-Account ist Krawallhunde. Ich kannte sie vorher nicht. Ich folge ihr jetzt, weil ich ihre Kommentare so geil fand. Und habe so gemeint, du weißt was? Ich fand die Kommentare so geil. Ich würde so gern mit dir eine Podcast-Folge aufnehmen. Ich weiß gar nicht worüber, ist egal.
SPEAKER_02Du willst mich hier nur ersetzen. Jetzt weiß ich, was du vorhattest mit dem Reel. Jetzt kommt's raus, so, von wegen sachlicher Diskussion. Niemals.
SPEAKER_00Ja, nein. Ja, mal gucken. Also im ersten Moment war sie erstmal so, oh mein Gott, oh mein Gott, vor Leuten reden. Ich kann noch gut schreiben. Aber vielleicht ergibt sich ja irgendwann mal noch was. Weil das war wirklich mega geile Diskussionskultur.
SPEAKER_02Sehr, sehr schön. Das muss ich mir dann nochmal durch. Weißt du, du hattest mir die geschickt. Ich habe tatsächlich mehr aufs Real als solches geachtet und habe die Kommentare deshalb nur kurz überflogen. Habe ich meine Hausaufgaben wohl verkackt. Dann muss ich nochmal in die Reals reingucken. Äh, in die Reels.
SPEAKER_00In die Kommentare reingucken und mir das mal durchlesen. Wie das auch im Hundetraining so ist, die Kommunikation darf halt gründlich sein. Offensichtlich habe ich es versäumt, ordentlich zu senden, was ich von dir erwarte im Zusammenhang mit diesen Reals. Nur Reels rüberschicken ist halt nicht aussagekräftig genug. Ich hätte auch einen klaren Auftrag darunter schreiben können. Inhalt, uninteressant, Kommentare, wichtig. Ja, genau. Aber es passiert bei uns ja auch so viel mal eben schnell zwischendrin, von daher.
SPEAKER_02Aber auch da wieder einfach sachlich diskutieren. Das macht auch so viel Spaß, finde ich. Also ich mag das auch gerne, auch face-to-face. Jetzt gar nicht über Facebook oder Insta diskutiere ich jetzt nicht so, weil ich da jetzt ja nicht, ich kommentiere nicht so gerne irgendwo so viel, aber ich diskutiere unglaublich gerne. Gerade deswegen mögen wir uns ja, glaube ich, auch, weil wir beide ja auch so gerne diskutieren. Wir sind ja auch nicht immer einer Meinung, aber hören uns gegenseitig zu, hören die Argumente uns an vom jeweils anderen und das kann auch bereichernd sein.
SPEAKER_00Also wir können ja auch beide, also sowohl du als auch ich, wir können ja sagen, Bordu, wir haben da jetzt, keine Ahnung, eine Stunde drüber diskutiert. Ich bin immer noch nicht deiner Meinung. Ja, okay, dann lass uns Kaffee trinken gehen. Die machen wir es auch immer. Also es ist halt, dann ist sofort wieder gut.
SPEAKER_02Keiner ist böse auf den anderen oder wird sauer oder fühlt sich angegriffen oder keine Ahnung was. Ist übrigens kein Pudel, Sandra. Kurzer Insider, sorry.
SPEAKER_00Ist doch ein Pudel.
unknownSchön.
SPEAKER_00Ach ja. Okay, beenden wir das damit einfach. Ja. Vielen, vielen Dank, dass du wieder mit dabei warst. Und euch vielen, vielen Dank fürs Zuhören und habt wie immer, wo auch immer ihr seid, wann auch immer ihr seid, eine ganz wunderbare Zeit. Bis bald und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao, ciao.
SPEAKER_02Und nicht vergessen zu liken und zu kommentieren. Stimmt.
SPEAKER_00Du möchtest keine Outtakes mehr, ne? Ich sehe das schon. Okay. Hallo! Nochmal.
Podcasts we love
Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.
Rauszeit - Naturpodcast (mit Hund)
Jennifer Mausbach, Niklas Banowski
Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex
Alexander Schillack, Johanna Spahr
Let´s Dog About
Let's Dog About
Soziopositiv - Der Hundepodcast für mehr Wissen und Vielfalt
Sonja | KynoLogisch
Der CANIS-Podcast – Hundeexpert:innen ausgefragt
Miriam Warwas, Michael Grewe, Iona Teichert
KI, hol Stöckchen!
Lea Eisenmenger, Jennifer Mausbach