Paws & Personality
Ehemals „VON NULL AUF HUND®“ – Ein Podcasterlebnis bei dem Du anfänglich den gestressten Geschäftsmann Michael Arenz auf seiner spannenden Reise begleitest, als er die Herdenschutzhündin Niki adoptiert. In diesem Hundepodcast teilt die Hundetrainerin Sandra Oliver ihre Erfahrungen, um Dir tiefgreifende, lustige, traurige, kurz: vielfältige Einblicke in die Mensch-Hund-Beziehung zu geben. Wir beleuchten die Freuden und Herausforderungen des Lebens mit einem Hund. Der Podcast bringt Hundeliebhaber zusammen und bietet einen reichen Wissensschatz – von den neuesten Themen in der Hundewelt bis zu praktischen Tipps für ein harmonisches Zusammenleben. Tauch in tiefgründige Diskussionen über Hundefutter, Tierschutz und das ideale Hundekörbchen ein, ergänzt durch spannende Gäste und unterhaltsamen Quatsch – eine perfekte Mischung aus Information und Spaß, kostenlos überall wo es Podcasts gibt!
Paws & Personality
Zu Gast im Revier - Sonja Bartels über Vorsorge
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Auf Wunsch sprechen wir darüber, was unsere Hunde brauchen, wenn wir mal krank sind, aber auch, welche Vorsorge wir treffen können, wenn diese Krankheit länger dauert und schwerwiegender ist, als gedacht. Keine leichte Kost und dennoch so wichtig für unsere Vierbeiner.
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|paws & personality® Podcast|
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„paws & personality®" ist ein Podcast von Sandra Oliver.
Fotografie: Christiane Münchhausen | ...
Welcome And Listener Question
SPEAKER_00Halli, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Boss and Personality. Heute habe ich nochmal Sonja Bartels vom Tierhaus Pietswalzer Phoenix zu Gast, weil ich eine Frage bekommen habe von einer Hörerin, liebe Grüße Meier, die ich gerne mit Sonja zusammen beantworten möchte, weil sie sich in einigen Bereichen oder Aspekten dieser Frage sehr, sehr gut auskennt. Aber jetzt erstmal Hallo Sonja. Schön, dass du wieder da bist. Hallo Sandra, danke für die Einladung mal wieder. Ja, sehr gerne. Ich würde die Frage einmal komplett vorlesen oder ich werde sie einmal komplett vorlesen und danach teilen wir die aber ein bisschen auf, weil die etwas länger ist. Und zwar die Frage: Wie ist es mit einer Folge, was tun, wenn der Mensch zum Hund krank ist? Da kann man ja in alle Richtungen denken. Von dicker Grippe bis tot, körperlich eingeschränkt, zum Beispiel in Klammern kaputter Fuß, psychisch krank, Depression, Vorsorge für Krankenhausaufenthalte, Testament, Schrägstrich, Verfügung, was tun, wenn man niemanden hat? Kurzzeitpflege, was kann ein Hund kompensieren, was ist anmaßend, wo hört es auf? So, Punkt. Das ist eine sehr ausführliche und lange Frage. Lass uns doch einfach mal mit den Sachen anfangen, die vielleicht nicht ganz so einschneidend sind. Mit der dicken Grippe vielleicht. So, du bist ja auch mit Hunden schon sehr bewandert. Ich mache mir ganz oft da gar nicht so den Kopf, dass ich jetzt denke, oh Gott, ich liege jetzt eine Woche oder auch mal zwei Wochen flach. Was tue ich jetzt mit den Hunden? Die müssen doch beschäftigt werden und so weiter. Also ich bin da eher so ein bisschen, dass ich denke, ja, okay, dann liegen sie halt mit mir zusammen flach. Ich quäl mich zwei, dreimal raus, wenn es geht am Tag. Und ansonsten darf sich jemand anderes mal ganz kurz rausquälen, aber so können die das zumindest meine ganz gut aushalten. Ich weiß nicht, wie du das mit deinen so hattest bisher. Aber natürlich gibt es auch so einige, wo die Hunde vielleicht noch sehr jung sind, sehr ungestüm sind und das noch nicht so können, dass sie sagen, ja, okay, dann liegen wir halt jetzt hier alle zusammen und tun nichts und werden wieder gesund. Dann gibt es aber ja genügend Beschäftigungssachen am Markt. Ich würde sagen, da kann man vielleicht in die Richtung so ein bisschen recherchieren, nachdenken.
SPEAKER_02Genau. Also ich, weil du ja fragtest, wie handhabe ich das? Also auch damals noch, als wir noch nicht das Tierhofspiz hatten und so weiter, auf die eigenen Hunde, waren wirklich so immer entspannt. Also man hat viel mit denen gemacht. Wenn es aber mal nicht ging, dann ging es einfach nicht. Also dann waren sie genauso entspannt. So haben wir das immer gehandhabt. Also dieses Überbespaßen oder ähnliches gab es bei uns nie. Dieses, dass die Tiere das wirklich einfordern, weil sie es brauchen. Dann sagt ja mal viel, weniger ist mehr. Und einfach so, klar, die haben sich gefreut, wenn wir den ganzen Tag mit denen was gemacht haben und ähnliches. Es war aber auch völlig in Ordnung, wenn genau aus gesundheitlichen Gründen, einfach für einen bestimmten Zeitrahmen es mal nicht ging, war es in Ordnung. Und bis jetzt ging es Gott sei Dank halt auch immer genau so. Und so haben wir es jetzt aber auch im Tierhospiz. Die wissen genau, wie der Ablauf hier ist, aber wenn, warum auch immer es mal anders sein sollte, wäre das für die auch völlig in Ordnung. Einfach tiefenentspannt, weil man das aber auch so ein bisschen vorlebt, nicht wahr?
SPEAKER_00Ja, da wäre ich auch so bei der Mann, beziehungsweise wir als Hundemenschen dürfen uns da schon so ein bisschen um die Vorsorge kümmern, die in diesem Fall ja wäre, den Hunden nach Möglichkeit so früh wie möglich beizubringen, dass nicht jeder Tag vollgefüllt mit Action ist. Dass nicht jeder Tag super spannend sein braucht und ganz viel Beschäftigung haben muss, sondern dass wir auch da schon, selbst wenn wir Zeit hätten, sagen, ja, okay, aber nö, heute setze ich mich mal hin und lese ein Buch. Und wir chillen hier nur zusammen, weil ich weiß, es wird ihr später gut tun zu wissen, es gibt so Tage, wo mal nichts passiert. Das ist, ja, ich habe das auch immer ganz vielen empfohlen, die mit ihren Welpen oder jungen Hunden bei mir im Training waren, dass ich gesagt habe, macht wenigstens einen Ruhetag die Woche. Selbst wenn ihr gerade denkt, ihr braucht das doch gar nicht und ihr habt so viele Ideen, was ihr mit Hund machen könnt und so, macht diesen Ruhetag. Er tut euch beiden gut. Und später ist es mega wertvoll, wenn die Hunde das schon kennen. Und dann fällt es ihnen halt auch leichter, das auszuweiten auf mehrere Tage. Ja, genau.
SPEAKER_02Also da ist halt wirklich, ja, das Wort Vorsorge kriegt dann mal eine andere Bedeutung. Als wir gleich noch drüber sprechen, wo man auch noch vorsorgen kann. Ja, von Anfang an wirklich, egal ob Welpe Junghund oder ähnliches, man übernimmt so einen Hund, runterfahren. Wenn ich immer sage, das ist einfach so wie Königsdisziplin, nichts machen können bei Hunden. Und ich denke, das wird auch immer so bleiben.
Injury Limits And Practical Help
SPEAKER_00Ja. So, wenn jetzt diese Vorsorge nicht stattgefunden hat, dann können natürlich die Menschen sich schon so ein bisschen behelfen mit den üblichen Sachen wie Schleckmatten, Intelligenzspielzeuge, also irgendwas, wo Mensch nicht allzu viel körperlich aktiv sein muss, weil er hat ja diese fette Grippe, sondern legt dem Hund da was hin zur Beschäftigung. Und da gibt es aber zum Glück ja Millionen Ideen auf YouTube und Co., sodass wir da jetzt gar nicht ewig lange drauf eingehen brauchen. Ich glaube, ich habe auch schon, ich kann die dann in den Shownotes verlinken, ich glaube, ich hatte da auch schon zu den Beschäftigungssachen Folgen hochgeladen im Podcast, müsste ich nochmal gucken. Habe ich gar nicht dran gedacht, jetzt vorher nach der Folge nochmal zu gucken. Egal. Aber da gibt es halt ganz, ganz viel. Und deswegen würde ich das gar nicht weiter jetzt großartig thematisieren, weil wir haben ja noch einiges auf dem Zettel. Ist ja eine umfangreiche Frage. Beim kaputten Fuß, wenn wir jetzt zum kaputten Fuß gehen, weil der kaputte Fuß bedingt ja, dass Mensch eine Weile nicht gut laufen kann. Und dann sind wahrscheinlich auch die Gassi-Gänge ein Problem und schwieriger. Und da ist dann halt auch wieder die Frage, habe ich ein Netzwerk von Menschen, die mir helfen können, die mich unterstützen können, Freunde, Bekannte, Familie. Und wenn das nicht gegeben ist, dann darf ich mich vielleicht um einen Gassi-Service zum Beispiel bemühen. Und wenn das finanziell nicht drin ist, müsste ich nochmal schauen, inwiefern die Krankenkasse das als haushaltsnahe Dienstleistung abrechnen lässt. Also da kann man sich auch so ein bisschen mal reinfuchsen. Die Krankenkassen machen das natürlich nicht gerne so freiwillig, aber ich kenne deine Rechte und da ist auch jede Krankenkasse anders, deswegen kann ich das jetzt nicht allgemeingültig sagen. Aber ich weiß, es gibt es, dass das übernommen wird. Ja, das stimmt.
SPEAKER_02Das habe ich auch schon gehört von manchen, wo ich dann dachte, echt krass, wusste ich gar nicht. Ja, nee, auf jeden Fall. Aber auch da, es ist wichtig, so leid es mir tut, auch egal wie alt wir sind und ähnliches, wenn wir uns Tiere anschaffen, übernehmen wir einfach eine Verantwortung. Und sich da auch schon im Vorfeld damit einfach auseinandersetzen, ja, wen hat man, wie du gerade so schön sagtest, ein Netzwerk. Nur dieses Durchspielen. Was ist wenn? Wenn ich das nie brauche, ist es super. Aber wirklich, es kann so schnell passieren. Und das weiß ich auch durch meine berufliche Situation oder das, was ich hier mache, auch mit Hospiz oder ohne, dass so viele Dinge einfach ungeplant kommen. Und dann steht man nämlich da. Und auch wenn es, es geht manchmal gar nicht um dieses, ich sag mal, Versorgen der Tiere, sondern allein schon, wenn du einen Bund hast, der vielleicht ein bisschen anders ist, im Aggressionsbereich unterwegs ist oder ähnliches, wer kommt denn überhaupt ins Bauch? Und da fängt es ja schon an. Und das sind so Dinge, da denken viele gar nicht dran, sondern leider erst, wenn es soweit ist. Nur dann ist das Problem schon da. Und deswegen ist es tatsächlich, also wirklich, danke für diese Frage, allein an diejenige welche Person, weil das wirklich super wichtig ist, sich nur mal damit auseinanderzusetzen im Vorfeld, der kann kommen. Bei uns ging es Gott sei Dank irgendwie immer, bis jetzt auch mit den anderen und wir haben ja schon immer auch selber privat Hunde gehabt, also Herdenschutzhunde oder Hunde, die wirklich auch ihren Job sehr gut gemacht haben, wo keiner einfach reingekommen wäre. Wir hatten dann Gott sei Dank mal einen Garten oder so. Auch sowas geht ja dann mal. Also auch, dass du vielleicht ein bisschen in Druck nimmst als Mensch, wenn du einen Garten hast, ist jetzt die Voraussetzung. Da stirbt keiner dran, sorry, wenn dein Hund mal kurz in den Garten geht für ein paar Tage. Wir sprechen hier nicht von Wochen und Monaten. Aber auch das darf mal kurz sein. Aber genau, was ist halt, wenn das alles langfristig ist und OPs? Und ja, da gibt es.
SPEAKER_00Aber das ist nochmal ein Aspekt, den hatte ich jetzt gar nicht so doll auf dem Schirm. Natürlich, wenn du Hunde hast, die sagen, hier kommt keiner rein, ist es mega wichtig, dass die Personen, die sich im Notfall kümmern sollen, die Hunde schon kennen. Damit die Hunde sagen, ja, okay, du darfst ausnahmsweise hier rein. Dich kenne ich schon, dir sei das vergönnt. Ja. Da dürfen sich die Leute echt mit befassen, die so einen Typ Hund mögen und haben.
SPEAKER_02Bei uns ist es damals wirklich einfach immer gut gegangen. Ich habe mich irgendwie immer, ich will gar nicht die Geschichte erzählen, ich habe sie gerade vor Augen, wie ich mich rausgeschleppt habe mal, wirklich auf dem Boden robbend. Das ist auch völlig egal. Und die Hunde selber in den Garten gelassen habe, weil wirklich nichts ging, weil unsere Hunde waren so, die haben keinen reingelassen. Das waren richtige Herrenschubswunde. Und es ging Gott sei Dank gut. Deswegen, das ist hier keine Empfehlung. Gerade dadurch, umso wichtiger, sich einfach darüber Gedanken zu machen. Weil ich habe da viele, viele, viele Kunden, wo immer nur, nein, da gehen wir wahrscheinlich nachher nochmal. Ja, genau, auf jeden Fall. Aber genau, was du gerade sagtest, wirklich, die dürften rein, im Notfall. Und wenn man sich vor fünf Jahren gesehen haben. Aber die Hunde können sich daran erinnern.
SPEAKER_00Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, wenn ein Garten vorhanden ist, dass wenn ich jetzt keinen Menschen habe, der dann rein darf oder der reinkommen soll oder wie auch immer, dann vielleicht schon mal vorsorglich so eine Hundeklappe. Also da gibt es ja wirklich auch sehr sichere Hundeklappen, mit irgendeinem Code am Halsband, dass nur der Hund rein und raus kann und die sich nicht einfach so öffnet, dass da sowas vielleicht dann eingebaut wird, ist dann zwar eine große Hundeklappe bei so einem Herdenschutzhund, aber ja. Wer vielleicht fällt vielleicht dann auch noch unter den Aspekt Vorsorge.
SPEAKER_02Ja, definitiv. Ich habe gerade auch so unseren 75-Kilo Leonager-Brüden vor Augen und denke mir, du kannst ja nicht die ganze Tür ausbauen, da brauchst du gar keine Klappe mehr.
SPEAKER_00Vielleicht gibt es ja auch inzwischen Türen, die sich so automatisch öffnen, wie die von so Geschäften und so, weißt du? So, wenn der Hund kommt mit seinem Halsband und dann macht es Piep und dann geht die Tür auf und dann geht sie wieder zu.
SPEAKER_02Ja, definitiv, genau. Wie im Krankenhaus, immer so und dann gehen sie da hinten auf. Ja, also es gibt bestimmt ganz viel dank der Technik, ja, definitiv. Aber gute Idee, ja, mit der Hund. Auf jeden Fall.
Depression, Support, And Stigma
SPEAKER_00Ja. Dann psychisch krank und Depression. Im Endeffekt ist da ja auch das Gleiche. Wenn ich weiß, dass ich vielleicht in bestimmten Zeiten nicht so gut für den Hund da sein kann, dass ich auch da schaue, wen gibt es gegebenenfalls. Was wird vielleicht auch, wenn eine richtige Diagnose da ist, also wenn die psychische Erkrankung attestiert ist und auch attestiert ist, dass du in bestimmten Bereichen nicht das leisten kannst, was du leisten musst, um deinem Hund gerecht zu werden, ob es dann auch übernommen wird von der Krankenkasse, wenn du jemanden bezahlen musst, weil du halt zum Beispiel kein gutes Netzwerk hast. Das hat ja leider auch nicht jeder Mensch ganz viele Leute um sich herum, die unbedingt sich um den Hund kümmern wollen. So. Es gibt sehr viele gesegnete Menschen, die ganz viele Freunde haben, die sagen, oh ja, der darf immer kommen, der Hund und ich liebe den ganz doll, aber es gibt ja leider auch Menschen, die sehr alleine sind. Und auch letztendlich ist es immer Vorsorge. Also ich glaube, wir werden die ganze Folge immer auf die Vorsorge zurückkommen. Also zu schauen, wer kann mir da helfen. Gibt es vielleicht auch Vereine in meiner Umgebung, es gibt in diversen Städten gibt es ja auch Vereine, die sich um ältere Menschen kümmern mit Tieren, die da mal helfen und sicherlich auch für psychisch Erkrankte.
SPEAKER_02Ja, ich habe immer so viele, so viele Bilder schon vor Augen, während du noch sprichst. Ich denke, wo fange ich gerade an? Tatsächlich, ja, in meinen Augen auch mal völlig egal. Bist du, also hast du eine Erkrankung physischer oder seelischer Natur. Ich mache da keine Unterschiede. Weil es ist einfach, du bist einfach irgendwann an einem Punkt, im schlimmsten Falle, wo du Unterstützung und Hilfe brauchst. Punkt. Und meistens dann ja einfach wirklich über einen irgendwann sehr langen Zeitraum, weil du vieles wirklich, und ich weiß, was Menschen imstande sind, durchzuhalten für ihre Tiere oder für wen auch immer, weil sie genau keine Möglichkeit sehen, niemanden haben, dieses Netzwerk nicht haben, was du gerade angesprochen hast, dass sie dann aber wiederum auch wirklich für einen langen Zeitraum erstmal sozusagen weg müssen, vielleicht, sei es in eine Institution oder ähnliches. Und ja, und dann sprechen wir einfach über wirklich Monate, okay, wer kümmert sich dann jetzt wirklich um das Tier? Und auch da wieder, ja, Wort, Vorsorge. Vorher echt Gedanken machen. Und auch einerseits finde ich, sich zugestehen, und deswegen ist es gut, dass wir darüber sprechen, es ist nicht schlimm, wenn du Unterstützung und Hilfe bekommst. Es ist auch völlig, oder vor allem auch annimmst, und es ist völlig in Ordnung, sich damit mal auseinanderzusetzen, was passiert denn aber mit meinem Tier und so weiter. Und es gibt viele tolle Stellen, du musst die nicht immer alle im Tierheim dann abgeben. Die sind ja sowieso auch überfüllt und auch für sowas nicht ausgelegt, ganz ehrlich, irgendwie die Tiere zu betreuen. Aber da kommen sie vielleicht im schlimmsten Fall hin, wenn man sich vorher nicht damit mal auseinandersetzt. Weil dann Plan B ist nur noch, man is dann schon manchmal weg, also sprechen wir jetzt aufgrund physischer Erkrankung. Wie viele Tiere wurden schon gefunden in irgendwelchen Haushalten mit dem Menschen, weil es so zwei Kill war? Und ja, wo kommen die denn dann hin? Also wenn das manchmal einfach auch keiner weiß, dass jemand Hilfe überhaupt gebraucht hat, weil man nicht drüber spricht, kriegt man auch keine Hilfe, keine Unterstützung. Ich hoffe, du kannst mir gerade noch folgen. Ich sehe gerade, wie gesagt, wir kriegen ja solche Anfragen so häufig. Das ist, das ist einfach, das ist so, so häufig. Und es ist wichtig, dass die Menschen nicht das, wie gesagt, eingestehen, einfach zu sagen, ich kann nicht mehr. Ich bin an dem Punkt, ich kann nicht mehr. Und dann kann ich auch mal nur sagen, du brauchst auch nicht. Du musst nicht bis zum Schluss dich um dein Tier kümmern. Es ist völlig in Ordnung zu sagen, es geht nicht mehr. Und es ist völlig egal. Ist es physisch oder ist es seelisch? Das ist völlig egal.
SPEAKER_00Es geht einfach nicht mehr. Da spielt ja dann auch so ein bisschen die Normalisierung von seelischen, psychischen, wie auch immer man es nennen möchte, Krankheiten oder Belastungen. Auch da, ne? Auch wie möchtest du es labeln, in Anführungsstrichen, aber dass das einfach normaler wird, dass es Menschen gibt, die es einfach diesbezüglich vielleicht nicht so leicht haben, denen Sachen schwerfallen und dass die sich natürlich eher trauen, vielleicht auch Hilfe zu suchen und Hilfe anzunehmen, wenn es nicht so ein Stigma wäre. So ein, naja, du kannst nichts leisten oder unsere Leistungsgesellschaft, unsere schöne, oder du bist halt, ja, du brauchst ja noch mehr Mühe geben oder sonst irgendwas. Also all diese Sachen, die dann so von außen kommen, wo der Mensch sich vielleicht denkt, ich habe keine Lust mehr, das immer anhören zu müssen und frage deswegen nicht und komme deswegen nicht aus mir raus und suche deswegen keine Unterstützung, weil ich werde immer so abgestempelt als jemand, der sich ja nur nicht genug bemüht, der ja nur nicht genug macht. Und wenn das so ein bisschen normaler in der Gesellschaft wäre, dass es halt so ist und dass es nicht daran liegt, dass die Menschen nicht wollen, sondern dass sie teilweise wirklich einfach nicht können, je nachdem, auch was es für eine Krankheit ist, was für eine Diagnose dahinter steht, dann sind ja auch körperliche Prozesse, auf die du keinen Einfluss hast. Du kannst nicht einfach so sagen, ja, ab heute möchte ich wieder Serotonin produzieren und dann macht dein Körper das und dann ist gut. Also es mag vielleicht bei ein, zwei Leuten klappen, aber leider nicht bei allen. Ja. Dass wir das so ein bisschen da rausholen und sagen, Leute, bitte traut euch. Und vielleicht trefft ihr den einen oder anderen, der doofe Kommentare ablässt, aber es gibt auch so viele inzwischen, die Verständnis haben und die helfen und die dann auch nicht ewig nachfragen oder Vorwürfe machen oder Druck machen, sondern die einfach nur helfen.
SPEAKER_02Ja, ja, genau, dieses, das geht doch nicht, das kannst du nicht. Du musst dich doch um dein Tier kümmern bis zum Schluss. Ja, das ist, das ist für die Leute echt eine ganz, ganz große Zwickmühle über einen ganz langen Zeitraum und deswegen halten ihr auch durch. Genau deswegen sind sie ja auch in diesem, diesem, ja, man macht das ja halt nicht, was soll ich denn machen? Und das geht halt nicht. Und man versucht nie durchzuhalten und da fühlt es leider halt nicht besser. Da wird es meistens dann immer weiter weggeschoben. Und wie gesagt, man muss sich auch weiterhin da, ja genau, Trauen für sich einzustehen, seine Wahrheit zu gehen, beziehungsweise seinen Weg und einfach wirklich zu wissen, okay, es gibt irgendwie, irgendwo gibt es ja diesen Menschen, diese Organisation oder was auch immer, die da helfen und unterstützen kann. Und natürlich ist es auch nicht manchmal förderlich, weil viele Stellen sind ja wirklich voll. Dann ruchst du hier an, ruchst du dort an und kriegst halt keine Hilfe. Und dennoch kann ich immer nur wieder sagen, kommst du irgendwann an den Menschen? Das hat vielleicht manchmal gedauert, bis du den gefunden hast, aber irgendwann wird dieser Mensch kommen, der dir da hilft und unterstützt. Ich bin ja auch zum Beispiel, jetzt nochmal auf das Tier-Speech sprechen, der grundlegende fühlt immer fast voll. Also irgendwie, wir haben ja auch nur begrenzkapazität. Aber es ist ein Unterschied, wie gehst du mit den Menschen um? Also wie sprichst du mit denen? Oder gibst denen überhaupt erstmal so ein Ohr oder vor allem auch ein Verständnis dafür, ich verstehe deine Situation und wir finden irgendwie eine Lösung, auch wenn ich jetzt gerade nicht weiß, wie die aussieht, aber überhaupt erstmal dieses Feld aufzumachen und diese Möglichkeit, denen zu geben, mal zuzuhören und zu sagen, ja, ist ganz schön scheiße, ne? Und ja, selber auch den Mut zu sprechen, wie wir, ich sage ja schon mal ganz oft, wir finden irgendwie eine Lösung. Sei es nur mit auf die Warteliste oder ruf nochmal hier an, ruf nochmal da an. Also einfach nur auch da unterstützend tätig werden.
SPEAKER_00Ja, und selbst wenn dieses Anrufen schon gar nicht mehr möglich ist, weil auch da, es gibt ja Menschen, die wirklich große Hemmungen haben, anzurufen und wo vielleicht schon quasi einmal nach Hilfefragen sehr, sehr viel ist, dann halt das Ganze auch bedacht anzugehen und zu schauen, es gibt eigentlich in Deutschland für fast alles konkrete Beratungsstellen. Egal welche Diagnose du hast, egal welches Thema du hast, egal welches Problem du hast, egal ob du Angehöriger von bist und so weiter, es gibt unfassbar viele Vereine und Beratungsstellen, sich an diese zu wenden und zu sagen, ich brauche hier Hilfe, ich kann das gerade nicht. Und dann machen die die Telefonate oder helfen euch oder unterstützen da, geben den notwendigen Halt, den ihr braucht, um das zu tun. Also das ist halt auch so das zu schauen, wo gibt es denn Menschen, die haben schon Erfahrung in genau diesem Bereich und die können mir dann weiterhelfen. Das ist so das.
SPEAKER_02Ja, ja. Und auch genau wirklich, wenn man Ablehnung bekommt und so weiter, trotzdem dranbleiben. Und ja, halt nicht sagen, toll, ich will schon gar nicht mehr telefonieren, weil ich werde nur noch angepumpt oder was auch immer. Also auch das habe ich schon sehr, sehr häufig erlebt. Wie gesagt, und trotzdem, irgendwann sind sie dann mal bei mir gelandet. So, und dann haben sie trotzdem jetzt eine Option, eine Lösung, nochmal anders. Ja, muss ich wirklich so sagen, behandelt zu werden von mir, nämlich wertschätzend und respektvoll. Und dennoch verurteile ich die ganzen Stellen davor nicht, weil die vielleicht gerade einen schlechten Tag hatten oder was auch immer. Es entschuldigt nichts, um Gottes Willen, weil dieser Mensch, dieser Anruf zählt, die ganzen anderen Chaoten vorher, ne, sind jetzt nicht dieser Mensch, aber manche Menschen sind halt so, die haben selber auch nur ein begrenztes Limit an, wie man damit umgeht. Dass man einfach wirklich sagt, okay, das waren jetzt vielleicht schon zehn Anrufe, die waren echt alle blöd und eigentlich kann ich nicht mehr, aber also erinnerst du dich selber auch immer wieder daran, für wen machst du es? Nicht nur für dich, sondern nämlich genau für das Tier, um zu sagen, okay, ich muss eine Lösung finden. Nicht, ich kann und ich darf, ich muss einfach eine Lösung finden. Und irgendwo da draußen gibt es diesen Menschen immer. Immer, wie du sagst, es gibt für alles. Für alles gibt es wirklich Institutionen und Menschen und überhaupt. Und find die richtigen und bleib halt einfach dran.
SPEAKER_00Alles ist gut, sage ich immer. Und so nervig, so nervig ich manchmal das Internet und all seine Tücken finde, so dankbar können wir in diesem Aspekt fürs Internet sein. Weil wir jetzt ja so viel leichter darauf zugreifen können, wo gibt es wen, wer kann helfen, was gibt es denn überhaupt alles für Optionen, so deutschlandweit auch in meiner Stadt. Also es ist so viel leichter, jetzt an diese Information zu kommen im Vergleich zu den gelben Seiten damals oder dem Telefonbuch.
SPEAKER_02Oh Gott, ich erinnere mich dunkel, ja.
What A Dog Can Tolerate
SPEAKER_00Du müsstest ja tatsächlich, stell dir doch vor, du bist ohne Internet und lebst in einer Stadt und möchtest aber herausfinden, ob es das überhaupt in Deutschland gibt. Wie viele Telefonbücher in irgendeiner Post? Möchtest du denn durchblättern? So. Und dann hast du noch lange keine Bewertung in Anführungsstrichen, da hast du noch keine Erfahrungsberichte, dann sagt dir keiner, ja, der Mensch war nett am Telefon oder der Mensch war total pampig oder wie auch immer. Das ist alles jetzt gerade durch das Internet möglich, ne? Also ganz viel. Sowohl diese Recherche, wie beschäftige ich meinen Hund gut, im Internet mega easy, zack, da, als auch halt das, wo finde ich Hilfe? Und vielleicht, bevor wir, weil wir sind da schon recht gut auf diesem Weg, was so die Vorsorge dann auch mit bürokratischen Dingen angeht. Da es aber relativ, ja, relativ, alles relativ schnell geht, würde ich das Ende der Frage noch fix nehmen. Was kann ein Hund kompensieren, was ist anmaßend? Wo hört es auf, weil wir noch so ein bisschen bei dieser Dauer sind, wo du auch vorhin meintest, es sollte nicht Wochen und Monate dauern, aber mal ein paar Tage kann er gut wegstecken. Ist ja auch meine Ansicht, dass ich so denke, ja, ein paar Tage, mein Gott, wird schon gut gehen, kann man ja danach dann ein bisschen was nachholen, macht nochmal eine Anderung, wie auch immer. Das ist natürlich auch vom Hund abhängig. Habe ich einen Welpen oder einen Junghund, dann ist meine Zeit ein bisschen begrenzter, wo ich sage, ja, okay, soll er mal wegstecken, als wenn ich jetzt einen zwölf Jahre alten Hund habe, der so sagt, oh ja, ganz nett, wenn wir so hier so ein bisschen rausgehen, aber wenn wir da drin sind, ist auch schön. Es ist ja sehr individuell natürlich und vom Hund abhängig. Was ist es für ein Typ? Wie viel ist er gewöhnt? Was ihr ein Arbeitshund, der sehr viel gemacht hat, weil ihr viele gemeinsame Hobbys hattet, wie auch immer. Oder ist es wirklich so ein Hund, der schon immer eher so mitlief und gemütlich war und nicht viele Ansprüche hatte und sehr glücklich damit war, vielleicht im Garten zu liegen und Schmetterlinge zu beobachten? Da ist ja so ein bisschen das, wovon mache ich es abhängig, wie lange ich es meinem Hund zumuten möchte. Und dann ist es so eine Frage: sehe ich die Zeichen, wenn ich merke, so jetzt langsam kippt es, so jetzt langsam braucht er vielleicht wieder mehr. Ich würde da gar nicht pauschal sagen, naja, mehr als drei Wochen kannst du das nicht machen. Oder maximal drei Tage, weil natürlich der Junghund mit sieben Monaten vielleicht schon nach vier, fünf Tagen sagt, also hier dreimal fünf Minuten Gassie. Funktioniert so nicht. Ich nehme jetzt mal die Wohnung langsam auseinander. Und ja, das ist Beobachtungssache. Deinen Hund kennen, wissen, was hat er bisher gehabt, wie tief ist quasi der Fall. Wovon sprechen wir? Also wovon kommt der Hund runter und das davon wirklich dann abhängig machen.
SPEAKER_02Ja, also genau, weil ich finde es nämlich auch super schwierig, das pauschal zu beantworten und zu sagen, was du ja gerade so schön formuliert hast, drei Tage, drei Wochen, weil es kommt drauf an, über genau, wo setzen wir überhaupt an, über was für einen Hund sprechen wir gerade, über was für einen Lebensraum und ähnliches. Aber ja, wirklich seinen Hund beobachten, weil er wird es euch zeigen, also viele ziehen sich ja auch zurück dann manchmal über Wochen, dass viele es gar nicht so richtig mitbekommen. Einerseits passen sie sich super an, natürlich, aber das kriegst du alles ja nur mit, wenn du dich in deinem Tier reinversetzt und sagst, also so ist der eigentlich sonst nicht. Oder genau, macht auf einmal irgendwas, was er vorher nicht gemacht hat, macht was kaputt. Oder geht vielleicht, ne, sind wir jetzt ein bisschen was, was ich selbstverletzten verhalten, bla bla. Also das ist ja dieses, es ist einfach irgendwas anders. Du merkst es, du fühlst es. Was geht, was geht nicht, kann ich es einem zumuten, weil da gibt es wirklich nicht die pausale Antwort. Nee. Also außer dass man natürlich sagt, klar, 24 Stunden wäre irgendwann mal nett, dass der Hund mal rauskommt. Also das sind natürlich Sachen, das ist jetzt völlig übertrieben. Aber ja, deinen Hund kennen und beobachten, was eine andere Antwort gibt es da wirklich nicht, Sandra.
Legal And Emergency Planning
SPEAKER_00Nee, bin ich bei dir. Das Minimum ist natürlich, dass das gewährleistet ist, was du auch, weil du das gerade so gesagt hast, dass der Hund sich natürlich wirklich oft genug lösen kann am Tag. Also mindestens dreimal wäre schon wichtig, dass das einfach, dass das gewährleistet ist. Das muss dann natürlich nicht jedes Mal eine Stunde sein. Also das kann halt auch mal ein paar Tage lang fünf bis zehn Minuten und wenn man dann selber friernd daneben steht und sagt, mach doch einfach, dann ist es halt so. Und ansonsten gibt es natürlich auch da, wenn ihr über Hilfe nachdenkt. Manchmal hilft es ja schon, wenn zwei oder dreimal die Woche jemand kommt und den Hund auf eine längere Runde mitnimmt. Es muss ja dann nicht für jeden Tag direkten Vollbespaßung erfolgen. Das ist so das. Das kann schon ganz viel ausgleichen und unterstützen, dass der Hund einfach auch, wenn wir jetzt wirklich, keine Ahnung, es gibt ja auch viel Hüft-OP, Knie-OP, weiß ich nicht, ne? Also so Sachen, wo du sehr mit deiner Mobilität eingeschränkt bist. Da kann man auch mal ein paar Monate mit überbrücken, bis man sagt, okay, zwei, dreimal die Woche kommt jemand, der macht eine längere Runde, ich kümmere mich zu Hause dann ein bisschen um Sachen für den Kopf oder einfach nur, dass er viel zu kauen hat. Passt bitte auf, dass er nicht fett wird. Ja, so. Und dann oder zu Schlecken, Schleckmatten, Bockel. Auch da gibt es ja so viele Artikel, die den Hund eine Weile beschäftigen. Beim Bockel ist es im Übrigen so, dass du auch einfach nur Wasser nehmen kannst und es mit ein bisschen Geschmack versiehst, also ein paar Tropfen Thunfischöl oder ein bisschen Wurstwasser oder sonst was. Das heißt, du hast dann auch eine sehr kalorienarme Variante. Also was auch immer, ne? Es gibt ganz, ganz viele Dinge, womit ihr den Hund so ein bisschen bei Laune halten könnt. Ja, und da tatsächlich, das würde ich auch abschließend jetzt zur Frage nochmal sagen, keine Pauschalaussage. Guckt, wie es bei eurem Hund ist. Wie alt ist der? Was kann der, woher kommt der, von was von dem Stand? Und dann sind wir wieder beim Nachhilfe gucken. Ja. So, was aber ja wirklich sehr wichtig ist und weswegen ich dich auch auf jeden Fall hier habe, weil ich davon so gar keine Ahnung habe, ist die Vorsorge im Fall der Fälle, dass ich wirklich länger entweder ausfalle oder ganz wegfalle. Also dass ich weiß, ich falle weg und auch da ist ja so dieses Ding, vielleicht ist es nicht immer so klug zu warten, bis ich weiß, dass ich wegfalle. Vielleicht kann ich mich da auch vorher schon drum kümmern. Sonja.
SPEAKER_02Ja, genau. Ja, wie gesagt, ich habe vorhin, ich musste mich vorhin selber immer schon bremsen. Wir sind noch nicht ganz da. Weil genau, das ist ja wirklich mein Lieblingsthema, Vorsorgen. Weil das eine sehr wichtige Aufklärungsarbeit ja auch wirklich ist, die ich halt mache, um erstmal ja wirklich das auch mehr in die Gesellschaft zu tragen, wie oft das wirklich vorkommt, wie ich vorhin schon sagte, es ist nämlich völlig egal, wie alt du bist. Du bist nicht geschützt davor, wenn du 20, 30, 40, 80, 90, ist mir egal bist. Ich habe Menschen in meinem Bekanntenkreis, die sind über 90 und sind topfit. Also ohne Mist ziehe ich meinen Hut vor, haben eine Katze und wir haben darüber gesprochen, was passiert, wenn dir was passiert. Die ist in einem Alter, dass man sagt, ja, könnte man eher davon ausgehen. Die ist aber wie gesagt top fit. Und manche sind mit 30 schon an einem Punkt auf einmal, dass sie gedacht haben, das hätte ich nie gedacht, dass mir das mal passiert und dennoch passiert ist. Punktum bedeutet, sobald du dir ein Tier holst, spreche, nein, geh erst mal mit dir selber ins Gericht quasi, sprich mit dir selbst, geh gedanklich alles durch. Was kannst du machen, wenn es passiert? Bedeutet, hier fängt es schon an, habe ich bekannt, habe ich Freunde, das, was wir am Anfang schon besprochen haben, was habe ich überhaupt für einen Hund und vor allem auch ganz wichtig, es gibt ganz, ganz viele tolle Menschen, die dann sagen, ja, wenn du mich mal brauchst, ich kümmere mich drum und so weiter. Sind die wirklich da, wenn du sie brauchst? Weil auch das habe ich ganz, ganz oft erlebt, dass viele Menschen, den Menschen, die sich an uns wenden, gesagt haben, im Vorfeld, Mensch, wenn man was ist, sagt Bescheid, wir nehmen deinen Hund und dann war der Punkt. Und sie brauchten jemanden. Und dann passt es nicht. Und dann, nee, dann geht das nicht und so weiter. Es tut mir leid, dass ich das so formulieren muss, aber ihr müsst euch wirklich sicher sein, sind das Menschen, auf die ihr euch verlassen könnt. Es ist wirklich so. Weil dann stehst du nämlich da und hast gedacht, Mensch, haben doch mal alle gesagt, das ist wirklich so.
SPEAKER_00Aber bevor wir da weggehen, zu was kann man dann tun, wenn diese Menschen wegfallen, gesetzt dem Fall, die Menschen sind da und sagen, ja, ich stehe zu meinem Wort und ich mache das, muss ich mich dann aber vorher absichern, dass die auch wirklich den Hund bekommen. Also worst case, mir passiert etwas bei einem Autounfall. Das heißt, im Gegensatz zu einer Diagnose, wo ich vielleicht weiß, verdammt, ich habe nur noch sechs Monate, kann ich mich ja um gar nichts mehr kümmern. Ich bin weg. Ist es dann wichtig, dass schon Dokumente da sind, damit Freunde zum Beispiel den Hund bekommen? Ich könnte ja auch mit meiner Familie zerstritten sein, aber die Familie wären vielleicht die, die den Hund offiziell zugesprochen bekommen würden. Und ich möchte das nicht. Also darf ich ja auch da mich kümmern, was muss ich denn tun, damit auch wirklich der Hund dahin geht, wo ich das möchte und was vereinbart ist.
SPEAKER_02Ich finde es wichtig, immer schriftlich zu fixieren. Definitiv. Und wirklich, ja, auch beim Notar, wir sind in Deutschland, dass bitte gerne wirklich alles notariell fixiert zu haben. Inklusive auch hier, wer hat einen Schlüssel, wer bekommt überhaupt Bescheid, dass ich gestorben bin? Also wir können es jetzt mal kurz so aussprechen. Das ist jetzt der Worst Case. Jetzt, genau, Auto und Fall, zack, zu Hause sind fünf Hunde und keiner weiß das. Weil keiner wird informiert, dass ich überhaupt gestorben bin. Also die Fälle gibt es ja. Entschuldigung, das passiert ja heutzutage ganz, ganz viel, auch weil viele ja auch vereinsamt leben oder anonym leben. So ist es ja oft, weil sie sich zurückziehen. Also auch an diese Menschen plädiere ich, falls das jemand hört. Das ist völlig okay, wenn du solo mit dir selber im Leben glücklich bist und lebst, aber du hast eine Verantwortung für deine Tiere und auch dir kann leider was beim Einkaufen passieren. Du kommst nicht zurück. Das bedeutet, du musst wirklich jemanden haben, der informiert wird, dass dir was passiert ist. Das heißt, am besten in einem Portemonnaie zum Beispiel haben oder also wirklich bei dir tragen. Ich kenne Menschen, das ist super süß, die haben sich schön ganz kurz. Es ist ein kleiner Tipp. Die haben sich diese Bundeswehrmarken wirklich drucken lassen und tragen das als Kette um. Da stehe ich zum Beispiel mit drauf, so dass ich informiert werde. Falls vielleicht der Partner sogar auch mit dem Auto saß so und auch gestorben ist, auch das passiert. Also es sind wirklich Dinge, da kann ich ein Buch drüber schreiben, was wirklich alles passieren kann, an was man alles denken muss. Sprich, das wirklich erstmal verfügen, wo kommen meine Tiere hin, würde ich immer notariell fixiert haben. Definitiv. Damit sowas, was du gerade sagtest, manche sind mit der Familie verstritten oder ähnliches. Und die hätten dann nämlich das Anrecht auf diese Tiere. Das ist in meinem Fall ja nichts anderes. Wenn ich sage, ihr möchtet mich begünstigt haben, da sprechen wir jetzt nicht finanziell von, sondern die Tiere sollen zu mir kommen. Aber es gibt Verwandte, was ihr nicht wünscht. Ihr müsst das bitte so schriftlich wirklich niederlegen. Weil da kann ich nicht kommen und sagen, Mensch, sie hat aber gesagt, der Hund sollte zu mir, das ist denen völlig egal. Das heißt, die landen dann im Tierheim. Du könnte ich sie immer noch rausholen. Aber so, Punktum, das ist halt wirklich wichtig. Manche haben das, wie gesagt, im Portemonnaie oder wirklich an sich dran, solche Informationen, oder auch auf dem Küchentisch, dass ich sage, vielleicht muss man ja manchmal einbrechen, wenn dann sowas kommt, Feuerwehr, Polizei, alles schon erlebt. So, und dann ist da ein Hund. Wer guckt denn jetzt ins Portemonnaie? Weißt du? Also die haben das wirklich an den Schränken kleben, dass zum Beispiel ich jetzt informiert werde oder wie auch immer, oder auf dem Küchentisch kleben, wirklich da, wo du guckst und nicht in einem Ordner. Also auch da auf diesen Zetteln sollte kleben, wo ist denn mein Testament? Gibt es sowas? Also wirklich, das mal, also wirklich, sorry, idiotensicher irgendwo schriftlich hinschreiben. Und da fängt das genau da an, wer soll informiert werden? Wenn eine Freundin irgendjemand Bescheid weiß, schreibt diese Freundin da rein. Könnt ihr euch auf diese Freundin verlassen. Also wenn die nur so als Zwischenstation gilt, die soll sich dann darum kümmern, dass ich informiert werde. Woher weiß die, dass ich informiert werde? Du musst das wirklich minutiös ganz detailliert schreiben. Und wirklich alles, also so Notar, diese ganzen Behörden, also wir sind ja hier keine, das dürfen wir ja öffentlich, dürfen wir hier keine rechtliche Grundlage schaffen. Aber wirklich diese ganzen Stellen, die heutzutage in Deutschland dann wichtig ist, mit dazu ziehen, weil dann ist es fast zu 100% glasklar. Und auch sowas, ach, gehen wir da jetzt kurz rein. Nee, gehen wir in Erbschaft, nein, da gehen wir nicht rein. Ist ja kein Erbschaftsrecht, hier könnt ihr es noch weitererzählen. Aber wirklich auch diese Menschen, die ihr wirklich aussucht, die müssen wirklich, die müssen wirklich komplett hinter euch stehen. Die müssen sich komplett wirklich auch gegen alles hinwegsetzen und so weiter, weil auch das ist manchmal gruselig, was da abläuft.
SPEAKER_00Wenn ihr eine Rechtsschutzversicherung habt, nutzt die. Lasst euch da beraten, lasst euch da helfen, damit die Sachen auch wirklich sicher geschrieben sind.
SPEAKER_02Ja, genau. Also da fängt es wirklich an. Da fängt es wirklich an. Und auch solche Sachen, ich meine, gut, auch das kriegt man irgendwie halt immer hin, aber ich sage auch den Menschen, so mit den Tieren, die ihr jetzt gerade lebt, man muss das ja mal wieder anpassen. Ist ja so. Bist du jetzt 20 und hörst die Folge und denkst, oh Gott, ich habe das noch nie, hast du jetzt ja gerade andere Tiere als vielleicht dann in 20 Jahren. Und muss das natürlich dementsprechend immer anpassen. Bedeutet auch, hast du einen ganz, ganz, weiß ich nicht, besonderen Hund mit bestimmten Krankheitsbildern, was wirklich wichtig ist zu wissen, auch sowas, schreibt das irgendwo nieder und legt wiederum irgendwo die Info hin, dass ihr das irgendwo niedergelegt habt. Das hilft ungemein. Oder nur wer ist der Tierarzt? Da kann man sich da informieren. Das ist wirklich, wirklich wichtig. Ja, definitiv.
SPEAKER_00Ja, das stimmt, damit der Hund auch bestmöglich versorgt ist dann.
SPEAKER_02Genau, es geht auch immer anders, haben wir ja hier oft genug. Oft stehe ich hier und weiß nicht mal, was der frisst. Dann ist das so. Aber im Endeffekt ist das wichtig. Ihr macht es für euer Tier. Also, und das finde ich ist doch immer, das reicht doch schon. Viele sagen mal so, ich will mich damit nicht auseinandersetzen und so weiter. Das geht eigentlich gar nicht, finde ich, bei dieser Frage, willst du dich damit auseinandersetzen, sondern mach es für dein Tier. Also auch für dich natürlich, um Gottes Willen. Aber mach es doch bitte für dein Tier, weil du hast eine Verantwortung. Also, wenn, kannst du nicht mehr jetzt in die Augen gucken und wenn dein Ein Gefühl kommt von, oh Gott, ich liebe dich, dann mach es für dein Tier, damit das einfach bestmöglich weiterleben darf. Und die können ja super toll weiterleben, sonst könnte ich das ja hier nicht machen bei uns im Tierhospiz. Sonst würden die ja hier nicht aufblühen. Das ist überhaupt nicht schlimm, wenn man als Mensch an den Punkt kommt, wir sind aber kurz beim Krankheitsbild, nicht beim Ich bin schon verstorben, zu sagen, es darf einfach woanders weiterleben.
SPEAKER_00Vielleicht, bevor wir da reingehen, weil das ist auch ein sehr wichtiges Thema, noch das Abschließen mit den Vorsorgedokumenten oder zumindest so halb abschließen, vielleicht kommen wir nochmal drauf, wer weiß. Ich glaube, viele schieben das so von sich, weil sie sich ja nicht mit der Endlichkeit auseinandersetzen möchten. Vielleicht sollten wir es so ein bisschen umbewerten in, gerade wenn wir noch jung sind und davon ausgehen, dass wir natürlich nicht in einem Autounfall sterben oder sonst irgendwas. Vielleicht sollten wir es betrachten wie so ein Regenschirm. Ganz oft, wenn ich den dabei habe, regnet es nicht. Oder wenn ich die Hunde gerade mit einem Mantel ausgestattet habe, dann fängt die Sonne wieder an zu scheinen, wie auch immer. Also ja, dass wir die Vorsorge treffen, bedeutet ja nicht automatisch, dass wir diesen Fall dann auch herbeizaubern, sondern es ist einfach nur, wir haben es und in sehr, sehr vielen Fällen wird einfach auch gar nichts passieren. Aber wenn etwas passiert, dann ist es mega wichtig und hilfreich fürs Tier.
SPEAKER_02Und genauso sage ich es denen ja immer. Dann hast du das einfach nur vorgesorgt. Deswegen heißt es so, vorgesorgt. Punkt. Und wenn du es nicht brauchst, ist alles gut. Und es geschieht nichts, nur weil du dich damit auseinandersetzt. Weil es tut mir leid, der Tod kommt sowieso. Ob wir uns damit auseinandersetzen oder nicht, von daher ist es eigentlich Quatsch, dieser Gedanke wirklich.
Rehoming Without Shame
SPEAKER_00So, dann gehen wir mal, folgen wir mal deinem Gedankenstrang von den Menschen, die quasi nicht sofort weg sind von jetzt auf gleich, sondern die noch ein bisschen Zeit haben, sich damit zu befassen. Und ja.
SPEAKER_02Ja, genau, setzen wir da an. Also ich habe da jetzt gerade die ganzen letzten Mäuse, die ich übernommen habe. Da gibt es noch Menschen, ja. Und die haben gesagt, genauso eine Odyssee vor sich, wie ich vorhin schon so ein bisschen manchmal angedeutet habe, dass die viele, viele, viele, viele Telefonate geführt haben und viele Dinge schon ausprobiert haben und die Menschen einfach gesagt haben, passt halt nicht, kann ich nicht nehmen, den Hund oder ähnliches. Und die mussten sich jedes Mal zusammenreißen und noch ein Telefonat und noch ein Telefonat. Das bedeutet, es ist wirklich völlig in Ordnung. Ich weiß, dass sich das viele Menschen nicht vorstellen können, dass sie Tiere woanders leben. Sie dürfen doch bitte trotzdem weiterleben. Egal wie alt sie sind, egal wie krank sie sind, wenn ich an einen Punkt komme, das ich nicht mehr kann. Und man kann ja trotzdem, also zumindest jetzt in unserer Lebensphilosophie hier, wie gesagt, wir haben ja mit den Menschen dann auch Kontakt weiterhin, weil sie nehmen ja auch weiterhin teil an dem Leben. Es ist halt kein Abgeben für immer. Aber sich selber einfach zu erlauben, zu sagen, das geht. Und wiederum, und manchmal werde ich da so ein bisschen böse, man darf es gar nicht glauben, aber manchmal verliere ich bei sowas meine innere Mitte, nur ganz kurz auch energetisch. Und da geht sie wieder rein. Weil manchmal wirklich eher so ein Thema, ach, dann können wir es ja vielleicht lieber einschläfern, da hat er vielleicht eh nicht mehr so lange. Also wenn wir jetzt darüber sprechen, ältere kranke Tiere und so weiter, sowas kommt wirklich von außen, dass die dann eher sowas in Betracht ziehen oder empfohlen bekommen, anstatt dass sie sagt wird, ich helfe dir, jemand zu finden. Also das finde ich krass. Und da finde ich so ein bisschen, darf man die Gesellschaft ein wenig umdenken. Dein Tier darf doch weiterleben, nur weil du gerade nicht mehr kannst. Und wie gesagt, es ist ja wirklich ein richtig cooles Leben, sonst würden wir das hier nicht so machen. Wie wir das machen. Weil wir das aber halt auch leben. Für mich, weißt du, gibt es auch kein, das ist ja alles gar nicht schlimm. So, oh Gott, und jetzt hast du deine Mutti verloren oder ne, jetzt, jetzt, ja, du warst jetzt zehn Jahre mit dem zusammen mit dem Menschen und jetzt musst du hier sein. Nee, du darfst hier sein und wir dürfen jetzt auch nochmal Spaß haben. Auch das, ihr habt keine Mitleid mit diesen Tieren, weil es ist alles gut. Das ist alles in Ordnung. Und ich erlebe es ganz, ganz häufig, dass die Tiere also jetzt auch nicht nur aufblühen, weil wir vielleicht anders mit denen umgehen, sondern einfach, weil auch für die Tiere, und das darf man nicht unterschätzen, eine große Last, eine große Sorge abfällt, wenn die bekommen das doch mit, wie es uns geht. Dass wir versuchen, durchzuhalten, dass wir versuchen, stark zu sein. Ja, für uns und auch für das Tier ist das alles richtig. Aber auch zu sagen, okay, vielleicht ist es so anders, weißt du, das ist so eine angespannte Situation. Ich kann das gar nicht richtig manchmal in Worte fassen. Aber wenn du selber 24 Stunden versuchst, irgendwie den Alltag zu meistern, weil das macht man ja so, man hält ja durch und ich habe mir das Tier ja gewohnt. Natürlich hast du dir das Tier geholt, aber das Leben verdammt fragt nicht, ob dir das gerade passt oder nicht, deine Erkrankung. Und das macht mit den Tieren ungemein viel, dass die das doch mitsehen, wie es dir geht und dass du versuchst, eine Lösung zu finden. Und es ist das Schönste von der Welt, wenn man dann einfach mal an dem Punkt ist und sagt, so geil, jetzt haben wir eine Lösung gefunden und jetzt ist wieder alles okay.
SPEAKER_00Ich glaube, was du so ansprichst, ich habe da ja direkt Assoziationen im Kopf, weil ich natürlich auch auf Instagram deinen Reels immer mal folge und so weiter. Aber vielleicht auch nochmal für die, die jetzt gar nicht so richtig wissen, wie das kommt. Es ist halt ganz viel, dass wenn alte Hunde irgendwo abgegeben werden, dass direkt von außen so eine Bewertung reinprasselt, so ein, wie kann man denn so einen alten Hund abgeben und so weiter. Und ja, natürlich mag es Menschen geben, die sich einfach nur eines anstrengend gewordenen Tieres entledigen. Aber es sind halt auch ganz viele diese Fälle von Menschen, die nicht mehr können. Also alte Menschen, die halt irgendwann nicht mehr das können, was sie mal konnten, wo der Hund halt dann leider drunter leiden würde, wenn er da bliebe. Oder halt auch diese kranken Menschen, ne? Die haben sich das sicherlich auch nicht vorgestellt, dass sie vor ihrem Tier gehen. Die haben sich vielleicht auch ein schönes gemeinsames Altwerden vorgestellt. Oder zumindest vorgestellt, dass der Hund bei ihnen schön alt werden kann und dann stehen sie da und müssen ihnen viel eher abgeben, als sie dachten. Und wären weniger, und das ist wieder so dieser Fluch des Internets und damit auch der Fluch von Social Media, wären weniger schnelle Verurteilungen da und es würde nicht so, ich meine, letztendlich lesen wir so ganz viel so eine Sachen und es macht ja was mit uns. Auch wenn wir vielleicht wissen, dass es Bei uns nicht so ist, auch wenn wir vielleicht logisch sagen können, ja, aber ich bin halt nun mal krank oder was. Und trotzdem macht diese Bewertung von außen, ob wir wollen oder nicht, macht ganz viel mit uns. Und da vielleicht nochmal der Appell, sowohl an die einen, haut nicht immer so schnell raus mit so einer Verurteilung und an die anderen, sucht euch auch da vielleicht Hilfe, um das für euch, um euch da besser abgrenzen zu können von solchen Verurteilungen, um das nicht so sehr ins Herz zu lassen und nicht so dran auch vielleicht kaputt zu gehen, weil das ist, wie es ist. Keiner sucht sich eine Diagnose aus.
SPEAKER_02Nee, definitiv. Und ich denke mal so, wenn du selber das nicht hast, das Krankheitsbild, die Situation, steht es dir überhaupt nicht zu, hast du überhaupt gar kein Anrecht dazu, dir überhaupt irgendeine Meinung dazu zu bilden. Dann sei dankbar jetzt gerade für dein Leben und dass du gesund bist und überhaupt, das ist schön, das freut mich auch. Aber dennoch, wer sagt, dass dir das nicht passieren kann? Und es sind keine ständig, ja, ob alte Menschen, kranke Menschen, völlig egal. Das Leben fragt nicht, es ist einfach wirklich so. Und wenn du in der Situation bist und so, so handel ich ja grundsätzlich immer oder so, versetze ich mich in jeden Menschen auch rein. Wie würde es mir gehen, wenn ich in einer Situation wäre und ich habe einen Menschen an meiner Seite, der sagt, so, und jetzt finden wir eine Lösung. Und ich unterstütze dich und ich helfe dir. Und das ist halt einfach das Größte, ja, miteinander, weil eigentlich sind wir ja sozial lebende Menschen, wir Menschen, ne, wir mögen es gar nicht glauben. Das ist doch eigentlich das, was so ein Menschsein ausmacht, dieses Menschsein im wahrsten Sinne des Wortes und Menschlichkeit und miteinander gehen und unterstützen und helfen und nicht irgendwie ständig mal bewerten verurteilen. Was wie gesagt, wo du überhaupt gar kein Recht so hast. Und es ist auch wirklich nicht schön für die Menschen, die ja auch gefühlt manchmal ja wirklich keine Lösung finden. Aber dennoch haben sie irgendwann eine gefunden. Also ich glaube, die längste Geschichte, die waren, glaube ich, 13 Monate haben die Leute gesucht. 13. 13 verdammte fucking, Entschuldigung, Monate. Und der Hund lebt jetzt immer noch, ich glaube jetzt mittlerweile schon über zweieinhalb Jahre. Und auch da, die Menschen sehen ja nur, da möchte ich ganz kurz anraten, nicht, dass es noch eine nächste Folge wird. Ganz kurz noch reingehen. Es gibt, also es gibt ja auch so viel wirklich schon da draußen von alten, kranken Tieren, die ein Zuhause suchen. Die, also wie gesagt, diese ganzen Menschen, die ja suchen, oder auch wenn ich selber ja noch Lösung finde, weil wir einfach voll sind, wenn die Kapazitäten gar nicht da sind. Ich frage so viele Menschen und alle hören ja nur das Alter, die Diagnose, nee, will ich nicht, keine Ahnung was. Dann sehen die, die hier bei uns, also dann sagen ganz viele, okay, hätte ich auch genommen, nein, hättest du nicht. Also und deswegen schaut wirklich echt im Internet, das, was wir hier auch machen, das gibt es da draußen in Massen. Diese Tiere suchen und zwar jeden Tag, ich kriege jeden Tag Anfragen und andere Tierheime und so weiter. Genauso der Bedarf ist halt einfach riesig, wenn wir uns erlauben würden, wirklich auch da hinter die Fassade zu gucken, nämlich nicht das Tier zu bewerten an dem Alter an der Diagnose, sondern zu sagen, wie geil, ich gebe dir noch ein Leben. So nach dem Motto, hey, komm, den nehmen wir auch noch mit dazu. Es geht auch darum, diese Zeit zu begleiten und nicht, wie viel Zeit ich noch bekomme mit dem Tier. Es geht doch nicht um mich. Es geht um das Tier. Und auch da, wie gesagt, warum mache ich eine Vorsorge, warum setze ich mich damit auseinander? Weil es um mein Tier geht, nicht um mich. Auch natürlich, um Gottes Willen. Aber ja, immer 50, 50. Also auch da wirklich zu gucken, mal, was sind das eigentlich für geile Tiere, die halt einfach auch noch echt ein schönes Leben haben können. Natürlich, obwohl sie alt und krank sind.
SPEAKER_00Ja, aber das ist ja ganz oft so, dass die, die ganz schnell sind im Verurteilen und im Bewerten auch ganz schnell weg sind, wenn es darum geht, vielleicht auch Verantwortung für die Gesellschaft mit zu übernehmen. Oder da einen Teil mit zu übernehmen, wie auch immer, ne? Ja. Naja. Was hatte ich gerade noch? Ich hatte gerade noch einen Gedanken. Ist er weg? Verdammt. Verdammt, weg ist er. Er ist jetzt wirklich weg. Der kommt bestimmt dann gleich wieder.
SPEAKER_02Genau.
Money Planning And Support Systems
SPEAKER_00Also zum einen natürlich auch, wenn jetzt irgendwie jemand jemanden kennt, der was sucht und braucht. Es gibt natürlich wesentlich mehr Tierhauspizza als nur das von dir. Also da gibt es zum Glück schon einige, die man dann abtelefonieren kann im Notfall. Und ja, das ist halt auch so das, wo wir vielleicht auch da wieder dieses Verantwortung übernehmen und schon vorsorgen. Tierhaus Pizze kann es ja nur geben, wenn sie unterstützt werden. Und da ist jetzt egal, ob dein Tierhorspiz oder irgendein anderes, was ich vielleicht regional in der Nähe habe und wo ich vielleicht weiß, ach, eventuell könnte es sein, dass ich das mal brauche. Und dann muss ich ja nicht monatlich 50 Euro hinschicken, aber vielleicht gibt es immer mal irgendwas, wo ich jetzt schon sagen kann, okay, ich helfe euch auch weiter zu bestehen und da zu sein, denn vielleicht brauche ich euch mal. Also das würde für mich dann auch noch mit zur Vorsorge zählen. Denn jemand anderes wird es nicht tun. Also es wird kein anderer das übernehmen. Und die Menschen, die die Tierhauspizze leiten, genauso wie die, die Tierheime haben und so weiter, die geben ja schon ganz, ganz viel. Aber an den Sachen, die gebraucht werden, fehlt es dann halt doch oft Finanzen oder Sachspenden oder wie auch immer. Also auch das wäre so ein bisschen was, wo ich denke, ja, könnte ich zur Vorsorge auch schon machen. Oder wenn ich die Möglichkeit habe, finanziell für meine Tiere, für meine Hunde wie so eine Art Notfallfonds oder so einzurichten. Und zwar ganz unabhängig von den ganzen Tierarztsachen. Die schieben wir jetzt weg, die meine ich nicht, sondern wirklich für was passiert, wenn ich nicht da bin. Wem kommt dieses Geld dann zugute? Auch da wieder noteriell natürlich festlegen, das und das ist für den Hund gedacht, das ist dafür gedacht, dass der nach meinem Ableben oder wenn ich ins Hospiz muss oder wenn ich ins Altenheim muss oder was auch immer, dass er dann gut versorgt werden kann. Auch das wäre ja eine Möglichkeit. Ich meine, diese Möglichkeit hat vielleicht nicht jeder, um was beiseite zu legen. Da geht es jetzt nicht drum, aber wer die Möglichkeit hat, könnte das ins Auge fassen. Weil das hilft natürlich auch ungemein dann denjenigen, die die Hunde übernehmen und ja.
SPEAKER_02Ja, definitiv. Das war das vorhin, wo ich so ein bisschen gedanklich zu viel, so ins Testament und ähnliches halt gehen wollte, schon fast.
SPEAKER_00Aber es ist ja wichtig, stell dir mal vor, du selber bist relativ gut gestellt. Und jemand, der dir helfen würde, der deinen Hund wirklich von Herzen gerne nehmen würde, hat aber nicht die finanziellen Mittel dazu. Und dann kann er den Hund nicht übernehmen, wenn du gehst, weil er bekommt ja nichts dazu. Also er kann den Hund halt nicht versorgen. Also auch das kann es ja geben. Also es gibt natürlich unendliche Möglichkeiten, was es alles geben kann. Aber ja, da kann ja jeder für sich individuell auch mal so ein bisschen in sich gehen und drüber nachdenken, was wäre für meine Situation denn eine gute Vorsorge und hilfreich, was kann ich schon leisten, was halt nicht.
SPEAKER_02Nee, also definitiv. Genau, bei uns, also ich sage halt bei uns immer, es ist keine Aufnahmebedingung in dem Sinne, dass du genau das halt anlegst, aber klar wären wir auch die Letzten, die dann sagen, du, wenn es eh schon über hast, ne, bitte gerne. Und auch das muss genau so fixiert sein, wie es fixiert sein muss, definitiv. Weil auch da gibt es lustige Rechte und sowas halt alles, wenn da nur irgendwas nicht so korrekt ist, dann läuft es nämlich nicht so, wie du es dir eigentlich gewünscht hast. Tatsächlich, was mit dem Geld gemacht werden soll oder ähnliches. Und toll, jetzt hatte ich einen Gedanken, Sandra, jetzt ist der weg. Super, das ist anschließend. Wir sind heute ein gutes Team. Oh mein Gott, super, wir schieben uns die Verwirrtheit hin und her. Warte mal. Also genau, auch wenn man jetzt zum Beispiel keine Angehörigen hat oder also auch gerade dann, was passiert dann? Oder halt auch mit, wenn man auch hier Verwandte hat, wo man sagt, nee, also die kriegen das nicht. Das ist wichtig. Das ist einfach wirklich wichtig. Und es ist genau auch da völlig egal. Sind es Tierheim oder andere geile Geschichten, auch Kinderhospizze oder was auch immer. Es gibt so, so viele, tolle Stellen, die man unterstützen kann. Aber ja, auch das muss bedacht sein. Und es wäre einfach ein Stadium, man so schön sagt. Man nimmt ja eh nichts mit. Ist halt so. Das heißt, auch da auch sicherzeichbar im Vorfeld vorsorgen, weil dann ist es einmal schriftlich fixiert. Ich weiß noch bei einem, ganz kurze Anekdote, es ist ein paar Jahre schon her, bis eine Tier, an wo ich mal gearbeitet habe, die haben wirklich richtig, richtig viel bekommen, weil die gute Dame einfach ja vorgesorgt hat und die hatte sehr, sehr viel. Das war gerade wirklich so ein Fall, was du sagtest. Und dann denkt man sich, ey, wie schade, wenn das doch bitte, ich muss jetzt, glaube ich, nicht sagen, wo es hingeht, wenn es nicht geregelt ist, das muss echt nicht sein. Dafür habt ihr das doch nicht gemacht. Aber man denkt immer so, na, das passiert bestimmt noch nicht und ich bin ja noch nicht alt und dann. Und dann, genau, hast du es nämlich nicht gemacht. Wir haben es ja hier auch. Also sogar ich habe das schon. Wer sagt denn mit meinen 45 Jahren, dass ich nicht morgen? So, wer kommt hier rein? Also wer weiß denn, wo alles ist? Ja. Das ist völlig egal. Wichtig ist einfach so, was möchtest du mit dem Geld, ob das hast oder nicht, aber allein schon, wenn du ein Haus hast. Das ist wichtig, das einfach zu hinterlegen, weil du kannst echt noch was Gutes von danach, wenn du halt dann diese Welt stelle lässt, wann auch immer das sein wird. Und egal, ob da halt ein Tier noch da ist oder nicht. Ja. Genau. Nee, das ist halt echt wichtig. Ich sag ja, da kann man Geschichten erzählen, was alles passieren kann, nämlich im Nachhinein, wenn du es nicht abgeklärt hast, das wollt ihr hier, glaube ich, gerade alle nicht wissen. Das wird mir eigentlich folge.
SPEAKER_00Das wird, glaube ich, auch zu tief gehen. Nee, deswegen ist nur wichtig. Darum geht es eigentlich. Also ja, das Wort Vorsorge wird, glaube ich, die große Überschrift.
SPEAKER_01Ja, Vorsorge.
Short-Term Care And Boarding Options
SPEAKER_00Und das auch, ich habe gerade die Frage nochmal durchgelesen. Auch das ist natürlich Vorsorge auch für, wenn ich nur kurzausfalle. Wir sind jetzt so in das Endliche gegangen. Aber Kurzzeitpflege ist ja noch ein Stichwort, was drinsteht. Und letztendlich ist es leider, es ist, wie es ist. Tiere sind finanziell halt auch durchaus mal belastend. Und ich darf mir da Gedanken drum machen. Und gerade wenn ich finanziell nicht gut gestellt bin, muss ich eigentlich. Ich muss sparen für das Tier. Und wenn ich in die Kurzzeit pflege muss und ich habe niemanden, der das nimmt, müsste der Hund ja in eine Pension. Und das muss bezahlt werden. Also auch da sind wir wieder bei diesem Vorsorge, Fonds in Anführungsstrichen, Sparbuch, was auch immer, Konto extra für den Hund. Ich kann es nicht ignorieren, bis es soweit ist. Erst recht, wenn ich kein Geld habe. Also entweder hätte ich mir dann halt tatsächlich leider kein Tier zulegen dürfen. Oder ich spaß, so schlimm das ist, ich spaß von keine Ahnung, was auch immer, ich es alles abspare. Es ist so das. Oder ich weiß, ich habe einen Menschen, der mir das Geld im Notfall leiht und ich kann es zurückzahlen, was auch immer, aber ich muss mir darum Gedanken machen. Ja. Ja, ist wirklich so. Weil da gibt es keine, es gibt keine rettende Lösung, es gibt keinen Trick 17, wenn du in Kurzzeit pflegen musst, ja, dann mach doch mit deinem Hund XY. Es gibt es nicht. Du musst sehr wahrscheinlich, wenn du niemanden hast aus dem Bekanntenkreis, musst du Geld dafür bezahlen. Ist so. Da bleibt nur eine Pension. Und auch da wäre es natürlich super, wenn die Pension den Hund vorher schon kennen würde, wenn du wüsstest, die nehmen den im Notfall, auch wenn sie vielleicht voll sind, weil sehr viele Pensionen sind heutzutage fast durchgängig voll. Also auch das darf abgeklärt werden.
SPEAKER_02Ja, und das Schöne ist ja, sorry, jetzt war die Zwart rein. Was wolltest du noch sagen gerade? Nee, das ist alles gut. Also Entschuldigung, ich habe nur gerade so Gott am einen Gedanke. Ich muss ihn aussprechen. Ja, bitte. Nein, was, ähm nein, wirklich, wirklich dann ja schönes, genau, Thema Vorsorgen, sich diese ganzen Stellen ja auch wirklich anzugucken. Und da hast du nur Zeit für, wenn es dir jetzt noch gerade gut geht. Das ist so, weil dann kannst du mal hier hinfahren, mal mit dem telefonieren und so weiter. Und dir selber im wahrsten Sinne des Wortes halt auch ein Bild machen. Und vor allem, ich finde, auch Vorsorgetreffen hat auch was wiederum kurz nichts mit dem Tieren zu tun, sondern auch mit den Angehörigen. Gehen wir jetzt davon aus, du magst die, nicht die anderen. Du bist gut gesonnen mit deinem Partner und deiner Familie. Du nimmst den ja auch eine Riesenlast ab, sich um was zu kümmern, was Entschuldigung gar nicht deren Aufgabe ist. Und auch da, ich, klar, kenne viele super tolle Freunde, Verwandte, Bekannte, die sich, sorry, einen Arsch aufreißen, dann eine Lösung zu finden, weil sie genau wissen, was sich derjenige gewünscht hätte, sich aber nicht drum gekümmert hat. Die gibt es ja auch. Die dann nämlich nicht alle Nutz- und Tierheim fahren und sagen, so hier haben sie mal, ich will den nicht. Und natürlich gibt es die, was du auch schon sagtest. Natürlich gibt es in Massen die Menschen, die sich der Tiere entledigen, von denen sprechen wir ja hier nicht. Und die fragen mich auch nicht, die telefonieren auch nicht mit mir, weil denen ist das Tierwohl ja völlig egal. Das ist nicht das, was wir machen. Und das ist so wichtig, weil es auch so schön ist, dass du dann auch noch weißt, Mensch, da soll mein Tier hin. Da darf es leben, da kann es leben, genau, da kann es überhaupt hin. Und ich habe die finanziellen Mittel. Ja, bei vielen Stellen hilft das dann ungemein. Die haben nicht alle irgendwas Gemeinnütziges im Hintergrund, die sagen, ja, ich würde ja, aber ich kann gar nicht. Genau, was passiert denn dann? Also es ist einfach, es ist immens wichtig, sagt für dich, für deine ganze Angehörigen, also für deine Familie, für deine Menschen und auch für die Tiere, die du hast. Immer. Du bist rundum sorglos abgesichert, wenn man sich mal im Vorfeld damit beschäftigt. Für den Regenturm, damit man ihn hat bei Sonnenschein. Ja, genau. Ja, dafür ist es einfach nur da. Punkt. Es passiert sowieso. Tut mir leid, wenn ich das gerade sage. Irgendwann passiert es, egal wie. Ja, ist so. Und man kann da nämlich auch bis ins hohe Alter Tiere haben, wenn man daran denkt. Also wie schön das ja auch ist, dass ich immer sage, ey komm, du bist 70, jetzt wird man noch 90, wie die anderen alle. Willst du jetzt 20 Jahre ohne Tier leben, dein Ernst jetzt? Und dann zu sagen, wieso ist doch alles abgesichert. Wenn das abgeklärt ist, warum denn nicht? Weil ich sage, du kannst auch 20 sein und morgen unterwegs sein. Das ist völlig egal. Und da müssen wir, finde ich, auch so ein bisschen weg, ne? In der Gesellschaft.
unknownWarum.
SPEAKER_00Ja, das stimmt. Das ist ganz so viel, dieses, ne, du bist doch schon so und so alt, warum holst du dir überhaupt noch ein Tier? Oder warum holst du dir nicht immer nur ein altes Tier? Also dann wird quasi so erwartet, dass du, wenn du 70 bist, dann holst du immer nur noch zwölfjährige Hunde, weil du könntest ja jeden Moment umfallen. Wie doof ist das? Meine Omi ist 96 geworden und ich habe vor, mindestens 100 zu werden. Ich habe da noch voll viel Zeit, hallo? Und ja, vielleicht hole ich mir dann nicht eine deutsche Dogge. Aber.
SPEAKER_02Man darf sich manchmal, manchmal ein bisschen der Füße gerecht werden. Aber nein, aber so ist es wirklich. Ich möchte halt einfach auch nicht in die Situation kommen, dass mir jemand im Außen sagt, dass du jetzt so alt bist, dir noch ein Tier zu holen. Ich glaube, es hackt. Nee, um Gottes Willen. Weil da sind wir ja wieder. Tiere geben uns ja so viel. Ja, und wir auch den Tieren. Bitte sehr schön. Und das ist einfach, einfach wichtig. Nee, und genau, Doggen sind lustig.
SPEAKER_00Ja, aber es war ein willkürlich gewähltes Beispiel.
SPEAKER_02Nein, es ist wirklich so. Ich muss ja echt gestehen, aber ich bin ja erst mit ein Stückchen über 40. Aber auch so ein, ja, wenn wir diese Riesenhunde hier haben, so einen 75-Kilo-Rüden, den du wirklich dann immer wieder hinstellen musst, weil er einfach nur Beschwerden hat, hochzukommen. Das macht das mit dem Körper, mit dem eigenen. Irgendwann. Und man macht es trotzdem. Natürlich ist es einfacher, es halt so ein 5-Kilo-Teil, was du einfach in den Garten stellst. Aber ja, man macht es trotzdem. Und auch da kann man Vorsorge treffen, okay, wer kann mir helfen und so weiter. Also ja, weil wie vielen Menschen bin ich manchmal schon hingefahren und dann haben wir den irischen Wolfshund wieder hingestellt, weil die nicht wussten, wie man ihn hochkriegt. Also alles gut, auch da kann man sogar Vorsorgen. Da gibt es so Lüfter. Da gibt es bei Menschen, gar auch bei Tieren einsetzen. Ja, fahren wir durch die Gegend. Ist auch eine geile Geschäftsidee. Aber auf jeden Fall, nee, lange Rede, auch da kann man ja vorsorgen, wer kann mir da helfen? Da fängt es ja schon an. Da fängt es ja schon an, wenn ich nicht mehr mobil bin und mein Hund muss zum Tierarzt. Wie komme ich da hin? Also das ist ja alles Vorsorge, genau.
Closing Thanks And How To Support
SPEAKER_00Der Podcast heißt Vorsorge, Sandra. Ja, der Podcast heißt echt Vorsorge. Maya Vorsorge. Ich glaube, wir können das damit auch tatsächlich stehen lassen. Weil wir haben alle Themen einmal angesprochen und jetzt liegt es ja an jedem Einzelnen zu schauen, welche Art von Vorsorge ist für ihn persönlich halt wichtig und was braucht er in seiner Situation für seinen Hund. Ja, und für sich. Ich danke dir sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.
SPEAKER_02Ich danke dir sehr, sehr, sehr, sehr, sehr. Und der lieben Maya hieß sie? Ja, Maya. Maya, ja, genau. Danke, Maya, für diese geile Frage. Und alles echt einmal kurz angeschnitten, ja, was wichtig ist.
SPEAKER_00Dann macht es gut, ihr Lieben, wo auch immer ihr seid, wann auch immer ihr seid. Habt eine wunderbare Zeit und bis bald. Tschüss. Tschüss. Willkommen zurück aus der Folge. Ich hoffe, das Thema war nicht zu schwer. Letztendlich können wir dem aber ja doch nicht ausweichen, selbst wenn wir die Augen ganz, ganz, ganz fest zukneifen und uns unter der Bettdecke verkriechen. Es verschwindet einfach nicht. Von daher, denkt jetzt an das, was wichtig ist, an das Leben, an die gute Zeit mit euren vierbeinigen oder auch zweibeinigen Begleitern. Und ich bedanke mich einfach nur nochmal ganz fix bei meinen regelmäßigen Supportern Almut, Mitch, Patricia, Nina, Finn und Michi. Und wenn ihr auch Lust habt, den Podcast zu unterstützen, dann schaut doch gerne in die Shownotes. Das ist immer so mein größter Horror, dass ich vergesse aufzunehmen und man redet eine Stunde und stellt dann fest, es ist gar nichts da.
SPEAKER_02Da ist mir auch schon ganz viel passiert, aber was erzähle ich jetzt nicht auch noch. Ja, genau, du nimmst schon auf. Du nimmst ja aber auch Videos, stellst du wieder nicht ein, ne? Nee, weil.
SPEAKER_00Wir sehen doch beide total gut aus. Ja, okay. Okay. Möge der Ernst des Lebens des Podcasts beginnen.
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