Paws & Personality

Kopf klar, Leine locker - Von Rippenpanik bis Sprachnachrichtenlawine...

Sandra Oliver Season 2 Episode 135

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0:00 | 21:42

Diese Folge ist ein Misch-Masch und könnte auch Laufgedanken heißen... nur ist sie dafür zu lang ;-) 

Ich quatsch euch nochmal was zum Hundegewicht aufs Ohr und dann wird es persönlich: ich rede über die unsichtbare Arbeit hinter Nachrichten, Sprachnachrichten und „nur mal kurz“-Anfragen. Austausch ist wertvoll, gerade im Hundetraining und im Hundebusiness, weil daraus Themen entstehen, die viele beschäftigen. Gleichzeitig frisst Gratisberatung Zeit, die für bezahlte Arbeit, Workshops, Eventplanung oder schlicht Erholung fehlt. Ich lasse dich an diesem, meinem inneren Ringen teilhaben und frage offen: Wie kann Nähe zur Community gelingen, ohne dass Selbstständigkeit zur Dauerüberforderung wird? 

Zum Abschluss geht es um Bauchgefühl und Welpen auf Festivals. Ich spreche  über die romantische Vorstellung, dass jede Person einfach nur „mehr vertrauen“ muss und erkläre, warum Bauchgefühl oft Erfahrung ist, die erst wachsen darf.

Dann erzähle ich noch etwas von der Welpensozialisierung beim Wave Gotik Treffen in Leipzig, inklusive Beobachtung, Pausen und dem wichtigen Hinweis, dass nicht jeder Hund solche Reize gleich gut wegsteckt. 

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„paws & personality®" ist ein Podcast von Sandra Oliver.

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

Begrüßung Und Gedankenmix

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Hey ho! Herzlich willkommen! Und heute mal wieder eine Folge aus der Rubrik Kopfklarleine locker, beziehungsweise könnte es auch ein Laufgedankensammelsurium sein. Ich weiß nicht so richtig. Es ist so eine Mischung aus allem, weil ich es nicht geschafft habe, die Folgen, die ich noch auf dem Rechner liegen habe, so zu bearbeiten, dass sie auch von den Gästinnen abgesegnet werden können. Und ja, irgendwie fehlte mir jetzt was, was morgen früh rauskommen kann. Deswegen nehme ich das ja auf. Ja, also einfach nur eine Sammlung meiner Gedanken. Und vielleicht habt ihr da auch noch Ideen dazu oder Impulse. Ich fange einfach mal

Schlank Ist Gesund Bei Hunden

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an. Ich habe mir verschiedene Notizen ins Handy gemacht, die mache ich mir immer mal, wenn ich unterwegs bin und an irgendwas denke und so denke, ach ja, darüber könntest du im Podcast sprechen oder da können wir irgendwie Content für ins. Und was jetzt gerade am passendsten ist, weil ich da gestern erst ein Reel veröffentlicht habe, ist nochmal zu dem Thema Übergewicht bei Hunden. Einfach weil, da möchte ich jetzt gar nicht auf das Thema Übergewicht allgemein eingehen, also nicht tiefer, genau. Also es wird jetzt keine Folge, wo ich ganz, ganz lange darüber spreche, sondern nur nochmal ein ganz spezifisches Detail rausgreife, nämlich, dass ich unter einigen Reels, die auch von Tierarztinnen gepostet wurden, wo es um dieses Thema ging, habe ich gelesen, dass jetzt wohl dieser Trend von TikTok und auch der Magerwaren und so weiter, dass das jetzt wohl in der Hundewelt einziehen würde. Und wie es denn sein kann, dass wir unsere schlanken Hunde zeigen und dass wir unsere Magerwaren-Bilder doch nicht auf die Hunde packen sollen. Und dann denke ich mir so, ey Leute, wie verschoben muss eure Realität schon sein, dass ihr ganz normal gesund schlanke Hunde als zu mager bezeichnet und wirklich dicke Hunde. Und ich rede jetzt hier nicht von 100 Gramm zu viel oder so oder von so ein bisschen was, wo man sagt, ah ja, ist ja auch ganz gut, wenn der Hund mal krank ist, dass er auch was hat, was er abnehmen kann und nicht gleich direkt an die Muskeln geht, sondern ein paar Reserven hat. Alles fein, ne? Aber so dieses dicke Hunde sind halt oder sollten nicht normal sein. Und es wäre so schön, wenn schlanke Hunde normal wären und nicht direkt als zu mager abgestraft würden. Und es gibt nun mal einige Rassen, wenn die sehr kurzes Fell haben und die sind schlank und nicht mager, schlank. Dann siehst du, je nachdem, wie sie stehen, je nachdem, wie sie gerade atmen, du siehst halt, die Rippen leicht durchscheinen. Und zwar nicht so, dass du zwischen jeder Rippe nochmal drei Zentimeter nach innen greifen kannst, sondern so dieses leichte Durchschein. Natürlich ist es wichtig, dass dann auch das Rückgrat nicht total knochig nach oben raussteht, dass die Hüftknochen nicht aussehen, als wären sie, als wäre es ein armes altes Pferd, was 30 Jahre lang geschuftet hat und nicht genug zu essen bekommen hat. Also der Hund insgesamt sollte natürlich sehr gesund aussehen, muskulär gut dastehen. Das Fell sollte schön sein und glänzen. Aber wenn dann nur so ein paar Rippen zu sehen sind, heißt es halt nicht, dass der Hund zu mager ist. Und auch da, Achtung, gibt es so ein paar Rassen, wo selbst das mit den Hüftknochen halt so ist und wo es dazugehört und wo es rassetypisch ist. Nehmen wir den Azawak, nehmen wir den Saluki, den Podenko. Also es gibt einfach so ein paar. Da ist es normal, dass man ein bisschen mehr vom Knochengerüst sieht. Und natürlich gibt es dann im Gegenzug auch ein paar Rassen, wo es total normal ist, dass du auch keine Rippen siehst. Nehmen wir so die ganzen Molossa-artigen, die Bulligen und so. Gleichzeitig haben die trotzdem noch das Recht auf eine Taille. Und gleichzeitig haben irgendwie alle Hunde das Recht darauf, dass wir weder unsere persönlichen Probleme in Richtung Magerwahn auf den Hund projizieren, noch, falls wir sagen, Body Positivity und ich bin gegen Fatshaming und ich möchte, dass jede Körperform okay ist. Mag für den Menschen okay sein, weil der Mensch die Entscheidung treffen kann, okay, ich möchte jetzt dick sein, ich möchte mein Leben genießen, ich möchte mein Essen genießen und wenn ich deswegen zehn Jahre eher sterbe, ist mir das scheißegal, aber ich will das so. Fein. Deine Entscheidung, dein Leben. Aber nicht die Entscheidung für den Hund. Der Hund kann dir nicht sagen, wie lange er leben möchte, der Hund kann ja nicht sagen, ob er entzündliche Prozesse im Körper gerne haben möchte, dass er das gerne in Kauf nimmt, dafür, dass er mehr fressen kann jetzt, dass er sagt, okay, fütter mich ruhig fett, bis ich fünf bin und danach habe ich halt übelste Arthrose, Gelenkschmerzen und andere Probleme. Aber alles fein, das kann der Hund alles nicht tun. Und von daher, no. Schlanke Hunde. Ganz, ganz viel dafür werben. Und wenn ihr selber im Hundebusiness seid, wenn ihr Tierärztin seid, was auch immer. Und wenn ihr sagt, ich kann doch aber nicht jedem sagen, dass dein Hund zu dick ist, dann lobt doch laut und auffällig vor anderen, gerade so in Gruppensachen, lobt die schlanken Hunde und sprecht die anderen nicht an. Sagt, ach, der sieht aber schön aus, ach, sieht man ja selten so einen schlanken Hund, was auch immer, und alle anderen lasst sie rechts oder links liegen. Auch das ist ja möglich. So, genug jetzt dazu.

Gratisrat Zwischen Nähe Und Arbeit

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Dann habe ich noch eine andere Sache, die mich beschäftigt. Und das ist mir schon vor, ein paar Wochen durch den Kopf gegangen. Dann habe ich es aufgeschrieben, dann wollte ich es einsprechen, dann habe ich gedacht, ach nee, komm, ist irgendwie auch doof. Dann ist es jetzt aber wieder vermehrt aufgekommen. Jetzt fragt ihr euch, wovon redet sie denn überhaupt? Ich habe so ein bisschen ein Thema damit, wie ich es formulieren soll, ohne Menschen vor den Kopf zu stoßen und ohne quasi rüberzubringen, dass ich nicht kontaktiert werden möchte. Also es ist gerade echt so eine Gratwanderung, denn natürlich möchte ich mich austauschen, natürlich möchte ich Nachrichten und natürlich freue ich mich über jede, jede Nachricht. Aber dann gibt es manchmal so Sachen von, ich kriege Sprachnachrichten, sei es auf WhatsApp, sei es auf Instagram, wie auch immer, für mal eben einen Tipp. Wenn ich dann schaue, wie viele Sprachnachrichten das waren, von einer Person wohlgemerkt. Und jetzt bitte sich nicht eine Person, wer auch immer es hört, ich weiß, es hören mehrere, die mir auch viele Nachrichten geschickt haben. Fühlt euch nicht persönlich zwingend angesprochen, beziehungsweise wenn ihr euch persönlich angesprochen fühlt, dann hört noch zu Ende. Dann sind es teilweise 15, 20 Minuten, die ich erstmal hören darf, worüber ich nachdenke, worauf ich antworte und das in dem, womit ich eigentlich mein Geld verdiene. Das heißt, es sind teilweise 30 bis 45 Minuten, die ich mich mit einem Thema befasse, mit mal eben fix was zwischendurch, mal eben eine Meinung für irgendwas oder ach, ich wollte dir das mal erzählen, weil mir das passiert ist. Und das ist alles super und ich habe für mich keine Lösung, wie ich gut damit umgehen kann, diese Waage zu halten zwischen, ich möchte mich ja auch austauschen und ich möchte ja auch wissen, was in euren Kopfen vorgeht und ich möchte Rückmeldungen und ich möchte Berichte. Und gleichzeitig gibt es manchmal so Tage, wo ich so denke, oh wirklich, samstags abends, noch irgendwelche Familiendramen, Hunde, die sich zerfleischen, Bisswunden, was auch immer. Und natürlich möchte ich da reagieren und gleichzeitig bin ich aber selber vielleicht gerade total platt und müde und fertig. Kriege meine Arbeit, für die ich bezahlt werde in dem Moment, nicht hin, krieg's nicht geschissen. Und hab dann aber so das und dann sitze ich manchmal da und denke so, oh ja, aber es wäre irgendwie auch echt cool, wenn ich dafür, wofür ihr mich jetzt nutzt, für meine Expertise, wenn ich dafür auch irgendwie was bekommen würde. Wisst ihr, wie ich das meine? Und das ist so ein Struggle, so dieses, ich will ja nicht, dass jetzt alle aufhören, sich bei mir zu melden. Das will ich ja auch nicht. Das ist so dieses, ah, verdammt. Aber ich möchte auch manchmal nicht ganz viel Zeit investieren, wo irgendwie aber dann auch, ach, ich weiß auch nicht. Also ich möchte die Zeit schon investieren. Aber ich hätte sie gerne so, dass ich wüsste, es ist egal, ob ich jetzt Zeit in etwas stecke, wofür ich kein Geld bekomme, oder ich stecke Zeit in etwas, wofür ich Geld bekomme. Das wäre so geil, so zu sagen, oh ja, keine Ahnung, der Podcast bringt zum Beispiel so viel Geld ein, dass es scheißegal ist, ob ich mich zwei oder drei Stunden am Tag mich mit Leuten unterhalte, die mich nicht bezahlen. Aber das ist im Moment echt nicht drin und es ist so ein schwieriges Ding. Und eigentlich lasse ich euch da gerade einfach nur an dem teilhaben, was so durch meinen Kopf geht. Und ich weiß auch gar nicht, ob das gut ist. Und es soll auch kein Jammern sein. Also es ist, es ist echt ein Struggle. Also ihr merkt das wahrscheinlich einfach. Es ist echt so ein innerer, kleiner Kampf, so dieses, die Leute sollen sich bei dir melden und du möchtest das und das ist auch geil so und der Austausch ist mega wertvoll und ich finde es auch total wichtig zu wissen, was in euren Köpfen vorgeht. Ich finde es wichtig zu wissen, was sind die Themen, die ihr mit euren Hunden habt, weil das ja dann auch die Sachen sind, die ich im Podcast nutzen kann, wo ich recherchieren kann, wo ich mir auch Gästinnen einladen kann, zu sagen, ah, okay, die Person XY hat vermeldet, dass das und das sie viel beschäftigt, da fällt mir doch der und der ein, mit dem könntest du da mal drüber reden, kannst du eine Folge draus machen. Also es ist ja auch mega wertvoll. Gleichzeitig bringt es mir aber gerade absolut nichts dahin, wo ich es brauche. Also viel zu wenig einfach nur. Und dann ist diese Zeit so wertvoll und sie vergeht und ich müsste eigentlich mich um ganz andere Sachen kümmern, sei es um dankbarerweise habe ich jetzt Übersetzungsaufträge, was mega ist. Aber die brauchen natürlich auch Zeit, aber dann kommt endlich so ein bisschen was rein. Die Einzelstunden nacharbeiten, aber Einzelstunden, wer jemals selbstständig war, der weiß, dass von Einzelstunden alleine kannst du halt auch nicht leben. Workshops, planen, organisieren. Michael und ich, wir wollen gerne im Herbst noch ein gemeinsames Event auf die Beine stellen. Ganz liebe Grüße an Almut, die da schon drauf wartet und auf den Termin wartet und hofft, dass es stattfinden wird. Das heißt, auch da wieder Unterkünfte recherchieren, Pläne machen, was kann man irgendwie auf die Beine stellen. Und das ist alles momentan noch quasi unbezahlt. Da steckt nichts drin. Und ja, ich glaube, ich drehe mich im Kreis und vielleicht sollte ich das jetzt auch einfach loslassen. Und ihr habt einfach mal so ein Stück damit gehört und vielleicht hat einer von euch irgendwie eine Idee, ob es dafür eine Lösung gibt oder bleibt es einfach ein ewiger, ein ewiger innerer Kampf zwischen, ich möchte mich austauschen, ich möchte mich unterhalten und gleichzeitig ist es manchmal so, wow, du hast dich jetzt 45 Minuten mit was befasst, wofür du einfach kein Geld bekommen hast. Du hast keine Zeit für dein Hobby gehabt und ja, ein Kreis. Also es ist irgendwie ein komischer Kreis und ich krieg ihn nicht durchbrochen und auch nicht geschlossen ist er. Geschlossen ist er, denn er bleibt kreisförmig. Ja, also falls irgendeiner eine super gute Idee hat, meldet euch, haut raus.

Bauchgefühl Braucht Erfahrung

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Und das Dritte, so in diesem heutigen Dreijahrgespann quasi, ist nochmal das Thema Bauchgefühl. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal irgendwo kurz angesprochen hatte. Vielleicht auch in der Folge mit Jana, ich bin gerade nicht ganz sicher. Aber auch das ist mir in letzter Zeit wieder sehr öfter über den Weg gelaufen, dass Leute zu mir gesagt haben, ah ja, es wäre so cool, wenn die Menschen mir auf ihr Bauchgefühl nicht so viel nachdenken, nicht so viel lesen und sich verrückt machen lassen. Und gleichzeitig dann denke ich, ja, das wäre mega geil. Dazu muss das Bauchgefühl aber auch da sein. Und damit Bauchgefühl da sein kann, brauchst du Erfahrungen, die du gesammelt hast mit den Lebewesen. Sei es jetzt Hunde, sei es andere Tiere. Du kannst nur ein Bauchgefühl dazu haben, wie, also ob es da Meerschweinchen zum Beispiel gut oder schlecht geht, weil du schon sehr viele Meerschweinchen hattest und weil du genau weißt, wenn das so und so sich verhält, dann ist irgendwas nicht in Ordnung und dann entwickelst du da auch ein sehr frühes und sehr zeitiges Bauchgefühl. Hattest du noch nie ein Meerschwein, wo soll denn dann ein Bauchgefühl bezüglich des Meerschweins herkommen? Und natürlich kannst du generalisieren. Das heißt, wenn du schon sehr viele Tiere hattest und dann kommt da die nächste Tierart dazu, dann kann es schon sein, dass du auch da dein Bauchgefühl, was du durch die anderen Tierarten entwickelt hast, also wo du einfach Erfahrung gesammelt hast, dass du das darauf anwenden kannst. Aber trotzdem brauchst du halt schon mal so ein bisschen einen Erfahrungsschatz. Und das natürlich auch für Hunde. Also ein Ersthundehalter oder eine Ersthundehalterin, ein Ersthundemensch, der noch nie einen Hund hatte, in dessen Familie noch nie ein Hund war, der keine Freunde mit Hunden hat, der auch nicht regelmäßig in den Ferien im Tierheim oder sonst wo ausgeholfen hat, also der einfach noch keine Berührungspunkte zum Hund hatte, außer vielleicht Social Media, und der sich dann einen Hund holt, woher soll der denn ein Bauchgefühl für einen Hund haben? Okay, packen wir noch hinzu, er hatte auch noch nie irgendein anderes Tier und auch noch nie Berührungspunkte zu einem anderen Tier. Klar, wenn er schon sein Leben lang auf irgendeinem Bauernhof oder sonst irgendwas gelebt hat und das Einzige, was sie nicht hatten, war ein Hund, aber alle anderen Viecher waren da, Katzen waren da und so weiter, dann kann ich mir schon vorstellen, dass auch da wieder so ein gewisses Gefühl fürs Tier da ist, fürs andere Lebewesen, sich da einfühlen und auch ein bisschen ahnen, okay, was könnte wie sein. Aber nehmen wir einen Menschen, der wirklich nichts mit Tieren zu tun hatte, wie soll der ein Bauchgefühl dafür haben? Woher soll das kommen? Bauchgefühl beschreibt ja letztendlich nur Erfahrungen, die unser Körper gemacht hat, unser Gehirn gespeichert hat und die dann aus dem Unterbewusstsein super schnell über das Rückenmark bis runter zur Nervenlinie vom Bauch verarbeitet werden können und wo sich dann so ein bisschen was entwickeln kann. Aber wenn du die nicht gemacht hast, hast du das nicht. Von daher, ja, ich wünsche mir auch mehr Bauchgefühl. Ich wünsche mir, dass die Leute, die ein Bauchgefühl haben, dass die sich davon nicht abbringen lassen, dass die wieder lernen, vermehrt darauf zu hören, wenn es denn da ist und gleichzeitig zu schauen, wenn wir jetzt sagen, du musst dein Bauch wieder mehr vertrauen, kann dieser Mensch, dem ihr gegenüber sitzt oder steht oder mit dem ihr gerade sprecht, könntet ihr das überhaupt? Also hat er denn diesen Erfahrungsschat? Redet ihr denn da mit jemandem, der schon ganz lange Viecher um sich hatte und wo ihr so denkt, boah, eigentlich komm, du weißt es doch und du kannst es doch und jetzt hast du hier dich verrückt machen lassen von Hinz und Kunst und von all den Aussagen, die dir auf der Hundewiese begegnen und sonst irgendwas, dann könnt ihr natürlich sagen, ah, vertrau doch deinem Bauchgefühl, vertrau dir wieder mehr, vertrau deinen eigenen Entschlüssen und deinen Entscheidungen. Oder habt ihr da jemanden vor euch, der einfach noch nie irgendetwas mit dem Thema, worum es geht? Das muss ja gar nicht mal unbedingt der Hund sein, das kann auch irgendwas anderes sein, noch nie irgendetwas damit zu tun gehabt. Ja, woher soll der denn dann ein Gefühl dafür haben? Das vielleicht und da auch ein bisschen achtsam zu sein, wem schleudere ich welche Phrase um die Ohren.

Arbeitsalltag Workshops Und Zeitdruck

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So, das ist jetzt eine relativ kurze Folge auch. Tut mir leid. Morgen früh düß ich los zu den Bundeshundespielen, gebe einen Carnicross-Workshop, fahre danach auch direkt wieder zurück, damit ich Samstag nicht noch auf der Autobahn verbringe den halben Tag, sondern direkt weiterarbeiten kann. Und ja, eine Assistenz, das heißt, da läuft halt nicht so viel am eigenen Business. Da heißt es einfach nur, die Existenz zu sichern und zu schauen, dass dann wieder darüber Zeit fürs eigene Business geschaffen wird. Ja, und dann schauen wir mal, wie das so weitergeht. Darf auch oder ich möchte gerne auch noch so einige Sachen zurechtschnippeln. Ich habe das Handy voller geiler Materialien. Videos, Fotos, Filme, Videos und Filme ist doppelt gemobbelt, sorry. Also Sachen, die ich verarbeiten könnte, wo ich Texte drauflegen könnte und so weiter. Und es ist so viel. Aber es ist halt auch jedes Mal dieses Sortieren, raussuchen, schneiden, fertig machen, mal gucken.

Welpe Beim Wave Gotik Treffen

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Ich hoffe sehr, dass ich jetzt am Wochenende das mit dem Wave Gotik-Treffen machen kann. Ah, vielleicht ist das ja auch noch was, was ich jetzt direkt ansprechen. Für alle, die, die nicht auf Instagram sind und das nicht sehen werden, oder denen es Instagram mal wieder nicht ausspielt, weil es ja nicht so ist, nur weil ihr mir folgt, dass ihr das dann auch automatisch seht. Der Davy, der kleine Shady Web, war ja mit auf dem Wave Gotik-Treffen in Leipzig. Also natürlich nicht fünf Tage lang beim Festival, sondern ich bin freitagsnachmittags mit meinem Cousin zum sogenannten viktorianischen Picknick in den Clara Zetkin-Park in Leipzig gefahren. Und da ist immer von 14 bis 17 Uhr, also tatsächlich dauert es auch ein bisschen länger noch, die Möglichkeit für einen sehr großen Teil der Wave-Gotiktreffen Teilnehmer. Seien es jetzt, wie früher hat man ja einfach nur Gothic oder Grufty gesagt, also sehr, sehr, sehr, sehr, sehr früher. Jetzt gibt es da ja unfassbar viele Subströmungen und die brezelt sich dann so richtig geil auf. Ganz viel natürlich auch in historischen Gewändern, aber auch sehr, sehr viel so mit Fantasy, mit faulen, ähnlichen Hörnern auf dem Kopf, Elben, Elfen, was auch immer, also ganz, ganz viel habt eine Vorstellung im Kopf und es ist garantiert da irgendwo vertreten, Furry-Friends aber auch, also es ist wirklich alles. Und die picknicken da halt einfach zwei, drei, vier, fünf Stunden. Und du kannst dann als Leipziger da so durchwandeln und schauen oder dich mit dazusetzen und Fotos machen natürlich. Also die Sachen werden ja auch extra zur Schau getragen. Und also es ist ein richtig, richtig tolles Ambiente auch und die Leute sind halt mega offen und freundlich und nett. Und jetzt am Freitag war das Wetter halt auch richtig geil. Du bist da sehr in der Nähe von der Weißen Elster oder vom Elster Kanal und kannst halt Hunde, wenn du die dabei hast, auch mal ins Wasser lassen, trinken lassen. Das ist ganz cool. Und ich habe Davy halt mitgenommen, weil ich so dachte, ich kenne den Park, ich weiß, wie es da ist, ich weiß, im Notfall kann ich auch so ein bisschen ausweichen. Ich muss nicht ins große Getümmel. Es ist aber auch jetzt kein Konzertlärm oder so, sondern einfach nur normale Menschen, die da reden. Fahrradfahrer aber auch, Kinder, also so ein bisschen von allem etwas. Und ja, habe ihnen ganz, ganz viel getragen auch. Wir haben nicht direkt natürlich am Park parken können, sondern mussten ein gutes Stück laufen. Ich glaube, so anderthalb Kilometer, da habe ich ihn getragen durch die Stadt, dann hat er Straßenbahnen gesehen, Autos nochmal, weil Autos fand er auch so ein bisschen gruselig. Also sehr viele Geräusche mitbekommen, sehr viele Eindrücke mitbekommen. Im Park konnte er aber auch dann einfach auf der Wiese liegen, unter all diesen Menschenmassen, hat sich hingelegt, hat seine Stöckchen gekaut, hat ein Kaninchenohr von mir bekommen. Und ich habe ihn natürlich die ganze Zeit beobachtet und habe geschaut, okay, wann wird es zu viel, wann wird er vielleicht doch unsicherer, als er eigentlich vom Typ her ist, einfach weil es zu viele Rei sind. Aber tatsächlich hat er das, ich glaube, dreieinhalb Stunden mega geil mitgemacht. Er brauchte ja nichts tun, außer da sein und beobachten, wahrnehmen, verarbeiten. Er wusste, ich bin die ganze Zeit da. Immer wenn wir uns von A nach B bewegt haben, wurde er halt getragen, damit er da nicht durch die ganzen Beine durch muss. Und ich hatte das Gefühl, es hat ihm sehr, sehr gut getan. Kann aber trotzdem nicht sagen, macht das alle mit euren Welpen, dass ihr irgendwo hingeht, wo es super voll ist und wo super viel los ist. Weil bei einem auch nur ein bisschen nicht ganz so sicheren Typen Hund kann das ganz schön nach hinten losgehen, also schief gehen. Einfach weil, wenn es zu viel wird, dann kippt es und dann ist es schwer, das wieder da rauszubekommen. Also da braucht es dann schon so ein bisschen die Beobachtungsgabe zu schauen, okay, wann wird es zu viel, wann braucht der Abstand, wann muss er da wieder raus? Und wenn das aber alles fein ist, also wenn ihr sagt, ah ja, ich kann meinen Hund oder Hund im Allgemeinen echt gut einschätzen und ich kriege schon ganz gut raus, wann das kippen könnte und wann auch nicht, dann macht sowas einfach, weil das ist cool, wo kann er ein Welpelmeer mitnehmen, wo kann ein Welpemer erleben, als bei solchen Sachen. Und ja, genau. Also da war ich so richtig beseelt. Das hat mich auch froh gemacht. Das ist eher so die Szene, die ich sehr mag und wo ich mich sehr wohlfühle und wo ich gerne viel mehr drin wäre, wenn ich Zeit für sowas noch hätte.

Abschluss Und Unterstützung Für Den Podcast

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Aber ja, von daher, damit schließe ich das Ganze, weil das ein schönes positives Thema ist. Und ich wünsche euch eine ganz wunderbare Zeit, wo auch immer ihr seid, wann auch immer ihr seid und hoffe, von euch zu lesen oder zu hören, trotz all meiner inneren Struggles. Und ja, verspreche euch, es kommt dann auch ab nächste Woche wieder Qualitätskontent. Ich drück euch. Und da ich da nicht bei allen Folgen dran denke, hier noch die obligatorische Werbung. Wenn ihr den Podcast unterstützen möchtet, wenn ihr wollt, dass ich weniger damit struggle, wofür ich meine Zeit einsetze und dafür mehr mit euch auch einfach so kostenlos in Kontakt gehen kann, dann schaut doch gerne mal in die Shownotes, auf welche Arten und Weisen ihr den Podcast stützen könnt. Ich freue mich auf jeden Fall dann mega, mega sehr. Und denkt bitte daran, es muss nicht immer finanzielle Unterstützung sein. Jedes Teilen, jedes Erwähnen, jedes auch im realen Leben, nicht nur auf Social Media, jemandem empfehlen hilft so ungemein und unfassbar doll. Und ich bin euch dafür unfassbar dank. Ich drück euch, ich hab euch lieb und bis bald.

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