Paws & Personality
Ehemals „VON NULL AUF HUND®“ – Ein Podcasterlebnis bei dem Du anfänglich den gestressten Geschäftsmann Michael Arenz auf seiner spannenden Reise begleitest, als er die Herdenschutzhündin Niki adoptiert. In diesem Hundepodcast teilt die Hundetrainerin Sandra Oliver ihre Erfahrungen, um Dir tiefgreifende, lustige, traurige, kurz: vielfältige Einblicke in die Mensch-Hund-Beziehung zu geben. Wir beleuchten die Freuden und Herausforderungen des Lebens mit einem Hund. Der Podcast bringt Hundeliebhaber zusammen und bietet einen reichen Wissensschatz – von den neuesten Themen in der Hundewelt bis zu praktischen Tipps für ein harmonisches Zusammenleben. Tauch in tiefgründige Diskussionen über Hundefutter, Tierschutz und das ideale Hundekörbchen ein, ergänzt durch spannende Gäste und unterhaltsamen Quatsch – eine perfekte Mischung aus Information und Spaß, kostenlos überall wo es Podcasts gibt!
Paws & Personality
Laufgedanken - Sommer, Sommer, Sommer :)
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Unter dem Dach steht die Luft, der Ventilator bleibt aus und trotzdem will ich dir ein Update geben, weil gerade vieles gleichzeitig passiert: verschobene Termine, drei fertige Folgen, die noch auf Freigabe warten, und ein Alltag, der schneller ist als jede Sommerpause. Aus dieser Hitze heraus denke ich laut über die Klimakrise nach und darüber, was sie mit Hundehaltung macht: Werden Dachgeschosswohnungen irgendwann ein Ausschlusskriterium, brauchen wir Nachweise für Klimaanlagen, und warum ist das Wohl von Hunden oft besser organisiert als das von Menschen?
Das und noch mehr in der heutigen Folge! :)
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|paws & personality® Podcast|
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„paws & personality®" ist ein Podcast von Sandra Oliver.
Fotografie: Christiane Münchhausen | ...
Sommerpause Fällt Aus
SPEAKER_00He ho he ho und hello. So, während viele andere Podcasts in der Sommerpause sind, das hätte ich vielleicht auch mal lieber machen sollen, versuche ich euch zumindest hier noch ganz kurz etwas auf die Ohren zu geben. Denn ein bisschen hängt es gerade. Ein paar Aufnahmetermine sind nach hinten geschoben worden. Und drei Folgen, die ich schon fertig habe, da hängt es daran, dass die Person, die sie absegnen darf, dass sie auch wirklich online dürfen, so wie sie sind, dass die gerade vier Wochen im Urlaub ist. Ich bin ein bisschen spät fertig geworden mit der Bearbeitung und naja, so ist es halt dann manchmal. Und deswegen kann ich diese drei Folgen auch nicht nutzen. Und mehr habe ich gerade nicht. Also müsst ihr jetzt tatsächlich mit mir alleine nochmal vorlieb nehmen. Ja, was soll ich sagen? Es ist heiß. Ich bin hier direkt unterm Dach. Das heißt, es ist super heiß. Ich kann den Ventilator nicht laufen lassen, während ich aufnehme. Es
Dachgeschoss Hitze Und Klimakrise
SPEAKER_00ist sehr heiß. Und da habe ich darüber nachgedacht, als ich so heute auch rumgefahren bin im Auto und da kam ich aus der Dachgeschosswohnung von Nico und wusste, okay, bei uns ist es jetzt auch nicht so viel wärmer. Ich überlege, ob jetzt neuerdings dann Tierschutzvereine bald, wenn die Klimakrise so weiter vor sich hin kriselt, was sie tun wird, weil es ändert sich ja auch in der Politik nichts großartig, dass die Tierschutzvereine dann ja vielleicht auch sagen könnten, okay, bisher vermitteln wir nicht an arbeitende Menschen, weil die nie zu Hause sind und auch nicht an Arbeitslose, weil die kein Geld haben und auch nicht an Menschen mit Kindern und nicht an Menschen ohne Garten und nicht an Menschen mit Gärten und überhaupt vermitteln wir so gar nicht gerne. Das ist jetzt sehr überspitzt dargestellt und ich weiß, dass das nicht alle Tierschutzvereine betrifft. Aber in diese Riege der überspitzten Darstellung würde doch dann auch passen. Wir vermitteln jetzt nicht mehr an Menschen, die unterm Dach wohnen. Weil da ist es doch viel zu warm für die Hunde. Und wenn das jetzt in den nächsten Jahren noch länger, noch wärmer wird, dann ist das doch durchaus ein sehr vernünftiger Grund zu sagen, nö, machen wir nicht. Oder man muss nachweisen, dass man eine Klimaanlage hat. Vielleicht funktioniert das ja dann. Also vielleicht sagen die dann, doch, machen wir, aber nur, wenn sie uns glaubhaft versichern können oder wenn wir bei der Vorkontrolle die Klimaanlagen alle sehen, damit es den Hunden auch wirklich gut geht. Und dann wünsche ich mir manchmal, die Leute würden sich auch darum kümmern, dass ich eine Klimaanlage bekomme. Warum gibt es da keine Kontrollen? Und irgendwie Menschen, die sich darum scheren, dass bei mir alles okay ist. Dass ich zum Beispiel ein stressfreies Leben habe. Genau. Es wird ganz, ganz viel drauf geguckt, dass die Hunde auf gar keinen Fall Stress haben. Aber wer schaut denn, wie viel Stress ich habe? Und warum kommt da nicht irgendwie die Stresspolizei und sagt, nee, also diese Woche hast du jetzt schon 70 Stunden gearbeitet, du solltest vielleicht mal aufhören und mal eine Pause machen. Guck mal, du hast schon die und die Stresssymptome. Vielleicht gähne ich dann auch oder hab eine Stressfalte im Gesicht oder so. Das ist dann bei Menschen normalerweise die Falte wahrscheinlich zwischen den Augen braun. Ich glaube, das ist eine Stressfalte. So, und dann kommt halt die Stresspolizei und rettet einen. Das wäre cool. Aber es wird nur bei Hunden gemacht.
Wer Schützt Menschen Vor Stress
SPEAKER_00Das soll jetzt nicht aussagen, dass wir bei Hunden nicht auch darauf achten sollten, dass sie nicht zu viel Stress haben, aber auch da wieder es nicht übertreiben. Was kann ich euch noch erzählen? Ich war ja bei ChemKNS und habe da am Check-In wiedergearbeitet. Das war wieder total cool. Ich habe ja auch sehr viele Leute, auch viele, die den Podcast hören, das weiß ich, getroffen und gesehen und ganz oft ist leider viel zu wenig Zeit, um sich mit jedem auch wirklich ausführlich zu unterhalten. Also ich wünschte, diese Zeit wäre da, aber die ist nicht da. Da kann ich vielleicht einfügen, wer Bock hat, sich mehr auszutauschen, werdet Podcast-Supporter und kommt in den monatlichen Zoom, wo Fragen gestellt werden können, aber auch einfach, also so Hundetrainingsfragen oder philosophische
Camp Canis Schicht Und Pannen
SPEAKER_00Fragen und halt ganz viel Austausch stattfinden kann. Werbung Ende. Und ja, das ist immer ganz cool, da die Menschen zu sehen und die Hunde auch in der Entwicklung zu beobachten. Dann gibt es ja auch Hunde, die sehr schüchtern am Anfang am Check-in waren und dann über die Jahre so auftauen. Das ist echt immer ganz mega genial. Und dann hatte ich eigentlich geplant, Sonntag nach Hause zu fahren nach der Arbeit, nachdem ich mich um die Hunde gekümmert habe. Aber irgendwie, ich weiß nicht, ob ihr das schon in Michaels Storys gesehen habt, irgendwie war ein bisschen der Wurm drin und der Hennes hat sich den Oberschenkel, wo auch immer, aufgeschnitten und musste getackert werden. Und dann hat der Lobo noch einen ebenbürtigen Gegner gefunden, nicht in unserer Gruppe und hat sich auch ein bisschen geprügelt, woraufhin Michael sich ein Band gerissen hat oder angerissen hat. Ich glaube, es ist sogar gerissen. Verzeiht mir, dass ich es nicht ganz genau weiß. Ich komme aus einer 36-Stunden-Schicht von Nico. Ja, und er war beim Arzt, als ich dort war. Genau. Und dann bin ich natürlich auch nicht Sonntag nach Hause gekommen, sondern erst Montag, sehr spät abends. Und dann Dienstag war ein bisschen aufräumen, ein bisschen Auto sauber machen und dann abends zur Schicht und heute Morgen nach Hause, wo ich dann den Pad eingeladen habe und wir sind zur Physio, weil das Hundewohl natürlich an erster Stelle steht. Da hätten wir wieder das mit der Stresspolizei. Wo kommt die Regenerations- und Erholungspolizei und sagt, Sandra, du müsstest auch mal zur Physio und das wird dir jetzt zwangsverordnet oder so. Nee, die gibt es nichts. Ich darf mich selber Nova fohnen. Also ich habe so ein Gerät, mit dem man wie so eine Massagepistole nur in etwas ausgefeilter für Physiotherapeuten. Das darf ich mir dann immer mal zwischen die Schulterblätter klemmen, damit mein Rücken nicht total dicht macht. Ja, so sieht das aus. Aber so schnell geht es, dass dann auch nicht allzu viel Zeit ist, sinnvoll hier einen Podcast für euch vorzubereiten. Und dann hört ihr halt das, was ihr gerade hört. Zu der Hitze möchte ich eigentlich auch gar nicht so viel sagen, weil ich glaube, da gibt es schon ganz, ganz viel, was in den sozialen Medien geschrieben steht oder auch in Podcasts schon besprochen wurde. Wir hatten auch schon Folgen zum Thema Wärme und
Abkühlung Für Hunde Im Alltag
SPEAKER_00Hitze und was so gemacht wird. Ich werde auf jeden Fall, heute Nachmittag geht es dann los nach Leipzig, Fünf-Stunden Fahrt zum Glück im klimatisierten Auto. Ich werde auf jeden Fall dort dann den Hundepool bei meinen Eltern in den Garten packen, den die Hunde natürlich nicht freiwillig annehmen, also wo ich sie dann immer reinstellen darf und so ein bisschen mit den Händen, Bauch und Beine kühlen darf. Und dann hängen wir da im Schatten ab. Die Einzelstunden, die ich habe und auch den Social Walk habe ich auf sehr früh morgens gelegt. Ich glaube, das ist der früheste Social Walk aller Zeiten. 6.30 Uhr am See treffen wir uns. Und da wird es sicherlich noch erträglich sein. Alles andere ist einfach mal überhaupt nicht machbar und nicht möglich. Und auch da bin ich gespannt, wie sich das im Laufe der Klimakrise, die die nächsten Jahre ja noch fortschreiten wird, entwickeln wird. Es ist ja so schon schwierig, Outdoor-Hundetraining zu machen, wenn wettersensible Hunde da sind. Also ich habe ja auch durchaus im Herbst, im Frühjahr im Winter Absagen, weil zu kalt, zu nass, zu irgendwas. Hitze ist natürlich auch vollkommen verständlich, wenn da abgesagt wird, weil es bringt ja überhaupt nichts, mit einem Hund zu trainieren, der einfach nur fix und fertig ist und nur noch seine Ruhe haben will und sich irgendwo runterkühlen möchte und hecheln will. Und ich glaube, auch die Menschen sind dann nicht so aufnahmefähig. Aber das ist natürlich dann auch nochmal eine Herausforderung für das Hundetraining als Job. Weil wenn es aus so vielen Gründen ausfallen kann, brauchst du einfach nochmal ganz andere Einnahmemöglichkeiten, die das Ganze dann ausgleichen. Also gerade wenn du als hundetrainierender Mensch unterwegs bist, der sich auf so Einzelstunden fokussiert und gar nicht mal so auf die Gruppensachen, die natürlich viel mehr Geld reinbringen und damit solche Ausfälle auch ausgleichen. Also es ist ja nicht so, dass Hundetrainingsmenschen reich werden über die Gruppenstunden, weil da dann in einer Gruppenstunde
Hundetraining Als Job Bei Extremwetter
SPEAKER_00vielleicht auch mal 300, 400 Euro zusammenkommen, sondern damit wird ja ganz viel ausgeglichen. Und das wird spannend. Also auch wenn dann diese Gruppensachen ausfallen müssen wegen Hitze, Stürmen, Gewitter, was auch immer, dann ja, ich bin da mal sehr, sehr gespannt, wie das weitergeht oder ob wir irgendwann in ferner Zukunft, also so in zehn Jahren vielleicht, wenn das weiter so rasant geht, nur noch zu Hause trainieren mit Klimaanlage oder ob es dann nur noch klimatisierte Trainingshallen gibt? Ja, schauen wir mal. Ist das jetzt eine Dystopie? Wahrscheinlich, ne? Das ist interessanter Gedankengang. Ich weiß gar nicht, was ihr. Habt ihr da schon mal drüber nachgedacht? Wie seht ihr das so? Wie empfindet ihr das? Habt ihr da auch irgendwelche Gedanken zu? Unsere müssen auf jeden Fall jetzt nicht viel machen. Wir versuchen, wie alle anderen auch, so gut es geht, so früh wie möglich morgens und so spät wie möglich abends zu gehen. Wir geben ihnen nach Möglichkeit kalte Sachen, Bockel, Schleckmatten, alles, was wir so da haben. Bei sieben Hunden finde ich es tatsächlich etwas schwierig, sieben Bockel vorrätig zu haben, weil die doch sehr viel Platz wegnehmen. Aber wir haben einen und dann dürfen sie nacheinander schlecken. Dann haben sie direkt noch ein Frustrationstoleranztraining. Diese Eiswürfelform, die man dazu hat, die ist ja ganz praktisch. Da hat man ja dann mehrere Eiswürfel drin. Das heißt, wenn einer ausgelutscht ist, kann der nächste seinen Foggel bekommen. Focke ist die Füllung. Und die Schleckmatten nehmen wir auch gerne, aber die sind halt viel schneller abgeschleckt als dieser Eiswürfel da in diesem Boggel. Aber das finden die Hunde ganz cool. Und dann mit den Arbeitshütis, die natürlich gerne trotzdem was für den Kopf haben wollen. Also trotz der Hitze ist Pat, wenn das jetzt so wie gerade eben neun, zehn Tage so sehr warm ist, dann schon so, dass er sagt, naja, aber langweilig ist mir trotzdem. Dann versuche ich halt beim Ventilator ein paar Tricks und Sachen zu machen oder Physioübungen zu machen, wo nicht viel Bewegung involviert ist. Aber trotzdem ein bisschen nachdenken und dann kommen wir so eigentlich ganz gut über die Runden. Ich glaube, da hat auch jeder so seine eigenen Strategien. Es ist auch jeder Hund anders, jeder Mensch lebt ja auch anders mit dem Hund. Wer direkt am Wasser lebt, geht wahrscheinlich auch viel ans Wasser. Das habe ich auch versucht. Es hat ja darin geändert, dass Petz sich kurz vor Campcanis den Ballen aufgeschnitten hat. Also ja, Scherben am Wasser sind halt auch oft ein Risiko. Ich glaube, das geht so Hand in Hand, weil leider sehr viele Menschen die Gewässer nutzen und dann ihren Müll da liegen lassen. Und wenn dann die Glasflaschen kaputt gehen. Ihr kennt das leidige Thema ja wahrscheinlich
Erste Hilfe Bei Schnittwunden
SPEAKER_00auch. Bei Ballenverletzungen gehe ich ja inzwischen schon gar nicht mehr zum Tierarzt. Also ich habe mir Pfotenverbände schon so perfekt angeeignet, da wird dann desinfiziert, verband drauf, regelmäßig gewechselt, geschaut, ob es sich entzündet oder nicht. Und wenn es sich nicht entzündet, dann heilt das einfach so von innen nach außen. Ja, wir haben inzwischen einen Vorrat an Sachen, die man drauf machen kann. Beta-Isodonna, Silberspray, Blauspray, alles Mögliche. Und dann passt das. Also, ja, wenn ich jetzt wegen jeder Schnittwunde, ist jetzt nicht so, dass es wöchentlich passiert, aber bei sieben Hunden und regelmäßiges ans Wasser gehen, haben wir bestimmt ein-, zweimal am Jahr eine Schnittwunde leider. Da passt, also das ist einfach oft genug, dass man das regelmäßig übt. Und das ist vielleicht auch so eine Empfehlung für euch. Macht einen Erste-Hilfe-Kurs, lernt so ein paar Sachen, dann spart ihr euch den einen oder anderen Gang zum Tierarzt. Und natürlich auch nur, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr das gut einschätzen könnt. Aber ich habe ja schon, seit ich ein sehr kleines Kind bin, Viehzeug und Hamster, Ratten, Meerscheine, Mäuse, alles. Und dann natürlich auch Hund und Katze irgendwann. Und kann inzwischen schon echt gut einschätzen, wann eine Wunde, wie aussieht, ob das von alleine verheilt, ob ich einen Tierarzt brauche, ob da Antibiose rein muss oder nicht. Und das ist eigentlich so ganz cool. Also da bin ich sehr froh über die Fähigkeiten, die ich im Laufe der Jahre mir erworben habe, um so Sachen verbinden zu können oder auch behandeln zu können und zu sagen, okay, das ist was, das kriege ich alleine hin. Da sparen wir uns einfach diesen Weg in die Praxis, da sparen wir uns das Rumsitzen im Wartezimmer und natürlich sparen wir uns auch ein bisschen Geld, auch wenn ich das den Tierärzten gönne. Aber ja, das ist so ganz cool. So, ich komme jetzt von einem ins nächste. Wo komme ich denn als nächstes hin?
Ressourcen Verteidigen Richtig Lenken
SPEAKER_00Vielleicht zu Davey. Der hat gestern entdeckt, dass man Ressourcen ja vielleicht auch verteidigen könnte. Also bisher war er da sehr höflich und nett und bei sich bleibend. Und wir haben ja, oder wir passen ja sehr auf. Also wenn er gerade frisst, dann darf da auch keiner ran. Das ist ja bei uns sowieso die gängige Regel. Wer etwas zu essen hat, wird in Ruhe gelassen. Einfach damit es nicht zu Situationen kommt, dass jemand das Gefühl hat, er müsste es selber verteidigen. Natürlich, wenn wir dann mal umdrehen und einer ist doch wieder vorwitzig, dann dürfen die auch Bescheid sagen, dann dürfen die auch sagen, ey nee, das ist mein Futter, jetzt hau mal hier ab, auf eine angemessene Art und Weise. Aber aus diesem Grund hatte Davey einfach bisher noch keine Veranlassung dazu zu sagen, du darfst ja jetzt hier nicht ran oder lang oder was auch immer. Aber gestern hatte er eine Schleckmatte bekommen von Michael und mit halt mit gefrorenem Krimskrams drauf, ich glaube, Joghurt und Fred und Feli Tetrapack, Nassfutter, was ich auf der Messe noch ergattert hatte und mitgebracht hatte. Und das muss so genial gewesen sein, dass er den Hennes tatsächlich, und Hennes ist nicht klein, ne? Davey, dieser Mutbolzen, dass er den Hennes tatsächlich vertrieben hat. Also er hat ihm nachgesetzt und hat gesagt, nee, das bekommst du nicht und hau jetzt hier ab. Da hat er natürlich auch einen kleinen Anranzer bekommen, weil Bescheids sagen und Bescheids sagen sind zwei verschiedene Dinge. Das heißt, dieses angemessene Bescheids sagen darf er auch noch lernen. Er darf natürlich knurren und er darf auch meine Lefte hochziehen und dann darf er warten, wie der andere reagiert und nicht direkt nachsetzen und knurrend und schnappend hinterher machen. Das ist nicht okay. Ja. Ah, und da bin ich auch sehr gespannt. Ich fahre nämlich, wenn ich jetzt nach Leipzig fahre, habe ich diesmal beschlossen, dass ich ausnahmsweise Montagmorgen zurückfahre, weil ich noch so ein paar mehr Sachen dort zu tun habe. Das ist ganz wunderbar, weil für Sonntag sind 41 Grad angesagt, wenn man dann Dinge zu tun hat, das wird bestimmt schön. Aber da ich Montagmorgen zurückfahre, habe ich mich mit Davys Züchterin verabredet, die auf meinem Heimweg quasi fast an der Strecke wohnt. Fast. Sie kommt mir ein Stück entgegengefahren und wir gehen da spazieren. Und dann sieht sie den kleinen Schatz auch wieder und er sieht seine Schwester wieder. Und ich bin mal gespannt, ob die sich noch wiedererkennen oder ob das jetzt doch schon zu lange her ist. Ja, auf jeden Fall werden sie sich aber bestimmt trotzdem freuen und trotzdem miteinander spielen. Gehe ich jetzt erstmal davon aus, aber wir werden sehen, wir werden sehen.
Welpen Bewegung Und Gesundes Gewicht
SPEAKER_00Oh, und auch wenn ihr das Thema dicke Hunde wahrscheinlich nicht mehr hören könnt, könnt. Ich habe auch wieder bei Camp Cannes sehr viele dicke Hunde gesehen. Und habe aber in den anderthalb Wochen davor, ich weiß nicht genau, wann das war, so eine Fortbildung besucht vom VdH und von der Gesellschaft für Kynologische Forschung, wo der Herr Dr. Professor Martin Fischer heißt er, glaube ich. Den Vornamen weiß ich nicht genau, den Nachnamen ist auf jeden Fall Fischer, einen Webinar gehalten hat zur Entwicklung des Hundewelpen, was quasi so Knochen und Strukturen und so etwas angeht. Und der hat ja auch vor einigen Jahren dieses Buch Hund in Bewegung rausgebracht, wo er so Bewegungsstudien gemacht hat, mit Hunden auf Laufbändern, mit so angeknöpselten Elektroden, damit man ganz genau sehen kann, was sich wann wie, wo bewegt. Und die haben da so mega geile Laufbänder, wo man auch die Druckpunkte sehen kann, welches Bein die belastet wird und wie lange und dann auch natürlich für so Physiotherapeuten cool sehen kann, wo ist vielleicht eine Entlastung, die nicht sein dürfte. Egal, jedenfalls hat er nochmal Studien gemacht von Welpen bis zum Erwachsenenhund, um auch da zu schauen, wie viel dürfen sich denn Welpen bewegen, wie viel dürfen sich Junghunde bewegen und wie ist natürlich dann auch eine sinnvolle Ernährungsart und Weise. Und der hat auch nochmal bestätigt, also zum einen, dass diese ganzen Zeitregeln, was Welpen angeht, absolut kontraproduktiv sind. Man sollte Welpen halt nicht dazu zwingen, sich länger zu bewegen, als sie wollen, aber man sollte sie schon sich so lange bewegen lassen, wie sie möchten. Und nicht hier irgendwie so, naja, diese schrottige Fünf-Minuten-Regel oder so etwas, sondern sagen, okay, solange du hier spielst und munter bist und dich nicht zurücknimmst, ne, spiel halt, beweg dich, tob, renn, mach. Natürlich darf man dann im Einzelnen nochmal ein bisschen schauen, was ist das für ein Welpe? Nimmt er sich auch die Ruhezeiten oder ist er dann wirklich zwölf Stunden am Stück on fire, dann wäre das schon nochmal was, wo man auch so ein bisschen eingreifen könnte und sagen könnte, okay, jetzt bist du drüber, jetzt brauchst du Ruhe. Also auch das hat er gesagt, wenn man so merkt, der Welpe ist jetzt drüber und kommt deswegen nicht zur Ruhe, dann schon nachhelfen. Aber so grundsätzlich muss man nicht nach zehn Minuten Stoppuhr den Welpen auf den Arm nehmen und so lange festhalten, bis er vier Stunden ausgeschlafen hat. So, also das ist das eine. Und das andere, wieder zurück zum Gewicht, auch er hat gesagt, es ist auf jeden Fall gesünder, die Hunde eher ein bisschen zu schlank zu haben, wenn sie aufwachsen, als dass sie zu dick sind. Es ist so viel schädlicher für die ganzen Strukturen, wenn die schon im jungen Alter Übergewicht haben, als wenn die ein bisschen knochig sind und zu dünn. Also da nochmal liebe Grüße an Lani, nochmal die Bestätigung für dich. Es ist nicht schlimm, wenn so ein Junghund-Pubertier so sehr schlachsig ist. Das kommt schon noch mit der Muskulatur und so ist es auf jeden Fall die gesundere Art und Weise. Und das Witzige war, da waren auch ganz viele Züchter natürlich in diesem Webinar. Und die eine Züchterin hat halt auch so gefragt, naja, aber man sagt doch, Welpen hätten ein natürliches Sättigungsgefühl und man könnte so viel füttern, wie man will. Und die hören schon auf und Welpen können nicht dick werden. Und er so, doch, es gibt fette Welpen und es ist nicht gesund. Also auch Welpen sollten nicht sinnlos rumschwabbeln. Natürlich sind die ein bisschen gefühlt, wie soll ich das sagen? Die sehen natürlich etwas flauschiger aus als ihre erwachsenen Varianten, aber sie sollten nicht durch die Gegend rollen und schwabbeln und erst recht nicht, wenn sie dann in die Junghundphase kommen, also so mit 14, 15, 16 Wochen. Und dann auch als Junghund selber sollten sie eher schlachsig und schlank sein und ganz und gar besonders bei den Riesenrassen darauf achten, weil da ist jedes Gramm zu viel richtig, richtig fettes Gift. Ja, das vielleicht mal noch so von dieser Fortbildung. Die war echt mega spannend. Da bin ich schon gespannt auf die nächsten. Im Herbst kommt nochmal ein Teil auch nochmal zur Welpenentwicklung. Den möchte ich mir dann noch reinziehen. Und allgemein finde ich diese Gesellschaft für kynologische Forschung echt cool. Die schicken einem auch vierteljährlich so ein Magazin mit den neuesten Forschungsergebnissen. Ja, vielleicht lade ich da mal einen dieser Vorsitzenden ein und wir können mal drüber sprechen, was die sonst so alles treiben. Das ist vielleicht auch nochmal eine Idee. Ihr könnt ja mal sagen, ob euch das interessieren würde. Die Mitgliedschaft bei denen, damit man so Studien auch unterstützen kann und auch an solchen Sachen teilnehmen kann und so, ist gar nicht so teuer. Ich glaube, 50 Euro im Jahr, also es ist wirklich ein Witz. Und dafür ist man dann sehr gut informiert und ja, immer so auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.
Ausblick Und Verabschiedung
SPEAKER_00Das fetzt ein. Okay, ihr Lieben, bevor ich hier komplett davon schmelze, wünsche ich euch erst einmal eine ganz wunderbare Zeit. Wo auch immer ihr seid, wann auch immer ihr seid. Und hoffe, euch nächste Woche wieder mit etwas mehr Inhalt begrüßen zu dürfen. Wir werden sehen. Und ansonsten bekommt ihr halt nochmal so eine Quatschfolge. Dann kommt der Inhalt halt später. Macht es gut und bis bald.
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