DERMOBILIST
DERMOBILIST – Der Podcast für alle, die E-Mobilität verstehen und erleben wollen
Die Welt der E-Mobilität verändert sich rasant – und ich bin mittendrin! Ich bin Volker Fröse, E-Mobilitäts-Enthusiast mit fast 20 Jahren Erfahrung in der Schweizer Verkehrspolitik. Bei DERMOBILIST teile ich mit Leidenschaft, Expertise und einer guten Prise Humor Mythen, Trends und Fakten rund um Elektromobilität – zusammen mit spannenden Gästen.
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🔋 Ehrliche Einblicke – Keine trockene Wissenschaft, sondern praxisnahe Diskussionen rund um Ladeinfrastruktur, Fahrzeuge, Technologie und Politik. ⚡ Aufklärung statt Hype – Ich decke Mythen auf, hinterfrage Marketingversprechen und zeige, was wirklich wichtig ist – manchmal auch selbstkritisch. 🚗 Perspektivenwechsel – Von Early Adoptern über Skeptiker bis zu Insidern: Ich bringe verschiedene Sichtweisen zusammen. 🎙️ Gute Gespräche, spannende Gäste – Experten aus der Branche, persönliche Erfahrungen und Diskussionen über die Zukunft der Mobilität.
Warum solltest du einschalten? DERMOBILIST ist kein Technik-Podcast für Ingenieure, sondern ein authentischer Talk für alle, die sich für die Zukunft der Mobilität interessieren – egal, ob du schon elektrisch fährst oder einfach neugierig bist.
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DERMOBILIST
Warum Probefahren der Anfang vom Ende deines Verbrenners ist (#020)
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Nicht jeder braucht eine grosse Bühne, um die Mobilitätswende voranzubringen. Michael Hagmann fährt seit bald zehn Jahren elektrisch und überzeugt Zweifler dort, wo es zählt: im eigenen Umfeld. Kein Verkaufsdruck, keine Mission, nur ehrliche Beratung am konkreten Fall. Volker und Michael sprechen über Reichweitenangst, Ladealltag auf Reisen, Plug-in-Hybride, Solarstrom und den Viruseffekt, mit dem ein einzelner E-Auto-Fahrer ein ganzes Dorf anstecken kann.
Das nimmst du mit:
- Reichweitenangst ist heute selten begründet. Michael hatte sie in zehn Jahren genau einmal, an Schottlands Nordküste.
- Die wirksamste Beratung ist persönlich und ehrlich. Wer nichts verkaufen will, dem glaubt man.
- Probefahren ist der Wendepunkt. Wer einmal eingesteckt hat, bestellt oft kurz darauf.
- Plug-in-Hybride lösen selten ein echtes Problem. Bei vielen bleibt das Ladekabel originalverpackt.
- Wer Solarstrom produziert, will ihn auch fahren. Photovoltaik und E-Auto verstärken sich gegenseitig.
Kapitel: 00:00 Warum es heute um die kleinen Wege geht 01:29 Michael stellt sich vor: Tesla Model X, fast zehn Jahre elektrisch 02:22 Reichweite, Batteriemythen und die erste Ladung an der Steckdose 06:04 Das einzige Mal echte Reichweitenangst: Schottland, NC500, Orkney 09:48 Laden im Ausland: Apps, Roaming, Kreditkarte, Plug and Charge 15:00 Michaels Methode: das konkrete Beispiel durchrechnen 21:17 Probefahren als Wendepunkt 34:40 Plug-in-Hybrid: zwei Typen Fahrer, eine klare Meinung 36:48 Solarstrom, Hausbatterie und das Dach voll machen 51:34 Der Viruseffekt: ehrliche Beratung steckt an 56:13 Fazit: Im Kleinen mit Leuten reden hilft genauso
Erwähnt in der Folge:
- Tesla Model X, Michaels Fahrzeug
- North Coast 500, Schottland (northcoast500.com)
- Plug and Charge nach ISO 15118, Laden ohne App
- E-Auto-Routenplaner wie A Better Routeplanner (abetterrouteplanner.com)
- vZEV und LEG, Schweizer Modelle für gemeinsamen Solarstrom seit 2025 und 2026 (lokalerstrom.ch)
Der Gast: Michael Hagmann ist E-Auto-Fahrer der ersten Stunde aus dem Werdenberg im St. Galler Rheintal. Er fährt seit bald zehn Jahren elektrisch und begleitet Menschen in seinem Umfeld beim Umstieg, ehrlich und ohne Verkaufsabsicht.
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Herzlich willkommen bei der Mobilist, dem Podcast für E-Mobility und Themen rund um die Mobilität von morgen. Mein Name ist Volker und ich begleite dich durch diese Folge. Lass uns loslegen. Herzlich willkommen bei der Mobilist. Wir reden immer wieder mal davon, wie kriegen wir denn die Message unter die Leute, möglichst dass mehr Leute elektrisch fahren und vor allem diejenigen, die noch zweifeln, dass die elektrisch fahren. Und da gibt es unterschiedlichste Wege. Ich habe hier Kollegen aus anderen Podcasts, ich habe Influencer schon dabei gehabt und einfach Leute, die ein großes Publikum bedienen. Und heute schauen wir mal eher auf die kleineren Aktivitäten. Aber so klein sind sie gar nicht und das werden wir dann nachher gerade noch erfahren. Ich habe heute den Michael da. Michael stellt sich gleich noch schnell vor. Und ihr hört schon, Michael kommt aus der Schweiz, ist ein guter Kollege, den ich schon länger kenne und wir es jetzt endlich mal geschafft haben, auch in dem Podcast hier zusammenzusetzen. Und Michael geht eben den anderen Weg, nicht über die große Audience, sondern im Kleinen, die Leute direkt im Umfeld beeinflussen. Michael, möchtest du dich mal vorstellen?
SPEAKER_03Ja, hallo Volker. Ich bin der Michael. Ich komme aus Seefelen, das ist im Wertenberg, im St. Kallerheintal. Und ich fahre schon fast zehn Jahre elektrisch. Wegen meiner Krankheit habe ich mir ein neues Auto gekauft und bin dann auf einen Tesla Model X gekommen, neben meinem Rollstuhl, vom Platz her. Und halt von Anfang an habe ich viele auch gegen mich erhalten. Ja, das geht doch gar nicht, du kannst ja gar nicht so weit fahren, wo lädst du dann auf. Und ja, das ist eigentlich, so bin ich zur Elektromobilität gekommen.
SPEAKER_02Und genau das ist dir dann wahrscheinlich hängen geblieben. Also vor zehn Jahren war das auch noch eine andere Welt, wo lädt man da, war durchaus noch berechtigt, je nachdem, wo man hinwollte. Wobei, wir haben das auch schon oft hier angesprochen in dem Podcast, mit Tesla hatte man natürlich schon immer gute Lademöglichkeiten und das war ja das Netz schon recht gut auch ausgebaut. Aber das ist dir so ein bisschen hängen geblieben, oder? Diese Fragen, ja, wo lädt man denn da? Um geht das überhaupt? Wie weit kommst du denn überhaupt? Und ich hatte mal so eine ganz tolle Frage, ja, wie lange hält denn die Batterie? Dann habe ich gedacht, ja, so 320 Kilometer. Nein, nein, wann musst du die wechseln? Was wechseln? Batterie wechseln? Wieso? Ja, die geht doch kaputt. Leute, nein, in der Regel nicht. Aber du hast, glaube ich, noch ganz andere Storys der Auflage.
SPEAKER_03Ja, also das war bei mir natürlich genau gleich. Das Auto brennt dann natürlich auch. Und das in Batterie ist klassisch. Natürlich auch die ganzen Rohstoffe und alles. Und ich hatte da sehr viele Diskussionen. Natürlich eben vor allem auch die Reichweite. Und ich muss sagen, am Anfang habe ich auch kleine Panikattacken, weil mein lokales EW hatte irgendwie so viel Arbeit, die konnten mir keine Maulbox installieren. Dann habe ich gedacht, jetzt muss ich immer an Supercharger um die Ecke. Ich kann ja gar nicht laden. Das geht ja gar nicht. Und irgendwann habe ich dann gedacht, ja gut, jetzt probiere ich es schon mal an der Steckdose. Und oh Wunder, auch an der Steckdose hat er geladen, natürlich langsam, aber das waren dann halt doch irgendwie 80 Kilometer in der Nacht. Und ins Büro hat das dann locker gereicht, weil da habe ich irgendwie 5 Kilometer. Und ja, und dann die ersten Reisen, schon nach einem Monat sind wir dann nach über Neujahr nach Marseille gefahren. Keine Ahnung gehabt, wie das funktioniert, aber natürlich, also sagst du immer, du musst halt einfach das Ziel eingeben ins Navi und dann funktioniert das meistens, wenn du eine Ladeplanung hast. Heute ist ja das normal. Und ja, so ist das eigentlich, hat es mir eigentlich die Angst genommen dann.
SPEAKER_02Das ist genau das, was ich auch immer sage, einfach mal tun, einfach mal machen. Das kann man jetzt heute sicher mit besserem Gewissen sagen. Und ich glaube, es gibt so ein paar Regeln, die man vielleicht befolgt. Also fahr nicht unbedingt, gerade Deutschland, fahr nicht unbedingt bis auf den letzten Meter aus, sondern geh vielleicht eine Station früher schon mal versuchen zu laden. Weil da grassiert ja gerade so der Virus von Kupferdiebstahl an den verschiedenen Ladestationen. Zumindest liest man viel davon. Aber ansonsten, ja, wir haben es gerade vorhin kurz in der Vorbesprechung gehabt, also man muss schon fast absichtlich den Akku auf Null runterfahren. Ansonsten kriegt man bei jeder Pinkelpause irgendwo mal eine Ladestation nach vorgesetzt.
SPEAKER_03Ja, also das denke ich auch. Also das ist wirklich, das ist eigentlich heutzutage kein Problem, oder? Das einzige Mal, als ich, dass ich wirklich wieder mal Reichweitenangst hatte, war, als wir nach Schottland fuhren, ans obere Ende, die Nordkost 500 Richtung Orkney. Und da hat es zwar 50 KW-Lader, aber die waren schon sehr alt. Die hatten noch viele Fehler dann. Und da hat es wirklich, einer, der hat gar nicht funktioniert und da war sonst wirklich gar nichts. Da gab es nicht mal Häuser oder so. Weil mein Spruch normalerweise ist dann ja, im Notfall fährst du halt zu einem Haus und hängst an die Steckdose. Ging da leider auch nicht, weil da war einfach niemand war. Die Hotline hat aber funktioniert. Ich habe dann da angerufen und gefragt, ja, Jungs, was ist da los? Ah, du lädst da, ah, okay, ja, verwunderlich, weil der hat so viele Fehler. Also der hat, der konnte remote zugreifen. Der konnte mir dann aber versichern, dass dann der nächste Lader, der 50 kW Charger, dass der eigentlich zuverlässig funktioniert. Und falls ich da ankomme, dann könnte ich sich laden. Das war eigentlich das einzige Mal, dass ich in den letzten Jahren wirklich gedacht habe, so, oh, jetzt, jetzt könnte es eng werden. Aber sonst, das ist eigentlich ja das.
SPEAKER_02Das sind eher so die Geschichten, die wir uns so untereinander erzählen sollten. Wenn jemand sich überlegt, soll ich jetzt auf Elektro umsteigen oder nicht, dann ist es wahrscheinlich nicht die erste Story, die man bringen sollte. Weil das, das bleibt dann im Kopf hängen und so, oh ja, und wenn ich dann mal nach Schottland fahren sollte und der Lader da oben nicht geht. Ja, genau.
SPEAKER_03Was viele halt auch vergessen, ist, das Ganze entwittert sich sehr schnell. Also das ist jetzt vielleicht dieses Jahr so und vielleicht nächstes Jahr gar nicht, oder? Also bei uns auf der Autobahnhaftstätte da am Norf, da bauen sie jetzt gerade die Go-Fast wie drei Ladeparks, oder? Also links, rechts an der Raststätte und dann im Aldi noch im Norf, oder? Und dann ist das Thema in der Region wieder gegessen. Und ich denke, das wird extrem unterschätzt. Man kann nicht von diesem aufs nächste Jahr schließen. Ich war also in Griechenland, zuerst über Serbien und dann zurück über Montenegro-Albanien. Und da habe ich auch gedacht, Albanien ist schwierig. Dann habe ich mal jemanden online kennengelernt, der fährt da schon lange, weil gesagt hat, ja, nein, du brauchst halt nur die andere App, weil das ist gar nicht eingetragen in Google. Und dann waren wir in Tirana und da hat es nur Elektrotaxis gehabt, weil wir hatten alles umgestellt und die waren dann auch nicht zimperlich, oder? Die haben dann einfach an den Standpunkten einfach irgendwelche Schnelllader direkt auf die Seite montiert. Also, die mussten halt laden. Und das war dann wirklich kein Problem, in Tirana zum Beispiel zu laden, wo ich gedacht habe, das ist schwierig.
SPEAKER_02Ja, wir haben uns auch überlegt im Sommer, ob wir da noch spontan mit, übrigens auch mit dem Model X und unseren zwei Hunden da ans Meer fahren wollen und haben dann gesagt, also gut, lass uns doch mal so nicht Italien, sondern gegenüber mehr östlich die Küste runterfahren. Und dann war auch die Frage, ja, hat es denn da Ladestation, ich habe dann schon gedacht, ja, natürlich hat es da Ladestation das mal schnell eingegeben und also völlig unproblematisch. Also wirklich allein schon Tesla Ladestation en masse. Und wenn man da noch aufmacht und schaut, was gibt es sonst noch für andere Anbieter, dann tja, es, also alle paar Kilometer, glaube ich, kommt man da an eine Ladestation.
SPEAKER_03Ja, das Mühsamste war dann eher, wenn du eine App oder irgendwas brauchst. Da merkt man nicht schon so in Deutschland, Schweiz, Österreich oder auf Frankreich, da kannst du halt jetzt überall mit Kreditkarte zahlen oder das ist echt nehmen. Und dann mit der App ist es halt normalerweise auch nicht so ein Problem, aber dann hast du vielleicht kein Internet. Weil in Nordmazedonien zum Beispiel, da ging mein Roaming irgendwie nicht, oder? Das hatte ich nämlich gar nicht auf dem Radar, oder? Dass das dann irgendwie nicht ging, oder? Und dann zum Glück war das aber so nahe im Hotel, dass dann irgendwie, ich konnte dann irgendwie das WLAN vom Hotel nehmen. Das ging dann, oder? Es gibt dann schon noch so die eine oder andere Challenge, oder? Aber ich denke, ja, das eben in ein paar Jahren oder im Jahr, oder das verbessert sich ständig.
SPEAKER_02Ja, allein schon das Plug-and-Charge, wenn das kommt und das Roaming eigentlich komplett wegfällt. Also ich stecke ein und go for it, oder?
SPEAKER_03Ja, genau. Und normalerweise sind auch die, wir waren eben in Hotels, die waren dann meist sehr freundlich. An einem Hotel, da habe ich gedacht, kann ich gar nicht laden. Dann habe ich aber doch gefragt, ah ja, da ist ein Typ 2, oder? Komm schon einfach einstecken, hat einfach funktioniert, gibt es auch. Das andere Bed and Breakfast, das hat dann, das hat dann irgendwie zuerst nicht geklappt, oder? Dann hat er mir ein Tesla-Ladegerät von seinem Kollegen organisiert, so ein Notladeziegel, weil das King ihm jetzt gar nicht runter, dass ich nicht laden kann bei ihm, oder? Gibt es auch, oder? Viele Gastgeber sind dann auch in einem Hotel oder kleine Herbergen oder so. Die sind auch sehr hilfsbereit. Und mein Orkney, da konnte ich sogar mit Wallbox. An einer Airbnb, also Airbnb war das auch, laden, das musste ich, das habe ich per E-Mail reserviert, in ein halbes Jahr vorher. Ich musste nichts anzahlen, nichts, also komplett unkompliziert, die hat eine Wallbox mit Solar. Und also es gibt wirklich schon viele Lademöglichkeiten, auch bei Unterkünften.
SPEAKER_02Ja, ich finde das spannend. Auch ich glaube, diejenigen, die sich da überlegen, elektrisch zu fahren, wir sind ja jetzt schon ein ganzes Stück weit rein in die Elektromobilität. Das ist ja nicht mehr so dieser Pionierstatus und oh, guck mal, ein Elektro und dann habe ich ja schon lange keinen mehr gesehen, sondern das ist schon fast, wird ja langsamer Standard. Und trotzdem habe ich das Gefühl, wenn ich jetzt irgendwo hinkomme und sage, hey, kann ich laden bei euch? Ja, natürlich, ey, da organisieren wir was. Oder wenn ich dann komme, habt ihr denn irgendwo im Dorf eine Ladestation? Nee, haben wir nicht, aber hey, ich habe einen Kollegen, der da, ich mach das klar mit dem. Es ist eine unheimliche Hilfsbereitschaft da und nicht so aus diesem Pity, so, ja, dann halt, oder du armer Elektrofahrer, sondern eigentlich, nee, ich will helfen, ich will das ermöglichen und ich will zeigen, dass ich das auch kann. Und ich glaube, das ist immer noch eine sehr angenehme Art und Weise.
SPEAKER_03Ja, also das kann ich bestätigen. Gut, ich schaue natürlich auch immer, oder steht er, dann lädt er, auf meinem YouTuber, das ist immer so in meinem Hinterkopf, weil es ist wirklich das Einfachste, oder? Wenn du halt am Abend, ist einfach am Abend einstecken kannst und am Morgen ist einfach voll, oder dann, ja, geht auch anders, sondern das habe ich auch schon erlebt, oder? Dann nehme ich halt, dann nehme ich halt einmal Schnelllader am nächsten Tag oder so. Oder geht auch, oder? Am angenehmsten ist es schon, wenn du übernachtest und laden kannst.
SPEAKER_02Was sind denn so die typischen Fragen, die da zu dir kommen? Also ich habe das auch in meinem Umfeld, aber eben, du hast erzählt, du hast ja doch schon einigen Leuten quasi zum Elektro verholfen. Oder die Entscheidung zumindest geebnet in die Richtung.
SPEAKER_03Genau. Also normalerweise fängt es eigentlich immer so an, dass im Büro oder so, dann wissen natürlich alle, ich fahre schon lange elektrisch und dann irgendwann kommt es zehnmal rauf und dann sagen sie, ja, ich würde vielleicht auch gerne, aber ja, du weißt, ich muss im Sommer fahre ich eine Familie besuchen im Süden, in Italien oder in Deutschland. Und das ist dann schwierig oder weil triggert mich das natürlich, weil ich sage dann die meisten, ja, das geht schon, wohin fährst du dann? Und dann kommt man so ins Gespräch. Und dann hat er vielleicht keine Zeit. Eine Woche später trifft man sich wieder beim SNUNI oder online und dann fragt er vielleicht wieder nach, ah ja, was denkst du denn vielleicht von dem Angebot? Und normalerweise sage ich dann immer, ja gut, dann lass uns mal deinen Anwendungsfall anschauen, oder was dann mache ich heutzutage jetzt halt irgendwie ein normaler Teams-Meeting oder Videomeeting und dann nehmen wir uns mal eine halbe Stunde Zeit und dann schauen wir mal genau an, wo er hinfahren will. Und dann rechne ich ihm das konkret an seinem Beispiel vor. Meistens der, sag ich jetzt mal, der vielleicht der Garagist oder so, der kann dann das vielleicht nicht so gut oder der weiß ja noch nicht, wie das mit dem Laden funktioniert. Und ja genau, dann kommt dann meistens, wo lade ich dann. Wo lade ich zu Hause? Ich kann vielleicht nicht, ich kann nicht in der Garage zu Hause laden, dann sage ich, ja gut, bei dir um die Ecke, wo wohnst du dann? Da hat es vielleicht sogar einen Langsamladen oder über Nacht laden kannst. Und dann suche ich ihm das raus. Normalerweise stelle ich ihn dann auch zusammen in einem E-Mail oder Dokument und mache ihm dann die entsprechenden Links für die Routenplanung rein. Und bei der Routenplanung kannst du ja auch dann selber die verschiedenen, wenn er noch gar kein Elektroart hat, kann er das wechseln, dann kann er das sehen. Und die meisten sind auch überrascht, dass es funktionieren könnte. Problemlos. Wir können ja in der Firma laden, das ist eigentlich für viele auch recht angenehm, weil es gibt einige Kollegen, die haben zu Hause gar keine Lademöglichkeit, das habe ich auch erstaunt. Weil ja, das finde ich halt schon, ich persönlich finde das auch praktisch, wenn du zu Hause laden kannst. Und wenn du halt in der Firma laden kannst, dann ist das fast wie zu Hause. Von beidem ist natürlich super. Dann haben natürlich fast keine Probleme. Ja, und dann meistens verdauen sie das dann und vielleicht geht dann Wochen oder Monatelang gar nichts, oder? Und dann sieht man es wieder und dann kommt irgendjemand, ja, ich habe mich jetzt da angeschaut, gibt da noch ein Angebot oder so. Oder die Frau hat gesagt, ja, schau doch jetzt mal, müssen wir mal wegen einem neuen Auto schauen oder Okkasion. Und ich probiere halt, ihnen in Ihrem speziellen Fall zu helfen. Also es wirkt quasi eine Beratung, individuelle Beratung. Und meistens geht die auch länger als nur ein Gespräch. Das geht wirklich über Wochen oder sogar Monate. Und am Schluss geht es normalerweise sehr schnell. Weil dann entweder fällt es das alte Auto aus. Also, gerade letztlich wieder der Fall gehabt, eine Freundin, dann hat sich auch mal gefragt, ja, wie könnte das sein, wie ist das und so, und dann eine Woche später irgendwie so, der Katalysator ist dicht oder wir müssen jetzt ein neues Wappo haben. Was wollen wir denn jetzt? Ja, und das ist eigentlich so normalerweise der Ablauf.
SPEAKER_02Ja, das ist so, es gärt, es braucht manchmal auch die Zeit. Wobei, ich möchte es noch nicht mal unbedingt sagen, dass es bei den Leuten so lange braucht. Aber wenn man sich überlegt, so ein Auto kaufen, ist in aller Regel auch kein spontanentscheid. Also wenn man ein neues kauft, dann dauert das ohnehin eine Zeit, bis das Auto da ist. Also am wenigsten kaufen ja eins ab Hof ein neues Auto. Bei Gebrauchten geht es schneller. Da habe ich dann auch schon erlebt, das so im Bekanntenkreis, das Auto wäre jetzt da, aber die Ladestation, der Elektriker, der hat jetzt noch keine Zeit, das dauert noch, wie man das jetzt in der Zwischenzeit lösen kann und so. Aber ansonsten ist es natürlich auch so ein Thema, das braucht einfach etwas Zeit, bis man sich dann auch da durchgearbeitet hat. Und ich finde, es grundsätzlich ja auch so einen schönen Prozess, sich zu überlegen. Also auch da spielen ja Emotionen mit. Was würde das denn für ein Auto werden? Was kann das Auto? Welche Ausstattung möchte ich? Was soll dabei sein? Ist es mir ganz wichtig, wie lange bleibt das Auto aktuell? Also wie lange habe ich noch das Gefühl, ich fahre in einem aktuellen Auto. Beispielsweise beim ersten Engine-Aquaria, glaube ich, nach zwei, zweieinhalb Jahren hieß es, die Software kann nicht mehr aktualisiert werden. Und das wäre so ein No-Go für mich. Also so einen gebrauchten könnte ich nicht kaufen. Spühsam, ja.
SPEAKER_03Ja, das ist, am meisten sage ich dann auch, hey, habe ich schon mal Probe gefahren, gehen wir aber mal Probefahren, dann mal laden, oder? Also die meisten, die sind erstaunt, oder? Dass das so einfach funktioniert, oder? Und das Einstecken, zack, oder um das lädt. Und ja, was muss ich jetzt ja nichts? Jetzt kann schon kurz Toilette und so weiter. Kann ich da weglaufen?
SPEAKER_02Kann ich den allein lassen? Sie essen sich nicht danken.
SPEAKER_03Genau. Oder Probefahren ist für viele auch sehr aufschlussreich. Also ich sage dann immer, wenn du Probegefahren bist, dann ist die Gefahr gross, dass du dann nachher bestellst. Dann kommt dann noch dazu, dass viele vielleicht im Leasing sind, dann sagen sie, ja gut, das Leasing läuft aber noch ein Jahr, das ist nicht dringend. Und dann sage ich meistens, ja gut, das ist kein Problem, oder? Also Easing, Rückabwicklung, das wird dann herausgekauft und dann wird der Kaufpreis gut geschrieben und so, das Plus oder Minus. Aha, und die machen das alles nicht. Die Garagen und so weiter, die machen eigentlich vieles für Geld. Das ist Daily Business für die Geld. Bei vielen ist das halt nicht so klar, dass es so einfach ist, das so zu machen. Viele meiner Kollegen haben dann auch nicht so viel Zeit und so, die wollen zwar elektrisch fahren, aber dann der ganze Ablauf, wenn ich Ihnen das dann quasi aufzeige, wie das funktioniert, Könnte. Da gibt es auch viele, die dann frühzeitig gewechselt haben.
SPEAKER_02Ich wurde gesagt, dass eben das Laden ist gar nicht so schwierig. Das habe ich eine Situation nur mal gehabt, das war dann so: so Blick in die Vergangenheit. Ein bisschen aus dem Ferienheim gefahren, aus dem Tessin und das war wirklich high life auf der Straße und alle Ladestationen belegt. Ionity einfach randvoll und bei Tesla habe ich gesehen in der Navigation, dass das auch alles belegt ist mit Wartezeiten. Und dann habe ich mich daran erinnert, oh, da an dem einen Raststätte, da gibt es noch so einen 50 kW Lader. Und ich habe nicht extrem viel gebraucht, die Kinder wollten eh was essen, habe ich gewusst, eine halbe Stunde habe ich Zeit, das reicht mir. Und dann bin ich da hingefahren und das war also Katastrophe. Also das Display hat schon gar nicht mehr funktioniert. Das war so lang schon in der Sonne gestanden, dass da einfach gar nichts mehr zu sehen war. War also heiteres Raten, was jetzt gerade die Ladestation will von mir. Eingesteckt, Karte dran gehalten und so weiter und es ging einfach nichts. Bis das Auto dann sogar eine Fehlermeldung gegeben hat. Und die Fehlermeldung ist bestehen geblieben, sogar, wir sind dann weitergefahren. Ich habe gesagt, okay, gut, das funktioniert nicht. Dann bin ich an den Supercharger gekommen und eingesteckt und hat nicht geladen. Und das ist natürlich an einem Samstag, späten Nachmittag, keine Hotline mehr verfügbar. Und ja, dann, aber auch da kamen dann ganz viele, die auch geladen haben, ja, was geht's nicht? Ja, hast du das schon mal versucht, das schon mal versucht, dort schon mal versucht. Und dann den Hard Reset kennt man beim, also für alle, die es nicht kennen, Tesla, lange beide Knöpfe auf dem Lenkrad drücken, dann wird es dunkel. Und dann lädt er neu. Sollte man übrigens nicht während der Fahrt machen, weil auch da wird es dunkel. Er fährt weiter, aber man sieht einfach nichts mehr. Und auf jeden Fall Abhilfe gebracht hat dann neu starten und dann Türe zumachen und Auto abschließen. Dann wieder Auto öffnen, dann hat er geladen. Das war so ein bisschen der Trick dabei. Super. Aber ich sage auch das, das ist so eine, so ein, ja, da läuft dann mal kurz, der Angstschweiß runter. Aber ich meine, das Ganze ist passiert wegen einer uralten Ladestation. Ich habe da nachher den Anbieter kontaktiert und hat gesagt, ja, die hätten wir eh schon lange abbauen sollen. So eine neue hinten dran. Also ich glaube, das ist auch schon ein Jahr her, wenn das jetzt heute irgendjemandem passieren sollte, der kommt gar nicht mehr an diese Ladestation. Die werden, die alten werden laufend abgebaut und neue hingebaut.
SPEAKER_03Ja, also das ist eigentlich. Meistens funktioniert das eigentlich bei mir auch recht gut. Aber das Einzige ist mit diesen ganzen Apps, dass das ist halt mühsam, wenn du Anfänger bist oder und das interessiert jemanden. Also das verstehe ich auch nicht, warum das noch nicht ganz überall ist oder eben auch in anderen Ländern oder so, weil ich glaube, das ist schon ein Hindernis, oder dass du nicht einfach zahlen kannst und dann auch einen guten Preis kriegst. Das ist ja so für einen Frank in die Kilowattstunde irgendwie so, oder nur schon 80, 90 Ratten. Also da muss ich dann auch. Also, ja, also finde ich dann schwierig.
SPEAKER_02Auf der anderen Seite sage ich auch mal, wenn wir jetzt in die Ferien fahren, also wir fahren dann öfters auch mal nach Italien, Richtung Genua runter. Und da habe ich früher mit dem Diesel auch nie geschaut, was kostet der Liter. Und auf den Autobahnen ist der teuer. Und wenn ich da irgendwie zweimal laden muss für einen Franken oder für einen Euro zehn Euro, ach, es sind Ferien, es kostet mehr.
SPEAKER_03Ja, nein, das ist schon klar, aber es ist halt so, wenn es so doppelt so teuer ist als normal oder finisst dann schon schwierig. Aber ja klar, das kann sonst auch funktionieren. Ja, genau, und so sind eigentlich die meisten Fragen, sind eigentlich so in der Handhabung, individuell, weil jeder hat irgendwelche anderen Anforderungen. Viele gibt es auch, die dann in die Ferien fahren oder Verwandte besuchen und die halten auch die genau an dieser Raststätte, schon seit zehn Jahren oder so. Und sie möchten ein Elektroauto, wo das halt geht. Und dann kann ich, dann diskutiere ich mit Ihnen oder zeige Ihnen, wie das sein könnte. Ich habe auch schon einem anderen Kollegen gesagt, eigentlich brauchst du gar kein Elektroauto, weil du fährst eigentlich immer mit dem Velo zur Arbeit oder du gehst zu Fuß. Ferien, ich sage jetzt mal, zwei bis vier Wochen im Jahr könntest du dir theoretisch auch in einem Auto mieten. Wäre eigentlich günstiger und einfacher. Weil der hat wirklich, der hat eigentlich nur für seine Sommerferie mehr oder weniger das Auto gebracht und vielleicht noch ein bisschen einkaufen, die Frau, aber ja. Er hatte die Anforderung, dass im Sommer die Schwiegermutter mit muss. Und darum hat er sich dann so erst mal für Model X entschieden, oder? Das ist einfach größer. Dann haben sie gesagt, ja, so ehrlich würde ich das nicht empfehlen, weil erstens ist es riesig, ich habe das ja nur wegen meinem Rollstuhl. Aber sonst würde ich maximal einen Model Y empfehlen, weil das von der Größe her.
SPEAKER_02Wurde, dass die Schwiegermotor möglichst weit weg sitzt im Auto.
SPEAKER_03In mir war er so völlig fixiert, ich musste ja mitnehmen, da habe ich gesagt, ja, das kostet ja fast das Doppelte vom Preis wie ein Model Y. Da kannst du irgendwas mieten für die zwei, drei Wochen. Also das ist eigentlich scheißegal, du kannst einfach irgendwo hingehen und irgendwas mieten. Und er war aber so fixiert, oder das muss alles rein und so weiter. Und am Schluss, ich habe schon gedacht, ja, also der kaufst du jetzt wirklich ein Model X, oder? Aber die Ausschlaggeben waren seine Frau, die gesagt hat, der ist mir doch etwas gross. Und jetzt hat er sich ein Model Y gekauft und ist super happy. Vor allem er hatte vorher schon einen elektrischen Skoda, einen Enyak und er war mit der Ladegeschwindigkeit, weil er ist dann immer recht weit nach Hause gefahren und sein Arbeitskollege, der ist mittler und der hatte schon ein Model Y und der hat einfach gesehen, dass Langstrecke war das jetzt für seinen Anwendungsfall nichts. Ja, und so multipliziert sich das, das breitet sich, ich sage immer, das ist wie ein Virus, oder? Wenn man quasi eine Umgebung react, dann passiert vielleicht lange nichts, oder? Aber irgendwann, wenn dann mal ein paar Leute ein Elektroauto haben und sehen, es funktioniert, dann sehen die Nachbarn auch wieder oder die anderen Kollegen von den Kollegen, es funktioniert. Ich hatte gerade letztens wieder so einen Fall, da hat der eine gesagt, ja, ich möchte eigentlich auch ein Elektroauto, aber wie geht denn das bestellen? Dann haben sie das gleich am Handy angeschaut, oder und so verbreitet sich quasi dieser Virus selbstständig. Und das ist eigentlich so ein bisschen mein Ziel, dass ich quasi meine Umgebung, meiner Umgebung helfen kann, eigentlich die, die wollen, ein Elektroauto zu fahren, die sich nicht getrauen, die das noch irgendwie nicht geschafft haben, quasi zu beraten und auch aufzuzeigen, wie das bei ihnen persönlich gehen könnte. Und dass die das machen können. Und ja, und das mache ich so. Oder manchmal muss auch meine Frau herraten. Und wenn dann irgendwie, ja, es gibt auch viele Frauen, die das wollen, aber irgendwie ist es nicht so technisch oder sie denken, es ist ja technisch. Und meine Frau ist eigentlich fast der bessere Verkäufer, weil sie sagt dann immer, ja gut, also wenn du wenn du das Handy nicht lädst am Abend und nicht einsteckst, dann musst du dich auch nicht wundern, wenn es am Morgen nicht voll ist. Du musst es halt einstecken, aber am Abend, wenn du nach Hause kommst. Wenn du zu Hause laden kannst, oder dann möchte nichts mehr anderes fahren, weil sie geht sehr ungern in die Werkstatt, weil das ist für sie, das ist für sie, sie findet das irgendwie nicht so trickelnd, sage ich jetzt mal, in der Männerdomäne. Und ja, mit dem Elektroauto musst du eigentlich fast nie in die Werkstatt.
SPEAKER_02Das zum einen und das andere ist das Tanken. Das habe ich festgestellt. Also sehr viele Frauen, mir geht es genauso, das ist jetzt kein Frauending. Aber gerade auch bei den Frauen ist es oft so, dass sie einfach Tankstelle gar nicht gern haben. Also ich kann es auch verstehen, es stinkt, diese Tankköste ist relativ grusig. Ich habe dann immer Plastikhandschuhe angezogen. Und ja, und das ist dann meistens der Punkt, wo ich dann auch mitbekomme, dass gerade Frauen sagen, oh, das ist ja so viel einfacher. Der Stecker ist in der Regel sauber und gerade zu Hause und dann einstecken, fertig, Punkt. Das Einzige, was ab und zu noch nervt, ist das Ausstecken, das man da halt wie erst entriegeln muss und dann ausstecken kann. Da gibt es dann kleine Tricks und ja, das schneller machen kann. Aber wenn die da mal gelernt sind, dann läuft es super. Ja, super angenehm. Wirklich super angenehm. Und ich sage es gerade, also die, nur weil du vorhin gesagt hast, Model X ist groß, es ist groß. Also ich fahre ja auch eins. Es gibt, glaube ich, kaum Autos, die noch ein bisschen länger sind. Und von der Breite her ist es auch noch recht eine Herausforderung, eine Challenge mit den Spiegeln. Aber meine Frau fährt täglich damit zur Arbeit. Sie hat den X, weil der hat weniger Reichweite, ich muss weiterfahren, dann habe ich den S.
SPEAKER_03Und das funktioniert auch wunderbar. Nein, das ist ja auch ein mit diesen ganzen Kameras und alles. Und das funktioniert. Das funktioniert echt hip-top, aber. Und was ich auch sehe, ist, ich habe auch Freunde, die dann sagen, ja, ich muss jetzt weiterfahren und so. Und ich kaufe mir einen Plugin-Hybriden. Und ich bin jetzt gar nicht der Fan von Plugin-Hybrid, weil meistens kannst du deine Anwendungsfälle wirklich mit dem reinen Elektroauto abdecken. Das gilt. Und ich sage immer, der Plugin-Hybride, das ist quasi für den Hersteller gut, weil er bringt halt den Verbraucher runter den CO2-verbrauchte Flotte. Und nichts. Und was ich dann eben sehe, ist, dass sie zwar sein Plugin-Hybrid kaufen und dann aber trotzdem probieren, elektrisch zu fahren, das dann ausreizen. Ich habe jetzt gar nicht mehr. Und er will jetzt unbedingt elektrisch fahren, oder? Und jetzt so einen Weg geht, oder recht einen langen Arbeitsweg, einen Weg geht. Und ich habe ihm da schon gesagt, ja, das Bauscheinlich. Ja, ich habe noch einen Wohnwagen und so, den hat er jetzt verkauft. Und jetzt will er aber bei der Arbeit laden. Und jetzt muss er, jetzt will er unbedingt eine Steckdose machen, damit er dann wirklich auch wieder am Nachhauseweg elektrisch fahren kann. Oder es ist jetzt wirklich so, für ihn ist das jetzt so der Challenge, oder? Und ich bin sicher, das nächste Auto, das er kauft, das wird ein voll elektrischer, oder?
SPEAKER_02Ich finde das immer spannend. Es gibt so die zwei Typen Hybridfahrer. Die einen reizen es wirklich aus und sagen sich relativ bald irgendwie insgeheim auch, ich hätte besser gleich ein Elektro gekauft. Und die anderen, die haben das Ladekabel noch original verpackt und kaufhorn liegen.
SPEAKER_03Ah, also er hat wirklich, also er hat das Verlegen und Kabel aus dem Fenster auf dem Parkplatz aus. Also er ist wirklich, er ist wirklich angefressen. Gut, ich muss auch dazu sagen, er musste relativ schnell ein Auto haben, weil das andere ist kaputt gegangen und so. Aber jetzt ist er wirklich angefressen. Und dann kommt dasselbe dann auch, die meisten Elektroautofahrer, die dann auch Eigenheim haben, die wollen dann Nestbaranlage. Und da ist eigentlich dann auch mein zweites Ding, dass viele, die wollen das dann auch selber laden zu Hause, oder? Und da berate ich dann auch, oder? Viele sagen dann am Anfang, ja, ich brauche gar nicht so viel Solar. Dann sage ich, ja, mach mal dein Dach voll, oder? Weil das ist das Teuerste normalerweise.
SPEAKER_02Bewusst und die Arbeit.
SPEAKER_03Genau. Ich brauche das nicht, oder? Und da sage ich, ja, wenn du dann eben Elektroauto hast, Wärmepumpe, weiß nicht und Winter optimiert, oder? Das ist immer, weil eher im Winter, du musst es eigentlich mehr oder weniger so aufstellen, dass es am Winter, weil im Sommer hast du eh genug Strom, normalerweise. Also das passt immer. Und die meisten sind dann eben auch sehr, sehr fixiert. Also ich kenne eben auch Freunde, die hängen dann wirklich an der App, oder? So, Scheiße, jetzt habe ich wieder so viel eingespeist, konnte ich gar nicht verbrauchen. Batterie ist auch schon wohl oder ein Elektroauto auch schon vor. Ich sehe dann, es gibt wirklich so von einer Seite so keine Ahnung. Und dann wirklich so voll im Detail will dann jeder den ganzen Strom verbrauchen, möglichst elektrisch fahren und das kann wirklich gehen.
SPEAKER_02Das hat tatsächlich auch in meinem Bekanntenkreis schon dazu geführt, dass dann eine Photovoltaikanlage aufs Dach kam. Das war anfangs noch sehr, sehr skeptisch. Soll man überhaupt, bringt es das, lohnt sich das und so weiter. Es war auch noch vor ein paar Jahren, wo es mehr Einspeisevergütung gab. Dann wurde auch die Rechnung gemacht, das geht auf, das lohnt sich. Und dann haben so die größten Kritiker angefangen, die saßen wirklich so quasi die ganze Zeit an der App. Schau mal hier, ich wasche jetzt immer tagsüber. Oder ich tue nur noch bei schönem Wetter waschen, dann verbraucht man den eigenen Strom. Und dann gibt es relativ schnell die Anträge, ja, wir brauchen eine Batterie. Aber nicht die kleine, die große. Dass man wirklich möglichst vorladen kann. Und dann kommen so Überlegungen, wie könnte ich, ah, Elektroauto. Jetzt kaufen wir ein Elektroauto. Es ging so weit, dass sie sogar angefangen haben, sehr gerne noch damit rumzufahren, weil wenn das Auto halt die ganze Zeit in der Garage steht, dann ist er voll. Dann verbrauche ich den Strom nicht. Also es hat wirklich in die Richtung umgeschlagen, dass sie dann wieder, wie öfter das Auto gefahren sind, ob das gut ist oder nicht, ist immerhin elektrisch und solar. Aber einfach, um mehr eigenen Strom verbrauchen zu können. Und ich glaube, das kann auch ein Faktor sein für viele, wenn sie dann eine Photovoltaikanlage haben, dass sie sagen, hey, jetzt habe ich so viel Strom übrig, wie viele Kilometer könnte ich damit fahren? Ja. Ich habe jetzt, glaube ich, ich habe es gerade in meiner heute Mittag, weil es bei uns ist, jetzt wo wir gerade aufnehmen, ist Mittag, die Sonne scheint recht heftig runter und ich habe gerade, ich muss jetzt nochmal schnell schauen, ich habe gerade auf meiner App dann eben gesehen, dass wie viele Kilometer, genau 495.000 Kilometer hätte ich fahren können mit dem Strom, den ich produziert habe, seit ich die Anlage habe. Also das, da kommt man ein Stück weit. Das ist schon recht krass. Und ich glaube, das motiviert auch recht viele Leute dazu, dann nachher auch noch elektrisch dazu zu fahren.
SPEAKER_03Ja. Gut, was man, was ich gemerkt habe, bei mir zu Hause jetzt, wir fahren eigentlich, meine Kinder sind schon größer, die dürfen auch elektrisch fahren. Also da verbrauchst du dann halt schon Strom. Also wenn du dann eben zu Hause lädt, konsequent. Und der eine, der fährt so 100 Kilometer im Tag, oder? Also da ist dann schon ja. Und meine Tochter fährt. Viele gleichzeitig? Ja, ja, also das sind dann schon, ja, wir fahren relativ viel mit einem Auto. Hier ist Arbeit oder ja, es ist einfach, es ist einfach mit dem Ölv jetzt für mich auch nicht so angenehm und so weiter. Aber da brauchst du dann halt mit so vielen Autos, brauchst du dann halt wirklich Strom, oder? Und das hat es für die Architektin, die hat das am Anfang auch ein bisschen, die hat ein bisschen ungläubig geschaut, als ich gesagt habe, ja, also das Dach wird nicht reichen. Ich brauche die alten Paneele, die mache ich jetzt noch am Zaun, oder? Weil wir haben das Dach saniert. Und die Paneele, die waren, glaube ich, neunjährig. Und ich konnte die einfach nicht wegschmeißen. Also das macht es nicht, oder? Dann habe ich sie einen Zahn montiert, oder? Und das war sehr ungläubig, weil ich habe ihm gesagt, ja, ich muss Wind rotinieren. Ja, und jetzt sind die so an der Süd-Süd-West-Seite. Und 18-Module haben keinen Platz, die sind jetzt auf der Nordseite auf dem Karport. Der Solateur hat gemeint, ja, Michel, das ist ja Nordseite, das geht gar nicht. Dann dachte ich, doch, mach mir die drauf, aber ich will die mit wegschmeißen. Und am Abend oder so, am Nachmittag, Abend, scheint jetzt die Sonne wirklich auch auf diese Lulle drauf. Das habe ich jetzt nicht mal geplant, aber ja, und wir brauchen den Strom. Also natürlich im Winter vor allem, Sommer ist klar, bei Hashekin, das ist wichtig.
SPEAKER_02Das war bei mir ähnlich. Ich habe, wo wir die Photovoltaik bestellt haben, haben wir jetzt erst kämpfen müssen, die Südseite wirklich voll zu bekommen. Alle drei Anbieter, die wir angefragt haben, haben gesagt, ja, nee, das braucht ihr doch niemals. Also 100 Quadratmeter, hey, die Hälfte davon würde ich euch maximal empfehlen. Nein, ich will die Seite voll. Ich hätte eigentlich noch die Nordseite gern voll. Nein, Nordseite, das geht gar nicht. Haben sie uns damals wirklich gesagt, es geht nicht, weil die Panels auf der Nordseite würden dann quasi die Leistung der Südseite reduzieren. Da gab es nur so die erste Generation Leistungsoptimierer und dann hat das, ja, ich habe mich dann überreden lassen, dort keine zu installieren, das war ein Fehler. Hätten wir doch machen sollen, weil eben genau diese Winteroptimierung und eben morgens abends das bringt was. Und wenn man elektrisch fährt, dann merkt man das, weil da werden dann die teuren Kilowattstunden, also nicht vergleichbar mit öffentlichen Ladestationen, aber das sind die teuren Kilowattstunden, die ich morgens abends oder nachts lade.
SPEAKER_03Genau, genau, das ist halt, ja das war dann bei uns wirklich das Problem, oder? Und die Hausbatterien sind halt auch nicht so groß wie die Autobatterien. So dieses Verhältnis ist vielen auch nicht wahr, oder? Ich habe zwar eine CG-Batterie, sage ich jetzt mal, ich habe jetzt eine alte und eine neue, das ist 45 Kilowattstunden, aber das reicht natürlich nirgends, oder? Ich kann gerade mal, die Tochter, die hat einen Peugeot 208, elektrisch, den kann ich gerade auch noch laden am Abend, wenn sie dann nach Hause kommt. Aber der hat halt auch, glaube ich, irgendwie 40 Kilowattstunden Batteriegröße, das geht dann noch so, oder? Aber ja, ich brauche eigentlich eine größere Batterie, aber Hausbatterie.
SPEAKER_02Diese Optionen beim Arbeitgeber zu laden, durchaus machen dann wieder Sinn. Ja, ja, klar, und gerade wenn der Arbeitgeber selber noch einen Photovoltaik hat, ist das natürlich total sinnvoll, das dort auch dort zu laden.
SPEAKER_03Ja, aber ich möchte ja theoretisch eben auch meinen Strom laden oder was ist es?
SPEAKER_02Ja, ja. Es gibt ja, ich weiß jetzt nicht genau, wie die Regelung ist, aber in der Schweiz haben wir ja jetzt vom ZEF, also Zusammenschluss Eigenverbrauch, wo man so innerhalb über Grundstücksrenzen hinweg, das machen man konnte, sich den Strom teilen konnte. Jetzt gibt es ja das VZF. Ja, das VZF, aber dazwischen gibt es ja noch den Schritt, wo quasi das Quartier sich zusammenschützen kann. Ja, genau, die lokale Energiegemeinschaft, das Leck. Und neu kommt ja dann das VZF, also das virtuelle ZEF, Zusammenschluss Eigenverbrauch. Und wir haben noch ein Haus im Tessin und das ist voll mit Photovoltaik und das produziert natürlich schön Strom. Auch im Winter produziert das ordentlich Strom. Und da hoffe ich natürlich schon drauf, dass wir irgendwann mal dann sagen können, den Strom, den wir da unten produzieren, den tun wir zu Hause verbrauchen.
SPEAKER_03Ja, also das mit dem Faulsafe habe ich mir auch angeschaut. Das wäre jetzt bei mir, wäre das möglich, auf einer Seite der Straße, das sind jetzt so zehn Häuser. Das finde ich aber, das ist extrem kompliziert. Also dann müsste ich eigentlich die Abrechnung für alle machen. Das will ich jetzt aber ja nicht unbedingt, oder? Und jetzt, ich habe aber so eine App gefunden, da habe ich mich jetzt angemeldet und da kriegst du eine virtuelle Batterie. Da kannst du genau das machen, du kannst quasi einspeisen oder beziehen und es wird dir dann dieser Strom, den du verbraucht hast, nicht verrechnet, sondern du kriegst ein Minus und du kannst das dann wieder aufladen. Ja, also das ist wirklich super. Ich habe es einfach mal angemeldet, keine Ahnung. Ich war nochmal der erste in der Gemeinde, der da die Energie, musst dann die vom Zähler, die Energieschnittstelle freischauen lassen, oder? Du kannst ein Watt-Watt-Gerät drauf machen, also Zähler, oder? Kost 90 Franken und dann noch die Abo kosten der App, die sind dann 15 Franken für Solarbesitzer pro Monat, wird jährlich abgerechnet. Und Ende Jahr werden sie so ein Abo für 5 Franken lancieren, dass du dann das quasi ohne Solaranlage, ich könnte das jemanden an verkaufen oder verschenken oder verbrauchen würde mir du jetzt, wenn du mehrere Zähler hast. Ich kenne zum Beispiel auch einen Freund von mir, er hat genau das gleiche. Der lohnt zwar im Tessin, aber seine Garage hat einen anderen Zähler als sein Hals. Es ist einfach so am Hang, oder? Und ich nehme die Leitung an. Und das, ja, das ist sicher, ich probiere das jetzt mal aus, mal sehen, ob es funktioniert, damit ich quasi meinen Sommerüberschuss im Winter verbrauchen kann.
SPEAKER_02Ich finde es spannend, wie eben da auf einmal dann so aus einem ursprünglichen, ich habe keine Ahnung davon und das ist mir alles zu kompliziert, nur sich ein kleines bisschen damit beschäftigt, auf einmal kommen dann Ideen und dann gibt es eben auch Unternehmen, Unternehmen, die solche Sachen bauen, wo es dann auf einmal anfängt Spaß zu machen. Und wo man sich ein bisschen unabhängig machen kann, eben auch vom Energiedienstleister. Und das macht eigentlich richtig Spaß, wenn man den eigenen Strom verbrauchen kann.
SPEAKER_03Also bei den meisten, die ich kenne, da eskaliert das fast am meisten beschäftigen sich dann auch damit. Und das wäre ja eigentlich das Ziel, oder? Damit du dann eben auch, sagen wir mal, möglichst wenig verbrauchst, oder dass du dann auch weißt, wo verpumpft deine Energie oder wie sieht dein Fußabdruck aus. Also die meisten beschäftigen sich dann erst mit dem. Was ich halt finde, erst wie mit dem ZF und dem VCF, das ist für die meisten so kompliziert. Das ist so in meinem Familienhausbereich.
SPEAKER_02Das ist, also man wächst natürlich auch mit den Anforderungen, aber das ist so, für die meisten ist das zu kompliziert. Und wir reden da schon wieder auch ein bisschen von den Nerds vorbei. Ich glaube, es wird ein bisschen mehr Mainstream mit der Zeit, weil die Apps werden einfacher, man muss sich nicht mehr selber darum kümmern, welche Technik brauche ich, sondern das kommt dann von alleine. Und das führt schon dazu, dass es dann insgesamt einfacher wird.
SPEAKER_03Aber ich denke, für die meisten ist Strom immer noch so ein bisschen, ja, es funktioniert halt.
SPEAKER_02Kommt aus der Steckdose.
SPEAKER_03Ich gehe mir ja gleich, oder? Aber die meisten, die wissen nicht mal, was sie im Jahr verbrauchen. Und wenn du dann, ja, und wenn es dann einfach zu kompliziert ist, irgendwas zu machen, dann wird es einfach nicht gemacht, oder?
SPEAKER_02Ja. Und es ist natürlich so, aufs Jahr rausgerechnet kann man schon Geld sparen. Aber schon auf dem Monat wird es weniger und wenn man es auf den Tag runterrechnet, dann ist es nicht mehr so, dass man sagt, ja, ich mach das jetzt. Und ja, die meisten können sich es dann halt leisten und dann ist es nicht so schlimm. Aber sei es drum, das kommt ja dann mit der Zeit und wenn es Potenzial mal da ist, dann werden auch viele anfangen, das auszuschöpfen. Und ich glaube, was ich noch sagen wollte, ist das, was du machst, Michael, die Leute gut zu beraten, ihnen da einfach zur Seite zu stehen, führt natürlich dazu, dass sie nicht nur einfach nachher elektrisch fahren, sondern dass sie selbst die Erfahrung gemacht haben, wie gute Beratung oder einfach persönliche Beratung, persönliches Gespräch, sich Zeit nehmen, mal darauf eingehen, anderen geholfen hat, aber bei sich selber gemerkt, wie es geholfen hat, die dann da wahrscheinlich auch offener wieder auf andere zugehen und sagen, ja klar helfe ich dir. Und das ist dieser Viruseffekt, wo du gesagt hast, also es steckt nicht nur an, elektrisch zu fahren, sondern auch die Beratung, dass die Offenheit, die steckt damit an.
SPEAKER_03Ja. Ich denke, das ist, also ich finde das halt, ich finde das, das ist das, was mir Spaß macht, auch die verschiedenen Anwendungsfälle, weil es ist jeder unterschiedlich, es hat jeder andere Anforderungen. Ich probiere halt jeweils die Leute dort abzuholen. Ich probiere ihm auf nichts zu verkaufen, oder? Was mich meistens triggert, ist dann irgendwie so, ja, wenn jemand sagt, ja, bei mir ist es schwierig oder es geht gar nicht, oder dann reizt mich dann halt, um eine Lösung zu finden für ihn. Und das sage ich ihm dann halt und ja, wenn er dann, wenn es dann auch, wenn es für ihn passt, dann kann er das so machen oder nicht. Aber ich probiere ihm ja nichts zu verkaufen, oder was ich ja nicht vermisst.
SPEAKER_02Ich glaube, das ist auch so ein wichtiger Faktor, dass diejenigen, die das auch Spaß machen, die verdienen ja nichts dann. Und das ist auch, vielleicht auch das, diejenigen, die elektrisch fahren und sich das jetzt überlegen, soll ich da überhaupt was sagen oder soll ich die anderen ihre Erfahrung selbst machen lassen? Ich glaube, das hilft schon noch sehr und das wird sehr, sehr geschätzt, vor allem, weil es halt ehrlich ist. Also kann sich schon noch, es gibt so die Überzeugungstäter, für die geht alles natürlich. Wir sind vielleicht auch schon die, die dann eher mal noch sagen, ach komm, ich fahre jetzt einfach mal, ich mache jetzt mal, wo andere vielleicht eher vorsichtig wären. Aber das kann man ja einschätzen. Und das kann man sich auch gut mitnehmen. Und wenn einem ein Händler einem was erzählt, ist es halt was anderes, wie wenn es der Nachbar ist oder ein guter Freund.
SPEAKER_03Ja, ich denke schon, dass, ja und eben ich, ich zeige ihnen dann halt, was ich gemacht habe und dann können sie sehen, ja, das kann funktionieren, oder? Ja, wenn man möchte. Und das ist nicht so abstrakt oder es ist nicht so fern und eben auch nicht kompliziert. Das ist, ja, und eben, ich zeige das dann auch, wie ich das gemacht habe.
SPEAKER_02Ja, eben, und dann es muss ja nicht immer gleich das Vollsetup sein. Es kann ja eins nach dem anderen kommen. Und ganz toll finde ich, mit ganz vielen Leuten, mit denen ich gesprochen habe, ist es so, dass sie am Anfang gar keine Ladestation zu Hause hatten und dann mal unterwegs geladen haben, beim Einkaufen geladen, auch mal an den Supercharger gefahren und dann eben auch mit diesem Ladeziegel, also die, die nicht wissen, was es ist, so diese Ladestecker, die man an die Haushaltssteckdose anschließen kann. Die haben dann immer noch so diese Ladeelektronik da in diesem Ziegel drin. Und das geht, das funktioniert. Und damit kommt man gut über die Grund. Man gewöhnt sich auch unheimlich schnell dran. Man gewöhnt sich aber noch schneller dran, wenn dann nachher die Ladestation da ist. Das ist dann natürlich noch viel besser. Aber das soll auf keinen Fall eine Abschreckung sein und ich glaube, ich würde jederzeit wieder einfach einen elektrischen kaufen, ohne zu wissen, wo lade ich den denn. Weil es gibt so viele Möglichkeiten mittlerweile. Außer vielleicht Schottland an der Küste, bei der alten Ladestation.
SPEAKER_03Da ist vielleicht, da ist vielleicht Müßer, ja.
SPEAKER_02Also wer nach Schottland zieht in einen alten Leuchtturm, ohne Stromanschluss, da wird es schwierig, alle anderen goal letzte.
unknownGenau.
SPEAKER_02Hey Michael, es war wunderbar, dass du da warst. Es hat Spaß gedacht, sich da ein bisschen zu unterhalten über diese unterschwellige Art, sich da auch auszutauschen. Ich hoffe, die, die uns zugehört haben, nehmen einiges mit davon, trauen sich vielleicht einmal mehr, auch noch jemanden anzusprechen und zu sagen, hey, komm, probier's doch einfach mal aus, leih dir mal ein Auto, fahr mal bei mir mit, komm, wir gehen mal in eine Ladestation, ich zeige dir mal, wie einfach das ist. Das hilft so viel und bringt so viel. Und manchmal entstehen auch Freundschaften draus. Wer weiß. Also nehmt euch da Zeit, macht das. Und es muss nicht immer ein Podcast sein oder ein YouTube-Kanal oder sonst was, sondern im Kleinen mit den Leuten reden, hilft genauso und wird genauso geschätzt. Ganz toll, dass du da warst, Michael. Wir hätten sicher noch einige Themen zu besprechen. Wenn die Folge ausgestrahlt wird, dann wird eure Abstimmung über die Windkraftanlage wahrscheinlich schon durch sein. Und ich drücke jetzt mal die Daumen, dass es trotzdem reicht, dass es funktioniert hat. Aber vielleicht gibt es dann mal ein Thema, wo wir dann nochmal drüber reden, wie dann der lokale Windstrom eure eure Autos vielleicht auch befeuert in Zukunft.
SPEAKER_03Ja, freue ich mich.
SPEAKER_02Ja, also dann wünsche ich euch eine gute Woche. Genießt das schöne Wetter und wir hören uns nächsten Donnerstag wieder bei der Mobilist.
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