besser als nix tun

Fraktus vs. Spinal Tap. Wenn Fake‑Bands realer sind als die Realität

Corrado & Lucius Season 2 Episode 4

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Eine Folge, die bis elf aufdreht: Wir tauchen ein in die wunderbare Welt der fiktiven Bands, die irgendwie doch echte Bands wurden – oder zumindest echte Probleme hatten. Von Spinal Tap, deren Drummer schneller verschwinden als Festival‑Pfandbecher, bis zu Fraktus, der angeblichen Techno‑Ursuppe aus Brunsbüttel, die nie existierte und trotzdem Comebacks feierte.

Wir reden über explodierende Schlagzeuger, improvisierte Mockumentaries, Big‑Ben‑Hundegebell‑Songs, Surf‑&‑Schlurf‑Internetcafés und die Frage, warum manche Bands erst dann erfolgreich werden, wenn sie gar nicht existieren.

Eine Episode für alle, die Musik lieben, Filme lieben – oder einfach gern über Dinge lachen, die eigentlich nicht hätten passieren dürfen.

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(0:08) Wir begrüßen euch zu unserem tollen Podcast Besser als Nixon und heute mit dem Thema Bands (0:18) oder nicht Bands, Musiker, Fiktive und Echte, die in Filmen mitgespielt haben oder über (0:26) die man Filme gemacht hat und wir haben recherchiert und eine ganze Menge gefunden und sind am Ende (0:34) bei zwei Produktionen hängen geblieben und wir überlegen, ob wir das noch ein bisschen (0:39) ausbauen werden in einem der kommenden Podcasts, aber hier sind wir erstmal bei zwei Produktionen (0:45) hängen geblieben und zwar einmal eine Produktion aus 1984, Spinal Tap, das ist eine fiktive (0:55) Heavy-Metal Band, eine alternte fiktive Heavy-Metal Band auf Tour und du, Luzius, hattest rausgesucht. (1:02) Fiktiv ist gut, ja. Eine alternte Heavy-Metal Band ist fiktiv, ja.

Okay, gut. (1:10) Das war mein Gag, den hast du geklaut, einfach so geklaut. Apropos fiktiv, in deinem Alter, (1:17) du hast was rausgesucht für uns? Fraktus aus dem Jahr 2012.

Fraktus, also eine modernere Geschichte. (1:27) Beides sind Bands, die es natürlich nicht gibt, wobei ich… Obwohl es sie doch gibt. (1:35) Das ist ja der Witz an der Sache.

Ja, Spinal Tap hat es dann später gegeben. Wollen wir mit Fraktus (1:41) starten oder wollen wir mit Spinal Tap starten? Komm, wir würfeln. Ja, weiß ich nicht, würfeln.

(1:46) Ich meine, Fraktus folgt ja ein Stück weit Spinal Tap. Ja, fangen wir mit Spinal Tap an. Und Spinal Tap (1:52) haben wir beide recherchiert, da können wir ein bisschen was drüber erzählen.

Ja. Und hebt mal (1:57) alle die Hand, die den Film gesehen haben. Sehr gut.

Ihr könnt auch gerne mal uns schreiben, wer von (2:06) euch den Film überhaupt gesehen hat, damit wir ein bisschen einordnen können, ob wir mit zu altem (2:10) Material arbeiten, das keine Sau mehr kennt. Aber jetzt hoffen wir erstmal, dass genug Leute den (2:14) Film Spinal Tap kennen, der allein schon für einen Gag berühmt geworden ist, der sogar den Weg ins (2:22) Wikipedia gefunden hat. Und den Gag, den werden wir euch dann jetzt im Laufe der Folge natürlich (2:30) auch noch erzählen.

Ja, dann starten wir mal los. Was ist Spinal Tap? Ja, wie gesagt, eine fiktive (2:38) Band, die… Nein, nein, der Film erstmal. Ach, der Film.

Das ist die Geschichte von einer Heavy-Metal-Band, (2:45) die verhältnismäßig erfolglos durch die Gegend macht, ja. Und eigentlich wird das persifliert (2:53) oder das nachgespielt, was in Wirklichkeit bei vielen Bands auch passiert ist, beim Start von (3:00) ihrer Karriere etc. pp.

Und die… Es wird ein bisschen überzeichnet, obwohl sich gerade viele (3:08) Musiker bei diesem Film immer wieder erkannt haben, dass er auch so erfolgreich war. Und vieles hat (3:14) halt mit dem zu tun, was im Showgeschäft so passiert und auch nicht passiert, ja. Und er hat (3:21) einfach einen eigenen Charakter.

Dieser ganze Film hat einen eigenen Charakter und hat eine eigene (3:26) Geschichte, die eigentlich damit angefangen hat, dass einige Leute einfach hingegangen und haben (3:32) eine Gruppe gegründet, die Spinal Tappies. Okay. Weil das eigentlich eine Krankheit ist, Spinal Tap.

(3:39) Echt? Ja. Es ist eine sehr merkwürdige Konstellation, die sie da rausgesucht haben. Es hat was mit (3:49) Lymphdrüsenkrankheit zu tun.

Es ist eine Umzeichnung von einer Krankheit im Endeffekt, (3:54) die sie dafür genommen haben. Warum die das genommen haben, weiß kein Mensch, aber so haben (3:59) sie es erklärt, ja. Also zum Namen kann ich nichts sagen, aber zur Entstehung des Films, also die (4:08) erste Idee zu Spinal Tap hatten die zwei Gast und McKee 1968 schon, als sie am College waren.

Und (4:18) die wollten die damaligsten Beat und Rockbands verarschen und haben dann angefangen, Figuren zu (4:33) entwickeln. Und 1970 waren sie dann soweit, dass sie in verschiedenen Comedy-Formaten damit aufgetreten (4:42) sind und dann angefangen haben, da auch so eine fiktive Rockband darzustellen. Das kann man sich (4:49) vorstellen so ein bisschen wie Saturday Night, das gibt es ja heute noch.

Und da sind die aufgetreten. (4:55) Sag mal so, der Erfolg, um dann nachher einen Film draus zu machen, war dann 1979. Da sind sie (5:02) in The TV Show aufgetreten und dann schon mit dem Namen Spinal Tap.

Aber bis dato, sage ich mal, (5:10) sind das keine Musiker, die da aufgetreten sind, sondern es waren Schauspieler, Comedians, (5:16) die das Instrument so halbwegs halten konnten. Also das war die Idee. (5:21) Ja, wobei da ein entscheidender Faktor auch der Regisseur war, der Rob Reiner, der im Prinzip nicht (5:25) er allein das Konzept entwickelt hat, aber zusammen mit dem Musiker das Konzept dazu entwickelt hat.

(5:31) Ja, wusstest du, der Fun Fact zu Rob Reiner ist, dass der auch Filme gemacht hat wie Stand By Me (5:37) oder Harry & Sally. Ja, Harry & Sally hat ja auch ein paar Preise bekommen auch. (5:42) Ja, ja, also ist jetzt nicht so, dass das irgendwie so... (5:45) Er ist aber eigentlich ein Comedianspezialist gewesen.

(5:49) Ja, ja, Harry & Sally ist ja nun auch eine intelligente, clevere Comedian. Naja, (5:55) dann haben die angefangen, um es mal so bis zum Produktionsbeginn zu bringen, (6:00) 8082, das Konzept zu entwickeln, für eine Mockumentary, nennt sich das. Und das sollte (6:09) eigentlich ursprünglich ein Film sein, der über Roadies spielt.

Aber so während sie geschrieben (6:16) haben, haben sie festgestellt, naja, das ist schon lustiger, wenn es um die Band selbst geht. Und ja, (6:21) so ist eigentlich das Skript entstanden zu einem Film, der dann heißt, nicht Spinal Tap heißt, (6:28) sondern This is Spinal Tap. Muss man auch mal sagen, so hieß der Film.

Und ja, da gibt es so (6:36) berühmte Szenen raus. Also das ist sowas zur Entstehung von diesem Comedy-Format. (6:44) Ja, es war ja eigentlich kein reines Comedy-Format.

Also es war ja eine... (6:50) Naja, schon, oder? (6:52) Ja, aber eher so eine zeitlich begrenzte Geschichte sollte es eigentlich sein, (6:55) so wie ich das verstanden habe. Das wurde ja entwickelt für einen Film. Und darauf hat sich (7:05) eigentlich ein Lauf entwickelt, wenn man so will.

Also es ging so weit, dass 1990 kam ja das Gerücht (7:11) auf, dass die eine Reunion plant, also die fiktive Band plant eine Reunion, auch eine fiktive Union. (7:20) Eine Reunion, meinst du? (7:21) Reunion, ja. (7:22) Das ist Englisch, eine Reunion.

(7:23) Eine Reunion, das ist Französisch. (7:26) Ja, eine Reunion. (7:27) Reunion ist Englisch und... (7:29) Tja, Sächsisch.

(7:32) Sächsisch. (7:32) Brauchen wir es nicht, ja. (7:35) Worauf es irre Reaktionen in der Presse etc.

gab. Also teilweise, ja super, total toll. (7:44) Andere haben gesagt, was sollen wir denn mit diesem... das haben wir doch alles schon mal gesehen, (7:47) haben wir alles schon gemacht, ja.

Sie haben aber dann 1990 nochmal von vorne angefangen und man (7:52) darf auch nicht vergessen, sie haben 14 Alben produziert mit Songs, ja. (7:58) Unfassbar eigentlich, dafür, dass es... (8:00) Die so kleinen Charts waren, also weltweit in Charts, also eigentlich nie über die 50er Plätze, (8:04) 60er Plätze hinaus. (8:05) Immerhin nicht, weil als Komödie, Kapelle... (8:10) Verrückt.

(8:11) Es ist ziemlich verrückt, ja. (8:12) Es ist total verrückt, ja. (8:14) Und scheinbar gab es auch eine ganze Menge, die das wirklich ernsthaft geglaubt haben, (8:19) dass das eine richtige Band ist.

(8:23) Naja, ich sag dir, diese Mockumentary, die aussieht wie so eine Dokumentation auf Tour, (8:30) ist ja auch nah dran an dem, und das weiß ich, ob du dir den Film nochmal angeguckt hast, (8:36) ich hab mir den gestern Abend extra nochmal angeschaut, bevor wir unseren Podcast aufnehmen. (8:39) Und das erinnert schon diese ganze Diskussion verdammt an die Realität, das muss man einfach sagen. (8:46) Bis auf die Geschichte mit dem Schlagzeuger, das hätte ich mir in meinem Leben an der (8:52) einen oder anderen Stelle vielleicht gewünscht vor Zorn, aber die verschleißen ja Unmengen (8:58) von Drummern, was immer wieder in diesen Interviews dann kommt.

(9:01) Ja, und dann ist der Drummer, blablabla... (9:03) Der stirbt, der stirbt, der dauert, ja. (9:05) Und dann so, wie ist das passiert? (9:06) Ja, es ist so, dann ist der dann irgendwie, keine Ahnung, an einem Erbrochenen erstickt, (9:12) und dann kommt dann der Kollege, ja, aber es war nicht sein Erbrochenes. (9:15) Und der andere, ja, aber es ist noch nicht raus, man konnte das noch nie analysieren.

(9:19) Aber auf jeden Fall, es war ein Erstickt. (9:22) Und ein schöner Gag kam dann, also die haben, ich weiß nicht, über den Film hinweg, (9:27) fünf, sechs Drummer sind alle tot, alle gestorben. (9:30) Man fragt dann ja auch den bestehenden Drummer, du weißt schon, (9:34) dass alle anderen Drummer hier gestorben sind, (9:36) und wie hoch rechnest du deine Überlebenschancen? (9:39) Na ja, weil schon so viele tot sind, glaube ich, dass ich länger durchhalten werde.

(9:43) Weil die anderen sind ja alle schon tot. (9:46) Weißen Brüche, weißen Brüche. (9:48) Ja, Spiel der großen Zahlen.

(9:50) Aber sie kommen an einer Stelle an, wo dann einer sagt, (9:53) der Schlagzeuger, der letzte Schlagzeuger, der ist explodiert. (9:56) Ja, und in so einer grünen Wolke. (9:59) Und nein, nein, das war keine grüne Wolke, du meinst den grünen Fleck, (10:01) der noch auf dem Platz da war.

(10:02) Ja, und dann meint dann so ein anderer Kollege von ihm so, (10:05) ja manchmal explodieren halt Menschen spontan. (10:09) Man weiß auch nicht wieso, weshalb, aber so was passiert. (10:13) Und ich musste an der Stelle an die Ärzte denken, an den Song (10:16) Heute Nacht ist meine Freundin explodiert.

(10:18) Kennst du den? (10:19) Aber der war nicht von den Ärzten, ich glaube, den hat Fahad in Urlaub geschrieben. (10:22) Doch, das bezieht sich da drauf. (10:24) Genau, genau.

(10:26) Ich hab gestern zu meiner Frau gesagt, das bezieht sich da drauf. (10:28) Heute Nacht ist meine Freundin explodiert. (10:30) Ja, das bezieht sich da wirklich noch drauf.

(10:34) Unfassbar. (10:35) Und haben natürlich dann in dieser Mockumentary eine hohe Anzahl (10:40) von Schlagzeugern verbraucht. (10:41) Man muss sagen, es ist relativ langsam geschnitten, (10:46) wie das halt so ist.

(10:47) Wir haben 1984. (10:50) Man muss immer so gucken, ist es gut gealtert oder nicht? (10:54) Das muss jeder für sich selbst entscheiden. (10:55) Und es wurde noch auf richtigem Film gedreht.

(10:57) Ja, das ist jetzt eigentlich erstmal Schnuppe. (11:01) Doch, das kostet nämlich wahnsinnig viel Geld. (11:05) Man sagt, dass man viele Dinge da reingepackt hat, (11:09) auch in diese Banddiskussion, (11:11) die man damals bei The Who oder Led Zeppelin (11:13) oder diesen ganzen Bands sich zusammengeklaut hat (11:17) und dann quasi benutzt hat.

(11:19) Was man auch noch wissen sollte, ist, 95 Prozent der Texte (11:23) oder dessen, was da passiert wird, sind improvisiert. (11:27) Die haben gar kein richtiges Drehbuch gehabt. (11:29) Die hatten nur so, etwa da geht es lang.

(11:31) Und dann haben die im Prinzip frei improvisiert. (11:35) Und man sagt auch, dass das eben dazu beigetragen hat, (11:38) dass es diese vielen lustigen Momente auch gegeben hat, (11:41) die man so hätte vielleicht gar nicht machen können. (11:43) Das ist ja auch eine Sache, die heute viel gemacht wird (11:45) bei Fernsehproduktionen, (11:47) dass man nur ganz bestimmte Punkte vorgibt (11:50) und die Leute improvisieren darauf.

(11:51) Wenige machen das. Ich kenne das jetzt nur vom Ulmen, (11:53) der das macht. (11:55) Es gab allein schon, (11:57) na gut, ich rede jetzt wieder von den alten Fernsehprogrammen, (12:02) wo es allein drei Sachen gab, wo die Leute, (12:06) auch da war der Ulmen nicht dabei, (12:07) aber der Charlie Hübner und noch ein paar andere, (12:09) die dann frei improvisiert haben.

(12:12) Du merkst einfach, das lebt dann. (12:14) Die Bestattung zum Beispiel, diese Serie, (12:18) die war auch frei improvisiert, vom Text her. (12:20) Der Bestatter? (12:21) Der Bestatter oder wie das Ding hieß, (12:22) mit dem Charlie Hübner, ja.

(12:24) Ah, ich erinnere mich, ja. (12:27) Kann sein. (12:28) Es gibt so ein Live-Feeling.

(12:30) Also es ist so, (12:32) die treffen sich ja dann auch zu ihrer Plattenveröffentlichung, (12:35) zu irgendeiner Party oder was, (12:36) dann wuseln die da alle in diesen Räumen rum (12:38) und die Kamera läuft so dazwischen (12:39) und da das alles improvisiert ist, (12:41) kommt das wirklich super authentisch rüber, (12:43) das muss man einfach sagen. (12:43) Wir müssen auch gerade zur musikalischen Geschichte (12:46) was erzählen, was ja auch nicht so einfach ist. (12:50) Also die haben ja nach dieser sogenannten Reunion, (12:56) mein Gott, macht das immer alles Englisch, (12:58) das ist ganz furchtbar, (13:00) hatten einen Gastauftritt gehabt (13:02) bei den MTV Awards (13:03) und der Witz an der Sache war, (13:05) die haben wirklich ein reales Album gemacht (13:07) und der Witz an der Sache war, (13:09) auf dem Album haben so illustriere Leute (13:11) wie Slash, Cher und Joe Satriani (13:14) als Gastmusiker mitgemacht, (13:17) was ja nicht so einfach ist.

(13:19) Das Album heißt Break Like The Wind, (13:23) das ist ja ein toller Titel. (13:25) T-Bone Burnett hat es produziert, (13:27) aber was ich noch oberhammerhaft finde, (13:30) die haben tatsächlich (13:31) auf dem Freddie Mercury Tribute Konzert gespielt (13:33) und das dargeborene Lied war (13:36) The Majesty of Rock (13:38) vom Album Break Like The Wind, (13:41) das sie Freddie Mercury gewidmet haben. (13:42) Zum Glück war er schon tot.

(13:44) Ich sag's nur. (13:46) Es ist eine irre Geschichte, (13:48) finde ich. (13:50) Ich finde, es ist auch musikalisch (13:51) eine irre Geschichte.

(13:54) Da es ja noch frisch ist (13:55) und ich es gestern Abend gesehen habe, (13:59) muss ich sagen, (14:00) musikalisch hat es mich nicht abgeholt. (14:03) Da musste man schon derb... (14:05) Es ist halt eine Kopie (14:06) von allem Möglichen. (14:08) Aber schlecht gemacht, (14:09) das kommt dazu, (14:10) ist halt schlecht gemacht.

(14:11) Ja, der Film war ja auch schlecht gemacht. (14:16) Finde ich nicht. (14:16) Ich finde, der Film war (14:19) relativ authentisch gedreht, (14:20) als wäre er tatsächlich noch mit der Kamera dabei gewesen.

(14:23) Da haben sie schon drauf geachtet (14:24) und auch die Interviews, die die da machen (14:26) und wie die sich dann quasi (14:28) die Gags durchreichen, (14:30) das ist schon ziemlich gut gemacht, muss man sagen. (14:33) Die sind sogar beim Live-Earth-Konzert (14:35) aufgedreht. (14:36) Beim Live-Was? (14:37) Beim Live-Earth-Konzert.

(14:39) Live-Was? (14:40) Live-Earth-Konzert. (14:43) Leben-der-Erde-Konzert. (14:45) Ja, ja.

(14:46) Es gab ja ein Live-Earth-Konzert. (14:47) Es gab ein Live-Earth-Konzert. (14:51) Es wurde aufgedreht.

(14:55) Unglaublich. (14:56) Du brauchst hier nicht die Robbe zu machen, (14:57) ist schon gut. (14:58) Aber es gab ja noch Live-Eight.

(15:00) Ja, das ist eine andere Geschichte. (15:02) Das habe ich nicht gewusst. (15:04) Die sind tatsächlich auch musikalisch (15:06) verhältnismäßig gut unterwegs gewesen.

(15:08) Die haben eine ganze Tour gemacht (15:09) über Los Angeles, Montreal (15:12) und sogar eine Carnegie Hall in New York gespielt. (15:15) Das mit dem bisschen Talent. (15:16) Unfassbar.

(15:17) Verrückt, ne? (15:20) Kann man nicht anders sagen. (15:21) Jetzt abgesehen vom Film, (15:22) bzw. was dieser Film ausgelöst hat.

(15:24) Aber This is Spinal Tap, (15:26) wenn man es lustig haben will (15:27) und so ein bisschen hinter die Kulissen gucken will (15:31) und es ist schon ein sehenswerter, (15:34) alter Film. (15:36) Vieles entspricht doch wirklich dem, (15:39) was in Wirklichkeit passiert. (15:41) Auf der Bühne (15:42) oder hinter der Bühne.

(15:44) Es ist teilweise ein verrücktes Leben. (15:46) Ja, aber auch die Reisen (15:50) quer durch die USA, (15:51) weil sie eine Tour machen (15:52) und jeder Gig wird abgesagt, (15:56) weil sie keine Karten verkauft haben. (15:59) Das kann ich mir auch schon bitter vorstellen.

(16:01) Nicht, dass mir das passiert wäre. (16:02) Auf keinen Fall. (16:03) In meinem Leben.

(16:04) Aber kann man sich gut vorstellen. (16:08) Es hat sich ja nicht nur darauf, (16:10) es hat ja auch das reale Leben (16:11) eine Auswirkung gehabt. (16:12) Es gibt ein Luftfahrtgesellschaft (16:17) in Amerika, (16:17) die hatte Handzettel (16:18) im Flugzeug verteilt.

(16:20) Da ging es darum, (16:22) um einen Luftgitarrenwettbewerb. (16:25) Und diese Geschichte (16:26) mit diesem Knopf (16:27) auf die Elf drehen, (16:30) die wurde genau da beschrieben (16:33) und das in einem Handzettel (16:34) in den Luft gesetzt. (16:35) Für einen Luftgitarrenwettbewerb.

(16:38) Also, (16:39) wir müssen mal gerade (16:42) unsere Zuhörer hier abholen. (16:44) Es gibt einen Gag, (16:46) wo der Gitarrist interviewt wird (16:49) in seinem Gitarrenproberaum, (16:51) wo all die Gitarren stehen (16:53) und eben auch sein Amp. (16:56) Ich erkläre es jetzt mal auf Deutsch, (16:58) auf Englisch ist es halt viel witziger noch.

(17:00) Es ist so, (17:00) dass die dann da drauf gucken (17:02) und er fragt halt den Typ, (17:05) der ihn interviewt, (17:05) und fällt dir was auf an dem Amp? (17:08) Und er so, was denn? (17:10) Der geht bis elf. (17:12) Und er so, ja, (17:13) wir sind einfach eins lauter. (17:16) Immer eins lauter als alle anderen.

(17:19) Und dann der Typ so, (17:20) ja, aber wieso habt ihr nicht trotzdem (17:22) bis zehn gemacht und dann (17:23) seid ihr hingegangen und dann (17:25) werdet ihr doch auch lauter. (17:27) Und dann guckt ihr den so an, (17:29) aber der geht bis elf. (17:32) Und der Gag ist (17:34) tatsächlich, (17:34) bis Wikipedia (17:36) ist der gelaufen.

(17:39) Der ist sogar in dem Videospiel (17:41) Guitar Hero drin. (17:43) Wo der geht so, (17:44) eleven is louder than ten. (17:47) It's one louder.

(17:50) Ja, genau. (17:51) Also einer der größten Gags (17:53) und die sich (17:55) quasi in die Rock- und Popkultur (17:57) gerettet haben bis heute. (17:59) Die Ärzte haben das auch gemacht.

(18:00) Sie haben zum Beispiel in ihrem Video (18:03) Besuch auf SpineTap genommen (18:04) auf dem Titel Elke. (18:06) Sagst du, das war der Titel? (18:08) Der übergewichtigen Elke. (18:09) Genau, und da ist ein Versteiger, (18:11) der auf Elke gedreht werden kann.

(18:15) Vollkommen zurecht. (18:16) Vollkommen zurecht. (18:18) Verrückt.

(18:19) Also das ist das, (18:22) was mir so zu SpineTap (18:26) einfällt. (18:27) Und ich weiß nicht, (18:29) den Rest mal (18:31) anschauen einfach, oder? (18:33) Es gibt halt zig (18:35) Verwendungen noch, (18:37) Beziehungen zu anderen Sachen wie (18:38) Dr. Who und viele, viele (18:41) Fernsehshows in Amerika (18:43) haben Sachen von SpineTap (18:45) übernommen. (18:47) Was hat denn Dr. Who? (18:49) Ich bin bekennender Dr. Who Fan.

(18:51) Das ist die am längsten (18:53) laufende Science-Fiction-Serie (18:55) im Fernsehen. (18:57) Die läuft, meine ich, seit 1963. (19:00) Dr. Who heißt die ja.

(19:02) In der Dr. Who-Folge (19:03) Der Preis der Jugend, (19:05) das Lazarus-Experiment, (19:07) stellt der Zehndoktor (19:09) mithilfe eines (19:11) Schaltschraubendrehers (19:15) den Versteiger (19:17) einer (19:18) Kathedralorgel (19:19) auf elf, um den mutierenden (19:21) Wissenschaftler Lazarus mittels eines (19:23) Schallangriffs den Garaus (19:25) zu machen. (19:27) Das ist Dr. Who. (19:29) Genau, das ist Dr. Who.

(19:31) Es gibt da noch mehrere Dinge. (19:32) Zum Beispiel diese Geschichte (19:34) bei den Simpsons. (19:36) Da geht es um die Schlagzeuge, (19:37) die immer gestorben sind.

(19:38) Da gab es eine Folge, (19:39) wo die Schlagzeuge gestorben sind. (19:43) Das habe ich leider nicht gesehen. (19:44) Das haben sie übernommen.

(19:47) So kam der Bezug in (19:48) allen möglichen Chosen, (19:51) bezüglich Spinal Tap. (19:53) Wobei ich weiß gar nicht, (19:54) wann ich das zum ersten Mal gesehen habe. (19:55) Ich glaube erst in den 90er Jahren.

(19:59) Ja, wir haben den schon in den 80ern (20:00) zusammen geguckt. (20:01) Aber was ich dann jetzt erst (20:03) bei der Recherche herausbekommen habe, (20:05) oder was mir dann über den Weg gelaufen ist, (20:08) dass die ja (20:10) das Spinal Tap 2 gemacht haben. (20:13) Also den habe ich aber (20:14) noch nicht gesehen.

(20:16) Den habe ich so gut bewertet. (20:18) Ja, aber die traurige Geschichte ist, (20:21) der Rob Reiner hat den ja gerade (20:23) fertig gedreht gehabt. (20:24) Und dann ist er von seinem alten Sohn ermordet worden.

(20:26) Er und seine Frau. (20:27) Ja, das habe ich auch gelesen. (20:29) Das ist natürlich krass.

(20:33) Wobei ich das im ersten Moment (20:35) gar nicht verstanden habe, (20:36) als ich das gelesen habe. (20:37) Rob Reiner, Rob Reiner, kennst du den Namen? (20:40) Und dann ist es ganz knallgemacht. (20:42) Oh Gott, ja, super.

(20:44) Ja, toll. (20:44) Ich meine, der eigene Sohn. (20:47) Das ging ja auch durch die Presse.

(20:49) Ja, ohne Ende. (20:51) Wie kann so etwas passieren? (20:54) Ich weiß es nicht. (20:57) Vielleicht war er (20:57) Schlagzeuger (20:59) oder so irgendwas.

(21:01) Und er wollte nicht sterben. (21:03) Man will nicht hinter die Kulissen gucken. (21:05) Man weiß nicht.

(21:06) Man will jetzt auch (21:08) keiner Scherze drüber machen, (21:10) dass Rob Reiner tot ist. (21:11) Nein, aber (21:14) er war gerade abgedreht, (21:15) der Film. (21:17) Ich glaube, das war an dem Abend sogar.

(21:19) Die haben die (21:22) Premiere gehabt. (21:25) Und am Abend, (21:26) also in der Nacht (21:28) nach der Premiere ist es passiert. (21:30) Unfassbar.

(21:32) Das Leben schreibt irrsinnige Geschichten, oder? (21:34) Ja, verrückt. (21:36) Na gut, Ruhe in Frieden oder wo auch immer. (21:38) Egal.

(21:39) Er hat jedenfalls etwas Gutes abgeliefert mit Spinal Tap. (21:42) Eins und Zwei. (21:43) Obwohl ich das Zwei noch nie gesehen habe.

(21:45) Ich würde ihn gerne sehen. (21:47) Du hast ja vorhin gerade gesagt, (21:48) bei der Vorbesprechung, (21:50) dass der noch nicht im Kino war. (21:53) Nein, die haben es verschoben.

(21:55) Ich habe eine Werbung gesehen, DVD. (21:57) Kannst du schon kaufen. (21:59) Wer kauft heute noch eine DVD? (22:02) Keine Ahnung.

(22:03) Ich habe keinen Spieler mehr. (22:04) Ich weiß nicht, wo ich dir das Ding reinlegen soll. (22:06) Ich kann doch mal einen leihen.

(22:07) Mach doch Blu-Ray. (22:11) Da kann ich meine ganze (22:13) Sammlung doch mal anschauen. (22:14) Genau, die eine Blu-Ray, die du hast.

(22:18) Stimmt nicht. (22:19) Ich habe ganz viele. (22:21) Früher hat man ja anstatt (22:24) Spinal Tap (22:25) musste ich auch (22:27) bei einem Streamer bezahlen, (22:29) weil es das Ding nirgendwo gibt.

(22:31) Und die günstigste Variante, (22:32) das darf man keinem erzählen, (22:34) sind vier Euro gewesen. (22:36) Wo ich mir gedacht habe, (22:37) dafür kriegst du gebraucht (22:38) eine DVD und kannst es dir noch 100 Mal angucken. (22:41) Meinst du wirklich? (22:42) Ja, aber nachdem ich ihn gesehen habe, (22:43) habe ich mir gedacht, (22:44) noch 99 Mal brauche ich ihn nicht.

(22:49) Das waren gut angelegte vier Euro. (22:51) Gut angelegte vier Euro, absolut. (22:53) Wollen wir mal rüber gehen? (22:54) Dann gehen wir mal rüber zu (22:55) der berühmten Band (23:00) Fraktus.

(23:02) Genau. (23:03) Fraktus Kaktus. (23:04) Da kann ich jetzt (23:06) überhaupt keinen (23:07) großen Beitrag leisten.

(23:10) Ja. (23:12) Ich habe den zwar gesehen, (23:15) aber nicht weiter (23:17) recherchiert. (23:18) Und dann gib mal Gas.

(23:20) Ich bin gespannt. (23:21) Der Regenschirm. (23:25) War ja folgendes, (23:27) dass die (23:29) im Prinzip (23:30) eine fiktive Gruppe erfunden haben.

(23:32) Also der Heinz Strunk, (23:34) der berühmt ist aus dem berühmten Film, (23:36) aus dem berühmten Buch, (23:39) Fleisch ist mein Gemüse. (23:41) Und da waren noch (23:42) ein paar andere dran beteiligt. (23:45) Die haben sich überlegt, (23:46) wie können wir (23:48) im Prinzip, (23:49) das bin ich der Meinung, (23:50) dass die Überlegung dahinter war, (23:51) wie können wir eine künstliche Band (23:53) erschaffen und können die promoten, (23:56) ohne dass wir im Prinzip (23:58) existent sind.

(24:00) Also eigentlich wollten sie (24:00) sowas ähnliches wie Final Tap machen. (24:04) Und haben dann angefangen (24:07) einfach zu promoten. (24:08) Also die haben gesagt, (24:10) wir haben eine Band gegründet, (24:11) die heißt Fraktus.

(24:14) Mit A, nicht mit U. (24:16) Genau, ja. (24:19) Und das war der Bernd Wank, (24:20) der Dirk Ebert (24:21) und der Meinhard Knom. (24:24) Das ist die Geschichte.

(24:25) Also es ist nicht die Wirklichkeit, (24:26) sondern es ist die Geschichte. (24:28) Ich erzähle jetzt die Geschichte, (24:30) die dahinter steht, (24:31) die nach außen propagiert wurde, (24:34) um die Band Fraktus überhaupt (24:37) zu etablieren, nach außen zu tragen. (24:39) Als wäre sie real.

(24:41) Genau. (24:42) Gründen in den 80er Jahren (24:44) in Brunsbüttel, (24:45) wo ist denn das? (24:47) In Schleswig-Holstein. (24:48) Eine Band namens Frikazee.

(24:51) Und Frikazee haben sie natürlich geschrieben, (24:53) nicht wie Frikazee, (24:54) sondern wie Freak (24:55) und Azz'e. (24:59) Typisch Heinz Strunk. (25:01) Und verfremden das Kofferwort (25:03) aus Freak und Frikazee.

(25:05) Ein Song besteht aber ausschließlich (25:07) aus Hundegebell, (25:08) das der Melodie des Stundenschlags (25:10) des Big Band folgt. (25:12) Also ganz abgespaced. (25:15) Frikazee trifft auf den Produzenten (25:18) Thorsten, (25:19) der bei Frikazee einsteigt (25:21) und aus Frikazee (25:23) und Fraktus wird Fraktus.

(25:25) Das hat der Produzent, (25:26) der fiktive Produzent durchgesetzt. (25:29) Meinhard Knom verlässt die Band, (25:30) begleitet sie jedoch nach kurzer Zeit (25:32) als Rodi. (25:34) Ganz interessant, (25:36) der Schlagzeuger verlässt die Band (25:38) wie bei Final Tap, nur da sterben sie (25:40) und kommt dann zurück als Rodi.

(25:42) Im Endeffekt ist er nicht explodiert, (25:43) er hat Glück gehabt. (25:46) Die Platte Tut Ench Amur (25:49) beginnt als Meilenstall (25:51) in der Geschichte von Fraktus. (25:53) Die Band ist damit (25:55) ihre Zeit weit voraus (25:56) und wechselt in der Folge (25:58) vom Musiklabel Zickzack Records (26:00) zu Areola.

(26:01) Wobei ich sagen muss, (26:02) die Firma Zickzack Records gibt es tatsächlich. (26:05) Haben sie die nicht dafür gegründet? (26:07) Nein, das weiß ich deshalb. (26:08) Ich hatte einen rechtlichen Streit (26:11) mit dem Verlag, der hieß Zickzack.

(26:13) Das wollten sie nicht akzeptieren. (26:15) Von Zickzack Records zu Areola. (26:18) Das haben sie einfach behauptet.

(26:20) Und dann? (26:22) Wie ist das bei dir ausgegangen? (26:24) Wir haben uns geeinigt. (26:27) Dann hießen die Zackzick? (26:28) Nein, wir haben einfach (26:30) die Namen einbehalten. (26:31) Mein Verlagsnamen, er seinen Rekordnamen.

(26:34) Und wer hatte wen dann angepinkt? (26:36) Er hatte mich angepinkt. (26:38) Dann habe ich ihm erklärt, (26:39) ich habe mit Rekords überhaupt nichts zu tun. (26:41) Ich bin einfach ein Verlag.

(26:43) Und wenn du jetzt nicht spürst, (26:45) dann Zickzack, mein Freund. (26:47) Ruf den Chorador an, der kommt vorbei. (26:49) So sieht es aus.

(26:53) Why not? (26:54) Wir reden immer noch von der fiktiven Geschichte. (26:56) Wir sind noch nicht beim Comeback. (26:58) Während der Produktion (26:59) zum Album Automate (27:02) werden Konflikte innerhalb der Band offenbar, (27:04) woraufhin die Plattenfirma (27:06) externen Produzenten und Komponisten einsetzt.

(27:08) Die Platte wird daher überproduziert (27:09) und Glattfraktus wird von eingefleischten Fans (27:11) und Kritikern vorgeworfen, (27:13) sich mit Automate in die Industrie verkauft zu haben. (27:16) Immer noch fiktive Marketing. (27:18) Kurze Frage.

(27:20) Gab es dann diese Platten später mal? (27:23) Ähnlich wie bei den Tap Jungs. (27:27) Gab es dann die Platten? (27:28) In abgespeckter Form. (27:29) Nicht unter dem Namen, (27:31) wie ich es mitbekommen habe.

(27:34) Fraktus letzter Auftritt (27:35) in der Turbine in Hamburg. (27:37) Im November 1983 sitzt der vorläufige Schlusspunkt (27:39) unter die kurze Karriere der Band. (27:41) Während des Konzerts führt ein Kurzschluss (27:43) an einem Theremin.

(27:46) Das ist dieses (27:48) schwebende (27:50) Instrument. (27:50) Das hatten wir im letzten oder vorletzten (27:53) Podcast. (27:54) Das hat auch Led Zeppelin benutzt.

(27:58) Zu einem Feuer, (27:59) warum der Veranstaltungsort (28:00) bis auf die Grundmannen abbrennt. (28:02) Kurz danach trennt sich die Band. (28:05) Jetzt geht es los.

(28:08) Dann kam das unerwartete (28:10) Comeback, das auch wieder als Comeback (28:12) propagiert wurde, obwohl die Band (28:13) immer noch nicht existierte. (28:16) Ich habe es damals mitgekriegt. (28:18) Als die (28:20) durch die Presse sind.

(28:21) Ich kannte die Idee dahinter nicht. (28:23) Ich kannte die Geschichte zu dem Zeitpunkt noch nicht. (28:26) Ich habe mir gedacht, (28:28) das war nicht (28:30) sauber gemacht.

(28:31) Das hat für mich nicht funktioniert. (28:33) Die haben versucht, den Film (28:35) entsprechend so zu verkaufen, (28:37) als gäbe es diese Band wirklich. (28:40) Die waren ja auch in (28:41) Fernsehsendungen eingeladen.

(28:44) In Talkshows. (28:46) Es war vollkommen klar, (28:47) hier ist irgendwas faul. (28:51) Im Film wird dann behauptet, (28:53) dass die Gruppe Faktus (28:54) im Nachhinein als Begründer des Techno (28:56) angesehen wird.

(28:58) Angesehen sein soll. (29:00) Jahre später, (29:02) der Musikproduzent Roger Dettner, (29:03) der wurde damals von David Striesow gespielt, (29:06) der ehemalige Bandmitglieder (29:08) auf den ehemaligen Sänger Dickie (29:10) findet er in dessen Hamburger Internetcafé (29:12) Surf & Schlurf (29:13) Surf & Schlurf (29:15) Schlurf und Schlurf. (29:18) Das kannst du nicht erfinden.

(29:20) Wo dieser immer noch in den 80er Jahren (29:23) rumläuft. (29:25) Der hypotronische Soundtüftler Bernd (29:27) arbeitet im Brunsbüttel (29:28) im indischen Optikergeschäft. (29:31) Optikergeschäft.

(29:33) Er macht zusammen mit seinen Eltern Musik (29:35) und nennt das Fraktus 2. (29:38) Thorsten (29:39) ist derweil mit kommerzieller Popmusik (29:41) etwa dem Partyschlager (29:43) Geilianer (29:45) zu Geld gekommen (29:46) und lebt nun auf Ibiza. (29:49) Barges Outfit wurde als (29:51) Anspielung auf DJ Ötzi gedeutet. (29:53) Es gibt an den Jingle (29:54) der Telekom bereits 1987 geschrieben zu haben.

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