#Lokalgeplänkel Glienicke
🎙️ #Lokalgeplänkel Glienicke/Nordbahn – Euer Lokalpodcast aus Glienicke | Oberhavel (Brandenburg)
✨ Lokale News. Geschichten. Gemeindeleben. Nah dran und ehrlich. 🙌
#Lokalgeplänkel Glienicke ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was in Glienicke/Nordbahn wirklich passiert. Sven und Uwe nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen — von Rathaus-Entscheidungen bis zum Klatsch am Dorfteich.
Was euch erwartet:
Lokale News, spannende Hintergründe zum Gemeindeleben und Stimmen, die man sonst nur beim Bäcker oder auf dem Markt hört. Zwischen Rathausflur und Lieblingsbank — hier wird offen gesprochen. Nah dran, authentisch, charmant und garantiert nicht von gestern.
Ob Kommunalpolitik, Vereine, Ehrenamt oder was sonst in Glienicke los ist — Sven und Uwe packen die Themen auf den Tisch, die euch betreffen. Direkt, ehrlich und immer mit einem Augenzwinkern.
Für alle Bürger, Neubürger und Mitmacher in Glienicke/Nordbahn und Umgebung: #Lokalgeplänkel ist euer Gemeinde-Podcast zum Anhören.
🎧 Also: Kopfhörer rein, Lokalgeplänkel an – und dabei sein, wenn Glienicke spricht. Neue Folgen auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.
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#Lokalgeplänkel Glienicke
✨ Neustart mit Klartext und positiven Gefühlen 💛
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🎙️ Ohren auf, hier kommt was auf die Lauscher! 🎉
Ihr hört #Lokalgeplänkel Glienicke – der Podcast, der Glienicke/Nordbahn und seine Nachbarn zum Klingen bringt!
🎧 Eure Hosts, Uwe Klein und Clemens Börsch - als Vertretung für Sven Miram - bringen monatlich frischen Wind in Eure Gehörgänge:📰 Spannende News, 💬 heiße Gerüchte, 📅 wichtige Termine und 🌟 Themen, die Euch bewegen!
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IN DIESER EPISODE
Wir sprechen über einen Neustart mit Haltung: weniger Meckern, mehr Dankbarkeit, klare Prioritäten. Uwe ordnet den Wahlkampf, benennt Grenzen, entscheidet sich fürs Weitermachen und legt fokussierte Projekte für Klinike vor.
- Dankbarkeit, Gemeinschaft, Verantwortung als Grundlage
- bessere Gesprächskultur und Transparenz in der Lokalpolitik
- Kritik am Kurier: Neutralität, Kontrolle, klare Regeln
- Wahlkampf nacharbeiten: Fairness, Abgrenzung, Gesprächsfähigkeit
- Entscheidung: Uwe bleibt in Gemeindevertretung und Kreistag
- Haushaltsdisziplin und Prioritäten bis 2030
- Galerie Sonnengarten mit B-Plan und Veränderungssperre sichern
- Bauernhof Müller für echte öffentliche Nutzung entwickeln
- Schulcampus als Gesamtkonzept mit Varianten und Finanzierung
- Einladung an alle Fraktionen zum gemeinsamen Beratungskonzept
Aufzeichnung vom: 05.01.2026
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Ankommen, Teamwechsel, Blick Nach Vorn
SPEAKER_00Hey, aufgepasst und ungestützt. Hier ist Lokal geplängte Kliniken. Den Podcast mit Stimmen aus Kliniken Ortmann. Sven Mira und Uwe Klein präsentieren euch die saftigsten Geschichten und die spannendsten Neuigkeiten direkt aus eurer Nachbarschaft. Bleibt dran, hört rein und lasst euch begeistern.
SPEAKER_01Herzlich willkommen, ein gesundes neues Jahr an alle Hörerinnen und Hörer. Sie werden vielleicht verstorben sein, welche Stimmen ihr spricht. Ich bin der Clemens Börsch und vertrete heute Sven Mehlham, der sich mal in Urlaub gegönnt hat.
SPEAKER_04Unfassbar einig. Meine Stimme ist dieselbe. Aber Clemens ist ja schon alter Hase in unserem Lokalgeplänkel hier. War ja schon ein paar Mal da.
SPEAKER_01Ich war schon ein paar Mal da, richtig. Konnte so ein bisschen Erfahrung sammeln hier am Mikrofon. Aber jetzt bin ich nicht, der Antworten gibt oder mal dazwischen quatscht, sondern mit moderiert, mit Uwe Klein.
SPEAKER_04Wenn wir gucken, so ganz alt, ausgestrahlt wird die Folge am 13. Januar. Clemens, Ausblick 26 für dich oder lokal, Nachblick 25.
SPEAKER_01Alles abgeschlossen, alles schick? Naja, 25, würde ich mal sagen, also politisch oder von der Gemeinde her ist natürlich nicht alles abgeschlossen. Ich bin ja auch im Vorstand des Vereins ROG. ROG solltest du einmal aussprechen, sage ich nochmal, rettet den Ortskern von Glinike. Langsam sollte das ein Begriff sein, aber gut, nochmal erwähnt. Und wir vom Verein hoffen natürlich, dass es jetzt wirklich endlich losgeht mit der Sanierung des Bauernhofes und dass man parallel dazu die öffentliche Nutzung plant, diskutiert und vielleicht mit dem Investor verhandelt. Da sind wir guter Dinge und sind stetig in Kontakt mit dem Investor. Und persönlich? Alles schick?
SPEAKER_04Darf es so bleiben, wie es ist oder darf sich was anders?
SPEAKER_01Ich bin eigentlich keiner, der meckert und keiner, der pessimistisch ist, immer optimistisch vorangeht. Und hoffe grundsätzlich erstmal, dass es so bleibt. Es gibt keine guten Vorsätze, es gibt immer was zu verbessern im persönlichen Bereich, miteinander. Das ist alles immer ausbaufähig. Aber ich finde, wir sollten nicht zu doll meckern, auch wenn wir Deutschen vielleicht dafür bekannt sind, dass wir gut meckern können.
SPEAKER_04Meckermeister.
SPEAKER_01Meckermeister, ja. Aber ich habe letztens so ein Instagram-Video gesehen. Da ging es darum, man sollte das letzte Jahr beurteilen und konnte da seine Kugeln verteilen, von ganz schlecht bis gut. Und die meisten waren bei schlecht und das neue Jahr sollte besser anfangen. Und dann kam als nächstes, und das fand ich sehr interessant, geht es uns wirklich schlecht? Sind wir heute Morgen in unserem Bett wach geworden? Haben wir ein warmes Zuhause? Nicht ganz unwesentlich gerade bei dem, was in Berlin passierte. Haben wir einen vollen Kühlschrank, dass wir morgens frühstücken können, was wir möchten. Können wir zur Arbeit gehen? Sind wir versorgt? Sind wir sozial abgesichert? Haben wir einen Freundeskreis? Also von daher würde ich sagen, mir geht es nicht schlecht.
SPEAKER_04Das ist eine schöne Überleitung, was Sven und ich und ja, als wir gesprochen hatten, über den Podcast gesagt haben, wir möchten eigentlich auch ins Positive gucken. Stichwort nicht, diese Meckermeisterrunden. Und wenn ich bei mir gucke, muss ich ganz ehrlich sagen, persönlich, beruflich Ehrenamt, kann man auch gucken, persönlich, ich glaube, mir könnte es gar nicht besser gehen. Ich glaube, das ist auch ein ganz wesentlicher Punkt. Großer Begriff des Glücklichseins. Ob ich auch zufrieden sein kann mit dem, was ich habe, auch wertschätzen kann, was ich habe. Ich bin seit 13 Jahren glücklich mit meiner Frau zusammen, seit zwei Acht auch verheiratet. Und ich würde sagen, ich würde jederzeit wiederheiraten und jetzt nicht diesen blöden Spruch, wenn ich wüsste, wen. Nein, genau dieselbe Frau. Und das heißt, Kindern geht es gut, die sind beruflich gut gesetzt, ja, persönlich. Und ich glaube, das auch mal wertzuschätzen, was man hat, was du ja sagst, das sind so diese Kleinigkeiten auch, in Anführungsstrichen Kleinigkeiten, die für uns so selbstverständlich sind. Eigentlich geht es uns der Masse verdammt gut. Und wenn ich dann noch mein soziales Gewissen gleichzeitig nicht ganz vergesse, sondern auch ein bisschen an die denke, denen es nicht ganz so gut geht und da was mache, sind wir, glaube ich, ganz gut aufgestellt, muss ich ganz ehrlich sagen. Das sehe ich auch so.
Gemeinschaft, Mitgefühl Und Verantwortung
SPEAKER_01Ja, das sehe ich familiär genauso. Ich bin auch glücklich verheiratet, hab zwei gesunde Kinder, habe zwei gesunde Stiefkinder, alle in Ausbildung oder in Arbeit. Meine Eltern leben noch, meine Schwester ist in Partnerschaft. Also es läuft eigentlich rund. Und wenn es hier und da mal vielleicht Streit gibt, dann kann man den auch aufarbeiten und wieder positiv in die Zukunft sehen. Aber wir sollten auch unser Mitgefühl und auch unseren sozialen Gedanken nicht vergessen, dass es anderen nicht so gut geht. Und die versuchen mitzunehmen. Das ist ganz wichtig, denke ich. Sonst driftet die Gesellschaft auseinander. Gerade die oder denen, denen es besser geht, die sollten an die denken, denen es nicht so gut geht. Man weiß nämlich nie, wie es morgen einem geht.
SPEAKER_04Ich finde einfach, man muss doch auch in den Spiegel gucken können. Ich kann doch an bei sowas nie einfach vorbeigehen. Ich sage so dankbar sein für bestimmte Sachen. Wir sind zwischen Weihnachten und Neujahr, meine Frau und ich in Duisburg gewesen, da zwei Leute und mein Vater ist dann irgendwann, als meine Stiefmutter gestorben ist, wieder in den Robot gezogen, wo ursprünglich mehr erkam. Und der wird 87 nächsten Monat und ist gesundheitlich durchaus angeschlagen. Mitlaufen ist schwierig und und und. Aber mit denen, ich sag mal, jetzt fast 87, ja einen unfassbaren Lebenswillen, wo er, was er noch alles machen will, was er im Kopf hat, ich sag mal, dafür kann man doch einfach mal dankbar sein. Und ich sag mal, das zeigt ja auch das Positive, dass man sich nicht von dem, was er möglicherweise und gesundheitlich da nicht mehr vernünftig laufen kann, schränkt einen natürlich ein. Aber auch wirklich dankbar zu sein und sich an dem zu freuen, was man hat und da die Ziele aus dem Auge zu verlieren.
SPEAKER_01Aber wir sollten auch an die Zukunft denken. Und jetzt sind wir im Jahr 2026. Und da ist die Frage, wo führt der politische Weg hin 2026 lokal bei uns in der Gemeinde Klinikke? Darüber hinaus, welche Erwartungen, welche Stimmung gibt es und welche Herausforderungen haben wir im nächsten Jahr? Du bist nah dran.
2026: Stimmung, Tonfall, Beteiligung
SPEAKER_04Ja, ich hole gerade tief Luft, muss man vielleicht ein bisschen erläutern. Wir hatten im letzten Jahr gesagt, dass wir uns politisch zurückhalten. Sven hat es aber mehrfach angekündigt, dass wir das in diesem Jahr aufgeben. Das heißt, es wird durchaus eine Folge, die einen politischen Touch auch hat und das werden wir auch beibehalten, ohne parteipolitisch zu werden. Ich glaube, wenn ich, wir haben ja eben gesagt, Umgang und diese Meckerrunde, wenn ich nach Kliniker gucke, wenn ich auch in Nachbarkommunen durchaus gucke, ist dieses Negative durchaus präsent und auch viel präsent. Ich glaube, da haben wir verdammt viel Luft nach oben, dass wir da auch besser werden können. Wir haben auch in den letzten Jahren Wahlkampf, kommen wir sicherlich später nochmal auch nochmal zu, gehabt, der nicht ganz ohne Nachwirkung ist. Wir haben eine sehr breite politische Ebene, die, und das muss man auch sagen, Gemeindevertretung und die anderen im Ehrenamt arbeiten. Wir haben Jugendbeirat, wir haben Seniorenbeirat, wir haben Klimabeirat, die alle ehrenamtlich arbeiten. Und wir haben große Themen in Kliniken, die wir angehen müssen. Das ist, glaube ich, auch völlig unstrittig. Und mich sprach neulich jemand eine Bürgerin an und sagte, wenn Sie die Themen angehen, denken Sie eigentlich das Jahr 2030 mit und wie viel Geld wir da haben. Stichwort, wir könnten investieren, glaube ich, wie die Weltmeister, wenn wir es nicht unterhalten müssten. So dieses langfristige Denken, und ich sage mal nicht nur von heute auf morgen und das hätte ich heute gerne, ich glaube, da haben wir durchaus Weg nach oben, Luft nach oben. Was sich verändert hat, ist der Ton in der Politik, auch auf der untersten Ebene. Was ich nicht unbedingt gut finde. Ich habe so die Hoffnung, dass das ein oder andere da sich wieder besser wird. Aber wenn ich zum Beispiel in den Kliniker Kurier gucke, da reden wir auch gerade über die Statuten. Das ist so die Grundlage, der Rahmen, das das Redaktionsteam bekommt. Ich glaube, in vielen Beiträgen in Richtung Neutralität und reine Informationen haben wir da durchaus Luft nach oben. Dann gibt es auch mal Artikel. Doch, wir werden ja aufgezeichnet. Das heißt, man sieht, man lächeln durchaus. Es gab durchaus auch einen Artikel, über den ich geschmunzelt habe im Thema Sein, aber dass die Galerie Sonnengarten als Schiff von Tegel rüberkommt, das Bild. Das muss ich sagen, als jemand, der in dem Thema natürlich drin ist, habe ich drüber geschmunzelt. Hörte dann aber auch, wie viele das wirklich ernst nahmen. Was dann wirklich zeigt, das ist so eine Sache, die mich durchaus umtraut, wo wir, ich sag mal auch als Entscheidungsträgerklinike, glaube ich, Wege finden müssen, besser zu erläutern, Leute auch mehr mitzunehmen, dass eben nicht nur Bilder geguckt werden, Überschriften gelesen werden, sondern auch in die Tiefe geht. Weil wer da eine Tiefe ist, dem war klar, das ist Unsinn.
SPEAKER_01Ja, das war ja auch in der Überschrift, dass es eine Satire ist. Also dazu musste man dann schon den Artikel lesen, was richtig ist, ist halt nicht die Bild-Zeitung.
SPEAKER_04Besser ist es.
SPEAKER_01Was mich ein bisschen stört am Kurier oder am Redaktionsteam, dass das aus Politikern besteht. Ob man da nicht vielleicht mal eine Anregelung findet, das kann man ja auch breit aufstellen. Aber dass das nur aus Politikern besteht, bin ich so ein bisschen kritisch, muss ich ganz ehrlich sagen.
SPEAKER_04Ja, das ist die Runde, das hatten wir als Fraktion auch eine ganze Zeit lang. Die Fraktionen können durchaus benennen, auch jemanden benennen, der nicht selber politisch in der Gemeindevertretung oder in Vorstand Partei ist oder ähnliches. Hatten wir auch eine ganze Zeit lang. Die Struktur macht es aber schwierig. Weil das Redaktionsteam ist zur Verschwiegenheitsverpflichtet. Das heißt, dieses Nachfragen der Themen ist durchaus schwierig. Wir haben als Fraktion sehr umfängliche Änderungen zu diesen vorgeschlagenen Statuten vorgeschlagen, weil das ist eine Sache, die mich zum Beispiel sehr stört. Es ist keine Sicherheitsleine da. Die dürfen darüber nicht sprechen. Das heißt, wenn da irgendetwas läuft, was aus unserer nicht in Ordnung das Redaktionsteam entscheidet und so ist es dann. Und das halte ich für durchaus, sehe ich sehr kritisch. Ich nehme mal den Punkt Lokalgeplänkel. Wir haben ja letztes Jahr im Januar die erste Folge aufgenommen, Sven und ich. Dann hatten Sven und ich dazu auch einen Artikel geschrieben. Nur Ankündigung. Da hatten wir ja fürs letzte Jahr drin keinerlei Parteipolitik, wirklich orts geschehen. Der Artikel wurde, da wurde ich aus dem Redaktionsteam von einem Redaktionsmitglied angerufen, dass das Redaktionsteam sagt, der Artikel wird nicht erscheinen. Es sei denn, jemand anders ist Autor. Sven Mera am Uwe Klein nicht. Da kannst du nur den Kopf schütteln und sowas. Zensur. Genau, und sowas, ja, Zensur bin ich ein bisschen vorweg. Aber so eine Entscheidung gehen nicht. Sie hat auch keinerlei Grundlage auf den Statuten, die wir jetzt haben. Eine Kontrollfunktion fehlt. Und da sind wir mit dem Vorschlag, wie gesagt, drin, weil ich glaube, das ist auch wichtig. Das sind die, die kontrollieren, aber wer kontrolliert, die Kontrolleure. Offen, transparent. Verschwiegenheit muss in dem Moment auch vorbei sein, wenn der Kurier erschienen ist. Dass da das Ansinn da ist, dass nichts vorher durchsickert, das ist auch okay. Aber ich glaube, das ist auch die Überschrift, da kann man grundsätzlich ist der Kurier, glaube ich, ganz gut, aber da kann man Gutes auch besser machen. Und ich mache mich jetzt vielleicht unbeliebt, aber ich sage schon länger, den politischen Teil in der Mitte sollte man vielleicht nicht mit heften. Sodass die Leute das dem Zweifelsfall über der Papiertonne auch ausschütteln können, dass der rausfällt wie Werbung. Bei der ist aus meiner Sicht viel zu umfangreich. Das geht auch deutlich kürzer.
SPEAKER_01Ja, ich finde auch, das stört mich auch oft bei Wahlen, dass immer auf den politischen Gegner eingeschlagen wird, als selber über seine eigenen Themen zu sprechen, was man selber erreichen will. Und das ist mir jetzt im Kurier die letzten Male auch aufgefallen und ganz besonders im Wahlkampf, dass da eigentlich es nur geht, auf den politischen Gegner einzuhauen und nicht seine eigenen Qualitäten oder seine eigenen Themen voranzubringen.
SPEAKER_04Ja, das war schon im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfs war das schon recht speziell. Das war auch, ich mache das ja schon ein paar Jahre, in dieser Massivität, die da passierte, durchaus schon spannend. Und ich dann ja wirklich eigentlich immer sage, eigentlich sollte man mit seinen Themen und seiner Persönlichkeit überzeugen, da reden wir kommunaler Ebene ja auch Persönlichkeitswahl, weniger damit zu versuchen, den politischen Mitbewerber zu diffamieren. Ja, aber das war, das schlug im Kurier, finde ich, auch sehr heftig durch. Ja, anstatt da eine vernünftige, sachliche Gegenüberstellung zu machen. Aber das ist vielleicht ein neuer Stil, den man nicht gutheißen muss. Ja, den ich auch nicht mag. Und die Frage ist, ob wir das auf der untersten Ebene, die wir haben auf der Kommunalpolitik, wirklich brauchen.
SPEAKER_01Das brauchen wir bestimmt nicht. Es wird nur schwer sein, das wieder rückgängig zu machen, denke ich mal, auch anhand der sozialen Medien, die wir haben, wo es einfach ist, auch anonym was reinzuschreiben oder jede Sache kommentieren zu müssen. Du hast eben den Bürgermeisterwahlkampf angesprochen. Das ist ja nun eine ganz emotionale Sache für dich gewesen. Eine ganz bittere Sache, muss man schon sagen, wenn man mit 42 Stimmen Unterschied verliert? Ist egal, wen es jetzt getroffen hätte, aber dich hat es nun mal leider getroffen. Und jetzt mal meine Frage, wie schwer hat es dich getroffen? Und wie gehst du damit persönlich um oder bist persönlich damit umgegangen? Hast du schon im Wahlkampf Gedanken gehabt, so wie der Wahlkampf läuft, wie er auch emotional läuft, vielleicht dieses gar nicht weiterzuführen?
Wahlkampf, Fairness Und Grenzüberschreitungen
SPEAKER_04Also ich sag mal, das, wenn man die Hauptwahl war, also der erste Wahlgang, dass noch alle Kandidaten im Rennen waren, da ging es in einigen Punkten deutlich zur Sache und mir war es extrem wichtig, es ist ja nie ein Wahlkampf, den man alleine macht. Man hat immer so ein Team. Part 1, eine Sicherheitsleine, die man selber hat, ja, was in meinem Fall auch im Schwerpunkt auch meine Frau gewesen ist, dass man selber nicht überzeichnet und selber sich daran auch hält, was man sich festgelegt hat. Will heißen, ich von vorne eingesagt habe, zu keinem Zeitpunkt wird irgendein Mitbewerber oder Mitbewerberin persönlich angegangen. Aber wir gehen, selbst wenn das in meine Richtung passiert, wird von der Partei, die mich aufgestellt hat, wird darauf bitte nicht reagiert, weil ich wollte auf diese Ebene nicht runter. Es war mir extrem wichtig. Und man ist im Wahlkampf extrem fokussiert natürlich. Du guckst von einem Termin zum nächsten, du bist in einer inhaltlichen Vorbereitung. Ich hatte zu allen, hatte dann alle Themen, ich habe mir sehr bewusst ja da hingegangen, zu sagen, dass ich auch Themen setze, was mir wichtig ist, auch inhaltliche Themen setze und nicht nur die Überschriften setze oder so allgemeinfloskeln. Und mit dem Themen punkten wollte. Und das ist monatelange Arbeit gewesen und das nicht unerheblich. Und wenn man dann Hauptwahl, das war, das hätte mich, glaube ich, sehr, sehr heftig getroffen, wenn ich es nicht mal in die Stichwahl geschafft hätte. Ich glaube, das wäre ein maximaler Tiefschlag gewesen, dass man so gar nicht ankommt. Dann muss man auch nicht, sag mal, Partei, es waren jetzt 49,6 Prozent. Und im Nachgang haben mich der einen oder anderen gefragt, warum hast du dich denn für die SPD aufstellen lassen? Als Parteilose hättest du es bestimmt geschafft. Aber das entspricht sich. Ich mach seit 2003 sitze ich in einer Gemeindevertretung, bin seit 2004 Mitglied in der SPD, weil ich damals parteilos zunächst SPD-Liste angetreten war. Es wäre aus meiner Sicht auch nicht geradlinig und nicht sauber gewesen zu sagen, jetzt trete ich parteilos an. Das glaube ich, hätte man mich auch nie abgenommen, weil ich glaube, dass die Partei, die mich da aufgestellt hatte, für Kliniker und Innenkliniker auch eine ganz gute Arbeit macht, dann muss man dafür auch in schwierigen Zeiten stehen. Aber mit den drei Buchstaben, das hörte ich danach, 49,6 Prozent ist schon mal eine Hausnummer. Stichwahl, muss ich ehrlich sagen, bin ich mit sehr gemischten Gefühlen an den Tag der Stichwahl rangegangen, weil der Wahlkampf sich in der Stichwahl maximal zugespitzt hatte, muss ich wirklich sagen. Da wurde es dann wirklich bitter, auch zu großen Teilen. Wir hatten vor der Hauptwahl, da war der Kandidat der AfD, der hatte dann rausgehauen als ziemlich am Anfang, dass ich persönlich im Kreistag dafür gesorgt habe, dass Krankenhaus Henningsdorf geschlossen wird. Das ist schon mal eine spannende Aussage bei über 50 Abgeordneten im Kreistag, der sich aber zumindest, und ich habe, was mir auch wichtig ist, man muss auf der kommunalen Ebene, finde ich, mit allen sprechen können. Ja, man muss auch mit der AfD sprechen können. Das war nicht einfach, da bin ich ganz ehrlich, da eine Gesprächsebene aufzubauen. Meine Frau hat so einen schönen Spruch gesagt, mit den Gemäßigten der AfD muss man auch reden können. So, und da gibt es durchaus, wo ich sage, da würde ich die Nähe nicht suchen. Ich habe immer so das Beispiel, mit Björn Höcke würde ich, glaube ich, nicht mich hinsetzen und in Ruhe was trinken und was. Das passt nicht so ganz. Der ist ja auch nicht der Gemäßigte. Ja, eben dumm. Deswegen das Beispiel. So, aber mit, ich kann ja mal den Namen sagen, mit Herrn Spannemann, der Fraktionsvorsitzende der AfD ist und Bürgermeisterkandidat der AfD war, hat die Ebene irgendwann funktioniert, dass er wirklich auch verstanden hat und es auch klar war, ich mache, ich bin ganz weit davon entfernt, mich mit der AfD gemein zu machen oder in den Zielen. Aber dass es eine Gesprächsebene geben muss, einen vernünftigen Umgang. Ja, so wäre ich zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, das zeige ich so neben meinem Beispiel, Plakate. Wir haben ja sehr, sehr viele Plakate in Kliniken gehabt. Dann hängt man auch mal eine Ecke, wo man nicht hängen darf. Oder es ist auch mal ein Plakat kaputt. Und Herr Spannemann rief einen Einzelbewerber an und sagte, hier hängt ein kaputtes Plakat von dir, kann ich das abnehmen, hänge ich mich hin. Und das Plakat von dem Einzelbewerber war dann im Transporter von Herrn Spannemann. Und dann kommt eine christliche Runde, die einstellt in den Social Networks, was macht das Plakat eines angeblich Parteilosen in der Transporter-AfD. Das zeigt so ein Stil. Das war ein vernünftiges Miteinander. Das Plakatabnehmen war übrigens, es ist ganz witzig mit dem gleichen Parteilosen, hat ich es zwei, drei Wochen später, aber ich bin nicht mehr zum Transporter umgefahren, zeigt aber das Stil. Dieses Miteinander, das normale Menschliche, man darf sich doch auseinandersetzen an der Sache, muss doch danach, wenn ich diese Diskussion Auseinandersetzung habe, sich noch in die Augen gucken können und auch miteinander im Zweifelsfall hinsetzen können und was trinken können. Das ist viel auf der Strecke geblieben.
SPEAKER_01Gab's Personen, die dich besonders enttäuscht oder verletzt haben? Oder gab es Momente, wo du wirklich ans Aufhören gedacht hast?
SPEAKER_03Also ans Aufhören gedacht, muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich nach der Stichwahl.
SPEAKER_04Ja, das war sicherlich ein Teil auch der Enttäuschung, aber auch ein paar andere Punkte. Ich weiß nicht, ob es so richtig passt, aber mir fällt es nicht anders ein. Enttäuscht auch über mich selber, weil es Menschen gab, in denen ich mich sehr getäuscht habe. Weil ich habe da an Anstand und Fairness gedacht und musste dann feststellen, es ist nicht mal im Ansatz. Ja, wenn, das war die Augusta-Ausgabe, Kurier schon, sicherlich Zufall, dass es der Ehemann, der Fraktionsvorsitzende der AfD war, der einen Leserbrief schreibt und 20 Jahre Kommunalpolitik in Dreck zieht. Ich hätte ja nie was gemacht. Das war schon im Prinzip für mich der Kick-Off, wo geht's hin. Reaktion zu dem Zeitpunkt war dann auch, dass ich gesagt habe, keine Reaktion, bitte keine Antwort in diese Richtung, da gehen wir nicht drauf ein. Zur Stichwahl, das sind wirklich Sachen, die mich, nee, doch, ich muss nur einen vorwegnehmen, wo ich eigentlich drüber gelächelt habe. Wurde aus mehreren Ecken darauf angesprochen und ich weiß inzwischen auch, wo es herkam, dass da ganz gezielt und Unterstützer eines Kandidaten das Gerücht gestreut wurde, dass man mich ja nicht wählen kann, weil ich so krank bin, dass ich die acht Jahre amzeitig durchhalten kann. Das war gleich am Anfang, ne? Das war gleich Anfang September. Ich habe mir irgendwann zu eigen gemacht, das kommt aus dem Beruflichen vielleicht auch. Ich glaube nie etwas, wenn es nur von einer Seite kommt. Das heißt, immer sauber, saubere Quellen, dass man auf Gerüchte nicht reagiert. Da kam dann sogar der Name, wo es herkam. Da habe ich dann noch lustig drauf reagiert, indem ich einfach veröffentlicht habe, dass ich einfach bitte, mir das mitzuteilen, was ich habe, weil ich wusste es nicht. Wenn jemand sowas erzählt, vielleicht wissen die ja Sachen, die ich nicht weiß. Brauche ich einen Bestatter? Reich ein Krankenhaus? Wie lange habe ich noch? Also da merkst du schon. Gläsernde Gemeindemitglied. Genau, da habe ich es noch sehr auf das Lustige genommen, weil ich dachte, okay, wenn sie es denn meinen, es muss so sein, dass dann Flyer in meinem Namen im Sonnengarten eine Einnecke verteilt wurde, wo die hin und wie sehen soll, okay, weiß ich bis heute nicht, wer es war.
SPEAKER_03Getroffen hat mich dann, wo ich mich in Menschen wirklich getäuscht habe.
SPEAKER_04Der Ortsomannsvorsitzende zum Beispiel der CDU auf Facebook ganz offen behauptete, ich werde von der AfD unterstützt. Ich ihn angeschrieben habe, gesagt, das stimmt einfach nicht, das weiß er auch. Ich hatte bei der Hauptwahl, kann ich Ihnen einmal sagen, Herr Spannemann dann, wo wir uns abend strafen, kam dann auch und sagte, Herr Klein, jetzt für mich müssen Sie Bürgermeister werden, gesagt, ich möchte keine Wahlempfehlung der AfD.
SPEAKER_01Da war ich bei.
SPEAKER_04Stimmt, du warst ja noch. Das stimmt. So. Und er dann geschrieben hat, ihm war es wichtig, er hat es dann auch inhaltlich begründet, seine Empfehlung, warum er als Person, und so hat er es auch geschrieben, sagt er, also er hat sehr deutlich gemacht, dass keine Wahlenpfehlung seiner Partei, aber er in Person, er als Bürgermeisterkandidat würde empfehlen, mich zu wählen. Daraus zu machen, Unterstützung der AfD, und auch auf meinen Hinweis her, dass es ja einfach nicht stimmt, das trotzdem stehen zu lassen und zu sagen, das ist so, ist schon sehr speziell, weil das zeigt ganz richtig, zeigt aus meiner Sicht ganz deutlich, es ging nur darum, mich persönlich zu diffamieren, in eine rechte Ecke zu stellen. Ja, aber es so mehrere Punkte gab. Das muss ich sagen, hinterlässt Schwuren und das ist auch menschliche Enttäuschung, weil ich es in die Richtung nicht gedacht hatte.
SPEAKER_01Und das ist das, was ich meine. Man greift den politischen Gegner an, ohne seine eigenen Qualitäten in den Vordergrund zu stellen. Genau.
SPEAKER_03Oder ich nehme Haupt, weil da habe ich mich wirklich unglaublich geärgert.
SPEAKER_04Wir waren auf dem Rückweg nach Hause und dann an dem Abend bei Herrn Stegeweit, wo er in seinem Ladenjahr gefeiert hat und bin reingegangen und habe ihm die Hand gegeben, habe gesagt, Herr Stegereweit auf einen fairen Stichwahlkampf. Da kam dann auch die Frage, Herr Klein, können wir ein Foto machen?
SPEAKER_03Er sagte ja klar.
SPEAKER_04Ein Tag später wurde das Foto veröffentlicht, Herr Klein gratuliert dem Wahlgesieger. Als ob die Wahl durch ist. Das verstehen sie bis heute nicht. Das ist einfach unsauber. Und jemand, der der CDU-Vorsitzende im Bundespresseamt gearbeitet hat, der weiß sehr genau, was er damit tut. Das sind diese Unsaubarkeiten, diese Unfairnis, dieser fehlende Anstand, das hat mich wirklich.
SPEAKER_02Das hat mich nicht unberührt belassen.
Niederlage Verarbeiten Und Weitermachen
SPEAKER_04Mir fehlt jetzt so das Wort dafür. Dass man dann wirklich auch überlegt, will ich das, will ich mir das weiter antun? Das ist ja nicht unerheblich Freizeit, wie man da informiert, und wie gesagt, ich fand es bis zur Hauptwahl Ende September vom Wahlkampf fährt zwar sehr heftig, aber so, dass ich mich selber das Gefühl hatte, ich halt nicht aus diesem Kleinkrieg, das war ja teilweise schon heftig, was da einige abgezogen haben, dass ich mich da raushalte, das schafft es zur Stichwahl auch. Deswegen war mir das bei deinem Abend der Hauptwahl auch so wichtig, jetzt Stegegeweit ihr anzugeben und zu sagen, so fair ein Stichwahl. Ich nehme mal ein Beispiel. Da war das Thema Galerie, und es war ein Samstag, weiß ich noch. Und dann tauchte über Facebook auf, dass auf der Seite von der Stegeweit eine Unterseite offen war mit Galerie. Pressemitteilung und und und. Es gab keine Pressemitteilung. Ich hatte zumindest vor meinem Thema, ich habe noch keine gesehen. Da habe ich einen Steggeweit angerufen und ich sage, da läuft ein Link auf ihre Seite. Das ist wohl eine Testseite. Das ist sicherlich nicht so gedacht. Das ist für mich Anstand Fairness. Miteinander umzugehen, die Seite wurde am Nachtag nochmal abgeschaltet. Ohne persönlich zu werden. Wenn man sieht, da läuft ein Fehler, diesen Fehler auch nicht zwingend auszunutzen, sondern zu sagen offenehrlich, vernünftig miteinander umzugehen. Musste dann aber in der Realität ankommen. Und das ist für mich auch ein Lernprozess, weil ich glaube, und das ist für mich sehr wichtig, was funktioniert hat, und es gibt ja nicht nur Negatives aus dem Wahlkampf. Wir haben das Verhältnis gehabt, dass wir in der Gemeindevertretung ging es immer um Mehrheiten, nur Mehrheiten bauen und und und. Das hat man noch viel gesehen. Ja, um nicht zu sagen, doch, ich habe es geschrieben, kann ich auch sagen, dass es einigen da nur um Macht geht und nicht um Gefungenheiten. Ja, so war es zum Beispiel Beginn der Legislaturperiode, es war völlig klar, dass die stärkste Fraktion den Vorsitz in Gemeindevertretung stellt. Das war zu dem Zeitpunkt überhaupt völlig unstrittig. Es ist aber auch durchaus politisch üblich, wir haben zwei beschließende Runden, das sind die Gemeindevertretung und den Hauptausschuss, dass die Partei, die Fraktion, die den Vorsitz Gemeindevertretung stellt, stellt nicht den Vorsitz des Hauptausschusses, beide beschließenden. Da ging es aber um Macht. Also wurde durchgedrückt, Mehrheiten gesucht, entsprechend gebastelt, dass es doch bei einer Partei liegt. So, das hat das Klima in dieser Legislaturperiode an der GVT nicht leichter gemacht. Was dann immer kommt, wenn inhaltlich Kritik kam, war Souvisoner-Wahlkampf. Was aber im Wahlkampf funktioniert hat, bis auf zwei Fraktionen, sind die Fraktionen wieder gesprächs- und kompromissbereit. Man redet miteinander. Und das, muss ich sagen, ist ein Hoffnungsschimmer. Es funktioniert. Ich kann so sagen, die CD-FDP hält sich da noch sehr raus. Der Rest redet miteinander. Man spricht auch mal miteinander. Ja, und guckt mal. Und ich glaube, das ist so ein Hoffnungsschimmer, der, sodass es in Klinik besser werden kann.
SPEAKER_01Ich will nochmal auf die persönliche Situation, Uwe Klein, zurück nach dieser sehr, sehr bitteren Niederlage. Was hat dich wieder aufgebaut? Was hat dich hochgezogen? Wie gehst du jetzt damit um mit etwas Abstand?
SPEAKER_04Also, was mich wirklich gefreut hat, ich habe ja relativ früh, ich glaube so Ende Oktober, Anfang November, meine persönlichen Gedanken online gestellt dazu. Warum ich selber auch überlege, weil es mir auch wichtig war, mir ist dieser Transparenzgedanke ja ganz wichtig, zu sagen, was treibt mich um? Die Entscheidung steht noch nicht. Ich nehme, ob ich weitermache oder ob ich nicht weitermache in der Kommunalpolitik. Was sind meine Bewegungen? Da habe ich jetzt eben so ein bisschen erläutert, so diese Diffamierung, die kam, persönliche Enttäuschung, wo ich Anstand und Fairness erwartet habe oder von ausgegangen bin, auch gedacht hat, dass sie da ist, aber nicht mal im Ansatz da war und habe das öffentlich gemacht und dann die Rückmeldung darauf, bis auf eine, da muss ich im Nachgang wirklich drüber lächeln, war das ein unglaubliches breites Feedback. Ganz viele, und deswegen die Aufarbeitung auch wichtig war, auch wenn man sie hätte mit der besseren Transparenz machen können, die, und das hat mich wirklich betroffen gemacht, sagt, das Ergebnis kann nicht stimmen, da stimmt doch irgendwas nicht. Das kam wirklich in der Breite und nicht, wie man dann hört, immer nur aus der rechten Ecke, die alles unterlaufen, sondern sagen, kann doch gar nicht sein. Das finde ich, hätte man besser und transparenter aufarbeiten müssen, aber so dieses positive Feedback in die Richtung, Herr Klein, Sie müssen weitermachen, bis Verständnis, ich kann aufhören, kann es verstehen, wenn Sie aufhören. Jetzt denken Sie auch mal an sich. Und überein habe ich gelächelt und ich habe es bisher nicht geantwortet. Ich glaube, letzte vor, letzte Woche kam die Mail und jemand, der in der letzten Gemeindevertretung war, wo die Gültigkeit der Wahl dann festgestellt war, das war schon vom Umfang vom Umgang her nicht ganz unspannend. Der dann sagte, ja, und Sie sagen doch immer in der Sache und wichtig, also der, die vom Ein da nicht verstanden hat, was okay ist. Der dann aber sagte, Herr Klein, und Sie sagen ja mal, es geht um die Sache und das ist auch wichtig und es muss ja um die Sache gehen. Dann damit aber Schloss, dass er sagte, weil da gab es eine Position, war ein Eilantrag, was wir gerne hätten, dass wir uns ja transparent aufarbeiten. Die AfD hatte einen ähnlichen eingebracht und hatten als SPD dann eingebracht einen Antrag, der deutlich weitergehender und fundierter war. Dann hat der Spannemann sein zurückgezogen, auch mit dem Hinweis, dass er sagt, der SPD-Antrag ist deutlich fundierter. Gleiche Richtung. Der Mehl stand dann drin, wie gesagt, der sagte, er sehr schätzt und mich darauf brief, dass ich sage, es geht ja mal um die Sache. Aber passen Sie doch bitte auf, dass die Brandmauer steht. Es kann doch nicht sein, dass die AfD dann mal das Gleiche meint, was sie meint.
SPEAKER_01Das ist ein Widerspruch in sich dann, ne?
SPEAKER_04Da muss ich sagen, im Nachgang, ich habe im ersten Moment war ich echt fassungslos, weil es geht um die Sache ist. Es ist manchmal auch wichtig, was auch der eine oder andere Gemeindevertreter nicht versteht, rechtlich sauber zu arbeiten. Was denn sonst? Wir haben mit der Kommunalverfassung eine saubere rechtliche Grundlage. Und wenn wir uns daran nicht halten, wer denn dann? Dann kann ich es von einem anderen auch nicht erwarten. Aber ich kann doch nicht ausgrenzen. Und ich muss doch mit der eigenen Arbeit zeigen, dass ich es besser kann als von links oder auch von rechts außen. So, die ganz Linksaufnahme der Gemeindevertretung gerade nicht drin, aber ich muss doch mit der eigenen Arbeit überzeugen. Ich kann doch nicht diese Diskussion führen, nein, mit dir spiele ich nicht. Ja, das heißt, und wenn die der Hardcore-Variante veranstalten, dann ist es halt so. Ich werde es nie zulassen, da wo ich auch sehr für kritisiert habe, dass die uns repräsentieren. Stichwort Vorsitzgemeindevertretung oder Stellvertretung. Da habe ich mich sehr, sehr deutlich positioniert, weil ich finde, das passt nicht. Aber wir sind doch alle gewählt von Bürgern, von unterschiedlichen Klientelbürgern, um die Interessen der Gemeinde zu vertreten. Da kann ich in der Sache sehr heftig die Klingen kreuzen. Aber deswegen muss ich doch nicht persönlich werden und sagen, mit dir rede ich nicht mal. Und dieser Widerspruch in dieser Medien, im Nachgang kann ich da sehr drüber lächeln. Aber um auf deine Frage zu haben, meine Frau hat es, glaube ich, nicht ganz einfach gehabt mit mir da in der Zeit, weil ich da wirklich an einigen wirklich sehr, sehr heftig geknabmert habe. Aber was wir vorhin hatten, warum sind wir glücklich? Dieses Umfeld eigentlich stimmt. Das positive Feedback. Ja, von denen aus Partei, aber auch darüber hinaus. Und da kam wirklich viel, viel positives Feedback, ich für mich dann aber auch finden musste. Und mir ist auch wichtig war, mir die Zeit zu nehmen für die Entscheidung, machst du weiter oder nicht. Und ich sage jetzt nicht den Namen. Jemand, den ich sehr, sehr lange kenne, der doch die Partei, sage ich, inzwischen in der BSW ist, schrieb mich an am 01.01. Uwe, der 31.12. ist vorbei. Wie ist denn jetzt deine Entscheidung?
SPEAKER_01Ja, wo ich dachte, okay. Aber der interessiert sich für dich und für deinen politischen Werderang, das ist doch mal interessant.
SPEAKER_04Und das ist der, das ist der Punkt, das, was du gerade aufnimmst, weißt du, das, was ich meine, das wäre, egal aus welcher Partei, aus den unterschiedlichsten, die sich interessieren, die sagen: so, du hast so viel gemacht, du machst auch, geradlinig ehrlich, diese Richtung. Ja, wenn du es kannst, mach weiter und dieses Interesse und wirklich Interesse, das da war. Ja, und da ist, das hat mich sehr, sehr gefreut und das baut dann auch nach und nach auf.
SPEAKER_01Und jetzt muss es mal eine Erklärung geben. Weil wir sind heute am 5. Januar und jetzt könntest du dich positionieren, auch wenn es vielleicht erst am 13. veröffentlicht wird. Ich wollte gerade sagen, jetzt hat jemand sich verschwatzt, wann wir aufnehmen. Ja, gut, es ist ja klar, es wird immer früher aufgenommen und dann zusammengeschnitten. Aber wenn wir dann auf den Ausblick 2026 gucken, was passiert in der Gemeinde passiert, dann ist ja auch interessant, was macht Uwe Klein? Arbeitet er aus dem Hintergrund, ist er noch dabei? Bringt er sich ein, wie die letzten gut 20 Jahre? Führt ihr die Gemeinde oder bringt er seine Ideen, seine Visionen mit ein, um die Gemeinde voranzutreiben, nicht Uwe Klein?
Brandmauer, Gesprächskultur Und Rechtsgrundlagen
SPEAKER_04Ja, das ist immer die Richtung, man polarisiert ja, aber was dann mir auch immer mal wieder vorgehalten wird. Auf der anderen Seite gehöre ich aber auch zu denen, die immer klar Position bezogen haben. Die immer klar gesagt haben, dass meine Meinung durchaus so in der Leidung sind. Wenn ich etwas zusage, versuche ich es auch umzusetzen. Versuchen, man wird nie alles schaffen, dann aber auch sage, warum es nicht geht. Und Entscheidung, deswegen lächer, der mich da anfragt, da aus der BSW, den habe ich auch auf dem 13. verwiesen. Ich sagte, da erscheint Lokalgeplänke, da kannst du es hören. Also ich habe gesagt, ich nehme mir die Zeit und irgendwie es war dann wirklich so zum Jahreswechsel, dass ich dann sagte, kurz vor Weihnachten die Entscheidung dann auch stand. Da habe ich, weil Clemens da noch immer mal fragte, was machen wir jetzt in der Folge, da habe ich mich hingesetzt, Storyboard gemacht und habe gesagt, dann machen wir es in dieser Folge. Und ich habe nach der reiflichen Überlegung mich entschieden, die Legislaturperiode läuft ja bis 2029, die aktuelle, in der Gemeindevertretung, dass ich in der Gemeindevertretung weitermachen werde. Übrigens, meine Fraktion weiß es auch noch nicht. Die kannst du am 13. hören. Ja, ich fürchte vielleicht einen Tap. Ich fürchte, unser Fraktionsvorsitzender hat mich um Kaffee gebeten. Ich nehme an, die setzt mir jetzt mal die Pistole auf den Bus, sagt Uwe, jetzt wird es mal Zeit. Das gleiche gilt für den Kreistag, weil ich glaube, es gibt eine ganze Menge zu tun. Noch was man machen kann. Und gerade, und die letzten Gemeindevertretungen waren wirklich zum Abgewöhnen. Also wir kriegen, kann ich ja sagen, für eine Sitzung 20 Euro Sitzungsgeld, so von 18.30 bis 22, 22, 30 bis mit Vorarbeitung und Nachweitung. Das waren keine Aufwandsentschädigungen, das war wirklich Schmerzensgeld, muss man wirklich sagen. Das ist wirklich schlimm. Vielleicht wird es mit der Gültigkeit der Wahl, egal auch wenn ich das deutlich Transparenz verhattet habe mit der Entscheidung, die im Dezember kam, dann jetzt besser, weil es ein paar Punkte gibt, die dann einfach näher aufzuarbeiten sind. Vielleicht wird es dann ein bisschen besser, ich weiß es nicht, aber ich bin angetreten mit der Wahl, zur Wahl mit dem Spruch immer da für Klinike. Und das ist für mich kein Wahlkampfslogen, sondern das ist das, was ich wirklich lebe. Klinike ist der Ort, in dem ich wohne, seit 1998. Hier sind meine Kinder und Lukas, mein Großar, ist das erste Kind im Sonnengarten gewesen. Damals hieß es noch Gartenstadt Kliniker Feld. Ist ein Monat nach Eröffnung der Kita Sonnenschein da in der Kita gekommen. Ist hier zur Schule gegangen, sind im Verein aktiv. Ich bin, auch wenn nur Fördermitglied in einem Verein, in einem Sportverein Mitglied. Das ist mein Ort, für den ich auch lebe. Und ich glaube, dass es sich lohnt, da weiter einzubringen. Und diese vielen, vielen Rückmeldungen waren dann auch und auch im Freundes- und familiären Umkreis mich dazu gebracht hat, dass sie gesagt hat das so in Ordnung, ich mach das weiter. Ich glaube, es wird ein bisschen anders werden, als ich es bisher gemacht habe. Aber ich werde weiter und auch für unsere Themen, die noch anstehen. Und da haben wir ja eine ganze Menge vor der Brust.
SPEAKER_01Ja, das wäre das Nächste. Wenn man jetzt in 2026 geht, ist ja viel vor uns, was große Sachen sind, die entschieden werden müssen. Aber du hast es vorhin auch angesprochen. Denk mal mal weiter bis 2030 oder vielleicht 2035. Was haben wir alles für Aufgaben? Was steht auf dem Plan oder was müsste auf dem Plan stehen, was man dann auch irgendwo im Haushalt berücksichtigen müsste?
SPEAKER_04Ja, Part 1, ich muss mir jetzt so ein bisschen bei Clemens fast entschuldigen, weil jetzt gehe ich ein bisschen aus der Vorbereitung raus, wir haben so die Überschriftenvorbereitung. Aber das Stichwort Haushalt ist eigentlich das Entscheidende. Viele haben im Kopf, Klinik ist eine reiche Gemeinde. Klinike ist nicht arm. Ja, wir haben, wer beruflich so ein bisschen was mit Bilanzen zu tun hat, der kennt das auch. Wir haben zum einen den Ergebnispart, also die laufenden Kosten und Finanzhaushalt für die Investitionen. Investitionen haben wir keine ganz großen Probleme. Bei den laufenden Kosten muss ich schon mal hingucken. Ja, und wenn man sich das anguckt, rund um Kommunen oder Land oder Bund, dann läuft das in vielen aus dem Ruder, viele Gemeinden und Städte nicht mehr zahlungsfähig werden. Haushaltssicherung. Das heißt, alles, was an freiwilligen Ausgaben läuft, fällt weg. Und ich glaube, das wird der Schwerpunkt sein in den nächsten Jahren. Haushaltsdisziplin und gucken, wo sind Schwerpunkte sind. Weil die Förderung Vereine, Kultur, ein Herbstfest oder andere Feste, die wir machen, sind wichtig für die Gemeinde. Das kann ich aber nur machen, weil ich es mir leisten kann. Und aufs Geld gucke und versehen. vernünftige Haushaltsdisziplin mache und dann auch mal in der vernünftigen Haushalts reingucke. Wir werden, ich nehme jetzt mal der 13. kommt die Folge raus und 13. namens ist eine Sondersitzung Haushalt. Unter anderem steht auf der Tagesordnung, weil der Bürgermeister es im Dezember zurückgezogen hatte. Ob dieser Haushalt, und wie gesagt, Clemens hat es eben gesagt, wir haben heute den 5.
SPEAKER_03Ob ich dem zustimme, weiß ich noch nicht. Weil ich halt nicht den Eindruck habe, dass verstanden wurde, dass wir in zehn Jahren auch noch Geld haben müssen.
Entscheidung: Uwe Bleibt In Amt Und Arbeit
SPEAKER_04Ja, und da kann ich mich jetzt outen, wird jetzt für eine Stanchitz Diskussion geben. 500 Milliarden Sondervermögen werden es genannt. Das sind Schulden, die unsere Kinder und Enkelkinder noch bezahlen müssen. Und das gehört für mich zur Ehrlichkeit einfach auch dazu zu sagen, wenn das Geld weniger wird, was zur Verfügung steht, dann auch Schwerpunkte zu setzen. Und die Schwerpunkte kann ich jetzt noch setzen. Irgendwann ist dafür zu spät. Und das ist für mich für die nächsten Jahre ein ganz entscheidendes Thema. Was in diesem Jahr ansteht, was mir sehr am Herzen liegt, was ein Zufallsthema war, hat mir ja schon mal auch im Wahlkampf der Partgalerie Sonnengarten. Das hat wirklich gezeigt, wie eine Diskussion aus dem Bruder laufen kann.
SPEAKER_01Die Diskussion ja, aber das Vorantreiben von dir innerhalb von einem Monat gab es ja einen einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung, dagegen vorzugehen, beziehungsweise planungsrechtlich was zu ändern. Das fand ich schon sehr interessant, dass das so schnell ging und dass da dann am Ende wirklich alle in einem Boot waren.
SPEAKER_04Ja, manche halten sich am Boot fest, auch ohne Überzeugung, weil sie nicht dagegen, aber egal. Aber ich glaube, wir müssen es einmal kurz einsortieren, das ist ganz wichtig von den Diskussionen, weil einige haben es, glaube ich, bis heute nicht verstanden. Durch Zufall darüber stolpert, was ist möglich. Nicht, was soll passieren, sondern was ist möglich. Und das Baugesetzbuch kennt ihr Paragraf 34, der geht überall da, wo es keinen Bauernsplan gibt. Und die Galerie Sonnengarten, also das Einkaufszentrum, Ärztezentrum, ist Paragraf 34 Gebiet. Das war in der Darstellung nicht so ganz klar. Da wurde in dem Bereich der Bebauungsplan Ende der 90er mal aufgehoben. Das heißt, baurechtlich ist möglich, eine Bebauung in der Höhe wie auf diesem Nachbargrundstück. Manche nennen das AIDA-Bau, Moscheegrundstück. Für mich ist das ein Betonmonster, nicht mehr, nicht weniger. Und das will ja wohl keiner. Doch, es gibt durchaus, mir fallen gleich zwei ehemalige Meindevertreter SPD an, die jetzt beide in einer anderen Partei aktiv sind, die sogar einen Leserbrief geschrieben haben, sich gefreut haben, wie schön es ist, dass der Block jetzt steht. Also auch da kann ich ja unterschiedlicher Meinung sein. Mein Part, deine Gesichtshilfe gerade waren schön. Meins ist auch nicht. Ich finde, das passt nicht. Nein, nicht nach Klinikum. Und dazu gehört dann einfach auch, auch wenn es einen Flächennutzungsplan gibt, der das als Mischgewerbegebiet vorsieht, ist es nebenan übrigens die gleiche Festsetzung Flächennutzungsplan, gibt es da durchaus so Auswirkungen. Und dann macht man sich so Gedanken, setzt so ein paar Punkte rum zusammen. Das war ein bisschen Foo, auf den ich dann kriegte, ich sage jetzt nicht, von welchem Bürgermeisterkandidaten oder zukünftigen Bürgermeister, das wäre ja nicht in Ordnung, was ich gemacht hätte. Ich hätte den Mietern und Eigentümern und Angestellten so eine Angst gemacht.
SPEAKER_01Die Angst hatten sie ja vorher, indem die Mietverträge nicht verlängert wurden oder keine neuen Mietverträge abgeschlossen wurden.
SPEAKER_04Jetzt gehen wir wieder auf das Persönliche, ja genau. Die kriechten keine Mietverträge. Ja, die wurden nicht verlängert. Und diese Debatte, auch wenn das Gerüchte Küche, ich sag mal, so schön bei einem Waldschlässchen, also Fideol, glaube ich, ja, Fideol heißt jetzt, eine Mücke lospflicht kommt am Dorfteil eine Elefantenherde an, das ist einfach so. Aber so eine Gerüchte entstehen auch nur durch mangelnde Transparenz, mangelnde Informationen. So, und diese Debatte hat aber dazu geführt, dass die jetzt zumindest in Masse Mietvertragsverlängerung bekommen haben. Wenn auch nur wohl bis 30, 31, weiß ich nicht genau. Und unsere Aufgabe ist es doch, als Gemeinde zu definieren, was wollen wir. Wir brauchen dieses Nachversorgungszentrum. Wenn ich gucke, wie ein großer Discounter aktuell baut da, wo es geht, da ist unten der Discounter drin und oben drüber zwei, drei Etagen Wohnungen oder auch Büros, wollen wir das da? Ich nicht. Und diesen Planungswillen, die können wir jetzt definieren mit dem Bebauungsplan. Und das voranzubringen, dafür haben wir zwei Jahre Zeit, solange haben wir da eine Veränderungssperre, die möglich ist, das ist ganz wichtig und mir ganz wichtig, weil ich glaube, das ist wichtig. Und wichtig ist dann auch, dass wir da mal zu einer Vermietung kommen. Du hast vorhin schon angesprochen, den Bauernhof Müller, wo ich glaube, das eint uns, Gemeindevertretung ist das noch schwierig. Eine öffentliche Nutzung ganz wichtig ist. Part 1, dass es erstmal vorangeht.
SPEAKER_01Aber da muss ich mal einhaken, noch in der alten GVT hat ja der Verein einen Antrag eingereicht mit über 400 Unterschriften, der von der Gemeindevertretung abgelehnt wurde und gleichzeitig wurde ein eigener Antrag eingereicht, den nur die AfD und die GBL nicht mitgetragen haben, dass alle eine öffentliche Nutzung des Bauernhofs wünschen. Jetzt frage ich, und ich habe das schon mal in der neuen GVT nachgefragt, da gab es nur eine Antwort von dir und von Herrn Dr. Oberlack, welche Partei sich denn weiterhin dafür einsetzt und vielleicht auch was dafür tut und nicht nur den Finger hebt und sagt, ja, ich bin dafür, dann muss man auch mal was tun. Da muss halt die Machtfrage mal geklärt werden. Wer macht es denn? Wer setzt sich mit dem Investor mal zusammen? Der Bürgermeister hatte von der Gemeindevertretung einen Auftrag bekommen, mal Zahlen abzuklopfen. Was könnte eine öffentliche Nutzung kosten? Das war meiner Meinung nach schon im letzten Jahr. Da ist, oder beziehungsweise in 24.
SPEAKER_04Da muss ich dich mal ganz kurz drüber reden. Ich glaube in der Dezember GVT gerade gesagt, dass er noch vom Eigentümer noch keine Zahlen bekommen hat.
SPEAKER_01Ja, weil er ihm nicht gesagt hat, was er nutzen möchte und wie viel er nutzen möchte. Weil was soll denn der Investor für eine Zahl sagen? Wenn ich irgendwo in ein Bürogebäude gehe und sag mir mal eine Zahl, dann sagt der, ja, für welche Etage, für wie viele Quadratmeter, was willst du da reinmachen?
Haushaltsdisziplin Und Prioritäten Bis 2030
SPEAKER_04Ich hatte das untersetzt, die Richtung Stichwort Remise und Scheunen, das sind ja die beiden Sachen, die wahrscheinlich am ehesten in Frage kommen. Kann ich ja zwei Zahlen, Part 1, Höhen saniert, ich mache selber den Ausbau, langfristig Bietvertrag oder saniert. Der, ich überlege gerade Seniorenclub oder Seniorenbeirat, bin mir nicht ganz sicher, hatte, finde ich, wirklich einen guten Vorschlag gemacht, dass auch die sich vorstellen können, den Seniorenclub Märkische Allee dahin zu verlagern, ins Ortzentrum. Und ich frustriere dich jetzt vielleicht ein bisschen, weiß gar nicht, ob wir das Thema Schomaten, da kriegt ihr aber auch von einem, öffentliche Nutzung ist auch, wenn eine Arztpraxis da ist. Da geht ja auch die Öffentlichkeit hin. Aber ich glaube, wir meinen was anderes mit öffentlicher Nutzung.
SPEAKER_01Richtig. Weil das ist ein zentraler Punkt in unserer Gemeinde, in unserem Ort. Da ist der Dorfteich, da ist die Kirche, das ist das historische Zentrum und das muss doch wiederbelebt werden. Oder noch mehr belebt werden.
SPEAKER_04Aber, wie gesagt, die Leute, die Mehrheit der meiner Vertretung interessiert es nicht, ist mein Eindruck. Also ich habe regelmäßig immer noch Kontakt, ich weiß, dass wir es beide haben, deswegen kann ich auch sagen, mit dem Vertreter der Eigentümer, ja, weil ich drei mögliche Mitinteressenten, die sich bei mir mal nachgefragt hatten und der sagte, wenn es soweit ist, dann reden wir. Da geht es jetzt erstmal um Sicherung, Einzäunungen und ähnliches, da war mit der Sondernutzung leider schwierig. Aber ich glaube, da wäre auch so ziemlich der Einzige, der mal nachfragt. Ich kann mich natürlich als Bürgermeister hinstellen und sagen, ich höre ja nichts von dem. Ich darf auch selber mal aktiv werden. So, ein ganz großes Thema, ich hatte überlegt, spreche ich es an, aber ich mache es Haus 6 der Grundschule, Erweiterungsbau für die Grundschule. Ein Thema, was zumindest in den politischen Gremien seit dem Jahr 2017 läuft. Das muss man sich überlegen. 2017. Und ich habe es im Wahlkampf angekündigt, dass ich strukturieren werde und da auch strukturiert einen Vorschlag machen werde. Weil diese gesamte Diskussion seit 2017 läuft ohne jedes Gesamtkonzept von seiten der politischen Ebene. Weder von der Verwaltung habe ich ein Gesamtkonzept gesehen, es gab zwar so einmal eine Vorstellung, keinerlei Beschlussvorlage, keiner Vorlagen, Gemeindevertretung zum Beschluss. Wir haben einmal gefragt, soll die Aula-Wende in der Planung so oder so werden von der Größe her. Aber ein Gesamtkonzept, und zum Gesamtkonzept gehört auch eine Finanzierung, gibt es bis heute nicht. Entsprechend habe ich mich hingesetzt, Stichwort, der eine oder andere weiß es vielleicht, dass Projektearbeit ja auch zu meinem Job, hauptberuflichem Job gehört und habe das mal ein strukturiertes Beratungskonzept ausgearbeitet, im Prinzip wie eine klassische Projektplanung. Das heißt, mit Meilensteinen, Zwischenschritten und der erste Schritt wäre zum Beispiel, der dann, glaube ich, völlig unstrittig ist, wie viele Züge brauchen wir denn? Wie viele Züge, also wie viele Klassen pro Jaggungsstufe? Das werden vier werden. Das ist aber dann der erste Meilenstein und der wird dann an der Gemeindevertretung beschlossen. Und damit ist das Thema Zügigkeit auch beendet. So, dazu gehört ich nämlich ein zweites Beispiel, Haus Nummer 60. Das ist so dieses kleine zwischen Kinderbibliothek und da auf Zufahrt, Gemeindewohnung. Ohne jeden Beschluss. War da einfach vorgesehen, das abzureißen. Das haben wir verhindert gekriegt, aber warum schließe ich so ein Thema nicht mehr ab? Wo steht's? Welchen Platz brauche ich? Das vernünftig strukturiert und dazu gehört dann auch zwischenzeitlich die Finanzierung. Ja, wir haben am 13. jetzt in der Fortsetzung abends, wieder, da wird einfach Beschluss vorgelegt, Planung so umsetzen, wie sie ist. Oder was ich wirklich, der war im Dezember zumindest zurückgezogen, völlig absurd. Wir haben ja lange darauf hingetrommelt, dass wir gesagt haben, Varianten auch mal prüfen. Jetzt musst du mir helfen von elementierte, wie heißt das?
SPEAKER_01Elementierte Bauweise, Modulbauweise und es gibt ja Varianten, unterschiedliche Varianten.
Galerie Sonnengarten: Recht, Planung, Sperre
SPEAKER_04Da musste ich ja mal den beruflichen Background von Clemens nutzen, wo das Kreumgenehm im Kopf. Die aber gesagt haben, diese Varianten muss ich untersuchen. Dann gab es im Planungsausschuss die Vorlage, ja, wir haben uns dann ja in Berlin, da hatten wir uns auch drum gekümmert als Fraktion, eine Schule angeguckt, weil eine Firma und der eine Prokurist saß lange als Sachkundiger im Planungsausschuss, wohnte auch in Kliniker von einer Firma, die die Schule in Felden für einen Kreisort gerade baut. Die bauen in Berlin gerade zehn Schulen. In dieser Modul elementierte Fertigbauweise. Hab uns die angeguckt, was war Blankenfelde, glaube ich, ne? Blankenburg. Blankenburg, genau. Nicht Blankenfelde. Und wirklich sehr, sehr beeindruckend, muss man wirklich sagen. Und da hat die Verwaltung, nachdem wir es dann auch durchgesetzt haben, gemeine Verdinnung, dass man sich ja eben angeguckt. Und von drei angefragten Firmen kamen mit jeder Vorsicht ca. 20 Prozent Preiswerte. Und wir reden von Baukosten über 20 Millionen. Das macht sich schon bemerkbar. Ja, aber da haben wir ein Jahr anderthalb gebraucht und wurden angegangen dafür, warum denn Varianten angucken. Und das muss ich vernünftig strukturiert machen. Und dazu gehört auch ein Finanzierungskonzept. Und dazu gehört nicht zu sagen, Haus 6 wird jetzt so durchgebaut. Ja, das ist so, sondern ich brauche aus meiner festen Überzeugung ein Gesamtkonzept für den Campus. Dazu gehört die Grundschule, dass ich mir angucke, welche Räume habe ich. Wir brauchen Teilungsräume. Es gibt Räume, die man als Klassenräume. Wer Kinder eine Schule hat, wird die Räume im Altbau unter Dach können. Das sind nicht wirklich gute Klassenräume, die ich dann nicht nutzen kann, die ich anders nutzen kann. Dazu gehören Teilungsräume und dazu gehört der Hort. Ein vernünftiges, ergebnisoffenes Gesamtkonzept und dann dabei auch Finanzen. Und wir haben das Ganze sollte man sachlich ergebnisoffen und wollen ihn gemeinsam diskutieren. Gemeinsam. So und deswegen wird von Seiten unserer Fraktion alle Fraktionen, und ich betone alle, außer Gemeindevertretung, außerhalb der Sitzung des Sozial- und Bildungsausschusses oder Gemeindevertretung, werden wir es ja einladen, noch im Januar zu einem Gespräch das vorstellen, in der Hoffnung, dass wir so ein Konzept, das ist nicht in Stein gemeißelt, wenn der Änderungsinn, man muss da auch über Kompromisse oder bestimmte Runden auch reden, wenn jemand sagt, so rum geht es besser, erst das Modul, dann das Modul oder hier nur erweitern. Aber um zu einem gemeinsamen Beratungskonzept zu kommen, mit einer klaren Kiste, da wird es beschlossen, dann ist der Punkt auch mal abgeschlossen, um endlich mal eine Entscheidung zu treffen, dass wir das vielleicht schaffen mit allen Fraktionen. Ich hoffe, dass die Fraktionen diese Einladung annehmen. Und diese Struktur ist für mich der Schlüssel zum Erfolg. Völlig ergebnisoffen. Weil dass wir in die Schule investieren müssen, ist unstrittig. Die Frage ist aber auch, und da sind wir ja schon ein Stück weiter am Anfang der Diskussion, hieß es ja explodierende Schülerzahlen, das wurde auch für Seniorenmesse von der Initiative immer noch behauptet. Ich glaube, das ist inzwischen unstrittig, dass wir keine wachsenden Schülerzahlen mehr haben. Sie gehen runter. Sie gehen deutlich runter. Ja, und das auch in Kliniken. Ja, und dem muss ich auch mal Rechnungstragen. Trotzdem werde ich, und das habe ich die gesamte Zeit und ich war sehr, sehr lange auch Vorsitzender, sprechen aus Schutz und Mannersatter, das, was wir für Schule brauchen, Kita ist für das Gefahrwürdig das Gleiche, Schule hoch, die Investitionen machen wir auch, was sie brauchen. Wir brauchen vernünftige moderne Lernbedingungen, weil die, den Euro, jeden Euro, den ich in die Lernbedingungen investiere, habe ich später vielfach wieder zurück. Aber moderne Lernbedingungen sind nicht, ist nicht nur Beton. Auch wenn ich für den Spruch wahrscheinlich wieder kritisiert werde, dazu gehören die Schulsozialarbeiter, übrigens ein Antrag, den ich gestellt hatte. Dazu gehört eine vernünftige Ausstattung im Hort, personell wie auch sonst. Lehrerpersonal kommen wir leider nicht ran. Da können wir auf diese ätzenden Zuständigkeiten. Aber dieses Gesamtkonzept vernünftig strukturell für die bestmöglichen Bedingungen. Das ist für mich das Entscheidendste, wo wir hin müssen. Und da haben wir schon drei riesen Themen, wenn wir es das schaffen, die dieses Jahr abzuarbeiten. Bauernhof Haus 6 und B-Plan Galerie, um die zu sichern, dann haben wir, glaube ich, eine ganze Menge geschafft.
SPEAKER_01Gut, das war doch schon eine ganze Menge und unser Ziel, 45 Minuten einzuhalten, haben wir wieder mal deutlich überschritten. Ich habe heute zum Glück keine Uhrbeguckt, die Hunde hat er nicht angemacht. Aber ich hoffe, es liegt jetzt nicht an mir, dass es so lange gedauert wird. Ich glaube, mein Sprechanteil heute war deutlich größer. Das war ja auch so geplant und das ist ja auch richtig so. Und beim nächsten Mal sitzt der Sven dann wieder hier. Und du kannst in den Napf gucken, ist er leer oder ist immer noch leer.
SPEAKER_04Das war genau der Punkt.
SPEAKER_01Du sitzt an dem Platz, wo sonst Sven sitzt. Die kleine Schokolade dann vertilgt, aber bechem ist sie vielleicht aufgefüllt.
SPEAKER_04Aber ich habe gerade gesehen, in der Kamera läuft ja auch eine Uhr. Da sind wir jetzt bei der Stunde. Ich glaube, da sind wir gut. Fazit zur Folge, das ist, glaube ich, eine speziellere Folge, die wir gemacht haben, anders als wir sonst gemacht haben. Clemens, vielen Dank, dass du eingesprungen bist. Ich überlege gerade, ob ich solch Lokalgeplänkel aufhören und machst das gut, dann machst du was mit seinem. Nein, nein, nein, hier ist schon alles so in Ordnung.
SPEAKER_01Ich hör es mir auch gerne an. Freue mich aber jedes Mal hier zu sein und wenn der ein oder andere mal wieder ausfällt, würde ich gerne einspringen, wenn es euch recht ist. Oder es kann auch ein anderer machen. Ich glaube, wir werden mindestens zum Thema bauen, darauf hören wir uns auf jeden Fall noch. Ja, also da bin ich wirklich guter Dinge, dass es in diesem Jahr und jetzt haben wir leider wieder Schnee und Frost ganz überraschend war so im Winter. Aber ja, Frühjahr kommt bestimmt und dann hoffen wir mal, dass es vorangeht.
SPEAKER_04Sachen, die überraschend kommen, in elf Monaten und elf Tagen ist übrigens heiliger Abend. Also rechtzeitig dran denken. Ja. Danke an die Zuschauer. Das Positive, was ich noch sagen muss, muss ich gesagt, das hat mich wirklich sehr, sehr gefreut. Weil wir waren ja immer so ein, zweimal die Woche draußen mit Wahlstand. Da sprach man ja dann, Herr Klein, ich freue mich immer auf Lokalgeplänkefolge. Wir hören immer Sachen, die wir sonst nicht kriegen.
SPEAKER_01Ja, das ist auch gut so. Und ich freue mich hier zu sein. Ich freue mich mal wieder später nochmal hier zu sein. Und wenn nicht, höre ich es auch gerne. Und wünsche allen Hörern und Hörerinnen, gehen Sie positiv ins neue Jahr. Auch wenn es vielleicht mal Rückschläge gibt, immer wieder aufstehen, Nase abputzen, Kopf nach oben. Es geht voran. Aufstehen, Drohne richten gibt es was sonst noch.
SPEAKER_04Ja, ja, genau. Und dann bis zur nächsten Folge am 13. Februar. Ja, ich freue mich.
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