#Lokalgeplänkel Glienicke

❄️ von Glatteis bis Bürgerhaushalt – Lokale Politik transparent 🗳️

Sven Miram, Uwe Klein Episode 15

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 1:05:26

🎙️ Ohren auf, hier kommt was auf die Lauscher! 🎉

Ihr hört #Lokalgeplänkel Glienicke – der Podcast, der Glienicke/Nordbahn und seine Nachbarn zum Klingen bringt! 

🎧 Eure Hosts, Sven Miram und Uwe Klein bringen monatlich frischen Wind in Eure Gehörgänge:📰 Spannende News, 💬 heiße Gerüchte, 📅 wichtige Termine und 🌟 Themen, die Euch bewegen!

Also, nicht verpassen: Reinhören, abonnieren, mitreden und dabei sein!💥✨

👉 podcast.lokalgeplaenkel.de


IN DIESER EPISODE

Wir sprechen über vereiste Wege, ausgefallene Räumdienste und die Folgen für den Alltag, schauen auf den Amtswechsel im Rathaus und ordnen Erwartungen, Haushaltsfragen und Prioritäten. Danach geht es um den Baustart am Bauernhof, teure Skulpturen, eingefrorene Bürgerhaushalte und den Streit ums Kita-Essen.

  • Glatteis, Zuständigkeiten und Haftung im Winter
  • Bauhof, Dienstleisterausfälle und transparente Prioritäten
  • Neuer Bürgermeister, Ankommen, Haushalt und Freiwilliges
  • Bauernhof-Baustart, Genehmigungen und Zeitfenster
  • Eule & Katze: Abriss, Kosten und Gewährleistung
  • Bürgerhaushalt ausgesetzt, Beteiligung und Folgen
  • Wirtschaftslage vor Ort, Konsumwandel in der Gastronomie
  • Soziale Verantwortung, Tafeln und lokales Miteinander
  • Kita-Essen: Vergabe, Elternbeteiligung, Qualitätskriterien
  • Nächste Schritte: Sozialausschuss, Namen und Erreichbarkeit klären


Schreibt uns eure Themenwünsche und Gastvorschläge: glienicke@lokaleplaenkel.de

Aufzeichnung vom: 02.02.2026


———

📣 LGM Studios - Werde jetzt Werbepartner!

🎧 Dein Unternehmen oder Marke im Ohr unserer Hörer? Nutze unsere regionale Reichweite für deine Werbung – authentisch, lokal, wirksam. Buche jetzt Werbung im Podcast.🎙️

----

🎧 Kennst Du schon alle Podcasts von LGM Studios? Lokalnachrichten, Berufsorientierung, Realtalk und mehr – schau vorbei und verwöhne deine Ohren!
👉 podcast.lokalgeplaenkel.de

🚀 Du willst mehr über Ausbildung und Karriere in Berlin & Brandenburg erfahren? Dann hör rein bei JobSpot360 – überall wo es Podcasts gibt!
👉 JobSpot360.de

----

KONTAKT
📧 Ideen sprudeln in Eurem Kopf? Ihr wollt dabei sein? Perfekt! Schickt Eure Mail an:
👉 dialog@lokalgeplaenkel.de

🎬 Ein Podcast von LGM Studios – Podcast-Produktion aus Oberhavel
👉 LGM-Studios.de

Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.

SPEAKER_00

Hey, aufgepasst und umgespitzt. Ihr hört Lokalgeplängte Kliniken. Den Podcast mit Stimmen aus Klinik Nordmann. Sven Miram und Uwe Klein präsentieren euch die saftigsten Geschichten und die spannendsten Neuigkeiten direkt aus eurer Nachbarschaft. Bleibt dran, hört rein und lasst euch begeistern.

SPEAKER_01

Locker, lustig, leicht provokant, aber informativ. Das sind die Überschriften für unseren heutigen Podcast. Ja, Kliniker Lokalieplänke. Diesmal wieder mit Uwe Klein und Sven Mira. Das bin ich. Weder in Vertretung noch geistig abwesend noch sonst irgendwas. Herzlich willkommen.

SPEAKER_03

Wir können uns ja immer outen. Januar habe ich ja mit Clemens aufgenommen. Ja, da warst du dreisterweise unterwegs. Wir sind ein bisschen früher dran.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Weil Mitte Februar ich dann unterwegs bin und diese Folge am 13. erscheint. Aber ich habe gerade mal in den Wetterbericht geschaut, es soll scheiße kalt bleiben. Auch bis dahin richtig scheißegalt bleiben. Ja. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass es dann, wenn diese Folge erscheint, immer noch glatt ist draußen, scheint recht groß zu sein. Ja.

SPEAKER_01

Ja. Wann geht die raus? 13.12. Zweite. Meine ich ja, mein Gott. Ja, ich hänge noch im Dezember fest.

SPEAKER_03

Gott muss nicht sein, Rufereich.

Wer Räumt Was? Zuständigkeiten im Winter

SPEAKER_01

Urlaub war schön. Wie auch immer. Du warst mein Einstieg. Wie auch immer. Ja, war das. Ja, kalt. Scheiße, kalt, total glatt. Glatt ist ja dann automatisch gleich das erste Thema, was wir für Klinike sozusagen prädestiniert haben. Wobei Kliniken ja nicht ganz ausreicht. Wir sind ja hier eben durch das Delände laufen. Das ist ja. Das toppt alles. Ja, das ist ja wie Schlittschuh laufen. Ich wusste, dass ich das nicht konnte, aber ich konnte mich noch einigermaßen halten. Ich mach's wie der Pinguin. Also nicht nur so, sondern auch beim Laufen.

SPEAKER_03

Schade, dass draußen das Video noch nicht lief.

SPEAKER_01

Ja, na, da wärst du ja besser bei weggekommen. Also Haltungsnoten konnten wir uns da geben.

SPEAKER_03

Ich habe mich noch nicht auf die Nase gelegt bei dem Lattas. Wie geht's dir?

SPEAKER_01

Nee, ich zum Glück auch noch nicht. Wobei das, also bei uns da, was das Thema Schule anhilft, der Parkplatz und das ist echt grenzwertig. Also wenn ich da morgens aus dem Fenster gucke, yo, jo, jo, jo, yo. Also erstmal kamen die Autos nicht auf den Parkplatz rauf, jetzt kommen sie ganz schnell wieder runter. Die Leute, die da wirklich in Tip-Top-Schritten langlaufen, also ist schon grauen voll. Wir als Grundstücksbesitzer, also wir sind ja nur Mieter, aber unser Grundstücksbesitzer und im Auftrage ich oder wie auch immer, haben ja so einen Schneeräumungsdienst, der jetzt doch endlich mal wieder ordentlich gestreut hat. Also die Gehwege funktionieren ja, sind wir ja auch zu verpflichtet, du als Politiker müsstest das ja von Daten her wissen. Aber gibt es da nicht auch noch irgendwie Haftung der Gemeinde oder so, wenn ich das so sehe, also der Parkplatz? Keine Ahnung.

SPEAKER_03

Parkplatz Grundschule ist klar, das ist Gemeinde zuständig. Da haben sie auch mal veröffentlicht, die Prioritäten, in denen geräumt wird, aber ich finde, man liest es dann ja immer, so weiß Facebook oder wo auch immer, der liest von wegen, naja, dann ist halt glatt, muss man halt vorsichtig laufen, ja, dann macht man sich überhaupt keine Gedanken, was das heißt. Ich hatte am Mittag eine Kollegin dran, die einen Termin versäumt hatte, der Samstag anstand, sagt so, ich habe letzten Freitag schwer einen Wegeunfall gehabt, die ist auf Eis ausgerutscht und hat sie überkörper gebrochen. Zum Glück so, dass das tut scheiß weh, sorry, aber anders kann ich es nicht im Schreiben. Hatte ich vor anderthalb Jahren ja auch mal. Und wenn nicht aufklärt, heißt, aber was das heißt, was das auch für alte Leute heißt, nicht raus können, nicht zum Einkaufen können. Du kommst auf die Parkplätze, Einkaufszentren und kannst dich kaum Voran bewegen. Ja, und das Schiss, das dich hinlegst.

SPEAKER_01

Also ich habe einen. Aber Einkaufszentrum ist ja wieder Privatgelände. Da ist ja wieder ein Einkaufszentrum zuständig.

SPEAKER_03

Ja, ist ja unstrittig, aber du hast ja auch diese Räumpflicht. Ich glaube, darüber sollte man auch mal drüber diskutieren, ob das der richtige Weg ist. Also wir haben sicherlich Gehwege vor deinem Grundstück, du hast gesagt, sind die Anleger auch zuständig und nicht die Gemeinde. So, dann gucke ich mir aber, die Nebenstraßen sind sicherlich die Letzten, die geräumt werden.

SPEAKER_01

Ja, ja, aber wir haben das ja jetzt ein paar Tage.

SPEAKER_03

Eben, und da guckt man durch den Sonnengarten.

SPEAKER_01

Ja, das meinte ich damit.

SPEAKER_03

Da überlegst du, ob da vielleicht irgendwann die Bude kommt und Eintritt genommen wird fürs Schlittschuhlaufen, weil es preiswerter ist als Streusealz oder ähnliches oder abzustreuen.

SPEAKER_01

War ich das ja nicht so lustig sozusagen empfinde, weil das ist schon echt eine Frechheit, also was da abläuft. Wo wir früher noch im Sonnengarten gewohnt haben, war das auch immer so. Also ich hab, das klingt jetzt blöd, aber also ich für meinen Teil, ich stehe ja nur nicht die ganze Zeit auf der Straße und, und, und, aber ich habe das noch nie sauber machen sehen. Also streuen sehen oder dagegen was machen sehen. Oder, oder, oder. Also die Hauptstraße ist ja nun endlich, dank dem Salz, der sicherlich das Salz, was verwendet wurde, ist ja wenigstens geräumt. Aber alles andere ist ja eine mittlere Katastrophe. Ich finde das schlimm. Aber da muss man die Leute da irgendwie in eine Haftung kriegen und mal sagen, ey, das kann ja nicht wahr sein. Das ist alles verständlich, dass das nicht gleich und dass das nach Prioritäten abgearbeitet werden muss und, und, und, und, und. Aber Winter kommt ja nun mal.

Haftung, Prioritäten und echte Unfälle

SPEAKER_03

Ich sage, wir haben sicherlich ein bisschen doller als sonst die letzten Jahre, aber ich sage mal, der ist ja nun nicht seit gestern. Genau. Ja, und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Bauhof da sicherlich gut abarbeitet. So, ich habe, weiß gar nicht, Wochenende, glaube ich, war es, den Hohenneunterbürgermeister Appel, der mit dem Video sich dann einmal gewandt hatte, versträuflicht, dass sie halt drei Firmen hatten, die sie auch beauftragt haben und die eine einseitig dann vertragkündigte und ähnliches. Das Problem hast du dann natürlich auch. Aber sorry, nach so langer Zeit, die wir es haben, so glatt wie es ist, dann müsste man wenigstens irgendwann mal die Sachen ansatzweise im Griff haben. Und ich sage ja nicht mal, sage, das Eis muss weg sein, aber vernünftig abgestreut, dass man.

SPEAKER_01

Ja, aber wenn ich jetzt auch noch den Artikel von der Gemeinde, wer auch immer das immer schreibt, keine Ahnung, ist mir entfallen. Wie darauf reagiert wurde bei uns in der Klinikergruppe mit dem Artikel, wo dann erstmal den Hauseigentümern, Mietern, wie auch immer, rübergebracht wird, was deren Pflichten sind, und da aber null auf irgendwas anderes eingegangen wurde, und dann Leute, wie auch meine Wenigkeit, die Frage stehen: Das ist ja schön, wir wissen jetzt, was unsere Pflicht ist, aber was ist denn Pflicht der Gemeinde? Und da passiert gar nichts. Da passiert nicht meine Reaktion. Das ist das, was ich wirklich beim besten Willen nicht verstehe. Wenn die sich hinstellen und sagen, ey, wisst ihr was, mein Gott, keine Ahnung, die sind alle krank, die sind überfordert und und und dann hat man ja mit etwas, womit man arbeiten kann. Das findet man sicherlich noch nicht gut, aber kann man sie hinstellen und sagen, ja klar, also ich sehe den Bauhof Multicard bei mir auch wirklich ständig hin und her fahren. Ich frage mich, wo fährt der hin und in welche Richtung auch immer, weil die Strecke, die ja eine Feuerwehr einfahrt, ist, ist trotzdem vereist.

SPEAKER_03

Du meinst dieser Parkplatz, warum zur Spotthalle die Stecke oder was meinst du?

SPEAKER_01

Ja, wenn du von der Hauptstraße bei uns dann auf den Parkplatz Schulände fährst und dann kommt der eigentlich die Schranke für die Stadt.

SPEAKER_03

Ach ja klar, das Feuerwehr für die ganzen Hallen alles wie Feuerwehr so was.

SPEAKER_01

Und genau, und wenn die, und da ist, also, ich will nicht sagen, immer am Tag, aber mehrmals die Woche fährt der Multicader rauf, wohin auch immer, und kommt dann irgendwann da wieder runter. Also zu Deutsch, die sind in Bewegung, das passiert da was. Zwar nicht auf der Strecke bei mir da vorne. Da bist du ja vielleicht für zuständig. Nee, das ist ja Parkplatz, da bin ich nicht für zuständig. So. Ich bin für den Gehweg zuständig und der Gehweg ist.

SPEAKER_03

Dass man laufen kann, das kann ich bestätigen. Bin ich ja gestern gerade lang. Und da muss ich mir wirklich sagen, es gibt ja auch wirklich die positive Beispiele. Und ich sage den Namen jetzt mal sehr bewusst. Ich war Samstag bei Schmelzer hier beim Optika vorne, Spitze.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Und da habe ich vor dem Laden echt gestaunt. Da war Sand gestreut, da war wirklich nicht eine Eisscholle. Und sagte drinnen auch, Holla, sagte die Mitarbeiterin auch, ja, da haben wir freigeräumt, wie sollen die Leute denn zu uns hinkommen? So eine Doppeltreppe. Und die eine Seite hatten dann eine Flatterbahn abgesperrt, die nicht geräumt war, die andere wirklich gut geräumt. Also wirklich wurde extrem gut. Also über dem Parkplatz schlitterst du es da auch, alles Privatgelände, klar, aber die hatten geräumt. Das heißt, ein paar gibt es schon, die sagen, ich kümmere mich sehr, aber der Eindruck, der sich halt verfecht, ist, und das aus meiner Sicht widerspricht mir flächendeckend, dass wenig bis gar nichts passiert. Und das über eine lange Zeit.

SPEAKER_01

Naja, ich kann flächendeckend nicht beurteilen, aber das, was ich so lese und kenne und sehe, da ist nichts passiert. Also Nebenstraßen. Hauptstraßen okay, aber ich glaube, für Hauptstraßen ist ja auch die Gemeinde wieder nicht zuständig. Das ist ja wieder das.

SPEAKER_03

Ja, die Hauptstraße, also wirklich Hauptstraße Kalimpkin ist Kreisstraße, ist der Kreiswert zuständig. Das scheint ja irgendwie zu klappen. Aber ich gebe die Hoffnung ja nicht auf, dass man aus Erfahrung schlau wird.

SPEAKER_01

Toi, toi, toi.

SPEAKER_03

Das heißt, die Erfahrung, die wir jetzt gerade alle sammeln, und ich glaube nicht, dass nur uns beiden das so geht, auch wenn ich natürlich nicht in jeder Ecke bin, aber Sonnengarten war ich am Wochenende, da hatte ich so Holla. Da wird man in den Fachausschüssen der Gemeinde drüber reden müssen, ob die Satzung, die wir haben, wer für was zuständig wird, ist immer noch das Richtige.

SPEAKER_01

Das ist dein Part. Du bist jetzt der Politiker an der Seite, ich habe von Politik keine Ahnung, ich kann nur meckern.

Bauhof, Firmenausfälle und Kommunikation

SPEAKER_03

Und ich sag mal, nicht vielleicht ein bisschen provokant, vielleicht muss man einfach drüber reden, ob wir eine Straßeneinigungssatzung brauchen, wo das drin ist, wir Firmen beauftragen. Und dann zahlt halt jeder ein Firma oder weiß der Teufel was. So und es macht einer zentral, wenn der Rest nicht funktioniert. Wie kann es denn sein? Ich glaube, wenn ich es so richtig im Kopf habe, sind die Anwohner Nebenstraße sogar das, du hast ja gesagt, die Gemeinde hat einen schönen Artikel dazu wieder gehabt. So bis Mitte der Straße zuständig. Also ich glaube, da läuft irgendwas falsch. Ich glaube, da läuft irgendwas falsch.

SPEAKER_01

Ja, aber das ist ja auch eine Satzung, die ihr mal beschlossen habt.

SPEAKER_03

Oh, ich glaube, also ich bin ja zwei, drei Tage dabei.

SPEAKER_01

Wir als Politiker. Nicht du persönlich, war vielleicht vor deiner Zeit.

SPEAKER_03

Aber inhaltlich schon. Aber das ist ja das, wo ich sage, Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht lernen wir daraus, dass wir die wirklich mal anfassen und die Zeit nutzen. Weil so wie es jetzt aussieht, aus meiner Sicht, weiß ich, wie du es ist, geht's nicht.

SPEAKER_01

Aber wir haben ja, das klingt jetzt blöd, seit gestern, also gestern heißt perspektivischer Termin, 13. Veröffentlichung. Ah, ich überleg gerade, was du mal jetzt sagen. Wir haben ja seit gestern, beziehungsweise aus heutiger Sicht in Zukunft plus Paar Tage 80, einen neuen Bürgermeister. Und der wie heißt das so schön? Neue Besen kehren gut.

SPEAKER_03

Besen passt in dem Zusammenhang gerade ganz schön.

SPEAKER_01

Ich weiß jetzt nicht, wie du das meinst, so meine ich das aber nicht negativ. Ich meine zum Fehl. Positiv. Nicht alles, was ich sage, ist negativ. Doch, du bist ein bisschen genandelig. Aber gut. Ja, vielleicht kann er sich dem ja annehmen. Ob der Lokalieplänkel hört, weiß ich nicht genau. Aber man könnte ihn ja mal darauf stoßen.

SPEAKER_03

Wir hatten, während wir also gerutscht sind, da hat sich in Klinikke so einiges politisch bewegt im Februar. Das heißt am 11. Februar Verabschiedung von Dr. Oberlack nach 16 Jahren.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_03

Und seit 12. Februar Herr Stegowald im Amt.

SPEAKER_01

Also ich hoffe ja für Herrn Stegowald, das ist jetzt mal so ganz intern so, das hört ja keiner zu, dass der nicht um 2.35 Uhr im Sonnengarten Strafzettel verteilen muss als Bürgermeister, weil jemand falsch geparkt hat oder auf einem kleinen Grünstreifen war. Aber das ist so eine Vorstellung, jeder definiert ja seinen Job anders. Ja, oder sein Hobby, vielleicht ist das ja auch Hobby, nicht Job. Ja, wenn ich eine Anzeige mache, weil bei mir die Leute sechs Stunden in der Einfahrt stehen, interessiert das keine Menschenseele. Da kriege ich nicht mal bei demjenigen Strafzettel hin. Ich schweige denn noch, dass ich als Bürgermeister als Zeuge um 2.35 Uhr. Ja, gehört hat ich es auch. Glauben mich. Beglaubieren konnte, dass da ein Auto falsches Standard. Also, naja, wie auch immer.

SPEAKER_03

Ja, gehört hat ich es auch, da habe ich auch gedacht, als ich so sagte, Zeuge, Oberlack. Nee, mehrfach. Darauf, warum eigentlich, warum geben die eigentlich den Namen raus von dem, der das anzeigt?

SPEAKER_01

Nee, nee, falsch. Das ist ja die Sache, er ist ja als Zeuge benannt. Ja, eben. Das heißt ja nicht, dass er die Anzeige gemacht hat. Stimmt, du hast recht. Nee, weißt du, was ich im Kopf hatte? Wer auch immer, vielleicht sind sie ja zu zweit unterwegs.

SPEAKER_03

Also ich bin mir sicher, uns beide betrifft das nicht, aber wenn man dann mal geblitzt wird, hab mal gehört, dass es sowas gibt. Ist uns beiden bestimmt noch nie passiert. Da steht dann ja auch Zeuge und Name hinter. Das wird wahrscheinlich der sein, der in dem Auto sitzt. Ja, denke ich. Ich sehe das immer nicht, ich bin zu schnell dran vorbei. Aber zum Amtswechselbürgermeister, ich glaube, da sind so ein paar Sachen, die man liest, sind dann auch ein bisschen unfair. Das muss man fairerweise auch sagen. Man muss Herrn Steverweit, der dann jetzt im Amt ist, auch erstmal die Möglichkeit geben, im Amt anzukommen. Das ist ja auch eine neue Rolle. Und Wunderdinge erstmal zu verlangen. Ich glaube.

SPEAKER_01

Nein, jetzt ja nicht. Er ist ja in Anführungsstrichen nur Bürgermeister.

Neuer Bürgermeister und Erwartungen

SPEAKER_03

Eben. Ja, aber da kann ja durchaus sagen, man hat im Wahlkampf viele erzählt. Ich meine jetzt nicht nur ihn, sondern ganz allgemein viele. Was man denn alles kann, was man denn alles macht, selbst wenn man das alles umsetzt, das wird nie gehen in den ersten Tagen. Weil der erste Job eines Bürgermeisters ist Chef der Verwaltung.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_03

Da muss er auch erstmal ankommen und die Bereiche kennenlernen. Mich hat das damals als Herr Zimjörg, das ist der Bürgermeister Birkenwerder. Ja, das fand ich cool. Der ist erstmal durch alle Bereiche eine Zeit lang und war zum Beispiel auch auf dem Bauhof. Da war irgendwie, wenn ich es richtig im Kopf habe, ich glaube, die Raupe zu fahren, also hier so mit Schaufel vorne. Das gefiel ihm wohl ausgesprochen gut.

SPEAKER_01

Männerspielzeug, ja.

SPEAKER_03

Ich habe Männerspielzeug. Und als unser Sportplatz Bieseleide gebaut wird, hat das Ding, da war so ein Riesenteil an Raupe, den damaligen Bürgermeister Bien hat sehr beeindruckt und er durfte auf mitfahren, Stichwort Männerspielzeug. Aber so ging es halt ab. Er ist durch die Bereiche durch, hat gesagt, ich will gucken. Das braucht doch ein bisschen Zeit. Das meine ich so mit ankommen.

SPEAKER_01

Achso, Mensch, wenn das jetzt am 12. Februar Übergabe ist, dann könnte der zum Dienstbeginn 13.02.8 Uhr auf dem Bauhof mit so einem Schneeschieber durch Kliniken. Das wäre doch mal ein Einstieg. Arno, ich hätte gerne ein Video davon. Bitte. Wir starten hiermit, also ich starte hiermit den Aufruf, ich möchte gerne den neuen Bürgermeister beim Schneeschieben sehen. Ich gebe eine Flasche Wein aus. Wie, du hast doch Wein? Ja, von ihm.

SPEAKER_03

Nein, so die Runde ist, was ich mir sehr wünsche, ist, wie gesagt, ihr habt es ja sehr bewusst gesagt, keine Wunder am Anfang erwarten. Er muss auch erstmal ankommen, seine Verwaltung kennenlernen, die Bereiche auch in. Es wird sich sicherlich einiges ändern. Es wird nicht gleich bleiben. Ob es besser wird, lassen wir uns überraschen. Was wünschst du dir denn vom neuen Bürgermeister?

SPEAKER_02

Schwierig. Also.

SPEAKER_01

Also, wenn ich jetzt sagen würde, ich bin ja mit dem zufrieden, was der Alte gemacht hat, wäre das auch nicht so die richtige Aussage. Da gab es ja schon die ein oder andere Sache, wo ich gedacht habe, hm, muss so ein Bürgermeister sowas machen. Aber jetzt für mich in Persona oder als Unternehmer in Kliniker. Also, nee, wüsste ich nicht. Fällt mir ehrlich gesagt nicht ein. Weil ich, selbst wenn ich Schnittmengen habe, die ich habe. Also die Verwaltung. Nee, ich habe nichts Negatives. Also mir gegenüber funktioniert die. Und das ist natürlich sicherlich auch viel Individuelle dabei bei den einzelnen Sachbearbeitern oder Bereichsleitern oder Bereichsmitarbeitern, wie auch immer man das tituliert. Das ist natürlich auch Sache von der dementsprechenden Leitung, sprich des Bürgermeisters oder Bürgermeisterin, in dem Moment Bürgermeister. Wenn der wenn der wirklich anfangen sollte, was jetzt großartig das Thema wird mit Digitalisierung und und und und und das ist sicherlich schöner und sicherlich einfacher, aber ich hatte damit doch kein Problem, zu Frau Lindig zu gehen und zu sagen, ich muss jetzt einen neuen Pass beantragen oder zu Frau So und so wegen einer Miete oder keine Ahnung. Das funktioniert ja immer und damit kann ich mich nicht hinstellen. Ich wollte mich ja irgendwann mit ihm sowieso nochmal auseinandersetzen, um mal den Vergleich, das habe ich mir aber erst so auf Mitte des Jahres geschrieben, wo ich mal sehen möchte, im Wahlkampf wurde ja viel gesagt. Da gab es ja auch im Kliniker Kurier so eine riesen Doppelseite mit, ich glaube, sechs oder acht Fragestellungen. Und da wollte ich dann gerne mal sehen, wie war das? Wie war die Ankündigung und wie ist denn jetzt die Durchsetzung? Also, ohne, ich möchte wirklich nicht mehr auf diesen Wahlkampf eingehen, aber war schon wirklich das Highlight, was die Leute sich alle vorgestellt haben, was sie irgendwann mal machen wollen, egal welcher Partei. Wo ich dann immer wieder gesagt habe: also A, wählen wir nicht den Papst, sondern den Kliniker Bürgermeister und B, der Bürgermeister ist zwar eine wichtige Person, jawohl. Ist auch gewählt, jawohl, aber er hat eine Stimme in der GVT und GVT-Chef ist Kollege Strempel und das ist schon wieder was anderes. Und auch das ist nur eine Stimme von Wat sind das, wie viel seid ihr? 27. 23. Entschuldige, bitte, 23. Also ich habe so einen direkten Wunsch an den neuen Bürgermeister eigentlich nicht. Ich hoffe für ihn, dass er, und daraus resultierend für uns, dass er der Sache, dass er die Sache irgendwie meistert, dass man ihm natürlich einen gewissen Zeitraum einräumen muss. Mein Gott, also ich würde mir Bürgermeister ja nicht zutrauen, weil ich gar keine Ahnung habe, von wie läuft eine Verwaltung und sicherlich kann ich Personalmanagement und kann Personal führen und so weiter und so weiter. Aber da gibt es ja bei euch ganz andere Strukturen und was beachtet werden muss und nee, der Antrag ist falsch, weil Formfehler und dann hast du auch die ganze Zeit irgendeinen von irgendeiner anderen Partei, der dir dann da sitzt und ständig ankarren will. Also dass er sich da durchsetzt, dass er sich selber in Persona da durchsetzt und dass dann für uns alle was Positives bei rauskommt, so um das abzuschließen. Aber wie gesagt, ich persönlich habe kein Problem.

Amtsverständnis, Haushalt und Freiwilliges

SPEAKER_03

Das wird aus meiner Sicht nur miteinander gehen und die Amtszeitbürgermeister sind ja acht Jahre, die dann jetzt im Spiel haben.

SPEAKER_01

Das ist aber schon lang.

SPEAKER_03

Februar jetzt anfangen. Und eins kann man, glaube ich, sagen, die acht Jahre werden nicht einfach werden, weil das Geld wird nicht mehr, es ist weniger. Stichwort Teuerung, ähnliches, wäre jetzt Gemeinde aus.

SPEAKER_01

Aber er hat doch mit dem Geld nichts zu tun, das legt ihr ja fest.

SPEAKER_03

Oh, der Haushalt für die Gemeinde wird vorgelegt vom Bürgermeister. Er wird vorher. Die arbeiten aus, keine Frage. Und aus meiner Sicht ist es Aufgabe, das ist aber auch nicht neu, das hat der Urlaub auch gehört, ist auch Aufgabe des Bürgermeisters, einen Haushalt vorzulegen, der ausgeglichen ist, der nicht im Defizit geht und dass man sich halt Gedanken darüber auch macht. Wenn ich große Projekte habe, ich bin denn setzbewusst nicht über Projekte. Wie finanziere ich die, wie sollen die gehen? Aber was ja auch wichtig ist, unsere Freiwilligenleistungen, das heißt Bibliothek, sei es Förderungssportvereine und und und, dass die nicht auf der Strecke bleiben, weil wir haben in Deutschland inzwischen genügend Städte und Gemeinden, wo das Geld für die Freiwilligenleistung nicht mehr reicht. Aber das ist das, was die Gemeinde ausmacht. Das ist so das, was ich sage, von daher wird es sicherlich nicht einfach werden, sich da zurückzulehnen. Das ist das, was man häufiger von Bürgermeistern hört und sagen, Gemeindevertretung muss sagen, was ich mache, oder Stadtverordnung, je nachdem, wo wir. Das definiere ich ein bisschen anders. Wer da schön vorliebt, ist Herr Stegoweiter, weil ich sage, jetzt kann ich ihn negativ slingen, aber. Sondern wirklich Respekt, weil diese acht Jahre werden nicht einfach werden, auch nicht für den Bürgermeister.

SPEAKER_01

Naja, das liegt ja jetzt nicht an ihm, sondern das liegt ja an der Zeit.

SPEAKER_03

Ja, eben, aber die musst du ja umsetzen.

SPEAKER_01

Ja, ja, klar, aber man kann das natürlich auch positiv betrachten und sich hinstellen und sagen: naja, vielleicht, also was man ja klar sagen muss, dass er innerhalb des Wahlkampfes sich schon entwickelt hat. Kannst du positiv wie negativ, jeder sieht dir, der eine sieht ja so, der andere so, aber er hat sich entwickelt. Und es ist ja kein leichter Job. Vielleicht wächst man mit seinen Aufgaben. Na, das hoffen wir mal. Weil wir können ja nur noch hoffen, weil das ist ja jetzt wie es ist. Ja, da ist so unstrittig. So. Also, und vielleicht was.

SPEAKER_03

Aber komm mal, auch wenn, passt vielleicht meine Überleitung nicht ganz. Wir haben ein anderes Thema, wo es viele untenrufe in Kliniken gab. Und viele sagten, das wird nichts und da passiert jahrelang nichts. Und jetzt passierte doch was. Du meinst den Bauernruf, stimmt. Genau. Kürste wurden aufgestellt.

SPEAKER_01

Ja, das ist wieder so ein Punkt, wo ich gesagt habe, what the fuck, was passiert da? Also dass das, dass das, ja, das hat alles lange gedauert und so weiter und so weiter und so weiter, war unerträglich und ja. Aber wenn es eine Baugenehmigung gibt, die es ja wohl irgendwie seit Oktober, so gab und wir noch mit dem Investor gesprochen haben und der gesagt hat, je BIA, wir fangen jetzt an, ich weiß die Zeiten nicht mehr, aber irgendwann im Dezember, Januar fangen wir an, nee, im Dezember muss es gewesen, fangen wir an mit Bausicherungsmaßnahmen. Und ich dann die Frage stelle, ja, Januar, keine Bausicherungsmaßnahmen? Und wenn ihr sagt, kriege, dass irgendwie da was vom Bauamt kam, dass das nicht so machbar war, da krieg ich ja schon wieder Plagg und so weiter. Das ist sicherlich ein gesundes Halbwissen. Dadurch, dass du jetzt Politiker GVT vertreten, kannst du das jetzt gerade ziehen?

SPEAKER_03

Nee, die wussten es auch nicht. Das hat der Investor erzählt. Und zwar haben wir ja die Sperrung Hardweststraße gehabt, sodass der Verkehr durch die Gartenstraße lief am Bauernhof vorbei.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_03

Und da sagte der Investor, der hat für das Gerüst, das natürlich auf dem Gehweg stehen muss, weil der Bauernhof steht drauf.

SPEAKER_01

Logisch.

SPEAKER_03

Das ist eine Sondernutzung, die hat er nicht gekriegt, solange die Umleitung steht. Und die stand ja bis Anfang Dezember.

SPEAKER_01

Okay, das ist ja harmlos.

SPEAKER_03

Das war der Zusammenhang.

SPEAKER_01

Den habe ich das falsch interpretiert.

SPEAKER_03

Aber ich habe mich auch sehr gefreut, dass die Gerüste kamen.

SPEAKER_01

Ja, und jetzt stehen. Also nicht alle, ich war, was ist heute? Heute ist, achso, sollte ich ja nicht sagen. Wo ist Montag ist auch okay? Ich glaube, seit letzter Woche, da war ich Montag oder Dienstag vor Ort. Oder ja, und hab dann ja auch Fotos gemacht und die auch eingestellt, dass jetzt die ersten Gerüste stehen und da standen dann noch überall so eine Anhänger, wo die restlichen Jurüste. Also jetzt geht das endlich los, um auf das Thema zu kommen.

SPEAKER_03

Ja, aber aus dem letzten Jahr ist doch ganz einfach. Das Schild für den Bauernhof ist auch schon fertig. Es ist ja ein Denkmal, es steht, ist ja ein Denkmal, der Bauernhof.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Und jetzt kommt vielleicht das Denkmal daran mit der Überschrift, das machen wir nächstes Jahr. Ja, oder Freilichtmuseum für Stillstand. Weil so viele Jahre, wie es gestanden hat. Ich hoffe sehr und ich glaube, das eint uns beiden, dass jetzt endlich was passiert, dass es jetzt wirklich vorangeht. Ja, das denke ich. Ja, weil die müssen bis Ende Februar, ist, glaube ich, Vegetationsbereich, dem Bereich, wo sie bauen wollen, dann auch die Bäume fällen, wo ein paar natürlich fallen, logisch. Ist natürlich bei dem Wetter auch. Eben, aber ich glaube, Ende Februar, bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, Ende Februar ist da der entscheidende Punkt, sonst passiert dies ja mit Bau gar nichts. Ja, aber. Echt, das ist auch noch? Ist doch schön. Ja, klar. Dieses alte Gebäude da hat die Straße, diese Baracke da, müssen sie noch abreißen. Das heißt, alleine.

SPEAKER_01

Aber das können sie ja auch im März machen.

SPEAKER_03

Das alleinebauvorarbeiten ist da eine ganze Menge. Aber ich frage mal direkt, du bist ja auch irgendwie beim Rettet den Ortskern aktiv? Habe ich gehört, ja. Begleitet ihr das weiter?

SPEAKER_02

Klar, auf jeden Fall. So, und aber während es da jetzt gebaut wird, das heißt wirtschaftlich auch vorangeht.

Bauernhof-Projekt: Gerüste, Start und Auflagen

SPEAKER_03

Oder halt ein Abris ist ja auch wirtschaftlich, ist ja der Anfang für was Neues. Sieht es deutschlandweit mit der Wirtschaft nicht ganz so rosig aus. Das ist zumindest mein Eindruck, weiß ich, wie du das erlebst.

SPEAKER_02

Wir haben über drei Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das ist die höchste Zahl seit über zwölf Jahren.

SPEAKER_01

Ja, also faktisch ist das richtig. Ich bin gespannt, worauf du jetzt hinaus willst.

SPEAKER_03

Ja, wir haben ja gehört, Wirtschaft geht es besser. Oder soll es besser gehen und von wegen Aufschwung kommst.

SPEAKER_01

Das ist die Frage, wie ich Wirtschaft definiere. Meine Wirtschaft, der geht's nicht besser.

SPEAKER_03

Da war genau da wollte ich unter anderem hin.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Und Stichwort die Teuerung, ich weiß nicht wie. Du bist ja nun wirklich selber direkt davon auch betroffen.

SPEAKER_01

Ja, immer.

SPEAKER_03

Stichwort, nein, ich meine auch als Unternehmer, wie nennen wir das? Unternehmer, Gastronomen. Was passt passt beides? Dass du sagst, auf der einen Seite kommt die Erwartung, Mehrwertsteuer gesenkt für alles, was Essen ist, was ausgegeben wird. Ja, was ja. So, wie viel Prozent weniger sind es? Von neun auf sieben oder so? Zwölf. Die Teuerungsrate für deine Einkäufe, also Grundrichtung und Energie. Wollte gerade sagen, ist doch höher, oder? Und ich habe das, hab's jetzt nebenbei gerade mal aufgemacht. Monitor, die, also die Fernsehsendung Monitor, hat das Ganze veröffentlicht und als Quelle Thyssenkrupp AG auch angegeben. 2025 hat Thyssenkrupp angekündigt, 5000 Stellen sollen bis 2030 gestrichen werden und tausende weitere Stellen ausgelagert werden, weil wirtschaftlich so schwierig ist. Ja. 2026 über 90 Millionen Ausschüttungen an Aktionäre.

SPEAKER_01

Ja. Die Deutsche Bank hatte das beste Ertragsabgeschlossene Jahr seit Deutsche Bank bestehen, gerade verkündet. Vorgestern, oder? Vorgestern. Ja, ja, ja, ja. Höchste Netto-Rendite und so weiter und so weiter.

SPEAKER_03

Ja, aber irgendwas, ich weiß nicht, vielleicht bin ich ja zu naiv, aber irgendwie passt das nicht zusammen, wenn ich nichts rum bin. Ich finde, die Schere geht immer weiter auseinander. Von denen, die, ich sag mal, genügend Geld haben, ich suche jetzt gerade den richtigen Begriff, stelle ich ein. Oder sich nicht so viel Gedanken machen müssen, sagen wir es mal so.

SPEAKER_01

Ich sag mal so, wir sind ja im Klinikerpodcast und ich würde das, wenn ich das auf Klinike beziehe, das war ja auch damals, was ich bei dir im Wahlkampf gesagt habe, Sozialwohnungsbauten sind sicherlich wichtig, aber ob sie so interessant in Klinike sind, wie es ich nicht so genau.

SPEAKER_03

Stopp, Riesenunterschied. Sozialwohnungsbau und bezahlbare Mieten ist was anderes.

Wirtschaftslage, Preise und lokale Wirkung

SPEAKER_01

Ja, auch selbst bezahlbare Mieten. Das definiert ja jeder über sein Einkommen. Also ich glaube ja mal, dass wir immer noch in Kliniken eine sehr gut verdienende haben. Ich habe die Zahl nicht mehr im Kopf. Zu meiner Zeit, vor was ich, 15, 10 Jahren waren wir ja noch die einkommststärkste Gemeinde Deutschlands und was nicht noch alle. Also wir werden nicht so schlecht liegen. Yo. Und ich beschäftige mich ja auch mit einem Segment, wo du sagst, mich braucht eigentlich kein Mensch. Ob das bei der Zigarre ist, wenn ich mich mit Leuten manchmal unterhalte und sage, naja, ist ja schon komisch, wenn ich dir einen 10-Euro-Schein in den Mund drücke und den anzünde, dann bist du völlig entsetzt. Aber eine normale Zigarre kostet um 10 Euro. Nach oben hin gibt es ja keine Grenzen. Also das sind alle doch, du kannst einen Whisky so trinken und so, also für den Preis trinken und für jeden weiß trinken, Cocktail, bla bla bla bla bla bla bla. Und also zu deutschen Segment, was kein Mensch eigentlich braucht. Manche möchten, aber brauchen nicht. Was nicht lebensnotwendig ist, du würde ich nicht mehr so gut. Ja, das schon ja nicht. Aber auch wir merken es in Kliniken, dass die Leute sich anders verhalten. Dass die Leute anders über das Thema Geld nachdenken und dass die Leute auch das Geld anders ausgeben. Was meinst du mit anders? Na, a, gezielter. Also dieses spontane, ich gehe dann mal weg, das will ich sagen, habe ich fast, also habe ich wirklich fast gar nicht mehr. Wenn wir irgendein Event oder irgendein Thema oder irgendwas daran knüpfen, dann passiert was. Und also noch jedenfalls erfolgreich, sodass du sagen kannst, ja, damit kommst du über einen Monat. Aber dieses Spontane, dieses Leichte, was man vor, also auf jeden Fall vor Corona und in den Zeiten, wo man zu Corona auch noch weggehen konnte, was man auch noch hatte, wo man, wo die Leute wirklich überlegt haben, what the fuck, jetzt ist Freitagabend, ich gehe jetzt was trinken oder ich gehe irgendwo was essen oder oder oder oder oder. Das ist massiv weniger geworden. Und das sieht man in der Gastronomie ganz, ganz dolle und da wird es doch eine massive Marktbereinigung geben und und und und und. Natürlich gibt es doch den ein oder anderen Kollegen, wo ich mich hinstelle und sage, boah, es ist ja ein schön teuer, wie du geworden bist. Die haben natürlich alle die Begründung, wie auch immer, jeder seins, zweischneidig. Diese 12% Mehrwertsteuer ist ja auch so eine Sache. Also zu Corona war das ja so und vorher war es so und zwischendurch war es so. Und im Endeffekt, egal in welche Richtung das ging, wenn dann ging es immer auf Lasten des Konsumenten, sprich des Gastes. Zu Deutsch, entweder sie haben erhöht auf 19, dann hat der Kunde das oder der Gast umgelegt bekommen, oder sie haben es jetzt gesenkt auf sieben, sprich um 12 Prozent. Das kriegt der Gast aber auch nicht weiter erreicht. So, und so viele Nebenkosten wären ja jetzt auch langsam wieder Bilder, ob das nun Strom ist, ob das nun Gas ist, die Miete natürlich nicht, aber ich zahle seit zehn Jahren die gleiche Miete bei mir. War nicht schlecht. Ja, warm wird eben mal ein bisschen mehr und mal ein bisschen weniger. Ich bin gespannt, Stromabrechnung müsste ja jetzt dann irgendwann kommen. Wie auch immer. Also, dass da der Konsument was von haben wird, das wagig anzuzweifeln.

SPEAKER_03

Ja, was mich immer ein bisschen stört, du hast natürlich recht, dass Klinik im Durchschnitt im Durchschnitt schon zu den deutlich besser aufgestellten Kommunen gehört, was Einkommen betrifft. Bin ich im Schnitt, bin ich bei dir? Im Schnitt. Das Problem ist, und das, was ich auch sehe, was ich auch sagte, Stichwort, die Spanne wird ja immer breiter. Und wir haben in Kliniker, glaube ich, und da habe ich felsenfest überzeugt, immer mehr, die wirklich den Euro zweimal umdrehen müssen, was du auch sagst, man geht nicht mehr so leicht los, bevor sie ein Ausgeben. Bauen, Mieten oder was auch immer in Klinik ist ja auch nicht ganz preiswert. Und wir haben eine ganze Reihe Familie, wo beide Elternteile arbeiten und wo es dann einfach immer Lebenshaltungskosten, ähnliches Einkaufen steigt. Ja, du sagtest zwar, also Strom habe ich auch ein bisschen nachgezahlt, meine Rechnung habe ich schon und kriegte trotzdem eine Senkung des Abschlags. Das ist ja so diese Richtung, die. Aber das hebt die Gesamtpreisentwicklung ja nicht auf. Und ich glaube, da bin ich felsenfest überzeugt, dass wir eine ganze Reihe haben, die wirklich ordentlich gucken müssen, für die da schwierig sind, wo man dann zwar hört vom Herbst der Reform, Sommer der Reformen, jetzt kommt wahrscheinlich Frühjahr der Reform. Ich frage mich immer, wo, auf der PowerPoint-Folie oder dann halt, wie du sagst, beste Ergebnisse Deutsche Bank oder Thyssengrupp, 19 Millionen Ausschüttung. Die Masse der Bürger hat davon gar nichts. Das hilft ihnen noch nichts, wenn 5000 Leute auf der Straße stehen, dass die Firma dann 90 Millionen an die Aktionäre ausstellt. Was passiert?

SPEAKER_01

Also außer sie sind selbst Aktionäre.

Gastronomie im Wandel und Konsumverhalten

SPEAKER_03

Das war ein bisschen Spruch, als ich das geteilt hatte, was ich auch hörte. Die haben ja alle, haben ja alle ein paar Aktien davon, das passt schon. Aber da zahle ich auch nicht jeden Monat meine Miete von. Und ich glaube, das ist so ein Part meine Hoffnung, die ich damit verbinde. Ich habe, ich weiß, wir wollten ja nicht positiv, aber ich persönlich glaube nicht daran, dass diese Blase, alles wird besser, alles wächst und dieses Dauer, Wirtschaftswachstum, dass das auf Dauer funktionieren wird. Ich glaube, wir werden uns auf vielen Bereichen uns konsolidieren und in einigen Punkten auch zurückgehen müssen. Ich bin es ein bisschen spaßig, spaßig jetzt sarkastisch gemeint, muss ich, glaube ich, betonen, was für Vorschläge dann kommen. Zahnarztbehandlung kam jetzt gerade am Wochenende keine Kassenleistung mehr. Geht's noch? Ja, und so eine Späße. Ich glaube aber, dass wir, und das ist meine Hoffnung, die ich damit verbinde und eigentlich auch Appell, dass gerade in so einen Zeiten, ich habe es Winterzählt, dass wir davor geschwatzt haben, Hermsdorf B96 ist Samstag Ausgabe von der Tafel, von der Berliner Tafel. Wenn man sich guckt, was da an Schlangen davor steht. Ja, wie viele da wirklich hingehen müssen um die Lebensmittel, damit sie was im Kühlschrank haben. Und ich glaube, das wird irgendwann in bestimmten Kreisen der Kliniker nicht vorbeigehen, wobei ich das gar nicht auf Klinikerortsgrenzen beschränken möchte. Wir müssen dahin finden zu mehr Miteinander und auch einem sozialen Miteinander, auch die soziale Verantwortung, glaube ich, wiederfinden. Ja, dass die, die weniger haben, man auch unterstützen muss. Ja, ich bin schon dabei, man darf sich auch bewegen. Das ist schon klar.

SPEAKER_01

Aber der machen auch viele. Ist jetzt die Frage, in welcher Form man das? Ja. Was war das? Also wir haben zum Beispiel saufen für einen guten Zweck, 500 Euro. So durfte ich das ja nicht mehr nennen.

unknown

Mensch.

SPEAKER_01

Genuss und voll, stimmt. Entschuldige bitte. Sven. Das ist übrigens Scheckübergabe. Jeder ist auf dem Glas pro Seko eingeladen am Freitag, 13. Für wen war das? Und wir veröffentlichen. Für wen war das? Ja, das ist eine gute Frage. Das ist ein bisschen. Blenden wir aus wie ein Förderverein für. Oh, das nimmt der mir jetzt garantiert dolle übel. Hospiz und ein Krankenhaus Reinickendorf.

SPEAKER_03

Dominikus. Am Dominikus oder wo sitzen die?

unknown

Nee.

SPEAKER_03

Also ich muss ehrlich sagen, sorry, da muss ich den Swang mal eben machen. Das ist, weil es familiär war. Und ich werde es auch nicht vergessen, die Großmutter meiner Frau war längst in Köpenick im Hospiz. Das hat mich unglaublich, obwohl ich aus dem Bereich gekommen, wirklich, die Arbeit hat mich unglaublich beeindruckt, muss ich wirklich sagen. Die da in so einem Hospiz gemacht wird. Ja. So, wo man da so, also ich bin da, als wir das erste Mal da waren, wirklich mit dem Klos im Bauch und im Hals reingegangen. Weil du im Prinzip weißt, die sind da, weil sie sterben.

SPEAKER_01

Ja, deshalb muss ich gestehen, ich kann damit nicht umgehen, aber ich bin da raus. Ich gehe da nicht drin. Aber es hat mich, wie gesagt, ich. Schau ich nicht.

SPEAKER_03

Die war dann, das war eine unglaublich tolle Atmosphäre, wie die auch mit den Bewohnern umgegangen sind. Ja, ja, gut ab. Also, das war 2018, als meine Frau und ich geheiratet haben, da war sie auch im Hospiz und kam dann zu unser kirchlichen Trauung die Klinik mit dem Wünschewagen, was alles organisiert wurde. Ja, weil sie halt gerne bei der Trauung waren dann auch im Kirchgarten da. Und das hat mich, also was da im Hospiz, ich könnte es fachlich nicht, bin ich ganz ehrlich, obwohl ich in den Bereich lange gearbeitet habe, aber es hat mich sehr, sehr beeindruckt und finde ich toll, das zu unterstützen. Aber die Unterstützung darüber hinaus, auch dieses Miteinander, auch diese Akzeptanz zu wissen, es gibt Leute, gar nicht mal nur so aus dem Bereich, die arbeiten 40 Stunden die Woche und das reicht trotzdem nicht zum Leben, die muss ich auch unterstützen. Ja, und das sind nicht nur die, die sich vor der Arbeit drücken. Und Teilzeitarbeit, wie war dieser Begriff noch? Work-Life, nee. Hobbyfreizeit oder irgendwie so, ich habe es jetzt schon wieder vergessen und verdrängt gerade. Ja, zu unterstellen, jeder, der nicht ganz krass arbeitet, ist nur zu voll zum Arbeiten. Aber was dahinter ist.

SPEAKER_01

Nee, nee, nee, nee, nee, bin ich gegen Musik. Wogegen? Also jeder kann. Das hat ja alles für und wieder. Und jeder sucht sich jetzt sein Extrem aus. Also du jetzt aus deiner politischen Richtung sagst, das zu pauschalisieren, der andere, der das kundgetan hat, aus der anderen politischen Richtung, also an allem ist ja immer irgendein bisschen was dran, um das mal so vorsichtig auszudrücken. Was genau, damit müsste man sich auseinandersetzen, habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht getan. Dann wird man auch feststellen, nennen wir das mal den gesunden Mittelweg, da trifft sowas zu, was du ansprichst und auch was der andere denn sozusagen anspricht. Und für den Rest ist das dann halt so.

SPEAKER_03

Aber ich glaube, wo wir sofort auf ein Level kommen, was mir hier dazu stimmt. Wenn jemand Teilzeit arbeitet und er kann damit sein Leben bestreiten und braucht keine Unterstützung, soll er machen.

SPEAKER_01

Wenn er von Teilzeit? Also auch von Vollzeit. Völlig schnurrt, seine Sache.

SPEAKER_03

Wenn jemand aber Vollzeit arbeitet und das nicht mehr reicht zum Mietebezahlen, so jemand muss sich auch unterstützen.

SPEAKER_01

Ja, nein, also prinzipiell würde ich erstmal Ja sagen, würde mir aber vorher gerne noch anklicken, warum das so ist. Also ich kann mir jetzt wieder das eine extrem raussuchen. Wenn der in der Wannsee Villa für 25.000 Euro Miete wohnt, dann ist das natürlich schwierig, mit einem Einkommen von 3 Mille über einen Monat zu kommen. Also man muss das schon differenzieren. Differenzieren traut sich ja wieder keiner oder es ist zu viel, wie auch immer, Kontrollwahn oder arbeitsaufwendig oder oder oder und deshalb schert man das gerne über in den Kamm. Das wird ja heutzutage auch gerade in der Politik von ganz vielen gemacht, dass alles pauschalisiert wird und der Ausgang kocht wird so. Ja, das ist aber natürlich auch sicherlich schwierig. Ich hoffe ja immer, dass die Leute so viel Hirn haben, dass die eine Erklärung dafür haben, warum sie das tun. Das hatte ich allerdings bei Corona auch und da war ich auch ein bisschen enttäuscht, aber gut.

SPEAKER_03

Die, das tun, die Pauschalisierung meinst du, oder was meintest du jetzt?

Teilzeit, Fairness und soziale Balance

SPEAKER_01

Nee, ich hatte ja immer, ich habe mich ja zu Corona-Zeiten zum Beispiel immer hingestellt und wenn dann irgend so eine Verordnung kam, wo du gesagt hast, What the fuck, was ist das für ein Blödsinn, hab ich dann immer als Erklärung gemacht, nee, wir verstehen das nur nicht. Ich habe keine Ahnung davon, die werden schon ihren Grund haben, das sind studierte Leute und was und was und was. Und hab das dann so immer abgetanes falsch ausgedrückt, aber erklärt oder als Ausrede genommen für mich und für den, den ich der das hören wollte, musste, durfte. Dass ich da viel falsche Legen habe, das haben wir ja nun im Nachgang mitbekommen. Nicht nur du. Und das ist so ein Lernprozess. Aber auch die Nummer jetzt mit diesen Halbtags, wo ich immer sagen, naja, und dann kommen da ja auch noch die, kommt ja noch die Presse dazu und das ist wie stille Post, wenn der ehemals sagt, dann geht das beim 12. wartet denn, keine Ahnung, nee, nee, du darfst ja nicht arbeiten oder wie auch immer kommt da hinten raus. Also ich denke, man muss sich das schon genauer angucken und danach dann urteilen.

SPEAKER_03

Ich muss ehrlich sagen, es fällt mir jetzt gerade so spontan ein. Da kommt ja, wird immer wie ja wieder gerne von denen, die gerne pauschalisieren, angeführt. Eine Pflegekraft zum Beispiel kann gar nicht ganz draus arbeiten, so schwer ist der Job. Aber als meine beiden Jungs klein noch kleiner waren, habe ich selber im Herzzentrum auf der Intensivstützung gearbeitet. Das ist wirklich High-End-Medizin. Ich hätte es mir gar nicht leisten können, auf Teilzeit zu gehen. Meine Frau hat halt, meine damalige Frau hat Teilzeit gearbeitet, also sich zwangsweise mehr um die Kinder gekümmert. Aber ich hätte es überhaupt nicht auf 30 Stunden zu reduzieren, ich hätte es mir überhaupt nicht leisten können.

SPEAKER_01

Naja, Jute, jetzt aber auch das andere Extrem sind dann eben die, die sagen, mein J, ich kriege 5 Mülle und arbeite 30 Stunden. Warum soll ich ein 40 für 6 arbeiten? Gibt es. Wir müssen gleich mal über Jobs reden. Ja, aber das ist das, was ich meine. Jeder hat da wirklich eine völlig andere Relation und jeder bewegt sich auch in einem anderen Umfeld, sodass ich das also so pauschal nicht angehen würde. Ich habe ja nie gewissen Logik. Menschenverstand und bin da dann auch schnell dabei, wenn das, also dass so eine Pflegekraft, dass das what the fuck für ein Job ist und dass das also anstrengt und schlecht bezahlt, wobei das inzwischen ja wohl auch besser geworden sein soll. Aber das da ist nicht ganz schlecht für mich viel zu weit weg, da habe ich nicht so die Ahnung von. Aber das gibt schon viele Sachen, wo man sagt, warum treffen sie jetzt die und die und die und die und die Entscheidung? Aber das ist, glaube ich, auch völlig egal, welcher politischen Couleur daherkommt. Als Opposition hast du das natürlich immer toll und einfach, weil du brauchst ja eigentlich, ohne Namen zu nennen, du brauchst ja eigentlich, manche sagen ja Ja und das steht hier Entwicklung. Manche sind nur am Meckern, wären aber nie in der Lage, irgendwas anderes zu machen. Die Situation ist schon scheiße. Und so scheiße wie sie ist, bin ich froh, ich überspitze mal keinen Bundeskanzler zu sein. Weil die so viele Millionen Punkte, die der machen müsste. Die kann man ja nicht machen.

SPEAKER_03

Nein, das passt ja. Sowas. Mir fällt gerade so ein, das war sogar das Video angestellt, mir wird Ehrlichkeit reichen. Das ist auch das, was wir eben hatten, Stichwort Neuer Bürgermeister. Wunder kann er auch nicht verbringen. Er ist Bundeskanzler kein Zauberer. Das wird Herr Stegowweiter auch nicht gleich können, die Wunder erfährt.

SPEAKER_01

Aber der muss keine Wunder verbringen, der Bundeskanzler müsste schon Wunder verbringen.

SPEAKER_03

Ja, aber ich sag mal, die Grundehrlichkeit, und ich nehme ja zum Punkt, zu sagen, es gibt da so einen Weg, dafür stehe ich, dann auch die Ehrlichkeit und sich vielleicht auch hinzustellen, zu sagen, das habe ich letztes Jahr gesagt. Nach den Erfahrungen, die ich im letzten Jahr gesammelt habe oder letzten Monat ist ja zum Beispiel ja, Entschuldigung, bin ich jetzt anderer Meinung. Ich habe meine Meinung revidiert, weil.

SPEAKER_01

Ja, aber das können wir ja, also wenn wir das großpolitisch sehen, sprich, wir halten das am Bundeskanzler, da gebe ich dir recht. Bei Arno muss ich mich hinstellen und sagen, der hat noch kein Ja, der hat ja noch nicht mal, also wenn wir jetzt aus sich strahlt haben, hat er einen Tag.

SPEAKER_03

Nein, deswegen sage ich, muss man ihm ja schon mal jedem. Das war ja, aber sorry, das war mein Sitz. Das war ja genau das, was wir halt. Er kann die Wunder nicht haben, aber worauf ich hinaus will, ist die Ehrlichkeit. Zu dem zu stehen, was man sagt, und wenn man sich getäuscht hat oder seine Meinung revidiert hat, dann auch zu sagen, ist in Ordnung, ich habe meine Meinung revidiert, weil. Weil das ist halt was mit.

SPEAKER_01

Also das wäre schon okay, es sollte auch so sein.

SPEAKER_03

Ja, aber ist ja nicht so, das wissen wir auch.

SPEAKER_01

Also, wenn wir das in einer großpolitischen Lage sehen, ja, kleinpolitisch kann ich, also ohne das jetzt auf deinen Namen kleinpolitisch zu betrachten, kann ich das, da ist die Zeit noch nicht zu da. Das ist das, was ich natürlich erwarte, also um auf die Frage, was erwartest du vom neuen Bürgermeister, das wäre schon schön, weil damit kann man, glaube ich, viel arbeiten und die Leute sind ja auch nicht doof und die können mit einer ehrlichen, schlechten Meinung besser umgehen als mit einer gelogenen positiven Meinung. Wie auch immer, das. Also jeder soll erstmal sozusagen abliefern und dann, wenn er dann, dann muss er sich auch hier fallen lassen, dass man ihnen da an der Wand nagelt und sagt, du hast aber gesagt so und machen tust du so. Aber das Schlimme ist ja, dass die Politverdrossenheit so hoch ist, klar, wenn ich das so vor ihr lebt kriege, wie ich es momentan vor ihr lebt kriege, ist das eine schlechte Ausgangssituation.

SPEAKER_03

Mich wundert die Politikverdrossenheit nicht, da bin ich ganz ehrlich.

SPEAKER_01

Ja, aber das ist jetzt also auch nicht. Also klar, das Aktuellste fällt ihnen immer am schnellsten ein, aber wenn ich an was ich, Panama, Papers und was es da alles gab, da ist die vorhergehende Regierung genau das gleiche gewesen und die vorhergehende und Kohl hat sie hingestellt, nee, das sage ich nicht.

Ehrlichkeit in Politik und Vertrauen

SPEAKER_03

Und ich habe noch alle. Ich habe mein Ehrenwort gegeben, nein, aber die Runde ist, jetzt nehme ich das Beispiel der ganze Zeit überlegt zum Abschluss, weil das ist ein Begriff Sondervermögen. Ich den schon höre, das sind gigantische Schulden, die aufgenommen wurden.

SPEAKER_01

Naja, aber du musst das ja auch dem Volk irgendwie verkaufen.

SPEAKER_03

Ja, warte mal, aber direkt davor, vor der Wahl.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Hat sich jemand hingestellt, ist jetzt bewusst nicht wer, hat dazu gesagt, dieser Vorschlag Sondervermögen kam aus der SPD, hieß da damals schon nichts von. Man muss auch mal lernen, mit dem Geld umzugehen. Keine vier Wochen später wurde im Bundestag das beschlossen.

SPEAKER_01

Ja, wenn er sich jetzt hingestellt hätte und dir sagt hätte, ja, mein Vorgänger hat recht, ich habe das gemacht. Aber das machen sie ja nicht. Aber das ist doch das, was ich mit Ehrlichkeit meine. Ja, aber das ist die falsche Branche. Das musst du als Politiker wissen.

SPEAKER_03

Ja, aber deswegen mache ich das in der Freizeit. Nämlich Idealist, aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.

SPEAKER_01

Das lassen wir außen. Nee. Wenn man sich damit auseinandersetzt, präsentiert man von jedem irgendwie so eine Fälle. Wir sind ja alle so irgendwo. Nee, ich bin nicht so. Aber wenn man in die Zukunft... Ich ziehe mich denn hin und sage, ja, fuck, ist doof viel Loof, neigt mir getäuscht.

SPEAKER_03

Aber wenn wir in die Zukunft gucken, ist jetzt völlig unverbreitet, meine Frage, muss ich dazu sagen. Gucken wir im März.

SPEAKER_01

Meinst du jetzt den Monat März oder den Herrn März?

SPEAKER_03

Ich meine, unsere Podcast-Folge März. Ja. Ist hältst du noch von, wenn wir mal einen Themenaufruf an die Bürger schicken? An unsere Hörer.

SPEAKER_01

Uns hört da keiner zu. Meinst du, sagt eh nicht?

SPEAKER_03

Ein, zwei vielleicht.

SPEAKER_01

Na gut. Na, da haben wir schon zwei Themen, ja. Ja, können wir machen. Klar. Warum nicht? Ja, gerne.

SPEAKER_03

Packen Sie an die Jochse, ansonsten, wo man Sven mich erreicht, wissen sie, wissen sie an die meisten, glaube ich, auch.

SPEAKER_01

Design at lokaleplänke.de, so fast daneben.

SPEAKER_03

Das heißt, wenn Sie Themen haben, wo Sie sagen, die sollten wir hier mal besprechen, auch sie Gäste haben, wo sie sagen, red mit denen mal oder mit denen mal, lad die mal ein, würden wir spannend finden, schreibt dazu. Kommentar, nehmen Sie Kontakt auf. Ansonsten nicht guck auf die Uhr. Ich kenne noch was.

SPEAKER_01

Doch, ich habe wirklich noch was.

SPEAKER_03

Wir hauen doch die Stunde wieder voll.

SPEAKER_01

Ja, ja, klar, da ein bisschen wird abgezogen. Du bist ja politisch aktiv. Du bist in der GVT, du hast Ahnung, die habe ich nicht. Ich habe heute gelesen. Ich habe Angst. Dass es irgendwie eine Sitzung gibt jetzt zum Thema, also da ist unter anderem Thema Eule und Katze jetzt doch Abriss. Oh Gott. Ey, wir hatten gesagt, wir gehen mal ein bisschen mehr auf so eine politischen Sachen ein. Was ist denn das? Das fängt der mit so einem Thema an. Ja, ich habe noch zwei andere drüber.

SPEAKER_03

Also, Katze und Eule sind die beiden Skulpturen vom Ort.

SPEAKER_01

Ja, das wissen wir ja.

SPEAKER_03

Die gebaut sind und wo jemand, der sich da auskannte, sich dir auch angeguckt hat, hat gesagt, dass ein Grundproblem jeder Bausach verständiger schade, das Clemens heute jetzt nicht da ist, irgendwie ist da drunter an Bornstein und zu den Fliesen nach oben hätte es eine Brücke geben müssen. Und diese Brücke. Naja, das ist ja nicht da.

SPEAKER_01

Ich sag mal, das ist das, was uns sicherlich nicht so interessiert. Was hatte das damals gekostet?

Hörer-Themenaufruf und Kontakt

SPEAKER_03

Irgendwas in der 30.000. Ach so, mit zwei Inhalt. Und die sind, ich bin mir nicht ganz sicher, als 200 war es bestimmt nicht. Und die sind nicht mehr zu retten. Da hatten wir den Abrissbeschluss, das war im Sozialausschuss, das ist empfohlen bei einer Enthaltung, die von mir war, kann ich gleich erläutern, warum. Und wir hatten es eigentlich, weiß ich, November oder Dezember schon GVT, da hat der Bürgermeister den Beschluss zurückgezogen, weil ihm andere Sachen wichtiger waren, die kommen jetzt wieder. Ich gehe davon aus, dass die, dass dieser Abrissbeschluss kommt, das wird auch Zeit, dass da mal endlich was in die passiert und mal eine Entscheidung getroffen wird, das liegt lang genug. Wie lange standen die Dinge? Ach, keine Ahnung, ich weiß es wirklich nicht. Aber was man auch machen muss, wenn wir darüber diskutieren, ich finde es eigentlich schön, wenn da was passiert. Wenn ich dann aber von Künstler hören, dass sie keine Gewährleistung übernehmen, dann wird es für mich schwierig. Dann kriege ich echt Bauschmerzen. Würde ich auch erstmal so sagen.

SPEAKER_01

Aber ich habe vom Künstlerrecht keine Ahnung.

SPEAKER_03

Ja, aber gut. Da tut sich was.

SPEAKER_01

Also ist jetzt da in der kommenden Sitzung zu erwarten, dass das eigentlich im Dezember, wo sie keine Zeit hatten, dass da beschlossen wird. Wir zahlen jetzt nochmal 30 Mille für den.

SPEAKER_03

Nee, der Abriss kostet nicht ganz so viel. Nagel mich nicht auf die Summe festgeschichte. Ich habe sie nicht im Einzelnen Kopf. Ich weiß, dass es da irgendwie eine Einschätzung gab, was es kostet. Da war der Gedankengang, da kann der Bauhof zuteilen ja auch. Ja, durchaus einbinden. Natürlich kostet so ein Abriss Geld, aber es hielt sich halbwegs im Ganzen. Aber ich kann nicht sagen, wie viel, ich weiß es noch nicht mehr.

SPEAKER_01

Dann habe ich heute, nee, ich muss ja jetzt sagen, vor zehn Tagen.

SPEAKER_03

Nee, alles gut. Wir haben am 2. Februar aufgenommen.

SPEAKER_01

Im Gliniker Kurier gelesen.

SPEAKER_03

Oh, den habe ich noch nicht gelesen.

SPEAKER_01

Also überflogen und dabei fiel mir aus, wir haben ja einen Bürgerhaushalt. Schon seit Jahren. Genau. Auf Eis, Fragezeichen.

SPEAKER_03

Ja, das zweite Jahr auf Eis gelegt. Weil unterschiedliche Begründungen, das würde ja Part 1, wir haben vorletztes Jahr gesagt, wir, also 24 für 25, wir setzen in ein Jahr aus. Ich mache mich jetzt sehr unbeliebt, jetzt kommt der Schlitzburm, was du eigentlich mal sagst. Die Entscheidung über Hundiviese hätte nie im Bürgerhaushalt sein dürfen.

SPEAKER_01

Naja, wir brauchen ja keine Beispiele.

Skulpturen Eule & Katze: Abriss oder Rettung

SPEAKER_03

Nein, aber da ist so ein Beispiel, das geht jetzt seit etlichen Jahren, wo wir wirklich gesagt haben, wir haben eine Satzung für eine Richtlinie für, wie dieser Bürgerhaushalt organisiert hast, die muss man dann nochmal hinterfragen. Da hat aus der Gemeindevertretung der Hauptausschuss den Auftrag gekriegt, sich damit zu beschäftigen, die zu überarbeiten und Vorschläge zu machen, wie es dann auch besser geht. Das ist im letzten Jahr dann nicht passiert. Da kam wieder der Aussetzungsbeschluss. Das Ganze ist jetzt nochmal wieder ausgesetzt. Für mich ist, ich nehme meine Position, Bürgerhaushalt, wenn es auch in Anführungsstrichen gemessen Gesamthaushalt eine relativ geringe Summe ist, ist aber ein Bürgerhaushalt etwas, wo Bürger sich auch einbringen können, was ein ganz wesentlicher Beteiligungsverhaupt ist. Wollte ich sagen, ich dachte, das ist ja ein Bürgerhaushalt. Es gab aber auch etliche in der Gemeindevertretung, die sich äußerten in diese Richtung. Der Aufwand, den wir dafür treiben müssen für diese kleine Summe, das lohnt sich gar nicht. Die können ja eine Einwohnersperchstunde kommen und sich beteiligen und zu den Sitzungen kommen.

SPEAKER_01

Ich denke, das eh nicht mit dem anderen zu tun. Ist ausgesetzt für dieses Jahr. Wird es dies ja nicht geben? Nein. Das heißt zu Deutsch, es gibt kein Herbst- und Weinfest. Herbstfest heißt ja nicht mehr.

SPEAKER_03

Oh, die werden kriegen ja, da sind wir ja auch in deutlich hohen Summen, die gefördert werden. Das ist ja nicht über Bürgerhaushalt.

SPEAKER_01

Ich dachte, das wurde über einen Bürgerhaushalt gemacht.

SPEAKER_03

Nee, nee. Also das Herbst- und Weinfest kriegt, nee, Herbstfest ist ja, glaube ich, nur noch, kriegt deutlich Förderung aus dem Gemeindehaushalt, auch aus meiner Sicht nicht unerheblich. Zusätzlich zu der Förderung, ich glaube, wir waren 10.000 im letzten Jahr, wie ich es mit dem Kopf habe, kommen noch die Kosten, die übernommen werden für die ganzen Umleitung, Straßensperren und Beantragung, das ist auch nicht ganz unerheblich. Also wir sind da mit heftig Geld als Gemeinde drin im Herbstfest.

SPEAKER_01

Aber das ist abgesichert über den normalen Haushalt.

SPEAKER_03

Das ist über den normalen Haushalt abgesichert.

SPEAKER_01

Genau. Jetzt letzter Punkt. Ich darf den Kliniker kurier nicht lesen, das ist dann schwierig. Ich tue es meistens nicht mal mehr. Was ist denn mit dem Thema Kita-Essen?

SPEAKER_03

Da können wir, mache ich dir einen Vorschlag.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_03

Das hat mich sehr, sehr beeindruckt. Aber ich glaube, du wirst es wissen, dass ich damals in die Kommunalpolitik gekommen bin als Elternvertreter Kita Sonnenschein. Das heißt, man hat natürlich eine hohe Affinität für die Elternvertreter. Da gab es durchaus und gibt es auch noch durchaus sehr, sehr spannende Beteiligung oder halt Nicht-Beteiligung. Eltern fühlten sich nicht mitgenommen. Die waren auch in der Gemeindevertretung. Da hat ein Elternvertreter aus Akida Mischka auch gesprochen vor der Gemeindevertretung, was mich sehr beeindruckt hat, muss ich wirklich sagen. Und es gibt in den Kita, Kita-Ausschüsse heißt das, da sitzen zwei Stimmen vom Träger drin, also einmal Verwaltung, einmal aus dem Sozialausschuss, zwei aus dem pädagogischen Personal, also Leitung meistens plus ein weiterer Erzieher oder Erzieherin, plus zwei Elternvertreter. Das klappt scheinbar nicht so ganz überall. Zum Beispiel der Elternvertreter wusste nicht mal, dass es sowas gibt bei ihm in der Einrichtung. Und ich habe für den 9.03. das ist die nächste Sitzung im Sozialausschuss den Tagesordnungspunkt auch beantragt, dass man darüber mal spricht, wie die Elternbeteiligung funktioniert, dass es genau zu den Themen nicht kommt. Fakt ist ja, die Essen-Vergabe hat wieder stattgefunden.

SPEAKER_01

Das hat gelesen. Für zwei Jahre.

SPEAKER_03

Und ist zwischenzeitlich, also es hat eine Vergabe stattgefunden, dann gab es eine, ich glaube, Rüge oder so hieß das im Rahmen des Vergabeverfahrens. Da daraufhin gab es einen neuen Beschluss im Januar, den die Verwaltung vorgelegt hat. Das war, glaube ich, der zweithöchste dann.

SPEAKER_01

Und deutsche Formulierung, glaube ich, zweitbilligste.

SPEAKER_03

Ja, weil Vergabe ist doch Vergabekriterium war der Preis, was mich dabei ein bisschen.

Bürgerhaushalt auf Eis: Folgen

SPEAKER_01

Aber darf ich kurz nochmal unterbrechen, die Preis als Vergaberichtlinie, dass das die Vergaberichtlinie ist, wer legt das fest? Die Kinder, die Eltern oder die Verwaltung?

SPEAKER_03

Die Verwaltung, das ist Leistungskriterium, wobei sie, muss man fairerweise dazu sagen, relativ gute Leistungsbeschreibung gemacht hatten. Also Leistungskatalog für die Ausschreibung, was die zeigen müssen. Das war grundsätzlich schon in Ordnung, aber eine Vergabe nur nach Preis, ich rede jetzt von meiner persönlichen Meinung. Ich weiß nicht, wie es dir geht, natürlich achtet man drauf im Supermarkt, oder was gebe ich an Geld aus, ich greife nicht immer zum teuersten, aber ich greife auch nicht immer zum billigsten. Das sind so Überschriften, die ich im Kopf habe dabei, das passt nicht so wirklich zusammen, finde ich.

SPEAKER_01

Aber dieser Elternvertreter, ich lube von der Mischka wartet, der ja gesagt hat, ist das doch schwierig. Und wenn du jetzt da tausend Kinder hast und was weiß ich, 800 Eltern dazu passend und dass du da einen hast, der sagt, mir ist das scheiße egal, was das Essen kostet. Und dann hast du natürlich auch andere, die sagen, das ist mir nicht scheiße ja. Das ist ja richtig, aber sowas müsste doch nicht mehr.

SPEAKER_03

Das haben wir in der Schule Sache eines. Haben wir in der Schule geführt vor ein paar Jahren, wirklich gute Diskussionen und genau den Mittelweg. Ich muss nicht das Billigste nehmen, aber auch nicht nach dem Motto, Preis völlig egal. Es muss ein vernünftiger Mittelweg sein und vernünftig auch gefunden werden. Was in, und deswegen habe ich in der, ich weiß gar nicht, wie es im Kurier steht, wie gesagt, lese ich mal einmal auch nicht, was ich in der Gemeindevertretung auch gesagt habe: Stichwort Vergabekammer. Das heißt, einer, der mitgeboten hat, ein Angebot abgegeben hat, ein Lieferant, hat jetzt dann durchaus die Möglichkeit, zur Vergabe vor der Vergabekammer zu sagen und sagen, die Vergabe war nicht in Ordnung.

SPEAKER_01

Ja, ja, das ist auch richtig. Dann wird es finde ich in Deutschland auch ein ganz schlimmes System.

SPEAKER_03

Das Problem ist, hier ist angekündigt, das ist veröffentliche Sitzung deswegen, kann ich sagen, der, der eigentlich den Zuschlag kriegen sollte, hat, wurde von Seiten der Verwaltung ausgeführt, angekündigt, vor die Vergabekammer zu gehen. Ja, das stand da oben. Das heißt, ohne dass wir wissen, was heißt das, welche Voraussetzungen oder was hat er überhaupt geruhigt, hat die Gemeindevertretung die Vergabe des Essens beschlossen.

SPEAKER_01

Aber ist das nicht immer wieder ein Thema? Das ist wieder so eine Nummer, wo ich sage, das muss man doch juristisch vorher alles abklären können, dass man, also es soll ja nicht so sein, dass die Verwaltung als solche tun und lassen kann, was sie will. Das bin ich konform, wenn da einer sagt, da müssen Kontrollmechanismen dahinter sein. Aber wenn sich der Konsument, sprich die Eltern für die Kinder, in die und die Richtung aussprechen, dann sollte das da auch sein, dass das so gemacht wird.

SPEAKER_03

Ja, da musst du aber auch gucken, wer es zahlt. Das ist im Moment zumindest heftig gemeinde, Hälfte Eltern. Die Eltern zahlen es nicht ganz. Das hat damit nichts zu tun. Das war die Argumente.

SPEAKER_01

Bloß weil Erde zahlt, muss gar kein Knast essen essen.

SPEAKER_03

Also jetzt überspitzt ausgedrückt. Also, wenn man diese Vergabeschluss guckt, war es ungefähr heftig, heftig. Also ich bin ja inhaltlich bei dir, nicht weit verstehen. Ich weiß nicht, wie es gut geschrieben hat.

SPEAKER_01

Aber das ist ja so, dass man daran mal angehen. Also es sind ja Themen, womit man mal.

Kita-Essen: Vergabe, Elternbeteiligung, Qualität

SPEAKER_03

Also ich bin mit dem Elternvertreter, der das lang gesprochen hat, auch noch im Kontakt. Da kommt es auch her, dass wir das, dass wir es im März, wenn den Sozialausschuss beantragt haben, die Elternbeteiligung, dass wir das wirklich im Ausschuss mal darlegen. Wir haben die eine zum Beispiel, ich sage, Namen jetzt nicht die aus dem Sozialausschuss, sondern im Kita-Ausschuss sitzt. Auch sagte, warum spricht man uns denn nicht an? Und da guckt man, man findet keinen Namen, weder in der Kita noch dass auf der Homepage der Gemeinde diese Ansprechpartner von Seiten der Eltern, Kita-Ausschuss, die wir auch im Sozialausschuss reden, die sind nicht da. Wie soll ich jemanden ansprechen, wenn ich nicht weiß, wen? Das ist ja so der erste Punkt, dass man diese Beteiligung hinkriegt. Und das macht den Eindruck, wie gesagt, bin bewusst vorsichtig, dass wir da, was die Elternbeteiligung betrifft, Luft nach oben haben. Es gab wohl eine Einladung dazu, zu dem Thema, letztes Jahr im Sommer, wo die Kita-Ausschüsse eingeladen waren. Da waren zum Beispiel von den Elternvertretern Kita Mischka, warum auch immer, keiner da. Die eine auch noch nicht angekommen ist oder weiß es nicht. Fakt ist, die Eltern sind da, außer mich.

SPEAKER_01

Aber da gibt es doch jemanden, also ich bin ja, wie gesagt, Konsument, Endverbraucher, also auch beim Thema Kita-Essen sowieso nicht, aber das ist ja das ist ja ein System. Den, den es betrifft, auf den wird ja nicht eingegangen. Oder fast ja nicht eingegangen. Und wenn ich mich dann hinstelle und sage, ja, ihr habt uns schließlich gewählt, dann muss ich mich hinstellen und sagen, ja, aber ich habe dich dafür gewählt, dass du das vertrittst, was ich will. Natürlich im Rahmen Demokratie, Mehrheit verhält und bla bla bla, das ist schon klar.

SPEAKER_03

Da muss ich jetzt, obwohl ich wahrscheinlich stets zum Gefühl auch dagegen argumentiert habe, Verwaltung ein bisschen in Schutz nehmen, weil das Leistungsverzeichnis heißt, dass die Anforderungen an das Essen entsprechend den Richtlinien für kindgerechte Ernährung macht.

SPEAKER_01

Ja, das ist ja das, was ich eingangs meinte. Das macht das ja nicht besser. Die Frage war ja, wer macht die Richtlinien macht? Und wenn der die Richtlinien macht, der im Endeffekt nachher sowieso macht, was er will, dann ist das der Falsche. Weil er ist ja nicht der Endkonsument. Also, wenn, dass das Kind sich nicht hinsetzt und sagt, ich möchte meine Boulette montags und freitags und weiß ich was habe. Das ist ja logisch. Aber vom System her, und wenn die Terroristen für ich überspitzt das, 100 Euro im Monat das essen wollen, naja, dann muss man ihm zusehen, dass man das für 80 Euro hinkriegt. Auch wenn ich das selber nicht bezahlen muss, desto besser ist es ja für mich, also als Elternteil, was den denn betrifft, das ist ja eine Prinzipfrage. Und davon haben wir zum Beispiel viel zu viel Baustellen.

SPEAKER_03

Nein, aber wenn ihr diesen Unsinn guckst, Schul und du merkst, ich habe mich bei dem Thema wirklich geärgert. Und dann kam so dieses Beispiel, naja, da kommt, was macht man? Das Probeessen. Da kriege ich ein fünf Sterne-Kochessen dahingestellt. So, was für ein Unsinn. Wir haben das damals, ich glaube, bei der Schulvergabe war es auch, wo mehrere Kater durchaus ja in Frage kamen, dann spricht man mit dem ab, in welchen Einrichtungen er liefert und macht kein Probeessen, wo der Tisch eingedeckt wird mit der Mastischdecke, sondern sagt, in der Einrichtung, in der du lieferst, komme ich in den Zeitraum irgendwann und möchte mal essen, ganz normal, wo es rausgehen wird. Und da gucke ich mir auch Qualität an.

SPEAKER_01

Ja, aber das ist doch der erste Schritt.

SPEAKER_03

Also ich muss dazu sagen. Aber da kommt als Argumentation, na, der Probeessen taucht ja nichts, weil man kriegt ja nicht das gleiche Essen. Anstatt sich Gedanken darüber zu machen, und das ist ja das deutsche Problem, sorry, wir machen uns tausend Gedanken, warum etwas nicht geht. Stichwort die Beteiligung, Probeessen, anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie es geht.

SPEAKER_01

Ja, zum Beispiel.

SPEAKER_03

Bin ich bei dir. Wenn wir jetzt gucken, wir haben die Stunde voll.

SPEAKER_01

Ja. Schade.

SPEAKER_03

In dem Sinne.

SPEAKER_01

In dem Sinne sind wir durch. Ich habe meine Themen fertig. Ich hatte zwar noch das Thema Laubcontainer in Glinike, Polizeipräsentation außerhalb des Skaters oder auf dem Skater, aber das ist bei dem Eis sowieso egal. Das Schöne an Eis ist, und an diesen minus 11 Grad, bei uns ist schön ruhig. Bei uns passt es schon. Das glaube ich. In dem Sinne, war mir ein Vergnügen. Eine Stunde 8, sagen wir mal, fünf abbezogen, haben wir jetzt doch noch eine Stunde.

SPEAKER_03

Bis zur nächsten Folge.

SPEAKER_01

Jawohl, ja.

SPEAKER_03

Vielen Dank.

SPEAKER_01

Tschö, tschö.

Podcasts we love

Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.

#Lokalgeplänkel Artwork

#Lokalgeplänkel

Dennis Hentschel, Patrick Schumann
#ECHTJETZT | Realtalk Podcast Artwork

#ECHTJETZT | Realtalk Podcast

Loreen Tirado, Christine Bäker
#Lokalgeplänkel KIDS Artwork

#Lokalgeplänkel KIDS

Loreen Tirado