#Lokalgeplänkel Glienicke
#Lokalgeplänkel Glienicke ist der Lokalpodcast aus Glienicke/Nordbahn (Oberhavel, Brandenburg) - lokale News, Geschichten und Gemeindeleben, nah dran und ehrlich. 🙌✨
Sven und Uwe nehmen euch mit durch die Themen, die unsere Gemeinde bewegen - von Rathaus-Entscheidungen bis zum Klatsch am Dorfteich. Lokale News, spannende Hintergründe zum Gemeindeleben und Stimmen, die man sonst nur beim Bäcker oder auf dem Markt hört. Nah dran, authentisch, charmant und garantiert nicht von gestern.
Ob Kommunalpolitik, Vereine, Ehrenamt oder was sonst in Glienicke los ist - Sven und Uwe packen die Themen auf den Tisch, die euch betreffen. Direkt, ehrlich und immer mit einem Augenzwinkern.
Für alle Bürger, Neubürger und Mitmacher in Glienicke/Nordbahn und Umgebung: #Lokalgeplänkel ist euer Gemeinde-Podcast zum Anhören.
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25 Jahre an der Spitze - Übergabe beim SV Klinike Nordbahn
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25 Jahre an der Spitze - und dann der Schlüssel zur Übergabe: Sabine Krüger blickt auf ein Vierteljahrhundert als Vorsitzende des SV Glienicke Nordbahn zurück. Aus knapp 300 Mitgliedern wurden 1223, aus drei Abteilungen ein echtes Sportzentrum im Ortskern.
Sven fehlt krankheitsbedingt, dafür sitzen Uwe Klein und Gast Sabine Krüger mit Nachfolgerin Gabriele Rompel am Tisch. Sie sprechen über Meilensteine, das Herzblut im Ehrenamt, volle Sporthallen am Limit - und warum eine Beitragserhöhung für beide nicht infrage kommt.
- Sabines Weg vom Stellvertreter zur Vorsitzenden im November 2000
- Von knapp 300 auf 1223 Mitglieder in 25 Jahren
- Meilensteine: Bieselheide, Kegelbahn, Goldener Stern des Sports
- Geschäftsstelle seit 2014 - Ehrenamt trifft Halbtagsjob
- Gabis Start: 106 Tage im Amt und die Schlüsselübergabe
- Prozesse und Wissen für die nächste Generation sichern
- Fünf Köpfe im Vorstand, Abteilungen im Beirat
- Sportstätten am Kapazitätslimit, sinkende Förderung
- Großer Wunsch: junge Sportler ins Ehrenamt holen
Aufzeichnung vom: 09.03.2026
👉 glienicke.lokalgeplaenkel.de
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Dies ist ein Podcast aus Leidenschaft, von uns für Euch. Alle Infos sind mit Herzblut und ohne Garantie.
Welcome And Today’s Setup
SPEAKER_00Hey, aufgepasst und ohrengespitzt. Ihr hört Lokalgeplänkte Klinike. Den Podcast mit Stimmen aus Kliniken Nordmarn. Sven Miram und Uwe Klein präsentieren euch die saftigsten Geschichten und die spannendsten Neuigkeiten direkt aus eurer Nachbarschaft. Bleibt dran, hört rein und lasst euch begeistern.
SPEAKER_01Herzlich willkommen zur Märzfolge Lokalgeplänkte Klinike. Der Jingle hat heute nicht ganz recht, weil Sven Miram fehlt heute, der nicht da ist, aber deswegen sitzen wir nicht zu viert, sondern zu dritt, wie einer ein Gast gerade sagte, in einem Flottendreier. Ich hab dir gesagt, den Spruch wirst du bereuen, dass der aufgenommen wird. Wir haben die Überschrift SV-Klinike Nordbahn, Übergabe im Vereinsvorstand SV Klinike Nordbahn. Und ich freue mich sehr, weil ich gerade doch, ich mach's mal so platt, Frau SV-Klinike der letzten 25 Jahre. Oh, schön, dass wir eine Videoaufnahme machen. Sabine Krüger, 25 Jahre Vorsitzende gewesen. Und wenn ich richtig gelesen habe, seit letztes Jahr November.
SPEAKER_06Genau.
SPEAKER_01Ich konnte mich nämlich dran erinnern, weil der Jahreshauptversammlung SV bin ich regelhaft im Urlaub und das ist eigentlich der November. Gabriele Rompel als neue erste Vorsitzende. Schön, dass ihr den Weg gefunden habt. Sabine war ja einmal schon mal da. Zur Klinikergeschichte, aber da ging es nicht um Schwerpunkt um SV.
SPEAKER_06Nein. Vielen Dank für die Einladung. Jo, danke.
SPEAKER_01Gerne.
SPEAKER_02Ich überleg so.
SPEAKER_01Sabine, fangen wir mal von hinten an. Ich hab, also ich kann ja mal, kann mich ja mal outen. Ich bin 98 damals, sind wir nach Klinik gezogen. Warst du da schon Vorsitzender im SV?
SPEAKER_05Da
How Sabine Became Chair
SPEAKER_05war ich Stellvertreter.
SPEAKER_01Da war Renate Herzfeld noch, oder?
SPEAKER_05Ja, genau.
SPEAKER_01Wann wurdest du Vorsitzende und warum eigentlich?
SPEAKER_05Also vielleicht greife ich auch noch mal ein bisschen zurück. 1996 haben wir feststellen müssen, wir müssen mal eine Versammlung machen vom SV Glinikel, weil das plänkelte alles so dahin.
SPEAKER_01Das heißt, das gab es schon die Unterbrechung, das gab es sonst nicht, oder wie?
SPEAKER_05Doch, es hat sich alles so verselbstständigt. Also es war schon schwierig, nach der Wende alles so in Bahn zu kriegen. Jedenfalls hatten wir 96 eine Wahlveranstaltung und Sabine Krüger war die einzige aus der Abteilung Volleyball, die teilnahm. Und wir waren Volleyball, Kegeln, Frauenton. Und dann wurde gesagt, von jeder Abteilung muss einer in den Vorstand.
SPEAKER_06Macht Sinn.
SPEAKER_05Und ja, also schon war ich mal dann einfach im Vorstand.
SPEAKER_01Achso, das war dann die Stellvertretung.
SPEAKER_05Das war die Stellvertretung, genau. Ja, und das hatten wir dann nochmal ein zweites Mal hingekriegt, dass Renate den Vorsitz wieder übernommen hat, aber immer gesagt hat, wir suchen. Und auch November 2000 hieß es total neu. Bubi trat nicht mehr an. Also alle waren weg, nur Biene war noch da. Und hab gleich gesagt, ich nur Stellvertreter weiter.
SPEAKER_01Das heißt, Bubi Meier für die, also ich muss sagen, ich habe es lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass er reiner heißt, weil ich kann ihn nur als Bubi. Aber ich glaube, das geht vielen so. Der war damals für Kegeln dann auch mit und noch im Vorstand.
SPEAKER_05Der war mit im Vorstand, wie gesagt, Nata hat aufgehört, er hat aufgehört. Ja, und dann meldeten sich zwei Kandidaten, Namen nenne ich lieber nicht, die unbedingt Vorsitzende sein wollten. Und da gab es einige Mitglieder, die mich angefleht haben, dass das nicht sein darf, dass einer von den beiden Vorsitzender wird. Und ich sollte das doch machen.
SPEAKER_01Aber es ging um SV, nicht um ZK. Nein, das ging wirklich um den SV-Klinik. Ich sprach ja nochmal.
SPEAKER_05Und ja, ich habe wirklich lange hin und her mit Adenauerkreuz für wieder mit meinem Mann hin und her. Ich habe mich wirklich erst entschieden an dem Tag, wo ich die Treppe zur Halle hochgegangen bin. Wir hatten die Wahlversammlung in einer großen Halle. Da bin ich reingegangen und habe zu meinem Mann gesagt, Jude, okay, ich mach's.
SPEAKER_01Hättest du damals gedacht, dass das 25 Jahre lang wird?
SPEAKER_05Nein, und meine größte Angst war damals, ein Termin zu verpassen, der Fördermittel für uns bringt. Also ja, irgendwie. Ja, das war meine größte Angst damals. Das wuchs und wuchs.
SPEAKER_01Das war dann 2-1.
SPEAKER_05Was?
SPEAKER_01Die, als du Vorsitzende wurdest, 2000.
SPEAKER_052000.
SPEAKER_012000.
SPEAKER_05November.
SPEAKER_0125 Jahre überrechnen kann das im Vorteil. Wie groß war der Verein damals, als du übernommen hast? Auch doch drei Abteilungen oder gab es schon mehr?
SPEAKER_05Nee, da gab es schon mehr. Aber da hatte ja auch die Dreivierthalle neue Baut. Dadurch waren schon wieder mehr Abteilungen da zurückgekommen. Ob die Badminton war, Tischtennis. So 300 waren wir ungefähr. Knapp 300 Mitglieder. War alles überschaubar.
SPEAKER_01Jetzt verlasse ich mal mein Storyboard. Also Storyboard, natürlich bereitet man so eine Folge vor. Die Dreifetthalle hätten wir nicht ohne den, wie er heute heißt, Sonnengartenklinike. Damals hieß es Klinikerfeld. Weil das war ja mitten eine Auflage in dem stäterbaulichen Vertrag, dass da Sporthalle, da war ursprünglich mal deutlich mehr drin. Das war 99, oder? Ich habe es mir gemerkt, sonst musste mir immer auf die Sprünge helfen. Ich bin immer ein Jahr davor. Wenn du auf die, wenn du die 25 Jahre zurückblickst, damals 300, wie viele Mitglieder sind heute?
SPEAKER_05Heute sind es 1223.
SPEAKER_01Boah, ich habe immer so im Kopf, gucke jetzt, hab gerade in Richtung Gab geguckt, knacken wir die Tausender, knacken wir die Tausender. Das heißt, vervierfacht die Mitgliederzahlen.
Growth From 300 To 1,223
SPEAKER_01Neben der Breite, wenn du die 25 Jahre zurückblickst, was waren für dich die wichtigsten Meilensteine? Für dich ganz persönlich, in dem Vorsitz. Bestimmt nicht die Sozialausschusssitzung, wo du ja immer da bist. Würde ich mal so vermuten.
SPEAKER_05Die waren manchmal ziemlich anstrengend, aber auch wichtig für meine Arbeit, muss ich sagen. Ja, so eine Sachen wie eben halt die Bieselheide. Dass wir das geschafft haben, die zu bauen oder bauen zu lassen. Dass wir die Kegler wieder bei uns hatten.
SPEAKER_01Für die Nicht-Sportler. Bieselheide ist der Sportplatz natürlich gemeint.
SPEAKER_05Ja, genau. Dass sie Schützen ihr Zuhause gefunden haben, dass wir im Kern zusammen sind. Das war eigentlich eine sehr, sehr gute und wichtige Sache. Dann war, denke ich, der goldene Stern für unsere Tramse Life.
SPEAKER_01Der goldene Stern des Sports.
SPEAKER_05Der goldene Stern. Das war ein Meilenstein, denke ich mal. Das war wirklich eine große Auszeichnung und eine Wertschätzung. Ja, das sind so die Dinge, die.
SPEAKER_01Ich finde es ganz spannend, dass du die stützen, dass die ihren Partbeheit Namen ansprichst. Da saß ja auch schon im Sozialausschuss, kann man die Diskussion erinnern. Kegelbahn. Da waren ja die Kegler eine ganze Zeit lang auswärts. Bei die Kegbahn ist ursprünglich da gewesen, wo jetzt das Seniorenpflegeheim jetzt ist.
SPEAKER_04Genau.
SPEAKER_01Die hieß die Gaststätte nochmal Treffpunkt, glaube ich, oder wie hieß das? Du weißt das besser.
SPEAKER_05Richtig, Treffpunkt, das war das Große. Das war ja dann schon ein bisschen anders gestaltet. Aber das war, da habe ich noch meine Einschulung gehabt im Treffpunkt.
SPEAKER_01Genau, und da wo jetzt das Seniorenheim steht, war halt auch die Kegelbahn. Da war auch die Spezial. Mit viel Eigenleistung gebaut.
SPEAKER_05Ja.
SPEAKER_01So, und dann kam der Investor, Seniorenheim wurde gebaut und die Kegelbahn war weg.
SPEAKER_04Genau.
SPEAKER_01Und es gibt bis heute ja wirklich, die im Ligabetrieb spielen, die Kegelabteilung. Die Diskussion kann ich mich gut erinnern. Die brauchen, das kann ich, ich glaube, na Zehen darf oder so sind die ja mal gefahren.
SPEAKER_05Ja, genau.
SPEAKER_01Wohlgemerkt nicht, dass Berliner zehen darf. Und die Diskussion weiß denn, das war von Frau Beer damals eine Idee aus dem Bauch, die dann einfach sagte, weil unten war ja die Schützenhalle, warum bauen wir das denn nicht einfach obendrauf? Das fand ich auch gut, ja. Wirklich so eine Idee aus dem Bauch, bis wir das dann finalisiert haben, hat ein bisschen gedauert, kostet ein bisschen aus dem Ruder gelaufen, was sonst bis dato in Kliniken nicht üblich war. Aber wir haben im Prinzip damit wirklich ein Sportzentrum im Zentrum des Ortes, was ja schon was sehr Besonderes ist. Und dann kam der November 25. Hatte ja ein bisschen Vorlauf.
SPEAKER_05Ja, auf jeden Fall, weil ich habe so zweieinhalb Jahre vorher schon mal mein Beirat und meine Vorstandskollegen wirklich darauf vorbereitet.
SPEAKER_01Ich gebe zu, dass ich dachte, das ist schon viel länger. Weil ich habe es irgendwie so gehohren, dass Sabine sagte, eigentlich mag ich aufhören. Ich dachte, da merkst du, wie Erinnerungen da drüben hatten wir ja vorhin. Ich hätte gedacht, das war sogar noch schon ein Tick länger.
SPEAKER_05Ja, ne, die waren zweieinhalb Jahre vorher, wo ich meine Idee oder meine Vorstellung kundgetan habe und gehofft habe, dass wir das auch ein bisschen schneller hinkriegen, einen Nachfolger zu finden. Aber ja, ich bin dabei geblieben. Ich hatte aber auch Unterstützung von einigen Beiratsmitgliedern, die mitgedacht haben, wie man das am besten organisiert. Also, ja.
SPEAKER_01Ich kann mich gut daran erinnern, wir haben ja eine Zeit lang, bin ich ja auch mal in der Abteilungsleitung mitgewesen von der Fußballabteilung, lange her. Und da weiß ich, dass wir damals sehr diskutiert haben, auch über die Abteilung, weil der Verein wurde größer, wie stellt man so Feine auf. Dann gab es, ich gebe zu, ich hätte bei Meilenstein ein bisschen auch mit der Geschäftsstelle gerechnet.
SPEAKER_05Stimmt, die habe ich vergessen, ja.
SPEAKER_01Was wir nun auch Kombination der Vereine, die man mit ausgebaut hat, damit die Leistung runter. Ja, aber auch regulär Mietezeit, wie für die Sportstätten auch. Ist ja nicht so, dass das umsonst zur Verfügung gestellt wird.
SPEAKER_05Ja, aber ist schon ein wichtiger Punkt gewesen. 2014 haben wir es ja eröffnet, stimmt.
SPEAKER_01So, und da hast du ja dann irgendwann mit der Kombination, glaube ich, angefangen, ne? Das heißt, Ehrenamt machst du ja bis heute, aber auch so einen Teil angestellt Verein, ich weiß den Umfang nicht mehr.
SPEAKER_05Naja, das gab eine Situation, das war 2012, wo ich feststellen musste, dass die Zeit, die ich für den SV-Kliniker investiere, mehr war als in meine Selbstständigkeit. Somit habe ich auch in meiner Selbstständigkeit weniger verdient. Mein Mann hat zwei Jobs gemacht und da habe ich an der Stelle gesagt, da muss was geändert werden.
SPEAKER_01Nicht falsch verstehen, das war nicht negativ gemeint von mir, aber ich sage mal, deine Reaktion gibt mir, glaube ich, die gute Möglichkeit, darauf zu reagieren. Ein Verein mit über 1000 Mitgliedern kannst du irgendwann nicht rein ehrenamtlich verändern.
SPEAKER_05Da waren es so immer 800 drum.
SPEAKER_01Ja, gut, dann sind 500 weniger, aber auch das ist allein die Verwaltung von dieser Menge an Leuten und die Bürokratie, die dahinter hängt. Ich habe einen schönen Spruch zur Bürokratie gelesen. Bürokratie ist das, das Mögliche unmöglich zu machen. Das ist Bürokratie, fand ich eine schöne Umschreibung. Aber, wie gesagt, wir haben so die Überleitung November 25, Jahreshauptversammlung. Genau. Du hast gesagt, zweieinhalb Jahre, hast du gesagt, ich gucke mal und nachfolge und im Ehrenamt, da deutlich
Milestones And New Sports Facilities
SPEAKER_01das beides mal zu trennen. Vereinsvorsitz für einen Verein von über 1000 Mitgliedern, 1200, habe ich jetzt gehört. Und jetzt überlege ich gerade Abteilung Frauentoren, oder? Genau so, ja. Kam dann Gabi Rompel. Also ich habe Gabel bewusst wahrgenommen beim SV, mehrfach bei Fußballspielen.
SPEAKER_06Richtig.
SPEAKER_01Weil ich glaube, dein Sohnemann, erst Spieler, dann Trainer.
SPEAKER_06Richtig, ja.
SPEAKER_01Warum hast du dich entschieden, den Vorsitz zu übernehmen? Langeweile?
SPEAKER_06Nein, also ich habe schon eine Aufgabe gesucht. Nicht im Ehrenamt, habe ich gedacht. Die eben halt wirklich kein Job ist, sondern sich um etwas kümmert, was es wert ist. Und als ich 23 in Rente ging, hatte ich gesagt, zehn Monate kein Ehrenamt. Und im November, also das war dann wirklich genau zehn Minuten später, bin ich Kassenprüferin geworden im SV-Klinik und nach zwei Jahren hatte ich den Verein auch sehr gut kennengelernt und auch vorher hatte ich nur eben, wie du schon sagtest, Fußball und Frauenton gekannt. Lieben gelernt. Also ich mochte das immer mehr, was da im Verein passierte. Dieses familiäre, dieses große Leistungssport, Spaßsport, alles nebeneinander und alles miteinander und trotzdem jeder macht sein nichts. Hat mir gut gefallen. Und ich selbst wäre also nie auf die Idee gekommen. Aber ich bin angesprochen worden. Und da habe ich überlegt. Beim ersten habe ich doch laut losgelacht. Ja, wirklich. Und beim zweiten habe ich angefangen nachzudenken und bei dem dritten, vierten und so weiter habe ich dann mich einfach mal informiert, was muss ich tun? Was ist die Aufgabe und wie breite ich mich darauf vor? Kann man das lernen? Und man kann.
SPEAKER_01Ich spreche, verlasse ich nicht falsch verstehen. Du hast noch zwei, drei Fragen. Aber ich verlasse, ich nehme das jetzt bewusst mal auf. Verein ist zu 99,9 Prozent Ehrenamt.
SPEAKER_05Ja, ja, ja.
SPEAKER_01Über alle Ebenen. Ich glaube, Sabino machst auch noch Volleyballtrainer, glaube ich. Ja. Spielst selber in der Kegelabteilung. Ja. Alles Ehrenamt. Gabi 100% Ehrenamt. Was heißt Verein für euch? Ich glaube, es ist sogar gemeinnütziger Verein. Wenn du jetzt an Klinike denkst, an Gesamtklinike, das sind 10% der Kliniker. Bound-ab-bound. 12.000 Einwohner ein bisschen. Das heißt, 10% der Bevölkerung wären dann in dem Verein. Was bedeutet Vereinsarbeit? Was bedeutet dieses Ehrenamt? Ist es nur Sport?
SPEAKER_05Nee. Also für mich ist es gut, ich bin gewachsen in diesem Verein. Ich bin als Kind im Verein gewesen. Ich bin da seit 55 Jahren in dem SV-Klinik. Aber vorher hieß er ja anders. Aber so ein Herz.
SPEAKER_01Wie hieß er vorher? Ich wüsste es jetzt wirklich nicht.
SPEAKER_05Also wir waren mal SG Sportgemeinschaft. SG-Kliniker. Das gibt es zwei, zwei verschiedene. Fällt mir jetzt auch gerade nicht ein, die wir.
SPEAKER_01Wir denken einfach nicht dran, irgendwann fällt es mir wieder ein.
SPEAKER_05Ja, ja. Auf jeden Fall ist das irgendwie so eine Herzenssache geworden. Also auch so eine Verantwortung. Ich hatte damals, als ich dann in diesen Vorstand gewählt wurde, war das die erste Verantwortung, die ich über. Nee, die zweite. Vorher war ich Abteilungsleiter Volleyball. Also ich fühlte mich immer verantwortlich, um das weiterzuführen, um dass es nicht zusammenbricht. Gerade Volleyball war damals auch so ein bisschen auf der Kippe, weil wir die Halle nicht hatten. Ja, und so wuchs es und wuchs es. Also eigentlich ist es eine Herzenssache bei mir und es gehört zu meinem Leben.
SPEAKER_01Und Gabi, für dich, Sport war ein nur Sport oder viel mehr?
SPEAKER_06Viel mehr. Gemeinschaft, Verbundenheit, das finde ich da alles. Und ich bin schon, bevor ich nach Klinik gezogen habe, bin, habe ich mich immer irgendwo engagiert, war ich immer irgendwo aktiv. Man findet irgendwie schnell sein Zuhause, seine Bezugspunkte, seine Personen. Das ist das Schöne. An so einem Verein, der nicht nur Sport, wobei Sport natürlich extrem wichtig ist, unser Hauptgrund, gar keine Frage, aber eben halt auch das ringsherum ermöglicht, ohne Zwang, sondern einfach sagt, wenn du möchtest, mach mit. Und das ist das Tolle und auch die Vielseitigkeit bei uns im Verein. Und überall, wo man aufeinandertrifft, ist das einfach so, hey, hallo. Ja, wir sind's. Ja, wir sind das Wir. Wir sind der Verein. Und das ist ein gutes Gefühl.
SPEAKER_01Ich gebe ja zu, auch wenn man es heute nicht mehr sieht, aber in jungen Jahren habe ich auch viele Jahre Leistungssport gemacht. Und ich glaube, vielleicht hat das mich auch so sehr geprägt, dass ich gesagt habe, ein Sportverein ist für mich viel, viel mehr als nur der Sport, viel mehr als nur die Leistung. Das ist das mit Spaß, etwas zusammenzumachen. Und deutlich mehr als Sport. Ich weiß zum Beispiel, ich tue den anderen Abteilungen vielleicht Unrecht, aber Gesundheitssport, dann die Fahrradtour, wo ich dann auch mal mitfuhr, weil Susanne da als Träger dann aktiv war unter. Und ich glaube, dieses, was du ja beide ja so sagt, dieses Gemeinschaft, was deutlich, jemand Sport hinausgeht auch, ja, dass man sagt, so, ich brauche zu Hause mehr Hilfe, wobei auch immer, du weißt, wen du ansprichst.
SPEAKER_06Ja.
SPEAKER_01Ich glaube, das ist das, was Part 1, der Rückgrat des Ehrenamtes in Deutschland ist, wie wichtig das ist. Und ich glaube dann für viele, doch, ich nehme es noch, weil es ist immer, Sabine, ihr kennt uns so ausschuss, immer mein Beispiel. Ich habe die Frauentornabteilung, ist immer mein Beispiel. Immer mein Beispiel. Ich glaube, das ist auch für viele dann das Highlight der Woche, weil man kommt mit Leuten zusammen, man macht was zusammen, macht schwarz zusammen. Wenn ich an die Faschingsfeier feiern denke der Frauenturnabteilung im Bistro, Sewist Treffpunkt, wie es jetzt heißt, das ist auch diese Zusammengehörigkeit, das ist jemand, und ich habe die Sozialkontakte und ich glaube, das kann man nicht hoch genug werden.
SPEAKER_05Also gerade bei Frauenton, ich kenne sie ja nur auch schon viele Jahre, die Truppe, es
Why The Club Means More
SPEAKER_05ist auch für viele, ich sag mal auch, die jetzt Witwe geworden sind, einfach mal dieser soziale Kontakt, also es ist so der Halt. Ich kenne zum Beispiel auch ein paar, die sich dann erstmal nicht zurückgezogen haben. Und dann aber, wenn man mit ihnen gesprochen hat, Mensch, hier ist doch der SV-Linik oder deine Abteilung, komm doch mal vorbei, lenk dich ab. Und das ist das auch, was es ausmacht. Oder Corona-Zeit. Was haben wir gekämpft, dass wir den Kontakt zu den Sportlern gehalten haben? Und wenn es, ja, meine Kinder, Volleyball-Kinder, da habe ich zweimal in der Woche Onlinesport mit denen gemacht. Ich habe ein bisschen Erwärmung, ein bisschen Quatschen, ein bisschen den Kontakt halten. Und das sind so Sachen, die einfach so einen Verein ausmachen. Wobei, als wir noch kleiner waren, war das natürlich noch einfacher, alle zu erreichen. Aber durch die Größe ist vielleicht auch ein bisschen was verloren gegangen. Manche sehen uns so, als ich habe einen Vertrag mit dem SV-Kliniker. Aber die sind dann auch nicht so in diese familiäre Geschichte eingebunden.
SPEAKER_01Unvorbereitet hat Sabine mir gerade die beste Überleitung gegeben zu der nächsten Frage, die ich an Gavi hatte. Das war wirklich so die Rittung. Stichwort Übergabe, das ist ja, glaube ich, nicht ganz einfach. Nach 25 Jahren tritt man auch in bestimmte Fußstapfen.
SPEAKER_05Naja, und man muss auch zurücktreten.
SPEAKER_01Von der Angel lasse ich dich nicht, aber jetzt haben wir. Stichwort, ich habe so die Überschrift geliefte Übergabe. Im Prinzip, das kann ja nach den paar Monaten noch nicht fertig sein.
SPEAKER_06Nein, heute ist der 106. Tag meiner Amtsschaft.
SPEAKER_01Oh, in der Politik nach 100 Tagen zum Abschuss freigegeben. Ganz genau.
SPEAKER_06Und dann haben die ersten 100 Tage sind zum Loch in den Bauchfragen gedacht und dann wird das ernst. Und dann genau, da wird scharf geschossen. Aber ich fand das total toll. Ich habe, als die Wahl stattfand und ich dann gewählt wurde und dann eine, wirklich, mir wurde der Schlüssel übergegeben, wie bei der Bürger, wie bei deinem Bürgermeister, dass du die Schlüssel zur Stadt hast.
SPEAKER_01Hast du so richtig den Schlüssel gemacht, ne?
SPEAKER_06Also richtig, richtig toll. Und es war ein wirklich großer Moment. Vielen Dank nochmal. Und so war das weiter. Also wir haben eine Übergabe gehabt, ganz klar, das ist das, das ist das. Und ich kann immer alles fragen, was ich fragen muss, möchte, soll, darf. Und es ist toll, dass Biene die Geschäftsstelle weiterleitet, hauptamtlich halbtags. Ich kann immer fragen.
SPEAKER_01Da kommen wir gleich nochmal drauf. Eine Frage habe ich vorher noch zum Ehrenamt. Bei Geschäftsstelle habe ich bewusst, also lasse ich nicht von der Angel. Wie möchtest du den Verein weiterführen? Weißt du, nach 106 Tagen waren es, wenn ich gehört habe, schon Sachen, die du gerne ändern möchtest als Vorsitzende?
SPEAKER_06Oh, das ist heikel. Also erstmal sage ich, was ich nicht verändern möchte. Dieses Familiäre, dieses Miteinander, das ist wirklich toll. Was aber in dem Verein so besonders ist, dass es auf vielen Schultern, aber hauptsächlich auf zwei Schultern lastet, sage ich mal ruhig, die Verantwortung, das ist alles gewachsen in den Mitgliedern, die aktiv sind in der, in der organisieren. Und das, also wenn ich ein Ziel habe oder wir ein Ziel besprochen haben, beide, was wir vorhaben und was ich ganz speziell mein Anliegen ist, ich möchte, dass alles, was die Leute, die das jetzt organisiert haben und dieses Wachstum entwickelt haben, da möchte ich gerne, das möchte ich gerne. Es hört sich jetzt so schrecklich an, in Prozesse packen. Das meine ich nicht, dass es automatisiert ist, sondern dass die nächste Generation weiß, wie das gemacht wurde. Oder so in der Richtung, wie so eine Art Archivar oder so, wo es eben halt im Modernen.
SPEAKER_01Du kannst 1200 Mitglieder nicht führen, du brauchst Prozesse, das ist einfach so.
SPEAKER_06Und das eben halt strukturiert und da habe ich jetzt ja wirklich die große Gelegenheit, immer zu fragen, wie war das jetzt, wie ist das jetzt? Und das eben halt zu dokumentieren oder irgendwie in den so hinzubekommen, genau, das ist das ganze Sinn und Trachten. Ohne den Verein zu verändern.
SPEAKER_01Ich lächle gerade, Sabine überlegte wahrscheinlich, guckte mich so an, warum ich gerade lächelte. Ich sag's dir jetzt bei meine nächste Frage, Gabi hat es mir jetzt gerade verraten, ich habe aber nicht mehr geguckt, weil ich habe heute auf der Homepage geguckt vom SV und überlegte, wer ist eigentlich jetzt alles im Vorstand. Und ich habe die Vorstandsseite nicht gefunden. Gabi hat mir jetzt verraten, steht unter Kontakte. Fand ich nicht intuitiv, habe ich nicht gefunden. Wie viele Leute seid ihr jetzt im Vorstand? Bist du noch im Vorstand, Sabine? Wohin? Sabine nicht mehr. Kooptiert nennt sich das in der Politik, aber da kommen wir gleich, glaube ich, zu. Wie viele Leute seid ihr im Vorstand? Fünf?
SPEAKER_06Ja.
SPEAKER_01Das heißt zu fünft ehrenamtlich.
SPEAKER_06Genau.
SPEAKER_01Die führen und Sabine sitzt wahrscheinlich Geschäftsstelle mit bei.
SPEAKER_06Genau.
SPEAKER_01Das ist dies kooptiert außer Politik. Man sitzt mit bei. Aber fünf, dann können ja nicht alle Abteilungen dabei sein, oder?
SPEAKER_06Nein. Das hat sich auch geändert, dass alle Abteilungen im Vorstand, das werden dann ja neun Personen. Das ist nicht so. Wir haben den Beirat. Da sind alle Abteilungen. Das ist das nächste Gremium.
SPEAKER_01Das hieß mal erweiterter Vorstand, oder?
SPEAKER_06Genau.
SPEAKER_01Das war zu meiner Zeit noch so. Jetzt habe ich den Bayern auch verstanden. Das heißt fünf Leute, Vorsitz,
The Handover To Gabriele
SPEAKER_01Stellvertretung? Kassier.
SPEAKER_06Kassenwart.
SPEAKER_01Kassenwart ist auch okay. Ich mag auch diesen Begriff in den Verein Schatzmeister nicht. Das hört sich so anders oder Piraten.
SPEAKER_06Also wenn man Schätze vergräbt wird. Nein, das tun wir nicht. Im Gegenteil. Und dann haben wir noch Sport und Jugend und Marketingweb. Öffentlichkeitsarbeit, genau.
SPEAKER_01Wenn nur ihr heute weiterdenkt, ich gehe, fangen wir mit Gabi an, Sabine hat dann einen Moment länger zum Nachdenken. Zwei Jahre ist Amtszeit immer, ne?
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_01Dann gehe ich in eine Scheibe ein bisschen runter. Du denkst jetzt vier Jahre weiter, ich gehe jetzt mal einfach davon aus, du machst das nochmal zwei Jahre weiter. Also 25 war ja vorgelegt, muss man, oder? Wenn du jetzt an heute in vier Jahren denkst, wo steht der Verein in vier Jahren? Was hat sich geändert? Was ist bestätigt? Hast du irgendwas, was dir so eine Herzensangelegenheit bist.
SPEAKER_06Also wir werden weiter wachsen, obwohl wir schon von den Sportstädten an den Kapazitätsgrenzen angekommen sind. Da müssen wir eben halt die Quadratur des Kreises erfinden, endlich schaffen. Wir werden das schaffen. Wir werden weiter wachsen, wir werden strukturiert sein und wir werden in vier Jahren in der Lage sein, einen neuen Vorstand zu finden, der trotz der ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorstand berufstätig sein kann. Wir werden das so hinbekommen, dass die Prozesse laufen und übernommen werden können, ohne Verlust und modifiziert werden können, den Gegebenheiten angepasst werden können. Das wird in vier Jahren spätestens dann so sein.
SPEAKER_05Also mein Ziel war es ja schon vorher, einfach mal eine Verjüngung hinzubekommen.
SPEAKER_01Ich bin raus. Ja, ich ja auch.
SPEAKER_05Nee, aber das ist genau das, was eigentlich schon viele Jahre auf dem Programm haben, immer versuchen, die jungen Leute zu motivieren. Was uns bisher nur vereinzelt geglückt ist, leider.
SPEAKER_01Ich habe es angekündigt, ein Thema ist noch. Du sitzt im Vorstand kooptiert, also mit bei, weil du hauptberuflich die Geschäftsstelle leitest.
SPEAKER_05Genau.
SPEAKER_01Das heißt ganz raus nicht. Ich glaube, das wird auch nicht gehen, oder? Von Vorsitz 25 Jahre ganz raus, wobei dann wäre immer noch der Trainer über, aber da wird es auch lange. Was macht die Geschäftsstelle konkret? Wo ist denn die Grenze zwischen Vorstand jetzt und Geschäftsstelle?
unknownNein, nicht.
SPEAKER_01Weil bisher war es ja eins, glaube ich. Geschäftsstelle.
SPEAKER_05Ja, also ich habe mich immer in zwei Personen gesehen.
SPEAKER_01Schizophrenie ist immer gut. Ich weiß, wovon ich rede.
SPEAKER_05Ja, aber ich bin auf der einen Seite ehrenamtlich Vorsitzende des SVs gewesen und habe aber auf der anderen Seite den ganzen Papierkram als, ich sag mal, ja, Geschäftsstellen angestellt oder wie auch immer gemacht. Ich war beides und ich sag mal, irgendwie bin ich ja auch ein bisschen älter geworden und dann noch, ja, doch ein bisschen. Und dann noch meinen Volleyball-affin. Also ich liebe Volleyball und mit den Kindern zu arbeiten. Und es wurde einfach zu viel.
SPEAKER_01Da kann ich ihm nur mal empfehlen, wer sie hat oder wer sie noch nicht hat. Nehmt euch die Handynummer von Sabine Krüger mal rein. Weil jeden Sonntag ist der Status, dass irgendwo ein Volleyballturnier ist. Also ich glaube, es gibt kaum eigentlich keinen Sonntag ohne Volleyball-Bilder von Sabine Krüger.
SPEAKER_05Sonnabend oder Sonntag, ja. Oder auch beide Tage. Das stimmt.
SPEAKER_01Wo ist für dich jetzt die Trennung? Du hast ja so auch zwar durchaus noch den Part, ich glaube, Trainerin im Volleyball, ja, kegelst dann selber für selber Sport. Wo ist für dich,
Processes And Board Structure
SPEAKER_01wo ist die Unterscheidung zwischen dem, was du hauptberuflich machst, dass du die Frage, was macht die Geschäftsstelle, was Ehrenamt nicht macht, wo ist die Trennung? Was passiert da?
SPEAKER_05Also ich versuche die Trennung hinzukriegen. Also im Prinzip die ganzen Arbeiten, ich sag mal, ob es unsere Verwaltung ist, ob es Mails zu beantworten, ob es Anträge, Fördermittelanträge, Abrechnungen. Also das ist alles ein riesen Zeitaufwand. Und das versuche ich jetzt in einen Halbtagsjob umzumudeln.
SPEAKER_06Also ich kann jetzt auch ganz kurz zusammenfassen: Sportstättenanmietung, Vermietung, Belegung, Fördermittelbeantragung, das Tagesgeschäft.
SPEAKER_01Dazu, Sabine kennt das. Sport ist da ja wirklich auch von der politischen Seite mein Malleibomang-Thema. Wir sind ja in der Situation, die Vereine mieten die Sportstätten an, die zahlen Miete dafür. Und zwar mehr Miete als die Gemeinde sie fördert. Das heißt, irgendwo muss ja auch Geld noch herkommen. Wie ist die Beitracht, Entschuldigung, das habe ich jetzt nicht in Vorbereitung, nehme ich mal rein. Bei, ich höre das so häufig, aber so sehr salopp, wo ich, wenn ich das auch so ausführe und sage, sag mal, Verein muss auch finanziert werden. Stichwort Gap-Miete und dann, wenn man Ballsport hat, dann braucht man vielleicht auch mal einen Ball oder man braucht auch mal Trikots. Wie ist denn eigentlich die Struktur der Beiträge? Ist da noch Luft nach oben? Kann man einfach erhöhen?
SPEAKER_05Nein. Also das sage ich ganz deutlich nein.
SPEAKER_01Also für die, die nur hören, Gabi nickt das gerade deutlich mit ab. Da seid ihr euch offensichtlich sehr, sehr heilig gerade.
SPEAKER_05Ja. Weil das geht einfach nicht mehr. Die Grenzen sind bei uns erreicht.
SPEAKER_01Das heißt, ihr seid schon am Limit.
SPEAKER_05Ja. Und wenn du vergleichst bei anderen Vereinen, Hermsdorf, Rhonau, ja, dann sagen sie dir, die Fußballer zum Beispiel, ja, dann gehe ich eben halt einen Ort weiter. Und du möchtest aber deine Mannschaft zusammenhalten. Ja, oder Frauenton, da sind so viele Alleinstehende. Wo willst du denn da noch eine Grenze schaffen? Nee, also wir sind am Limit und das habe ich ja auch viele Jahre in die Fraktion getragen, wenn so das Thema Erhöhung der Mieten und ihr könnt doch mehr Beitrag nehmen.
SPEAKER_01Das kommt ja immer wieder.
SPEAKER_06Schon mal wir ja auch Familien im Verein haben. Also wo die Eltern, mindestens ein Elternteil dabei ist und wenn dann zwei Kinder, drei Kinder da sind, wie soll man das bezahlen? Also das ist einfach nicht möglich.
SPEAKER_01Aber Geld spielt doch keine Rolle in Klinik, höre ich immer.
SPEAKER_06Aha. Ist ja schön.
SPEAKER_01Wir sind, ich hatte mir, hat nicht ganz geklappt, die halbe Stunde vorgenommen, wir sind sogar bei gut einer halben Stunde jetzt, ganz knapp drüber. Aber eine Frage zum Abschluss ist mir noch wichtig. Wer von euch beiden anfängt, dürfte euch ausknobeln. Was wünscht ihr euch für den Sport in Kliniker? Also bewusst nicht nur, ihr könnt da gerne differenzieren, Verein und Sport. Was wünscht ihr euch für den Sport in Klinik? Bei den Mitgliederbeiträgen habe ich jetzt schon gehört, wir sind schon über dem, was ringsherum genommen wird. Ja, das heißt, da geht nicht, aber ich nehme eins vorweg, eine Schwimmhalle wird nicht klappen.
SPEAKER_05Die wollte Frau Bär ja schon viele Jahre.
SPEAKER_01Als ehemalig Schwimmer, aber muss auch im Freund. Aber was wünscht ihr euch für den Sport? Sei es für einen Verein oder für einen Sport allgemein? Wer möchte? Betretenes Schweigen. Also Sabine traut sie als erstes.
SPEAKER_05Ja, ich trau mich einfach. Also am liebsten natürlich noch eine weitere Halle.
SPEAKER_01Eine dritte.
SPEAKER_05Eine dritte? Ja. Ja, du hast gefragt.
SPEAKER_01Alles gut, ich überlege mir gerade Grundstück. Ich glaube, wir hätten nicht mehr mein Grundstück, wo wir sie hinstellen können. Nein.
SPEAKER_05Genauso aber auch ein Nebenplatz für Fußball, was schon immer ein Thema war. Aber auch, ich sag mal, ein Miteinander mit manchen Gremien, sag ich mal.
SPEAKER_01Du meinst die politischen Gremien jetzt.
SPEAKER_05Nein,
Office Work Money And Membership Fees
SPEAKER_05auch zum Beispiel die Gemeindeschule. Wenn die buchen, dass sie uns mit ins Boot nehmen. Ja, und nicht so blind buchen, aber komm mal noch in andermal zu.
SPEAKER_01Das heißt miteinander reden.
SPEAKER_05Ja, miteinander reden, auf jeden Fall.
SPEAKER_01Das schadet eigentlich ja selten.
SPEAKER_05Und natürlich keine Erhöhung der Mieten. Im Gegenteil, vielleicht. Aber ist auch okay, wenn wir dafür was bezahlen, dann geht es natürlich auch, ich sag mal, man geht vielleicht ein bisschen anders damit um, wenn man den Mitgliedern sagen, aber gut. Aber bitte keine Erhöhung.
SPEAKER_06Da stimme ich dir absolut zu. Keine Erhöhung, das wäre für uns nicht, also es wäre für uns furchtbar. Weil wie gesagt, wir können die Beiträge nicht erhöhen, die Förderungen werden runtergeschraubt, das ist eine Tatsache, das haben wir gerade erlebt mit dem Kreis.
SPEAKER_05Ja, sehr deutlich.
SPEAKER_06Das ist ganz deutlich. Und das wünsche ich mir. Neben den Sportstätten, die ich auch gerne natürlich armen würde, mehr Kapazität und abschließbare Kabinen, Gardroben und so weiter und so fort, aber dass wir nicht unter diesen Verhältnissen dieser wirklich soziale wichtige Punktverein, dass der nicht darunter leidet, unter der aktuellen finanziellen Schieflage, sage ich mal nett. Ja, also ich weiß nicht, also dass wir das nicht ausbaden müssen.
SPEAKER_01Ich glaube, deswegen war die Frage von mir auch, was bedeutet Verein für euch? Das war wirklich das, wo ich darauf hinaus wollte, weil ein Sportverein ist zumindest für mich ja viel, viel mehr als nur der Sportverein.
SPEAKER_06Genau.
SPEAKER_01Das sind die Kinder, die ich, ich sag's mal, die so einen Plattenspruch von der Straße holt, die Gemeinschaft erleben, die mehr machen, als nur rumzudatteln, sondern miteinander was machen. Aber bis zu Senioren hoch, eigentlich über alle Altersklassen. Genau. Das ist viel, viel mehr als nur der Sport. Was ihr beide macht, Sabine seit 25 Jahren Vorsitz, Gabi im ersten von 25. Nein, aber letztendlich, bevor ich gerne zum Abschluss an euch das Wort nochmal gebe, ob euch was fehlt da auch mal, ich glaube, das gehört dazu, was da auch kommen muss, dass man auch die Gesellschaft eigentlich sagen muss, danke fürs Ehrenamt, danke für das, was passiert, weil das macht man für die Gemeinschaft. Nicht umsonst ist so ein Verein gemeinnützig, das hat auch was dahinter. Jetzt komme ich mal meinen Nutzen mit meinem Ehrenamt, übrigens, Politik ist in der Regel auch ehrenamtlich. Was viele dann ausblinden, dass man sich halt einbringt für die Gemeinschaft und das ist im Sport, sei es als Trainer Vereinsorganisation, Vorsitz. Also ich glaube, das ist eine verdammt große Schuhe von einer Organisation, kann man, glaube ich, nicht danke genug sagen, weil das ist eine ganz, ganz große und wichtige Arbeit für die Gesellschaft. Abschutzssatz, den ihr möchtet, von meiner Seite schon mal danke, dass ihr da wart, dass ihr euch denen was gestellt habt. Ich glaube, eine Vorsitzende, die nach 25 Jahren abgibt, zusammen in einem Podcast mit einer Vorsitzenden, die übernimmt. Ich glaube, und man hat so gemerkt, natürlich wird es bestimmt den einen oder anderen Punkt geben, wo man dann auch mal, wo es dann nicht geht. Aber es macht so den Eindruck, dass es ganz gut funktioniert bei euch beiden. Den Eindruck hatte ich jetzt hier gerade in dem Gespräch. Vielen Dank dafür. Ich glaube das nicht selbstverständlich. Abschlusssatz für euch. Jetzt fängt Gabi mal an.
SPEAKER_06Ich habe einen großen Wunsch und zwar, dass wir es schaffen, unsere jungen Sportler ins Ehrenamt zu holen. Das ist wirklich mein allergrößter Wunsch.
SPEAKER_01Das heißt Trainer, Vereinsarbeit über den anderen.
SPEAKER_06Ins Ehrenamt, richtig. Also nicht nur in Anführungsstrichen Sport zu treiben in der Gemeinschaft, sondern auch die Gemeinschaft zu leben im Ehrenamt. Das kann ich nur unterstreichen.
SPEAKER_05Aber ich wollte vielleicht nochmal zu uns beiden sagen, also mir war das sehr, sehr wichtig, dass ich, wenn du da vorhin so einen Satz drin hattest, dass ich nicht einfach sage, so, tschüss, und ich gehe,
Wishes For Local Sport And Closing
SPEAKER_05sondern mir war es wichtig, dass ich das, was ich mir erarbeitet habe, was gewachsen ist in mir, weitergeben kann und dass ich weiter an der Seite von Gabi bin, weil das mir wichtig war, ich wollte sie nicht ins kalte Wasser schmeißen. Und ich sage mal, das war auch eine Verabredung zwischen uns beiden, als du gesagt hast, ich könnte es mir vorstellen, aber nicht ohne dich. Und genau das wollen wir beide zusammen hinkriegen. Genau.
SPEAKER_01Das war das, was ich meinte, auch wirklich positiv meinte. Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich. Da wird es bestimmte Punkte geben für Sabine, für dich, für eine neue Rolle, die du dann hast. Auch dann abgeben können, das muss ich einruckeln. Das muss ich einruckeln.
SPEAKER_06Genau so ist es, ja.
SPEAKER_01Für Gabi bestimmt als Vorsitzende im Ehrenamt, die, glaube ich, solange du noch beruflich warst, auch nicht ohne Verantwortung gewesen ist. Genau. Das ist aber mehr in Namen nach einer Kiste, das muss ich einruckeln. Mein Eindruck ist, das war heute nur positiv. Vielen Dank dafür, dass es überhaupt ging und ihr auch beide gleich gesagt habt, bitte na klar, komm, machen wir. Machen wir auch zusammen. Macht den Eindruck, auf einen guten Weg. Danke, danke dafür und schön, dass ihr da wart.
SPEAKER_05Danke. Danke, dass wir da sein durften. Ja, genau. Dankeschön.
SPEAKER_01Ein Nachsatz für Sven. Schade, dass du heute krank warst. Es standen viele Süßigkeiten für dich heute hier. Sie hatten vorbereitet. Bis zur nächsten Folge.
SPEAKER_06Hallo.
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