From Noise to Sound
How do today’s leaders cut through the noise and shape the future?
In each episode of From Noise to Sound, host Dr. Dimitrios Marinos, from the Department of Marketing and Communication at HSLU, dives deep with CEOs, Board Members, and industry innovators to uncover the forces reshaping our world. Through insightful conversations, he explores topics like digital transformation, consumer behavior, and sustainability, revealing strategies and innovations that are driving real change.
Gain actionable insights and fresh perspectives on navigating a complex business landscape. Tune in each month to sharpen your view on leadership, tech-driven success, and what’s next in marketing and beyond.
New episodes every month, brought to you by HSLU, Lucerne University of Applied Sciences and Arts.
From Noise to Sound
Enis Shaqiri - Die geheime Formel hinter Videos die süchtig machen
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Podcast-Episode spricht Social-Media- und Videoproduktions-Experte Enis Shaqiri von Maru studio über die aktuelle Entwicklung der Social-Media-Landschaft und die wachsende Bedeutung visueller Inhalte. Er erklärt, wie kurze Videos durch gezieltes Editing, Medienpsychologie und Faktoren wie Farbwahl oder Priming Aufmerksamkeit binden und starke emotionale Reaktionen auslösen können. Besonders Plattformen wie Instagram und TikTok profitieren von diesen Mechanismen.
Ein weiterer Fokus liegt auf den unterschiedlichen Aufmerksamkeitsspannen der Generationen, insbesondere der Generation Z, und den daraus resultierenden Anforderungen an moderne Content-Strategien. Zudem wird thematisiert, wie Unternehmen – vor allem KMUs – Social Media effektiv zur Markenbildung nutzen können.
Enis beleuchtet außerdem die Rolle von KI im Marketing: als hilfreiches Tool, jedoch ohne den menschlichen Faktor ersetzen zu können. Authentizität, emotionale Nähe und echte Persönlichkeiten bleiben entscheidend. Abschließend ermutigt er Einzelpersonen und Unternehmen, erste Schritte vor der Kamera zu wagen, mit einfachen Formaten zu starten und psychologische Hemmungen abzubauen. Die Episode liefert praxisnahe Einblicke und Inspiration für zeitgemäßes Marketing und Selbstvermarktung.
How do today’s leaders cut through the noise and shape the future?
In each episode of From Noise to Sound, host Dr. Dimitrios Marinos, from the Department of Marketing and Communication at HSLU, dives deep with CEOs, Board Members, and industry innovators to uncover the forces reshaping our world. Through insightful conversations, he explores topics like digital transformation, consumer behavior, and sustainability, revealing strategies and innovations that are driving real change.
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[0:00] Hallo zusammen, hier ist der Dimitrius Marinos vom Podcast vom Neuesten Sound. Hier ist es Heißer Lu vom Institut Kommunikation und Marketing.
[0:07] Natürlich hier haben wir ein Thema, das sehr präsent ist in letzter Zeit. Natürlich Social Media. Social Media hat eine eigene Sprache und genau diese Sprache wollte ich am besten heute verstehen. Und bei mir habe ich die richtige Person, um das zu besprechen. Also, willkommen Enis. Dankeschön, heute Tag mit der Hand. Danke dir, danke dir. Also der Ennis hat natürlich studiert auch extrem viel um Social Media, aber auch natürlich ist es tief in der Technik, wie man auch Videos bearbeitet, aber auch aufnimmt richtig. Das ist professional in diesem Business. und wird natürlich uns ein bisschen mehr beleuchten. Wie können wir vielleicht auch durch Social Media mit Video und Audio und all diesen Tools, die wir heute geben, ein bisschen mehr den Markt beeinflussen, sei es, wir sind im Business, aber auch professional selber von uns.
[1:04] Also dann stelle ich natürlich die erste Frage, natürlich, wieso hat genau diesen Trend von Social Media, also momentan ist es extrem. Also jeder versucht in Social Media sich darzustellen, Videos sind extrem professionell, auch jetzt mit einem Handy.
[1:22] Jetzt aus deiner Perspektive, wo geht genau dieser Trend hin? Also klar, natürlich, ich sehe diesen Divergence, sage ich jetzt mal. Also jetzt jede Privatfunktion, das ist ein iPhone oder was auch immer, das ist ein teuerhandel, du kannst auch gute Fotos und Videos machen und gleichzeitig hast du Professionals wie du und machst natürlich ein Next Level Sache, oder? Wo siehst du den Trend? Also der Trend steht halt dadurch, dass erstens mal Facebook, Instagram und all diese Plattformen.
[1:52] Also unsere Aufmerksamkeit. Versuchen sie zu gewinnen. Gewinnen, aber auch verkaufen an Unternehmen. Ja, stimmt auch. Weil Unternehmen haben jetzt so gesagt die Möglichkeit, direkt bei jemandem zu Hause im Bett zu sein, mit ein bisschen Werbung schalten. Ja, das kann ich mir schon vorstellen. Und die Trends sind halt sehr Dopaminlastig. Alles, was Dopamin und Aufmerksamkeit gibt, das ist das, was am meisten angeschaut wird, vor allem bei der Jugend.
[2:19] Ja, aber genau das ist das Thema. Vor einigen Jahren hatten wir nicht die Möglichkeit als Menschen, durch ein Video Dopamin zu erzeugen, jemand Dritten. Und jetzt natürlich, man merkt es auch durch Instagram, Facebook, you name it, man kann auch durch ein Video Dopamin zu erzeugen, zu einem Dritten und vielleicht den auch ein bisschen beeinflussen. Du hast mir ja vorher so unter vier Augen gesagt, es gibt auch sicherlich immer wieder mal Techniken, Techniken, wie man das auch Leute so ein bisschen motivieren oder vielleicht beeinflussen kann. Ist das möglich durch Editing von Videos, das so einfach, ohne das Subject an sich.
[2:59] Dopamin zu erzeugen, dieses Video an sich, kann das auch so machen? Ja, es gibt zuerst mal die Filmesthetik, die hat halt ein bisschen mit der Technik zu tun, wie man jemanden beleuchtet, welche Farben man benutzt. Also hier gibt es zum Beispiel ein einfaches Beispiel, Komplementärkontraste, Blau, Orange, wenn man jetzt einen blauen Hintergrund hat und das Produkt vorne orange ist, dann sticht es mehr heraus und genauso umgekehrt. Und das sind eigentlich, im Farbkreis kann man das nachschauen, immer gegenüberliegende Farben. Das ist so Standard. Dann gibt es halt noch die Medienpsychologie, also ganz einfach, zum Beispiel Priming. Priming kann ausgelöst werden. Ich verstehe den Bahnhof von Priming. Genau, das erkläre ich jetzt Priming. Priming kann man auslösen durch Texte, durch etwas sagen, durch Musik, durch Zuschauen.
[3:51] Es gibt verschiedene Arten von Priming. Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel Carglass. Wir kennen ja die Werbung und der Song, der immer darauf spielt, Carglass repariert, Carglass tascht aus, das bleibt ja hängen. Ja, also das hat auch BMW damals versucht, mit einem Ton dahinter, das immer im Kopf bleibt. Genau, und immer wenn man diesen Ton hört, dann hat man die Verbindung zu der Firma. Und das können auch kleinere Unternehmen machen, wenn sie zum Beispiel ein Intro haben, einen Sound, den sie machen, oder ein Wow, so irgendetwas, was sie immer einbauen. Es ist nicht so schwierig.
[4:25] Ja, das glaube ich schon. Aber es ist schwierig, es nicht einzubauen. Es ist schwierig, etwas zu finden, das nicht alles stört.
[4:31] Das haben wir natürlich auch gesehen bei anderen Firmen. Ich erinnere mich noch an eine Firma in Deutschland, die hat einen Router gehabt. Das Wi-Fi-Router hat immer sehr... Intensiver Ton gehabt und das natürlich hat viele Leute irritiert, weil sie hat natürlich im Background gespielt zu Hause. Das gibt's auch. Es ist schwierig, einen Ton zu finden, wo gemütlich ist für alle. Ja, aber Triggerpunkte sind ja das, was die Videos antreibt. Ja, da bin ich bei dir. Da bin ich absolut bei dir. Triggerpunkte ist halt das Argument dafür. Ja. Man kann sagen, was man will. Es gibt ja ganz viele Influencer, die bestimmte Anime-Sounds benutzen, wie das wow, wie ich vorhin gesagt habe, sie benutzen das immer am Anfang von Videos und jedes Mal, wenn sie irgendwo... Das heißt, es ist manipulativ in diesem... Ja, sie wissen das gar nicht. Also, manipulativ, ja, beeinflussend ist das schönere Wort.
[5:23] Man kann wirklich vieles machen, man muss halt wirklich nur gründlich überlegen, wie man es macht. Also, es gibt unendliche Varianten. Es sind Intros, es sind Sounds, es sind Wörter, die man sagt, Call to Action oder die Hook in Social Media. Genau, dann wollte ich noch ein bisschen weiterhin in der Schacken, also den, Da gibt es auch verschiedene Generationen, das haben wir auch diskutiert vorher, da gibt es verschiedene Generationen, wo jetzt uns ausstauschen mit Social Media. Und was ich auch von dir gelernt habe vorher, das haben unterschiedliche Aufmerksamkeit. Also die Aufmerksamkeit ist es, natürlich geht es immer runter. Also du musst die Leute relativ schnell im Hook bringen, sonst fluchten sie jetzt mal weg von deinem Content.
[6:08] Und das finde ich auch interessant. Also wenn Gen Z zum Millennials, das ist eine riesen Gap. Ja, das sind, glaube ich, über 20 Sekunden, soweit ich weiß, Unterschied. Irgendwie die Jugend ist bei vier oder sechs Sekunden Aufmerksamkeitsspanne, wenn es gut kommt. Und die Eltern sind irgendwie bei 30, 36.
[6:25] Also früher waren es halt Filme, die die Dopamin gegeben haben. Heute ist es das Scrollen. Es gibt hier verschiedene Argumente dafür. Also erstens mal, das Scrollen ist so konzipiert, dass du halt kein Stoppsignal hast. Das heißt, du scrollst und du hast gar kein Stoppsignal. Also es sagt dir niemals irgendjemandem, du sollst aufhören damit. Und auch die Videos, die jetzt sagen, hör auf damit, die kommen jetzt auch nicht so oft, außer man sucht danach. Aber in diesem Modus sucht man ja nicht danach. Ja klar, logisch. Das heißt aber nicht, dass eine Hook jetzt heißen soll, dass ein älterer Mann mit Vollbart jetzt auf Kindermusik tanzen muss, damit jemand dich anschaut. Ja, ja. Nur als Vergleich. Also es können einfachere Sachen sein. Ich kann mich schon vorstellen. Ich kann mich auch vorstellen. Aber ist es die Frage, sind Generation Z so geboren, mit drei, vier Sekunden Aufmerksamkeitsspan, oder sind sie so trainiert durch das Scrolling? Genau, es fängt ja zum Beispiel auch mit Likes an, also es geht um Social Proof da. Es geht nicht, jetzt hat man viele Likes und Gutes, sondern ein Kommentar von einem Fremden kann dich mehr treffen als die Kritik deiner Eltern zum Beispiel. Das ist halt, bei Kids ist das so und auch bei den Erwachsenen mittlerweile, es kommt immer darauf an, wie sehr sie im Social-Media-Bereich sind. Es ist auch so, dass man im Social-Media-Bereich, wenn man einen Star sieht, man kennt, man weiß alles über sie, sie kennen dich nicht, man sieht die Person in echt und spricht dann mit ihnen, als wären sie Freunde, aber du bist eine fremde Person, das darfst du ja auch nicht vergessen. Ja, klar.
[7:55] Ja, das ist auch der Punkt. Man merkt das auch, diese Jagd in Social Media, vor allem in commercial Social Media, sage ich selbst auch, TikTok und Instagram und so weiter.
[8:10] Die Jagd von Likes und Kommentaren. Und genau, wenn du tagtäglich mit dem befasst, am Ende, es kann auch sehr treffend sein. Also, meine, dein ganzes Leben bewegt sich um mehr Likes, mehr Aufmerksamkeit. Ich meine, du hast vorher gesprochen über Influencers. Und ich habe es natürlich kurz, also ich habe ein paar Kollegen und Freunde, die mich auch in diese Richtung bewegen. Und ich merke, man stellt es sehr einfach aus. Also, es sind zwei Perspektiven. Erstmal ist es nicht einfach, du musst immer interessant bleiben. Genau, das ist der Punkt, oder? Interessant bleiben, du musst strom sein und publizieren. Und zweitens, der andere Punkt ist, du musst dich beweisen, dass der Content, den du kreiert hast, so viele Likes, so viele Kommentare und wenn es weniger ist, dann ist es treffend. Also für diese Person ist es ein riesiges Weights on the Soldiers. Ja, für die Influencer, ihr Lebensunterhalt hängt ja davon. Ja, ja. Also wie in sie sind, wie viele Leute da mitmachen und alles, das ist auch nicht ganz einfach. Es ist auch für Unternehmen relativ ähnlich, weil man muss dranbleiben. Man kann nicht jetzt einfach, okay, ich mache jetzt zehn Posts und dann sieht es gut aus.
[9:30] Leider ist es, ich meine, unter uns vorher, vor einigen Jahren, 10, 15 Jahren haben wir gesagt, okay, du musst eine Website haben, das ist ja wichtig. Und jetzt ist komplett falsch, also muss etwas basic sein und dann alles laufen, durch die Social Media und je häufig da bist, umso besser für deine Marke an sich, oder? Aber ich wollte nur zuerst für die Firmen dich etwas fragen. Was wäre, was in der Schweiz haben extrem viele Keimus, Small Medium Enterprises, und manche sagen, ich bin eine Nische, das brauche ich nicht, das ist nicht mehr wichtig für mich. Ich bin immer der Meinung, Marketing braucht jede.
[10:10] Und für mich ist die Frage, was kann eine KMU in der Schweiz, wo wir ca. 95% von den Firmen in der Schweiz sind KMUs, was können sie machen? Was ist das Einfachste, was sie machen können? Also ehrlich gesagt, die Deutschen machen es vor. Wir sind immer drei, vier Jahre später. Ah, wirklich? Ja, immer. Sie machen alles vor. Oder die Franzosen. Ja. Die Franzosen, also Frankreich ist schon immer kreativ gewesen, was Videos angeht und Social Media vor allem. und da würde ich immer dort abgucken, weil hier in der Schweiz machen wir alles zu spät. Weil wir sehen es die ganze Zeit, die Videos aus dem Ausland und bei uns macht es niemand. Und das ist das, was ich sagen will. Probiert aus. Ihr seht, was andere macht. Macht es in der Schweiz. Seid die Ersten. Es gibt ganz viele Beispiele hier in der Schweiz, die wirklich die Ersten waren. Es geht auch nicht darum, dass es die Ersten sind. Sie machen es wenigstens. Sie bleiben so dran. Wenn man halt gar nichts macht, dann muss man auch gar nichts davon erwarten. Ja, richtig. Das ist richtig. Also für mich hat es andere Aspekte auch. Oder wenn du jetzt Marketing treibst, es hat nicht nur mit den Produkten zu tun, es hat mit der Marke. Zum Beispiel, du kannst auch bessere Leute akquirieren, Hire-mäßig, Human Resources-mäßig, du kannst auch mit deinem Pricing besser spielen.
[11:21] Das sind Aspekte, wo Marketing an sich hilft. Also es hat nicht nur mit dem, wie positioniere ich mein Produkt auf dem Markt. Und jetzt haben wir natürlich in der Schweiz jetzt ein anderes Problem. Der Job-Market fängt dann wieder mal zu trümmeln. Von dem her viele Leute, auch von meinen Kreisen, merke ich auch, die sagen, okay, ich muss mich mehr exposen, in dem Sinn, dass ich raussteche von dem Publikum, da müsste ich einen besseren Job erhalten, also eine bessere Darstellung und so weiter und so fort.
[11:50] Private Marketing, also das ist so Selbstvermarktung, sag ich mal. Wie hilft dort auch Social Media? Wie helfen sie dort? Also Instagram gibt, zum Beispiel Instagram, nehmen wir mal Instagram als Beispiel. Instagram gibt dir bei den Reels, Settings, also bei den Erklärungen, bei Insights, sagt es dir, was am meisten funktioniert. Es sind zehn Videos im Monat. Es ist immer die gleiche Person vor der Kamera und konstant dran bleiben. Aha. Ab zehn Videos sagt Instagram, dass man dort die grösste Wachstumsrate hat und sich so natürlich am besten verkaufen kann. Ah ja, aber das ist natürlich der Commercial-Seil, aber wenn du Professional
[12:30] sein willst, also ich nehme an, LinkedIn ist die richtige Plattform für Professionals, da natürlich funktioniert die Welt vom Self-Marketing oder Marketing von Firmen ein bisschen anders. Da musst du ein bisschen professionell sein, da kannst du nicht so clumsy sein, sagen wir mal, wie beim Instagram. Wie siehst du dort die Unterschiede zwischen Instagram und natürlich auch LinkedIn, wie man sich positioniert. LinkedIn ist viel zurückhaltender, ein bisschen in die Höhe gezogen.
[13:00] Was ich auf LinkedIn halt wirklich sagen will, ist vielleicht persuasive Kommunikation nutzen. Ich erkläre das kurz. Das ist eigentlich Ethos, Pathos und Logos. Das ist der Charakter, das was er sagt und der logische Abfolge am Schluss. Also man hat zum Beispiel einen roten Apfel, den man zeigen will. Ich stehe jetzt vor mit dem roten Apfel und sage, der rote Apfel ist nährbarer als ein grüner Apfel. Und das, weil das aus diesem und diesem Land kommt und dort der Boden nährstoffhaltiger ist.
[13:35] Das würde ich jetzt zum Beispiel empfehlen. Also man sagt, man kreiert ein Problem bei dem Kunden zum Beispiel und sagt ihm halt dann, was es ist. Und dann die logische Abfolge, natürlich die Lösung dafür. Also ich glaube auch, das würde auch beim LinkedIn funktionieren. Da hast du auch Professionals, die wollen natürlich auch ihre Expertise zeigen.
[13:58] Und das ist auch relevant. Von dem her, dann finde ich auch immer so eine gute Balance zu haben. Also selbst exposed, aber auch Expertise zeigen, auf jeden Fall. Naja, also ich komme wieder zurück ein bisschen auf die Technik. Heutzutage, also vor fünf, sieben Jahren hatten wir nicht die Möglichkeit, an diesem Equipment ranzukommen oder vielleicht auch sehr extrem teuer. Und jetzt heutzutage kannst du natürlich auf jeder Website sogar ein Drohnen kaufen, Kameras, was auch immer, das kostet nicht so viel. Von dem her, die Tools sind gratis, also Software.
[14:34] Aber natürlich bei uns fehlt auch manchmal die zeit auch den know how die fangen man an man kann ganz einfach mit dem handy anfangen zuerst meister ja zuerst war mit dem handy abschauen es gibt ganz viele gratis apps es gibt ganz viele kurse die man machen kann die das einen tag erklären können es ist es wird erst komplizierter man mit den großen kameras kommt aber auch die kleinen kameras Mittlerweile gibt es Vlog-Kameras, die man automatisch einstellen kann und sich selber drehen kann. Ja, das meine ich auch. Heute ist es einfacher. Die Frage ist.
[15:11] Also ich glaube schon, es ist einfach, ich selbst anzufangen mit dem Video und vielleicht in YouTube siehst du oder vielleicht liest du ein bisschen. Es braucht auch Zeit, manchmal auch das Gefühl ist nicht professionell genug, oder? Aber auf die andere Seite, da brauchst du einen Professional wie du. Ja, es ist eine Mischung zwischen beiden. Es darf nicht zu viel sein, also es darf jetzt kein Film sein, sehe ich vor allem bei meinen Kunden. Es darf nicht ein zu übertrieben hochwertiger Film sein, weil das machen meistens nur die grossen Marken, sondern etwas Realitätsnahes mit ein bisschen Nachhilfe authentisch. Natürlich kann man das nicht selber von Anfang an. Das ist nicht ganz einfach. Es gehört vieles dazu. Ja, das glaube ich schon.
[15:56] Meine Erfahrung ist, kann man vieles machen, aber irgendwann stößt es auf die Grenzen von Expertise und so weiter und so fort. Und dann brauchst du eine wie du das auch machen kann. So für mich ist es wieder mal der Punkt, okay, man hat das, also vielleicht man hat den Equipment, also man hat es gedreht, also man ist es auch vom vom,
[16:19] Vom Shooting her, zur Herstellung von einem Video und dann auch den Mut zu haben, das zu publizieren, ist auch ein anderes Thema. Da kommt der Psychologiefaktor drin. Ich bin nicht gut genug, ich bin nicht bereit, da wird der Judgment sein von der anderen Seite. Also da kommen diese Faktoren und die Leute sind gebremst. Der Social Proof ist ein Thema. Also von dem her heißt es, ich habe alles, ich kann alles kaufen, alles ist fast gratis oder günstig, aber trotzdem ich habe eine andere Barriere.
[16:53] Wie kann man auch vielleicht diesen psychologischen Faktor überspringen und sagen, okay, weißt du was, auch wenn es nicht professionell ist, mache ich das? Ja, man kann ja einfach mal nur die Firma zeigen zuerst. Und dann langsam mal anfangen, Leute einzubauen, Leute, die das wollen. Also bei mir ist es immer so, die Kunden getrauen sich am Anfang nicht. Und dann muss man erst mal jemanden überreden. Und dann kommt die Person und dann macht sie das Video und dann bekommt sie positives Feedback. Und dann kommt es, ah, voilà. Und dann fängt es von alleine an. Es ist immer dasselbe. Natürlich ist es nicht einfach, vor der Kamera zu sprechen, weil wir wollen ja, die Leute wollen sich halt immer so perfekt sein. Wir sind nicht perfekt, wir sind normale Menschen. Vor der Kamera darf man Fehler machen, weil die werden ja dann ausge... Da komme ich ja auch von diesem Punkt. Also du sagst, wir sind normale Menschen, wir müssen nicht perfekt sein. Wenn du uns Instagram anschaust, sind alle perfekt. Und dann ist es genau, deswegen glaube ich, ist diese Barriere da,
[17:52] aus meiner Perspektive. Ich denke so, schau mal diesen Leuten in Instagram, die sind alle topfit, top, erfolgreich oder sind in den besten Plänen. Meistens sind sie schon fake, das wissen wir mittlerweile viele. Aber das baut dir so eine gewisse Barriere, du sagst, hey, wenn ich nicht so bin, das lohnt sich gar nicht.
[18:13] Schau mal, die machen das perfekt. Die wollen eigentlich dich dazu antreiben, dass du es machst. Sie wollen dein Vorbild sein. Sie verkaufen sich ja selber. Das stimmt auch. Und das könntest du ja auch selber sein. Wieso machst du denn den Schritt nicht? Das ist dann mehr dein eigenes Ego, du selber, der damit zu kämpfen hat. Aber niemand hält dich davon auf, jemand zu sein wie die anderen. Ja, das ist sicher. Und deswegen wirklich mit sich selber, Mal auseinandersetzen, mal vielleicht vor dem Spiegel anfangen, weil vor dem Spiegel können wir das am besten mit Musik tanzen machen, tun oder in der Dusche singen. Ja, aber wenn du das kannst vor der Kamera, dann hast du also nicht komplett alles gleich. Aber wenn du ein bisschen vor dort vielleicht 10% mitnehmen kannst, das reicht schon. Ich denke aber trotzdem, ist so relevant heutzutage auch, weil die Welt dreht sich so. Man kann sich nicht verstecken. Also wenn du jetzt im Business bist oder privat, manchmal kommst du in Berührung mit Social Media und auch wenn du ein bisschen exposed bist sowieso durch deinen Job.
[19:19] Ich glaube, es lohnt sich selbst in der Hand, was zu haben und sage, okay, ich treibe meine eigene Marke oder ich bin selbst oder was auch immer. Dementsprechend, glaube ich, ist es etwas, es ist kein Trend für mich mehr. Also ich glaube, es ist hier zu bleiben. Also wir brauchen das als Menschen. Und es ist gebaut mit den Jahren schon in unserer DNA momentan. Deswegen glaube ich, es ist ein Teil genauso wie dein Beruf, mehr und mehr Relevanz, obwohl wir vor 20, 15 Jahren nicht vorstellen, es gibt so Personen mit Equipment, die helfen,
[19:55] deine Marke aufzubauen, aber richtig, weil man kann es vor allem im Business nicht halbbar Ja. Also von dem her, dann finde ich es schon relevant. Und von dem her auch eine Frage an dich, wie fangst du an, sag jetzt mal, wenn wir über eine Firma sprechen, wie fangst du an mit dem?
[20:17] Wie fängt es deine Diskussion? Was ist aus deiner Perspektive relevant für eine Firma, sie selbst professionell zu exposen? Jede Firma hat immer einen schönen Charakter. Dort fängt sie an. Jeder Mensch. Ja, genau. Jede Firma, ich traue erstmal, welche Person habe ich dort, welche Möglichkeiten geben sie mir. Weil das ist ja auch immer begrenzt, weil sie dich eigentlich aufhalten. Anstatt dass sie dir die Freiheit geben, etwas zu machen, halten sie sie dich auf. Ja, erwähnen das nicht, mach das nicht, was macht nicht. Aber meistens ist ja, du hast ein Produkt, das du verkaufen willst. Ja, genau. Dann hast du eine Zielgruppe. Auf jeden Fall. Also, dann beginnst du mal bei der Zielgruppe. Zuerst mal. Die Zielgruppe herausfinden ist das Erste, was man macht. Nach der Zielgruppe fängt man dann wirklich an. Was haben wir für Möglichkeiten? Was könnten wir einbauen? Da macht man die ersten Skripte. Welche Person würde mitmachen? Da machen wir ein, zwei Probevideos. Da gibt es auch ganz viele Tricks, jetzt auch für die, die das machen wollen. Du sagst, du filmst nicht, aber filmst trotzdem, weil in diesem Moment machen sie es perfekt und dann sagst du, okay, ich habe gefilmt, gehen wir weiter. Es sind solche Kleinigkeiten, man muss sich wirklich anpassen an den Kunden, weil der Kunde hält sich selber auf.
[21:30] Das ist nicht natürlich. Bei mir ist es so, wir haben keine Grenzen, was Videos angeht. Wir können dir, keine Ahnung. Prime Tower animieren, machen tun, das ist gar kein Problem. Aber du musst es auch selber wollen. Wenn du selber die Grenzen setzt beim Marketing, dann verlierst du sehr viel. Ja, das glaube ich schon. Das ist ein sehr guter Spruch und ich komme natürlich auf meine Folgefrage.
[21:52] Jetzt habe ich AI, jetzt würde ich provokativ sein.
[21:56] Wieso brauchen wir eine Person wie du, wenn wir AI haben? Also weißt du, was ich meine? Ich kann alles in einem Prompt geben und vielleicht ein schlechtes Bild von mir reinschmeißen und sage, hey, mach das besser, so mit Background in Dubai, you name it. Wieso brauchen wir dich? Also, AI ist für eins gut, wenn man etwas Extravagantes haben will, aber nicht realitätnah ist. Also, wenn man jetzt... Die AI ist halt noch nicht in dem Zustand, in dem sie kann, natürlich kannst du jetzt eine andere Person sein, aber es ist nicht realitätsnah. Die Jugend merkt das, die älteren Personen, jetzt nicht falsch verstehen, merken das noch nicht. Ist eigentlich sehr einfach zu sehen.
[22:36] Dann, AI ist eher ein Hilfsmittel als ein, wie soll ich sagen? Indernis. Genau, mir hilft zum Beispiel AI, ich benutze ja selber AI. Okay. AI ist wirklich ein Hilfsmittel für Sachen, die man zum Beispiel im Ausland machen muss, weil es zu teuer sind, weil 3D-Animationen kosten sehr viel. Ja, ja, ja. Kann man das mit AI machen. Aber ich denke nicht, dass AI dich da vorne draufsetzen kann, so wie du es haben möchtest. Ja, es ist nicht attentiv. Das merken wir auch. Das merken wir auch. Und wenn du wirklich mit den Kunden oder vielleicht mit den Leuten ein bisschen besser binden willst, dann ist es AI ein Thema. Also AI zu benutzen ist ein Muss. Ja, ich denke, da kommst du nicht drum. herum. Nee, es geht nicht. Es geht nicht dein Thema. Außer natürlich, wenn du jetzt ein Handwerk bist, Handwerker bist, Editing und alles, und dann kennst du das alles so perfekt. Aber ich glaube, für normalsterbliche Menschen wie ich zum Beispiel, das ist no chance, umherum zu gehen. Ich habe natürlich noch zwei Fragen. Erstens, ich denke, für mich ein Punkt, wie fängt man an? Kann man sich trauen, vielleicht dich direkt zu organisieren,
[23:44] Leute wie dir zu kontaktieren, sage, hey, Berat, das findest du relevant und wichtig, dass man auch sich beraten lässt am Ende, bevor man sagt, okay, ich habe es im Budget, let's shoot it.
[23:56] Was ist wichtig für dich, wenn man so ein Gespräch anfängt, okay, ich will mich exposen, ich will meinen Markt exposen, wie macht man das am besten? Also Marketing ist unberechenbar. Es ist deine eigene Einstellung, die dich da wirklich durchzieht. Wenn du sagst, hier ist die Grenze, dann ist dort die Grenze im Marketing. Also man muss sich wirklich Schritte getrauen.
[24:20] Es können auch manchmal Handy-Videos sein, die wirklich effektiv sind, also Influencer machen. Es können professionelle Videos sein. man muss sich halt für eine richtung entscheiden und da hat man aber auch noch das selbstbild von sich selber und von dem unternehmen also ich will ich will jetzt nicht sagen dass hände wie das ist nicht gut sind sind zwar gut ist genug manchmal genug manchmal ist genug aber bis zu einem gewissen punkt das heißt irgendwann wird man ja eine ein step höher gehen dann ist ja eher eine kamera die man richtig benötigt also die grenzen wie schon gesagt man sich selber und die Anfangen kann man einfach mal mit einem YouTube-Tutorial oder wirklich mal einen Kurs machen. Also so ein Kurs hilft wirklich, weil ich sehe, ehrlich gesagt, es gibt viele Unternehmen, die haben jemanden im Marketing für 20, 40 Prozent, die eh schon so viel zu tun hat, irgendwelche andere Sachen. Und sie soll dann auch das Social Media am Schluss noch extra nach neben den Flyers, neben den Eventen und alles rundherum machen. Ja, nee, das schon funktioniert nicht. Genau, so funktioniert das nicht, aber das machen viele Heutzutage. Ja, eben. Das bringt mir natürlich meine Frage.
[25:27] Ist das Ganze teuer? Also meine, 95% KMUs, unberechtigte Zeit momentan draußen.
[25:37] Viele stellen sich das vor als unbezahlbar, das Ganze. Oder es ist vielleicht so teuer, dass man auch sonst gar nicht. Man hat ja Kampagnen. Man kann ja jetzt für drei Monate eine Kampagne starten, die man vielleicht jetzt 30 Franken pro Tag in die Werbung investiert auf Facebook, damit das Leute sehen. Und dann halt noch die Videos dazu. und dann hat man irgendwie einen Betrag, der muss ja nicht hoch sein, der wird wahrscheinlich auch nicht hoch sein. Zwei, drei Videos, drei verschiedene Hooks, ein Video, ein Produkt und dann sieht man ja, was man bekommt. Und so kann man sich herantasten. Da bin ich auch der Meinung. Also muss man irgendwie anfangen, antasten, weitermachen. Also man kann nicht alles wissen von Anfang an. Nein, das verstehe ich. Aber ja. Also teuer, schon gesagt vorhin, teuer wird es, denke ich, nicht, weil Anfangsversuche sind halt Anfangsversuche und dann testet man sich ran. Es bringt dir ja dann wieder etwas rein, das ist ja das. Ja, also meine persönliche Meinung hier ist, es ist Steuer, wenn man das nicht macht. Ja, das ist meine persönliche Meinung. Du kannst nicht ein Business sein und nicht Marketing Exposure haben.
[26:47] Dann ist es teuer, weil dann ist dein Sales zu teuer, dein Marketing zu teuer, dein Pricing falsch. Du wirst nicht gesehen. Und dann ist es keine Berechtigung. Es ist manchmal schwierig, in diesem Markt, wo alles geben. Von dem her, das glaube ich schon, dass es ein Teil vom Budget immer drin haben muss. Egal, ob du ein Marker bist oder vielleicht auch eine Person. Also es gehört auch dazu manchmal. Von dem her, viele, viele Dank Enis auch für die Insights.
[27:17] Es ist eine Welt, wo für mich extrem fremd ist und ich muss dich auch nochmal danken. Also heute dieser Podcast wird vielleicht komplett anders sein als alle anderen. Enis hat gesagt, ja, nein, ich komme mit meinem Equipment, wir drehen alles aus.
[27:31] Ich habe es versucht, ihm zu überreden, also wäre natürlich sinnlos, weil der macht das alles professionell und vielleicht merkt er das auch. Von dem her, viele, viele Dank auch für das. Vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast und vielleicht diese Zeit uns gegeben hast, das setze ich sehr. Und dann auch für euch viele Dank auch für die Ermerksamkeit, auch für die Feedbacks und ich freue mich auch mehr von euch zu hören. Wer müssen wir vielleicht weiter hin einladen und falls sie Fragen haben, es werden mir natürlich auch Ennis-Informationen sind auch immer so in LinkedIn und Instagram, von dem her kann die auch direkt zum Ennis wenden oder zu mir. Auch dann freue ich mich auch für euer Feedback. Mit dem hier vielen, vielen Dank und wir sehen uns auf der nächsten Folge.