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#3 Valentinstag vs. Crushes vs. Kinojahr 2025: Liebesfilme, Captain Future & Oscars | Atomic Cafe Podcast

This Fox Means Business Production Season 1 Episode 3

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Oscars, Zombie-Sequels, Hollywood-News & Popkultur-Geständnisse: die Hosts Babs, Holger und Michi feiern Valentinstag im Atomic Cafe. In dieser Episode des Atomic Cafe Podcasts sprechen sie über die Film- & Serien-Highlights 2025, ihre ersten Jugend-Crushes (Captain Future bis Baywatch) und die größten Liebesfilme der Filmgeschichte.

Holger startet mit einem NOFX‑Zitat („The Idiots Are Taking Over“), liefert Infos zu Kevins Super-Eltern in „Kevin – Allein zu Haus“ (Hausadresse & LEGO-Set) & wird zum Präsidenten des Tages gekrönt. Babs freut sich auf Konzerte in der Wiener Stadthalle und Michi taucht ins Marvel- und DC-Superheldenuniversum ab.
 
Darüber sprechen wir in der Folge:

  • Valentinstag im Atomic Cafe: Liebe in Filmen, Serien und Popkultur-Crushes
  • Rubrik „Und der geht so ... Luis erzählt einen Film-Witz“
  • Kino- & Serienjahr 2025: „The Last of Us“ S2, „Stranger Things“ S5, „White Lotus“ S3, „Frankenstein“, „Tron: Ares“, „Maria“, „Zootopia 2“, „Minecraft“, „Avatar: Fire and Ash“, „Jurassic World Rebirth“, „Mission Impossible: Final Reckoning
  • Marvel & DC: „Fantastic Four“, „Thunderbolts*“, neuer „Superman“, „Captain America: Brave New World“ und das Schicksal des MCU
  • Wir lernen, wie man Maleficent ausspricht
  • Horror & Genre: „28 Years Later“, „Running Man“-Remake, „Wolfman“, Werwolf-Trends und alternative Monster wie „Werspecht
  • Musik & Konzerte: Bullet for My Valentine, Rise Against, Nine Inch Nails, Forest Glade, Punk Rock Factory
  • Captain Future & schlechte Übersetzungen: Kapitän Flam, Cut-Fassungen, „Zoomania“ vs. „Zootopia“
  • Rolling-Stone-Albumranking, Netflix-Erfolge, Oscar-Nominierungen.
  • Jugendcrushes & Liebesfilme: Captain Future, Ron Perlman, Nicholas Rogers, Chris Cornell, Tom Selleck, Benedict Cumberbatch, „Dirty Dancing“, „Notting Hill“, „About Time“, „The Princess Bride“, „Before Sunrise“ & Co

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Sound Buttons:
„Lagerfeld“-Button: „Ich kenn die nicht ...“ aus der „Johannes B. Kerner“-Show vom 9.6.2009. Copyright: ZDF

„Brrrzzll“-Button: aus „Ghostbusters“ (1984) Copyright: Columbia Pictures

Fi

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Hosted by Babs Kaudelka, Holger Potye & Michi Reichelt
Producer: Holger Potye / Showrunner: Momo
Photo: by Julia Rotter
Logo: by Favoritbüro
Exec Producer: Julia Rotter
Social Media Rep: Babs Kaudelka
Invisible Producer: Tim
Additional Sound Effects by FreeSoundsxx|Freesound_community from Pixabay & Wikimedia Commons | Host-Introducing Voice by ElevenLabs 


Der Atomic Cafe Jingle ist eine gekürzte Version des Wahlkampfspots „Daisy“ aus dem Wahlkampf zwischen Lyndon B. Johnson vs. Barry Goldwater aus dem Jahr 1964. Copyright: Library of Congress


JINGLE COUNTDOWN: 5, 4, 3, 2, 1, 0.

 

 

H: 2,2

 

M: 1, 1, 3,3


 B: 2, 4. 

 

M: Ich kenne nur Ecto-1

 

H: Ja, klingt gut. Ich glaube … 

 

B: 6, 6, 6.

 

H: Ich versuch jetzt nochmal einen Sound-Button. Oder trauriger?

 

M: Der ist lustig.

 

H: Ich hätte gern.

 

BUTTON: One Million Dollars ..

 

H: Okay, das funktioniert.

 

B: Ich hätte ein Meerschweinchen im Angebot. Nein, kein, oder noch besser ein Ferkel. Pass auf. 

 

H: Das war wirklich nicht so schlecht. Kann jemand den Countdown einzählen, bitte?

 

B: 3, 2, 1.

 

H: Herzlich willkommen im Atomic Cafe. Wir haben für diese Episode zwei große Themen vorbereitet. Babs, Michi – wollt ihr die fair zwischen euch aufteilen?

 

M: Nein.

 

B: Ach, ich liebe Teamwork. Einer unserer Themenblöcke wird heute sein, worauf wir uns 2025 popkulturell freuen können. Filme, TV-Serie, Comics, Konzerte. 

 

H: Also quasi Vorschau auf das Jahr 2025.

 

B: Korrekt. 
 
 M: Und dann, was uns zum 14. Februar, Valentinstag, der Tag der Liebe eimnfällt. 
 
 H: Der nicht immer auf einen Dienstag fällt, habe ich gelernt.

 

BUTTON

 

H: Den spielen wir, wenn ich einen Gag versemmle.

 

M: Das hat ungefähr Luis-Witzniveau. Ja, also der 14. Februar ist der Valentintstag. An diesem Tag der Liebe wollen wir uns auch der Liebe widmen, nämlich der Liebe in Filmen unseren Crushes, unsere Herzensangelegenheiten.

 

B: Das hast du echt schön gesagt.

 

M: Vielen Dank.

 

H: Schön, dass ihr euch einig seid. Dazwischen gibt es noch News, ganz viel, glaube ich, und...

 

M: Glaub ich?

 

H: Ja, wenn die Babs in Stimmung ist, man weiß es ja nicht.

 

M: Ach so, verstehe.

 

B: Ja, weißt eh, die schwierigen Künstler Da weiß man nie genau.

 

H: Die schwierigen Künstler im Diva-Modus. 

 

B: Ja, ob da … Lust und Laune da ist.

 

M: Die gehen dann plötzlich nach Hause und sind...

 

H: Kaffeepause dauert länger. Aus gegebenem Anlass mit Blick auf die Welt und das große Ganze würde ich gerne mit einem Zitat in den Podcast starten. Es stammt von einem zeitgenössischen amerikanischen Philosophen namens "Fat Mike", der ein bisserl wie wir die Fähigkeit hat in die Zukunft zu blicken. Wir schaffen es gerade einmal auf das Entertainment Jahr 2025. Er hat schon 2004 vorhergesehen, was 2025 passiert und er sagte damals, ich zitiere, "It's not the right time to be sober. Now the idiots have taken over. Spreading like a social cancer is there an answer?" Vielen Dank. An der Stelle an NOFX und The Idiots are taking over. Babs, zu dir gleich, Übergang. Du hattest eine Frage in unserer Weihnachtsfolge und ich habe eine Antwort gefunden. Kannst du dich an die Frage erinnern?

 

B: Ja, ich kann mich so was von an die Frage erinnern. Und zwar habe ich mir schon öfter die Frage gestellt, wenn ich mir Kevin allein zu Hause angeschaut habe. Angesichts dieser Villa und der Großfamilie, die darin wohnt, was zum Teufel macht Kevins Papa beruflich?

 

H: Genau. Und ich habe jetzt ein bisschen recherchiert und hab tatsächlich von Regisseur Chris Columbus eine Info dazu gefunden. Kevin's Mutter, Kate McAllister, war High Fashion Mode-Designerin. Das sieht man angeblich unten im Parterre irgendwann einmal irgendwelche Mode-Geschichten rumstehen. Ich muss jetzt wirklich mal genau hinschauen.

Das dürften so High Fashion-Dinger sein. Und der Vater, Peter McAllister, war erfolgreicher Werbeagenturchef, hat erfolgreich in einer Werbeagentur gearbeitet.

 

M: Sieht man das auch irgendwo?

 

H: Nö, das sieht man nicht. Ich glaube, das war dann das ergänzende Ganze, dass man sich das vielleicht leisten kann. Und ich glaube, sie haben es nicht besessen, sondern gemietet. Ich glaube, das war auch noch so.

 

B: Ah, ich verstehe. Oh, meta, meta, meta eben.

 

M: Bei den Tickets hat der Onkel auch mitgezahlt.

 

H: Zu den Tickets hat er nichts gesagt. Ich habe noch rausgefunden, dass es das Haus der fiktiven Familie McAllister übrigens wirklich gibt. Es befindet sich in 671 Lincoln Avenue in Winnetka, in Cook Country, IL 60093 – falls das wer besuchen will und das gehört ursprünglich der Familie Abensheen, habe ich gelernt und das Haus gibt übrigens auch – da jetzt kommt das Nerdtum wieder – als Legoset aus der Ideas-Reihe und hat die Nummer 2133.

 

M: Rats einmal wer es zu Hause hat.

 

H: Hast du es du?

 

M: Ja. Aber wie alle Legosets hab ich es nicht ausgepackt.

 

B: Nerd Alert.

 

H: Ja das ist wirklich, ich glaube wir müssen mit Lego kooperieren.

 

B: Holger, du bist der ärgste Schnüffler. Also in Wahrheit gib’s zu, du bist Privatdetektiv.

 

H: Im zweiten Leben. In einer anderen Dimension.

 

B: Das hast du jetzt schön gesagt.

 

M: Ich hätte nämlich einfach gesagt, er ist ein Stalker.

 

H: Gut Leute, also bevor wir in den Podcast starten, legen wir noch eine kleine Kaffeepause ein. 5:20

 

B: So, willkommen zurück. Übrigens, Holger, du,der Michi und ich, wir haben was beschlossen in der Kaffeepause. Also, während wir unsere Espressi runtergeschüttet haben, haben wir beschlossen, wir machen dich heute zum Atomic-Café-Präsidenten des Tages.

Und zwar aufgrund... 
 
 H: Aus Mitleid?

 

B: Nein, um Gottes Willen, nein, nein, aufgrund deiner formidable Recherchekünste.

 

M: Stalkerkünste.

 

H: Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich mich geehrt führen soll.

 

M: Du bist auch der Faktenmeister, Fakten darf man sagen im Podcast, das weiß ich.

 

B: Ja, weil wir stehen noch auf Faktenchecks.

 

M: Und deswegen bist du der heutige Präsident und musst uns aber dafür versprechen, dass du uns heute auch noch andere Fakten lieferst.

 

H: Okay, das ist fix versprochen. Also für den Titel nehme ich alles in Kauf.

 

M: Erhebe deine rechte Hand. Leg die andere auf die Bibel. Oder umgekehrt und schwöre, dass du uns noch Fakten lieferst.

 

H: Ich erhebe meine rechte Hand ohne Römergruß und schwöre ...

 

B: Auf die Nerd-Bibel. Ja, genau. Sehr gut. 

 

H: Cool, danke. 

 

M: Mr. President. Da gab’s mal eine Band.

 

H: Das fühlt sich gut an.

 

M: Mr. President - Musik haben wir eh viel zu wenig in unserem Podcast.

 

H: Es kommt sicher noch was. 

 

B: Die Idee mit der Musik ist total gut. Es gibt ein paar Konzerte, auf die ich mich ziemlich freue. Vielleicht fällt euch da noch etwas ein. Da wäre zum einen relativ bald am 19. Februar in der Stadthalle kommen Bullet for my Valentine.

 

H: Das ist jetzt die Stadt Halle Wien?

 

B: Ja, Stadthalle Wien. Danke. Hab ich vergessen. Sorry, wir sind ja international. Ein paar Tage drauf wird es mich wieder in die Stadthalle, in die Wiener Stadt Halle ziehen, und zwar zu Rise Against am 23. Februar. Und dann habe ich mit Freude vernommen, dass am 27. Juni "Nine Inch Nails" Wien beehren werden. Auch in der Wiener Stadthalle. Gibt es bei euch irgendwas, worauf ihr euch musikalisch freut?

 

M: Also ich glaube, ich werde das wiederkehrende Forest Glade Festival in Eisenstadt besuchen. Da spielen H-Blocks unter anderem und Therapy. Die habe ich und jetzt muss ich ich auf mein Alter Bezug nehmen, die habe ich, glaube ich, 1990 oder 1991 im damals noch verhandelnden BA/CA-Zelt oder wie das damals geheißen hat im …

 

H: Wir begeben uns auf eine Zeitreise. 

 

BUTTON

 

M: Und schon bin ich wieder Anfang 20 und schau, Therapie, das habe ich zumindest mal eingetragen. Und wenn ich es nach Berlin schaffe, würde ich gerne die Punk-Rock-Factory sehen, die kennt wahrscheinlich kaum jemand. Ich auch noch nicht live, das ist eine walisische Band, die ausschließlich Cover-Versionen macht, punkig, aber keine gewöhnlichen Cover-Versionen, sondern von Songs, die man so nicht unbedingt erwarten würde von einer Punk-Band, nämlich ganz viel Disney.

 

B: What?

 

M: Zum Beispiel "Let it go" von Frozen ist im Programm dabei. Oder auch "Abba", also ist jetzt gar keine Disney-Nummer, aber...

 

H: Die berühmten Disney-Nummer von Abba.

 

M: Aber Disney, die machen wirklich Spaß. Und bis jetzt habe ich noch keinen Österreich-Termin bei ihnen gesehen. Das heißt, da müsste man nach Deutschland oder ich müsste nach Deutschland ausweichen.

 

B: Arge Mischung. 

 

M: Und wenn man schon bei arg sind, bleiben wir bei argen Serien, auf die ich mich freue, 2025. Zweite Staffel, "The Last of Us".

 

B: Oh, ja.

 

M: Fünfte Staffel "Stranger Things".

 

H: Da, entschuldige, muss ich jetzt kurz einhaken. Ich war vor kurzem in London und habe mir das Theaterstück angeschaut. "Stranger Things" im Phoenix Theatre im West End.

 

B: Nice.
 
 H: Wahnsinnig beeindruckend, sehr cool. Es wird die Vorgeschichte erzählt vor der ersten Staffel.

 

M: Also Prequel quasi. Wow, also große Empfehlung?

 

H: Genau, läuft schon über ein Jahr und läuft noch recht lang, weil es mega erfolgreich ist und sie zwei Vorstellungen am Tag spielen. 

 

M: Außerdem kommt noch "White Lotus" dritte Staffel – dazu die in den News dann mehr angeblich, haben wir ja gesagt, dass News kommen, hoffentlich. Und dann natürlich mein absolutes Lieblingsgebiet Comics, aber ich reduziere es auf einen Comic, auf den ich mich  wirklich freue. Die Babs vielleicht auch, weil es geht um Captain Future. 

 

B: Hach.

 

M: Und es kommt eine neue Comic-Adaption des Captain Future-Stoffs heraus. In Frankreich ist der neue Comic schon draußen seit Ende letzten Jahres und die deutsche Version kommt Ende Februar im Paperback raus und ich glaube im September dann eine Deluxe-Edition limitiert, was für alle die Captain Future genauso gern haben wie wir, da sind wir wieder bei der Liebe, gell Babs. 
 
 B: Ja. 
 
 M: Ein paar Hintergründe zu Captain Future. Der wurde, was die wenigsten wissen, von einem US-Autor erfunden in den 40er Jahren schon. Zuerst in Magazinform herausgekommen, dann in Buchform von einem gewissen Edmund Hamilton, dessen Frau Lee Brackett auch keine Unbekannte ist, weil die hat das Drehbuch zur Star Wars Episode 5 geschrieben. Die Empire Strikes Back – beste Star Wars Episode für viele, für die meisten, für mich auch. Also eine recht bekannte Familie und dieser Edmund Hamilton war dann auch Comic-Autor Superman, Batman und die Serie, die Animations-Serie, die wir alle kennengelernt haben, war ja eigentlich eine japanische Serie. Die Japaner haben den Stoff übernommen, den Hamilton-Buchstoff, haben 14 Bücher verfilmt, jedes Buch in vier Folgen gepackt, in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum, in Frankreich wurde das dann übernommen. Leider vollkommen zusammengeschnitten, gekürzt – statt vier Folgen, Nummer drei Folgen pro Episode, muss man sagen, mit katastrophaler Synchro, weil die haben einfach auch die japanischen phonetischen Namen übernommen und so heißt zum Beispiel die "Joan" die eigentlich "Randel" mit Nachnamen heißt "Landor" in der deutschsprachigen Version, weil sie das japanische phonetisch genommen haben und dann in "Landor" übersetzt. 

 

B: Das ist ja schräg. 

 

H: Darf ich da kurz reingrätschen, weil ich da noch weniger Zugang habe? Ich kann mich noch erinnern, ganz dunkel: Captain Future war Kulleraugen, die geglänzt haben in alter japanischer Animationstradition.

 

M: Also zuerst fragen wir mal die Babs: Captain Future, Kulleraugen etc. Babs, bitte, du bist dran.

 

B: Kulleraugen, rostbraunes Haar, Koteletten bis zu den Knien.

 

H: Der Blick geht nach links oben.

 

M: Wir müssten jetzt eigentlich ein Video mitdrehen. Also, that's love.

 

B: Ja, also I admit it, Captain Future war definitiv einer meiner allerersten Crushes.

 

M: Und weil du die Haare angesprochen hast, weißt du, wie er in Frankreich heißt? Der ist ja auch in Frankreich mindestens genauso populär wie im deutschsprachigen Raum. Und da heißt er Kapitän Flam.

 

B: Ah ja, richtig!

 

M: Weil es gab schon einen Comic davor, Captain Future oder Kapitän Futüre für Erwachsene, und darum haben sie diesen Namen nicht übernommen für die Animationsserie und haben überlegt, wie nennen sie den? Und weil er flammenrotes Haar hat, du hast gesagt, rostbraun, da hab ich, hat er dann da Kapitän Flam.

 

H: Erinnerungen sind ein Hund, Babs. Das ist sehr spannend für mich.

 

M: Man könnte es sich dann auch schönreden. Oder sagen wir dann schön schauen vielleicht.

 

B: Hallo?

 

H: Aber jetzt nochmal kurz für mich. Captain Future hat dann einfach Abenteuer erlebt? Oder was war also der Plot oder die Grundgeschichte?

 

M: Der Plot war ja schon damals, war ein bisschen so Space Opera-mäßig. Also das war, die Eltern von Captain Future wurden von einem ultimativen Bösen umgebracht. Er wurde aufgezogen, also Captain Future heißt eigentlich Curtis, Curtis Newton. Curtis wurde aufgezogen von zwei Androiden oder einem Robot und einen Androiden, Greg und Otto, und von einem Professor, der nur mehr als Gehirn existiert. Und als Erwachsener hat er den Beschluss, gegen das Böse zu kämpfen. Und es ist auch eine Liebesgeschichte dabei, nämlich mit, gesagt hat schon, Randall. Das haben sie auch in der deutschen Version stark geändert. Also immer, wenn es da ein bisschen dazu kam, dass die beiden in Wahrheit eigentlich ineinander verliebt sind, wurde das im deutschsprachigen Raum entweder geschnitten oder irgendwie umgetextet, dass sie nur gute Freunde sind. Also das durfte damals Anfang der 80er nicht sein, dass sich ein vermeintlicher Jugendheld in seine Kolleginnen verliebt.

 

B: Ja, was das Ganze natürlich dann irgendwie auch für die Deutschen Zuseher Immer so ein bisschen eigenartig gemacht hat, weil man sich dauernd gedacht hat: Da ist doch eigentlich etwas. Da brizzelt's, oder?

 

H: Ja, ich bin wieder langsam.

 

BUTTON BRRZZL 

 

M: Genau, da brizzelt's. Good guess, but wrong. Passt aber eh gut.

 

 

 

 

B: Man denkt sich immer so, irgendwas, something is off. Und das hat ganz oft damit zu tun, dass einfach so viel geschnitten und rausgelassen wurde.

 

M: Womit wir schon wieder bei der Liebe sind. Das ist mir erst jetzt wieder aufgefallen.

Und bei einem Thema, das ich wirklich einmal bei uns im Podcast als vielleicht Deep-Dive sogar haben will, schlechte Übersetzungen. 

 

(Lachen)

 

H: Das wird der Running Gag hier. 
 
 B: Here we go again.

 

M: Noch habt ihr mich nicht erhört. Ich will diese Folge haben.

 

H: Wann war eigentlich der Release-Termin für Captain Future's Comic? Gibt es da in Deutschland schon ein Release-Termin?

 

M: Ich glaube, es ist der 25. Februar. In Frankreich war es schon ein ziemlicher Erfolg bisher. Und ich glaube auch, das wird auch im deutschsprachigen Raum ein ziemlicher Success. "Success" ist das Stichwort, weil zwei der wahrscheinlich erfolgreichsten Filme des Jahres kommen im Juli Fantastic Four aus dem Marvel Cinematic Universe MCU. Und Superman, die Babs schaut weg. Ich sage es noch einmal. Und Superman. Ist Superman besser?

 

B: Ja, Superman ist besser.

 

M: Dann sage ich noch einmal Fantastic Four. Wir brauchen wirklich den Kotz-Button.

Und Superman. Superman von James Gunn, ehemals aus dem MCU, einm Regisseur, der unter anderem Guardians of the Galaxy gemacht hat. Falls ihr den Trailer noch nicht gesehen habt, schaut's in euch an. Ich hab Gänsehaut bekommen. Das ist der, glaube ich, meistgesehene Trailer ever. Wahnsinnige Kontroversen, ob er jetzt genial ist oder ob die Leute sich jetzt schon fürchten vor dem Film.

 

H: Entschuldige, mit ever meinst du ever, ever, ever.

 

M: Ich glaube 250 Millionen, mindestens 250 Millionen Views in einer gewissen Zeit. Also Holger, Faktencheck.

 

H: Ja, ich liefere nach.

 

M: Jedenfalls wird das Thema von John Williams, das legendäre Superman-Thema von John Williams auf der E-Gitarre untermalt im Trailer und es kommt Krypto, der Superman-Hund vor.

 

H: Ist das eine Kindheitserinnerung, der Superman-Hund? Ich glaube tatsächlich, dass er...

 

M: Ein bisschen Liebe ist bei mir dabei.

 

H: Hat der nicht auch irgendwie so ein Herz aufgemalt? Tätowiert?

 

M: Am Cape.

 

B: Nein, das war bei My Little Pony.

 

H: Ich glaube, ich werde gedissed hier gerade.

 

M: Kann ja auch Liebe sein.
 
 B: Wenn du sagst Superman, wie schaut's denn aus mit Thunderbolts*?

 

M: Ja, ich bin noch ein bisschen skeptisch, also da ist auch der Trailer meines – also der gefällt mir schon recht gut, könnte ein Film sein, der Spaß macht im MCU. Davor kommt auch noch Captain America. 

 

H: Jetzt mal kurz MCU, wir schmeißen da mit Fremdwörtern herum. 

 

M: Hab ich zuerst erwähnt, du hast nicht aufgepasst. 
 
 H: Doch, aber was heißt das?

 

M: Marvel Cinematic Universe.

 

H: Das ist jetzt ein Minuspunkt für mich.

 

M: Du bist Präsident heute.

 

H: Ich bin Präsident, ich kann das streichen. 

 

B: Du bist im Leo.

 

H: Ich drücke auf den Vergessens-Button. 

 

BUTTON

 

H: Alles ist wieder gut. Okay, Marvel Cinematic Universe.

 

B: Übrigens auch mit, sorry wenn ich da nochmal reingrätsche, Thunderbolts*, übrigens weil wir es vorhin hatten, Stranger Things, Staffel 5. David Harbour ist dabei bei Thunderbolts*.

 

M: Und Last of Us hatten wir zuvor auch. Das ist Fantastic Four, Pedro Pascal.

 

B: Mhm. - Ja.

 

M: Liebe? 

 

B: Also, ganz große Liebe ... auf schauspielerische Ebene. Absolut. Ja, Punkt. (Lachen) Keine Schwärmerei.

 

H: Ich verstehe den Beitrag überhaupt nicht. Es geht doch nur um die schauspielerische Ebene.

 

M: Bei schauspielerischer Ebene geht's immer nur um die schauspielerische Ebene.

 

B: Ich bin geistig schon bei den Crushes, weißt du das?

 

H: Du hast das vorbereitet und willst jetzt vorgreifen, oder?

 

B: Um Gottes Willen – das würde ich mich doch nicht trauen.

 

H: Okay in Teil zwei kommen wir zu den Crushes dann.

 

B: Ja.

 

M: Aber jetzt könnte Babs über ihre Liebe zu den Filmen sprechen, die noch kommen, wenn wir schon bei Filmen sind.

 

B: Absolut, ganz, ganz große Liebe, weil absoluter, absoluter Lieblingsregisseur aller Zeiten im Hause Kaudelka, Guillermo del Toro, kommt heuer mit einer Verfilmung von tada … Frankenstein in die Kinos. Und ja, das ist halt genau mein Schnäuzchen. Ein Gothic Science Fiction Horror Movie geschrieben und directed beim Großmeister himself. Und ja, passiert natürlich auf dem Erfolgsroman von Mary Shelley aus dem Jahr 1818 und passt auf: Die Besetzungsliste ist exquisit. Es ist die Creme de la Creme. Unpackbare Besetzung. Oscar Isaac, Lars Mikkelsen, Mia Goth, die wir aus, zum Beispiel, Suspiria kennen. Jacob Elordi, Oscar Isaac wird zu sehen sein, also Viktor Frankenstein. Und ziemlich cool, David Bradley, den kennen wir unter anderem auch aus The Strain, ist dabei übrigens auch eine Serie, die ich mega abgefeiert habe. Christoph Waltz wird dabei sein und muss ich sagen, absolutes Highlight – es ist ein junger Wiener mit dabei im Cast, nämlich Felix Kammerer. Ich mein, das ist der Oberburner. Ich freue mich im Großen und Ganzen mega auf diesen Film. Das wird mein absolutes Film-, mein Kino-Highlight.

 

M: Wann kommt der raus?

 

B: Im November irgendwann ist der angesetzt, wenn ich mich richtig erinnere. Wird auch spannend, weil nämlich "Frankensteins Monster" von einem eigentlich so einem „Feschi“ gespielt wird.

 

H: Definition Feschi? 
 
 B: Na Feschi, halt. Ähm, eigentlich ... 

 

H: Danke.

 

M Darf man das sagen, im Podcast?  
 
 B: Ja, das darf man. Sicher. Na, hallo. Jacoc Elordi, ich hoffe, ich spreche ihn jetzt richtig aus. Ich bin sehr gespannt. Auch gespannt ...  

 

H: Ganz kurz zu Frankenstein noch – mein Lieblings Frankensteinfilm, weil du mich fragen wolltest, welcher es ist. Das ist tatsächlich Frankenstein Junior.

 

(Lachen)

 

H: Aus dem Jahr 1974. Very scary und Mel Brooks.

 

B: Sehr schön. 

 

H: Und wirklich Großartig Gene Wilder. Und als Igor, Marty Feldmann ... mein Beitrag, danke. Ich übergebe an Babs.

 

B: Ich danke dir, Holger. Danke. Danke für den Einwurf.

 

H: Danke für diesen wirklich sinnlosen Einwurf.

 

B: Nooo! Ein weiterer Kinofilm, auf den ich mich mega freue, ist der dritte Teil, quasi ein Stand-alone-Sequel, der Tron-Reihe, und zwar Tron Aris.

 

M: Jetzt bin ich verliebt.

 

B: Ja? Jared Leto, oder?

 

M: Tron - ich hab den geliebt. - Ah ja.

 

B: Die von mir angebetete Gillian Anderson ist dabei. Evan Peters, Jeff Bridges, produziert von Disney Pictures für den Score zeichnet verantwortlich "Nine Inch Nails". Regie wird führen, ich hoffe, ich spreche es richtig aus, ein Regie-Superstar aus Norwegen, Joachim Ronning. Jüngst hat er rausgebracht, die junge Frau und das …

 

H: Meer. 

 

B: Die junge Frau und das Meer. 

 

M: Die Fortsetzung von Der alte Mann und das Meer.

 

H: Entschuldigung, der war wirklich schlecht. 
 
 B: Die junge Frau und das Meer hat auch bei Maleficent mit Angelina Jolie. 

 

M: Maleficent. 

 

B: Also ich habe extra heute nochmal nachgeschaut.

 

H: Oh, der erste Streit im Podcast. Und ich bin live dabei. Wie machen wir das Wir können abstimmen lassen? Was denkt ihr?

 

B: Ja, oder du checkst es nochmal. Faktenchecker.

 

H: Maleficent. 

 

M: Dankeschön, Babs. 
 
 B: Bitte sehr gerne. Regie hat er auch geführt bei Maleficent mit Angelina Jolie. Und Angelina Jolie ist auch ein super Stichwort für den dritten Film, auf den ich persönlich mich sehr, sehr freue. Und zwar das Biopic zu Maria Callas mit Angelina Jolie in der Hauptrolle: Maria. Auch hier bin ich wirklich gespannt auf die Darbietung von Angelina Jolie, die fantastisch sein soll, wenn man den Kritiken glauben schenkt. Auch hier haben wir im Regiestuhl einen wirklich spannenden Kerl, nämlich Pablo Larain. 


 BUTTON: Ich kenne sie nicht. Auch Claudia, kennt die auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht. 

 

H: Beide, es tut mir leid, ich wollte eigentlich nur einen drücken. Aber ich habe jetzt beide aktiviert.

 

M: Jetzt ist er einmal spontan, verstehst du? Und dann kommen beide.

 

H: Die Nervosität bei mir.

 

B: Nämlich, ohne mit der Wimper zu zucken. 

 

H: Babs, erkläre. 

 

B: Holger, du bist mein Präsident.

 

H: Danke schön. Ich bin der Präsident.

 

B: Weil Pablo Larrain kennt man von zum Beispiel, ich hab's gelebt, 2023 auf Netflix zu sehen, El Conde. Im Endeffekt geht's ganz kurz darum, der Diktator Augusto Pinochet. Ja, jetzt fällt der Groschen, wird da zu einem 250 Jahre alten Vampir Daddy gemacht. Sehr, sehr lustig, sehr, sehr schräg. Wundervolle Bilder, eben auch unter der Regie von Pablo Larrain. 2021, gefolgt von Spencer, das war das Biopic "Zu Lady Di". In der Hauptrolle Kristen Stewart ebenfalls Oscar nominiert. Für diese Rolle und Maria komplettiert jetzt die sogenannte „Ladies in Heel“-Trilogie. Und man darf wirklich gespannt sein. Leider, leider, leider hat er den Oscar-Nominierungs-Hattrick nicht geknackt.

 

H: Ja, cool, dann schließe ich den Part ab mit einer kleinen Übersicht, und zwar nur über das Kinojahr 2025, was mir aufgefallen ist. Ich mache es jetzt im Schnelldurchlauf, weil ich einfach wahnsinnig viel Zeit für euch gebraucht habe. Und ich jetzt ganz schnell spreche. Im Familiensegment ist bei mir auf Platz 1 "Zootopia 2". Ich weiß nicht, ob ihr den ersten gesehen habt. 

 

M: Natürlich.

 

H: Wunderbar, lustige Animationsfilme, eigentlich so Buddy-Cop-Comedy, könnte man sagen. Dann gibt es zwei Life-Action-Movies, also es dürfte ein bisschen einen Trend geben. Der erste ist "How to Train Your Dragon".

 

M: Mhm, da kenne ich alle Teile. Finde ich supergut.

 

H: Glaubst du, es funktioniert als Live-Action-Movie?

 

M: Ich habe vor so etwas immer ein bisschen Angst. Der Trailer ist schon einmal nicht schlecht.

 

B: Ich fand den auch süß. Ich habe den letztens gesehen. Vorschau vor Wolfman. Der Trailer war toll.

 

M: Kurz muss ich einhaken. Ich möchte meine schlechte Übersetzungs-Episode haben. Und Zootopia, hast du gesagt, der heißt ja im Deutschen anders. Weißt du wie?

H: Nein.

 

M: Zoomania.

 

H: Aha.

 

M: Don't ask me why.

 

H: Ah, lustig. Okay, na wusste ich nicht? Hab jetzt was gelernt. Cool.

 

M: Schau, Folge: schlechte Übersetzungen.

 

H: Zoomania, Zootopia.

 

M: Übersetzungen, die vollkommen unnötig sind. Danke.

 

H: Sehr gerne. Danke. Warte mal, wir haben da sicher was für dich.

 

APPLAUS BUTTON

 

H: Okay, zweites Live-Action-Movie in diesem Jahr 2025. Lilo und Stitch, gespannt. Würdest du dir anschauen, kannst du dir vorstellen?

 

M: Ich kenne Lilo und Stitch kaum, war aber bei einem gemeinsamen Familienbesuch in Disneyland heuer vollkommen überrascht, wie groß das dort ist. Es gibt sämtliche Plüschtiere und das sagt mir eigentlich relativ wenig.

 

H: Ich könnte mir vorstellen, dass es funktioniert. Es spielt lustigerweise, auch Hannah Waddingham mit, die wir ja aus unserer geliebten Apple-TV-Serie, du sagst den Namen.

 

M: Ted Lasso 

 

H: … kennen.  Und da spielt sie die Clubmanagerin.

 

M: Wer die Serie nicht kennt, anschauen, anschauen, anschauen.

 

H: Dann haben wir noch in der Kinder- und Jugendabteilung Elio von Disney. Plot: kleiner Junge, wird intergalaktischer Botschafter für die Erde.

 

B: Klingt spannend.

 

H: Ja, was wäre dein erster Move, wenn du intergalaktische Botschafterin für die Erde wirst, Babs? Wie vertrittst du uns dann in der großen Welt?

 

M: Mit Liebe.

 

B: Ja, mit ganz viel Liebe. Und ... ich lass mir einen Klon bauen von Captain Future.

 

Verstanden, okay. 

 

H: Minecraft kommt. Minecraft ist mega beliebt als Spiel und da gibt es jetzt die Verfilmung. Ja, Babs du schaust verwirrt.

 

B: Ist das der mit Jack Black, oder?

 

H: Genau, Jack Black und Jason Momoa. Also Aquaman und Jack Black. Da ist aber allerdings die Frage, weil es da so Stimmen gibt, die gesagt haben, also ich habe es jetzt in einem anderen Podcast gehört, die gesagt haben, du hättest es eigentlich mit Chris Pratt besetzen müssen, also quasi, ja, Guardians of the Galaxy, Star-Lord,

 

M: Peter Quinn, wenn wir schon bei den echten Namen.

 

H: Und sie haben gesagt, und du hättest es eigentlich einen YouTuber, MrBeast, nehmen müssen als Bösewicht, weil er das ohnedies die ganze Zeit zockt auf seinem Game Channel, insofern, sie haben Angst, dass das Casting falsch ist.

 

M: Den muss ich jetzt googlen. MrBeast?

 

B: Den kennen wir nicht.

 

H: Das ist einfach mein Waterloo jedes Mal.

 

M: MrBeast? Den muss ich jetzt googlen.

 

BUTTON Ich kenn sie nicht. Auch Claudia kennt sie auch nicht.  Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.

 

H: Wir werden ihn kennenlernen. Dann kommt natürlich im Herbst Thanksgiving 2025 Wicked Part 2. Da ist letztes Jahr schon der erste Teil rausgekommen und die Babs schläft mir jetzt fast hinterm Mikro ein. Sie schaut nicht glücklich aus.

 

B: Nein, gar nicht. Ich werde kurz grün im Gesicht.

 

H: Okay, verstehe.

 

M: Da wären wir jetzt bei den Oscars.

 

H: Ja, und wir sind auch noch bei den Blockbustern, nämlich Jurassic World Rebirth kommt.

 

B: Yes!
 
 H: Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey. Der Letzte ist von Bridgerton. Da stellt sich die Frage, da gibt es eine Überlegung, ob da nicht die Hauptdarstellerin und Hauptdarsteller schon ein bisschen zu alt sind. Sie sind alle in ihren Vierzigern.

 

M: Age-Shaming. 

 

H: Ja, das stimmt. Das war jetzt mein Ding. Aber nach den 40 Jahren...

 

M: In den 40 Jahren zu alt?

 

B: In den 40 Jahren... Entschuldigung, blutjung!

 

H: Ja, blutjung im Vergleich zu den Dinosauriern. Das stimmt.

 

B: Oha!

 

M: Puuh. Dünnes Eis. Ich glaube, ganz dünnes Eis.

 

H: Ich werde das Schnittprogramm anwerfen. Da gibt es die Diskussion, möglicherweise wäre es cooler gewesen, jüngere Schauspielerinnen und Schauspieler einzusetzen, weil man ja schon alte Dinosaurier hat. Sehr gut. Ich habe, glaub ich, die Kurve gekratzt und ...

 

M: Oh, Puh!

 

H: Aber einer meiner Lieblingsregisseure macht da die Regie, Gareth Edwards. Den kennen wir aus Monsters, den fand ich großartig. Und natürlich Rogue One, für mich eigentlich der beste Star Was Film in den letzten Jahren. Und hat Godzilla auch noch gemacht. Super, super Genre, du hast das schon angesprochen.

Dieses Jahr ist ein Make or break Jahr für Marvel, kann man sagen. Blade haben sie schon komplett gecancelt. Die X-Men kommen zurück, aber erst 2027 habe ich es richtig in Erinnerung gemacht. Dann kommt Captain America: Brave New World mit Anthony Mackie statt Chris Evans. Wie steht ihr dazu?

 

M: Falcon wird auch in den Comics zu Captain America.

 

H: Ist er der richtige Captain America, geht sich das aus, oder?

 

B: Das wird man sehen.

 

H: Ihr seid guter Dinge?

 

M: Ich habe das schon in der Serie "The Falcon and the Winter Soldier" … ah, ich sehe gerade Babs macht ein Herz. Ich habe ihn mit Sebastian Stan gesehen. Das hat schon gut funktioniert. Das war ein Buddy Movie. Das ist jetzt eine andere Geschichte. Harrison Ford, auf den bin ich sehr gespannt als Red Hulk, den hat man schon im Trailer gesehen. Auch die Verwandlung hat man schon gesehen, wie er der rote Hulk wird.

 

H: Ist er kommunistisch? Das ist die Geschichte?

 

B: Der ist zu lange in der Sonne gelegen.

 

M: Ich freu mich mittlerweile wahnsinnig auf Luis Filmwitz. Weil der wird das Highlight des guten Humors sein.

 

H: Ich komme direkt zum nächsten Film. Thunderbolts*, ihr habt ihn schon erwähnt. Kann man es so beschreiben, als Team von Anti-Heroes?

 

M: Ja, eigentlich fast so ein bisschen von den bösen, ich weiß nicht, bösen Heroes ein bisschen, aber nicht ganz.

 

B: Ich freue mich total auf den. Der schaut nach so viel Fun aus. Florence Pugh sowieso.

 

H: Genau, David Harbour hast du schon gesagt: Stranger Things". Sebastian Stan: "The Apprentice". Da hat er ja auch etwas riskiert, muss man sagen. "The Apprentice" ist der Donald Trump Film.

 

M: Sebastian Stan ist als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert. Ich möchte nicht der nächsten Folge vorgreifen, aber das passt jetzt gut dazu.

 

B: Ich drück alles an Daumen und Zechen, was ich hab für ihn. Ich finde das ist ein fantastischer Schauspieler. Ich drücke ihm die Daumen.

 

H: Alle Daumen … sind zwei.

 

B: Ja, von denen du weißt.

 

H: Und das bringt uns zur nächsten Zahl vier. Fantastic Four: First Steps. Was für ein Übergang, Leute.

 

B: Oh, Baby!

 

H: Da war aber für mich das wirklich spannende: Gibt es da in der Endsequenz, glaubt ihr, einen Auftritt von Robert Downey Jr. möglicherweise vorgreifend als Dr. Doom? 
 
 M: Sie versuchen jetzt ja wieder den Robert Downey zu etablieren, findet übrigens auch in den Comics statt einmal, dass er aus einer anderen Dimension, wenn ich es jetzt richtig in Erinnerung habe, der Iron Man zum Dr. Doom wird, also das werden Sie wahrscheinlich so erklären. Was ich aber da auch sehr spannend finde, das haben wir zuvor gar nicht gesagt, bei der Besetzung, ist Ebon Moss-Bachrach. Der Cousin aus „The Bear“. Ich finde ihn wahnsinnig gut. The Bear – ich kannte ihn eigentlich sonst aus keinem Film. Und er spielt The Thing. Ben Grimm.

 

H: The Bear, jetzt überlege ich gerade, ist der auf …

 

M: Der kommt nicht bei den Fantastic Four.

 

H: Der kommt aber auf Disney, oder? Disney+, oder?

 

M: Stimmt. Disney+. Und wie gesagt, er spielt The Thing. Das Ding. Man wird wahrscheinlich nur am Anfang sehen, wie er ausschaut, und dann nicht mehr. Aber ich bin jetzt sehr gespannt. Habe ich heute noch GAR nicht erwähnt, dass mich sehr auf den Film freut.

 

H: Und dann haben wir eben noch den Superman-Film. Das ist ein Reboot des DC-Universes. Also das heißt, soll es jetzt eigentlich unterhaltsam und lustiger werden, nicht mehr so ein todernst-Ding, oder?

 

M: Also, wenn wir nach James Gunns Arbeiten bis jetzt gehen. Also gar nicht nur Peacemaker. Es gibt schon im DC Universe die Peacemaker-Serie. Nach The Suicide Squad, das Sequel, eine großartige Serie. Sehr lustig mit sehr viel Musik, guter Musik. Das ist überhaupt ein Markenzeichen von James Gunn. Ich habe zuerst das Thema von John Williams erwähnt. Der legt sehr viel Wert auf Songs in seinen Filmen. Ich bin sehr gespannt, was dabei Superman kommt. Wahnsinniger Cast, Nathan Fillian spielt wieder mal mit als Guy Gardner, einer von den Green Lanterns.

 

H: Guy war immer so ein bisschen das Arschloch bei den … 

 

M: Genau, der war ... Jetzt sind wir wieder beim Anti-Hero, Anti-Hero Green Lantern. Und einige andere, es kommt Hawk Girl vor, Mr. Terrific, Lex Luthor natürlich.

 

H: Wir müssen Michi stoppen, er ist in seiner Comic-Phase.

 

B: In his Comic era.

 

H: Jetzt kommt ... 

 

M: Ich hätte noch was. 
 
 H: Jetzt kommt der Film, der meiner Meinung nach das Meiste einspielen wird 2025 – und zwar ist es Avatar: Fire and Ash. Zoe Saldana, Kate Winslet, Sam Worthington. Man muss dazu sagen, der letzte spielte 2,32 Milliarden ein. Die Chancen stehen glaube ich gut, dass der auch den Superman knackt, obwohl der Superman eigentlich der erfolgreichste sein müsste, heuer. 
 
 B: Alter Schwede. Sagt das nochmal, wie viel hat der eingespielt? 
 
 H: 2,32 Milliarden Dollar. 
 
 M: Ja, also er war leider vom Plot her – es war der erste ja schon jetzt nicht wahnsinnig originell vom Plot. Aber der zweite war vom Blut her schon ganz übel. 

 

H: Nicht so ganz übel, ich muss im Schnellvorlauf weitermachen. Mission Impossible 2 und er heißt nicht Dead Reckoning 2, sondern Final Reckoning, weil der erste nicht so gut performt hat und sie haben sich ein bisschen Sorgen angemacht, dass das dann nicht so ein gutes Omen ist.

 

M: Das lag sicher daran.  Ich fand den auch gut. Ich fand ihn actionmäßig weit vor vielen anderen Filmen.

 

H: Und man muss tatsächlich sagen, es ist der allerletzte Auftritt von Tom Cruise als Ethan Hunt. 35:30

 

B: Na das schau ich mir an.

 

H: Du glaubst nicht dran, Babs?

 

B: Na geh, bitte.

 

H: Du glaubst, er macht weiter? 35.36

 

B: Ja, ich wart schon länger drauf, dass er nicht mehr weiter macht. Sorry, not a fan.

 

H: F1, Formel 1-Film mit Brad Pitt, der in der Rolle steckt von dem alten ehemaligen Superdriver, der sein Wissen an einen Jungen weitergibt, bisserl so das Top Gun: Maverick-Muster. Mal schauen. Es gibt viele Formel 1-Filme.

 

M: Nein.
 
 H: "The Brutalist", tatsächlich da sind wir wieder bei den Oscars. Wobei ich ja da im ersten Moment immer so an dem nächsten Liam Neeson-Film denke bei "The Brutalist". Oder Jason Statham. Das ist die erste Assoziation.

 

B: Ahso.

 

M: Ich muss meiner Rolle als Klugscheißer gerecht werden. Brutalismus in der Architektur, und es geht ja um einen Architekten in dem Film, hat nichts mit dem deutschen Wort "brutal" zu tun, sondern kommt aus dem Französischen. Also kommt vom Beton "brü" und das heißt "nackter Beton", da geht es um Sichtbetonbauten.

 

B: Ich muss gestehen, ich stehe schon ein bisschen auf den Style. Die Wotruba-Kirche in Wien, oder?

 

H: Babs ist im Liebesmodus.

 

M: Die ist heute verliebt, muss man sagen. Reden wir einfach über die Dinge, in die du ein bisschen verliebt bist.

 

H: Aber dass du die Wotruba-Kirche einbauen kannst in den Podcast, hätte ich mir am Anfang dieser Folge nicht gedacht.

 

B: Überraschung.

 

H: Ja, bin impressed.

 

B: Ja, es ist ein bisschen...

 

M: Bildungsauftrag. Beton brü und Popkultür und Kapitän Futüre.

 

H: Comme ci, comme ca. Ich habe noch zwei Filme, die der Babs vielleicht gefallen könnten. Und zwar "28 Years Later".

 

B: Ja! Den habe ich auch auf der Liste, aber ich habe mich eingebremst vorhin. Ja, ja, ja, ja, ja.

 

H: Also tatsächlich, Danny Boyle macht wieder Regie. Alex Garland, glaube ich, hat das Drehbuch geschrieben. Zombie-Fortsetzung in Wahrheit, ich glaube, startet auf einer Insel. Du wirkst total glücklich, Babs, du schaust ihn dir im Kino an.

 

B: Ja, definitiv.

 

M: Aber war die nicht zum Schluss schon nach 28 Weeks Later ausgerottet, die ganze Zombie-Geschichte?

 

BUTTON Spoiler-Ferkel.

 

M: Stimmt. 28 Years Later spoiler ich einen Film. Wir haben auch verraten, wie Ghostbusters ausgeht, oder?

 

H: Ja, aber nur im Deep Dive. Also, wenn ich mir eine Stunde Deep Dive anhöre zu einem Film, dann kann ich damit rechnen, dass ich mehr darüber weiß vielleicht, als ich wissen will.

 

M: Wenn wir spoilern muss ich am Anfang einen Disclaimer vorher machen.

 

H: Ja, stimmt. Wir machen den Disclaimer am Schluss. Ist lustiger.

 

M: Diese Sendung enthält Spoiler.

 

H: Hat Spoiler enthalten.

 

M: Zum Schluss, ja genau. Wir machen unsere Disclaimer immer zum Schluss.

 

B: Jetzt bin ich gespannt, was der zweite Film ist.

 

H: Der zweite Film ist Edgar Wright, ist ein Remake und Glenn Powell in der Hauptrolle. Da ist ein Aufblitzen in den Augen von Babs – und der Film heißt Running Man. Glenn Powell ist gehypt. Wir haben ihn gerade in Twisters gesehen.

 

B: Ich dachte du kommst mir jetzt mit Predator.

 

H: Mit was?

 

B: Mit Predator: Badlands.

 

H: Ah, der kommt auch, oder?

 

B: Ja.

 

H: Okay, das wusste ich jetzt auch nicht. Schau, okay. Aber du kannst mir nicht den "Running Man" hier killen. "Running Man Remake". 1987, Arnold Schwarzenegger, damals legendär finde ich der Film. Die Geschichte ist von Stephen King, die Vorlage. Und da gibt es jetzt von Edgar Wright ein Remake. Also meiner Meinung nach könnte das etwas Gutes verheißen. Ich bin durch mit meinen. Michi ist skeptisch.

 

M: Machen wir noch einmal eine eigene Folge mit Remakes, die nicht funktioniert haben.

 

H: Bevor wir jetzt im Text weitergehen, würde ich sagen, ist es Zeit für ein bisschen Auflockerung, nämlich für ...

 

M: Luis! Luis. Endlich ein bisschen.

 

B: Endlich, einer der lustig ist.

 

H: Endlich gute Gags.

 

BUTTON: UND DER GEHT SO – LUIS ERZÄHLT EINEN FILMWITZ

 

H: Hallo, Luis. 

 

L: Hallo.

 

H: Welchen Witz hast du uns heute mitgebracht?

 

L: Ich hab heute einen Witz aus der Serie "The Last of Us" Staffel 1 Folge 5. Der geht so: Warum hat die Vogelscheuche einen Preis gewonnen? Weil sie auf ihrem Feld herausragend war.

 

H: Okay, großartig.

 

M: Ich hab gesagt, das ist jetzt der gute Humor.

 

H: Ja, ja.

 

M: Ich bereue meine Worte.

 

H: Bitte, The Last of Us ist groß. Babs, du hast ja actually den Wolfman von Universal Pictures bereits gesehen.

 

B: So ist es.

 

H: Wie scary war er denn auf einer Skala von 1 bis 10? Ich würde jetzt unterteilen in Scare Faktor, Blut-Faktor und Fell-Faktor.

 

B: Okay, Fell-Faktor.

 

M: She fell for him.

 

B: Nein, nicht wirklich. Ja, gegen Ende hin bei einer soliden 7,5 würde ich mal sagen.

 

H: Also das Fell war okay.

 

B: Das Fell...

 

H: Glänzte es im Mondlicht? 

 

B: Ja, das war so ziemlich das einzige, was geglänzt hat. Was war das zweite – Blut-Faktor? 
 
 

H: Splatteranteil, Blut-Faktor, ja.

 

B: Splatteranteil war okay, ja, war okay. Ich will jetzt nicht spoilern.

 

H: Nein, darfst du auch nicht.

 

B: Aber man kommt auf seine Kosten, wenn man es gern Blutrot quellen, quillen, wie sagt man? Wenn es Blutrot quellen soll.

 

H: Fontänen. Fontänen von Blut.

 

B: Fontänen, genau. Nein, das war okay. 

 

H: Die Zahl. Die Zahl dazu. Blut: 1 bis 10.

 

B: Blut war bei, naja, sagen wir mal, 6.

 

H: Okay, also 7,5 Fell. 6 Blut. Und jetzt noch mal der Scare-Faktor. Eine schwere Geburt heute.

 

B: Na ja, ich sage mal, wir waren bei 0,3 oder so. Ja, also ich muss wirklich sagen...

 

H: Du bist eine harte Nuss, wirklich. Muss man mal sagen. 0,3 Scar Faktor?

B: Ja, eine Sache muss ich sagen. Also der Hauptdarsteller war per se, war wirklich toll.

 

M: She fell for him.

 

B: Ein super Schauspieler, nur es ist halt, du kannst halt einfach, wenn das Buch nicht gut ist, wenn die Dialoge einfach nicht zünden, du kannst daraus, jetzt … „du kannst aus Werwolfgacks kein Gold machen“. Und man muss aber dazu sagen, ich finde also, dass das Genre per se ist ein bisschen ein schwieriges. Da irgendwie einen neuen Blickwinkel bringen, obwohl der Ansatz durchaus da war, weil der Fokus, was das angeht, eher weniger auf "Oh mein Gott, das Viech zerreißt jetzt einen nach dem anderen“ gelegen ist, sondern wirklich auf der Trauer des Abschieds, wenn ein Mensch, den du liebst, der dein Ehemann, dein Vater ist, sich in etwas verwandelt und somit langsam dir entrissen wird. Also das haben sie schon gut gemacht, da muss ich Punkte geben. Aber summa, summarum war das eher eine haarige Geschichte und kein Heuler. Uuh, da fällt mir noch was ein zum Thema Werwolf-Film, Werwolf-Genre. Da wird es 2026 in den Kinos nochmal spannend, weil seit kurzem wissen wir, dass Nosferatu-Regisseur Robert Eggers einen Werwolf-Film drehen wird. Der soll spielen im 13. Jahrhundert. Wird heißen: Werwolf.

 

H: Das ist zumindest überraschend für einen Titel. Ich würde mir eigentlich so das Werwolf-Thema mit anderen Viechern wünschen. Das wäre mein Zugang.

 

B: Werspecht.

 

H: Werspecht? Nicht schlecht, Werspecht.

 

(Lachen)

 

H: Ich finde es super.

 

M: Werschweinchen.

 

B: Sehr schön. Werhörnchen.

 

H: Werhörnchen? Da kann ich gar nicht sagen, ob es nicht schon einen gibt. Ich glaube tatsächlich, es gibt einen Horrorfilm mit Werbibern.

 

M: Das stimmt.
 
 H: Oder?

 

M: Mit aggressiven Eichhörnchen hat es was gegeben.

 

H: Und es gibt etwas mit aggressiven Schafen in Neuseeland – ein anderer Film. Es gibt eigentlich schon mehr draußen. Wir müssen die Hoffnung nicht aufgeben. Es gibt sie da draußen, die Alternative zu Werwolffilmen. 

 

B: Sehr schön. Das ist so inspirierend.

 

H: Dankeschön. Ich finde inspirierend ist auch das, was jetzt kommt, das sind nämlich unsere News.

 

B: Wie immer ein großartiger Übergang.

 

Willkommen bei den Atomic Café News. Das Rolling Stone Magazin hat stolze 25 Jahre gewartet, um nun die 250 besten Alben des 21. Jahrhunderts, also seit 2000 offiziell zu verlautbaren und auch gleich zu ranken. Platz 5 belegt "Folklore" von Taylor Swift aus dem Jahr 2020. Auf Platz 4 findet sich Stanconia von Outcast aus dem Jahr 2000. Frank Ocean ist mit seinem Album "Blond" aus dem Jahr 2016 auf Platz 3 daheim. Platz 2 haben sich Radiohead mit ihrem Kid A-Album aus dem Jahr 2000 gesichert Und das beste Album des bis dato 25 Jahre alten 21. Jahrhunderts ist laut Rolling Stone "Lemonade" von Beyoncé aus dem Jahr 2016.

 

Die dritte Staffel der HBO-Hitserie "The White Lotus" startet am Montag, den 17. Februar, exklusiv bei Sky. Die neue Saison hat acht Folgen und wird wöchentlich im englischen Original und der deutschen Synchronfassung ausgestrahlt. Nachdem Staffel 1 auf Hawaii und Staffel 2 auf Sizilien gespielt hat, hat sich die dritte Staffel in einem exklusiven thailändischen Ressort angesiedelt. Wir folgen in gewohnter Manier den Machenschaften und Erlebnissen illustrer Gäste über den Lauf einer Woche. Im Zentrum stehen diesmal drei langjährige Freundinnen, die gemeinsam Urlaub machen und sich ewig nicht gesehen haben. Die drei Freundinnen werden von Lesli Bibb, Carrie Coon und John dem Huhn gespielt. Oh, sorry. Und Michelle Monaghan gespielt. Es gibt aber auch ein Wiedersehen mit Charakteren aus früheren Staffeln von The White Lotus. 

Donald Trump hat als eine in seiner vielen ersten Amtshandlungen drei gute Kumpel zu offiziellen Botschaftern für ein "great but troubled place" ernannt. Gemeint ist damit Hollywood. Trump will Hollywood stronger than ever before machen und dabei helfen sollen ihm seine Special Ambassadors Mel Gibson, Sylvester Stallone und John Voight, der Papa von Angelina Jolie, die für ihn Augen und Ohren offenhalten sollen. Mel Gibson wusste noch nichts von seinem Glück, als er von einem Journalisten darauf angesprochen wurde und meinte lapidar: Kommt mit dem Job auch eine Diplomaten-Villa? Meine ist nämlich bei den Feuern in L.A. abgebrannt.

Netflix hat, um es mal in Fluglotsenmanier zu formulieren, starken Aufwind. Einerseits schaffte es der Streamer mit dem Netflix-Movie Carry On, das Ende Dezember startete, den drittmeist gesehenen Netflix-Film aller Zeiten abzuliefern. In den Hauptrollen des Flughafens Security Actioners kann man Taron Egerton und Jason Bateman bewundern. Dann war da wie aus dem Mix das Movie-Comeback von Cameron Diaz nach zehn Jahren Entertainment-Abschnitts. Sie kehrte 2014 Hollywood den Rücken nur um Anfang 2025 an der Seite von Jamie Fox in der Agentenkomödie "Back in Action" zurückzukehren. Damit lieferte Cameron übrigens das beste Debüt seit Jahren auf dem Streamingdienst. Und Netflix ist auch die Nummer 1 in Sachen Oscar-Nominierung.

 

Die 97. Academy Awards gehen am 3. März 2025 über die Bühne. Und das Netflix-Musical Emilia Perez ist der meistnominierte Film bei den Academy Awards dieses Jahr. Es rollen 13 Nominierungen ab. Auf Platz 2 folgen ex aequo, The Brutalist und Wicked Part 1.

 

B: So, wir haben jetzt gerade die News gehört. Und jetzt geht's ans Eingemachte. Bei uns gibt's nämlich heute ... Confessions. Über Liebe, Leidenschaft. Und Lebensbeichten.

 

H: Ich glaub, ich muss die Babs unterbrechen. Das war alles nicht ausgemacht.

 

M: Ich glaube, ich muss jetzt zu meinem Zahnarzttermin. Das war schön heute mit euch.

 

H: Was hast du vorbereitet? Kommunikationstechnisch, glaube ich, bin ich falsch informiert worden.

 

B: Heute geht es in unserem zweiten Themenblock um die Liebe. Amore. Und da gehört natürlich auch dazu, dass wir über unsere Jugendcrushes sprechen. Ja. 

 

H: Du hast dir Jugendcrushes überlegt von uns? 
 
 B: Ja, Geständnisse, genau. Geständnisse dreier Podcast-Hosts. Interessiert mich natürlich total, ob es bei euch aus, weiß ich nicht, aus der Rubrik, Film, TV, Musik, Popkultur ganz generell, ob ihr da ein paar Namen rausrücken werdet. Wer hat euch denn gut gefallen? Früher? Oder jetzt auch noch?

 

M: Ich verwandle mich wie Harrison Ford zum Red Hulk. Ich werde jetzt ganz rot. Holger magst nicht du anfangen?

 

H:  Ja, total. Ich hab grad überlegt?

 

B: Antwortest du dann auch, wenn jemand sagt "I love you" mit "I know"?

 

H: Das war ein Insider, Babs. Nicht schlecht.

 

M: Ein Klassiker, sehr schön.

 

H: Tatsächlich fällt mir genau ein Film mit einer Person ein, die mir jetzt sofort eingeschossen ist und das war „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ – und zwar Michael Douglas und das war nicht meine Liebe, sondern Kathleen Turner. 

 

B: Oh, gute Wahl. 

 

H: Die war die fand ich damals sehr anbetungswürdig. Die war wirklich... 

 

B: A fesche Katz. 
 
 H: Adorable, ja, genau. Ja, ja, also das, was mir als allererstes sofort in den Kopf gekommen ist. 

 

B: Mhm. Michi? 

 

H: Puh, eine, die mir immer schon gefallen hat und heute noch immer, du hast gesagt, auch jetzt noch, noch immer sehr gut gefällt. Auch schauspielerisch natürlich, das geht ja Hand in Hand, ist Michelle Pfeiffer.

 

B: Oh, yes.

 

M: Musikalisch, weil du hast ja auch heute von Musik gesprochen – das war eine meiner ersten Singles, die ich hatte. Das war Debbie Harry von Blondie. Wer mir aber heute sehr gut gefällt, vielleicht hat das auch etwas mit ihrer Rolle zu tun, war Wonder Woman Ga Gadot.

 

BUTTON: Ich kenn sie nicht. Auch Claudia kennt die auch nicht. Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.

 

M: Margot Robbie vielleicht, Barbie und Co. oder Harley Quinn in der Suicide Squad, sagt dir was? Was soll ich?

 

B: Ja.

 

M: Jetzt nickt er, okay.

 

H: Die Robbie Margot.

 

B:  Ich sehe da ein gewisses Muster, meine Herren.

 

H: Du siehst ein Muster? Ich nicht, ich bin gespannt.

 

B: Bis auf Gal, Godot.

 

H: Sagt es möglichst oft, dann hat es irgendwer richtig ausgesprochen. Das ist einfach ein System, das wir da anwenden.

 

B: Bis auf Wonder Woman waren sehr viele blonde Damen dabei. Sagen wir mal ehrlich, wir sind ja alle auch in der Baywatch-Ära vor den Glotzen gesessen. Gab's denn...

 

M: Das war aber bitte nicht Pamela Anderson.

 

B: Nein?

 

M: Nein, sondern da war es Summer.

 

B: Oh, die unschuldige Summer.

 

M: Und wenn wir schon bei David Hasselhof sind, April von Knightrider natürlich.

 

B: Oh ja, ja, ja, ja. 

 

M: Die war auch sehr gescheit. Was bei den Baywatch-Damen jetzt nicht so augenscheinlich war.

 

H: Das bricht jetzt deine Blond-Theorie, glaube ich, gerade oder was so.

 

B: Ja.

 

M: Und Michelle Pfeifer ist auch eher brünett.

 

B: Nee, Michelle. Also eigentlich ist sie schon eher blond. Aber das macht nichts. Sie ist eine wunderschöne Frau. Ja.

 

H: Babs, du fehlst noch in der Runde?

 

B: Ja, jetzt lasst mich euch einmal ein bisschen ausquetschen.

 

M: Ich dachte du fällst noch in der Runde heißt, dass die Babs unser Crush ist.

 

H: Babs ist viel zu jung. 

 

B: Ja, wie? Also, ihr glaubt, ihr könnt's jetzt abbiegen. Aber Baywatch, Carmen Electra. Hallo? Nein?

 

M: Nein.

 

H: Ich hab jetzt ...

 

B: Okay.

 

H: Also, David Hasselhoff, ja. Aber Carmen Electra …

 

B: Lustig, der war nie meine Kragenweite. Ich hab ja ein bisschen was, hab ich anfangs schon verraten. Also, das ist tatsächlich einer meiner ersten Crushes. Oh mein Gott, nerdy. "Captain Future", eine Zeichentrickfigur. Ich gebe es zu. Ich hatte erst die ersten zarten Blüten.

 

H: Wir müssen einen Video-Podcast starten, weil wir versäumen ganz viel bei der Babs gerade.

 

B: Pass auf, okay. Ich mach jetzt absolute Lebensbeichte. Könnt ihr euch erinnern? Oh mein Gott, ich werd's bereuen.

 

M: Es hört eh niemand zu. Wir sind unter uns. 

 

B: Ja, wir sind unter uns. Könnte ich erinnern, in den späten 80er-Jahren ...

 

M: Du machst das wirklich spannend. 

 

H: Soll ich den Namen sagen. Ich glaub, ich weiß, wen du meinst.

B: Beauty and the Beast. – Nein? Ron Perlman als das Beast. Oh mein Gott.

 

M: Ja, kenn ich natürlich. 

 

B: Mit Linda Hamilton.

 

M: Die moderne Version des Stoffs.  

 

Ja, ja. Also, so ein ... Ron Perlman als das Beast Vincent. Absoluter Gentleman, hat mein noch jugendliches Herz erobert. Und natürlich darf er auch nicht fehlen in der Liste. Prinzessin Fantagiro – an diese Serie.

 

M: Ja, ich weiß, dass es sie gibt oder gar nicht wirklich gesehen.

 

B: Da gab es einen bösen Zauberer, Tarabas. Oh mein Gott.

 

H: Klingt wie Barabas.

 

M: Den muss ich jetzt googlen.

 

B: Gespielt von einem australischen Schauspieler Nicholas Rogers.

 

M: Tintifax.

 

B: Das war einer meiner allerersten Crushes.

 

H: Okay, Nicholas Rogers. Ich habe ihn jetzt gerade vor mir.

 

B: Ich hatte ein bisschen einen Hang zu den bösen Jungs. Mit Musketierbärtchen.

 

H: Hätte tatsächlich auch so rockstarmäßig jemand sein können von der Optik.

 

B: Später war es dann Chris Cornell in den späten Jahren als Solo Act oder noch damals mit Soundgarden Temple of the Dog. Aber war auch geschmacklich so was für das Auge. Und Tom Selleck natürlich.

 

H: Ich wollte gerade sagen, das hast du schon mal angedeutet. Auf den wollte ich jetzt eigentlich hinweisen. Tom Selleck tatsächlich.

 

B: Benedict Cumberbatch.

 

H: Cumberbitch.

 

M: Cumberbatch war doch deutlich später.

 

B: Ja, war später. Aber wir machen hier ja eine Lebensbeichte.

 

M: Ich bin an einem Satz hängen geblieben: Der war auch geschmacklich, was fürs Auge.

 

B: Ja. 

 

H: Das ist ein Satz. Geschmacklich, was fürs Auge ist tatsächlich was, was man sich aufs T-Shirt drücken sollte.

 

M: Drücken nämlich.

 

H: Großartig. 

 

B: Mhm.

 

M: Okay. - So viel Liebe.

 

B: Ja. - Ganz viel Liebe.

 

H: Ich muss sagen, ich hab das ganze Konzept falsch verstanden, Kommunikationsproblem. Ich hab mir Valentinstagsfilme rausgesucht, die beliebtesten. Aber Babs, was ihr jetzt noch gern wissen würdet, hast du denn jemals vielleicht auch mal getroffen, den Nicholas Rogerr? Nee, hast du irgendwann einen Crush auch mal live getroffen?

 

B: Hab ich einen Crush …?

 

H: Du bist ja doch in der Welt rumgekommen.

 

B: Live getroffen hab ich keinen meiner Crushes. Nein, ich war nahe dran. Ich war ...

 

H: Das klingt nach einer Stalker-Beichte.  Ich war zwei Zentimeter dahinter, aber ...

 

(Lachen)

 

B: Ich war bei Madame Tussauds ... Ähm ...

 

(Lachen)

 

B: Bei Benedict Cumberbatch. Wir haben ein bisschen gekuschelt. Es gibt sogar Fotomaterial. 

 

H: Ach, schön.

 

B: In Los Angeles, damals mit Vin Diesel, bei einer Studiotour.

 

H: Ah ja, cool. 

 

B: Und ansonsten ... Nein, leider nicht. Patrick Swayze habe ich nicht mehr geschafft. Da war ich noch zu jung.

 

M: Das sind wir bei den Liebesfilmen, gell?

 

B: Ja, ich hoffe, er ist auf eurer Liste. Liebesfilme-technisch.

 

M: Nein.

 

B: Wie jetzt eine Liebesfilmeliste zum Valentinstag und Dirty Dancing ist nicht dabei?

 

M: Hast du wahrscheinlich oben groß?

 

B: Sowieso.

 

B: Also, dann sagts mal, was habt ihr? Holger, was hast du?

 

H: Wir gehen ins große Finale. Ich hab halt die ultimative Liebesfilmliste für Valentin. Nicht für Valentin, sondern für den Valentinstag. Valentin braucht keine Liebesfilme mehr.

 

M: Falls jemand zuhört, der Valentin heißt, bitte schreibt’s …

 

H: Wir haben deine Liste.

 

M: Genau, Holger hat die Liste für deine Filme. Bitte melde dich bei uns.

 

H. Okay, na ich habe mir tatsächlich eine Umfrage angeschaut zu den beliebtesten Valentinstagfilmen, die man dann an so einem Abend abspielen könnte. We live in time.

2024 neu – Andrew Garfield und Florence Pugh.

 

M: Ganz, ganz viel Tränen.

 

H: Hast du vergossen?

 

M: Mir hat der Trailer schon gereicht.

 

B: Seid ihr so Liebesfilmschauer? Ganz kurz.

 

M: Das ist tragisch.

 

H: Das sind immer so, das ist die Grenze zwischen.

 

B: Mhm, okay.

 

H: Aber du kommst so tough rüber, du hast so was …

 

B. Ja, es ist tatsächlich nicht so mein ...

 

H: Wirklich? Dann find ich es doppelt spannend, was du bringst.

 

B: Ich lerne von euch.

 

H: Okay, du kannst nur lernen. Notting Hill Klassiker kommt immer wieder. Hugh Grant, Julia Roberts. Valentine‘s Day" ist aufgelegt. Riesens-Star-Ensemble 2010 gedreht.

 

M: Ah, das ist so ein Episodenfilm?

 

H: Spielt am Valentinstag. Episodenfilm – und da hast du Julia Roberts. Ashton Kutcher, ist da. Ja, genau. Du hast Taylor Swift, lustigerweise schon. Jamie Foxx, Anne Hathaway, Jessica Biel, Jessica Alba, Bradley Cooper. Das war so ein Riesen-Ensemblefilm.

 

M: Es könnte aber auch nur Valentine’s Day, das könnte auch ein Horrorfilm sein.

 

H: Stimmt. "My Bloody Valentines" gibt es auch. 1981 – ist ein Slasher. Dann auch ein Klassiker – Ghost: Nachricht von Sam.

 

B: Ja, klar.

 

H: Demi Moore, Patrick Swayze, "Unchained Melody".

 

M: Hmm. Hmm.

 

H: Bridget Jones, Schokolade zum Frühstück. Liebt man oder hasst man, hab ich mir sagen lassen? Ne, du bist eher skeptisch.

 

M: Ich bin bei den Filmen bis jetzt eigentlich skeptisch.

 

H: Jetzt kommt harter Tobak: The Notebook, 2004, Ryan Gosling, Rachel McAdams.

 

M: Sagt mir gar nichts.

 

B: Habe ich nicht gesehen.

 

M: Ein Programmierfilm.

 

H: Nö, ich glaube, es ist Alzheimer. Sie vergisst ihn halt immer wieder. Und am Cover siehst du, wie er sie so hält und dann regnet es und dann...

 

B: Oh, keine Ahnung.

 

H: Babs, ich liebe es, dass du keinen der Filme kennst. 

 

B: Es tut mir leid. Ist nicht meine Baustelle. 

 

M: Heißt: Wie ein einziger Tag auf Deutsch. 

 

H: Ihr müsst ihn anschauen.

 

B: Okay.

 

H: Das ist wirklich ... 

 

B: Okay.

 

H: "When Harry Met Sally". 

 

B: Ja, okay.

 

M: Jetzt kommen wir langsam hin. 
 
 H: Billy Crystal, Meg Ryan. 

 

B: Apropos, da fällt mir was ein. "When Harry Met Sally". Habt ihr unlängst auf Instagram ... Ich weiß nicht, ob ihr "Meg Ryan" auf Instagram folgt? Aber ... –

 

M: Meg Ryan im Podcast.

 

(Lachen)

 

B: Sie hat vor gar nicht allzu langer Zeit ein Foto gedroppt. Mit ihr und Billy Crystal auf einem Sofa, in einem ziemlich bekannten Umfeld. Und drunter hat sie irgendwie so was geschrieben wie We are reunited Something is cooking or something great is coming. 

 

H: Okay. Das ist ein Setting von Harry und Sally wo die ganzen alten Leute auf der Couch? 

 

B: Auf der Couch, genau.

 

M: Nein, Fortsetzung Harry, Sally? 
 
 B: Ja, ich weiß nicht. Sie hat nicht dazu geschrieben, was es eigentlich sein soll, aber ich meine es schon ein bisschen naheliegend, oder? Was sagt ihr?

 

H: Ja, ok, ich würde jetzt fünf Euro wetten, wenn ich wetten müsste.

 

M: Also es kommt, oder?

 

H: Ja, aber ich glaube, das ist schon viel Risiko da, nochmal anschließen zu wollen. 

 

M: Der ist so ikonisch, der Film. 
 
 H. Da kann man auch viel kaputt machen.  Aber wäre natürlich schon eine große Überraschung.

 

B: Okay, let's see.

 

H: Dann bleiben wir mal dran.

 

M: Danke für die Info.

 

H: Ich mache schnell weiter. My Best Friends Wedding. Julia Roberts, Cameron Diaz, Dermot Mulroney. Mulroney. "Four weddings in the funeral" - Babs vielleicht mehr für dich, weil da auch...

 

B: Oh ja, Andy MacDowell, oder?

 

H: Ja, correct. Hugh Grant, Andie MacDowell 1994. Dann Klassiker Dirty Dancing.

 

B: Yes!

 

H: So viel Emotion, Babs.

 

B: Ja. Stellvertretend für alles andere.

 

H: Dann noch Kate & Leopold, Meg Ryan, Hugh Jackman. Nie gesehen? Chocolate. 
 
 B: Johnny Depp?

 

H: Johnny, Johnny, Johnny Depp. 

 

B: Und? Ja.

 

H: Juliette Binoche. 

 

B: Ah ja, genau. Ah, der war schon ganz nett. 

 

H: 10 Things I Hate About You. Heath Ledger, Julia Stiles, 1999. Jetzt haben wir es fast geschafft. Titanic.

 

B: Ja, okay. Okay, den hab sogar ich gesehen.

 

H: Ja, haben sie dich da festgebunden im Kino? Großartig.  Und dann am Schluss mein Lieblingsfilm aus der Kategorie: "About Time". Auf Deutsch heißt er: Alles eine Frage der Zeit. Rachel McAdams, Domnal Gleeson und Bill Nighy als Papa.

 

M: Großartig.

 

H: Und das Nette ist an der Geschichte: mit 21 Jahren bekommen die Söhne der Familie die Fähigkeiten, dass sie in der Zeit reisen und möglicherweise Dinge wieder verändern oder gut machen. Und ich habe den zufällig im Fernsehen nebenbei gesehen und war dann so geflasht, seitdem jedes Mal, wenn der irgendwo kommt, sitze ich davor. Er ist wirklich wunderschön. Und Bill Nighy ist sowieso ein Gott für mich.

 

B: Okay, wie heißt er nochmal?

 

H: "About Time" heißt er.

 

B: Genau. 
 
 H: 2013. 
 
 M: Ganz große Empfehlung.

 

H: Ja, du hast ihn auch gesehen, oder?

 

M: Ja, das ist ein wunderschöner Film.

 

H: Das war es von meiner Seite zum Thema Liebe und Valentine's Day.

 

M: Eine Liebesgeschichte, die ich selber wahnsinnig gern mag, ewig schon nicht mehr gesehen habe und mich gerade selber daran erinnere, dass ich sie wieder mal anschauen muss, ist "The Princess Bride". Ist eigentlich ein Märchen, eine Liebesgeschichte, ganz großartiger Film, wunderschön gespielt, unter anderem mit der Robin Wright, mit der ehemaligen Frau von Sean Penn. Cary Elwes spielt auch mit. Also wer nicht kennt, unbedingt anschauen.

 

H: Es gibt ja auch den Riesen, den Wrestler, der leider schon gestorben ist (Andre the Giant)  – schon lange Zeit. Und William Goldman, glaube ich, hat das Drehbuch geschrieben. Und auch den Roman in Wahrheit.

 

M: Ah, das weiß ich nicht. Ja, ein ganz großer. Auch um uns das Buch zu lesen, sehr spannend. Und einer, der für mich nicht fehlen darf, eigentlich ist es eine Trilogie, aber der erste spielt bekanntlich in Wien – ist „Before Sunrise“: Julie Delpy oder Julie Delpy, ich weiß nicht, wie man sie richtig ausspricht, Französisch oder...

 

B: Und Ethan Hawke?

 

M: Und Ethan Hawke.

 

H: Da kommt Hoffnung wieder auf.

 

B: Ja, ganz dunkel im Hinterkopf.

 

H: Okay. Richard Linklater.

 

M: Der erste ist bevor Sunrise. Der zweite Before Sunset und der dritte ist dann Before Midnight, genau von Linklater.

 

H: Der erste spielt in Wien, der zweite in Paris, oder? Der dritte?

 

M: Den dritten habe ich noch nicht gesehen. Den zweiten habe ich einmal gesehen und der erste ist halt auch gerade eben, weil er in Wien spielt. Das ist eine wunderschöne Geschichte, sehr schön inszeniert.

 

H: Was ich liebe: Wie man sich in Wien in solchen Filmen fortbewegen kann. Zeitsprünge kann man da machen.

 

M: Das war auch damals bei James Bond super. Da fährt man mit dem Fiaker von Schönbrunn direkt in die Innenstadt in einer Minute.

 

H: So macht man das, wenn man es kann. Leute, haben wir noch was zum Thema Liebe oder ist unsere ganze Liebe da jetzt in der Stunde drin?

 

M: Kannst du noch einen Film ergänzen?

 

B: Die ganze Zeit während ihr geredet habt, habe ich darüber nachgedacht, ob mir zumindest einer einfällt.

 

H: Babs, du hast doch eigentlich den Vorschlag gemacht mit dem Valentinstag.

 

B: Ich wollte ja nur eure Crushes hören. Das war alles nur Vorwand. Oh, nein! Mir fällt einer ein. Mir fällt einer ein. Ist ein bisschen gecheatet, weil ich an meinen eigenen Schatz denken musste. Wir haben vor gar nicht allzu langer Zeit gemeinsam, sind wir auf der Bühne gestanden und haben Cyrano de Bergerac gespielt. Also er war Cyrano, ich seine Roxanne.

 

H: Gott sei Dank nicht umgekehrt.

 

B: Ja, nicht umgekehrt. Wer mühsam gewesen, bis der Bart gestanden wäre. Nein, und da gibt es ja auch eine Verfilmung mit, ich weiß, ich weiß, sehr umstritten, aber trotzdem ein toller Schauspieler Gerard Depardieu. Und das hat mich sehr berührt damals. Ich kann mich noch erinnern. So, sein Cyrano hat mich sehr berührt.

 

M: Es gibt eine moderne Version, kennt ihr die mit Steve Martin? Roxanne, wo er auch so eine ganz spitze Nase hat.

 

B: Ja, stimmt.

 

M: Aus den 80ern.

 

H: Ja, und es gab noch, glaube ich, eine Neuverfilmung vor kurzem mit Peter …

 

B: Dinklage.

 

H: Genau, Game of Thrones, die heißt Cyrano, überraschenderweise. Und ich habe sie noch nicht gesehen, aber könnte mir vorstellen, dass es ganz gut ist, wenn er mitspielt. 

 

M: I drink and I know things. Peter Dinklage.

 

H: Wir haben jetzt auch noch ein Zitat aus Game of Thrones aufgegriffen. Sehr gut. Babs, also wir haben was über dich gelernt und über Cyrano an dieser Stelle. 

 

B: Und ich etwas über euch.

 

M: Die Liebe bleibt uns natürlich auch in den kommenden Folgen erhalten. In der kommenden werden die Oscars eine große Rolle spielen. Das heißt, wir werden uns eine ganze Folge lang den Oscars widmen. Wir werden in die Vergangenheit schauen, werden ein bisschen schauen, wer ist nominiert? Finden wir das gut? Finden wir es nicht gut? Was haben wir gesehen?

 

M: Und du hältst deine Oscar-Rede, hast du versprochen, oder?

 

M: Ich werde endlich meine Oscar-Rede halten.

 

H: Und wir machen wahrscheinlich auch einen Oscar-Game, oder? Wir schätzen mal vorab, weil die erscheint ja noch vor den Oscars.

 

B: Wir werden auf jeden Fall mal Tipps abgeben.

 

H: Wir steigen aus mit...

 

B: Liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe.

 

H: Und mit einer Szene aus einem unserer Valentinstagfilme. Dafür begeben wir uns in einen kleinen Buchladen in der Portobello Road 142 in Notting Hill, London. Wir schreiben das Jahr 1999 und Julia Roberts macht Hugh Grant ein Geständnis.

 

BUTTON NOTHING HILL

 

Der ganze Ruhm ist nichts wirklich Echtes, weißt du? Vergiss nicht. Ich bin auch nur ein Mädchen, das vor einem Jungen steht. Und ihn bittet es, zu lieben. Mach's gut.

 

 

 

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