Atomic Cafe - der Podcast für Pop Culture
The Atomic Cafe Podcast: In diesem Popkultur-Cafe dreht sich alles um Kino, TV, Bücher, Podcasts, Musik, das Showbiz, Celebrities, Skandale – und um all die wunderbaren Nerd-Dinge, mit denen wir dem tristen Alltag entfliehen. Oder, um es mit „Matrix“ zu sagen: Wir nehmen die blaue Pille. Always!
Contact: atomic.cafe.podcast@gmail.com
Atomic Cafe - der Podcast für Pop Culture
SPECIAL: Oscar Debriefing 2026 – Uppers & Downers | Atomic Cafe Podcast
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Die Oscars 2026 sind Geschichte. Wir liefern die Nachbesprechung, die ihr verdient. Gossip ... on!
Während Timothée Chalamet leer ausging, glänzte zumindest der Oscar-Abend mit Überraschungen und herrlich absurden Highlights. Von der emotionalen Dankesrede von Michael B. Jordan bis zur vielleicht wichtigsten Frage des Abends: Warum hat Pedro Pascal plötzlich keinen Schnurrbart mehr?!
Atomic-Cafe-Oscar-Debriefing:
🏆 Wir haben die Oscars analysiert – und unsere eigenen Tipps gleich mit beerdigt
😅 Zitatdes Abends: „Ich hatte zwei richtige Tipps. Vielleicht.“
🎥 Oscars live im Wiener Gartenbaukino – inklusive Bingo, Quiz & Frühstück
🧔 RIP Pedro Pascals Schnurrbart (1975–2026) er kam mit Schnauzer auf die Welt
🍔 Oscar-Gewinner gehen zu In-N-Out. Nur falls ihr dachtet, Hollywood sei fancy
🎤 Michael B. Jordan bedankt sich beim Publikum → selten, stark, sympathisch
🧠 Filmtheorie im Podcast?! Sure, let's talk „harmonische Dissonanz“
📉 Spoiler: Nicht mal die Hälfte der 10 nominierten besten Filme konnten ihre Produktionskosten einspielen
📺 Zukunft der Oscars: Bald auf YouTube – kürzer, schneller, memiger?
🦖 Ein T-Rex-Witz, der euch noch lange verfolgen wird
🎭 Zwischen Hochkultur und kompletter Eskalation – willkommen im Atomic Café
Ein Deep Dive zwischen Filmkritik, Nerd-Talk und gepflegtem Wahnsinn – so wie man es vom Atomic Café Podcast kennt.
BUTTONS:
„Dutton"-Button: „Yellowstone" TV-Serie (2018-2024) | Copyright: Paramount Global
"I Daut It"-Button: Youtube-Meme, Copyright: Idautit Official
„Blitzdings“-Button: „Men in Black“ (1997) R: Barry Sonnenfeld, Copyright: Sony Pictures
FINALE: Dustin Hoffmans Oscar-Rede für „Kramer vs. Kramer" (1980 - 52nd Annual Academy Awards®)
This is a "This Fox means Business Production“
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Hosted by Babs Kaudelka, Holger Potye & Michi Reichelt
Producer: Holger Potye / Showrunner: Momo
Photo: by Julia Rotter
Logo: by Favoritbüro
Exec Producer: Julia Rotter
Social Media Rep: Babs Kaudelka
Invisible Producer: Tim
Additional Sound Effects by FreeSoundsxx|Freesound_community from Pixabay & Wikimedia Commons | Host-Introducing Voice by ElevenLabs
Der Atomic Cafe Jingle ist eine gekürzte Version des Wahlkampfspots „Daisy“ aus dem Wahlkampf zwischen Lyndon B. Johnson vs. Barry Goldwater aus dem Jahr 1964. Copyright: Library of Congress
B: Preisfrage. Was haben Timothee Chalamet und ich gemeinsam?
M: Ihr habt beide keinen Bartwuchs.
B: Auch das? Wir sind beide …
H: Hoffentlich.
B: Wir sind beide die großen Verlierer der Oscars 2026. Der Timi-Boy wegen, naja schon wissen, Marty Supreme Zero Oscars und ich, weil ich in der Oscar-Folge, die wir aufgenommen haben, allermeisten danebengetippt habe. Ich glaube zwei Tipps passten.
H: Naja, ich glaube das ist wahrscheinlich sogar mehr als ich richtig hatte, Ich war ein Großmaul und hab dann komplett versagt. Aber ich find schön, dass du das Loser-Image auf dich nimmst.
B: Ich wollte einfach nur kurz gegen Timi-Boy ätzen.
M: Das merkt aber niemand zum Glück.
B: Aber tatsächlich, der Gewinner unseres Oscar-Quizzes ist dann am Ende des Tages.
H: Michi, dafür gibt’s Applaus.
M: Leider haben wir jetzt ein kurzes Special, weil ich hab eine Oscar-Rede vorbereitet. Wie jedes Jahr. Drei Stunden.
B: So wie Adrian Brody. Das war wegen total...
B: Aber boah, wir müssen noch unsere Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen.
M: Oh ja, richtig.
Hallo, ihr da draußen. Herzlich willkommen zum Atomic Cafe Oscar Deep Briefing Special.
Okay.
2026.
Genau.
M: Falls das irgendwann in vier Jahren hört, damit man auch genau weiß, wo man sich befindet, jetzt gerade. Ja, ich habe die Oscars live gesehen im Wiener Gartenbaukino. Großes Shoutout an dieser Stelle an das Gartenbaukino in Wien.
Großartige Veranstaltung, wer auch im nächsten Jahr Zeit hat, sich das zu geben, geht hin. Es war wirklich großartig mit Oscar Quiz, mit Oscar Statue, Foto zu machen, das ich übrigens vergessen habe dort. Mit Oscar-Tippspiel, mit Oscar Bingo, mit allem möglich mit Frühstück, mit Kaffee. Noch mal vielen Dank an das Wiener Gartenbaukino. Und dort durfte ich auch einen kleinen Preis mitnehmen, weil ich beim Gewinnspiel auch gar nicht so schlecht war. Und ich bedanke mich auch hier für zwei Kinogutscheine für das Gartenbau.
H: Ja, du bist jetzt sehr bescheiden. Du hattest 20 von 23... wie viel waren richtig?
M: Von 24 ausgerichtet.
*Klatschen*
H: Da hast du ja, glaube ich... Da hast du ja, glaube ich, besser getippt, als bei unseren Oscar-Tipps.
Aber viel besser.
Nein?
H: Okay, mir wäre das ja für dich …
BUTTON: 1 Million Dollar.
M: Sehr gerne. Du kannst es mir jederzeit auszahlen. Also ich nehme das auch jetzt noch. Ja, aber es war nicht nur im Gartenbaukino eine tolle Veranstaltung. Es war natürlich auch einiges los bei der tatsächlichen Ausstrahlung. Habt ihr es jetzt eigentlich durchgehalten? Habt ihr es ja auch live gesehen? Das habe ich euch noch gar nicht gefragt.
B: Nein, ich habe es nicht live gesehen. Ich habe mir nachher dann diverse Best-ofs und Zusammenfassungen angesehen.
M: Und du hast durchgehalten, Holger?
H: Ich war bis zwei Uhr morgens voll am Durchhalten. Und dann war ich voll am wegpennen.
M: Ja?
H: Genau, und hab dann am nächsten Morgen eigentlich die Ergebnisse angeschaut. Und war dann ganz froh, dass ich nicht gewettet hatte.
M: Gab's für euch irgendwie so die eine große Überraschung?
B: Ich hätte Sinners mehr Oscars gegönnt, muss ich ganz ehrlich sagen. Weil ich, wie ich eh schon auch letztens erwähnt hab, von "One Battle After Another" nicht so begeistert war wie viele andere.
fand ich auch einen wirklich sehr unterhaltsamen Film, das der jetzt keine Oscars gewonnen hat, wundert mich jetzt auch nicht wahnsinnig.
M: Ein sehr schöner Moment war, dass erstmals in der Geschichte der Oscars, der Oscar für die beste Kamera an eine Frau gegangen ist, nämlich an Autumn Durald Arkapaw, ich hoffe, ich spreche sie jetzt richtig aus für „Blood & Sinners“. Noch dazu an eine People of Color. Auch das zum ersten Mal. Und das war bei der Verleihung ein doppelt schöner Moment, die hat dann auch alle Frauen aufstehen lassen im Saal und hat gemeint,
das ist auch quasi für euch einer der bewegendsten Momente, um es jetzt ein bisschen theatralischer auszudrücken, was auch sehr stark war, waren die Standing Ovation für Michael B. Jordan. Also das sieht man auch selten, dass ein Hauptdarsteller so gefeiert wird, wie das bei ihm der Fall war, dass du wirklich gemerkt, der ganze Saal hat sie ihm gegönnt. Ja, so was.
H: Da kann man jetzt aber gleich dazu sagen Michael B. Jordan war der einzige - und das finde ich immer erstaunlich, gerade im Filmbiz ist das so – der sich beim Publikum bedankt hat in seiner Dankesrede. Das passiert nämlich nicht auf der Bühne dort normalerweise, die bedanken sich dann immer bei Familie, Gott und ihren Produzenten. Michael B. Jordan weiß ganz genau, dass das ganze Ding nur läuft, wenn es Publikum da ist und ihn liebt.
B: Ich fand es auch wahnsinnig sympathisch, ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt. Das Erste, was er gemacht hat, als er von der Verleihung raus war, er hat sich gleich mal einen In-N-Out-Burger reingezischt. Das fand ich sehr süß. Er ist mit seinem güldenden Oscar einfach zu In-N-Out-Burger und hat sich da einfach gemütlich. Ja, ja, das fand ich sehr sympathisch.
M: Das sagt aber dann einiges über das Essen dort aus, oder?
B: Ja, maybe. Weiß nicht, ob man von Krabbencocktail satt wird. I don't know.
M: Was war denn für euch so der Moment der Oscars? Also für dich in der Zusammenfassung, du hast es ja ein bisschen kompakt gehabt. Gab es da was, wo du gesagt hast, das war ein bisschen Gänsehaut?
B: Ein bisschen Gänsehaut. Ja, also, muss schon sagen, in dem Moment, wo Michael B, Jordan auf der Bühne gestanden ist, und einfach seine unglaublich ... also, ich will jetzt nicht sagen demütige, weil das ist vielleicht ein bisschen zu viel gesagt, aber einfach eine very humble Rede gehalten hat. Da hab ich mir gedacht: Ja, Junge, du hast Star-Format. Und ich fand natürlich auch die Rede von Jesse Buckley, die ausgezeichnet wurde als beste Hauptdarstellerin für Hamnet, fand ich auch sehr bewegend. Die ist ja relativ frisch Mutter geworden, so süß, wo sie ihrem Ehemann Tausend Küsse runtergeschickt hat und meinte, ich will noch 20.000 Babys mit dir. Das fand ich auch richtig nice. Es gab eine Reunion, Robert Downey Jr. und Captain America
M: Chris Evans
B: Chris Evans haben gemeinsam die Laudatio gehalten und was ich irgendwie richtig nice gefunden habe, Robert Downey Jr. ist vor die Kameras getreten in einem Super Outfit, das auch eine Meta-Ebene hatte, er hatte nämlich einen superfeinen grünen Anzug an und das war, glaube ich, eine Anspielung auf seine Rolle von Dr. Doom, in der demnächst zu sehen sein wird bei Avengers...
H: Du glaubst wirklich …?
B: Avengers-Doomsday.
H: Das ist so weit gedacht schon? Das ist alles Teil des Konzepts.
B: Ich glaub schon, ja. Er rennt ziemlich oft in den Dunkelgrün herum und das ist die Farbe der Figur.
H: Das könnte aber natürlich auch eine Vorschau auf St. Patrick’s Day gewesen sein.
B: Was sagt denn unser Marvel-Experte?
M: Also, muss gestehen, ich hab jetzt auch nicht daran gedacht, dass es in diese Richtung geht, aber für dich super.
B: Ja, mir hat's ein Grins...
M: Also, großes Kompliment von mir als Comic Nerd eigentlich.
B: Danke, mir hat ein Grinsen entlockt.
M: Ich glaube, ich war da zu sein in den Oscars und gar nicht so weit vorne wie du.
H: Er könnte aber auch demnächst den Green Goblin spielen eigentlich.
B: Vielleicht kommt das noch. Ich weiß es nicht.
M: Was da auch dazu gehört, nämlich Apropos Avengers bzw. Dooms Day. Louis Pullman war mit seinem Vater mit Bill Pullman.
B: Ja, genau.
M: Und die haben den besten Schnitt präsentiert und haben da auch ein bisschen herumgescherzt über zweite Teile, also Vater und Sohn, so ein bisschen darüber geredet, dass der zweite Teil ja manchmal sogar besser ist oder so genauso gut wie der erste Teil, aber vielleicht nicht immer hat auch da oder nicht ganz hat der Vater Bill Pullman dann gemeint. Außerdem hat der Louis ein bisschen herumgeschert, dass der Vater nämlich sehr enttäuscht sein muss, weil er nicht in die Finanz gegangen ist oder in die Wirtschaft.
B: Ich fand auch den musikalischen Auftritt der, also zugehörig zu Sinners fand ich richtig toll. Es wurden übrigens nur zwei Songs präsentiert, von Sinners und Golden aus K-Pop-Demon Hunters.
B; Genau.
H: Aber Sinners, da waren dann gefühlt 120 Leute auf der Bühne, dann bei dem Musikaufritt.
B: Ja und eine...
M: Das war wirklich großartig.
B: Eine großartige Ballett-Tänzerin, über die ich mich sehr gefreut habe. Und sie ist direkt von Timothys Nase herumgetanzt.
M: Das war übrigens ein Running Gag mit Opera und Ballett.
B: Ja.
M: Immer wieder mit so kleinen Spitzen Richtung Timothee Chalamet. Wie habt ihr die Moderation gefunden von Conan O‘Brian?
B: Ich weiß, es haben sich viele Leute darüber aufgeregt, dass die so brav waren. Ich fand sie amüsant.
M: Naja, brav. Er hat dann schon einmal gesagt, willkommen zurück im Theater „Ich habe den kleinsten Penis“ Und so quasi, das wird er sich jetzt nicht einverleiben mit diesem Namen.
H: Aber es war natürlich schon ein bisschen schwach, dass nicht einmal der Name Trump gefallen ist. Da sieht man schon auch die Gefälligkeit, die da Hollywood jetzt noch einmal dem Präsidenten entgegengebracht hat.
M: Muss es so direkt sein, findest du?
H: Ich finde es schade nicht in Zeiten, die echt direkt sind, dass man in der Sache auch direkt sein kann. Ich glaube, sie sind alle sehr vorsichtig gerade.
M: Ich fand auch diese eine Spitze, wie Conan gesagt hat, dass das erste Mal seit 2012, kein Brite, oder keine Britin nominiert ist als beste Schauspielerin oder bester Schauspieler, aber eine britische Spokesperson hat dann gemeint, aber wir verhaften zumindest unsere Pädophilen.
Ja, war natürlich auch ein bisschen in Richtung Epstein und wer natürlich auch seine Spitzen gegeben hat, war Jimmy Kimmel. Jimmy Kimmel wie er die Dokumentationen, also Kurzdokumentation und Langdokumentation präsentiert hat, hat unter anderem gemeint, es gibt Dokus, wo die Macher unter dem Einsatz ihres Lebens quasi ihren Film drehen und dann gibt es Dokus, wo man Schuhe im Weißen Haus probiert. Spitze Richtung „Melania“. Er hat auch gemeint am Anfang, es gibt Länder, eben da gibt es keine Meinungsfreiheit. Er darf nicht sagen, welche Länder es sind. Er sagt nur so viel, Nordkorea und CBS. Also das sind schon Meldungen, wo ich sage, da war es klar, wo es hingeht und das muss man sich trauen.
H: Javier Bardem hat auch relativ klar politisch sich geäußert. Das war tatsächlich für mich einer der wenigen klaren Punkte, wo dann jemand Stellung bezogen hat.
M: Er hat gesagt "No War" und "Free Palestine" am Anfang. Was sicher nicht gescriptet war. Das hätten sie wahrscheinlich nicht zulassen.
H: Was sicher auch nicht gescriptet war, was ich weniger lustig fand als die meisten, glaube ich, war Kieran Culkin, der auf Senn Penns Abwesenheit bezuggenommen hat, weil der schon bei der dritten Oscar bekommen und er war nicht anwesend. Und er hat aber eine schwierige Geschichte mit den Oscars an sich schon. Und Kieran hat dann irgendwie so gemeint, er hatte wohl was besseres zu tun oder so. Ich weiß es gar nicht genau.
M: Nein, der hat einfach nur gesagt, er wollte oder konnte nicht kommen. Genau. Und ist gegangen von der Bühne.
H: Da hätte man natürlich auch nur dazu sagen können, dass der gerade in der Ukraine war. Der war in Kiev.
B: Weil er eine Doku glaube ich drehte.
H: Genau. Man muss jetzt dazu sagen, Penn ist damit der erst vierte Schauspieler glaube ich, der drei Oscars hat, also in die höchste Riege gestiegen ist. Da haben wir noch Daniel Day-Lewis, Walter Brennan und Jack Nicholson und jetzt Penn.
M: Und da muss ich mich korrigieren zu meiner Aussage in der letzten Folgen. Da habe ich ihm gemeint, "Daniel Day-Lewis ist der einzige, der drei Oscars hat." Nein, stimmt nicht, der einzige Hauptdarsteller. Also der einzige Schauspieler, der als Hauptdarsteller drei Oscars gewonnen hat.
B: Aber Sean Penn, hast du als einziger Richtig getippt, Michi, von uns?
M: Ja, weil ich ihn wirklich, wirklich unfassbar großartig fand in One Battle After Another.
H: Man kann jetzt noch etwas sagen zur Reise, die der Oscar macht, weil ab 2029 werden die Oscars exklusiv auf YouTube übertragen werden. Das heißt, bis 2028, und das ist dann mit die genaue hundertste Oscar-Verleihung, ist es noch bei ABC. Und dann geht es ganz in Richtung YouTube und da werden sie wahrscheinlich auch strukturell was verändern müssen. Das heißt, das Ganze wird kürzer werden und launiger und ganz viele kurze Videos auf Social Media.
M: Da hat auch Conan dazwischen gemeint, es wird sich nichts änd …. und wurde abgeschnitten, es wurde eine YouTube-Werbung eingespielt. Dann hat er gesagt, okay, das war jetzt eine Ausnahme, es wird sich weiter nichts ä... nächste YouTube Werbung.
H: Und das finde ich war schon sich ziemlich gut, weil ich glaube, Conan würde sogar für YouTube schon perfekt funktionieren. Also der ist schon in dem Zeitalter super angekommen.
M: Das stimmt.
H: Conan O’Brian könnte das direkt weiter moderieren.
M: Aber was ich nirgends gelesen habe, nirgends gesehen habe, und ihr habt das auch noch nicht erwähnt, was das eigentlich, na ja die eigentliche Sensation der Oscars war, haben wir noch nicht besprochen.
B: Und was du meinst, dass Matty Supreme leer ausgegangen ist?
M: Nein, du, erzähl mir mehr davon. Das hab gar nicht gewusst. –
B: Du hast es gibt mich zu erzählen.
M: Nein, viel, viel wichtiger, bedeutender und hat einen Impact, glaub ich, auf "Years to come", wie es so schön heißt. Pedro Pascal kam ohne Schnurrbad auf die Bühne, gemeinsam mit Sigourney Weaver. Sie kam auch ohne Schnurrbrt, da sind wir wieder bei Bartwuchs. Nein, Pedro Pascal, der in keinem Film ... Ihr wisst, ich hab es stark krtitisiert, dass er als Reed Richards in Fantastic Four seinen Pedro Pascal Schnurrbart trägt, hat keinen Schnurrbart mehr.
B: Jetzt fällt mir ein. Ja, also ich habe auch zweimal hinschauen müssen, muss ich sagen. Aber das war auch so ein Moment. Michi, du hast da sicher auch sehr gegrinst. Das war auch so ein schöner Deep Cut irgendwie, als er mit Sigourney Weaver auf der Bühne stand und unten im Publikum hat Kate Hudson Grogu gekrault.
H: Stimmt, da gab es einen Zwischenschnitt.
B: Ja genau, Sigourney Weaver hat gesagt, was hat sie gesagt?
M: Get away from him, you bitch! Ja genau. Zitat Alien.
B: Ja, war ein schöner, ein schönes Crossover, weil Zitat aus Alien wie du richtig gesagt hast. Und Sigourney Weaver ist ja im neuen Mandalorian und Grogu Film drin.
M: Aber hast du das in der Zusammenfassung doch gesehen, was danach Conan gesagt hat zu Grogu?
B: Nein, habe ich nicht gesehen. Was?
M: Dann kam Conan auf die Bühne und hat gemeint, es ist wahnsinnig grausam, ein Wesen bei einer Oscarverleihung oder einer Award-Verleihung dabei sein zu lassen, das nicht klatschen kann. Er hat gesagt: Clap, Grogu, Clap! Und er hat natürlich die Arme vorne nicht zusammengebracht. Und da hat Conan gemeint, das ist wirklich furchtbar.
B: Das erinnert mich ein wenig an einen meiner zugegebenmaßen Lieblingswitze.
H: Du erzählst jetzt einen Witz, Babs?
B: Ja.
H: Und der geht so … Babs erzählt deinen Witz.
B: Also, trifft sich der Michi und ein T-Rex. Und der Michi sagt zum T-Rex, "If you're happy and you know it, clap your hands."
H: Ich kann unsere Oscar-Nachbesprechung heute direkt aufwerten mit einem Beweisfoto von Pedro Pascal's Schnurrbart aus dem Jahr 2017.
M: Oh, Holger hat ein Foto mit Pedro Pascal.
B: Oh mein Gott, habt ihr das gesehen gerade? Wow, okay.
M: Da warst du noch ein paar Jahre jünger.
H: Ja, da war ich noch ein paar Jahre jünger und Pedro auch.
B: Ein fescher junger Mann mit einem Schnauzbart und links daneben Pedro Pascal.
H: Sehr lustig, Babs.
B: Was? warst du sehr gut.
M: Aber dieses Foto müssen wir jetzt auf Social Media posten.
H: Das müssen wir auf Social Media posten, stimmt. Wer eine gute Gelegenheit. Was mir noch zu den Oscars aufgefallen ist und das fand ich ganz spannend, ich bin jetzt wieder mal auf der finanztechnischen Seite. Es gab von den nominierten Filmen, für den besten Film, da haben glaube ich genau vier tatsächlich die Kohle eingespielt, die sie gekostet haben oder mehr. Sentimental Value hat es eingespielt. Zum Beispiel One Battle After Another, der dann der beste Film war, hat es nicht eingespielt.
B: Wirklich? Überrascht mich.
H: F1 ist noch immer unklar, weil man Apple als Streamer und wie man das abrechnet, das ist noch nicht klar. Sinners hat es dann tatsächlich eingespielt, oder Blood & Sinners wie er bei uns heißt. Aber das fand ich schon interessant, dass nur vier von zehn das tatsächlich geschafft haben. Und "One Battle After Another" und "Sinners" waren beide Warner Bros. Filme. Damit sind wir wieder mal bei Warner, die seit dem Kinojahr 2025 in einen Streak haben, also einen Lauf, die mit sechs Filmen über 40 Millionen Dollar am Startwochenende eröffnet haben. "Minecraft, Sinners, Final Destination, F1, Superman und Weapons" haben alle über 40 Millionen $ eröffnet. Muss man sagen, erstaunlich, ganz erstaunlich, was die …
M: Und was man an dieser Stelle auch erwähnen kann, ist, dass Netflix eigentlich ziemlich erfolgreich war. Also Frankenstein hat ja ordentlich abgeräumt bei den technischen Oscars und Kpop-Demon Hunters hat als bester Animationsfilm und mit dem besten Song Golden, was ja nicht so wirklich überraschend war, aber auch abgeräumt sozusagen, also sprich Netflix kann auf einiger Mal etwas
H: Babs ist skeptisch.
B: Nein, das ist halt einfach nicht meins.
M: Golden?
B: Nein. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Das sagt nichts über die Qualität des Songs, bitte.
M: Ich wünsche mir eine Golden-Fortsetzung mit Timothee Chalamet, Babs Lieblingsfilm.
B: Ich darf dazu tanzen im Hintergrund. Im Tütü.
H: Du darfst Ballett tanzen im Hintergrund.
B: Das wird dann wie das, könnt ihr euch erinnern, Was war denn das? Das war Fantasia, oder? Dieser Disney-Movie mit dem Nilpferd im Tütü. Das bin dann ich.
M: Ist das ist nicht diese Traumsequenz aus Dumbo? Also, Dumbo, wo er auf Drogen quasi ist. Und dann...
B: Was? Dumbo on Drugs?
M: Ja, oder dann sind es die Elefanten, die da tanzen. Stimmt, das ist nicht das Nilpferd im Tütü.
H: Okay, es ist Zeit, dass wir alles wieder löschen, weil Dumbo auf … niemand gesagt hier im Podcast. Kann nicht sein. Ich hab noch einen...
B: Wer sind sie?
H: Sehr gut. Ich hab noch einen wissenschaftlichen Hintergrund zu den Oscars, den ich dieses Mal spannend fand und zwar meiner Meinung nach hätte Blood & Sinners bester Film werden müssen.
M: Weil er dir am besten gefallen hat, oder?
H: Na, er hat tatsächlich nach einem Kunstprinzip, das man harmonische Dissonanz nennt, war es einzige Film, der dort angekommen ist. Und zwar harmonische Dissonanz spielt mit Gegensätzen, die sich am Ende des Tages ergänzen und so dem Ganzen Tiefe verleihen. Und da gibt es zum Beispiel einen Kontext gerade im Film-Business, und zwar 1994 war so ein Jahr. Er war eines der besten Kinojahre, da haben vier von fünf Filmen, die für den Oscar nominiert waren, diese harmonische Dissonanz erreicht: Pulp Fiction. Er war brutal, aber lustig. Dann hatten wir The Shawshank Redemption, also Die Verurteilten. Der war düster, aber immer mit diesem Funken Hoffnungdabei und dann hat man Forrest Gump, der naiv, aber gleichzeitig weise war und wir hatten Four Weddings and a Funeral, also Vier Hochzeiten und ein Todesfall, der war cringe und irgendwie unbeholfen, aber herzlich und warm. So, die haben mit diesen Gegensätzen gearbeitet. Und jetzt schauen wir uns die Oscars 2026 an, da hast du Marty Supreme, da hat das du einen Hustler, den man nicht lieben kann, das war wirklich, also er hat super gespielt, keine Frage, aber der Hauptcharakter war nicht liebenswert.
M: Das war ein Film, wo alle eigentlich ********, wenn man sagen kann im Podcast.
H: One Battle after Another – unerbittlich düster und trostlos, aber nicht wirklich mit dem Uplifting Moment?
M: Naja, ohja, das ist der Vater der ganze...
H: Du darfst aber jetzt nicht spoilern, Michi.
B: Spoilerferkel.
M: Gibt es irgendjemanden, der ihn noch nicht gesehen hat? Der ihn sehen will? Ah, du Holger.
H: Ja, ich habe ihn noch nicht gesehen.
B: Ich auch nicht.
H: Gibt es irgendjemanden, der ihn gesehen hat, außer dir?
M: Liebe Hörerinnen und Hörer, ich werde diesen Podcast jetzt alleine weiter machen.
B: Der wartet auf mich heute zu Hause, wenn ich nach Hause komme, zum Anschauen.
H: Ah ja?
M: Gut, ich finde schon, dass der eine harmonische Dissonanz hat.
H: Und ich muss jetzt sagen, zum Beispiel Frankenstein, da finde ich, der hat Kälte im Film mit Tiefe verwechselt, mit emotionaler. Hat für mich nicht funktioniert. Bugonia, zwei weirde Charaktere, die niemand mag, das sind wir wieder bei WTF cares. Und jetzt komme ich noch zu einem Schlussargument Sinners, oder Blood & Sinners. Da hattest du Gospel und Gore. Und du hast Brotherhood und Brutalität. Also du hast Familie und gleichzeitig das kulturelle Vampirding, blutsaugende Ausbeuter in Zeiten der Rassentrennung in den USA. Also das hat einfach viel mehr an Gesamtpackage mit gehabt.
B: Aber wenn wir jetzt gerade so viel über Blood & Sinners oder Sinners sprechen, würde ich gerne noch kurz einen Einwurf beisteuern. Und zwar als Atomic-Café-Spoke-Person für die große Horror-Film-Fan-Gemeinde. Ja, also wir sind, glaube ich, sehr, sehr happy mit dem Outcome der Oscars.
*Applaus*
M: Ich nenne den Holger nur mehr Benjamin. Benjamin Button.
H: Sehr gut. Ich hab noch einen Fun-Fact zu den Oscars, den ich spannend fand. Und zwar, es gibt ja, ich nenne zwei Namen, Polymarket und Kalshi, sagen die euch was?
B: Noch einmal was?
H: Polymarket und Kalshi.
M: Diese Sendung enthält Produktplatzierungen.
H: Ja, tatsächlich sind das, und das ist ganz spannend, Glücksspiel ist ja auch verboten in Amerika in ganz vielen Bundesstaaten. Das sind tatsächlich Wettplattformen, die sich aber "Prediction Markets" nennen und damit den Wettgesetzen entgehen. Und du kannst dort auf alles setzen. Also du kannst dort sowohl auf klassische Sport-Events setzen, als auch auf TV-Events, Games und du kannst auch auf Nachrichten setzen. Also du kannst zum Beispiel darauf setzen: Wird Donald Trump Iran angreifen? Und dann gibt's da Prozent-Wahrscheinlichkeit und ich meine, in Zeiten wie diesen trau ich es Donald zu, der dann sieht, wieviel Prozent da steht und denkt, ich kann noch abcashen und greife an.
M: Mhm, Grönland zum Beispiel.
H: Genau, es gibt aber auch die Frage: Wird Jesus Christus 2027 zurückkehren ,zum Beispiel? Du kannst drauf setzen und tatsächlich ist die Quote bei 4% in Amerika, die Ja sagen. Er wird 2027 zurückkehren. Polymarket und Kalshi generieren damit unglaublich viel Kohle. ich habe mir das angeschaut, weil ich kurz überlegt habe, ob ich wetten sollte bei den Oscars und mir die beiden Dinger angeschaut habe und da bin ich draufgekommen – die sind in Deutschland und Österreich nicht erlaubt.
M: Oh!
B: Pardauz.
H: Du darfst nicht wetten. Und jetzt kommt der Gag an der Geschichte, jetzt kommt noch einmal ein Twist und zwar: Sie sind zwar in Österreich in einer Grauzone, eigentlich nicht erlaubt. Aber wenn du spielst und gewinnst, dann musst du in Österreich den Gewinn versteuern.
B: Überraschend.
H: Das ist wirklich ….
B: Austria in a nutshell.
H: Großartig. Aber und da sagen Sie halt, dass Polymarket eben total spannend wird für ganz viele Produktionen auch Film- und TV-Produktion oder TV-Shows, weil die einfach unglaublich viel Kohle gemacht haben, die sie irgendwo investieren müssen, um Dinge auch zu pushen und da dem TV-Biz das Werbegeld ausgeht, könnten das ganz spannende Alternativen werden.
B: Nein, ich finde, Sie könnten das Atomic Café sponsern.
H: Das stimmt, das könnten Sie auch sponsoren. Wäre ein Ansatz.
B: Also Burschen. Geht schon, gemma. Ahso, die anderen zwei Burschen.
M: Weil du Jesus erwähnt hast, bin ich ganz woanders kurz. Tom Walek hat in seinem, glaube ich, neuen Programm, kurz erwähnt als Mikromann, dass er ein Paar gefragt hat, ein älteres Paar, wie der Sohn von Maria und Josef heißt? Und sie hat gesagt, das war ja damals so üblich, dass man den Sohn genannt hat wie den Vater. Also auch Josef. Josef II. wird das gewesen sein. So viel zu Österreich in der Nutshell. Austria in a nutshell.
B: Oder wie war das? Nein, nein, nein, nein. Das kann ich jetzt nicht machen.
H: Das geht sicher.
B: Nein, das kann ich jetzt nicht machen.
H: Hast du ihn?
B: Ja, ich habe ihn.
H: Aber du kannst uns einmal ablösen in Sachen Peinlichkeit.
M: Miss Behave.
B: Ja, Miss Behave Michi, du kannst mir dabei sicher helfen. Das Original-Zitat von Big Lebowski mit Jesus.
M: Don't … with the Jesus.
Jesus. You said it, man. Nobody fucks with the Jesus.
B: Das war's?
M: Ahso.
H: You said it, man.
M: Okay. Das hätte damals gepasst, Holger, zu deiner Erzählung von den ... was war das, Evangelium des Thomas, glaub ich, mit den ...
H: "Young Jesus"?
M: "Young Jesus"? "Don't you ffff this book with the Jesus."
H: Stimmt. Hat noch jemand, was du den Oscars beizusteuern, ich hab noch einen Funfact, dann wär ich ...
M: Das hast du vorhin gesagt, dass du noch einen hast.
H: Ja, das ich sage immer.
M: Ich hoffe, du hast noch einen.
B: Ganz viel Liebe geht raus an Otto Walkes mit: Einen hab ich noch!
M: Einen spannenden Funfact.
H: Michael B. Jordan war auch der erste Oscar-Gewinner – den Gag hab ich aus "The Rest is Entertainment" Podcast – dessen Nachname ein Land ist.
M: Jordanien, oder was? Jordan?
H:Okay, wer war denn der erste Oscar-Gewinner, dessen Vorname wiederum ein Land ist?
B: Cuba Gooding Jr.
M: Oh!
H: Oh!
B: Yes, Bitches!
BUTTON: Tja, ob das gerade genauso bei euch ist, I doubt it.
H: In diesem Sinne, wenn ihr nichts mehr hinzuzufügen habt, würde ich aus diesem Oscar-Debriefing rausgehen mit der Oscar-Rede von Dustin Hoffman für Kramer vs. Kramer.
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