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Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 9. April 2026.

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Prognose für Wien. Polleninformation für Wien vom 9. April 2026. Sehr hohe Belastungen durch Birkenpollen. Aufgrund der Witterungsbedingungen wird für einen Großteil der zweiten Wochenhälfte weiterhin mit intensiven Belastungen durch Pollenflug gerechnet. Einzig die für Freitag erwarteten Niederschläge können kurzfristig für eine Entlastung sorgen. Hauptverantwortlich für die aktuellen Belastungen ist der Pollen der Birke, die im Stadtgebiet und in den Naherholungsgebieten rund um Wien verbreitet in Vollblüte steht. Wir befinden uns weiterhin in der Phase der Spitzenbelastungen, die nur am Freitag durch den Regen kurzzeitig unterbunden werden. Neben der Birke erreichen auch andere Vertreter der Birkengewächse, wie Hainbuche oder Hopfenbuche, die Blühbereitschaft und können durch Kreuzreaktionen für zusätzliche Belastungen sorgen, da die Allergene dieser Pflanzen jenen der Birke strukturell sehr ähnlich sind. Die Eschenpollensaison hat ihren Höhepunkt in Wien bereits überschritten. Es sind daher nur noch geringe Pollenkonzentrationen in der Umgebungsluft zu erwarten. Dafür erreichen in Wien erste Platanen die Blühbereitschaft und können für Belastungen sorgen. Im Umfeld von großen Populationen, wie zum Beispiel entlang vom Platanenalleen, kann es ab kommender Woche zu intensiven Platanenpollenflug und den damit einhergehenden Belastungen kommen. An thermisch begünstigten Standorten wie geschützten Innenhöfen oder Parkanlagen stehen vereinzelt bereits erste Gräser in Blüte. Dabei handelt es sich um sehr lokal begrenzte Vorkommen, die derzeit nur im direkten Umfeld für geringe Belastungen sorgen können. Die Prognosedaten für die Gräserpollensaison deuten momentan auf ein Erreichen der Blühbereitschaft Anfang Mai hin. Diese Daten sind zu Beginn der Saison noch mit größeren Unsicherheiten behaftet und gewinnen im Laufe der Zeit an Präzision. Zusätzlich zu den genannten Pollentypen sind auch Ahorn, Eibe, Pappel-, Sauergräser und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Belastungen aus.