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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 9. April 2026.

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Prognose für Vorarlberg. Polleninformationen für Vorarlberg vom 9. April 2026. Wechselhaftes Wetter und schwankende Belastungen. In den kommenden Tagen werden sich Sonne und Regen in Vorarlberg abwechseln. In den sonnigen Phasen müssen Allergikerinnen mit einer hohen Belastung rechnen. Am Freitagnachmittag sorgen erste Regenfälle für etwas Entlastung. Am Samstag wird es wieder sonnig und warm. Sobald die Kätzchen der Birke abgetrocknet sind, wird auch der Pollenflug wieder an Fahrt gewinnen. Von Sonntagnachmittag bis in die kommende Woche hinein soll es regnerisch werden. Diese Niederschläge werden die Pollenfreisetzung behindern und die Luft von Pollen reinwaschen. Die Birkenblüte dauert im Ländle an, wobei bereits erste Spitzenbelastungen erreicht wurden. Da die Birken in Vorarlberg dieses Jahr besonders viele Kätzchen tragen und diese noch ein hohes Potenzial zur Pollenfreisetzung besitzen, hat die Blüte noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. Auch die Hainbuchen, die ebenfalls zu den Birkengewächsen zählen, stäuben und sorgen für eine verstärkte Belastung. Da Birke, Erle, Hasel und Hainbuche nah verwandt sind, können bei sensibilisierten Personen Kreuzreaktionen auftreten. In den Tallagen hat die Esche ihren Blühhöhepunkt bereits überschritten. In höheren Lagst sie jedoch weiterhin das Potenzial, Pollen freizusetzen. Dichte Bestände sollten von Allergiker innen, die auf dieses Ölbaumgewächs sensibilisiert sind, gemieden werden. Auch die Phosythier ist ein Ölbaumgewächs. Da sie von Insekten bestäubt wird, produziert sie jedoch geringere Pollenmengen als die Esche, sodass Belastungen nur im direkten Umfeld dieses gelb blühenden Frühlingsboten auftreten. Auch Pappeln und Weiden blühen weiterhin, jedoch nimmt die Zahl der abgeblühten Exemplare stetig zu. In Parks und Siedlungsgebieten stehen einzelne Platanen kurz vor der Blüte. Von diesen Frühstatern gehen lokal erste Belastungen für sensibilisierte Personen aus. An klimatisch begünstigten Standorten wurden vereinzelt schon blühende Gräser und Sauergräser gesichtet. In deren Umfeld können erste Belastungen bei sensibilisierten Allergiker innen auftreten. Neben den bereits genannten Pollentypen sind auch Ahorn, Eiben, Eichen, Lerchen- und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von innen geht jedoch nur ein sehr geringes Potenzial für allergische Reaktionen aus.