Insider PollenPodcast

Prognose für Österreich. Polleninformation für Österreich vom 26. Mai 2026.

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Prognose für Österreich. Polleninformation für Österreich vom 26. Mai 2026. Spitzenbelastung durch Gräserpollen. Das sonnige und sommerliche Wetter wird auch in den kommenden Tagen anhalten. Lediglich am Mittwoch kann es im Westen und Süden des Landes zu Niederschlägen kommen, die die Belastung jedoch nur kurzfristig verringern werden. Allergiker punktInnen müssen also auch in den kommenden Tagen mit hohen Belastungen durch Gräserpollen rechnen. Denn in den Niederungen befinden wir uns bereits in der Hauptbelastungsphase dieser Saison. Eine Vielzahl an Gräsern, darunter Glatthafer, Mäusegerste, Rispen, Kneu-, Fuchsschwanz, Weidelgras und Trespen sorgt aktuell für die gemessenen Pollenkonzentrationen. Im Wiesenbereich sind auch zusätzliche Belastungen durch Ampfer und Wegericht möglich. Mit zunehmender Höhe nehmen die zu erwartenden Belastungen zwar ab, aber auch dort sind AllergikerInnen mittlerweile nicht mehr gefeit und müssen mit mäßigen Beschwerden rechnen. In diesen Lagen sorgt diese Woche noch die grünen Erle für relevanten Pollenflug. Dieser kann bei Personen, die auf die Pollen anderer Erlenarten sensibilisiert sind, aber auch bei solchen, die auf andere Birkengewächse mit allergischen Beschwerden reagieren, zu Beschwerden führen. Im Osten und Süden des Landes müssen Personen, die auf die Pollen der Ölbaumgewächse sensibilisiert sind, eventuell mit geringen Pollenkonzentrationen des Ölbaums Olive in der Luft rechnen. Die Lindenblüte ist in vollem Gange. Da die Blüten dieser Pflanze auf Insektenbestäubung angepasst sind, sind sie generell eher selten in der Luft zu finden. Allerdings kann ihr Blütenduft bei empfindlichen Personen die Atemwege reizen. In höheren Lagen befinden sich auch noch Pollen der Nadelbäume in der Luft. Diese werden von den dort noch in Blüte stehenden Legföhren freigesetzt. Aus allergologischer Sicht ist diese aber nur wenig relevant. In unseren Luftproben sind außerdem immer mehr Pilzsporen enthalten, die bei Allergiker Pintoinen zu Beschwerden führen können. Neben den genannten Pollentypen sind derzeit auch Brennnesselgewächse, Doldenblütler, Holunder, Rubinie, Sauergräser, Schmetterlingsblütler, Spiersträucher, Walnuss- und Zypressengewächse im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.