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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 11. Juni 2026.

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Prognose für Vorarlberg. Polleninformation für Vorarlberg vom 11. Juni 2026. Ab Samstag kehrt die Sonne zurück und bringt den Pollenflug wieder in Schwung. Donnerstags und freitags kann es in Vorarlberg regnen. Der Regen verringert die Pollenbelastung. Ab Samstag bessert sich die Wetterlage. Und es bleibt bis in die kommende Woche hinein stabil, sonnig und trocken. Bei diesen Wetterbedingungen wird der Pollenflug wieder an Schwung gewinnen, sodass mäßige bis hohe Belastungen erreicht werden können. Das Massenstäuben der frühblühenden Gräser hat im Mai für einige Belastungsspitzen gesorgt und wurde durch den Regen beendet. In den höheren Lagen Vorarlbergs ist die Gräserblüte in vollem Gange. Mit dem für Samstag prognostizierten sonnigen Wetter wird sich der Belastungsschwerpunkt aus den Niederungen hierher verschieben. Bei passender Windrichtung können Gräserpollen aus den Bergregionen in die Täler verfrachtet werden und dort für Belastungen sorgen. Die Maht und Beweidung der Almen kann die Pollenlast lokal etwas senken. Die höchste allergische Belastung durch Gräserpollen tritt in den frühen Vormittagsstunden auf und hält anschließend bis in die späten Abendstunden an. Zusätzlich blühen Brennnessel, Wegerich und Ampfer, wodurch sich die Pollenbelastung weiter erhöhen kann. Die Grünerle blüht weiterhin in ihrem über 1000 Meter Seehöhe liegenden Verbreitungsgebiet. Sobald die Regenfälle abklingen, wird der Schwerpunkt der Belastungen hier liegen. Durch Ferntransport kann ihr Pollen bei passenden Windströmungen in die Talagen gelangen. Für Menschen, die gegenüber Birkengewächsen sensibilisiert sind, sind die Pollen der Grünerle besonders relevant, da Kreuzreaktionen auftreten können. In den Siedlungsgebieten hat sich zu den blühenden Linden nun auch die Edelkastanie gesellt. Sie kommt in Vorarlberg nur angepflanzt vor und kann in ihrem Umfeld bei Personen, die auf Buchen oder Birkengewächse sensibilisiert sind, Kreuzreaktionen hervorrufen. Die Pilzsporen gewinnen für Allergikerinnen nun an Bedeutung. Erste, für Allergiker relevante Mengen sind bereits in der Luft. Besonders nach Regen setzen Pilze vermehrt Sporen frei. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Kiefern, Fichten, Doldenblütlern, Holunder, Schmetterlingsblütlern, Heckenkirschen und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.