Insider PollenPodcast
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Prognose für Tirol. Polleninformation für Tirol vom 10. Juli 2026.
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Prognose für Tirol. Polleninformation für Tirol vom 10. Juli 2026. Gräserpollensaison geht in Tirol allmählich zurück. Höhere Lagen bleiben der Schwerpunkt der Pollenbelastung. In den kommenden Tagen setzt sich das warme und überwiegend trockene Wetter in Tirol fort, auch wenn vereinzelt Regenschauer auftreten können. Während die Gräserpollenkonzentrationen in den Tallagen und mittleren Höhenlagen weiter zurückgehen, sollten Allergikerinnen insbesondere in höheren Lagen weiterhin vorsichtig sein, da die Gräserpollensaison dort noch anhält. Gräser bleiben der dominierende Allergenepollentyp in Tirol. In den tieferen Tallagen gehen die Gräserpollenkonzentrationen weiter zurück, da die Blüte vieler Gräserarten allmählich zu Ende geht. Ein ähnlicher rückläufiger Trend zeigt sich inzwischen auch in mittleren Höhenlagen, wobei lokal weiterhin mäßige allergene Belastungen auftreten können. Oberhalb von 1500 Metern Seehöhe ist die Gräserpollensaison dagegen weiterhin in vollem Gange. Dort werden nach wie vor mäßige Pollenkonzentrationen registriert, insbesondere auf Wiesen, Weiden und anderen grasreichen Flächen, wo die Pollenproduktion weiterhin hoch ist. Personen, die in diesen Gebieten Freizeitaktivitäten planen, sollten daher weiterhin mit Allergiebeschwerden rechnen. Auch Wegerich- und Ampherpollen sind weiterhin in der Luft vorhanden. Obwohl diese Pollentypen meist in geringeren Konzentrationen auftreten als Gräserpollen, können sie die Beschwerden bei empfindlichen Personen während der Gräserpollensaison zusätzlich verstärken. Geringe Mengen an Edelkastanienpollen werden weiterhin nachgewiesen. In Tirol kommt die Edelkastanie hauptsächlich in Parks und Gärten vor. Da sie überwiegend von Insekten bestäubt wird, verbleibt der Großteil ihres Pollens in der Nähe der blühenden Bäume. Obwohl Edelkastanienpollen nur eine geringe allergene Relevanz besitzen, wurden Kreuzreaktionen mit Birkenpollen beschrieben. Bei entsprechend sensibilisierten Personen können daher vereinzelt Beschwerden auftreten. Darüber hinaus werden unter anderem Pollen von Kiefer, Zypressengewächsen, Linde, Brennnessel und Sauergräzer nachgewiesen. Diese Pollentypen besitzen nur eine geringe allergene Relevanz. Die Konzentrationen von Pilzporen in der Luft bleiben in weiten Teilen Tierrols im mäßigen bis hohen Bereich. Regenphasen und die damit verbundene erhöhte Luftfeuchtigkeit fördern das Wachstum von Pilzen und die Bildung von Soren. Personen, die empfindlich auf Pilzporen reagieren, können daher insbesondere nach Regenfällen verstärkt Beschwerden entwickeln. Das warme und überwiegend trockene Wetter wird die Pollenfreisetzung in den kommenden Tagen weiterhin begünstigen. Vereinzelte Regenschauer können die Pollenkonzentrationen zwar kurzfristig reduzieren, sorgen jedoch meist nur vorübergehend für Entlastung. Durch die höhenabhängige Entwicklung der Gräserpollensaison ist die Pollenbelastung in höheren Lagen derzeit häufig stärker als in vielen Tallagen. AllergikerInnen sollten dies bei der Planung von Outdoor-Aktivitäten berücksichtigen.