Insider PollenPodcast
Insider-Informationen zum Pollenflug in Österreich. Wissenswertes über Pollenflug, Pollenallergie und den Einfluss von Luftschadstoffen auf Pollenallergiker! Wir informieren kostenlos, wissenschaftlich fundiert und ohne kommerzielle Interessen. Viel Spaß beim Hören unserer Podcasts!
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Prognose für Österreich. Polleninformation für Österreich vom 16. Juli 2026.
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Prognose für Österreich. Polleninformation für Österreich vom 16. Juli 2026. Gräserpollen und Pilzporn sorgen für allergische Belastungen. Das Wetter zeigt sich übers Wochenende eher wechselhaft, wodurch die Belastung durch Pollen tendenziell reduziert wird. Fallweiser Regen fördert jedoch die Pilzspornproduktion. Nach Regenfällen ist daher mit einem erhöhten Pilzsporngehalt in der Luft zu rechnen. Bei Gewittern ist besondere Vorsicht geboten. Durch die Gewitteraktivität platzen Pollenkörner auf, wodurch die Gefahr eines sogenannten Gewitterastmas besteht. Hauptverantwortlich für allergische Beschwerden sind weiterhin die Pollenkörner der Süßgräser. Die Hauptblüte der Gräser hat sich mittlerweile von den offenen Grünflächen in die Wälder sowie in die Nähe von Flussläufen verlagert. Dort sind, obwohl die Hauptbelastungsphase der Gräserpollensaison ihren Höhepunkt bereits überschritten hat, weiterhin mäßige bis hohe Belastungen möglich. Entlang von Weges oder Straßenrändern ist mit zusätzlichen Belastungen durch Ampfer-, Fuchsschwanzgewächse und Wegericht zu rechnen. An klimatisch besonders begünstigten Standorten wurden bereits erste blühende Vertreter des Beifußes gesichtet. Damit wird lokal bereits jetzt die Kräuterpollensaison eingeläutet. Bis die Pflanzen flächendeckend blühen, wird es vermutlich noch bis Ende Juli dauern. Lokal kann es jedoch bereits zu geringen allergischen Belastungen kommen. Neben den Gräsern sorgen inzwischen auch die Pilzsporen für mäßige bis hohe Belastungen in der Umgebungsluft. Besonders nach Regenfällen müssen Personen, die auf Pilzsporen sensibilisiert sind, mit intensiven Belastungen rechnen. Neben den bereits erwähnten Pollentypen sind derzeit auch Pollen von Bienenweide, Brennnesselgewächsen, Edelkastanie, Liguster, Rhododendron, Sauergräßern, Schmetterlingsblütlern, Weinreben und Zypressengewächsen im Pollenspektrum vertreten. Von ihnen geht jedoch nur ein sehr geringes allergenes Potenzial aus.