MACH ES EINFACH by Ben Ouattara
WISSEN ist nicht MACHT , MACHEN IST MACHT
MACH ES EINFACH und mach es EINFACH
MACH ES EINFACH by Ben Ouattara
GEDULD VS NEUGIER
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
🔗KOMM JETZT IN DIE MACH ES EINFACH ARENA
Du kennst das Gefühl: Du willst die Zukunft jetzt haben. Den jetzigen Moment willst du nicht. Er soll schneller vorbeigehen.
Das ist Ungeduld. Du erträgst, was gerade ist – bis du endlich hast, was du willst.
Aber was wäre, wenn du das komplett umdrehst? und Geduld in Neugier vewandelst. darum geht es ind er Heutigen Episode
☀️ Warum Ungeduld bedeutet, dass du den jetzigen Moment ablehnst
☀️ Warum du nicht jeden Tag das Gleiche machst – auch wenn es sich so anfühlt
☀️ Der Unterschied zwischen Routine und Loop
☀️ Amateur sein. Anfänger sein. Liebhaber. Jeden Tag neu.
☀️ Neugier als Werkzeug – statt Geduld als Last
☀️ Und warum du selbst beim Thema Geduld neugierig sein kannst
Das ist keine Theorie. Das ist ein Mindset, das du trainieren kannst.
👉🏾 [Link zur Mach es einfach Arena]
Wissen ist nicht Macht Nur Machen ist Macht.
Also MACH ES einfach & mach es EINFACH
Ben
Mach es einfach und Sei es einfach
►►► INSTAGRAM: @ben0uattara
►►► YOUTUBE: @ouattaraben
Geduld. Ich werde mal heute über das Thema Geduld sprechen, weil, weißt du, das ist ein Thema, was uns alle unser komplettes Leben lang so begleitet und begleiten wird. Und manche Leute können sehr gut damit umgehen oder haben überhaupt kein Thema damit, und bei anderen ist das ein extrem großes Problem, eine Herausforderung, eine Challenge. Und manchmal ist es auch so in einem Bereich, weißt du, so hast du das Gefühl, da hast du gar kein Problem damit, aber in anderen Bereichen plötzlich kommt dieses Thema Geduld auf. Oder auch in manchen Phasen, weißt du, vor allem, wenn du am Anfang stehst mit etwas, oder wenn du ein großes Bedürfnis hast, danach eine bestimmte Situation zu verändern, dann kommt dieses Thema Geduld. Und weißt du, Geduld ist oder Ungeduld im Prinzip ist, ich will die Zukunft jetzt schon haben und den jetzigen Moment will ich nicht. Der jetzige Moment soll schneller vorbeigehen. Also, so diese Unfähigkeit, das zu ertragen, deswegen, so ne, ertragen, erdulden, das heißt, ich gehe und dulde. Geduld. Das heißt, ich mache jeden Tag, ne, mache ich das jetzt und muss halt einfach so all das Negative, was gerade in mir hochkommt, all das, was ich gerade ablehne, was ich nicht haben möchte, und getrennt zu sein von dem, was ich haben möchte, diese interne Spaltung, dieses Gefühl, das muss ich dulden, das muss ich ertragen. Ja, solange bis dieser Moment vorüber ist und ich endlich das habe, was ich haben will, oder endlich das nicht mehr da ist, was ich nicht haben will. Weil es ist immer ein Weg von oder hinzu. Und der Weg ist sozusagen das, was ich ertragen muss. Und da muss ich halt Geduld aufbringen. Und weißt du, jeder muss da für sich individuell reingehen, weil jeder hat natürlich eine ganz andere Definition in sich, Bewertungen, Glaubenssätze, Art und Weise zu denken über die jetzige Situation. Aber weißt du, ich mag es, so Worte an sich mal zu betrachten und auch nochmal so eine andere Perspektive draufzulegen, weißt du, weil ich habe für mich, jedes Mal, wenn ich das Gefühl habe, ich muss geduldig sein, merke ich, hier ist gerade eine falsche Herangehensweise. So, ich probiere immer wieder neue Dinge. Ich versuche, weißt du, so, ein Anfänger zu sein, ein Amateur zu sein in bestimmten Bereichen. Aber wenn ich zu lange etwas mache, was ich schon kann, was ich schon verstehe, dann manchmal verfalle ich in so Routinen und merke gar nicht, dass ich in einem Loop gefangen bin und gar nicht mehr frische Ideen habe, neu denke, kreativ bin und deswegen, sondern immer wieder mal neu anzusetzen, was Neues, eine neue Herausforderung, ein neues Hobby, irgendwas, Neues zu lernen, an einen neuen Ort zu gehen, neue Leute kennenlernen, etwas Neues ausprobieren, etwas, wo du scheitern könntest, ne? Und da ja, vor allen Dingen, wenn man etwas wirklich will oder ne, etwas super interessant findet, dann kann es auch oft auftauchen. Und zum Beispiel, jetzt gerade habe ich eine neue Plattform gelauncht, so Circle, ein neues, die mache es einfach Arena. Ich habe etwas Neues gerade kreiert und ich habe auch gemerkt, okay, so viele Leute, so die ich eingeladen habe, sind jetzt noch nicht so aktiv in dieser neuen Plattform. Ich schicke Voice-Notes an Leute, die reinkommen und okay, so viele antworten jetzt nicht. Und dann kann man auch schon so teilweise frustriert werden, ungeduldig werden, ah, warum klappt das nicht? Und dann irgendwie sagen, komm, dann scheiß drauf, das, was ich vorgemacht habe, klappt besser, dann mache ich das Alte wieder und so und ich wusste doch, dass das nicht klappt. Und weißt du, diese voreiligen Schlüssel, diese Energien, diese Emotionen, diese Gedanken, die hochkommen. Und weißt du, ich habe diese Gedanken auch und die kommen hoch. Und das Wichtige ist, sie zu betrachten. Sie zu betrachten, sie zu sehen. Und dann gehe ich in die interne Arena, betrachte das, sage mal, okay, was stimmt, was stimmt nicht, inwiefern. Und hier ist ein Mindset. Es sind viele Dinge, die ich über die Jahre natürlich an mir, meiner eigenen Persönlichkeit und so herausgefunden habe und damit arbeite ich. Aber ich sage für mich selbst, ich bin nicht geduldig, sondern neugierig. Weil, weißt du, wenn du etwas nicht kannst, das ist oft diese Gefahr mit diesem Wissen. Weißt du? Ich sage ja, Wissen es nicht macht, nur machen es macht. Also mach es einfach, mach es einfach. Das heißt, so, während du machst, findest du raus, ob das, was du glaubst, was du weißt, eigentlich wirklich stimmt. Du findest eigentlich raus, was funktioniert und was nicht funktioniert im Allgemeinen, aber vor allen Dingen, was für dich funktioniert oder nicht funktioniert. Deswegen, weißt du, wenn du hier sitzt und zwei Jahre lang irgendwas studierst, aber es nie ausprobiert hast, dann weißt du gar nichts, bis du es gemacht hast. Und während du machst, da fängt doch das Lernen wirklich an. Hier findest du doch Neues raus. Hier lernst du doch zu verstehen, wie es wirklich funktioniert. Und dieses Thema Geduld, das kann doch nur existieren, wenn du das Gefühl hast, du machst das Gleiche wieder und wieder und wieder und wieder. Und ja, ich habe jetzt angefangen mit Training oder ja, ich mache halt dieses Marketingding, man muss halt geduldig sein, ich gehe da jetzt raus. Und manche Leute sind zum Beispiel im Vertrieb und sagen, ich gehe halt raus, ne, und ich muss halt jeden Tag spreche ich halt zehn Leute an oder ich rufe halt die Kunden an oder ach, Quise oder ich mache Social Media, ich poste da und na, mit der Zeit, mit Geduld, wenn man dann halt. Was ist das denn für eine Herangehensweise? Diese Herangehensweise dahinter steckt, ich mache jeden Tag das Gleiche und ich muss noch lange genug am Ball bleiben und dann klappt es irgendwann schon. Und das heißt also, du bist in einem Loop. Aber das ist eine Illusion. Das ist der Grund, warum ich jeden Tag, vor allen Dingen, wenn ich mit etwas Neuem starte, journal ich, ich schreibe immer auf. Erstens, natürlich entscheide ich, als wer ich da rausgehe. Und ich gehe raus als Amateur. Weißt du, ein Amateur, das Wort Amateur kommt ja aus dem Französischen, heißt ja Aime. Emme heißt Liebhaben. Ein Amateur ist ein Liebhaber. Jemand, der etwas macht, weil er es liebt. Verdient kein Geld damit, aber bist du ein Amateur oder ein Anfänger, du fängst ja nicht mit etwas an, wo du kein Interesse hast. Deswegen ist oft ein Amateur-Fußballspieler, ist jemand, der macht einfach, weil er das spielt, der spielt einfach, weil er spielen will. Nicht, weil er jetzt damit erfolgreich werden will oder berühmt sein will oder Geld machen will, er macht das, weil er das liebt. Und ein Amateur ist am Anfang. Und am Anfang, du bist du wie ein Kind, was neugierig in die Welt rausgeht und Dinge entdeckt. Aber irgendwann, wenn du zum Beispiel etwas lange machst, dann kommt die Routine rein, dann ist es ja, ja, kenne ich schon, komm. Und dann wiederholst du dasselbe wieder und wieder und wieder und wieder. Es ist nie das Gleiche. Kein Tag ist gleich. Kein Kundengespräch ist gleich, kein Video, was du kreierst, ist gleich. Keine Handlung, die du in deinem Business umsetzt, ist gleich. Es kommt dir nur so vor. Wir optimieren Prozesse am Punnels hier, Automatisierung, dann kommt KI dazu und so weiter und so fort. Und es kreiert die Illusion, als ob es sich wiederholt. Und dann fängst du an, ein Roboter zu werden. Und deswegen bist du abgetrennt von deinen Emotionen, von der Energie. Und dann fängt es an, langweilig zu werden. Und dann musst du es ertragen und dann musst du es erdulden und dann brauchst du Geduld. Du kannst dich jeden Tag mit einer Person treffen. Ihr könnt zu Abendessen mit deiner Familie, ob das dein Businesspartner ist, deine Kunden sind. Es ist nie das Gleiche. Aber wenn es dir vorkommt, das wäre es immer gleich, ist es, weil du nicht aufmerksam bist, weil du gar nicht merkst, was gerade neu ist.
SPEAKER_00Kein Sonnenuntergang ist gleich. Kein Sonnenaufgang ist gleich. Kinder gucken in den Himmel und sehen Wolken und sehen, wow, Magie, Erwachsene sagen, ja, ja, Wolken.
SPEAKER_01Und dieser Teil in uns, der neugierig ist, der aufmerksam ist auf das Neue, der trägt so viel Energie.
SPEAKER_00Diese Lebendigkeit. Das ist auch für mich eine Einstellung, die ich praktiziere.
SPEAKER_01Bewusst. Ich sage, ich gehe da raus und ich werde bewusst darauf achten, was heute alles neu war. Deswegen sage ich Neugier. Neugier, Enthusiasmus, Kleinigkeiten. Dieses Gespräch war ein bisschen anders als das Gespräch davor. Warum kommen die Leute jetzt nicht in diese neue Plattformen rein? Was könnte ich machen, was könnte ich anpassen, was könnte ich kreieren? Wie könnte ich das noch interessanter gestalten? Neugier. Weißt du? Anstatt Frustration. Weißt du, das Problem ist? Die Reise ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel. Die Version von dir, die das hat und das kann, was du können willst, ist durch jeden einzelnen Schritt diese Version geworden. Jeder einzelne Tag, an dem du die Sache machst, kreiert einen Bruchteil der Version von dir, die du am Ende bist. Wenn du jetzt gerade neu anfängst und bist im Gym und sagst, ich kann es kaum erwarten, dass ich irgendwann endlich abgenommen habe und jeder Tag für dich musst du ertragen und erdulden, bis du endlich dieses Ziel angekommen hast, dann wirst du jeden Tag im Gym hassen. Aber die Version von, weißt du, diese Menschen, die es lieben zu trainieren, haben nicht dieses Gefühl, ich muss da jetzt durch. Leute, die es lieben, mit ihren Kunden eine Interaktion zu haben, haben nicht das Gefühl, ah, jetzt muss ich wieder in so ein Verkaufsgespräch, jetzt muss ich wieder ein Video hochladen auf Instagram und keinen Bock drauf, aber ich mach's jetzt einfach mit Geduld, dann habe ich dann irgendwann endlich mehr Follower. Weißt du, das ist alles so dieses, dieses, ich muss das jetzt gerade ertragen, auf das ich keinen Bock habe, damit ich endlich das haben kann, was.
SPEAKER_00Aber das ist eine Einstellung. Das ist eine Einstellung.
SPEAKER_01Und wenn du das betrachtest und wirklich hinschaust, wirst du sehen, wie jeden Tag etwas Neues da war, was du gar nicht siehst. Ein Geschenk liegt da. Das heißt Nummer eins, potenzielle Möglichkeiten, etwas zu verbessern, etwas anzupassen, etwas neu zu gestalten, etwas interessanter zu gestalten. Für dich und für andere. Weil das ist auch wieder das Ding, was ich meine. Wenn du etwas lernst, Wissen ist nicht Macht. Nur Machen es Macht. Aber während du es machst, bekommst du mehr Wissen über die Sache. Du bekommst mehr Wissen über dich selbst. Vielleicht ist das, was du gelernt hast, wie du es machen solltest, das, was andere dir gesagt haben, nicht das, was für dich funktioniert. Nicht das, was in deinem Markt funktioniert. Vielleicht funktioniert es, aber es macht dir keinen Spaß und deswegen machst du es weniger und deswegen funktioniert es nicht. Aber wenn du das anpasst, macht es mehr Spaß. Kostet vielleicht mehr Energie, ist vielleicht unpraktisch für andere, aber vielleicht brauchst du das. Vielleicht brauchst du mehr Humor, vielleicht brauchst du mehr Kreativität, vielleicht passt das mehr zu dir. Es gibt so viel, was dir auffallen kann, wenn du neugierig bist.
SPEAKER_00Ich habe keine Geduld. Ich bin neugierig. Geduld lebt für mich in einer Welt, wo ich das ablehne, was jetzt gerade da ist. Ich starte mit etwas Neuem und ich bin neugierig.
SPEAKER_01Ich bin ein Anfänger, ich bin ein Amateur, ich bin ein Kind in dem Bereich. Alles ist aufregend. Ich gehe in jedes Gespräch rein, als ob das das Erste wäre. Das ist die Energie. Und wenn ich dann plötzlich merke, wie, weil das ist ja teilweise passiert das ja unbewusst, catche ich mich dabei. Wie ich denke so, jetzt habe ich das jetzt im Mais so, bringt doch sowieso nichts, bla bla bla bla. Catche ich mich. Das ist das Wichtige, sich dabei zu erwischen. Weil sonst kann es schnell eine Abplatzspirale haben. Und deswegen habe ich Routinen. Morgens, mittags, abends, ich habe bestimmte Tools, die ich für mich nutze, wo ich sage, okay, Moment mal ganz kurz, hier passiert etwas im Außen, lass mich mal nach innen gehen. Und dann merke ich, dass das im Außen im Innen passiert ist. Wow, da habe ich wieder irgendwelche Gedanken gehabt. Boah, da ist diese, diese, da, diese Situation, die Person hat das gesagt und auf einmal ist in mir ein Film abgelaufen, den ich gar nicht gemerkt habe. Und das hat mich jetzt in diese Energie gebracht. Alles klar, ich flippte es wieder. Ich habe das schon so oft gemacht, dass es leicht geht. Aber am Anfang war das nicht so leicht. Ich musste das erstmal erkennen, ich musste es erstmal sehen. Deswegen habe ich angefangen, bestimmte Worte umzuändern, bestimmte Systeme anzupassen. Wie gehe ich am besten damit um? Ich bin zum Beispiel nicht cool. Das ist auch so eine Sache, sondern ich habe bestimmte Worte, habe ich mir angeguckt. Jemand, der cool ist, gelassen ist. Das sind oft nicht Leute, die sich wegen Kleinigkeiten, also dieses Enthusiasmus kreieren können für Kleinigkeiten. Leute, die cool sind, sind so, ja, ist doch alles cool. Ich mach mich doch jetzt nicht hier. Für mich ist cool sein, kalt. Nicht emotional. Cool ist für mich nicht ein Ziel. Ich will nicht cool sein. Manchmal mache ich Sachen so boah, voll aufgeregt und so, ey, komm doch mal runter, bleib doch mal cool, ey. Warum bist du immer so, warum bist du immer so enthusiastisch? Warum kannst du dich wegen so Kleinigkeiten, so freuen und so, ach, ist doch voll lächerlich, ist doch peinlich, bleib doch mal cool. Aber Leute, die cool sind, sind oft einfach abgetrennt von ihren Emotionen. Bewegen sich langsam, schlafen fast allen. Ich bin nicht cool. Ich bin heiß, ich bin die Sonne, ich bin Feuer, ich bin ein Kind. Ich bin kein Erwachsener. Ich bin nicht erwachsen. Ich jeden Tag wachse ich. Ich habe nicht aufgehört zu wachsen. Ich bin nicht in einem Loop gefangen. Ich habe nie in meinem Leben zweimal dasselbe Training gemacht. Wenn ich im Gym reinkomme, ist alles eine Kleinigkeit. Wie kann ich hier was lernen? Hier ist eine Person. Wie ist die Atmosphäre? Ich sehe gar nicht, was um mich herum ist, wenn ich das Gefühl habe, schon wieder ein Tag bei der Arbeit, schon wieder ein Ding, schon wieder ein Call, schon wieder ein. Jeder Moment ist da, es ist neu. Mir kann jemand eine Frage zum hundertsten Mal in einem Coaching gestellt haben und ich bin neugierig. Oh, die Person ist anders. Die Frage werde ich anders beantworten als beim letzten Mal. Ich passe mich nur mein Gegenüber an. Hm, was ist eine neue Perspektive auf diese selbe Frage, die mir vorher nicht aufgefallen ist? Immer wieder bin ich neugierig. Und in dem Moment gibt es keine Routine, es gibt kein Langweile, es gibt kein, habe ich doch schon mal gesagt, habe ich doch schon mal gemacht, immer wieder das Gleiche. Das existiert nicht.
SPEAKER_00Das ist ein Mindset. Das ist ein Programm, was du installieren kannst.
SPEAKER_01Wenn du auf diese Art und Weise auf die Realität guckst, bist du immer im Jetzt. Oder du bist halt wie dieser Film, ne, in diesem Film täglich grüßt das Murmeltier. Wo dieser Mann, der erlebt denselben Tag wieder und wieder und wieder und wieder und nichts ändert sich. Und er wird verrückt. Und er kann auch nicht daraus. Er versucht sich umzubringen auf alle mögliche Art und er wird immer wieder geboren. Und er ist immer wieder am selben Tag gefangen. Bis er irgendwann annimmt, alles klar, auch wenn der Tag gleich ist. Ich kann jeden Tag etwas Neues erleben. Er ist in einer Stadt mit denselben Leuten und jeder Tag ist gleich. Und trotzdem lebt er jeden Tag etwas Neues. Und viele Menschen sind nicht in einem Tag gefangen, aber es ist so, als wären sie in einem Tag gefangen. Als wäre es ein Loop. Jeder Tag das gleiche. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Business, dieselben Leute, dieselben Orte, dieselben Gedanken, dieselben Emotionen, selber alles. Und dann ist es langweilig. Und dann ist braucht Geduld.
SPEAKER_00Jeder Moment ist neu. Und wenn du das sehen kannst, diese Neugier, diesen Enthusiasmus, dieses in den kleinsten Sachen.
SPEAKER_01Da brauchst du kein Entertainment. Brauchst du keine Ablenkungen. Weil jeder Moment magisch ist. Das ist unglaublich. Wenn du wirklich da drin bist. Ich hab das so. Ich habe auch damals so Sachen gehört, sowieso, ah, lebe im Jetzt, nur im jetzigen Moment sein. Ich dachte, ich hätte das verstanden, aber wenn man da wirklich drin ist, das ist faszinierend. Und weißt du, was das Interessante ist? Vor allen Dingen, wenn es darum geht, wissen es nicht macht, nur Machen es macht, ne? Jedes Mal, wenn ich etwas mache, und wenn ich mit diesem Blickwinkel da drauf schaue, ne? Was habe ich noch nicht gesehen? Was habe ich noch nicht erkannt? Wie könnte man das anders betrachten? Was kann ich mitnehmen? Auch wenn es nur eine Kleinigkeit, ich finde immer etwas, jeden Tag. Jeden Tag. Und es geht ja nicht nur um verbessern. Weißt du?
SPEAKER_00So dieses Neugierig ist irgendwas anderes. Du kannst jeden Tag, ne?
SPEAKER_01Etwas, sagen wir, ne? Eine Person. Was fällt dir auf heute, was dir gestern nicht aufgefallen hat? An dieser Person. Das kannst du ewig spielen, dieses Spiel. Du wirst immer was anderes finden, sehen, was dir vorhin nicht aufgefallen ist. An dir selbst. An dir selbst. Sogar, ne? Ich garantiere, wenn du das jetzt machst, dein Körper. Guck mal, ob dir etwas an deinem Körper auffällt, was dir vorher noch nicht aufgefallen ist. Den Körper, den du hast, in dem du geboren bist. Guck mal. Du wirst etwas sehen, du wirst etwas finden, was dir vorher noch nicht aufgefallen ist.
SPEAKER_00Kannst du etwas hören, jetzt gerade. Was dir vorne nicht aufgefallen ist. Sag mal ganz kurz still. Was hörst du? Es gibt immer etwas. Sei neugierig.
SPEAKER_01Und du brauchst keine Geduld mehr. Wenn du mir jetzt sagst, ja, wenn ich aber probiert, jetzt neugierig zu sein, aber da muss ich schon Geduld aufbringen, weil so schnell geht das nicht. Dann. Sei mal neugierig, was das Thema Geduld angeht. Was fällt dir bei diesem Thema noch mehr auf? Boah, was und was ist dir noch aufgefallen? Und was noch?
SPEAKER_00Das ist ein interessanter Flip. Probier das mal aus.