Gleichklang - Ein Podcast
Gleichklang ist ein Podcast von drei Freundinnen – Elina, Nivan Evin und Nena.
Wir sprechen miteinander über das Leben, wie es ist: widersprüchlich, beweglich, im Wandel.
Unsere Gespräche entstehen aus echten Erfahrungen.
Wir teilen Gedanken, Zweifel, Erkenntnisse und Fragen, die uns im Alltag begegnen – in Freundschaften, in der persönlichen Entwicklung und im Umgang mit uns selbst.
Es geht nicht darum, Antworten zu liefern, sondern Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Nicht darum, etwas zu erklären, sondern gemeinsam hinzuschauen.
Gleichklang ist kein Podcast mit Antworten.
Sondern ein Raum zum Zuhören, Nachspüren und Mitgehen.
Für Menschen, die spüren, dass Entwicklung kein Ziel ist, sondern ein Prozess.
Gleichklang - Ein Podcast
Was, wenn du mehr bist als dein Körper?
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In dieser Folge wagen wir uns an ein großes Thema: unseren Glauben. Sind wir nur ein denkender, sprechender Fleischklumpen – oder steckt mehr in uns? Wir erzählen, wie wir mit Kirche, Gott und Glaubenssystemen aufgewachsen sind, wo wir hinterfragt und wo wir gezweifelt haben.
Wir teilen sehr persönliche Erfahrungen – von Hellsehen über Reinkarnation bis zu Besuchen bei der Heilerin – und sprechen darüber, warum unsere Gesellschaft so oft an Fakten festhält, statt Gefühl und Intuition Raum zu geben.
Am Ende geht es nicht darum, wer recht hat. Es geht darum, den eigenen Weg zu spüren – denn wie wir sagen: kein Weg wurde je geredet, er muss gegangen werden.
Herzlich willkommen zum Podcast Gleichklang. Folgenummer. Werden wir dann sehen. Und heute wollen wir uns. Es steht in den Sternen. Es steht in den Sternen, ja. Heute wollen wir uns dem Thema. Ich traue mich gar nicht, das so zu benennen. Das schaut schon so eine Färbung, das Wort Glauben, beschäftigen mit unserem Glauben. Woran glauben wir? Was verbindet uns darin? Wie haben wir dahin gefunden? Was bedeutet es überhaupt für uns?
SPEAKER_02Genau. Und bevor du gleich wieder abschaltest, weil du mit dem Wort Glauben Kirche verbindest oder dass wir dich gleich missionieren wollen, halte inne. Wir wollen im Grunde klären, ob wir ein menschlicher Fleischklopf sind und mehr nicht, oder ob es darüber hinaus noch etwas gibt außer unseren Körper. Genau.
SPEAKER_01So sieht's aus. Und Nivan Ewin? Sind wir nur ein Fleischklopf oder sind wir mehr als das? Woran glaubst du?
SPEAKER_00Ich gebe den Redeball direkt weiter. Du musst erstmal warm werden. Ja. Okay. Und Nena?
SPEAKER_01Ich bin. Nein, wir sind, ich glaube daran, dass wir mehr sind als nur ein Fleischklops, der auf der Erde wandelt und ja, ein denkender entsprechender Fleischklops sind. Genau. Nee, ich glaube, dass da ja viel mehr ist, ein größeres Bewusstsein, an das wir angebunden sind. Manche Menschen nennen es Gott, manche Universum. Ich glaube, es gibt viele Worte dafür und ich glaube auch, dass es ein ganz individueller Weg ist, sich damit zu beschäftigen und vielleicht ein Wort, Begriffe zu finden, mit denen du arbeiten kannst. Ich glaube, das Wort Gott hat mich richtig lange richtig krass getriggert, da ging gar nichts. Ja, das erstmal so als erste Aussage. Und Elina, was mit dir?
SPEAKER_02Bist du denn christlich aufgewachsen, Nena? Nicht direkt. Oder was hat dich geprägt? Was hat dich geprägt, dass du jetzt denkst, nee, wir sind mehr als ein Christopher.
SPEAKER_01Ich bin nicht dezidiert christlich aufgewachsen, aber meine Oma, mit der, die mich mehr oder weniger erzogen hat, die bezeichnet sie schon als Christin. Die ist auf jeden Fall für sich in ihrem Glaubenssystem gläubig, aber ich denke, dass wir alle christlich geprägt sind, weil wir in Deutschland aufgewachsen sind und es ist einfach ein christlich geprägtes Land ist und es quasi in die Wiege gelegt wird, wie man so sagt. Ja, und mein Weg dahin ist schon auch auf eine Art natürlich über die Kirche gegangen. Ich war halt da, musste da immer mal wieder hingehen, als ich wurde auch konfirmiert, hatte Religionsunterricht in der Schule, so diese klassischen Eckpfeiler, würde ich sagen. Aber mich hat eher so das Hinterfragen angetrieben, weil ich eben nichts mit dem Wort Gott anfangen konnte und die Kirche so als Institution eher abgelehnt habe. Es hat eher sehr viel Widerstand und, würde ich schon auch sagen, Wut ausgelöst. Von Anfang an? Ich glaube, erst war es einfach diffus, also es war einfach so eine Irritation. Diese Rituale, mit denen konnte ich nichts anfangen, dieses Zusammenaufstehen, Lied runterleiern, Hände falten, beten. Das war einfach so ein. Und was soll ich es jetzt machen? Also, ich konnte mich damit einfach nicht connecten. Es hat nichts in mir ausgelöst, was mich zu irgendeinem Gott hätte führen soll. Ich habe es einfach nicht verstanden, was das sein soll. Ja, jetzt habe ich den Faden verloren.
SPEAKER_00Ich bin bei dezidiert auch eingeblieben. Was heißt denn dezidiert? Was meinst du? Hast du nicht gesagt, ich bin nicht dezidiert christlich aufgewachsen.
SPEAKER_01Es war jetzt nicht so, dass meine Familie so war, wir sind Christen und wir gehen in die Kirche und wir sind gläubig. Also es dezidiert sowas wie dedicated? Sowas Bestimmtes, so was, da ist so eine Überschrift und unter der läuft. Das habe ich eher als passiven Einfluss erlebt.
SPEAKER_02Naja, gut, in der Kirche sagt man ja auch, dass man mehr ist als der Körper und da gibt es halt einen Gott und es gibt Himmel und Hölle und dann kommt man entweder in das eine oder das andere. Ist ja im Grunde per se die Frage, ob wir nur menschliche Körper sind, damit nicht geklärt, wenn es um Christentum geht. Wie hast du denn weitergedacht? Also, wie ist das Konzept Himmel, Hölle, Weiterleben für dich passig, oder nicht?
SPEAKER_01Wenn ich da jetzt nochmal sozusagen in meine Biografie gucke, würde ich sagen, ja, dass ich mit den Konzepten auch nichts anfangen konnte. Ich finde schon, diese Bilder sind ja sehr mächtig und durch so Medien und so weiter wird es ja eh sehr stark auch gefüttert, so dieses Glaubenssystem. Aber ja, hat mich jetzt keine, hat mich jetzt nicht so, als Nene hat mich das jetzt nicht so angesprochen und mitgenommen. Ich bin da, glaube ich, eher im Unterricht in der Schule hängen geblieben, auch an Philosophen, die eben diese Konzepte hinterfragt haben. Das hat mich eher weiter auf den Weg geführt. Ich habe auch Germanistik dann studiert, für eine kurze Zeit Literaturwissenschaft und dann bin ich zur Religionswissenschaft gekommen. Genau, und da ging es ganz viel darum, was für Konzepte gibt es, jetzt auch nicht nur im christlichen Kontext, sondern auch in Indien hat mich immer sehr oder eine Zeit lang sehr fasziniert. Da habe ich mich auch mit Buddhismus und Islam und so weiter auseinandergesetzt. Und genau bin eher über diesen theoretischen Weg da so hingekommen, immer wieder zu gucken, was liegt denn, was gibt es denn für so Glaubensbilder. Aber ich habe auf dem Weg erstmal nichts gefunden, was mich persönlich abgeholt hat. Es war schon eher nur ein Draufschauen, vergleichen, ja, so ein Theoretisieren halt. Natürlich gibt es dann immer was, was dann doch was auslöst und es gibt dann schon so, gab es schon so Begegnungsmomente, wo ich dann dachte, wow, fasziniert mich irgendwie total und da kann ich voll mitgehen. Genau, aber es waren eher so die Religionssysteme an sich, die ich mir halt angeguckt habe.
SPEAKER_00Bist du da überall so reingegangen in der Hoffnung etwas zu finden, was dich berührt? Oder was war deine Suche?
SPEAKER_01Ja, gute Frage. Ich glaube, es war nicht bewusst. Also ich war jetzt nicht bewusst, ich suche etwas und ich muss alles durchkennen, es zu finden, aber scheint ja schon ein Antrieb gewesen zu sein.
SPEAKER_00Fandst du einfach spannend, halt, wie andere Menschen leben und denken und fühlen.
SPEAKER_01Es war eher eine Suche vielleicht nach Bedeutung im Leben. Also was ist denn etwas, was dem eine Bedeutung gibt? Ich war jetzt nicht in der Schule, dass ich dachte, oh, ich will jetzt BWL studieren und viel Geld verdienen. Das hat mich halt einfach nicht motiviert. Also natürlich finde ich das geil, Geld zu haben. Fand ich auch früher cool. Also ja, das ist jetzt nicht die Frage, aber das hat nie gereicht. Prestige oder Geld hat einfach nie als Motivation für mich genügt, um einen Weg weiterzugehen. Und so die Sinnsuche, Bedeutung suche. Ja, wie kann ich meinem Leben, meinem Alltag, meinem Erleben, wie was hat für mich Bedeutung oder was kann dem Bedeutung geben? Das war schon eher das, was mich da weiter bewegt hat.
SPEAKER_02Das ist ja auch schon ein starker Antrieb. Ja, offensichtlich, sonst wäre ich nicht da, wo ich heute bin, mich zu bewegen. Das reden wir gleich noch, wo du heute bist. Vielleicht fragen wir erstmal Niva Nevin, ob sie in einem Glauben aufgewachsen ist. Ich glaube, nämlich, glauben, glaube ich, dass das schon ein starker Motivator sein kann, sich auf dem Weg zu begeben. Also ein starker Rahmen, aus dem man erstmal ausbrechen möchte, vielleicht. Du meinst etwas Gegebenes.
SPEAKER_00Also wenn du in etwas reingeboren bist, quasi.
SPEAKER_01Ja, dass du dir so denkst, fucking shit, was ist das? Es muss doch mehr geben, als das. Ja, genau, und das zu hinterfragen. Gehe ich mit, gehe ich.
SPEAKER_00Als Lehre. Also mehr als in keine Glaubenstruktur geboren zu werden, quasi.
SPEAKER_02Ja, ich glaube schon.
SPEAKER_00Ja, dann ist es schon mal da, ne? Diese Themen, die dich dann anregen, irgendwie ja so reingelegt.
SPEAKER_02Es ist ja schon mal da, die Auseinandersetzung. Die Auseinandersetzung mit Gott und mit Glaube und mit Himmel, Hölle oder was auch immer. Oder du hast ja einen ganz anderen Glauben, lieber Nevin. Oder hast einen anderen Rahmen bekommen, sagen wir es mal so.
SPEAKER_00Bei mir war es so, also wir sind oder meine Familie sind alle Viten. Aber ich bin nicht so richtig gläubig aufgewachsen. Also es war immer so ein Ding, was gesagt wurde. Wir sind das, aber ich habe nichts Praktizierendes quasi erfahren oder sehen dürfen, wie jemand in meiner Familie glaubt. Ich war ein sehr neugieriges Kind, also ich habe schon auch viele Fragen gestellt. Auch meine Mama gefragt, glaubst du an Gott? Also es waren schon Themen, die mich sehr beschäftigt haben. Meine Mama meinte immer, dass sie mir nicht sagen, also sie hat nicht weder Ja noch Nein gesagt und meinte, sie möchte das so für mich offenhalten, dass ich da selber dasselbe rausfinde. Und ich war schon als Kind sehr viel im Gespräch mit der Idee von Gott, die ich damals in mir hatte. Würde aber jetzt sagen, dass es schon ein Bild von einem richtenden Gott war. Gar nicht, dass ich das bewusst so gedacht habe, aber ich habe halt viel mit Gott quasi kommuniziert und das war schon viel so, keine Ahnung, bitte mach dies oder ich wünsche mir das. Aber auch wenn ich in meinen Augen etwas falsch gemacht habe, mich entschuldigt. Und auch ich würde sagen, ein sehr männlich geprägtes Bild. Also es war schon so ein richtender Mann irgendwie. Und dann kam ich so in das Alter, wo ich es irgendwie cool fand, zu sagen, ich glaube nicht an Gott oder ich weiß es nicht. Und gleichzeitig habe ich, glaube ich, schon immer noch so diese Art gelebt, zu sprechen oder mich zu entschuldigen. Es war so schon eine Verwirrung irgendwie. Und irgendwann war ich dann überzeugt oder habe so gesagt, ich glaube, es gibt irgendwas, aber ich weiß nicht, was es ist. Halt irgendeine Art von höheren Macht. Ja, und diese Kommunikation hat dann auch mit dem Alter ja aufgehört. Genau, das war so früher quasi. Und hat das bei dir so eine Sinnsuche ausgelöst? Ja, schon. Also ich fand auch so alles, was esoterisches oder Glaubendes an sich hatte, fand ich immer super, super spannend. Also auch wenn in meiner Familie zum Beispiel war schon so ein, ja, war Aberglaube, glaube ich, oder nicht glaube ich, war schon ein Ding. Auch so Träume deuten und Kaffeetassen lesen, also so eine Art von Spiritualität war schon präsent und das fand ich immer super faszinierend. Und ich hatte schon auch immer das Gefühl, eine Art von Verbindung zu fühlen, vor allem als Kind. Ja, oder ich fand auch als Kind Heilsteine und so. Ich war nur in so Steinläden mit meinem riesigen Schulranzen unterwegs, weil ich so spannend fand. Ja, also eine große Faszination und viele Fragen auch. Also ich habe auch viel über den Tod nachgedacht als Kind und ja, mich so viel in meinem Kopf irgendwie oder in meiner Imagination bewegt. Bewegt, ja. Genau. Voll in meiner eigenen Welt. Ja, und auf der Suche nach Verbindung vielleicht.
SPEAKER_02Hattet ihr denn so Momente, wo ihr dachtet, oh ja, es gibt etwas übernatürlich Außergewöhnliches, das belegen würde oder für dich belegt hat, ich bin mehr als Körper.
SPEAKER_01Als Kind habe ich das schon, irgendwie war das so was Selbstverständliches, also dass es das gibt. Ich habe das gar nicht, ich habe das gar nicht so benannt, aber die Welt war ja trotzdem, also die Welt war für mich einfach so belebt, wie sie eben war. Ich würde eher sagen, dass das dann, wie das dann so ist, dass sich das eher weniger geworden ist, auch sehr, ich angefangen habe auch sehr stark zu rationalisieren, natürlich dann auch durch Schule und Studium und so weiter. Genau, ich würde sagen, die Momente kamen erst später wieder. Aber jetzt so als Kind habe ich keiner. Fällt mir jetzt zumindest im Moment nichts ein, dass es so einen Moment gab, wo es so war, ja.
SPEAKER_00Für mich war es ähnlich, dass ich als Kind schon irgendwie schon immer so eine Verbindung gefühlt habe zu irgendetwas. Und ja, ja, auch so Dinge hatte wie zu fühlen, irgendein Leben gab es davor, also so ganz diffus irgendwie, wie so, es war immer so ein Gefühl von, ich müsste mich nur richtig anstrengen und dann würde es mir einfallen. Also immer so ein Gefühl von, es ist eigentlich da, aber ich komme nicht so richtig ran. Ja, und dass ich mir auch versucht habe, meine jetzige Familie quasi so richtig einzuprägen, weil ich sie nicht vergessen wollte. Also so eine krasse Angst vielleicht auch zu vergessen. Ja, für mich war schon immer so eine Ebene irgendwie mit dabei. Aber wie Nena auch sagt, dass dann schon mit den Jahren, mit dem Älterwerden immer mehr in den Hintergrund gerückt, bis es dann halt irgendwann wieder aufgekommen ist, quasi.
SPEAKER_01Bevor wir nach Elinas Weg nochmal fragen, was mit dir hattest du, fällt dir ad hoc so einen Moment ein, wo du so dachtest, da ist was.
SPEAKER_02Boah, ich hatte jetzt keinen Fehler-Momente, so wie ähnlich wie ihr. Ich glaube, das kann man gar nicht beleuchten, ohne meinen Weg schon mal zu erzählen. Wer die Folge Wo kommen wir hergehört hat, weiß, dass ich aus Russland komme und wir sind da auch sehr abergläubisch, sage ich mal. Und das Thema Energieheilen, Hexerei ist schon an der Tagesordnung. Also es laufen auch beispielsweise Fernsehsendungen, wo es dann um, das heißt Extrasense, wo es dann um Menschen geht, die übersinnliche Fähigkeiten haben. Es gab schon immer Sendungen, wo dann irgendein Zauberer, der gemeint hat, er kann Gedanken lesen und was auch immer manifestieren, sich im Fernseher präsentiert hat. Also ich bin halt mit diesem Bild aufgewachsen. Es gibt noch mehr als das, was wir sehen. Und gleichzeitig ist es so gewesen, dass wir auch immer zu einer Heilerin gegangen sind, wenn irgendwas war, keine Ahnung, ich weiß noch, ich hatte eine Gehirnerschütterung mal und dann anstatt zum Amt zu gehen, der ein bisschen weiter weg war, wurde ich halt von meiner Oma zu einer Heilerin mitgenommen. Und dann hat sie irgendwelche Kerzen angezündet, besprochen. So auf ihre Weisen. Es war normal für mich, dass meine Mutter zur Kartenlegerin ging. Ja, mein Alltag bestand im Grunde daran darin, übersinnliches, unsinnliches gleichermaßen zu akzeptieren. Nee, also ja, dass das beides Bestandteil hatte.
SPEAKER_01Wurde es denn auch so getrennt? Also wieso, weil du das jetzt nochmal so benannt hast, so Sinnliches und Übersinnliches, dass beides so seine Existenzberechtigung hat, würdest du sagen, so die Kategorien, die wurden auch schon aufgemacht? Oder war das einfach so ein Ineinanderfließen?
SPEAKER_02Nee, das war schon ineinanderfließen, zumindest so wie ich es als Kind wahrgenommen habe. Also es gab kein das wird getrennt und das, sondern es war fester Bestandteil von. Es war fester Bestandteil, dass man zum Beispiel, wenn man zur Haustür reingeht, sofort einen Heilige, ein, wie würden wir das jetzt hier sagen, so ein Marienbild aufgehängt wurde. Die Frau hatte meist so Pfeile in der Hand. Und diese Frau hatte, oder das Bild dieser Frau hatte halt die Aufgabe, ich mir fällt jetzt gerade nicht ein, wie sie das heißt, hatte halt zum Beispiel die Aufgabe, schlechte Besucher und ihre Energie mit diesen Pfeilen abzuschießen. Also es gehörte halt, so wie hier in Deutschland, glaube ich, diesem Hufeisen ein Glück bringen soll und auch über der Tür hängt, hatten wir halt bestimmte Rituale, Bilder, was auch immer, die fester Bestandteil von meinem Alltag und meinem Erleben waren. Könnte das jetzt so auch gar nicht trennen. Gleichzeitig aber wurde ich mit vier Jahren von meiner Oma getauft in der Kirche. Es kam eine deutsche Kirche, die Neuapostolische Kirche nach Russland zu uns an den Ural, 4000 Kilometer aus Deutschland angereist und haben im gleichen Zuge meine Oma getauft, mich getauft und halt die ganze Gemeinde. Ich habe da gesessen, habe gar nichts verstanden. Ich konnte halt kein Deutsch, meine Oma schon. Also habe ich den Gottesdienst einfach nur, was auch immer, ich als vierjähriges Mädchen da mitgenommen habe. Ja, habe wahrscheinlich die Leute beobachtet, ich habe schon immer so ein bisschen mehr gesehen als andere. Und dieser Glauben hat sich dann so weitergezogen, als wir nach Deutschland gekommen sind, hat Oma halt diese Kirche gesucht und auch gefunden im Ort und ich sollte da hingehen. Das war auch eine Bedingung von ihr, dass ich jeden Sonntag mit ihr zur Kirche gehe und so weiter und so fort. Ich wurde auch konfirmiert und das hat mir halt immer so ein Stück Antrieb gegeben zu überlegen, ist das mein Bild von Gott, mein Bild von Jenseits, das zu mir passt. Und da habe ich ganz schnell gemerkt, das hatte eben auch so einen männlich geprägten, ständig bewertenden Gott, Gottfigur, wo man sich einfach nur klein fühlen konnte, hatte ich das Gefühl. Und ich wollte, oder das hat irgendwie in mir so eine Diskrepanz ausgelöst. Es hat irgendwas im Inneren nicht gestimmt. Und es hat so eine Sinnsuche ausgelöst. Später im Studium, also als meine Oma, als ich dann auf Studieren gegangen bin, hatte ich nochmal so einen Moment, wo ich krank wurde. Und dann habe ich eben auch nochmal mit der Kirche versucht, habe am Gottesdienst teilgenommen in einer evangelischen Kirche und habe dann gemerkt, nee, nee, das ist es eben nicht. Ich habe ein ganz anderes, ich glaube auch schon von klein auf klareres Bild von dem gehabt, wie sich für mich glaube und Gott anfühlen sollte, muss. Ja, genau. Und ich habe auch viel mit Gott kommuniziert als Kind, auf meine Weise und ich glaube, mit was auch immer, welchen Wesen ich meinte, die neben mir sind, viel Gered. Das hat mir gut geholfen, durch was auch immer, zum Beispiel den Übergang nach Deutschland zu verkraften, dieses Entwurf 1 Seins.
SPEAKER_00Hast du auch Antworten bekommen? Oder war das so ein Einsatz?
SPEAKER_02Ich habe auch Antworten bekommen tatsächlich, ja. Aber das wisst ihr ja schon, nur unsere Zuhörerin nicht. Genau, und später dann, so ab dem Studium, ja, weiß ich auch nicht, habe ich nochmal ein anderes, hat sich nochmal eine andere Facette aufgetan und ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir nicht nur einmal leben, sondern ganz viele Leben haben. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass je nachdem, mit welchem Gefühl wir aus diesem Leben scheiden, wir eben eine Hölle erleben oder den Himmel auf Erden, das Konstrukt Hölle und Himmel gibt es nicht, sondern nur unser eigenes Befinden, dass wir selber ganz, ganz viel Macht haben und mächtig sind zu manifestieren und zu bewegen, was auch immer wir bewegen wollen hier auf der Erde. Und das ist halt mein Konstrukt, wo ich denke, damit kann ich richtig gut leben. Ich freue mich schon richtig aufs Jenseits. Der Tod macht mir keine Angst, sondern es etwas, yeah. Ich nehme es an und ja, freue mich drauf. Nächstes Leben dann. Genau. Und ich hatte halt viele, viele Momente, wo ich erfahren habe, dass es noch mehr geben muss als das Fleischliche oder das Materielle. Bin ja mit Hellsin ausgestattet worden und von daher wusste ich von klein auf, da gibt es noch mehr.
SPEAKER_01Was heißt es für dich, mit Hellsin ausgestattet zu sein?
unknownGut.
SPEAKER_02Ich habe, vielleicht würden wir jetzt sagen, dass ich hypersensibel oder wie auch immer diese Menschen bezeichnet werden bin. Ich habe halt Dinge wahrgenommen, die andere nicht wahrnehmen. Beispielsweise Gefühlsregungen, beispielsweise Gedankenfetzen, die ich aufgefangen habe, besonders als Kind, wo ich noch so wie durchlässig war, habe ich das Gefühl, Stimmen gehört. Keine Angst, ich muss nicht in die Klapse. Also schon vielleicht auch durch meine Kindheit und dieses offene, im Immateriellen Lebende, dass ich da einfach ganz anders aufwachsen konnte und meine Sinne sich prägen konnten. Ja.
SPEAKER_00Wie war dein Weg, diese Sinne anzunehmen? Also, klingt nichts, einfach random Stimmen zu tun.
SPEAKER_02Nee, war ganz schlimm. Also schon als Kind hatte meine Mutter, ich weiß gar nicht mehr zu was, auf jeden Fall hatte sie so eine Teufelsmaske geschenkt bekommen und hat sie natürlich in unseren Flur gehängt. Und diese Maske, warum auch immer sie das gemacht hat, hat mir halt übelst dolle Angst gemacht. Und ich weiß noch, ich musste halt um ins Schlafzimmer zu kommen aus der Küche in den Flur hinaus und ich habe da immer so um die rausgeguckt und auf diese scheiß Maske geguckt und habe mich halt nicht getraut, da durchzurennen.
SPEAKER_00Als Kind trippt man halt auch sofort?
SPEAKER_02Ja, genau, es ist auch wirklich nicht schön gewesen. Klar kann man sagen, jedes Kind hat Angst vor irgendwas Gruseligen, aber das war nochmal, ja, das hatte nochmal bei mir andere Nuancen. Ja, genau. Und jetzt habe ich den Faden verloren. Was war die Frage? Achso, ob es einfach war, das anzunehmen. Nein, war es nicht. Später dann, weiß ich noch, als Jugendlicher haben wir Gläserrücken gespielt und haben dann irgendwelche Wesen gerufen. Und wir haben gleichzeitig eine Pyjama-Party gemacht und alle konnten schlafen, außer ich. Also ich wurde dann richtig terrorisiert und heimgesucht, würde ich es einfach mal nennen. Und bis ich mich so von anderen Gedanken, Gefühlen, Emotionen abgrenzen konnte, das war schon ein langer Weg. Ich würde sagen, dass es mir erst seit vielleicht 15 Jahren gelingt. Ja, seit dem 25. Lebensjahr, jetzt bin ich ja 40. Und mal mehr, mal weniger. Manchmal bin ich auch wieder durchlässiger, kommt auch auf die Zyklusphase an.
SPEAKER_00Gab es so einen entscheidenden Moment, also dann mit 25, dass du das so gut abgrenzen konntest? Oder war es einfach so der Prozess über die Jahre?
SPEAKER_02Nee, ich glaube, das war so die Annahme, ich bin halt so wie ich bin. Und jetzt sehe ich zu, dass ich Techniken lerne, die mir beim Abgrenzen helfen. Ich habe ja damals extra oder zumindest unterbewusst extra Chemie studiert, um halt diesen Ganzen, in Anführungsstrichen, der als Quatsch deklariert wird, in unserer Gesellschaft so einen Riegel vorzuschieben und wirklich was Materielles, was Strukturiertes, was nur auf Daten und Fakten Beruhendes studiert und habe schnell gemerkt, das bin ich nicht. Ich habe noch mein Master zu Ende gemacht, habe einen Doktor angefangen. Ich war auch begriffsstutzig. Genau, hat ein bisschen gedauert, aber ich will damit sagen, dass es auf jeden Fall zu meinem Prozess dazu gehört, aber ich gemerkt habe, allein das ist es eben nicht. Ich habe auch gemerkt, in dem wie ich zum Beispiel Experimente mache, wir standen ja sehr, sehr viel im Labor, war abhängig davon, wie zum Beispiel meine Stimmung war, ob ich daran geglaubt habe, dass das Experiment gelingt oder nicht. Wenn ich von Anfang an gesagt habe, das wird eh nicht klappen, konnte ich machen, was ich wollte, konnte ich zehn Stunden Woche im Labor stehen, da hat sich nichts getan. Und dann nächste Woche, wo ich dann wieder super duper drauf war, anscheinend eine andere Zyklusphase, weiß ich nicht, dann hat alles wieder funktioniert. Das war total, ja. Und das ist für mich auch so ein Beleg dafür, dahin, wo dein Fokus halt hinfließt, dahin fließt auch die Energie, wie auch Yoga sagt. Ich habe mir ja dann Yogawissenschaften mehr oder weniger studiert in meiner Yoga-Ausbildung. Und da bin ich auch fest davon überzeugt, dass das auch in einem wissenschaftlichen Kontext gilt, auch wenn man nicht daran glaubt, in Anfang zu verändern.
SPEAKER_01Warum eigentlich ist es immer noch, Fragezeichen immer mehr? So, dass es ja in unserer Gesellschaft ist, diese Verbindung herzustellen. Also warum wird stark abgelehnt? Um jetzt bei Elinas Beispiel mal zu bleiben, dass dort, wo deine Energie hinfließt, dass das gefüttert wird. Wenn du deine Energie, jetzt zum Beispiel mit dem Experimenter, wenn du da jetzt deine Energie von abziehst, deine Aufmerksamkeit, wie auch immer man das halt nennen möchte, dass das natürlich einen Einfluss darauf hat. Es ist halt nicht materiell, also ich kann es halt nicht greifen, aber ich kann einfach, dass so ein Menschen, sind wir immer noch so stumpf, ja wahrscheinlich, oder? Wir sind einfach irgendwie immer noch so stumpf gesellschaftlich gesehen, dass dort, dass diese Erkenntnisse nicht angenommen werden können. Dass es immer bei allem eine wissenschaftliche Studie braucht, um etwas zu belegen. Wissenschaftler XY hat gesagt, dies und das und dann stimmt es. Und es guckt ja wahrscheinlich nicht mal irgendjemandem nach. Hauptsache du benennst es so und dann kann man auf einmal daran glauben.
SPEAKER_02Ja, ja, die Wissenschaft ist halt die geht halt mit der Zeit. Früher hat sich halt Wissenschaft damit mit der Rassenlehre auseinandergesetzt beispielsweise. Jetzt auch zur Corona-Zeit haben wir gemerkt, wo Wissenschaft hingeht, das war fast schon ein Glaubensbekenntnis, den man ablegen musste an die ganzen Wissenschaftler und an den Coronavirus. Und ich glaube, das, was die Grundlage ist, ja, eigentlich, wird irgendwo darunter verschüttet aus Angst, aus Angst vor Ablehnung, aus vielleicht sind wir auch noch so geprägt von den ganzen Hexenverfolgungen von der Zeit, dass man unbedingt in Anführungsstrichen normal sein will, dass man eben diese Grundlage, für mich Grundlage, aus der wir alle bestehen, das ist nämlich Energie, dass wir diesen Aspekt ausklammern und uns an diese Wissenschaft so klammern.
SPEAKER_00Ist ja auch schon, dass in unserer Gesellschaft jegliches Gefühl irgendwie so beiseite geschoben wird und der Fokus halt krank auf Leistungen und Fakten und greiflichen Dingen und logischen Dingen irgendwie so fokussiert ist. Dann ist halt alles, was so fühlend und darüber hinausgeht dumm.
SPEAKER_01Ich finde auch, oder meine Erfahrung ist, dass ich auch bei mir selbst beobachte, dass dieser Aspekt immer mehr hervortritt, also diese Leistungsbereitschaft, die Faktenorientierung und so weiter und so ein Bedürfnis, normal zu sein und einfach dazu zu gehören, was auch immer das dann heißen soll, dass das immer stärker hervortritt, umso mehr ich mich auch mit meiner Gefühlswelt, meinem, ja, meinem individuellen Weg irgendwie auch beschäftige. Also so sehr ich das eine nähere, umso stärker tritt auch das andere. Also dann würde ich sagen, die Prägung und so weiter hervor. Erlebt ihr das auch so? Also diese Diskrepanz in euch zwischen, wenn man jetzt mal in dieser, vielleicht kann man es Dualität dann auch nennen. Ja.
SPEAKER_02Ja, na klar, das wird ja, desto mehr man das eine wahrnimmt, desto mehr muss ja das andere zwangsläufig irgendwie präsent sein. Wisst ihr, was ich meine? Also wenn ich nur stumpf daran glaube, ich bin nur Körper und am Ende ist einfach Schluss. Es ist einfach Schluss. Dann stelle ich mir doch gar nicht mehr die anderen Fragen oder versuche auch gar nicht mehr mit meinem Gefühl zu verbinden oder nimm halt Gefühle einfach, als etwas wahr, die sind halt da und die muss ich jetzt nicht hinterfragen. Wisst ihr, was ich meine? Also da ist nicht so der Weg dahin, seinen Horizont zu erweitern oder zumindest aufzumachen für etwas anderes. Da ist man so in einer Box, so fühlt sich das zumindest an, und lässt da ja nicht mal Licht von rechts, links, oben, unten rein, sonst müsste man ja sein ganzes Glaubenssystem hinterfragen. Und wenn man zum Beispiel den Gefühlen, wie du sagst, mehr Platz einräumt, dann wird ja zwangsläufig an dieser Box gerüttelt. Weil laut Yoga bestehen wir ja aus mehreren Körpern. Also aus dem physischen Körper, aus dem Mentalkörper, Emotionalkörper und auch aus dem energetischen Körper, also im Grunde der Seelenkörper. Und ja, wenn wir uns nur auf diese ersten beiden Körper konzentrieren, physisch und mental. Das gehört auch dazu, das ist ein Entwicklungsweg. Wenn das dein Glaubenssystem ist, dann bitte tu dir keinen Zwang an. Wir brauchen aber niemanden bekehren oder ich habe das Gefühl, man will dann immer den Menschen überreden, an das und das zu glauben, oder warum siehst du es denn nicht? Es gilt auf beiden Seiten, dass man sich so basht. So von wegen, ja, wir sind doch nur Körper oder am Ende ist halt tot. Wie kannst du an Gott glauben oder wie kannst du es nicht glauben? Weiß nicht, ob man da überhaupt drüber diskutieren muss. Das, was einem gut tut, macht das. Ja, auf andere bekehren zu wollen. Das ist nicht deine Aufgabe. Es ist die Aufgabe, das zu erfahren und nicht durch Worte kaputt zu reden oder hinzureden oder den Weg zu reden. Noch nie ist ein Weg geredet worden. Der muss ja gegangen werden sein. Das war ein schöner Satz.
SPEAKER_00Was hast du denn? Nie muss, was hast du gesagt? Ein Weg geredet werden.
SPEAKER_01Nie ist ein Weg geredet worden, gesprochen worden, ja. Das passt. Ja, dass man es einfach auch spürt, so wenn es der eigene Weg ist, da mehr dahinter zu blicken. Wenn es ja nicht ist, dann hast unsere Folge wahrscheinlich schon, oder dann hört die Person halt schon gar nicht mehr zu, über was wir uns austauschen. Jetzt gar nicht andocken kann an die eigene Erfahrung. Und wenn du noch dabei bist, dann ist es vielleicht bewusst oder unbewusst auch dein Weg sozusagen, da weiter zu gucken.
SPEAKER_02Ja, ich stelle mir das auch ziemlich deprimierend vor, zu glauben, am Ende ist dann Schluss. Also allein vom physikalischen oder chemischen, sagen wir es mal so, wissen wir ja, Energie kann nicht verloren gehen, sondern nur umgewandelt. Also irgendwo müssen wir hin. Jetzt kann man sagen, die Körperwärme wird dann umgewandelt in was auch immer, Energie. Kann man alles machen, kann man alles auf Moleküle runterbrechen, muss man aber nicht. Ja. Also die Quintessenz ist, alles, was dir gut tut, bleib dabei. Wenn du so einen Funken spürst, geh dem nach.
SPEAKER_01Ja, schöner Aufruf.
SPEAKER_02Ich glaube, das ist für unsere Zuhörer vielleicht auch schon zu viel vorweggenommen mit der Kinderseele, Jugendseele vielleicht auch nicht. Könnt ihr euch ja melden, wenn ihr mehr Einfluss dazu haben wollt. Auf jeden Fall geht es darum, dass die Seele sich auf bestimmte Entwicklungspfade begibt und da bestimmte Entwicklungsstufen durchmacht und irgendwann diese Entwicklungsstufen abschließt und dann geht es immer weiter. Unsere Entwicklung ist wie eine Spirale. Wir fangen unten irgendwo an und bei Null und dann geht es hoch, hoch, hoch, hoch. Es ist kein linearer Aufstieg. Also die Spirale ist unendlich, was auch immer das bedeutet.
SPEAKER_01Es ist ja schon einfach auch eine unendliche Bewegung, oder? Also es entsteht ja in dem Sinne ja auch kein und es kann nicht zu einem Stillstand kommen, weil alles sozusagen immer in Bewegung ist. Also in irgendeine Richtung wird es sozusagen immer weiter gehen.
SPEAKER_02Ja, die Welle oder diese Spirale entwickelt sich immer weiter. Es ist kein Stillstand möglich. Es geht nur nach vorne Progression.
SPEAKER_01Immer heiter weiter. Kein zurück.
SPEAKER_02Ja, genau, immer weiter. Intermorizont geht's weiter. Ja.
SPEAKER_00Also ein Riesenthema.
SPEAKER_02Was sein wird, wird sein.
SPEAKER_00Ich hab gesagt, der Glaube ist ein Riesenthema. Da kann man auf jeden Fall einige Parts nehmen.
SPEAKER_02Ja, und das werden wir jetzt auch nicht genau am Frühstücken, sondern erstmal einfach die Grundlage legen, warum wir an das glauben, was wir glauben. Warum wir glauben, dass wir mehr sind als Nena in diesem wunderschönen Körper. Genau. Und warum wir auf manche Sachen halt eine andere Sicht vielleicht auch haben. Ja. Wenn du uns noch weiter folgst und zuhörst.
SPEAKER_00Richtig!
SPEAKER_02Geil, das war das Tröten in Richtung Ende. Also stay tuned. Was? Genau.
SPEAKER_00Stay tuned, habe ich gesagt. Ja, wir sind auch nicht mehr auf Linas Is-Zustand dann eingegangen. Schaut auf die nächste Frage. Genau.
SPEAKER_01Okay, dann. Viel Spaß. Chosen dabei, mit dir in den Gleichklang zu kommen.
unknownGeil.
SPEAKER_01Ja, manch lieb, ist immer irgendwas mit Gleichklang am Ende zu sagen.