HORSCH Podcast
Willkommen im HORSCH Studio – dem Podcast, der die spannenden Diskussionen der HORSCH Studio Events direkt zu Euch bringt. Hier sprechen Experten, Branchenkenner und HORSCH Spezialisten über aktuelle Trends, Innovationen und Herausforderungen in der Landwirtschaft. Egal, ob Landwirt, Agronom oder einfach interessiert an modernen Agrarthemen – dieser Podcast liefert wertvolle Einblicke, praxisnahe Tipps und inspirierende Gespräche über die Zukunft der Landwirtschaft.
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HORSCH Podcast
PatchSpraying – Eine praktische Maßnahme für präzise Nesterbehandlung?
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Am 15.01.2025 diskutierten Experten und Praktiker über die Potenziale und Herausforderungen des PatchSprayings als praktikable Methode zur Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes in Reihenkulturen. Gleichzeitig wurden typische Anwendungsfälle einer solchen Nesterbekämpfung sowie die technischen Anforderungen an die Pflanzenschutzspritze und die Kartierungsdaten aufgezeigt.
Das Video zum Talk, mehr Infos und weitere Beiträge unter
Moderation und Gäste
Moderation: Barbara Steinberger
Barbara ist Landwirtin aus Niederbayern und lässt Ihre Follower via Instagram an Ihrem Alltag teilhaben. 2020 schloss sie das Studium der Landwirtschaft an der FH Weihenstephan ab. Nach Ihrer Bachelorarbeit beschäftigte Sie sich bei HORSCH intensiv mit dem Thema SpotSpraying und konnte so vielfätlige Erfahrungen sammeln.
Dr. Robin Mink
Dr. Robin Mink ist einer der beiden Köpfe hinter SAM-DIMENSION.
Er studierte an der Universität in Hohenheim und promovierte im Bereich Pflanzenschutz. SAM-DIMENSION bringt offline Spot-Spray-Lösungen auf den Acker, mit denen Landwirte den Herbizideinsatz reduzieren können. Zudem sind sie bekannt für die Kompatibilität ihrer Spot-Spray Maps mit allen gängigen Feldspritzen.
Robin Kümmerer
Robin Kümmerer hat Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und Agribusiness an der Universität Hohenheim studiert. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Pflanzenbauer in einer Betriebsgemeinschaft verfügt er über umfangreiche Praxiserfahrung, auch im Bereich Patch Spraying. Seit Juni ist der Agrarwissenschaftler als Indication Manager für Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Forschung und Entwicklung für die BASF im Agrarzentrum Limburgerhof tätig.
Andreas Bürle
Andreas Bürle ist Produktmanager bei HORSCH LEEB in Landau. Sein Fokus liegt dabei auf den Themenschwerpunkten Terminalentwicklung sowie Tools für die Band- und Spotapplikation. Bevor er durch die Bachelorarbeit zu HORSCH kam, absolvierte er ein landwirtschaftliches Studium an der HSWT in Freising und sammelte 2 Jahre lang Erfahrungen im Bereich Sonderkulturen und Saatgutvermehrung auf einem Ackerbaubetrieb.
Herzlich Willkommen zum HORSCH Live Podcast. Heute: PatchSpraying, eine praktische Maßnahme für präzise Nesterbehandlung mit Andreas Bürle von HORSCH LEEB Application Systems, Robin Mink von SAM-DIMENSION und Robin Kümmerer, Landwirt aus Schwäbisch Hall. Moderation: Barbara Steinberger. Liebe Landwirtinnen und Landwirte, liebe Zuschauer, herzlich Willkommen bei uns im Studio bei HORSCH Live zur Diskussionsrunde PatchSpraying. Ist PatchSpraying eine praktische Maßnahme für effektive Nesterbehandlung? Neben Ihnen, liebe Zuschauer, darf ich heute meine Gäste hier im Studio begrüßen und ich fange mit dir an, Andreas. Andreas, du bist Produktmanager in Landau bei HORSCH LEEB und du bist vor allem im Bereich Electronics unterwegs.
SpeakerDas heißt, du beschäftigst dich vor allem mit Terminals, mit Software und mit Tools für verschiedene
SpeakerAnwendungen. Ganz genau. Andreas, schön, dass du heute da bist und ich glaube, du kannst uns alle Fragen bezüglich Terminals oder auch Lizenzen beantworten. Ich hoffe doch. Da bin ich mir sicher. Dann neben dir nimmt heute Herr Dr. Robin Mink Platz. Robin, du hast Herbologie studiert in Hohenheim, wenn ich richtig liege. Genau, und in dem Bereich hast du auch promoviert. Zusammen mit deinem Studienkollegen, Herrn Dr. Alexander Linn, hast du dann ein Startup gegründet, ein Startup namens SAM-DIMENSION. Seit 2021 seid ihr erfolgreich auf dem Markt und helft Landwirten dabei, Herbizide zielgerichteter auszubringen. Ganz genau. Robin, schön, dass du heute da bist und ich freue mich auf eine sehr interessante Diskussion mit dir. Ja, Barbara, vielen Dank für die Einladung. Gern. Neben euch beiden brauchen wir aber natürlich auch noch einen Landwirt, der genau eben solche Systeme einsetzt. Willkommen, Robin Kümmerer. Danke, dass ich da sein dafür. Gern. Robin, du hast Landwirtschaft studiert an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und hast im Nachgang auch noch einen Master drauf gesetzt, Agribusiness in Hohenheim. Genau, ja. Du bist Pflanzenbauer und hast schon Erfahrungen gesammelt im Bereich PatchSpraying. Und auf genau diese Erfahrungen freue ich mich heute und ich freue mich auch von dir zu lernen. Ich freue mich auch dabei zu sein und auf die Diskussion. Vielleicht kommen wir später auch noch auf Grenzen und auf Herausforderungen von PatchSpraying zu sprechen. Darauf würde ich mich auch freuen. Genau. Wie gesagt, schön, dass ihr heute all hier seid. Ich freue mich auf die Diskussion und ich glaube, wir können auch gleich starten. Robin, ich fange bei dir an. Vielleicht können wir für uns, aber auch für Sie, liebe Zuschauer zu Hause, am Anfang ein paar Begriffe klären. Vielleicht, magst du uns die Begriffe Online und Offline sowie PatchSpraying und SpotSpraying näher erläutern und dann, im Nachgang, eure Entscheidung beziehungsweise warum seid ihr auf die Drohne gekommen, auch noch näher erläutern. Barbara, mache ich gerne. Vorweg vielleicht muss man sagen, es gibt Versuche, diese Begriffe richtig zu definieren. Ich würde mich jetzt heute mal daran orientieren, einfach wie sieht's für uns in der Praxis nachher aus. Was ist für die Betriebe nachher relevant, wie sie sich die Unterscheidung vorstellen können? Zunächst hattest du gefragt, Online und Offline-Kartierungsverfahren. Wir unterscheiden da mal ganz grob in Kartierungssysteme, die online während dem Spritzeinsatz sozusagen in Realtime die Pflanzenbestände erfassen, versuchen darin die Unkräuter zu erkennen und dann ganz gezielt direkt während der Überfahrt eine Entscheidung zu treffen: Muss hier ein Unkraut behandelt werden? Habe ich eins gesehen vor meiner Spritzdüse? Und öffne ich dann die Spritzdüse, so dass dort eine entsprechende Applikation stattfindet. Und genau da unterscheidet sich quasi die Technik von einem Offline System, worunter wir alle Systeme zusammenfassen, die absätzig von der eigentlichen Applikation auf dem Feld bereits im Vorhinein die Unkräuter erkennen und dann nach einer Auswertung, nach einer separaten Auswertung, die Daten an m das Spritzen- oder Traktorterminal übermitteln. In dem Sinne, dass GPS-Koordinaten der Behandlungsflächen, also der Unkrautposition, übermittelt werden, and dann die Spritze genau an der Stelle, wo die Unkräuter im absätzigen Verfahren, also vorab erkannt wurden, auch die Applikation stattfindet, dass ich quasi anhand der GPS-Koordinate dann die Düse öffne. Jetzt beim Online und Offline, Entschuldigung, beim PatchSpraying und SpotS praying Verfahren, da unterscheiden wir dann eigentlich die Größe der Spots, muss man sich vorstellen. Wir machen das deswegen, weil wir schon recht früh angefangen haben mit verschiedenen Verfahren und viele ja vielleicht auch schon manuell sogenannte Nester aus den Flächen rausspritzen. Ich denke mal, jedem bekannt ist ja das Distel-Nest, das klassische, was wir in der Zuckerrübe oder auch im Weizen finden, wo wir gerne mal sagen, vor allem wenn wir mit noch kleineren Spritzbreiten, also irgendwo um die 21 Meter und vielleicht langsamerer Fahrt unterwegs sind, dass wir dann sagen, ja, ich sehe ja die Nester von der Kabine aus und öffne dann eben selbstständig an meiner Düsenschaltung die entsprechenden Teilbreiten. Das heißt, hier sprechen wir meistens von einer Technik, die mit Teilbreiten von einem Meter, 1,50 Meter oder 3 Meter Breite dann solche nesterartigen Behandlungen durchführen. Und beim SpotS praying, da sind wir eigentlich nur noch mit automatisierten Systemen unterwegs. Das heißt, da kommen dann nur noch Karten zum Einsatz, die wirklich einzelne Düsen auf einer 50 Zentimeter Teilbreitenschaltung, also Einzeldüsenschaltung letztendlich, ansteuern können. Und in aller Regel, das kommt dann ein bisschen auf den Hersteller an, sind dann da auch häufig PWM, also pulsweiten modellierte Düsen im Einsatz. Da können wir vielleicht später in der Technik nochmal darüber sprechen. Da kann der Andreas sicher noch was dazu sagen, was da die Vor- und Nachteile sind, weil dann entsprechend schnelle Schaltzyklen auch gefragt sind, weil natürlich gehen wir dann in Applikationen rein, wo auch einzelne Unkräuter im Bestand gespottet werden können und da dann natürlich recht schnelle Reaktionszeiten von der ganzen Technik gefragt sind. Das heißt, beim klassischen PatchSpraying brauche ich nicht zwangsläufig eine PWM-Maschine im ersten Schritt. Dann kann ich mit größeren Teilbreiten schalten, arbeiten und brauche keine PWM-Maschine und kann auch mit älteren Terminal-Generationen, kommen wir nachher auch noch drauf wahrscheinlich, arbeiten, die einfach nicht so viel Daten dann verarbeiten müssen. Okay, alles klar, dann schon mal vielen Dank für die Definitionen der einzelnen Begriffe. Robin, die zweite Frage war: Warum habt ihr euch denn für die Drohne entschieden? Ja, letztendlich haben wir gesagt, wenn wir uns den Betriebsablauf so auf unseren eigenen Betrieben, also mein Mitgründer und ich komme auch vom Betrieb, angeguckt haben und sagen, naja gut, in wie vielen Applikationen ist denn jetzt wirklich Spot Spraying indiziert? Und da muss man sagen, wir bei SAM -DIMENSION sind nicht der Meinung, dass SpotSpraying jetzt alle Anwendungen quasi ersetzt, alle vollflächigen Anwendungen, sondern dass SpotSpraying ein weiteres Werkzeug in unserem Werkzeugkasten sein kann, mit dem wir gezielte Probleme auf der Fläche angehen können. Sei es, weil ich spezielle Unkräuter nochmal gezielt behandeln möchte, weil ich vielleicht eine Wirkstoff Limitierung habe auf der Fläche. Und deswegen haben wir gesagt, gut, dann sprechen wir eigentlich von irgendwo 30% der Gesamtflächenleistung der ganzen Spritze. Ich habe noch andere Anwendungen, wo vielleicht gar kein Herbizid gespritzt wird, sondern Insektizide, Fungizide und dann stellt sich schon die Frage, muss für so wenige Anwendungen die Spritze komplett aufgerüstet werden mit einem Online-System, oder können wir nicht sagen, wir haben eigentlich Systeme, die Spotspray-Karten einwandfrei einsetzen können. Und diese Systeme lassen wir genau so robust wie sie sind, können damit genauso weiterarbeiten, wie wir es jetzt auch kennen und in den Fällen, in denen wir sagen, wir möchten jetzt SpotSpraying oder PatchSpraying machen, holen wir eben einen Dienstleister dazu oder haben dann eine Drohne selber auf dem Betrieb, kartieren diese Flächen und arbeiten mit den Applikationskarten. Aus diesem Gedanken der robusten Einsatzmöglichkeit bestehender Spritzen, haben wir gesagt, wir gehen auf die Drohne. Hat für uns natürlich als Hersteller von Drohnensystemen und Anbieter der Kartierung auch den Vorteil, dass wir noch weitere Einsatzfälle damit abdecken können, außerhalb von Spot Spraying, im Feldversuchswesen zum Beispiel oder auch für die Wachstumsreglerausbringung. Ah, okay. Ja, verstehe ich. Danke. Robin, was war denn deine Motivation? Also, gibst du dem Robin in allen Punkten recht? Was waren deine restlichen Punkte, die dich überzeugt haben zu sagen, ich probiere das jetzt bei mir auf dem Betrieb? Ich denke, da gibt es ganz vielfältige Arten der Motivation. I ch denke mal, um so etwas überhaupt zu starten , wenn es noch nicht etabliert ist - da muss man auch ein bisschen technik verrückt sein, für solche Themen auch eine gewisse Leidenschaft aufbringen, dass man sich gern mit der Technik beschäftigt. Und das war dann auch so bei mir der Fall. Wir hatten eine Spritze, wir hatten einen Schlepper mit GPS, mit Teilbreitenschaltung, alles vorhanden. Dann will man das auch sinnvoll einsetzen. Das ist, denke ich, bei ganz vielen Betrieben so, dass das alles vorhanden ist, aber doch gar nicht so oft genutzt wird. Genau, das ist die eine Sache. Aber dann gibt es noch ein paar andere Sachen. Das eine ist eine gesellschaftlichen Debatte, die besteht. Heute kam es wieder in den Nachrichten, es gibt wieder einen Versuch, Glyphosat vom Markt zu nehmen oder dagegen vorzugehen. Die Gesellschaft will keine Pflanzenschutzmittel oder will weniger Pflanzenschutzmittel und ich denke, das ist auch ein Stück weit sehr berechtigt. Es gehen Risiken aus von Pflanzenschutzmitteln und wenn wir die einsparen können, dann wird natürlich das Risiko auch geringer. Und da denke ich, will die Landwirtschaft sich auch aktiv beteiligen und ihren Beitrag leisten. Und die dritte Sache ist natürlich dann auch eine pflanzenbauliche Perspektive. Ich kann meine Wirkstoffe, die mir zur Verfügung stehen und in den Aufwandmengen, die mir zur Verfügung stehen, vielleicht viel gezielter einsetzen, nicht auf der ganzen Fläche verteilen, sondern da, wo ich sie wirklich brauche. Ich habe aber auch Vorteile, wenn ich daran denke, dass Herbizide natürlich auch immer eine gewisse Phytotoxizität gegenüber der Kulturpflanze mitbringen, dass ich dann eben die Kulturpflanze schone, indem ich das Herbizid zum Beispiel gezielt auf die Unkräuter ausbringe. Und die letzte Motivation ist natürlich auch eine wirtschaftliche Motivation. Am Ende des Tages wollen wir Geld verdienen mit der Landwirtschaft und da ist natürlich auch die Hoffnung drin, dass trotz aller zusätzlichen Kosten, die dann natürlich wieder für Technik und so weiter entstehen, am Ende was übrig bleibt und man sich nicht nur Mittel, sondern auch Kosten am Ende einsparen kann. Dein erster Punkt war, dass du deine bestehende Pflanzenschutzspritze verwenden kannst. Und vielleicht kommen wir da jetzt zu dir, Andreas. Welche technischen Voraussetzungen müssen denn gegeben sein hinsichtlich Pflanzenschutz spritze, aber auch Terminals, Lizenzen? Auf was muss der Landwirt achten? Also, wir haben vorhin ganz klar geklärt, dass es diese Online-Verfahren gibt mit Kamera und direkten Verfahren, dass die Kamera Unkräuter erkennt und diesen Spritzschaltvorgang praktisch realisiert. Das ist natürlich deutlich aufwendiger. Da brauche ich eine Kamera und so weiter. Wir fokussieren uns ja eher auf PatchSpraying. Hinterhalb vom PatchSpraying, hat es der Robin richtig erklärt. Wir wollen bestehenden Spritzen eben Möglichkeiten geben auch in einer Art zum Spotten und das deutlich gröber. Und das deutlich gröber bezieht sich da wieder auf die Teilbreiten, das heißt auf Teilbreitenbreiten und auf die Spritze an sich. Also wir müssen praktisch eine Positionierung der Spritze gegeben haben. Das heißt GPS-Koordinaten, das heißt im besten Falle eine Positionierung, die auf zweieinhalb Zentimeter genau gibt. Dass praktisch diese Pflanzen, auch wenn die kartiert sind, mit einer Drohne und die Karte dann praktisch in das jeweilige Schlepperterminal oder in diesen Tasc-Controller, der diesen Schaltvorgang dann realisieren muss, in der Spritze, gelesen werden kann und dazu muss die Positionierung hundertprozentig passen, damit sie die Karten wirklich nicht verschieben. Der andere Teil ist, es muss eine Spritze sein, die eine Teilbreitenschaltung realisieren lässt über Geodaten. Also heißt über SectionControl, also bedeutet wir brauchen eine gute Positionierung, SectionControl muss gegeben sein und die Spritze muss praktisch ein allgemeinen Spitzbetrieb gewährleisten können. Das ist ein Regelbetrieb, genau. Das könnte man eigentlich mit sehr vielen Spritzen draußen auch, also sehr viele Landwirte haben ja eine Spritze mit Second Roll und lassen das eben praktisch mit der Spritze bis jetzt eine Teilbreitenschaltung an sich generieren und könnte dadurch auch ein PatchSpraying eben generieren. Was vielleicht auch noch wichtig ist, ist, dass wir haben sehr viel getestet auch in diesem Bereich, eben PatchSpraying. Das ist halt auch immer, es hängt sehr stark an der Anzahl von diesen ganzen Spots. Also man muss da vielleicht auch immer wieder mal einen Test machen, ob diese Karten auch von den jeweiligen Terminal gelesen werden kann. Also umso neuer das Terminal ist, desto besser ist es auch für die ganze Technik. Lassen sich Karten einfacher einlesen, die Schaltvorgänge sind dann besser überwacht. Und dann wird es sinnvoll erachtet, dass man wirklich vielleicht Karten auch mal prüft. Also es ist jederzeit, denke ich, möglich, von dem Kartenhersteller eine Beispielkarte oder eine Testkarte zu bekommen, einfach mal zu gucken, ob man diese Karten vielleicht auch einlesen kann. Das ist glaube ich die größte Hürde beim Landwirt, diese Karten überhaupt einzulesen. Okay. Also wenn ich dich richtig verstanden habe, empfiehlst du den Landwirten, wahrscheinlich vor der Applikation, am besten jetzt im Winter, das Ganze mal auszuprobieren. Das heißt, eine Karte bei SAM-DIMENSION anfordern und erstmal schauen, kann das Terminal diese verarbeiten, also ich sie hochladen, kann das Terminal die Daten verarbeiten und kann die Spritze dann auch die jeweiligen Teilbreiten ansteuern. Also es kann an verschiedenen Punkten zu Problemen kommen. Es kann z.B. an einfachen Freischaltungen der jeweiligen Terminals liegen, dass die Karte z.B. nicht gelesen werden kann und da würde ich eher vorschlagen sobald man die Möglichkeit besitzt, jetzt im Winter gerade wie man vorhin richtig erwähnt wurde, hatten wir jetzt praktisch die Zeit, dass man die Maschine soweit vorbereitet und man muss ja nicht in den Spritzbetrieb gehen, sondern einfach mal das Terminal anbauen mit der Spritze zusammen. Mal schauen, ob man die Karte einlesen kann, ob es da Hürden gibt, ob es da Probleme mit Lizenzierungen gibt oder generell ob das Terminal die Karte laden kann. Falls es nicht klappt, dann muss man sich nochmal erkundigen. Ich glaube, aber das sind sehr viele Leute, also gerade Händler und so weiter, sehr hilfsbereit in dem Bereich. Dass man sozusagen im Frühjahr dann ready ist, wenn es aufs Feld geht. Alles klar, danke. Robin, du arbeitest ja mit unterschiedlichen Firmen auch zusammen, klar, Spritzenhersteller. Gibt es da unterschiedliche Vor- und Nachteile bei den Terminal-Herstellern? Oder kann man das pauschal jetzt nicht sagen? Also pauschal kann man es nicht sagen, würde ich sagen. Wobei es gibt deutliche Unterschiede, und das fängt schon allein bei dem Format an. Also wir haben aktuell zwar zwei bis drei Standard Formate, wenn man von Standard sprechen möchte, wie so eine Karte nachher aussieht und wie die Spritze sie lesen kann. Aber doch hat jeder Terminalhersteller noch seine Eigenheit, jede Software hat ihre Eigenheit. Und von daher ist der angesprochene Test auf dem Betrieb für uns essentiell. Also wir gehen sogar soweit, dass jeder Neukunde, der zu uns kommt, als erstes mit so einer Testkarte arbeitet, die wir auf eine beliebige Fläche drauflegen, also simulieren quasi, wo er die Spritze einmal testen kann, um eben die ganzen Themen sicherzustellen. Und dann, was sind die Unterschiede? Jetzt der Hersteller, darauf zielte deine Frage ja wahrscheinlich ein Stück weit ab, muss man sagen, man kann so ein bisschen in die Richtung schauen, je nach, sage ich jetzt mal, Neuheit des Terminals oder neuem Software-Stand können halt feinere und mehr Polygone, das heißt einzelne Pflanzen oder Nester behandelt werden. Und da gibt es natürlich, muss man auch sagen, gewisse Vorreiter, da gehört natürlich HORSCH jetzt mit dem neuen eosT10 Display dazu, die dann wirklich auch für das richtige SpotSpraying auf einzelne Unkräuter eine Software entwickelt haben, die nahezu unlimitierte Flächen und Anzahl an Unkräutern zulässt und die auch präzise dann trifft. Und bei älteren Terminals sind wir dann vielleicht eher in diesem PatchSpraying Bereich, wo wir sagen, hier kann eine gewisse Anzahl an Nester auch abgebildet werden, ohne dass wir das Terminal in seiner Hardware überlasten. Und da muss man sagen, das funktioniert dann eigentlich schon mit fast allen gängigen Terminals, diese klassische Nester applikation. Da würde ich sagen, die ist auf jeden Fall möglich. Okay, alles klar. Andreas, du hast auch Erfahrungen draußen am Feld, es gibt unterschiedliche Karten. Was gibt es da? Ich habe von Robin gehört, es gibt eine Polygonkarte. Es gibt sehr viele verschiedene Karten. Also ich glaub die bekannteste Kartenart ist eine klassische Applikationskarte. Die klassische Applikationskarte kann für Nesterbehandlung eigentlich sehr schwierig verwendet werden, aber es gibt so Anwendungsfälle wie zum Beispiel Fungizid und Düngerbehandlungen, wo man eine Applikationskarte verwenden kann. Es gibt Terminals, die eine Art dieser Karte verwenden lassen, indem man Zonen mit einer Ausbringmenge von Null generiert, also dort wo nicht gespritzt werden soll, und Zonen, wo eben diese 100% Aufwandmenge gefahren wird. Das ist eine Möglichkeit, die, denken wir, sehr viele Terminals unterstützen. Nur ist dieses Kartenformat einfach nicht für sehr feine Patches oder für sehr kleine Spots geeignet. Dann gibt es eine Möglichkeit, das ist die zweite Kartenart, das ist so eine Inner Feldgrenze oder so eine Feldgrenzkarte. Das heißt, es wird um das Beikraut eine Grenze gesetzt und heißt, sofern ich mich mit einer Spritze auch außerhalb des Feldes bewegt, wird diese Zone nicht behandelt. Das heißt, er sieht dieses Beikrautnest einfach als ein Feld innen drin, nur sehr klein, und behandelt nur in diesem Feld drin. Und da sind wir halt wieder bei so Punkten wie Feldgrenzen zum Behandeln. Das ist sehr schwierig, so etwas richtig einzustellen. Es gibt auch diese dritte Variante, die praktisch sehr viele Möglichkeiten bietet. Das nennt sich Spot Karte an sich. Also ich weiß nicht, ob man es anders definieren kann, Robin, aber es ist praktisch eine Karte wo wir, oder wo ihr besser gesagt, diese Spotkarte lokalisiert und den Radius darum generiert und diese Datenmenge wird deutlich minimiert und kann praktisch von bestimmten Terminals mit deutlich mehr Spots gelesen werden. Also wir sprechen da von einer Spotkarte, man kann teilweise bis zu eine Millionen Spots in diese Karte packen und bei einer Applikationskarte und eine Feldgrenzkarte reden wir von 5000 Spots und das ist natürlich ein Riesenunterschied. Wenn ich mit kleinen Flächen arbeite und nur gewisse Bereiche oder sehr grob Spots verarbeiten möchte oder Patches, also ich wechsle zwischen den Begriffen immer, weil es ist, tatsächlich beides möglich, wie es der Robin gesagt hat. Mit sehr kleinen Teilbreiten sprechen wir eher, also mit halbe Meter Teilbreiten sprechen wir ihrer vom Spotten und von den größeren Teilbreiten eher vom Patchen. Da würde ich aber fast sagen, dieser Bereich mit diesen Punkt- und Radiuskarten ist sehr flexibel. Da können wir halt deutlich mehr Spots generieren in einem Feld. Okay, das heißt, durch die Spotspraykarte, wenn ich das richtig verstanden habe, spare ich mir einfach die gesamten Polygone von einem Spot, weil ich nur einen Punkt habe und dann eben den Radius ziehe. Genau, denn hinter diesem Punkt ist praktisch nur die Lokalisierung hinterlegt und der Radius des Nests, sage ich jetzt mal. Und bei einer Applikationskarte in dem Sinne wäre ein Wert hinterlegt und eine Polygonzahl an sich auch, also es werden Einzelpunkte mit abgespeichert und dazu wird die Datenmenge sehr groß und da kommen sehr viele Tasc-Controller oder Terminals sehr stark an die Grenze der Verarbeitung und das merkt man spürbar, indem, dass diese Geräte dann deutlich langsamer werden, auch von der Bedienbarkeit und dann teilweise auch nicht mehr nutzbar sind. Also da muss man sehr gut da drauf aufpassen und eben das im Vorhinein auch prüfen. Darum würde ich wirklich jedem Landwirt das Mitgeben, sich wirklich die Zeit zu nehmen. Also es funktioniert leider nicht, wie man sich es vorstellt, man fährt raus ans Feld, lädt die Karte hoch und dann geht's sofort los, sondern es ist wirklich, so man probiert es lieber zu Hause aus, schaut, ob die Karte dann wirklich für meine Verhältnisse angepasst ist. Man könnte wahrscheinlich diese Zonen je nachdem wieder größer machen und praktisch die Datenmenge wieder ein bisschen zu reduzieren, dass die Terminals sie wieder lesen können, aber ich würde es immer im Vorhinein prüfen, bevor ich draußen am Feld stehe und die Karte nicht gelesen werden kann. Also auch im Vorhinein nach der Beispielkarte, wenn die Beispielkarte funktioniert hat, dann würde ich rausgehen, würde mir trotzdem diese Karten von diesen Feldern holen, würde die nochmal einlesen, ob die Feldgröße vielleicht noch ein ausschlaggebendes Argument ist, wo das scheitern könnte. Es steckt schon viel dahinter. Da hätte ich vielleicht kurz noch eine Frage zu der dritten Möglichkeit, die du da erwähnt hast. Wenn wir jetzt mal an klassische Patches denken, an die Disteln zum Beispiel. Da kann es ja auch sein, dass ich wirklich mal viele Pflanzen habe, die vorkommen. Wie wird da dann verfahren, damit man nicht jede Pflanze quasi einzeln erkennt und für jede Pflanze diesen Punkt mit dieser Radiusinformation abbildet? Da hat man ja dann am Ende wahrscheinlich wieder genauso viele Punkte, wie wenn man jetzt einfach eine Grenze als Polygon darum herumzieht. Gibt es da irgendwie eine Regel für Patch Sprayen? Ist die klassische Shape oder Polygon besser und für wirklich vereinzelte Unkräuter ist dann diese dritte Methode besser? Also das ist eine sehr gute Frage. Also wir haben festgestellt, die gängigste Variante ist diese Applikationskarte oder die Innerfeldgrenzkarte, die ersten beiden Varianten, die ich genannt habe. Die sind tatsächlich sehr häufig vertreten und können auch von sehr vielen Terminals gelesen werden. Diese dritte Variante wird aktuell von zwei Terminals unterstützt. Eins davon ist unser eosT10. Man hat eben in diesem eosT10 oder auch in der anderen Variante jeweils die Möglichkeit, diesen Radius selber festzulegen. Also sobald ich merke, okay, dieser Radius überschreitet oder dieses Unkraut behandelten Nester sind sehr nah beieinander oder es kann praktisch aus einer sehr feinen strukturierten Karte kann ich eine sehr grobe Struktur machen, damit die Düsen nicht ständig ein und ausschalten. Das heißt, da werden dann Punkte, die quasi innerhalb dem Radius liegen verschmelzt oder kann man das so sagen. Es wird tatsächlich wie eine Art Zielfläche daraus und dann diesen Teilbreiten wird praktisch mitgeteilt okay jetzt wird praktisch diese komplette Breite muss eingeschaltet bleiben, wo sich diese Radien überschlagen praktisch oder überlappen, wird als eine Ebene gesehen, dass sie die praktisch behandelt werden können und das macht dieses System mit diesem Punkten und Radius macht das sehr effizient, in dem Sinne, dass man einfach sehr flexibel diesen Radius anpassen kann für kleine Spritzen also wo wirklich eine gröbere Teilbreite habe oder, was heißt kleine Spritzen, kleine Teilbreiten, wo ich dann wirklich sehr fein behandeln könnte und wenn ich sage, okay, ich habe eine sehr große Spritze mit großen Teilbreiten, ich muss jetzt auch wieder an den elterlichen Betrieb denken, die haben 3 m Teilbreiten, dann kann man natürlich diese Teilbreiten sehr groß gestalten.
SpeakerSpeaker
Einfach diesen Radius sehr groß setzen, dann wird die Teilbreite auch hundertprozentig einschalten. Es gibt natürlich so Herausforderungen, wenn diese Spots sehr klein sind, dass die Teilbreite dann auch wirklich einschaltet. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass der Spot genau zwischen einer Teilbreite ist und die Teilbreite sagt, okay, vielleicht bei einem bestimmten Spritzen, ich kann leider nicht jeden Fall prüfen, könnte es sein, dass die Spritze das wirklich nicht als Einschaltzeit erfasst oder als Zielfläche erfasst. Und indem ich den Radius umso größer mache, habe ich mehr Flexibilität und kann das praktisch für meine Spritze dementsprechend anpassen. Und vielleicht noch kurz dazu zu diesem Radius. Ist der dann am Terminal auch einstellbar? Ja, ja. Sehr sinnvoll, denke ich. Genau. Also das wurde extra so geholfen, dass man praktisch, wenn man, wenn wir praktisch Maschinen und auch Maschinenausläufern, oder mit bestehenden Maschinen, ich jetzt einen eos Terminal als Beispiel nehmen aus dem Fall, dann kann ich jederzeit sagen, okay, ich habe eine Maschine, die 3 oder 4 Meter Teilbreiten hat, die Radien so groß machen, oder ich habe eine PWM-Maschine, die wirklich sehr kleine Radien annimmt, so mit halben Meter Teilbreiten. Ich mache die Spots wirklich dementsprechend klein. Aber der Landwirt merkt, während der Behandlung sehr schwer die Ein- und Ausschaltzeiten von diesen Teilbreiten zum Gewährleisten zu sein, dass ich dann einfach sage, okay, geht dieses dementsprechend hoch, macht die Radien deutlich größer und dann funktioniert es hundertprozentig. Wir haben einfach gemerkt, der Landwirt möchte auch eine Sicherheit. Also es ist bei jedem draußen eine Pflanzenschutzbehandlung, die herbezieht, das muss hundertprozentig sitzen. Und wenn lieber behandle ich etwas zu viel als wie zu wenig. Und das muss ich selber in meinem Anwendergefühl, in der Schule lernt man ja immer so gute fachliche Praxis. Und die fachliche Praxis besteht jetzt darin, dass mich es manuell noch nachkorrigieren kann. Und das macht das System eigentlich dadurch schon sehr gut, ja. Man kann dazu vielleicht ergänzen, und das hat natürlich noch einen ganz anderen Aspekt in der Praxis, weil ich natürlich auch hingehen kann. Und wenn ich jetzt solche Distel-Nester mal wieder als klassisches Beispiel nehme und sage dann, okay, meine Kartierung liegt jetzt vielleicht sogar schon zwei Wochen zurück, was jetzt in der Praxis vielleicht nicht so ganz ideal ist, aber kann aufgrund der Witterung passieren. Und da wäre es jetzt bei der Distel-Karte, so dass ich sagen kann, okay, ich kann die trotzdem noch verwenden. Und dann gehe ich einfach hin und ziehe mir einfach die Radien nochmal größer. In der Zeit ist das Distel-Nest gewachsen. Wir wissen ja, dass die von innen nach außen dann sich eben weiterentwickeln. Und dann kann ich eben trotzdem auch noch mit einer Karte, die vielleicht schon ein bisschen älter ist, hingehen und das Nest nochmal behandeln. Oder zum Beispiel, es gibt auch Betriebe, je nachdem wie sich die Nester entwickeln, dass ich sogar noch in air, wenn ich mich traue and say, this passt ungefähr not to the card einsetzen könnte. So da kommen wir ein bisschen in so ein Grenzbereich. And the twenty thing that we in these cards is that we're in these distinct nesters as a beautiful pflanzen. That's actually in the practice, not so bewildered. So that we nester have, and then he says, Okay, what can then these excellent punctuals here not on our car? When we have a card liefern, you can also not the applications for the Feldspritz, but it's an over that can and sicher damage feeling. Was appliziere ich da jetzt anders to my eindruck? And that can we hold often that vermehrt einzelne Pflanzen, die eben nicht im Nest auftreten, dort erkannt werden. Und da hilft mir natürlich wieder die Punkte-Karte zu sagen, auch die kriegen jetzt ihren einzelnen Punkt und werden dann noch sicher getroffen. Die hätte ich so aus der Kabine sicher nicht gesehen. Und Sam der Menschen stellt dann eben sicher, dass tatsächlich eine unserer größten Aufgaben auch bei uns ist, dass der Betrieb nachher erfolgreich spotten kann. Und die Karte hat die auf genau sein Terminal, zu dem genau jetzt aktuellen Software-Sand dann eben auch passt. Und da kann ich es nur betonen, Andreas, was du erwähnt hast, vorher die Karte testen und dann muss man vielleicht nochmal ein anderes Format machen oder noch ein paar Einstellungen vornehmen. Genau, dann klappt auch die Patch-Applikation oder Spot-Applikation in der Praxis. Alles klar. Wir haben jetzt viel über die technischen Voraussetzungen gesprochen und auch, wie man das Ganze umsetzt. Ich würde jetzt gerne nochmal einen Schritt davor aufnehmen. Zu dem Prozess würde ich gerne nochmal kommen. Also der Landwirt hat die Idee und ruft dann bei euch an, Robin. Richtig? Er ruft an, er schickt uns eine E-Mail. Er meldet sich auf jeden Fall. Er meldet sich bei uns, genau. Genau. Wie läuft das dann ab? Also übernehmt ihr den kompletten Service, also von Drohnenflug bis zur Kartierung, oder habt ihr auch schon Dienstleister, die eben diesen Service für euch anbieten? Ich würde jetzt tatsächlich da nochmal einen Schritt zurück gehen. Ja, gerne. Weil before we rausfahren aufs Feld, oder einer der Dienstleister, der jetzt mit einem Seminar System arbeit, come ich gerne gleich drauf top. Genau tatsächlich over this testkarte. Also by us is a card erstelled in the region, by which we have the between the test card function. And when we in Spot Spray goes, controller we are not the shalt mit. So there is an egg gemessen of a between where we say, Has we have this punch get? We have a wonderful functionier spotkarte in Spritzen all the 50 centimeter dance. Yeah. Wahrscheinlich muss hier der Landwirt, Entschuldigung, when I can't sit down, the punch abfastern, damit this gewährleist will, that the punctuation getroffen will. Trifft der Punkt jetzt einfach diagonal or in irgendeine andere Richtung, versetzt daneben, dann müssen wir uns nochmal genauer angucken, ist denn GPS richtig kalibriert, ist die Geometrie der Spritze richtig eingemessen, passt das alles zueinander. Und da muss man ja wirklich beim Spotten dann, also wenn man diese Einzelbike-Bekämpfung macht, sehr aufpassen, weil da reden wir dann meistens auch über Anwendungen, wo es dann schon um teurere Produkte geht. Zum einen, also ich möchte die Anwendung nicht nochmal wiederholen und auch zeitlich kommen wir dann in einen Aspekt rein, wo wir in der Regel nicht die Chance haben, nochmal genau diesen optimalen Einsatzzeit zu verwischen, bei dem ich jetzt irgendwie die keimenden Windenknöterig-Pflänzchen in der Zuckerrübe erwischen möchte. Und ich sehe es dann halt erst, wenn die Applikation nicht geklappt hat. Deswegen ganz wichtig, das ist der erste Schritt bei uns und egal ob wir das machen oder jemand anders. Da kommen dann quasi auch schon die Händler mit dazu. Wir haben jetzt ab next mehrere Händler, die dann Service erst mal verkaufen. Das sind nicht zwingend auch die Dienstleister, es gibt auch welche, die bieten dann die Dienstleistung mit an. We're just in the listing process, that's quite the BIWAR den Service verkauft. Gibt aber auch noch kleinere Händler in Deutschland, die dann einfach Spotspray verkaufen. Und dann wird eben geguckt, okay, gibt es dort schon einen Dienstleister, meistens Maschinenringe or Lohnunternehmer, die jetzt so ein System erworben haben. We have this Jahres käuflich zu erwerben, unser gesamtes Thronensystem. Bietet halt für die Dienstleister den Vorteil gegenüber anderen Kartierungssystemen, dass es zehnmal schneller is anderes sehr viel hoch auflösender. Also ich can wirklich Keimlinge sicher erkennen damit, weil es eben diese millimeter Bodenauflösung bei einer Flächenleistung von 60 bis 80 Hektar bringt. And entweder kartieren wir dann selber, when niemand for Ort is that so ein System has. So we are within the Service. It's a newer mark and claim that they're not from an event with thousand or flächendeckenden Dienstleist Netzwerken bedient. But it's even the ersten vorhanden, and Sam Demension wird sich aus dem Dienstleistungsgeschäft immer weiter zurückziehen, weil unsere Kompetenz eben in der Kartierungshardware and in der Erkennungssoftware licen. And the competence der Lohnunternehmer und Maschinenringe oder Großbetriebe vor Ort in der Leistungserbringung, in der regionalen. Das heißt, wenn es da einen gibt, give me it's up. Er befliegt die Fläche, unsere Software wertet die Daten aus, er stellt die Karte und die übermitteln wir dann an den Betrieb. Und dann kann er eben, weil er ja vorher die Testkarte erfolgreich getestet hat, erfolgreich dann spotten mit der Karte. Okay, alles klar. Danke. Robin, du hast dich bei Sam Dimension direkt gemeldet und bist somit ins Patch Spraying Game eingestiegen. Was waren deine Erfahrungen? Mit welchen Kulturen habt ihr beispielsweise begonnen? Das war drei Jahre her, glaube ich, dass wir angefangen haben. Ich würde mal sagen, da war das alles noch so ein bisschen Pilotphase auch. Da ging es erstmal um solche Themen, was passiert, wenn wir die Karte auf dem Schlepper machen, funktioniert das und so weiter. Weltverunkrautung im Mai ist so ein bisschen. Genau, das war das erste, was wir machen wollten. Da muss man aber tatsächlich to give, dass wir dann echt gescheitert, weil es halt zeitlich then auch nicht gehauen hat. This is really this what Robin vorhin schon had, dass a wicker factor is. Bring nothing when the meist too great is and they wächst in the side. In the next year, we then just started with Zucco Ruben. The digital became in the Succo Ruben, this was an 8 Hector Schlag, where relatively distel verteilt were and also good verteiled. I had a drone discarded, and I had the applications per email as shape and had it off the Schlepper Terminal draft and had a project with water up to spray, but it was not the start phase, kind of so much. Weitere ideen were then Ampherbehandlung in Grünland. Da sind wir auf neue Herausforderungen stoßen. Das war recht spät im Jahr schon, in der Tallage, wenig schlechte Lichtverhältnisse. And then war natürlich auch das Problem mit unserer Spritze, die hat eine 3-Meter-Teilung. Da stößt man dann im Ampher im Grünland natürlich auch recht schnell an die Grenzen der Technik, weil man eben 3 Meter hat und vielleicht doch recht viele Ampfer und einen recht hohen Ampferbesatz, dann ist die Spritze mehr an als aus und dann macht es mit einer 3-Meter-Teilung vielleicht nicht mehr so viel Sinn. Was wir dann noch gemacht haben, war dann tatsächlich irgendwann im Mais, das war dieses Jahr, da ging es einfach auch um die Nachbehandlung. Im Mais war ich eigentlich eine strategie, um möglichst Vorauflauf oder früher nach Auflauf zu behandeln, möglichst ohne Gräserbehandlung, and then im späten Nachauflauf nochmal so Unkräuter wie Disteln oder Winden with einem Wuchstoff zu behandeln. Und da haben wir auch einige Flächen kartiert and this is ja dann appliziert im Mais and this hat eigentlich auch sehr gut funktioniert and man merkt so that the system langsam ausreift and immer praxis or wahrscheinlich is it's really praxisreif and da kamen eben die Karten schon mit der Übersichtskarte. Einmal glaube ich alle breitblättrigen Unkräuter and I'm not the Ziel Unkräuter that I bestelled quasi. It's not a flexibility. What we have gone was a special file this year in the zwischenfrucht. We guess ich setz by Mais auf die Strategie keine Gräserbehandlung in Nachauflauf, also most ohne Sulphenylharnstoffe auszukommen. Then we just Frühjahr, the Zwischenfrucht had zwar die Unkräuter über den Winter gut unterdrücken, but durch this lange Frühjahr hat sich dann von unten raus durch die abgestorbene Zwischenfrucht and Unkrautbestand entwickelt. And there were a Gräser dabei, Ausfallgärstift and the forfrucht. And that was the aufgabe then for Sam Dimension, die Gräser zu kartieren, that she die Gräser quasi mit Glyphosat vorher rausnehmen. Das war eigentlich auch ganz interessant, da hat man auch ordentliches Einsparpotenzial gehabt und das hat auch ganz gut funktioniert. Okay, interessant. Danke dir für die Erfahrung. Was war deine, oder was würdest du sagen, sind die größten Herausforderungen, mit denen ihr am Anfang zu kämpfen gehabt habt? The größten Herausforderungen, denke ich, sind einmal die Technik, da haben wir jetzt, glaube ich, schon ganz schön darüber reden, dass es da alles for under systems are, that they compatible, that the sight stemmed, that all is good eingemessed, that this then really applies where it's applicable. I think this is a minute with another spritze combination in grip must, and then this is functional. And that is high so I laugh over a best time, see, we have a problem, I will here what is it, and then must hold the sight so in that service bestell, the cartier erect, and then also the outbringing. Yeah. Robin, and now this problem that we have, that you with help of the handlers in grip to become, or what can I forget? Also, there are two factors. And then this sidefence, which is deadly verkürzed. We need the best winter and früh, früh an and then guard, what can we reinschieve? So when Robin so an idea had and so, then we have, okay, this came spontan dazu, is there so jemand in the region, which we have, derived eingeplant, this answer, and kann man es mit reinschieben, and there gives them seitlich noch Sinn, diese Kartierung durchzuführen. And je mehr natürlich so Systeme regional verfügbar sind, this is wie mit einer Spritze auch. Also wenn da halt eine Spritze durch halb Deutschland tour, kriegt das halt auch nicht hin. From the Flächenleistung sind wir eher noch ein bisschen über der Spritze und haben den Vorteil, dass wir auch nicht so viel nachtanken müssen und nochmal über Feldgrenzen hinweg fliegen können. Das heißt, kleinere Flächen auch zusammenfassen können. Das heißt, deutlich höhere Schlagkraft ist schon da. Aber ein ganz wichtiger Aspekt bei solchen Unternehmungen ist natürlich auch die Frage, was mache ich denn mit der Datenauswertung? Das haben wir vorher gesagt, wir lösen die Bilder sehr, sehr hoch auf. Das heißt, wir lösen sogar höher auf als viele Online-Systeme, wo man ja denkt, okay, die Kamera sitzt jetzt auf der Spritze und filmt direkt den Bestand. Dadurch, dass wir halt den Vorteil haben, dass es nicht online ist, haben wir ein bisschen mehr Zeit, um die Daten zu berechnen und können halt noch höher auflösen, noch genauer Unkräuter erfassen, können auch mit dem Algorithmus nochmal genauer hingucken und eine Qualitätssicherung machen. Aber trotzdem steht ein Pilot, wenn der jetzt das System voll im Einsatz hat, den ganzen Tag lang, mit mehreren Terabyte Daten am Abend da, wenn er nichts machen würde. Und da haben wir gesagt, gut, das war tatsächlich sehr schnell eine Rückmeldung von eigentlich allen Betrieben, mit denen wir gearbeitet haben, die Karte muss viel schneller da sein. Und wir haben jetzt dieses Jahr bei den Kunden mit der Vorgabe, wir liefern es innerhalb von 48 Stunden und hatten das interne Ziel, innerhalb von 24 Stunden zu liefern, was wir auch tatsächlich dieses Jahr einhalten konnten. Und für nächstes Jahr ist jetzt eben das Ziel, 24 Stunden, aber mit internen Vorgabe eigentlich in einem halben Tag auszuliefern. Und wie schaffen wir das? Wir haben ja den Vorteil, dass wir ein eigenes Kamerasystem entwickelt haben, hatte ich schon erwähnt, mit dem wir die hohe Flächenleistung erreichen. Und das ist jetzt dieses Jahr in der Version, in der es jetzt auch verkauft wird, mit einem Edge Processing, also was heißt Edge Processing, direkt auf der Kamera, direkt werden die Daten verarbeitet, vorverarbeitet, sodass nur noch ein kleiner Teil mit unseren Algorithmen quasi in-house abgeglichen werden. Und damit lösen wir eben den Engpass der Daten. Übertragung, weil es nur noch ein Bruchteil jetzt übermittelt werden muss und ein Großteil eben auf der Fläche direkt über einen Flug vorprozessiert wird. Und damit erreichen wir diese sehr schnellen Auslieferungen der Karten letztendlich, sodass auch so dazwischengeschobene Flügel dann nicht nochmal warten müssen, bis dann irgendwann Tage später die Karte kommt. Daran arbeiten wir immer weiter mit dem Anspruch, so in 20 Monaten tatsächlich in einem Fast Real-Time, also direkt nach der Landung in einigen Minuten dann auch die Karte ausliefern zu können. Da kommen ja noch mehr Themen, wo wir dann auch über so Sachen wie Horsh Connect oder du kennst es aus dem Operations Center schon, die Karten gleich an die entsprechenden Maschinen weiterleiten können. Ah, okay. In Deutschland nicht so relevant, aber im Osten wird das schon sehr viel. Das wäre wahrscheinlich aber sehr sinnvoll, wenn sie die Landwirte, die nebeneinander liegen, die Felder haben, und ziemlich ähnliche Pflanzenschutzbehandlungen machen möchten wie Distel und Nestle, dass sie die wahrscheinlich zusammen tun und dann eben gemeinsam einen Termin finden oder zum Beispiel eine Bestellung auslösen. Einfach damit die Karte ziemlich zeitnah geflogen werden kann und dann erstellt werden kann, damit man dann praktisch das in einem Zug durchziehen kann. Wenn ihr natürlich ein Landwirt oder verschiedene Landwirten in einem selben Region fünfmal anfahren müsst, wird es wahrscheinlich weniger sinnvoll. Wahrscheinlich sein als wenn man einmal alles abfließt, weil ich denke mal, der landwirtschaftliche Bestand, wenn man in so beobachtet Distelnester, die sind, glaube ich, bei allen in einem bestimmten Zeitraum abfangbar. Und dann kann man das wahrscheinlich besser kombinieren. Wir sehen das auch tatsächlich ganz oft. Also wir haben natürlich den Extremenfall, wenn wir jetzt in Tschechien oder Ostdeutschland unterwegs sind, wo dann ein System auch auf einem Betrieb am Tag irgendwie 520, 530 Hektar kartiert auf einem Betrieb. Okay, da ist die eine Spritze, da oft sogar dann zwei schon unterwegs, die das abarbeiten dann. Und in Regionen, jetzt wir kommen ja auch aus dem Süden, ist es dann eher so, dass dann Betriebe sich zusammentun. Warum? Weil nicht nur, damit wir da effizienter arbeiten können, sondern meistens hat dann auch einer die Spritze, der tut sich mit ein paar anderen zusammen, sagt, komm, jetzt machen wir hier 150 Hektar am Stück. Das ist dann schon eine größere Fläche, wenn man die hier, sag ich mal, im süddeutschen Raum zusammenkriegen möchte. Und dann macht die Kartierung natürlich für uns mehr Spaß, aber auch für die Ausführenden, wenn nicht jeder mit seiner Spritze dann rumgondelt, sondern eben einer, der sagt, ich bin der Technikaffin und habe da sowieso Lust drauf und übernehm das. Also ihr versucht die Prozesse im neuen Jahr 2025 noch zu optimieren und auch schneller zu werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Welche Algorithmen könnt ihr denn 2025 anbieten? Also welche Kultur, Umgang Kombinationen. Ja, genau, also genau. Das eine ist die Optimierung des Prozesses. Da arbeiten wir natürlich stetig dran. Ich glaube, das ist ja Antrieb in jeder Firma, irgendwo da besser zu werden. Ein zweiter Aspekt sind tatsächlich die Anzahl der Algorithmen, also wo funktioniert es. Und wir können eigentlich jetzt sagen, es funktioniert in allen Flächenkulturen soweit, mit der Einschränkung, dass wir im Getreide keine Gräser erkennen, noch nicht. Da arbeiten wir dran. Es wird dann aber auch über eine Nestererkennung irgendwann soweit sein. Wir sind dann nächstes Jahr nochmal weiter am Testen. Vielleicht ist es übernächst Jahr verfügbar. Für alle anderen Kulturen gibt es eigentlich Anwendungsfälle. Und was man jetzt dieses Jahr vorbereitet hat und was schon immer mehr kommt, ist, dass eben mehr ander Sonderkulturen dazu kommen. Also dass wir jetzt dieses Jahr in Kulturen wie eine Karotte, wie einer Zwiebel, eine Kartoffelhackfrucht unterwegs waren. Tatsächlich auch so etwas wie Petersilie. This is eventually green ansatz for special Unkraut. Was then the anwendom, what rainkiert was. And that's easy that we're talking aspect, also not mehr Kulturen, sort of mehr special fragen. Man can't violate so aus dem Kartoffelanbau, there is the thematic mit der Durchwuchskartoffel a Fragestellung. That heißt die Kartoffel is genauso wie die Distel oder der Ampher an Unkraut, was wir als solches erkennen. And special dafure Algorithmen wiederum über die ganze Kulturen anbieten. Das heißt, ich can special eine Durchwuchskartoffel in einer Rube or in einer Zwiebel or sonst, um die dann nochmal ganz gezielt zu behandeln. While this problem is that I so much as much loss werden will, um ein Feld reinzusammen bis zur neuen Bowl. And ich denke, also da merkt man schon, there comes. Is it nutrition that the new culturen in Reihe stay or können this outbreitsorten sein? Können auch Breitsorten sein, genau. Also we can the Durchwuchskartoffel oder eine Distel auch in einem Getreide erkennen. And jetzt by the new cultural, die angeland werden, natürlich muss man sagen, je einfacher oder je besser sortiert die Pflanze, die nachher erkannt werden soll, auf dem Feld steht. Deswegen wahrscheinlich deine Frage nach der reinen Kultur, desto schneller funktioniert also ein Algorithmus. Also desto weniger Trainingsdaten brauchen wir, bis quasi so eine neue Kultur so funktioniert, dass wir in der Praxis sagen, ja, wir haben Behandlungserfolge, wie wir uns denn vorstellen. Und da gibt es eigentlich Betriebe, die interessiert sind und mit denen gehen wir auch ganz offen um und sagen, jetzt entwickeln wir gemeinsam, wir machen die Testaufnahme und schicken immer wieder die Ergebnisse und evaluieren gemeinsam. Wann ist es so gut, dass wir sagen, jetzt wollen wir es wirklich in der Praxis einsetzen? Robin, gibt es für dich noch irgendwelche Anwendungsfälle, die du dir wünschen würdest? Die agabali for dich besonders interessant were. Ja, ich denke, wenn wir dann in the Zukunft schauen, dann must we all go from this three-meter spritz or three-meter tiling on the spritz. When we wonder what is not working, often the limit is there, that we quite forhandling not, but we hold nothing. This behandless for Auflaufbehandlung wegkommt and then eine schwächere Vorauflaufbehandlung mit Mittel-Einsparung macht and then manche noch in Nachauflauf hinkriegt, wo man dann aber schon echt sehr gezielt behandeln muss. Ich denke, ja, this is her noch zukunftsmäßig oder kannst du da was anderes berichten. So ein spannendes Thema ja auch resistenztechnisch in der wie man damit umgeht. I glaub this is so a bit in the Zukunft gegriffen, but natürally sind so Themen denkbar. Also man muss ja ganz klar den Bedarf sehen, and der kommt ja dann meistens, haben wir das in Region mit Grundwasserschutz, where the Boden herbezieht, sind die ersten, wir sehen uns jetzt auch in den Zulassungen, die wir verlieren. Die kritisch eben sind, weil wir sie nachweisen können und wo wir natürlich an strategien arbeiten wollen, die zu verringern. Ich denke, man muss da immer ganz realistisch drauf schauen, warum ich auch eingangs gesagt habe, Sam der Menschen als Spotspray-Firma irgendwo sind nicht der Meinung, dass Spotspray alles ersetzt. Und das muss man auch hier klar wieder betonen. Also wir müssen immer mit einem gewissen Maß und einem Verständnis am pflanzenbaulichen, herbologischen Verständnis herangehen und sagen, was ist sinnvoll und wo produzieren wir uns mehr Probleme, als dass wir damit lösen. Weil wenn ich eben eine effiziente Vorauflaufbehandlung setzen kann und dann wie in der Zuckerrübe im Nachauflauf sehr erfolgreich spotten kann, dann mache ich mir vielleicht mehr kaputt, wenn ich dann am Anfang schon zu viel Versuch einzusparen. Ich denke, es geht jetzt erstmal darum, dass man halt die vorhandenen Möglichkeiten nutzt, die es gibt. Die Abläufe sich einspielen, dass das vielleicht auch ein bisschen mehr in die Fläche geht, that this more verfolgt, damit man auch schnell to seiner Karte kommt. And then, should we umset and erst mal in the praxis bringen muss? Auf jeden Fall. Ja, Andreas? Ja, wow. We have heute so viele technische Punkte geflogen, technische Voraussetzungen, bis es zur Behandlung kommt. Aber ich glaube, einen wichtigen Punkt haben wir noch vergessen, und zwar ist die eigentliche Behandlung. Und zwar den Mittelaufwand, den wir dahinter kalkulieren, der ist natürlich in dem Fall beim SpotSpraying oder Feldspray äußerst schwer kalkulierbar. Wir haben jetzt heute sehr viel wirklich über die technischen Voraussetzungen, aber wenn ich eine Applikationskarte oder eine Spotspray-Karte habe, muss ich mir auf dem Feldansatz auch so weit einstellen, dass ich teilweise die Aufwandmenge nicht davor berechnen kann. Das ist, glaube ich, ein entscheidender Punkt. Das wird wahrscheinlich beim Einsatz von spraying, bei den Robotern wahrscheinlich ähnlich gewesen sein. Also so ein Mittel kalkulieren für 15 Hektar, was die Grundfläche von einem Schlag betrifft, dann auszurechnen oder aufzuschätzen, wie viel brauche ich wirklich Applicationsmenge, um praktisch die Fläche zu behandeln. Yeah, ich denke da ist erstmal grundsätzlich dieses Offline-System a forteil, würde ich sagen, weil man halt grundsätzlich im Voraus weiß which are off the felt, and daddy can where less the flesh tatsächlich in the spritze fill, which benefits, unnecessary have or too many. Ganz so einfach is this in the practice then do not, weil je nachdem wie halt eine Spritze oder a terminal diese Karte verarbeitet and with welchen Verzögerungszeiten kommt es da dann wieder zu Differenzen. And da habt ihr auch in euren Unterlagen, die ihr da mitschickt, in dieser Vorschaukarte, Simulation bei verschiedenen Teilbreiten, Größen oder Teilbreitenabständen, wie viel Mittel oder wie viel Prozent der Fläche dann wirklich besprüht wird oder appliziert wird. Und ich denke, das hat meistens auch ganz gut hingehauen. Passt natürlich nicht immer und ist auch noch eine Herausforderung. Aber ich denke, das meine ich auch, die Sache muss ich mal einspielen in den Betrieben auch. Das sind auch Erfahrungen, die wahrscheinlich jeder Betrieb dann auch mit seiner Technik sammelt. Und wenn das dann mehr in die Breite geht, die Anwendung, dann gibt es da auch Erfahrungswerte. Und dann kann man diesen Vorteil der Offline-Applikation auch wirklich ausspielen, dass man im Voraus ganz genau weiß, wie viel Menge in die Spritze einzufüllen ist. Ja, das war nur ein sehr wichtiger Punkt. Danke dir, Andreas. Also dazu ist im Vorgang tatsächlich auch viel gemacht worden. We hatten ja dieses Jahr das erste Mal, dass wir die Spotspray-Applikation mit Sembler-Menschen-Karten bei den DEG-Feldtagen sehen konnten in der Spritzenvorführung. Und da is natürlich from the Kammer in Nordrhein-Westfalen auch viel geleistet, die dann auch tatsächlich nochmal das System under the loop genommen before so was auf die DEG-Feldtage von allen Spritzenherstellern vorgeführt wurde. And in dem Zuge haben auch Hersteller, die we noch themen hatten, where quasi der Spot zum Beispiel Geschwindigkeitsvariable aufgezogen wird. Also da kommen wir jetzt sehr tief in die Technik rein. Es gibt auch Software, die nach Fahrgeschwindigkeit Spots nochmal größer zieht. It macht erstmal Sinn. Macht uns natürlich ein bisschen die Herausforderung größer, dann hervorzuberechnen, wie viel Fläche wird nachher appliziert. Aber auch da sind wir weiter gekommen und ich kann es eigentlich mehr von externen Berichten, dass wir da sehr, sehr gute Rückmeldungen bekommen haben. Also dass wir irgendwo bei einem Bereich von 3-4%, 4%, 5% noch unterwegs sind mit der Abschätzung der Menge, die dann wirklich gebraucht wird nachher. Das ist natürlich ein riesen Vorteil, weil ich sehr gut vorher weiß, wie viel Fläche wird appliziert. Ist bei uns intern, aber muss man sagen, auch ein sehr großer Aufwand. Wir simulieren jetzt dadurch für jedes Terminal andering durch, wie wird diese Spritze über die Fläche fahren, also entlang der Fahrgasse natürlich. And with what for Terminals und Terminal Einstellungen fair diese Spritze, um then zu berechnen, wie die Schaltzeiten and the Teilbreiten, um dann nachher ein genaues Ergebnis abliefern zu können. Also da steckt schon sehr viel Know-how mittlerweile dahinter, um die Vorberechnung zu realisieren. Man muss auch dazu sagen, it's really sehr stark von der Spritzenkonfiguration, abhängig die Teilbreiten und Breiten. Und wir haben es jetzt heute auch schon ein paar Mal erwähnt, die Zeiten. Also wenn wir über Zeiten gesprochen haben, wann ist die Section und Roll 1- und Ausschau-Zeiten. Die machen natürlich auch einen riesen flächigen Applikationsmehrfläche aus in dem Sinne, indem man die zum Beispiel auf null setzt oder deutlich höher setzt, in dem generieren wir praktisch oder generell wird er auch mehr Bearbeitung mit der Fläche generiert. Das heißt, es kann da schon immer wieder zu Problemen kommen in dem Bereich zu Aufwand, Mittelaufwandschätzung in dem Sinne. Und darum würde ich wirklich auch sagen, der Robin hat es vorhin gut mal beschrieben, dass er jetzt erst einmal mit der Spritze mit Wasser gefahren ist. Das ist natürlich ein zusätzlicher Aufwand, das ist eine Überfahrt, aber einfach mal eine Fläche abzufahren und zu sagen, okay, mit den Spotflächen habe ich ungefähr so eine Aufwandsmenge, die ich dann wieder umlegen kann auf die anderen SpotSpraying-Karten. Ja, ich denke, die Hauptaussage von unserer Diskussion heute ist eben, dass sich die Landwirte und Landwirtinnen von heute mit dem Thema auseinandersetzen müssen. Und nachdem sie das getan haben, ist ein Einstieg in eine PatchSpraying Lösung relativ einfach und schnell. Ich denke, wir sind am Ende unserer Diskussionsrunde angekommen. Vielen Dank an euch für eure Zeit und für den intensiven und sehr interessanten Austausch mit euch. Vielen Dank. Liebe Landwirte, seid offen für neue Praktiken und neue Möglichkeiten, denn nur so kommen Sie mit Ihrem Betrieb weiter. Vielen Dank für Ihr Interesse und fürs Zuschauen. Wir sehen uns hoffentlich bald wieder.com slash live.