HORSCH Podcast

Offline PatchSpraying mit Drohnen-Kartierung: Erstversuch bei Disteln in Zuckerrüben

HORSCH Maschinen SE & Co. KG

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Wie gelingt der Start mit vorhandener Pflanzenschutztechnik – und worauf kommt es im Ablauf wirklich an? 

Offline PatchSpraying verspricht gezielten Pflanzenschutz statt flächiger Anwendung – doch der eigentliche Knackpunkt liegt nicht im Feld, sondern in der Vorbereitung. Barbara Steinberger zeigt anhand der Distelbekämpfung in Zuckerrüben, wie der Einstieg im eigenen Betrieb funktioniert: vom Drohnenflug über Applikationskarten bis hin zu Software, Terminal und SectionControl. Sie spricht offen über typische Stolpersteine im Ablauf und ordnet den tatsächlichen Aufwand realistisch ein. Gleichzeitig wird deutlich, wie stark sich die Entscheidungsgrundlage verändert, wenn Drohnenbilder Befall sichtbar machen, der vom Schlepper aus oft unentdeckt bleibt.  

Das Video zum Talk, mehr Infos und weitere Beiträge unter

https://www.horsch.com/studio


Gast und Moderation:

Barbara Steinberger
Barbara ist Landwirtin aus Niederbayern und lässt ihre Follower via Instagram an ihrem Alltag teilhaben. 2020 schloss sie das Studium der Landwirtschaft an der FH Weihenstephan ab. Nach ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sie sich bei HORSCH intensiv mit dem Thema SpotSpraying und konnte so vielfältige Erfahrungen sammeln. Jetzt ist sie auf dem Familienbetrieb u.a. für den Pflanzenschutz verantwortlich.  

Moderation: Andreas Bogner
Andreas ist Produktmanager bei HORSCH LEEB in Landau. Sein Fokus liegt dabei auf den Zukunftsthemen wie SpotSpraying und Bandapplikation. Durch die vorherige Position im Bereich Hybrid-Landwirtschaft ist auch die mechanische Unkrautregulierung eine seiner Kernkompetenzen. Sein Studium in Maschinenbau, der Master of Science in Nachwachsende Rohstoffe und der praktische Bezug durch die Tätigkeit in einer eigenen Landwirtschaft ermöglichen ihm einen vielseitigen Einblick.

SPEAKER_01

Dann habe ich am Papa die Karte gezeigt und der war dann erstmal überrascht, dass das doch so viele Tisteln leider waren. Aber die Karte hat meistens schon recht.

SPEAKER_03

Bedeutet, ich sehe eigentlich vom Flapper aus nicht so viel, wie wenn ich Perspektive von oben mit der Auflösung von der Drohne hast du noch im Kopf, was die Einsparung war, die angegeben war?

SPEAKER_01

Ich glaube, wir waren bei 60%.

SPEAKER_03

Du machst das, aber trotzdem gibt es sehr viele, die das nicht machen.

SPEAKER_01

Ich glaube, die größte Hürde ist tatsächlich, das Ganze auszuprobieren, wo manche das dir einfach nicht zutrauen, glaube ich, und dort ziemlichen Respekt davor haben.

SPEAKER_03

Herzlich willkommen hier im Studio auf der Agri Technika. Ich freue mich besonders heute Barbara begrüßen zu dürfen. Barbara Steinberger hat mehrere Rollen. Zum einen war sie mal meine Kollegin sozusagen. Zum anderen hat sie letztes Jahr mehr begonnen, in der Heim in den landwirtschaftlichen Betrieb einzusteigen. Und ist auch noch auf Instagram und sozialen Medien unterwegs, um ein realistisches Bild in der Landwirtschaft zu vermitteln. Barbara, magst du vielleicht kurz ein paar Worte zu deinem Betrieb daheim sagen?

SPEAKER_01

Ja, sehr gerne. Also Andreas, erstmal vielen Dank für die Einladung anders. Zu meinem Betrieb daheim. Wir bewirtschaften einen Ackerbaubetrieb in der Nähe von Straubing, also Niederbayern, und haben da einen Ackerbaubetrieb, wie gesagt, mit einer ganz normalen Fruchtfolge, Winterweizen, Wintergerste teilweise und Zuckerrübe. Neben den normalen Kulturen haben wir auch noch ein paar Sonnenkulturen dabei. Das heißt, wir vermehren Saatmais. Und wir vermehren Autochtone Kräuter und Gräser, wie jetzt zum Beispiel Kornblume oder Klatschmond. Also bei uns blüht es immer ziemlich.

SPEAKER_03

Spannend. Ja, zu mir kurz, also du weißt es, aber für die Zuhörer, ich bin im Produktmanagement in Landau und beschäftige mich mit Zukunftsthemen. Und ein Hauptthema dabei ist gerade das Spot Spraying. Jetzt möchte ich kurz erklären, über was wir jetzt reden. Also unser Slogan heißt ja How to Patch Spray, also Patchspray in der Praxis. Und da möchte ich kurz die Unterscheidung machen zwischen Online und Offline Spot Spraying. Für die, die das noch nicht kennen. Also beim Online-Spot Spraying haben wir quasi die Kamera auf dem Gestänge und wir detektieren in Echtzeit die Pflanzen und es wird sofort appliziert. Und beim Offline ist ja das Thema, dass wir zuvor mit einer Drohne fliegen, Karten werden erstellt und dann wird über das Terminal eine Spot-Applikation, Spotkarte geladen. Und das ist genau das Thema, mit dem wir uns heute beschäftigen. Also Offline-Spotspraying mit Drohne. Ja, du hast das Ganze schon verwendet, auch daheim im Betrieb, und da würde mich interessieren, in welchen Anwendungsfällen du das schon verwendet hast.

SPEAKER_01

Also Offline Spot Spraying haben wir bisher in Zuckerrube by uns angewendet. Das heißt Distel out of Sugar Beats, more than a couple. Also Disteln aus der Zuckerrube raus. Ich glaube, this is so the duplicate Anwendungsfall for Offline Spot Spraying or grundsätzing for Spot oder Patch Spraying. My papa erzählt mean, yeah, früher had many geschaltet with Detailbreiten. And jetzt macht man das einfach mit einer Karte, mit einer Applikationskarte oder mit einer Feldgrenzenkarte.

SPEAKER_03

Genau, du hast gerade gesagt, Spot oder Patchspraying. Das ist also ein Thema. Da geht es im Prinzip um die Größe des zu behandelten Bereichs. Und ganz grob nutzen wir das in der Firma immer so bis ein Meter und kleiner Spotspraying und wenn die Parteilbreiten größer sind, in der Regel dann als Patchspraying. Aber jetzt eine ganz klare Definition gibt es nicht. Wie funktioniert so etwas ganz grob in der Abwicklung, wenn man so vorhat als Landwirt?

SPEAKER_01

Genau, also für mich war das auch ein bisschen schwierig. Wie fange ich denn an? Also klar, mir war das Thema bekannt durch my Tätigkeit eben bevor bei Horsch. But I wanted to horn by unsprobieren. The technical vorh. We have a HorschLep für LT, allerdings schon mit Baujahr 2016, glaube ich. Das war einer der ersten LTs. And with einer ganz normalen Teilbreitenaufteilung, ich glaube, 1,5 and then jeweils 3 Meter. Ich habe mich dann auch gefragt, yeah, good, what brauche ich denn für Freischaltungen? Was brauche ich für eine Softwareversion? And function this with my Terminal. I spritz with a Fend 313er Profi Plus and have an external terminal draft, a trimble. And yeah, I think it is a Landwirt that there says, 'I will this door, I have a plan and I must before testing, if this function.' When I the technical before all show erfilled have.

SPEAKER_03

What bedeutes before testing?

SPEAKER_01

Mir war es halt wichtig, dass ich before all Szenarien test, weil ich während der Application or the eighteenth application. Ich habe da keine Zeit und da kommt sicher irgendwas anders. Von dem her habe ich mir gedacht, ich muss mir einfach einen Plan machen, was funktionieren und wie läuft dann der Process up. This had angefangt, dass Sam Dimension by me in Betrieb was and had a test point aufgenommen. This habe ich dann kenntlich gemacht. Ich habe einen flexible Instecker eingesteckt, der immer bleibt. And then I've got Geschwindigkeiten, aus unterschiedlichen Richtungen, even in diesem fixen Punkt gefahren, anders. Also wird die richtige Teilbreite auch gesteuert anders auch der Abstand davor and auch danach. Und das war schon ein wichtiger Punkt. And auch dass die Pufferzone stimmt. Also der Bereich eben davor und danach, dass der gleichmäßig ist, aber dass ich trotzdem eben eine gewisse Pufferzone habe, dass der mir nicht genau nur da einschaut, wo der Punkt ist, sondern dass ich immer ein bisschen flexibel bin.

SPEAKER_03

Und das sind einfach Einstellungen im Terminal.

SPEAKER_01

Genau, das sind die Section Control, Section Control Einstellungen im Terminal. Und so muss ich das halt dann auch anpassen und wenn irgendwo es wirklich gravierend nicht passt, auch mit selben Menschen kommunizieren oder eben mit dem Vertreter vom Terminal, dass das einfach klappt.

SPEAKER_03

Und vorher ist es jetzt flexibel, aber es hört sich nicht an, wie wenn das eine Woche davor passiert. So in der Regel kann ich das ja, also es macht ja nichts, wenn ich es Monate davor mache.

SPEAKER_01

Nein, ich finde das so eine klassische Winterarbeit, wenn ich Zeit habe. Man muss sich da eine Zeit nehmen. Ich kann das nicht schnell, schnell irgendwie machen. Ich muss auch testen. Dann geht es weiter mit der Probekarte. Ich muss schauen, wie der Process up, wo kriege ich die Probekarte her? Some Menschen bietet jetzt zum Beispiel auf der AgriTechniker ja auch, dass man from the eigen Probekarte mitnehmen kann. Wie die auf? Wo finde ich die im Terminal? Wie aktiviere ich die? Muss ich die irgendwie in dem Job oder in der Aufgabe noch mehr aktivieren? Das war jetzt bei mir der Fall. Das habe ich davor noch nicht gemacht. And schalte die Spritze dann da auch wirklich ein. Genau.

SPEAKER_03

Bis da alles erledigt ist, wie also oft macht man sie ja wahrscheinlich nicht am Stück. Aber was ist das für ein Zeitaufwand?

SPEAKER_01

Ja, das ist echt schwierig zu benennen, weil zum Beispiel habe ich davor noch nicht die richtige Softwareversion gehabt, dann habe ich die Karte gar nicht aufladen können. Dann habe ich erstmal schauen müssen, wo kriege ich denn die richtige Version her, klappt dann auch alles mit der neuen Softwareversion, haben überhaupt alle meine Feldgrenzen noch da. Das war also ein bisschen meine Befürchtung, dass irgendwie dann alles weg ist. Das hat aber Gott sei Dank alles passt. Und beim nächsten Mal habe ich dann wieder eine Probekarte gekriegt mit der richtigen Version am Terminal und dann hat es funktioniert. Aber ich glaube, so vom Zeitaufwand ist das tatsächlich sehr individuell. Ob es halt dann funktioniert, gleich oder nicht.

SPEAKER_03

Ja, das klingt so. Also das ist ja schon mal gut zu wissen, wenn man weiß, dass man keine, also ich habe jetzt fix einen Tag, sondern über früh anfangen. Kann sein, dass es ganz kurz erledigt ist. Genau. Kann aber auch sein, dass man mal eine Woche damit beschäftigt ist, wie man alles beisammen hat. Mit Freischaltungen und so dauert ja auch nicht mehr. Wenn man das dann weitergeht im Jahr zur Behandlung, wie läuft das ab? Also irgendwann muss ich ja die Drohne fliegen. Wie lange davor gives man Bescheid?

SPEAKER_01

Also ich mail mich natürlich bei Assembler Menschen an ander in Zuckerruben spritzen and then have they this am. And who deny, if Sam the Menschen direct or even a dritter that in the boundary is and this anbietet. And then comes Sam the Menschen with the drone and be fliegt the Schlag, they to behand. There must the landword not done, but they wish which they to behind. And then in a whole 24 minutes, when this good life, we have the card. And we must the land before when I flieve and when I then applique. And the wittering must pass. This was by us this year tells us a little bit, while the Distel I think from the entwickling her ideal were, but then the Wittering a little kelter was.

SPEAKER_03

Also hinsichtlich an Zeitpunkt zu finden, auch gemeinsam mit anderen Landwirten in der Gegend, weil das ist ja ein typisches Aushaltfenster, wo ich bei der Zuckerrube habe. Und dann ist es jetzt nicht in der Tagessache, sondern etwas entspannter wie bei anderen.

SPEAKER_01

Genau. Und deswegen denke ich mir auch, dass die Distel in Zuckerrübe schon ein sehr dankbarer Einstieg in das Ganze ist.

SPEAKER_03

Das hast du jetzt einmal gemacht letztes Jahr und jetzt schon wieder angekündigt. Oder wartet mal, bis man weiß, welche Felder und Fruchtvoll geht Planung und dann wird im Frühjahr quasi geschaut, wo man was macht.

SPEAKER_01

Also ich habe es eigentlich schon wieder vor. Das hat mich überzeugt und das hat auch wirklich gut funktioniert. Und ich habe auch theoretisch vor, das Ganze in andere Kulturen auch noch umzusetzen, je nachdem, inwieweit Algorithmen halt schon vorhanden sind. Genau, muss man ein bisschen abwarten.

SPEAKER_03

Lassst du da die gesamte Fläche fliegen jetzt bei den Rüben, oder sagst du, ich habe irgendwie, ich weiß meine Problemzonen und nur die werden beflogen, oder ich fliege alles und nimm die Karte dann als Entscheidungsgrundlage, wo ich überhaupt fahre.

SPEAKER_01

Ja, also ich lasse immer über alle Felder oder über die Zuckerrübenfelder drüber fliegen. Und dann sieht man eigentlich ganz schön, wo auch wirklich die Distelnester sitzen und wo nicht. Es war heuer ganz interessant, weil ich den Pflanzenschutz komplett bei unserem Betrieb mache. Und dann habe ich einem Papa die Karte gezeigt und der war dann erstmal überrascht, dass das doch so viele Disteln leider waren, aber die Karte hat meistens schon recht.

SPEAKER_03

Das heißt, die Karte hat meistens recht und cyber vermute mal weniger, bedeutet, ich sehe eigentlich vom Auge, vom Schlepper aus, im Prinzip nicht so viel, wie wenn ich Perspektive von oben und der Auflösung von der Drohne.

SPEAKER_01

Genau, weil mit dem Auge sehe ich ja hauptsächlich die großen Distelnester, aber es gibt ja trotzdem immer einzelne Disteln, die ich vielleicht so gar nicht wahrnehme, aber die halt auch bekämpft hören.

SPEAKER_03

Okay. Also das ist ja dann, da hilft die Technik. Also da kommen wir weiter, wie.

SPEAKER_01

Ja. Auf jeden Fall. Das war sehr interessant und es hat auch funktioniert. Genau, Ohr-Punkt, den wollte ich vielleicht auch noch erwähnen. Man muss sie auch bei der Applikation, wenn die dann ansteht und wenn man auch davor alles getestet hat, muss man trotzdem ein bisschen Zeit nehmen, vor allem wenn es die erste Applikation ist. Bei mir war zum Beispiel ein kleines Problem, dass alle Probekarten kleiner waren, wie dann die Testkarte an sich. Das heißt, die 12 Hektar Zuckerrüben, die Karte war zu groß für mein Terminal. Und das habe ich halt erst an dem Tag, da wo ich eigentlich losspritzen wollte, festgestellt, dass das Terminal die Karte nicht verarbeiten kann.

SPEAKER_03

Also kleiner von der Spot-Anzahl, im Prinzip von den Datenmengen.

SPEAKER_01

Genau. Genau, ja. Also es waren eigentlich zu viele Disteln und dann auch noch ein noch größeres Feld. Und ja, da muss man sie eben als Landwirt so ein bisschen einfuchsen und dann auch im Austausch immer mit Sam sein. Und die haben ja dann die Karte so weit reduziert, beziehungsweise die Polygone, die Punkte eben zusammengefasst, also größere Zonen gemacht mit weniger Punkten und dann hat es auch wieder funktioniert. Aber ich finde das immer ganz wichtig, dass man das offen kommuniziert, welche Probleme denn auftreten können.

SPEAKER_03

Genau, weil ein zu großes Feld ist eigentlich selten ein Problem in der Landwirtschaft. Meistens sagen wir so ein bisschen so gut.

SPEAKER_01

Genau, normalerweise ist es andersrum.

SPEAKER_03

Fast ja wählt andere Anwendungsfälle, wo du überlegst, wer das konkret oder gibt es so.

SPEAKER_01

Also ich finde es eigentlich immer am sinnvollsten, wenn man beim Patchspring eben an Problemunkräuter denkt, wie jetzt Adi Diste. Ich finde es auf der Stoppel auch wahnsinnig interessant, wenn man jetzt sagt, wir wollen die Ackerwinde zum Beispiel aus einem Stoppelfeld ausspritzen und eben nicht das Ausfallgetreide. Weil das Ausfallgetreide kann ich immer mechanisch bekämpfen, wenn ich jetzt keinen Direktsatz mache. Von dem her wäre das auch noch ein interessanter Anwendungsfall für mich. Und eben, das ist vielleicht schon ein bisschen mehr in die Zukunft gedacht bei uns in die Sonderkulturen. Ah, eben die Distel oder ja, da eher die Probleme und Kräuter. Wobei das, glaube ich, wirklich schwierig ist, weil ja die Kulturen noch nicht vorhanden sind. Also die muss man ja auch erst irgendwie einteachen und Bilder sammeln. Also, das ist wahrscheinlich erst in Zukunft der Fall.

SPEAKER_03

Genau. Aber das ist vielleicht genau der Charme von so einer Offline-Methode, weil ich nicht am Anfang schon einen großen Erstinvest mache.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_03

Man hat ja im Prinzip die Standardtechnik, die man heim hat, kann mit Aufgaben starten, die man sich jetzt vorstellen kann, und dann Schritt für Schritt dazulernen und Sachen machen, wenn ich es machen möchte. Und wenn jetzt ein Jahr ist, wo ich sage, da habe ich überhaupt kein Problem mit Disteln auf den Schlägen, dann mache ich es nicht und habe aber auch keine Kosten sozusagen.

SPEAKER_01

Ja, also das finde ich auch das Charmante an dem ganzen System. Klar muss ich da Lernwärts einfuchsen, aber ich kann relativ günstig in das Thema Patchspraying eintauchen und das einfach ausprobieren und dann feststellen, ist das was für meinen Betrieb oder auch nicht.

SPEAKER_03

Und wenn man sich schon dann reckfuchst hat und es funktioniert alles, dann werden sich bestimmt die Anwendungsfälle entwickeln, dass man sowas im Lohn mitmacht.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_03

Hast du an sowas auch gedacht oder machst du das teilweise schon?

SPEAKER_01

Also ich habe es eben ausprobiert, heuer habe ich die Zucker drüben auch teilweise im Lohn gespritzt für einen kleineren Betrieb in der Nähe und eben auch die Disteln. Und ich habe die Technik schon, also warum nicht? Warum nicht?

SPEAKER_03

Klingt schlüssig. Ja. Jetzt, wenn man vom Patchspraying dann mal Richtung Spotspraying denkt, also kleinere Teilbreiten, dann würden sich auch andere Anwendungsfälle noch eröffnen. Also wenn man jetzt bei der Rübe bleibt, gäbe es die Möglichkeit, dass ich dann zum Beispiel eine dritte NHK ergänzen würde. Am Anfang ist ja noch relativ viel Ungraudaufkommen, das machen wir in der Regel flächig. Und wenn später der Druck nicht so hoch ist und nur vereinzelt Pflanzen sind, könnte man dann auch mit einem Meter oder mit 50 Zentimeter Teilbreite einen guten Erfolg erzielen.

SPEAKER_01

Genau, ja, Zuckerrübe finde ich an sich auch die NHK sehr interessant. Bei den ersten zwei NHKs muss ich mir halt immer überlegen, wo brauche ich meine Wohnmittel und wie groß ist mein Ungradaufkommen, also meine Ungraddichte auch. Und es macht meiner Meinung nach bei den ersten zwei NHKs, wie du auch schon gesagt hast, wenig Sinn. Bei der dritten NHK, glaube ich, kommt es auch auf den Standard drauf an, ob das funktioniert und eben auch welche Teilbreitenaufteilung ich habe. Aber da könnte ich mir durchaus schon vorstellen. Ich glaube, da sind wir aber auch wieder an dem Punkt, ich kann natürlich nicht alle applicationen durch Patch Spring ersetzen. And the Landwirt muss sich auch eine neue Strategie, glaube ich, überlegen. Also I can't say, okay, probieren wir das einfach mal aus, sondern ich brauche dann trotzdem eine andere Strategie, wie ich dann trotzdem einen sauberen Bestand hinbekomme. Mit Bodenmitteln und eben mit Blattmitteln. Also so einfach, glaube ich, ist das nicht.

SPEAKER_03

Wenn ich anfangen möchte, habe ich einfach Anwendungen, die periszoniert sind. Genau. Und jetzt dritte NHK. Ja, es gibt zukünftig weitere Anwendungsfälle. Aber da ist auch ein Stück weit nötig, einfach tiefer ins System einzusteigen. Zum einen, wenn das die Technik sauber sitzt und zum anderen aber auch das ackerbauliche Konzept dahinter.

SPEAKER_01

Und ich finde es auch total wichtig, dass man sich mit solchen Thematiken eben beschäftigt. Funktioniert das bei mir am Betrieb? Und wie du schon sagst, wenn es funktioniert, dann kann ich ja weiterspinnen und sagen, was macht denn in Zukunft vielleicht Sinn? Wenn ich die Technik da habe und was macht denn andere Kulturen Sinn und mit was kann ich denn in Zukunft vielleicht rechnen?

SPEAKER_03

Ja, genau. Also es ist jetzt schwierig zu sagen, weil die Anwendungsfälle entstehen ja jetzt. Eigentlich ist es eine Kombination von zehn der Menschen mit den Landwirten, zum Beispiel jetzt. Und das System entwickelt sich ja ständig weiter. Dann arbeitet man daran, spezielle Unkräuter zu erkennen. Genau. Und macht neue Möglichkeiten. Aufwandmenge. Das ist ja was Schönes beim Offline-Spotspraying, dass ich davor weiss, wie viele Aufwandmenge ich brauche. Wie schaut das konkret aus? Ist das auf der Karte mit angegeben? Oder woher weisst du, wie viele Liter du anmischen musst?

SPEAKER_01

Also Sem der Menschen gibt mir übermittelt mir die Karte und legt dann da ein Dokument by and beschreibt dann erstmal, wie viele Einzelpflanzen sie auf dem Schlag gefunden haben, wie die Karte ausschaut. And then sagt man da schon mal in dem PDF-Dokument, wo sind denn meine Nester? And unterhalb ist dann so eine kleine Tabelle angegeben mit unterschiedlichen Teilbreitenaufteilungen. Ich glaube ein Meter, zwei Meter and drei Meter. And then steht eben dabei, wie viel Prozent Einsparungen man erreicht und wie viele Hektar das sind. And then we genau, okay, das Feld sind jetzt beispielsweise eben 12 Hektar, and davon muss ich jetzt aber nur für vier anmischen, beispielsweise. Und das hat bei mir auch wunderbar so funktioniert. Also das hat gepasst.

SPEAKER_03

Und hast du noch im Kopf, was ungefähr das, also was die Einsparung war, die angegeben war? Also es ist natürlich je Anwendungssphäre anders, aber dass man ja eine Idee hat in welchem.

SPEAKER_01

Ich glaube, wir waren bei 60%. Ungefähr so was war das, ja.

SPEAKER_03

Ja, hast du bei der Karte nur die Disteln drauf oder bekomme ich dann auch irgendwie verschiedene Unkräuter noch mitgeliefert?

SPEAKER_01

Also bei mir war es tatsächlich jetzt eben nur für Disteln. Aber ich glaube, das ist auch möglich, dass man sie zum Beispiel Gräser anzeigen lässt. Unterscheidung eben Dikotyle, Monokotyle, eben je nachdem, was man da eben angibt.

SPEAKER_03

Okay. Ja, das klingt alles vielversprechend. Und du machst das, aber trotzdem gibt es sehr viele, die das noch nicht machen. Was ist denn der Punkt, jetzt nachdem du es gemacht hast und darauf zurückblickst, was irgendwie Hindernisse sein könnten, oder warum nicht mehr this system nutzen?

SPEAKER_01

I love that tatsächlich landwirte the technical show, also an isobus-fähigation spritzer with section control. I think the greatest is tatsu that a car to an hour to laden and the Einstein. This is a gross point where many that they have not zutrun, and there's a little respect.

SPEAKER_03

Und jetzt kann ich natürlich sagen, bei dir hat die Angst wahrscheinlich auch oder die Hürde auch etwas genommen, da du davor in dem Bereich auch bei Holzschlepp gearbeitet hast. Hättest du es nicht gemacht, dann weiß man auch nicht, ob du jetzt schon so weit wärst, wenn das machst. Also das etabliert sich ja gerade alles.

SPEAKER_01

Auf jeden Fall. Ich glaube auch, dass mir das eher leicht gefallen ist, weil ich eben davor in der Thematik war und trotzdem hat mich das schon ein bisschen herausgefordert, muss ich auch sagen, wie lade ich jetzt die Karte rauf? Was ist das für eine Karte? Wie davor schon angesprochen, ich muss die Karte nur irgendwie aktivieren und dann hat es Gestänge doch nicht gleich eingeschaltet bei dem Punkt. Und das ist schon ein Aufwand. Aber wenn das dann funktioniert und man dann in der Nacht zeigt, wie die einzelnen Teilbreiten auf und zu gehen, ist schon cool.

SPEAKER_03

Okay. Das heißt, eigentlich braucht man einen, der einen auch mit unterstützt und an die Hand nimmt? Auf jeden Fall. Aber das hat man ja im Blick an die Arbeit, das man kann.

SPEAKER_01

Genau. Und also vielleicht so ein bisschen so eine Anleitung, wie gehe ich denn an die Sache ran? Was muss ich denn davor erledigen? Habe ich die Freischaltungen? Funktioniert das mit meinem Terminal? Was brauche ich für einen Software stand? Das ist die größte Hürde, meiner Meinung nach. And there wäre so eine Art Leitfaden nicht verkehrt.

SPEAKER_03

Eine kleine Leitfaden haben wir jetzt schon geliefert.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_03

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken für deine offene Auskunft, bis dir ergangen ist. Und wünsche dir viel Spaß bei den weiteren Anwendungen, wenn nachts die Spots auf und zu machen.

SPEAKER_01

Ja, Andreas, auch von mir Dankeschön. War sehr interessant, wie findet. Und ja, schauen wir mal, wie die Reise bei unserem Betrieb weitergeht.

SPEAKER_00

Vielen Dank fürs Zuhören. Mehr Infos und interessante Beiträge unter hosch.com slash studio