Pixel and Frames
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Pixel and Frames
19 - Dragon Quest - Pixel
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Fast pünktlich zum großen Jubiläum im Jahr 2026 widmen sich Matthias und Michi einem echten Urgestein der Videospielgeschichte: der Dragon Quest-Reihe. Wir drehen die Uhr zurück und sprechen über unser ganz persönliches „Erstes Mal“ mit der Serie.
Dabei klären wir, wie man eigentlich von einer recht hartnäckigen JRPG-Abneigung plötzlich mitten in den unvermeidbaren Hype rutscht. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die historischen Anfänge und schauen uns an, wie Yuji Horii und Akira Toriyama damals den Grundstein für dieses langlebige Rollenspiel-Franchise gelegt haben.
Wer sich zudem schon immer gefragt hat, warum man bei der Historie der Spiele im Westen eigentlich gar nicht mehr durchblickt, bekommt hier ein wenig Beistand. Wir versuchen, Verwirrung etwas zu entdröseln.
Außerdem packt Michi ein paar Anekdoten aus dem Nähkästchen aus: Er erzählt von seiner Reise nach Japan und berichtet von den kleinen Freuden, aber eben auch den unerwarteten Enttäuschungen, wenn man im Ursprungsland auf den Spuren von Dragon Quest wandelt. Schnappt euch ein Metalschleimcurry, lehnt euch zurück und viel Spaß beim Zuhören!
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Folgenbild: Der Sören
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Musik und Ton: Macid
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Friends:
M_hochzwei
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Pixel und Frames – euer monatlicher Podcast über Computerspiele, Filme und Serien.
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SPEAKER_00
Willkommen bei Pixel and Frames. Eurem Podcast über Spiele, Serien und Filme, die vielleicht schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, aber definitiv noch einen Blick wert sind.
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SPEAKER_01
Hallo, Matthias hier und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Und zwar geht es heute um Dragon Quest, um das Franchise, also im Großen und Ganzen.
Mit mir dabei ist heute Michi. Hallo. Hi Michi.
SPEAKER_02
Ach Gott, hallo und gleich geht mir die Stimme weg. So als kurze Information, ich bin noch ein bisschen erkältet. Mir geht es besser als die letzten Tage, aber ihr werdet es hören.
SPEAKER_01
Oh, okay. Lass doch mal nicht deinen Arbeitsgeber hören. Den Podcast hier entdeckt und so.
SPEAKER_02
Ah, stimmt.
SPEAKER_01
Aber du bist heute ein wichtiges Element, denn ich habe eigentlich sogar keine richtige Erfahrung mit Dragon Quest gemacht.
Mhm, mhm.
Ja, und du bist eigentlich der Einzige, den ich kenne, der Dragon Quest richtig mag und feiert.
SPEAKER_02
Dann kennst du aber sehr, sehr, ja, seltsame Leute, würde ich mal sagen, weil das ist eine Reihe, die man eigentlich mögen und feiern sollte, so als kleine Empfehlung von mir.
Ja, okay, das mag stimmen auf jeden Fall.
SPEAKER_01
Äh, ja, vielleicht kannst du ja mich und die Zuhörer noch ein bisschen mehr begeistern. Also bei mir hat es schon geklappt, so ein bisschen.
Mhm.
SPEAKER_02
Also, äh, natürlich soll das jetzt nicht heißen, dass jeder, der kein Dragon Quest mag, komisch ist, ne?
Das ist nicht, Geschmäcker sind unterschiedlich und jeder hat so seine, darf auch seine Meinung haben, aber wenn man mich fragt, ich finde, Dragon Quest ist auf jeden Fall eine Reihe, die man gespielt haben sollte
oder zumindest etwas davon gehört haben sollte und sich zumindest mal kurz damit beschäftigt haben muss.
SPEAKER_01
Ja, denke ich auch. Und, also eigentlich sollte man zumindest so ein paar Elemente von Dragon Quest auch kennen.
Mhm.
Also, einfach weil man, weil man Videospiele mag oder Computerspiele mag, kommt man eigentlich nicht drum herum eigentlich.
Ja.
Ja, aber möchtest du uns nicht erst mal erklären, was Dragon Quest überhaupt ist?
Als wären wir Fünfjährige.
SPEAKER_02
Ja, natürlich. Also, Dragon Quest ist eine berühmte japanische Videospielreihe aus dem Rollenspiel-Genre.
Die Spiele erzählen meist von Helden, die in einer Fantasy-Welt gegen Monster und böse Mächte kämpfen.
Bekannt ist die Reihe für ihre rundenbasierten Kämpfe, den freundlichen Stil und die Monster-Designs von Akira Toriyama.
Das ist eine sehr wichtige Information.
Dragon Quest gilt als eine der wichtigsten und einflussreichsten Rollenspiel-Serien überhaupt.
SPEAKER_01
Ja, gehe ich mit.
Genau.
SPEAKER_02
Das war die Erklärung für Fünfjährige.
SPEAKER_01
Vielen Dank.
Das war sehr, mir fällt kein Pannern drauf, aber es war sehr akkurat.
Vielen Dank.
SPEAKER_02
Sehr gerne.
Muss ja nicht immer alles in Pannen sein.
SPEAKER_01
Nee, hast natürlich recht.
Ja, die wichtigste Frage ist überhaupt, wie bist du zu Dragon Quest gekommen?
Also, und seit wann bist du eigentlich dabei?
Äh...
Um vielleicht später nochmal drauf zu sprechen, dass das erste richtige Mainline Dragon Quest
wurde in Europa erst 2014 released?
SPEAKER_02
Ähm, nein, 2008.
Genau, wurde Dragon Quest 1 released für Europa.
Aber nur als Remake für den Nintendo DS.
Ja, 2008.
Ah, richtig.
Genau, 2008.
SPEAKER_01
Ja, das ist wirklich sehr, sehr verwirrend, aber lass uns darüber später sprechen.
SPEAKER_02
Es ist absolut verwirrend, ja.
Also, wer das jetzt vielleicht nicht nachvollziehen kann, unsere Verwirrung, ihr werdet es spätestens,
wenn wir darüber sprechen, nachvollziehen können.
SPEAKER_01
Ja, genau.
Hoffentlich.
Ja, aber wie bist du dazu gekommen?
Wie war dein erstes Mal und wann war dein erstes Mal?
SPEAKER_02
Also, mein erstes Mal war in einem, äh, in einer, in einer relativ kühlen März-Nacht 2021.
Kann mich noch daran erinnern, wie wenn es gestern gewesen wäre.
Nein.
So krass war es natürlich nicht, aber ich bin relativ spät an Dragon Quest rangekommen.
Eben auch aus dem Grund, dass es halt eben so ein bisschen, ja, durcheinander war mit den, mit den Releases und dass wir das auch in Europa recht spät bekommen haben.
Habe ich davon auch noch nicht so viel gehört gehabt.
Ich wusste, dass das Spiel existiert.
Ich habe es aber immer für etwas gehalten, was mir nicht gefallen würde, weil ich es eher so in die Richtung, ich habe es immer so für mich eingeordnet, so in Richtung, wie hieß das, Dragon's Dogma oder so, oder was auch bekannt ist.
Das gab es aber, genau, aber auch ein ganz anderes, ähm, Spielprinzip.
Aber irgendwie habe ich gedacht, dass es irgendwie so in die Richtung sein wird, oder?
Ich bin mir nicht mehr sicher, auf jeden Fall.
Ja, war ich, war ich nicht so angetan vor dem, ähm, dass ich, äh, als ich das gesehen habe, dass es das gibt.
Äh, ich fand diesen, diesen Artstyle fand ich toll, deswegen hab ich immer so ein bisschen geliebäugelt damit.
Und dann habe ich mich erst mal, ja, so ungefähr um die Zeit eben damit beschäftigt.
Und 2020 ist auch mein erstes Dragon Quest Game rausgekommen, nämlich Dragon Quest XI, Streiter des Schicksals.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
Das habe ich mir dann halt eben 2021 gekauft.
Seit diesem Zeitpunkt habe ich mich in die Reihe verliebt.
Also, ich fand das so toll und das hat so einen, so einen Impact auf mich gehabt, dass ich mir gedacht habe, okay, damn, warum spielst du das jetzt jetzt?
Wie bei so vielen anderen Spielen, über die wir schon gesprochen haben.
Und wie kommst du jetzt an die alten Teile ran, um das nachzuholen?
Das waren so meine Gedanken.
SPEAKER_01
Ja, die legitime Gedanken.
Und die Distribution ist dann doch, also über, die gibt's ja mittlerweile auf Steam.
Und in, äh, renommierten Stores, den Playstation Store zum Beispiel.
SPEAKER_02
Die neueren Teile, äh, geht das schon, aber ja.
Ja, ich meine, 2021 ist jetzt fünf Jahre her, ähm, März 2021.
Fünf Jahre.
Aber da sah es halt eben auch ähnlich aus, ne?
Also, da gab's Dragon Quest wohl auch schon, also das 1er, das Original, auf dem Handy und auf der Switch.
Aber da hatte ich's, hatte ich, hatte ich's auch noch nicht so auf dem Schirm.
Ähm, ich bin mir sicher, dass ich da schon eine Switch hatte, aber da hab ich noch gar nicht so direkt nachgeguckt.
Das war irgendwie auch doof.
Ich bin nicht so der Emulator-Typ einfach, muss man sagen.
So die Original-Cartridges und sowas zu kaufen, das war mir zu teuer.
Ich hab dann auch erst mein, mein Blickradius etwas später ausgebreitet.
Ich hatte ja erst mal Dragon Quest XI und, ähm, hab da auch viel Zeit gehabt, mich damit zu beschäftigen.
Erst als ich's dann fertig gespielt hab, hab ich mich um die älteren Teile noch gekümmert.
Ja, genau. Aber das war so mein, mein, mein, meine ersten Berührpunkte mit, äh, Dragon Quest.
Sonst hab ich vorher gar nichts wirklich davon gehört oder gesehen oder irgendwas.
Es gab keine Freunde, die mir davon erzählt haben.
Ich war dann dieser Freund, der anderen davon erzählt hat.
SPEAKER_01
Mit nem weirden Geschmack.
Ja, ja.
Bei mir ist's ein bisschen einfacher.
Ich hab natürlich, also seit den 90ern, mit meinen Videospielmagazinen, Abos und so,
hatte ich natürlich davon schon gehört, so in den Import-Reviews und das waren immer so komische Screenshots.
Aber was hängen geblieben ist, ist so ein blauer Schleim halt einfach, der so tropfenförmig ist.
Ja.
Das fällt einem schon auf, also das waren so ikonische Sachen und dann bin ich auch ein bisschen in Anime,
also damals war ich noch ein bisschen mehr in Anime drin.
In Mangas natürlich und Toriyama ist natürlich ein großer Name.
Dr. Slump zum Beispiel oder eine kleine, fast unbekannte Serie.
Genau, Dragon Ball.
Und ja, das schwappte in den 90ern, also Anfang der 90er natürlich noch mehr rüber
und das war eigentlich der erste Kontakt.
Und zu den Spielen muss ich sagen, ich hab die Release, sag ich, gar nicht mitgekriegt.
Ich wusste, dass auf der PlayStation 2 Dinge rausgekommen sind, die Dragon Quest hießen.
Ja, hat mich nicht so interessiert, wegen des JRPG-Labels, sag ich mal so.
SPEAKER_02
Ja, du bist ja eh nicht so der JRPG-Fan.
SPEAKER_01
Ja, deswegen, damals war es ja noch ein bisschen, sag mal, kontroverser.
Da war es für Nicht-Kenner und Nicht-Fans, ja, so ein Label, ja, das sind halt weirde Spiele aus Japan.
So der Gruppe gehörte ich damals auch.
SPEAKER_02
Ah, du warst einer von den coolen Kids, die nichts mit den weirden Spielen aus Japan zu tun haben würden.
Genau.
Du warst eher so Quake und Unreal Tournament, alles, was quietschbunt war, war doof.
SPEAKER_01
Genau, richtig, ja.
Also genau so kann man es eigentlich sagen.
Und jetzt, der Grund der Folge ist ja, dass Dragon Quest 40 geworden ist, und zwar am 27. Mai.
Und also erst da hatte ich so richtig auch mal Bock, damals anzuspielen, hat mal ein paar Sachen auf der PS4 nachgekauft
und möchte mir auch vielleicht ein paar Remakes auf Steam holen, weil im Großen und Ganzen ist es wirklich eine liebenswerte Serie.
SPEAKER_02
Aha, okay. Schön.
SPEAKER_01
Das Erste, was ich wirklich gespielt habe, war jetzt vor, keine Ahnung, vier Wochen oder so.
Und zwar die original, also fast original, Dragon Quest 1 Version mit englischen Texten vom Famicom.
SPEAKER_02
Also die von 1986. Das ist das ganz alte Ding.
SPEAKER_01
Und das ist meine Geschichte. Also eine ganz frische Geschichte, aber keine schlechte Geschichte, finde ich.
Ja, aber ich meine, das musst du dir mal vorstellen.
SPEAKER_02
Das ist 1986 in Japan erschienen und dann erst 2008 in Europa oder in Deutschland quasi.
Das ist schon eine ganz schöne Spanne.
SPEAKER_01
Ja, das ist halt, also ich habe mich da ein bisschen angelesen, Square, beziehungsweise Enix oder Square Enix hatte halt wirklich angenommen,
dass der europäische oder nordamerikanische Markt das nicht hergibt und die Lokalisierung zum Beispiel viel zu aufwendig wäre.
Ja, das war halt so eine Markteinschätzung, denke ich mal.
Ja, wahrscheinlich. So ein Kosten-Nutzen-Faktor oder so ein, ob es sich rentiert.
Ja, genau. Aber ich glaube, die haben auch irgendwie vergessen, dass sich die Videospielkultur in Europa und Nordamerika eben auch ganz toll weiterentwickelt hat in den letzten Jahren.
Und die japanische Sachen sind einfach Kult.
SPEAKER_02
Und haben wirklich einen sehr verwurzelten Platz jetzt auch in der europäischen Spielerkultur tatsächlich.
SPEAKER_01
Ja, genau. Es kam ja dann auch immer mehr Version-Novels zum Beispiel rübergeschwappt oder Genshin-Titel aus Korea oder so.
So Gacha-Games.
Genau, ja. Dieser asiatische Stil hat wirklich auch viele Fans in den letzten Jahren gewonnen.
SPEAKER_02
Genau, aber ich frage mich, warum die so lange gebraucht haben, trotz alledem, weil ich meine, Dragon Ball war ja halt ein Renner.
Und ich meine ja alleine schon, der Stil hätte ein Sellout sein können oder ein Verkaufsargument sein können, weil ich muss auch ganz ehrlich sagen,
also so von meiner ersten Minute Dragon Quest XI bis zur letzten habe ich die ganze Zeit gedacht, Dragon Ball, Dragon Ball, Dragon Ball.
Also es sieht halt alles nach Dragon Ball aus.
Ja, tut's.
Allein schon der Held von Dragon Quest XI sieht halt aus wie dieser eine Cyborg-Junge mit den langen Haaren von Dragon Ball.
Also eins zu eins, wie wenn er sein Bruder wäre.
Oh, ich bin leider nicht so deep in Dragon Ball-Lore.
Ja, ich auch nicht mehr. Also das war damals vielleicht wichtig für mich, aber jetzt mittlerweile nicht mehr, weil ich komme nicht mehr so ran an diese super krassen, overpowerten Anime mit, ja, keine Ahnung.
Es ist nicht mehr so meins. Das Einzige, was in die Richtung geht, was ich mir anschaue, ist One Piece. Aber nur, weil ich das nachholen möchte.
SPEAKER_01
Also es war schon ein riesengroßer Einfluss und Toriyama war ja von Anfang an mit dabei, hat die Grafik und den Stil auch geprägt, obwohl in den Anfangsversionen war ja alles noch sehr pixellig gewesen.
Aber die Cover zum Beispiel, die unterschieden sich total von den westlichen Rollenspielen, Ultima zum Beispiel oder Wizardry zum Beispiel.
Die Cover waren halt irgendwie düster und so Heavy-Metal-Fantasy-artig.
Da kam halt Toriyama hin und hat einfach, ich würde jetzt nicht sagen, knuddelige Charaktere drauf gemalt, sondern die waren halt irgendwie so zugänglicher gewesen.
SPEAKER_02
Ja, ein bisschen, ja, doch zugänglicher, kann man schon sagen.
Ich wollte jetzt auch familienfreundlicher sagen, aber ja, auch irgendwie so, muss man schon sagen.
Ich finde es aber auch spannend, dass du Wizardry und Ultima auch ansprichst, weil das war ja auch so ein bisschen der Start von Dragon Quest oder die Idee, die hinter Dragon Quest stand.
Also es war halt eben so, dass es in Japan halt noch kein RPG so wirklich gab und die wollten aber auch so etwas haben wie Ultima oder Wizardry.
Also sowas wie die westlichen RPGs. Und daraus ist dann aus dieser Idee quasi Dragon Quest entstanden.
Das fand ich auch ganz spannend.
SPEAKER_01
Ja, da kann ich noch ein bisschen ins Detail gehen.
Vielleicht erzähle ich einfach mal ein bisschen von der Entstehung, der frühen Entstehung.
Ja, also es begann, es begab sich damals zu der Zeit, so um 1980, da floss Yuji Horii sein Studium ab und hat einen Job angenommen in der Shonen Jump natürlich.
Hatte durch so ein bisschen Videospiele kennengelernt und lieben gelernt.
Er hatte da eine Kolumne und zwar hieß die Famicom Shinken, die sich mit populären Famicom-Titeln eben auseinandersetzte.
Und damals war er schon, ich gehe jetzt mal davon aus, also ich call ihn jetzt einfach mal als Nerd aus.
Und er mochte halt wirklich Sachen wie Wizardry oder Ultima.
Das hat ihn total fasziniert.
Aber zur damaligen Zeit, wie du schon gesagt hattest, war er nicht so ein bisschen, also nicht zugänglich gewesen.
Also er hat dann Apple II gehabt und hat da drauf gezockt und die Spiele waren halt einfach irgendwie, also schon Rock'n'Roll gewesen.
Mit kantiger Grafik und komplizierten Menüs und sowas auch.
Ja, richtig, komplizierten Menüs und so.
Da wuchs dann schon die Idee, was eigenes auf die Beine zu stellen.
Das kam dann 1983, hatte nämlich Enix einen Programmierwettbewerb ausgerufen.
Da dachte Horry einfach, hey, ich mache jetzt mein eigenes Game.
Und dann hat er es auch gemacht und das war Love Match Tennis.
Das war also, wie gesagt, auf dem Famicom.
Da musstest du gegen, also als Tennis-Schülerin, klingt irgendwie schlüpfrisch.
Musstest du gegen vier andere Schülerinnen antreten.
Du hast halt einfach so lange gespielt, bis du alle besiegt hast.
Also überhaupt nicht Dragon Quest-Style.
So, naja, auf jeden Fall hat er da einen Preis gewonnen bei dem Wettbewerb.
Da dachte ich sich, oh boy, das hat er voll reingehauen.
Jetzt mache ich noch was anderes, was Größeres.
Dann hat er sich reingesetzt und hat Portopia Serial Murder Case gemacht.
Das ist so eine Murder Mystery Novel.
Die Novel, die hatte schon, ja, ich würde nicht sagen eine innovative Lü-Führung,
aber er hat halt so ein bisschen rumexperimentiert, wie man das alles machen könnte.
Das war halt ein Kriminaladventure, wo es dann Mord aufklären muss.
Hatte sogar Grafiken und so.
Oha.
Richtig gute Farbgrafiken.
Das, die Feel Square, also Phoenix, auch ganz toll.
Hat sich ein bisschen reingegroovt.
Hat dann zu dieser Zeit auch gleich angefangen, so ein bisschen Konzeption zu machen für ein Fantasy-Rollenspiel.
Ja, und dann ist es zu Dragon Quest gekommen.
Er hat es gepitcht bei Enix und die waren eigentlich ganz gut begeistert.
Mochten auch die Sachen, die er früher gemacht hat.
Und dachten, ja, hier, wir haben so eine Software-Schmiede, nennt sich Chansoft.
Die können die technischen Sachen machen und du magst halt Konzeption und entwickelst das Design.
Durch seine guten Beziehungen bei Shonen Jump hat er gesagt, ey, da gibst du so einen Zeichner.
Der ist eigentlich ziemlich cool.
Der macht so Manga-Shit.
Wer das wohl war.
Ja, das stand sich raus.
Das war Akira Toriyama.
Nein.
Und ja, und er war auch ganz happy damit, denke ich mal.
Ori hat ihn immer Charakter-Designs gepitcht und Akira Toriyama hat seine Toriyama-Magie verwendet, um coole Charaktere daraus zu machen.
Wirklich spannende Geschichte.
SPEAKER_02
Und ich meine, es war auch so ein bisschen die Idee dahinter, diese westlichen Rollenspiele nicht nur nach Japan zu bringen und sie zu japanisieren,
sondern auch zugänglicher zu machen für Spieler und auch zugänglicher zu machen für Konsolenspieler.
SPEAKER_01
Da war ja auch so die Idee dahinter.
Genau. Also ich weiß nicht, wie gut sich Famicom verkauft hat, aber wahrscheinlich mega.
Ja. Und jeder hatte wahrscheinlich so in seiner 5 Quadratmeter Wohnung ein Famicom stehen und ein Bett.
Ja, er wollte halt einfach diese technische Hürde, wie du brauchst einen PC und es geht nicht und keine Ahnung.
SPEAKER_02
Genau. Und PCs waren ja damals auch noch komplizierter als heute.
Also es war jetzt nicht so unbedingt Plug and Play.
Nicht immer.
Du musstest dich halt schon auskennen und dich da reinfuchsen.
Und da war es halt schon besser, so eine Konsole zu haben, um einfach zocken zu können.
SPEAKER_01
Udima zum Beispiel hat viele Tasten gebraucht für die Bewegung oder für die Itemsteuerung oder Aktionen.
Und wenn du ein Zwei-Tasten-Pad hast, also das von Famicom, ist halt einfach einfacher.
Du musst natürlich ein bisschen vom Design drauf achten, wie das mit der Buttonsteuerung ist.
Das musste ich auch erfahren, als ich die Famicom-Version getestet habe.
Also man gewöhnt sich dann schon nach einer Zeit daran.
Ja, auf jeden Fall.
SPEAKER_02
Ich finde auch, die Menüs sind okay.
Also ich habe jetzt nur halt die Remakes gespielt.
Das heißt, es war nicht so ganz frickelig wie die 86er-Version von den Originalen.
Also es war schon mit mehr Convenience und mit mehr Quality of Life Improvements, was ich gespielt habe.
Deswegen kann ich da nicht so mitreden mit dem Frickelchen.
Ich finde die Menüs sehr aufgeräumt.
SPEAKER_01
Ich habe nur Videos gesehen von den Remakes, aber es sah schon sehr qualitativ besser aus.
Also die Quality of Life Features einfach eingebaut und nochmal zugänglicher gemacht.
SPEAKER_02
Ja, und dann hat sich Yuji Horii also gedacht so, oh Mann, nach meinem schlüpfrigen Tennis-Game möchte ich halt einfach eins der bedeutendsten JRPGs erschaffen.
Und dann wurde das einfach so ein Riesending.
Nee, das hat er sich natürlich nicht gedacht, aber das wurde einfach so ein Riesending.
Ich glaube, aus der Mischung eben von dieser Neuheit und dieser Zugänglichkeit auch, dass, ich meine, wenn viele Leute das spielen können, dann ist es halt auch viel in aller Munde halt.
Und dann halt auch noch der Artstyle von Akira Toriyama, der da wahrscheinlich auch sehr gezogen hat.
Das gilt auch in Japan eben noch als eins der bedeutendsten Spielereien und auch in der Popkultur.
In Japan ist es noch sehr präsent.
SPEAKER_01
Aber es gab noch eine Hürde und zwar die Konsumenten sind da nicht richtig angesprungen.
Der erste Teil hat sich am Anfang gar nicht so geil verkauft und er musste seine ganze schonen Power einsetzen und seine Beziehungen und hat halt einfach dann so ein bisschen Werbung gemacht und hat erklärt, wie das Spiel funktioniert.
Ja, daraufhin hat sich dann der zweite Teil mega verkauft.
SPEAKER_02
Ja, damals mussten die Spieleentwickler halt noch ein bisschen was leisten, dass die Spieler das gekauft haben und auch als relevant angesehen haben.
SPEAKER_01
Ja, richtig, genau.
SPEAKER_02
I'm looking at you, EA und Infinity Ward und Ubisoft.
SPEAKER_01
Ja, genau.
SPEAKER_02
Nein, es war natürlich andere Zeiten, weil Gaming ja noch nicht so wirklich da war.
Ich meine 86.
SPEAKER_01
Ja, richtig.
Ja, aus der Zeit, ich glaube um den Dreier rum, den Release, da gab es ein Gerücht, dass in Japan die Regierung beschlossen hat, das Release von Dragon Quest auf ein Wochenende zu legen, damit nicht die Arbeit beeinflusst wird und so.
War nur ein Gerücht.
Okay.
Und zwar hat Hori selbst gesagt, komm, ja, ich meine, wir lesen das nicht unter der Woche, also nicht am Donnerstag, weil dann Kinder die Schule verpassen und verschlafen in die Schule gehen und so.
Das kann ich mir schon gut vorstellen, ja.
Ja, genau.
Hat er mit Enix oder dann später mit Square Enix vereinbart und das dann halt einfach gemacht.
Also auch auf das Wohlergehen, seine Fans dann eben auch gepocht.
SPEAKER_02
Aber ich glaube, das ist auch ein Grund, warum das dann vielleicht nicht so krass durchgestartet ist bei uns, sage ich mal, weil es wirkt schon sehr kindlich.
Also ich habe auch schon von vielen Leuten gehört, wenn ich von Dragon Quest erzählt habe, wurde dann gesagt so, ja, aber ist das nicht für Kinder?
So ist es nicht so eine seichte Geschichte, so alles sehr, sehr, sehr seicht und leicht verdaulich und so, weil dann hat auch jemand mal, ich glaube Sören war es, der gesagt hat so, das ist das Final Fantasy für Kinder oder so.
Da habe ich gesagt so, nee, nein, ist es nicht, überhaupt nicht.
Es sieht vielleicht so aus, weil Akira Toriyama, aber nein, ist es tatsächlich nicht.
SPEAKER_01
Kann ich gut verstehen, ja. Diesen Eindruck hat es auch lange, lange auf mich gemacht.
Das ist, glaube ich, schon eher eine erwachsene Serie.
Ja, ich meine, ich kann jetzt nur von den Anfängen so richtig sprechen.
Aber die Famicom-Version, die beginnt dann einfach so, du bist im Thronraum, du bist ein König und der sagt, ey Mann, mein Land wird bedroht vom, jetzt pass auf, vom Drachenlord.
Ja, das ist der Dragonlord.
Dragon, Dragonlord, genau.
SPEAKER_02
Okay, perfekt.
SPEAKER_01
Ja, fand ich auch.
Volle Banger.
Genau, also machen wir was dagegen.
Es gibt einen Typen, wie hieß der, Eldrick, das war ein großer Held und so, der hat den, ich glaube, den Vorgänger des Drachenlords kaputt gehauen.
Erdrick, hieß er, genau.
Erdrick.
Erdrick.
Außerdem ist meine Tochter entführt worden, scheiße, also ich bin nicht traurig drüber, aber mach mal was dagegen.
Dann läufst du halt so rum im Thronsaal, ach ja, übrigens hier um die Ecke ist was in der Truhe, du kannst dir einsammeln.
Ja, und dann frickelst du dich halt durch und sprichst dann auch mit den Soldaten und die sagen dann, oh ja, der König, der sagt immer, mach das mit seiner Tochter nichts aus, aber bring sie bitte zurück.
Das ist irgendwie so liebenswert.
Ich weiß auch nicht.
Und dann bist du halt in so einer geradlinigen Quest.
Es gibt zwar eine Open World, wo du dich entscheiden kannst, wo du hin möchtest, aber ja, es ist halt irgendwie straightforward und das finde ich gut.
SPEAKER_02
Ja, also es bekommt jetzt kein Award für innovativste Story oder sowas, das muss man sagen.
Also es gibt ganz klare Gut gegen Böse Storylines, also das ist halt jedes Mal so.
Ich kann jetzt halt auch nur für Dragon Quest 1, 2, 3 und 11 sprechen, aber im Prinzip ist es wirklich so,
du bist halt ein Auserwählter und musst die Welt vor dem bösen Drachenlord scheinbar retten und ziehst dann halt in die Welt hinaus und bekämpfst das Böse.
Also so einfach, so gut, muss jetzt auch nicht immer irgendwas Besonderes sein oder irgendeinen krassen Twist haben.
Man kann sich auch mal mit den einfachen Dingen zufriedengeben, finde ich, und das macht auch den Charme irgendwo ein bisschen aus.
SPEAKER_01
Ja, aber trotzdem, obwohl die Geschichte vielleicht einfach gestrickt ist, ist es trotzdem noch episch.
Also du musst nichts missen, du hast auch krasse Endbosse und Zwischenbosse.
SPEAKER_02
Ja, absolut, ja. Und es ist halt sehr viel Grind.
Hast du auch schon festgestellt?
So JRPG-typisch.
SPEAKER_01
Ja.
Weil es auch sehr herausfordernd sein kann.
Ja, das stimmt, ich mag es eigentlich überhaupt nicht.
Also das ist Grind und ich sag mal Knuddeloptik, ist jetzt nicht mein Ding so richtig, aber es hat wirklich Spaß gemacht, muss ich sagen,
weil die Kämpfe auch so leicht von der Hand gehen.
Also am Anfang musst du zum Beispiel in den Dungeon, dort findest du eine Nachricht,
dass Erdrick drei Artefakte bei verschiedenen Leuten gebunkert hat, falls die Scheiße wieder den Ventilator trifft.
Und dann magst du dich auf die Suche und musst erst mal in die Berge und so.
Aber da wirst du halt total von irgendwelchen komischen Magier zerbratzt.
Und dann denkst du dir, oh shit, ich klopp jetzt lieber auf Schleim herum, bis ich ein bisschen Geld hab,
dass du Rüstung kaufen kannst.
Sonst kommst du halt echt nicht weiter.
SPEAKER_02
Ja, was auch zu dieser Epicness mit beiträgt, meiner Meinung nach, ist definitiv auch der Soundtrack.
Weil der Soundtrack ist, also ab dem Zeitpunkt, wo man das so richtig gut mit den Soundchips darstellen könnte,
als es dann ein bisschen besser wurde mit den Audio-Files und so weiter und so fort,
ist der Soundtrack auch einfach orchestral, also komplett.
Ob es jetzt bei Dragon Quest XI war oder bei den HD-2D-Remakes,
es ist einfach die ganze Zeit, es ist meiner Meinung nach ein klassisches Konzert zum Spielen.
Muss man einfach so sagen.
Weil du hast ganz viele orchestrale Stücke oder nur orchestrale Stücke,
die sich auch teilweise wiederholen.
Also in den Städten spielt das gleiche Lied.
Das schon und in der Kirche natürlich auch, aber es ist trotzdem toll.
Und natürlich ganz zu schweigen von der Overtüre, die ich ja ganz besonders mag.
Also die Main Music.
SPEAKER_01
Ja, die auch in der Musik, in der verschollenen Musik-Episode gehuldigt wurde.
SPEAKER_02
Ja, wenn wir da kurz mal einen kleinen Exkurs machen können,
weil ich sag mal so, der Komponist gehört auch zu einem der zentralen Schöpfer.
Also als zentrale Schöpfer von Dragon Quest wurden im Yujihori bezeichnet,
Akira Toriyama wegen dem Monster-Design und dem Charakter-Design.
Und dann noch der dritte im Bunde ist Koichi Sugiyama.
SPEAKER_01
Das ist eben der Musik- und Orchester-Komponist.
Welcher auch ein sehr krasser Dude ist.
SPEAKER_02
Ja, absolut.
Absolut ein richtig krasser Dude.
Aber der hat tatsächlich nicht viel anderes gemacht.
Also er hat wirklich hauptsächlich für Dragon Quest gearbeitet irgendwann mal.
Da gibt es aber auch eine ganz witzige Geschichte dazu.
Das war nämlich so, dass Koichi Sugiyama, der hat vorher halt hauptsächlich für japanische Serien komponiert.
Für Serien, die wir wahrscheinlich hier nicht kennen.
Falls jemand die kennt, Runaway Idean, Cyborg 009 und Gatchaman.
Oh, Gatchaman.
SPEAKER_01
Ja, kennst du Gatchaman?
Nee, klingt geil.
Ja, genau.
SPEAKER_02
Da hat er auf jeden Fall dafür komponiert.
Und es ist so, dass er auch ein Gaming-Fan war.
Also er hat wohl gerne gespielt.
Und er hat auch schon sehr früh mit dem japanischen Heimcomputer EPC 8801,
also in den frühen 80ern, hat er herumexperimentiert, um da quasi elektronische Musik mitzumachen.
Da hat er auch die Faszination an Videomusik dann bekommen.
Hauptsächlich durch eben ein Spiel, was von Enix gepublished wurde.
Und das hieß Kazoo Morita Shogi.
Das wurde 1985 gepublished oder released.
Er hat das gespielt und das fand er toll.
Jetzt ist bloß die Frage, wie ist er denn dazu gekommen, für Dragon Quest zu komponieren?
Also er fand das alles ganz toll und fand es schön.
Aber das machte ich ja noch nicht zu einem Komponisten für eine große Videospielreihe oder halt eben damals noch eine kleine Videospielreihe.
SPEAKER_01
Ja.
Ich frage dich, wie ist er denn dazu gekommen?
SPEAKER_02
Genau, da gibt es diese lustige Geschichte, dass eben bei diesem Spiel, Katsu Morita Shogi, da war eine Postkarte beigelegen für Spielerfeedback.
Sugiyama hat das einfach so aus Spaß ausgefüllt.
Er hat einfach so ein bisschen drauf gekritzelt und hat halt was dazu geschrieben und irgendwas mit Musik und bla bla bla und so.
Und dann hat er die Postkarte einfach so liegen lassen, hat es vergessen, hat nicht mehr darüber nachgedacht.
Seine Frau hat diese Postkarte gefunden und hat es netterweise zur Post gebracht, obwohl er es nicht wollte oder daran gedacht hat.
Da war dann eben Enix sehr, sehr, sehr erstaunt darüber, dass er ihn geschrieben hat, weil er war damals eben schon für diese Serien bekannt, für die Komposition.
Dann hat Enix gefragt, ob er denn die Musik für das Spiel kombinieren möchte.
Und so kam er dann quasi damit rein.
SPEAKER_01
Ja, das ist echt eine krasse Geschichte.
Absolut.
SPEAKER_02
Und daraufhin gab es auch 1987 das erste Videospielmusik-Live-Konzert von der Musik von Koichi Sugiyama.
Er hat auch eine Auszeichnung für, also 2016 hat er eine Auszeichnung bekommen für den ältesten Videospielmusikkomponisten.
Da war er auf 84.
Der älteste lebende Videospielkomponist.
SPEAKER_01
Aber du hast es so eher beiläufig gesagt, das war 1987 wirklich eins der ersten Videospielmusikkonzerte, also wahrscheinlich der Geschichte der Menschheit.
SPEAKER_02
Also nicht nur wahrscheinlich erste, sondern wirklich das erste.
Also auch sein Einfluss da und seine Musik lebt halt auch weiter.
Also alleine schon durch eben die Releases.
Er hat, ich weiß nicht, ob ich es mir aufgeschrieben hat, wie viele Stücke er komponiert hat für Dragon Quest.
Sehr viele auf jeden Fall.
Sehr, sehr, sehr viele.
Ah ja.
SPEAKER_01
Über 500, glaube ich.
Über 500.
SPEAKER_02
Genau, über 500 Lieder hat er geschrieben und 35 Jahre eben für Dragon Quest gearbeitet.
Oder an Dragon Quest gearbeitet.
Das ist halt schon echt krass.
Genau.
SPEAKER_01
Ja.
Und er hat dann auch noch so Nebentätigkeiten, andere Konzerte spielen und so.
SPEAKER_02
Was ich besonders krass fand, ist, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio wurde eben die Obertüre von Dragon Quest als Einzugsmusik für die Athleten auch gespielt.
Das hat richtig gut gepasst.
Zwar auch mit anderen Videogame-Titeln mit dabei, aber ich finde, die hat auf jeden Fall am besten gezündet, weil es einfach dazu passt.
So, es ist ein sehr episches Stück, wirklich meiner Meinung nach monumental.
Ich liebe es.
Ich mag die Musik von Dragon Quest.
SPEAKER_01
Ja, ja.
Doch, die ist wirklich genial.
Aber ich habe mir das immer noch nicht angeguckt, also diese Auftaktveranstaltung der Olympiade.
Das muss ich mir unbedingt noch reinziehen.
Ja, solltest du.
Ist wirklich toll.
Ja, und das ist, ja, das Besondere an der Musik ist halt einfach auch, dass sie hat so klassische Einflüsse.
Das ist einfach von dem Hintergrund von...
Kouichi Sugiyama.
Genau, von Sugiyama herkommt.
Also klassische Ausbildung.
Er hat halt einfach was versucht, die Epicness herauszuarbeiten.
Absolut, ja.
SPEAKER_02
Und das hat er auch geschafft.
Also, muss man wirklich sagen.
Und wie gesagt, alleine schon wegen der Musik ist es absolute Spielempfehlung.
Also, wenn man auf klassische Musik steht.
SPEAKER_01
Ja, ich glaube auch, ja.
Gut, ihr habt es vom ersten Teil nicht viel mitbekriegt.
Das ist halt immer noch gedudelt, aber man kann es schon erahnen.
Vor allem die Overtüre gibt es natürlich auch schon im ersten Teil.
Also, das ist schon eine krasse Legacy.
SPEAKER_02
Also, ich finde es auch verrückt, dass er quasi orchestrale 8-Bit-Stücke gemacht hat.
Also, das war halt mit den Möglichkeiten von damals.
Wenn du es jetzt halt mit einem Orchester adaptierst, dann war das halt einfach krass.
Und wie krass muss das gewesen sein, wenn du das Spiel gespielt hast, 86, und 87 dann die Musik orchestral gehört hast.
Das muss absolut mindblowing gewesen sein.
SPEAKER_01
Das glaube ich auch.
Was ich auch finde, mit diesen alten Geschichten, ja, in der Videospielindustrie in Japan, ist alles so wholesome.
So nett, die kennen sich alle und machen geile Projekte miteinander.
So richtig Goldgräberstimmung auch so ein bisschen.
Ah, das ist immer schön, davon zu hören, finde ich.
SPEAKER_02
Ja, das ist auf jeden Fall.
SPEAKER_01
Ja, über die Ausblicke können wir noch reden, weil 12 ist ja angekündigt worden.
SPEAKER_02
Ja, stimmt.
SPEAKER_01
Und das nach wie vielen Jahren? 17 Jahren? Ne, 7 Jahren.
7 Jahren, ja. Also Dragon Quest XI kam 2020.
Okay, 2020. Genau, also nach 7 Jahren ist es angekündigt worden.
Und die Fans sind natürlich mega aufgeregt, sag ich mal so.
Jetzt vor allem, da die Anniversary rum ist.
Die wollten halt wirklich Futter haben, auf jeden Fall.
Und wissen, wie es weitergeht, was Dragon Quest XII eben bietet.
Aber, ja, Square Enix, die halten sich noch so ein bisschen zurück, glaube ich.
Vielleicht wollen die einfach Hype aufbauen und Hoffnung dabei.
Ich weiß nicht.
Finde ich so ein bisschen, als ich das gelesen hatte, finde ich das so ein bisschen, naja, keine gute Behandlung der Fans.
SPEAKER_02
Ja, gut, vielleicht wollen sie aber auch, dass die Erwartungen nicht zu hoch sind irgendwie oder dass nicht gleich, ich weiß nicht, warum man das machen sollte, das so zu geheim zu halten.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
Ich denke, weil wenn sie nämlich ganz viele Dinge ankündigen und dann im Entwicklungsprozess vielleicht merken, es klappt doch nicht so, dann ist es, glaube ich, schlimmer, als wenn nichts gesagt wurde.
Ja, das stimmt natürlich, ja.
Vor allem bei so einer empfindlichen Fanbase oder was heißt, gut, empfindlich sind sie jetzt vielleicht nicht, aber es ist eine riesige Fanbase und das ist ein sehr beliebtes und auch geliebtes Spiel.
Deswegen kann ich mir vorstellen, dass du da halt schon gegen Herzen ankämpfst, wenn du was falsch machst.
SPEAKER_01
Ich meine, das ist bestimmt ganz lange in der Entwicklung schon gewesen und jetzt gibt es auch keinen Weg zurück mehr.
Ja, das stimmt.
Es gibt immer einen großen Teil oder einen Teil der Fans, die damit auf jeden Fall nicht übereinstimmen, welche Richtung man gerade anschlägt und so.
Also das ist ja, also der Großteil der Intention von Spieleentwicklern, sage ich jetzt einfach mal so, ist ja, mehr Spieler ins Boot zu holen und aber trotzdem gleichzeitig die Fans nicht zu enttäuschen.
Ja, ja.
Das ist ja ein großer Spagat.
SPEAKER_02
Absolut, ja.
Absolut.
Wollen wir mal kurz in die, also die Story haben wir ja kurz mal angeteasert oder angesprochen.
Es ist, glaube ich, jetzt gar nicht so großartig, einfach darüber zu reden.
Ja.
Weil es ist ja auch so, dass die Dragon Quest Teile von der Chronologie her ein bisschen schwierig sind.
Also es ist ja tatsächlich mehr, hat einen episodischen Charakter als einen fortlaufenden Charakter, was auch, denke ich, okay ist.
SPEAKER_01
Das können wir gerne machen.
Vielleicht, wir haben noch einen Fakt vergessen, dass Dragon Quest 1 und 2 nicht Dragon Quest heißen durfte, wegen einem Tischrollenspiel, das ebenfalls Dragon Quest hieß.
SPEAKER_02
Ah, stimmt, so ein Pen & Paper war das, oder?
Ja, genau.
SPEAKER_01
Ich glaube, das war sogar von TSR, die Dungeons & Dragons damals gemacht haben, bevor so die Farm Wizards aufgekauft wurden.
Okay.
Und deshalb musste sich, also es wurde auf jeden Fall der Name verändert. Wie gesagt, es hieß dann Dragon Warrior.
Für den amerikanischen Release, dann.
Genau. Und das Titelbild war halt wirklich so Jed-Fantasy-Typ auf Cover mit Schwert und so.
SPEAKER_02
Und gruseligen Drachen und nicht knuffiger Drache.
Genau, richtig.
SPEAKER_01
Und das sorgte schon am Anfang für Verwirrung, aber dann ging es dann auch weiter. Erzähl gerne.
SPEAKER_02
Ja, also wegen der Chronologie meinst du jetzt, ne?
SPEAKER_01
Ja, genau.
SPEAKER_02
Ja, also es ist jetzt nicht so wie bei Final Fantasy, dass die irgendwie durcheinander datiert wurden oder von den Zahlen her nicht ganz so passen.
Es ist aber einfach nur so, dass so ein bisschen in Abschnitte eingeteilt ist.
Also ich weiß auf jeden Fall, also ich habe mir Videos angeschaut und Sachen dazu durchgelesen und ich bin immer noch confused und habe immer noch nicht so einen guten Durchblick.
Aber ich weiß auf jeden Fall, dass Dragon Quest 1, 2, 3 zusammenhängen von der Story her und auch von der Welt her.
Und Dragon Quest 4, 5, 6. Die hängen auf jeden Fall auch zusammen und dann gibt es irgendwie von den späteren Teilen gibt es noch Cameos von Charakteren oder von irgendwelchen anderen Dingen aus anderen Teilen und so.
Also es wird ganz, ganz, ganz verrückt und wild.
Und da blickt, glaube ich, keiner durch.
Und wenn du halt eben eine chronologische Storyline suchst, die sich irgendwie durchzieht, dann suchst du die vergebens bei Dragon Quest, außer eben zwischen den drei Teilen.
Und es ist auch so, dass Dragon Quest 1 ist nicht der erste Teil, also chronologisch gesehen, von 1, 2, 3.
Das nennt man auch die Erdrick-Saga, weil da geht es nämlich um diesen Helden Erdrick oder der Titel des Heldens Erdrick quasi.
Also so, dass 1 spielt den Nachfahren von dem Helden, in 2 spielt den Nachfahren von dem Helden und in 3 spielt du den ersten Erdrick quasi.
SPEAKER_01
Also der dritte Teil ist quasi das Prequel zu 1 und 2.
Ich habe noch einen Funfact, ich glaube in Japan hieß Erdrick Lotho.
Ja, Lotho.
SPEAKER_02
Ja, genau. Das ist schon mal ein bisschen sehr confusing.
Witziger wird es aber, wenn man sich Dragon Quest 11 anschaut, weil Dragon Quest 11 ist von der Chronologie her vor allen Teilen.
Also das ist das Prequel zur gesamten Reihe.
Das sind so quasi die Ursprünge der ganzen Heldensage und des Heldentums und der ganzen Welt.
Ja, das ist schon ein bisschen krass, um da durchzublicken.
Da hat er auch James Rolfe Chronological Confused Video darüber gemacht.
Wir können empfehlen, dass ihr euch dieses Video anguckt.
Das ist wirklich sehr ausschlussreich.
Aber ich würde da auch tatsächlich das gerne so mit den Worten von James Rolfe abschließen wollen.
So, es ist eigentlich egal, wo du anfängst.
Du solltest dir das Spiel aussuchen, das dir am meisten gefällt, das dir am meisten zusagt.
Sie sind alle solide und sie machen alle Spaß.
So, das kann man dazu sagen, zu der Timeline.
Und mach dir nicht so viele Gedanken über die Timeline, genieße einfach das Spiel.
SPEAKER_01
Ja, die haben sich auch weiterentwickelt, hatten immer so kleine Innovationen mit drin.
Also im ersten Dragon Quest bist du ja noch alleine, im zweiten hast du eine Gruppe und im dritten zum Beispiel wurden dann Jobs,
also so ein Klassensystem eingeführt, die du dann wählen konntest.
Genau, und du konntest dir auch deine eigene Gruppe erstellen.
Ja, genau.
Und es gab dann auch schon Tag-Nacht-Zyklus, was ich echt bemerkenswert fand.
Das stimmt, ja.
In 4, 5 und 6 ging es natürlich weiter.
Da habe ich herausgefunden, dass es die Zenita-Trilogie heißt.
Und da wurde zum Beispiel in Dragon Quest 4 eine Kapitelstruktur eingeführt,
die die Geschichte aufgeteilt hat und zum letzten Kapitel eben durchgeführt wurde.
Im fünften konntest du sogar Monster rekrutieren, was wirklich so ein bisschen an Pokémon irgendwie erinnert.
SPEAKER_02
Ja, das kannst du im dritten auch, das fand ich auch sehr witzig.
SPEAKER_01
Dann gab es im sechsten, gab es dann so Experimente mit so einer Parallelwelt und so mit Traumwelt und Realität gab es dann.
Ja, also die neuen Teile, ja, orientiert sich natürlich auch an neueren anderen Spielen.
Aber ich denke mal, dass es zu jedem Teil auch eine Steigerungsform gibt.
SPEAKER_02
Genau, das ist halt auch so, das Skillsystem ist halt auch immer anders irgendwie.
Also bei 1, 2 und 3 ist es halt, du levelst auf und lernst neue Dinge.
Ich weiß nicht, wie es bei 4, 5 und 6 ist, aber bei 11 ist es zum Beispiel halt ein Skilltree,
wo du dann halt auch so Wege aussuchen kannst und sowas.
Also da haben sie sich auch immer mal wieder neu erfunden oder auch was Neues reingebracht.
SPEAKER_01
Ja, das ist keine schlechte Idee eigentlich, denn eigentlich erwartet man das ja von Actionrollenspielen eher.
Aber das ist ein normales, also ein traditionelles, ich sage es mal, JRPG einzubauen.
Das ist schon sehr ungewöhnlich, finde ich.
SPEAKER_02
Genau, und beim Dreier gab es eben dann auch diesen Kniff oder diese Möglichkeit, Jobs zu wechseln.
Auch ab Stufe 20, glaube ich.
Wenn du Stufe 20 bist, kannst du deinen Job nochmal wechseln.
Du behältst aber die Fähigkeiten und Fertigkeiten von dem vorherigen Job.
Was auch super ist, so kannst du quasi Schwertkämpfe erstellen, die magische, also die Zauber haben oder Zauber kennen und so.
Ja.
Und kannst du das ein bisschen mischen, was echt eine coole Sache ist.
Das hätte ich auch gerne vorher gewusst, bevor ich an diese Stelle gekommen bin, weil dann hätte ich vielleicht schon mal ein bisschen geplant.
Aber ich gehe immer gerne blind an solche Spiele ran, wenn ich sie nicht kenne, ohne mir vorher so die Kniffe anzugucken.
Und dann hatten sie auch im Dreier, ich bin nämlich gerade dabei, das Dragon Quest 3 HD 2D Remake zu spielen.
Deswegen kann ich da jetzt so viel erzählen.
Was mir aber auch aufgefallen ist, im Gegensatz zu den alten Teilen, ist, du hast ein Persönlichkeitssystem für die Charaktere.
Es ist nämlich so, dass eine Persönlichkeit und eine bestimmte Persönlichkeit von einem Charakter bestimmt, welche Attribute schneller steigen beim Levelaufstieg und welche nicht.
Vielleicht gibt es auch welche, die stagnieren durch die Persönlichkeit.
Und das heißt, du musst quasi nicht nur schauen, dass du halt dir überlegst, welchen Job du nimmst, sondern auch für welche Klasse oder für welchen Job dann die perfekte Persönlichkeit da ist.
Die kannst du auch mit dem Spiel durch Items ändern, teilweise.
SPEAKER_01
Ja, das finde ich ziemlich gut.
SPEAKER_02
Also finde ich auch nicht schlecht.
Das hört man nicht so oft so.
Das ist auf jeden Fall ganz interessant.
Was dem Ganzen auch ein bisschen mehr Tiefe gibt, wenn es halt schon keine Skilltrees gibt.
Aber ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich fand das auch wirklich sehr erfrischend, mal kein Skilltrees zu haben.
Wo ich mir dann überlegen muss, so ja, auf was gehe ich jetzt?
Was mache ich denn als nächstes?
Was ist denn eine coole neue Fähigkeit und so?
Sondern ich habe mich halt einfach überraschen lassen, was mein Magier jetzt für einen neuen Skill lernt.
Und den kann ich dann anwenden gegen andere Gegner und ja, finde ich schon okay.
SPEAKER_01
Ja, absolut.
Gibt auch ein bisschen Verantwortung.
SPEAKER_02
Also, wenn ich gerade schon mal dabei bin, dann kann ich doch auch gleich was zu einem HD-Duty-Remix sagen, oder?
HD-Duty.
Wir haben ja auch schon über Octopath Traveller gesprochen hier in dem Podcast.
Unsere allererste Folge, soweit ich weiß.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
Ja, genau. Unsere allererste Folge.
SPEAKER_01
Ja, die auch sehr beliebt ist bis heute.
Populär.
SPEAKER_02
Ja gut, in der Regel fangen ja die Leute mit der ersten Folge an. Also so mache ich das.
SPEAKER_01
Ja, normalerweise. Aber unsere meistgehörteste Folge ist natürlich noch die über Heroes of Mighty Magic 3. Komischerweise.
Das ist schon verrückt.
Die sind schon sehr nischig.
Ja, stimmt. Aber erzähl weiter.
SPEAKER_02
Ja, genau.
Ich finde diese Remakes super.
Und warum ich da Octopath Traveller anspreche, es sieht halt so aus.
Also, wenn einem der Artstyle von Octopath Traveller gefällt, dieses HD-2D, 3D, HD-2D, 3D, genau.
So ein bisschen pixelig ist es noch.
Es ist sehr nah am Original gehalten, aber wunderschöne Backgrounds, wunderschöne Texturen, wunderschöne Effekte.
Ich liebe diesen Stil einfach und das bringen die halt in dem 3er und in dem 1er und 2er auch richtig gut.
SPEAKER_01
Absolut.
Und vor allem die Effekte sind wirklich total nice.
Also, ich habe mir die Trailer angeguckt von 1, 2 und 3 und ja, macht schon wirklich Lust, da richtig reinzutauchen.
SPEAKER_02
Genau. Und ja, es fühlt sich aber trotzdem immer noch alles nach Dragon Quest an, weil die Musik ist da, die Charakter-Designs sind da, die Monster-Designs sind da.
Und auch die Sounds. Also, das durchs Menü-Scrollen klingt halt so, wie beim allerersten Dragon Quest-Teil.
Dann der Angriffssound, das macht immer so ein Piep. Das ist auch noch in den späteren Teilen so. Also, die Sounds benutzen sie einfach durchgängig. Das finde ich so toll.
SPEAKER_01
Ja, vielleicht spiele ich ein paar ein jetzt. Genau jetzt.
SPEAKER_02
Genau jetzt. Okay.
SPEAKER_01
Hast du es gehört?
SPEAKER_02
Ja, genau. Wenn meine Impressionen jetzt nicht gereicht hat. Könnte ich auch verstehen.
Okay. Ja, und meine Geschichte mit Dragon Quest 3 HD 2D Remake war tatsächlich so, es wurde angekündigt.
Ich habe gesehen, dass es kurz vor meinem Geburtstag released wird. Das war 2024.
Ich habe mir gedacht, das muss ich einfach haben. Das muss ich einfach haben.
Also, für die Switch habe ich es mir ausgesucht.
Und ich war da tatsächlich gerade mit Sören und ein paar anderen Freunden in Japan.
Ich habe mir gedacht, okay, dann kaufst du es dir halt in Japan. Also, es ist ja nicht Region-Logged oder so.
Das habe ich dann vorher im Internet nochmal nachgeguckt, dass das Spiel tatsächlich nicht Region-Logged ist.
Perfekt.
Und dann bin ich da in so einen Elektronikladen gestoppt.
In Osaka war das.
Und habe mir gedacht so...
SPEAKER_01
Konnichiwa.
SPEAKER_02
Genau, habe mir gedacht so, ja, ist ja kein Problem.
Gehst du da rein und kaufst es. Es war so zwei Tage nach Release.
SPEAKER_01
Und dann waren da halt...
Dragon Quest 2.
SPEAKER_02
Genau, Dragon Quest 2.
Dann haben sie mir gesagt...
Dragon Quest 2, Nixiru, Medar.
Also, es war komplett ausverkauft.
In jedem verdammten Elektro-Fachgeschäft in Osaka.
Also, wo ich zu Fuß hinkam.
Und es waren vier oder so.
Und dann auch noch so kleinere Läden.
So Nischen-Eckläden.
Habe ich auch reingeschaut.
War auch alles ausverkauft.
Ja, heftig.
Ich habe mich richtig geärgert, weil mein Plan war es dann halt auf dem Flug, das die ganze Zeit zu datteln.
Auf dem Rückflug.
Aber daraus ist leider nichts geworden.
Und dann habe ich es mir...
Das Erste, was ich gemacht habe, als ich in Deutschland angekommen bin, war schlafen.
Und dann Dragon Quest 3.
HD 2D-Remake kaufen.
Ja, dann so im Mediamarkt.
SPEAKER_01
Ich möchte Dragon Quest 3.
Okay, wie viel wollen sie?
SPEAKER_02
Genau, wie viele von den tausend, die noch da sind, wollen sie?
SPEAKER_01
Genau.
Wir haben eine ganze Palette.
Nehmen sie alle.
SPEAKER_02
Ja, das ist schon krass.
Also, ich wusste, dass es so einen Impact haben wird.
Das Coole ist auch, zu dem Release haben die Konbinis ein Special gehabt.
Nämlich haben die so kleine abgepackte Kuchen in Schleimform verkauft.
SPEAKER_01
Ah.
SPEAKER_02
Da habe ich mir natürlich auch einen gekauft.
Der war...
Das war witzig alles, weil da war auch alles so hochgepusht, so Dragon Quest hochgepusht.
Dann war es klar, dass das halt da komplett ausvergriffen ist.
SPEAKER_01
Ah, ich mag so einen Scheiß.
Das sollten sie auch öfters machen.
SPEAKER_02
Ja, voll, voll.
SPEAKER_01
So Videospiele-Promotions.
Ich meine, jetzt kam ja Gothic 1 Remastered raus.
Also hätten sie ruhig irgendwie, keine Ahnung, Flüschfleischwanzen irgendwie machen können.
SPEAKER_02
Ja, oder, keine Ahnung, Med im Kaufland, der mit Gothic gelabelt ist oder so.
SPEAKER_01
Ja, finde ich auch.
Ah, das ist alles irgendwie...
Das ist...
Also die digitale Revolution hat viele gute Sachen gebracht, aber...
Ja, so...
Äh...
Weiß auch nicht.
So Goodies, die Spiele auch definiert haben damals, fallen halt irgendwie weg.
Immer mehr.
Genau.
SPEAKER_02
Ja, leider schon.
Ja, und ich war tatsächlich auch...
Das muss ich auch gleich erzählen, wenn wir schon gerade beim Japan-Trips sind.
Und zum Geburtstag habe ich einen Trip dann zu Dragon Quest Island geschenkt bekommen von eben Sören und den anderen Freunden.
Das war auch sehr cool.
Das ist quasi, kann man sich vorstellen, wie einen kleinen Themenpark so.
Das war auf so einem Areal, wo ganz viele kleine, verschiedene Themenparks waren.
Da war eben auch Dragon Quest Island und das war so aufgebaut.
Du musst am Anfang dich erstmal registrieren.
Wie erkläre ich das dann?
Ja, da standen halt überall Bildschirme.
Und du hast so einen NFC-Chip bekommen und auf dem NFC-Chip hast du deinen Charakter gehabt.
Den konntest du dann designen und so.
Und auf den NFC-Chip wieder laden und dann hast du ihn mitgenommen.
Und dann bist du quasi als Gruppe rausgegangen und warst dann erstmal in einer Stadt.
Da lief dann die typische Dragon Quest Stadtmusik.
Und überall in der Stadt waren halt auch so Bildschirme verteilt in einer Taverne, in einem Waffenrüstungsladen und so.
Und du konntest halt Gespräche mit den Stadtbewohnern und Dorfbewohnern aktivieren, indem du deinen NFC-Chip an die Bildschirme gehalten hast.
Ja.
Und dann musstest du quasi so eine Quest erledigen und so Mini-Medaillen suchen.
Genau, das lief alles über das NFC.
Das war witzig.
Ein bisschen rudimentär, aber es war witzig.
Da gab es dann auch Kämpfe.
Der Endkampf war auch sehr, sehr, sehr spaßig.
Da bist du dann auch in so eine Burg gelaufen und dann musstest du da auch deinen NFC-Chip ranhalten.
Und dann war da ein Endboss und musst so ein Rhythmusspiel irgendwie machen.
SPEAKER_01
Ja.
SPEAKER_02
War cool.
Am Ende hat man dann eine Dragon Quest Plakette bekommen und ein Erinnerungsfoto.
Oh Mann, ich liebe es.
Ich liebe es auch.
Das war so cool.
Das hat Spaß gemacht.
Das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.
SPEAKER_01
Ja.
Ja.
Oh Mann.
Ja, da sind die Japaner einfach richtig gut drin.
Ich sag mal, Späße zu machen.
Ja.
Und das auch zu feiern dann auch.
Ja.
Das kommt mir so vor, als ob die manchmal echt keinen Halten haben.
SPEAKER_02
Absolut.
SPEAKER_01
Also, wenn es um spaßige, innovative Feiersachen geht und so.
SPEAKER_02
Ja, und halt auch ihre geliebten Franchises in die echte Welt bringen.
Das finde ich halt toll.
SPEAKER_01
Ja, genau.
Das stimmt.
So den Hype ein bisschen anschüren und ich meine, das ist ganz klar, dass Square Enix jetzt
so ein Theme Park sich in Bottrop, Kirchhellen irgendwie aufbaut oder so.
Klar.
Aber wo dann drei Leute herumhängen, über 40.
SPEAKER_02
Ja, ja, ja, ja.
Ja, und es war gut besucht, als wir da waren.
Also, es war jetzt nicht übervoll, aber es war gut besucht und es waren tatsächlich sehr
wenig Kinder.
Oh, ja.
Sehr wenig Kinder.
Genau, aber danach sind wir dann ins Restaurant nebenan gegangen, was natürlich überteuert
war, aber da habe ich dann einen Metallschleim-Curry gegessen.
Das war auch richtig schön drapiert, sah aus wirklich wie ein Metallschleim.
SPEAKER_01
Stimmt, das ist ein Bild gepostet in der Familiengruppe.
SPEAKER_02
Ich glaube, ja.
Oder war das, danach bin ich dann auch noch irgendwo, also am anderen Tag, in einen Square Enix
Café gegangen, da habe ich dann auch Schleim-Pancakes gegessen.
Oh mein Gott.
SPEAKER_01
Also, ich habe die richtige Dragon Quest Experience gehabt in Japan.
SPEAKER_02
Das war richtig toll.
SPEAKER_01
Ja, super.
Ach, wie schön.
Dafür muss man Videospiele einfach lieben.
Das ist echt toll.
SPEAKER_02
Ja, voll.
Und ja, das ist wirklich eine tolle Serie.
Also, vielleicht nicht die innovativste, was so die Story angeht.
Aber meiner Meinung nach einfach sehr charmant.
Und auch Dragon Quest XI hat zum Beispiel gutes Charakter-Writing, meine ich mal.
Also, finde ich jetzt.
Die Charaktere, die da sind, sind schon facettenreich auch.
Haben auch alle so eine bestimmte Persönlichkeit und man bondet sehr schnell mit ihnen.
SPEAKER_01
Okay.
So ging es mir zumindest.
SPEAKER_02
Andi hat mir mal zugeschaut gehabt und hat gesagt so, das ist irgendwie weird, das ist mir zu japanisch.
SPEAKER_01
Ja, das ist immer so eine Gratwanderung.
Man muss wirklich wollen, denke ich mal auch.
Man muss sich darauf einlassen.
Man muss sich einlassen, genau.
Und so ein bisschen so seine Ressentiments dann eben auch abbauen.
Und es funktioniert, glaube ich, ganz gut bei Dragon Quest.
Ja.
Weil, also man kennt ja den Anime-Style und die neuen Spiele sehen wirklich aus wie eine Episode direkt gezeichnet von Akira Toriyama.
Also, ganz toll.
Und was wir noch gar nicht angesprochen haben, es gibt ja eine Menge Spin-Offs.
Oh ja.
Also wirklich eine Menge.
SPEAKER_02
Aber da bin ich gar nicht so drin, tatsächlich.
SPEAKER_01
Nee, ich sag ich auch nicht.
Also ich hatte mir Dragon Quest Builders gekauft auf der Switch, den ersten und zweiten Teil, weil ich den interessant fand.
Habe mir aber wirklich eine lange gespielt.
Ist das so ein Minecraft Dragon Quest, oder?
Ja, in 2D-Draufsicht und du musst irgendwie das Land aufbauen, das nach der Zerstörung des bösen Herrschers, vielleicht des Drachenlords, zerstört wurde.
Und ja, du musst da praktisch so Aufbauarbeit leisten.
Werde ich mir später nochmal angucken, aber vielleicht starte ich auch einfach mit den Hauptteilen.
Es gibt ja auch Dragon Quest Monsters zum Beispiel.
Das ist so ein auch Pokémon-estes Spiel.
Ja, aber da bin ich wirklich nicht so groß drin.
SPEAKER_02
Aber ja, Dragon Quest Monsters greift diese Spielmechanik auf, die du da eben auch schon gesagt hast, dass man Monster sammeln kann und sie befrienden kann.
SPEAKER_01
Ja, und züchten.
Genau.
Züchten, echt?
SPEAKER_02
Ich glaube, ja.
SPEAKER_01
Ah, okay.
SPEAKER_02
Interessant.
Also du wusstest nicht, dass man das da kann.
Ich kenne halt diese Mechanik nur eben aus Dragon Quest 3, wo du halt in bestimmten Arealen Monster findest.
Die schickst du dann in so eine Arena, wo sie dann für dich kämpfen können.
Ja, genau.
Und es gibt auch als Job den Bestienhändler.
Bestien, keine Ahnung, wie der auf Deutsch heißt.
Und ja, Bestienzähmer oder so.
Und der lernt seine Fähigkeiten von den Monstern.
Das heißt, er ist am Anfang, wenn du kaum Monster gesammelt hast, hat er halt nicht viele Fähigkeiten.
Und wenn du ganz viele gesammelt hast, dann hast du halt die Monsterfähigkeiten.
So, das ist auch ganz witzig.
SPEAKER_01
Interessant, ja.
Ich habe gerade nochmal nachgelesen.
Also Breeding war Hauptbestandteil der ersten zwei Dragon Quest Monsters Teile.
Wurde eigentlich immer so als Highlight angesehen in der Serie.
Ja, du konntest halt, was du auch gerade erzählt hast, zwei Monster miteinander kreuzen.
Und die haben dann praktisch die Fähigkeiten übernommen und sie weitervererbt.
Okay, spannend.
SPEAKER_02
Ja, vielleicht muss ich da mal reingucken in Dragon Quest Monsters.
SPEAKER_01
Ja, es gibt so viele Spiele.
Ja, wunderbar.
Jetzt haben wir eigentlich schon das Wichtigste erzählt, denke ich mal.
Ja, doch.
Möchtest du nochmal ein Fazit?
Also wir haben, glaube ich, schon alle beide Fazits gemacht.
SPEAKER_02
Ja, absolut.
Ja, aber ich kann es nicht oft genug sagen.
Ich kann das nicht oft genug stressen.
Ich weiß nicht, wie man das vielleicht sagen könnte.
Betonen.
Ja, also Dragon Quest ist für mich eine Reihe, die ich sehr spät entdeckt habe.
Aber genauso spät, wie ich sie entdeckt habe, habe ich sie auch in dieser Intensität lieben gelernt.
Mich hat es total gehuckt.
Mich hat es total umgehauen.
Jetzt nicht ein krasses, diebes Storywriting.
Aber der Look, the feels, dem Music, wirklich alles sehr toll und kann ich nur wärmstens ans Herz legen und wärmstens empfehlen.
Wenn ihr Bock auf Grinden habt, wenn ihr Bock auf schöne Stunden habt, auch mit einer tollen Story, die ab und zu mal auch ein kleines Tränchen herauskitzelt.
Vor allem bei Dragon Quest XI, oh Gott, habe ich geweint.
SPEAKER_01
Oh, echt?
SPEAKER_02
Ja, mehrfach, mehrfach mitten in der Story und am Ende.
Ja, okay.
SPEAKER_01
Möchtest du kurz drüber sprechen oder?
SPEAKER_02
Nein, das ist viel zu krass, das ist noch viel zu, also das ist too soon, too soon.
Okay.
Ich brauche da noch ein paar Jahre, um darüber sprechen zu können.
Nein, es geht wirklich viel auch um.
SPEAKER_01
Vielleicht zum 80. Jubiläum.
Zum 50. Jubiläum.
Genau, genau.
SPEAKER_02
Genau.
Nee, ich möchte halt auch nicht spoilern, aber es geht auch viel um Verlust und auch wirklich um, ja, Ängste, Verlust und so weiter und so fort.
Einfach Drama, Baby.
Total Drama, aber richtig schön erzählt auch zum Mitfühlen.
Genau, also spielt irgendetwas vor dieser Spielereihe, lasst es euch catchen.
Wenn ich eine Empfehlung abgeben müsste, mit welchen ihr anfangen solltet, dann würde ich tatsächlich eins der Remakes empfehlen, weil das halt sehr nah an den Ursprüngen ist mit dem 2D-Stil.
Ich kann mir vorstellen, dass Dragon Quest XI für manche vielleicht durch die 3D-Welt und die Open-World-Welt, also nicht Open-World ist es nicht, nee, um Gottes Willen, uff, Entschuldigung, diese große Overworld und so vielleicht auch ein bisschen erschlagend sein könnte.
Ich finde, das ist einfacher in dieser 2D-Grafik und in diesem 2D-Stil noch so zu überblicken auch mit.
Gut, aber wenn man sich auch auf Dragon Quest XI einlässt, dann kommen wir da schnell rein.
Was witzig ist, so als kurzer Side-Fact noch, man kann Dragon Quest XI auch komplett in 2D spielen.
Also die haben quasi einen Modus reingemacht, dass du das Spiel in 3D spielen kannst, so wie es ist, oder halt eben in 2D, mit 2D-Grafik.
Okay.
Das fand ich auch richtig cool.
SPEAKER_01
Das ist ein krasser Fakt.
Ja, wirklich.
SPEAKER_02
Deswegen ist es vielleicht für beide als Einstieg ganz gut, wenn man auf die 2D-Optik steht.
Ist halt nicht so schön dargestellt wie bei den HD-2D-Remakes, aber es ist witzig und bringt einen nostalgischen Flair.
Deswegen mein Fazit, fangt mit einem von den Remakes an oder mit Dragon Quest XI.
Aber tut es, tut es unbedingt.
SPEAKER_01
Ja, wenn ich mich noch dazu äußern dürfte.
Aber natürlich.
Ich liebe Eugl momentan so mit Dragon Quest VIII.
Das ist die Reise des verwunschenen Königs.
Kam 2006 raus auf Playstation 2.
Ist auch ein Teil der Hauptreihe.
Das hat mich einfach von den Screenshots am meisten angesprochen und ich habe es noch auf Ebay geholt.
Deshalb fange ich damit an.
Also, mache damit weiter.
Ich glaube, den ersten werde ich nicht zu Ende spielen.
Der ist dann doch zu krass für mich.
Ich glaube, dass Dragon Quest gar nicht so unzugänglich ist, wie manche vielleicht denken.
Durch diese, ja, kindliche Optik.
Ich glaube, das ist wirklich eine solide, solide Rollenspielreihe und viele Fans, also nicht nur japanische Fans, sondern auch Fans in Europa, die können einfach nicht falsch liegen, denke ich mal.
Wagt euch einfach heran.
Ich weiß, es gibt ganz, ganz, ganz, ganz viele Spiele, die man gespielt haben sollte.
Auch moderne JRBGs oder Expedition 33 zum Beispiel aus dem europäischen Raum.
Aber ich denke, Dragon Quest ist wirklich auch eure Zeit wert.
Absolut.
Das ist mein Fazit.
SPEAKER_02
Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass ihr vielleicht denkt, so, ja, ja, die alten Spiele, die werden vielleicht nicht so viel Content haben oder nicht so lange gehen.
Äh, es dauert sehr lange, wenn man wirklich grindet und wenn man wirklich alles irgendwie machen will und nicht einfach nur durchwascht, dann kann man da sehr viel Zeit drin.
SPEAKER_01
Ich denke auch, ja.
Ich glaube, da wird man sehr viel Spaß damit haben.
Die Hauptteile und viele Spinner-Offs, die waren jetzt auch im Sale gewesen und sind ab und zu mal im Sale.
SPEAKER_02
Das war ein guter Anstieg.
Oh, mir sind noch zwei Dinge eingefallen.
Verdammt, den wollte ich eigentlich sonst mittendrin mal droppen.
SPEAKER_01
Oh.
SPEAKER_02
Dafür muss noch Zeit sein.
SPEAKER_01
Zurückspulen.
SPEAKER_02
Ja, genau.
Ja.
Ich habe mir Dragon Quest 5, nee, 7 Reimagined auch geholt und muss auch sagen, also wenn man die Chibi-Optik mag, dann ist das auch eine schöne Sache.
Also ich bin jetzt noch nicht so weit drin, aber es gibt einen guten Flair und es gibt auch einen schönen Einstieg, denke ich mal.
SPEAKER_01
Chibi ist schon ein anderer Level, finde ich.
SPEAKER_02
Ja, das ist nochmal ein anderer Level.
Auch vor allem, wenn einer der Hauptpersonen ausschaut wie Lord Farquaad von Shrek.
SPEAKER_01
Oh ja, genau.
Das habe ich gesehen.
Ja, ja, ja.
SPEAKER_02
Ich habe es gespielt und dann kam Manu rein und hat dann gesagt so, hä, warum sieht der aus wie Lord Farquaad?
Ich musste so lachen.
Ich musste so lachen, jetzt kann ich ihn nicht mehr anders sehen.
Genau, aber ich werde es trotzdem spielen, auch wenn er sehr nah an dem aussieht.
Aber ich finde da das Konzept ganz cool.
Also du bist ein Sohn eines Fischers und möchtest die Welt bereisen, bist aber noch nicht bereit dafür.
Aber dein treuer Kumpel, der Königssohn Lord Farquaad, der Dritte, der möchte unbedingt jetzt schon auf Weltreise gehen.
Und ihr wollt einfach Dinge erkunden, weil es irgendwie auch so, dass erzählt wird im Königreich, dass es die Insel, auf der ihr lebt, die einzige Insel ist und sonst nichts anderes gibt.
Und das glaubt ihr den Leuten nicht und ihr wollt es selbst erkunden.
Das Konzept finde ich ganz cool, weil du hast da so auch episodische Instanzen irgendwie, so andere Welten und so Parallelwelten und so, in die du dann reisen kannst.
Also das ist auch nochmal ganz anders zu den vorherigen Teilen.
SPEAKER_01
Klingt so, ja.
SPEAKER_02
Ja, genau.
Und die zweite Sache, die ich noch vergessen habe zu sagen, ist, ich liebe den Humor, auch von Dragon Quest einfach.
Also nur so als Beispiel, ich liebe flache Witze und ich liebe auch so flachen Humor.
Und manche Gegnernamen kriegen mich dann einfach jedes Mal.
Also wie zum Beispiel, es gibt so einen Gegner, das ist, man muss sagen, es ist so, dass es viele verschiedene Gegnertypen gibt und die haben dann auch unterschiedliche Farben, sind dann auch unterschiedliche Gegner und haben andere Namen.
Dann gibt es so Zombiehunde, die heißen in der normalen Form irgendwie so, keine Ahnung, Zombiehunde oder so.
Und dann gibt es einen Gegnertyp, der ist ein orangener Zombiehund und der Name ist Verrottweiler.
SPEAKER_01
Verrottweiler?
SPEAKER_02
Ja, nicht Rottweiler, sondern Verrottweiler.
Da gibt es laufend solche Gegnernamen, das finde ich ganz witzig und das bringt mich immer mal zum Lachen auch.
SPEAKER_01
Okay.
Ja.
Ja, ich dachte jetzt eigentlich, dass es eher so Titipopo-Humor ist.
SPEAKER_02
Nee, nee, nee, das ist wirklich auch, ich würde sagen, kluger Humor, aber halt sehr flach.
SPEAKER_01
Okay, ja.
Aber Verrottweiler hat mich einfach gekillt.
Ja, das sind wahrscheinlich doch ein bisschen runtergefahren, also nicht irgendwie anstößig oder so.
SPEAKER_02
Nee, das nicht.
Aber auch schon teilweise sehr witzig.
Und was ich neuen Spielern auch noch mitgeben möchte, ganz wichtig, haltet immer schön Ausschau nach den Metallschleimen.
Und eure erste Frage sollte sein, wo Metallschleime?
SPEAKER_01
Okay, Metallschleime.
Was machen die so?
SPEAKER_02
Metallschleime sind sehr seltene Gegner.
Die sind quasi, ihr kennt ja die blauen Schleime und das ist eine kleine Version davon und die sind silbrig.
Und die Spawnrate ist sehr niedrig.
Und das Tolle ist aber, dass wenn du es schaffst, ein Metallschleim zu töten, bekommst du super viel XP.
Also das ist so quasi eine XP-Shortcut.
Also da reden wir eben von normalerweise 200 XP für eine ganze Gegnergruppe.
Da kriegst du dann für einen Metallschleim 1000 XP für einen oder so.
Also die werden gern zum Farmen auch benutzt.
Der Kniff daran ist aber, Metallschleime haben nur 5 Leben oder so.
Aber sie haben eine sehr hohe Ausweichrate, haben eine sehr hohe, sehr hohes Movement Speed quasi.
Also die sind immer als Erste dran, außer du hast einen sehr schnellen Charakter.
Und nach zwei oder drei Runden fliehen sie.
Manche auch schon nach der ersten Runde.
Oh.
Das ist der Kniff.
Und sie können halt auch nicht von Zaubern getargetet werden.
Also Zaubertreffen eigentlich nie.
So wirklich.
Okay, krass.
Also du musst einen physischen Angriff landen und das halt 5 HP abziehen.
Und deine Angriffe, deine physischen Angriffe, egal wie stark du bist, machen nur einen Schaden.
SPEAKER_01
Ah, das ist also wirklich so ein XP-Shortcut.
Aber du musst ein gewissen Level haben dann wahrscheinlich auch, um die dann trotzdem zu killen.
SPEAKER_02
Ja, also nee, du magst halt, wenn du triffst, dann magst du halt auch immer so einen Schaden.
Ich glaube, Crit machen zwei Schaden oder manchmal auch drei Schaden.
SPEAKER_01
Ah, okay.
SPEAKER_02
Genau, aber es ist nicht so einfach, die zu töten.
Aber du kannst dir eigentlich auch schon einen früheren Level.
SPEAKER_01
Du musst halt sehr viel Glück haben.
Ja, okay.
SPEAKER_02
Genau.
Das war es noch, was ich hinzufügen wollte.
Ich könnte noch sehr viel mehr über Dragon Quest erzählen, fällt mir gerade ein.
Ja.
Aber ich glaube, wir sollten das so langsam mal zusammenraffen oder den Sack zumachen, weil
wir jetzt vielleicht den Sack ja auch schon wieder aufgemacht haben.
SPEAKER_01
Ja, das ist schwierig.
Es fällt dann dann während des Sprechens noch ganz viele Sachen ein.
Ich habe zum Beispiel auch noch einen Anhang.
Das mache ich jetzt noch schnell auf.
Und zwar, das zweite Spiel von Hori war Hotropian Serial Murder Case.
Das wurde von Square Enix 2023 neu aufgelegt.
Es gibt eine Demo auf Steam.
Du kannst ja kostenlos runterladen und es testen.
Und es hat einen riesen Shitstorm ausgelöst unter den Hardcore-Fans, weil Square Enix KI rum experimentiert hat.
Es hat neue Grafik und so, also von Artists und so.
Aber es war damals ein Parser-Spiel.
Also du hast eingegeben, geh nach links oder guck dir irgendwas an.
So, das Problem ist jetzt, also was passiert, wenn man ein Parser-Spiel mit KI powert?
Ah, okay.
Also die Prämisse ist, glaube ich, ganz interessant.
Es gibt ja auch mehrere positive Beispiele.
SPEAKER_02
Ich denke da zum Beispiel an ein Mod für Skyrim, wo du deine Follower mit KI powern kannst und so.
SPEAKER_01
Und wenn du irgendwas eingibst oder mit denen sprichst, antworten die dir ohne vorgefertigte Texte.
Aber in dem Spiel ist es tierisch in die Hose gegangen.
Parser ist richtig bockig.
Ist wirklich so eingeschränkt, dass du keine großen Interaktionsmöglichkeiten hast.
Also nicht mehr als damals so.
Aber man kann sich das mal anspielen, also angucken.
Wie gesagt, es kostet nur so eine Demo auf Steam.
Der Portopio Serial Murder Case.
Wenn euch Dragon Quest nicht gefällt, dann vielleicht taucht ihr da in die Sache nochmal ein.
Und Love Match Tennis findet man garantiert auch irgendwo.
Bestimmt, ja.
Ja, wunderbar.
Vielen Dank, dass du da warst.
Hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Und ich hoffe, wir konnten ein paar Dragon Quest Fans neu generieren.
Beziehungsweise spawnen lassen.
Das hoffe ich auch.
Ja.
Für uns geht es nochmal weiter.
Wir hatten ja im letzten Monat keine Folge.
So ein paar, ich sag mal, private Herausforderungen.
Aber es sollte eigentlich weitergehen mit den Jubiläen.
Und zwar, unsere nächste Hauptfolge wird sich höchstwahrscheinlich um das N64 drehen.
Und zwar, das wird nämlich 30 Jahre alt.
Am 23. Juni war der Japan Release.
Wir sind schon gespannt.
Da werden wahrscheinlich auch ein paar mehr Leute von uns da sein.
Ein paar mehr Brüder.
SPEAKER_02
Ja, da ist das Ding schon 30 Jahre alt.
Es ist gar nicht mal so viel jünger als ich.
Das ist gruselig.
SPEAKER_01
Ja, das kam mir auch vor, als wäre es gestern gewesen, als ich Pilotwings gespielt habe.
Oh ja, Pilotwings.
Ja, natürlich Super Mario 64.
Was ja auch ein Jubiläum hat.
Das ist richtig, ja.
Das wird am 23. Juni genau an dem gleichen Datum.
Komischerweise, weil es ein Release-Titel war.
Stimmt, ja.
Auch 30 Jahre alt.
Okay.
Wir haben noch ganz viele andere Jubiläen.
Die zählen jetzt nicht alle auf.
Aber wir gucken mal, vielleicht gibt es die eine oder andere Bonus-Episode noch.
Ja, in diesem Sinne, bleibt uns treu.
Schreibt uns mal einen Kommentar.
Empfehlt uns weiter.
Und wir freuen uns, wenn ihr das nächste Mal wieder mit dabei seid.
SPEAKER_02
Und spielt Dragon Quest.
Und spielt Dragon Quest.
SPEAKER_01
Es verabschieden sich Michi und Matthias und sagen Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
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