Easy Website Creation – so geht's mit Squarespace
Als Webdesigner weiß ich ganz genau, was du brauchst, damit deine Website für dich verkauft. Ganz oben steht bei mir die Auswahl des richtigen Tools.
Als Solopreneur mit Online Buisness hast du keine Zeit für Trial & Error. Schön zu wissen, wie es ohne Umwege richtig geht, oder?
In diesem Podcast teile ich mit dir mein Wissen über Squarespace und wie du damit deine Website erstellst, damit sie für dich Geld verdient.
Aber auch Website-Marketing spielt hier eine große Rolle, denn deine Website hat die Power, dein Social-Media-Hustle hinter dir zu lassen und dein Business effektiver zu unterstützen.
Easy Website Creation – so geht's mit Squarespace
Zusammenarbeit mit einem Designer: Die Red Flags Checklist
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Bevor du mit einem Branddesigner oder Webdesigner zusammenarbeitest, gibt es Dinge, die du unbedingt wissen musst. Denn was du nicht weißt, weißt du nicht, und genau das kann dich im Nachhinein teuer zu stehen kommen.
In dieser Episode nehme ich dich mit durch alles, worauf du achten musst, bevor du einen Designer engagierst. Wir schauen uns an, was beim Branddesign häufig schiefläuft und was du im Webdesign auf keinen Fall übersehen darfst. Außerdem bekommst du konkrete Fragen, die du im Kennenlerngespräch unbedingt stellen solltest.
Die kostenlose Checkliste dazu findest du hier:
👉 https://www.lindaluk.de/webdesigner-checkliste
Das hilft mir extrem, meine Mission voranzubringen: Soloselbstständigen dabei helfen, endlich mehr Umsatz über die eigene Website zu bekommen und nicht mehr über dieses Ding zu verzweifeln.
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Ich sehe es leider immer wieder, dass ich mit Kunden zusammenarbeite, die mit einem Brand Designer oder mit einem Webdesigner schon zusammengearbeitet haben und dass da wirklich fatale Fehler passiert sind. Wahrscheinlich, weil der Designer unerfahren war oder es ihm einfach nicht interessiert hat. Anyway, damit du optimal vorbereitet bist, bevor du mit einem Brand Designer oder einem Webdesigner zusammenarbeitest, habe ich hier in dieser Episode für dich alles, worauf du achten musst, damit du den besten optimalen Start hast, du alles hast, was du brauchst und nicht im Nachhinein die Zusammenarbeit bereust. Schön, dass du da bist. Es ist sackheiß draußen. Hinter mir, äh, dreht sich der Ventilator und draußen brutzelt alles. Aber dennoch sitze ich hier und möchte dir gerne einen schönen Podcast mitgeben und vor allen Dingen einen sehr interessanten Podcast. Also eine Episode, ich sage immer Podcast, also eine Podcast-Episode, so rum, die dir dabei helfen soll, ähm, die Augen zu öffnen im Bereich Designer. Also wenn jemand für dich ein Printdesign erstellt und wenn jemand für dich eine Website erstellt, worauf du da achten solltest, weil, ne, was du nicht weißt, weißt du nicht. Und dann kann man ein paar Fehler machen und es gibt leider Gottes unglaublich viele, ja, schwarze Schafe in dem Business und, ähm, manchmal auch gar nicht wirklich böswillig, sondern ja, weil sie einfach Dinge noch nicht so wirklich auf dem Schirm haben, erst gestartet sind und selber dann noch ihre Erfahrungen machen müssen. Ähm, es ist halt einfach kein geschützter Beruf, ne. Webdesigner und Branddesigner sind keine geschützten Berufe, ähm, die man nur über Diplom oder so oder Ausbildung, ähm, dann erlangt und sich dann so nennen darf. Und, ähm, das heißt, da gibt's halt einfach ganz viele unerfahrene Menschen. Ich will ja niemanden wirklich sagen, der macht das alles böswillig, aber es gibt halt einfach super viele unerfahrene Designer, die gewisse Dinge einfach noch nicht auf dem Schirm haben. Und damit du da nicht in die Falle tapst, dafür ist diese Episode, ne. Und da nehme ich dich mal mit. Wir starten beim Branddesign und gehen über ins Webdesign. Ich habe hier meine Notizen und meinen Blog offen und am Ende beziehungsweise kann ich jetzt schon sagen, es gibt da eine Checkliste, die ich erstellt habe. Die werde ich auf jeden Fall verlinken. Da geht's um, äh, wie du einen Webdesigner findest und, ähm, die werde ich auf jeden Fall hier unten reinhauen. Da kannst du dir die mal holen, wenn du gerade an dem Thema bist. Genau. Grundsätzlich kannst du auch immer mich fragen, ist ganz klar. Kannst immer ein Beratungsgespräch buchen und das weißt du hoffentlich. Aber jetzt gehen wir direkt, ähm, in die Thematik. Und zwar aus gegebenem Anlass. Ich habe einfach immer mal wieder Kunden, die schon mit einem Branddesign zu mir kommen. Das ist auch super, ne. Also da beschwere ich mich auch null. Ist doch schön, wenn Kunden da schon was haben. Ähm, da stelle ich aber zum größten Teil immer fest, dass was fehlt, dass etwas nicht gut bedacht wurde, dass, ähm, es problematisch sein kann und so weiter. Und wenn ich da jetzt mal so grob über den Daumen peile von zehn Kunden, die ein Branddesign haben, die zu mir kommen, sind neun Kunden falsch beraten worden. Also es ist wirklich so dramatisch, ohne Witz, dass mir diese Episode hier für dich ganz dolle am Herzen liegt, dass du das einfach mitnimmst und verstehst. So, fangen wir beim Branddesign an. Und zwar, was ich immer, immer wieder sehe, ist, dass meine Kunden in ihrem Brand Design Konzept Schriften drin haben. Also es wurden Schriften ausgewählt, die lizenzpflichtig sind und das wurde den Kunden nicht kommuniziert. Was bedeutet das? Eine Schrift gibt's entweder umsonst, also freie, lizenzfreie Schriften oder es gibt lizenzpflichtige Schriften. Lizenzfreien Schriften, wie zum Beispiel die Google Fonts, die kannst du dir einfach runterladen und kannst sie benutzen. Lizenzpflichtige Schriften musst du heutzutage, 2026, ähm, jährlich kaufen. Ja, also da gibt's dann Schriftenanbieter wie zum Beispiel MyFont und, oder Adobe. Ja und da geht's darum, dass man dann quasi dem, äh, Schriftenvertreibender Plattform, also diesem Schriften-System mitteilen muss, ähm, wie viele Menschen werden diese Schriften haben. Also wenn du ein Unternehmen hast oder Mitarbeiter hast, dass dann, ne, wie viele PCs werden dies auf die, auf wie viel PCs, so rum, werden diese Schriften installiert. Dann, äh, geht's auch darum, wie viel Website-Views, ähm, Lizenzen, also wie viel Website oh, noch mal langsam. Wie viele Website-Besucher, hm, so im Jahr auf deiner Website sind und dementsprechend kaufst du Lizenzen. Ja. Also angenommen, du hast zwei, ähm- Ist auch meistens monatlich, entschuldige bitte, das sind auch meistens monatliche Angaben. Zwokommafünftausend, also zweitausendfünfhundert Website Views kosten weniger als dreißigtausend. So. Also du musst da ganz genau sagen, wie du das Ganze, äh, was, welches Lizenzpaket du da kaufst. Ist das Web? Ist das für Anzeigen, für Social Media, für Prints, für wie viel, wie schon gesagt, PC-Anwendungen, ja? Dann wird es immer teurer, das ganze Ding. Und, ähm, das darf man nicht vergessen: Wenn du Schriften verwendest, die einer Lizenz bedürfen, weil es gibt nämlich auch, ähm, Schriftenanbieter, da steht dann da für Non-Commercial. Also wenn du kein Business hast, dann darfst du diese Schrift umsonst verwenden. Wenn du die für dein Business verwendest, ist sie lizenzpflichtig. Ähm, und da hab ich jetzt schon öfters gemerkt, dass einfach diese Non-Commercial-Schrift runtergeladen wurde und einfach verwendet wurde, ne. Wo kein Kläger, da kein Richter. Ganz klar. Aber safe bist du da nicht. Und du könntest da abgemahnt werden oder auch Vertragsstrafen zahlen oder was auch immer. Das ist wirklich, wirklich zu bedenken. Ich hatte neulich eine Kundin, die, ähm, hatte den Fall, dass sie, ähm, lizenzpflichtige Schriften verwendet hatte und ihr kompletter Social-Media-Account ist damit voll, ne. Sie hat die Schrift überall schon mit verwendet. Wir waren jetzt in dem Prozess an ihrer Website dran und, ähm, ja, da kam halt dann echt so dieses, diese, diese Erkenntnis und da war sie ganz schön fertig erst mal, weil sie nämlich realisiert hat: „Meine Güte, mein ganzer Content auf Social Media, den müsste ich jetzt ja eigentlich austauschen beziehungsweise darf ich so jetzt eigentlich gar nicht mehr online haben oder durfte ich noch nie online haben, weil ich gar nicht die Lizenz dafür habe." Und da sind wir schon beim nächsten Punkt, was die Schriften angeht. Ähm, da ist auch jede Plattform, äh, anders. Ich weiß zum Beispiel, dass ich als Adobe-Cloud-User, als Designer, Schriften weitergeben darf an meine Kunden in den Projekten, in denen ich mit denen zusammenarbeite. Nagel mich da jetzt nicht fest. Ich bin da auch nicht in den Tiefen drin. Ich muss mich da auch jedes Mal wirklich drin einlesen. Aber was mir irgendwie hängen geblieben ist, ist, dass ich mit meinen Kunden, wenn ich diese Schriften weitergebe oder auch Bildmaterial, ne, da kommen wir dann als Nächstes dazu, dann muss ich mit meinen Kunden einen Vertrag schließen, in dem die mir bestätigen, dass sie das nur für diesen Zweck nutzen und nicht für andere Dinge. Also du merkst, es ist kompliziert und deswegen bin ich tatsächlich immer in meinen Webdesign- oder Brand-Design-Sessions immer, mm, daran, ja, gelegen, dass die Kunden da direkt drauf anspreche und sage: „Okay, wir haben jetzt zum Beispiel die Google Fonts." Die sind nicht so umfangreich. Es sind, es ist eine Riesenbibliothek, aber gerade in den Handschriften und in diesen bissl edgy Schriften und so was sind die einfach ein bisschen limitiert. Ja? Und die erneuern auch ständig und es gibt auch immer wieder neue Schriften, die dazukommen, aber diese MyFonts und was weiß ich, diese ganzen Designerschriften sind halt schon cool. Ja, aber da hat man dann halt so den, den Nachteil, dass halt die Google Fonts zum Beispiel, die lizenzfrei sind, dann einfach nicht so schicke Schriften haben und da muss man sich dann halt überlegen, was man macht. In dem Fall der letzten Kundin, wo das so war, haben wir tatsächlich schöne Alternativen gefunden. Ähm, natürlich, ja- Ist das nicht genau die gleiche Schrift und man muss da auch so ein bisschen mit einem tränenden Auge dem Ganzen entgegensehen. Aber man muss sich halt immer die Frage stellen: Will ich mich von einer Schrift abhängig machen? Will ich jedes Jahr Lizenzen zahlen? Und im besten Fall willst du ja dein Business zum Wachstum bringen und das bedeutet halt auch mehr Website-Views, mehr Mitarbeiter, mehr alles. Das heißt, du musst das immer im Blick haben, dass du da auch deine Lizenzen auch im Blick hast. Und ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich arbeite mittlerweile mit so vielen Tools. Ich hab so viele Lizenzen, Subscriptions und Abo-Modelle, die ich selber nutze. Ich versuche da jetzt tatsächlich gerade so ein bisschen aufzuräumen und diese Kosten auch ein bisschen geringer zu halten, weil, äh, es summiert sich ungemein. Also dreihundert Euro im Monat für Lizenzgeschichten ist ein Witz. Und das ist 'ne Ausgabe, ne? Gerade im Online-Business, wenn man ein digitales Business hat, hat man wahrscheinlich keine Raummiete und so weiter. Das geht ja dann, ja. Also es gibt mit Sicherheit Unternehmen oder, äh, Solo-Selbstständige, die viel höheres Investment monatlich haben, Kosten, fixe Kosten haben. Aber, ähm, na ja, man muss da immer ein bisschen gucken, ne, was für einen gut passt. So und die Schriften haben wir jetzt gut beschrieben. Ich hoffe, du hast jetzt hier einen fetten Haken dran und verstehst jetzt, ähm, den Unterschied zwischen lizenzfreien Schriften und lizenzbehafteten Schriften. Lizenzpflichtige, so rum, lizenzpflichtige Schriften und hab da einfach ein Auge drauf. Also wenn du mit jemandem zusammenarbeitest, frag danach. Ja? Frag da bitte nach und wenn derjenige das selber gar nicht so gut weiß, huuu, dann bin ich eher so wieder in der Schiene, wo ich mir überlege: Hat derjenige eine Ahnung in seinem Business? Startet der gerade erst neu? Ähm, fühle ich mich hier gut aufgehoben und sicher? Weißt du? Also vielleicht ist es auch einfach eine Frage, die du mitnehmen kannst in ein Kennenlerngespräch, wenn du mit jemandem zusammenarbeiten möchtest, dass du solche Dinge einfach auf dem Schirm hast. Aber dafür ist die Checkliste auch richtig, richtig gut, dass du da, ähm, weißt, welche Fragen du stellen sollst. Genau. So. Mmm. Dann: Lizenzen betrifft auch Bilder. Ein Brand Design oder ein Designkonzept, ja, für dein Business beinhaltet auch die Bildsprache. Und oft ist es so, dass meine Kunden ja noch nicht wirklich da sich mit auseinandergesetzt haben und gesagt haben: Okay, hm Bilder, was brauche ich denn für Bilder? Du brauchst zwei Arten, hm ja, packen wir es mal in zwei Kategorien, zwei Arten von Bildern. Nee, wir packen es in drei wir packen es in drei Kategorien. Äh, Kategorie eins, ganz klar Bilder von dir. Bilder von dir als Headshot, äh, Bilder von dir, ähm, in einer lockeren Atmosphäre. Einfach packen es so: Bilder von dir so wie dein Branding sein soll, wie die Leute dich wahrnehmen sollen. Punkt, ne. Da muss man natürlich erörtern, ne: Was willst du denn vermitteln und so weiter. Wie will, wie soll deine Brand sein? Welche Emotionen müss-möchtest du gerne hervorrufen? Bliblablub. Da, äh, dementsprechend braucht's Bilder von dir. Ähm, dem nachgehend sind und deswegen habe ich vorhin kurz überlegt, aber demnachstehend, äh, gibt es Bilder mit dir in der Arbeit mit deinen Kunden. Das wäre super hilfreich. Also wenn du Coach bist und du machst wirklich Offline-Geschichten auch, dann, dann, wenn du ein Shooting hast, dann nimm Leute mit als Statisten und mach ein Shooting von dir und Dass du halt Leute hast wie du, also andersrum, die dir quasi dabei helfen, ein Bild aufzunehmen, wo man dich in der, bei der Arbeit sieht. Ja, das find ich super, super wichtig. Äh, und dann gibt's halt die dritte Kategorie und das sind Dekobilder. Also du kennst vielleicht meine Templates. Ich muss auch mal anfangen, mehr Kundenprojekte als Screenshots mit in meine, äh, Website einzubauen. Warum Screenshots? Weil das Design, wenn wir fertig sind mit der Arbeit, wenn, wenn die Website von mir erstellt wurde, dann können die Kunden und sollen die Kunden ja auch unbedingt mit ihrer Website arbeiten. Aber das ist halt nicht mehr meine Handschrift. Das heißt, wenn da irgendwie was umgestellt wird, dann kann ich dafür nicht mehr stehen. Das heißt, ähm, ich würde in Zukunft, muss ich unbedingt mal machen, Screenshots mehr auf meine Webseite unter den Projekten mit, ähm, aufbringen, äh, aufnehmen. Und Dekobilder, da waren wir. Und du wirst sehen, dass solche Projekte oder halt auch meine Templates, da arbeite ich gaaanz viel mit Dekomaterial. Das heißt Bilder, die im Hintergrund stehen, aber eine bestimmte Stimmung erzeugen. Und da ist es auch wichtig, dass du verstehst: Sind das lizenzfreie Bilder oder muss ich dafür bezahlen? Ja. So Sachen wie Bilddatenbanken wie Unsplash, Pixabay, Pexels, Canva auch, ne. Das sind viele lizenzfreie Bilder, die man verwenden darf. Und, ähm, also hier bitte guck jeweils immer noch mal in die, in die, ähm, AGBs von den Plattformen, ne. Mach dir, guck da rein, sei da interessiert und guck, was darfst du und was darfst du nicht. Das ist super wichtig, auch wenn's um Grafiken geht bei Canva. Du kannst bei Unsplash auch nach Grafiken gucken, aber ich finde, bei Unsplash zum Beispiel ist auch ganz klar symbolisiert, was ist frei und was ist, ähm, kostenpflichtig. Also, das siehst du einfach. Aber wenn du mit einem Branddesigner zusammenarbeitest, wo's darum geht, dass du so deine Bildsprache findest, ja, wie sollen Bilder wirken und was willst du da mitnehmen als Dekoelemente? Make sure, dass das einfach lizenzfreie Bilder sind. Du willst dich im besten Fall nicht an irgendwas heften, damit arbeiten und dann irgendwie, ähm, damit, äh, ständig mit Lizenzen zu tun haben. Das ist einfach unnötig kompliziert und kostet Geld. Ist meine Meinung. Kannst mit Lizenzen arbeiten, das kannst du auch machen. Aber wenn du, ja, gerade anfängst oder so. Es gibt Stockfil-bilder, die sehen nicht aus wie Stockbilder. Da muss man sich halt mal zwei, drei Stunden länger hinsetzen und die raussuchen, als gleich das Erstbeste zu nehmen, was, äh, aufpoppt, wenn ich nach lachender Frau suche oder so was, ja. Da gibt's Webseiten, die sind voll mit den gleichen Bildern. Die willst du natürlich nicht. Genau. Mmm, dum dum dum dum. Grafiken hatte ich auch gerade angesprochen. Also alles, was du nutzt, kannst du dir einfach merken. Alles, was du nutzt für deine Designs, für deine Website, für dein Branding, für deine Social-Media-Geschichten. Es geht hier um Lizenzen. Je-des-Mal geht's um Lizenzen. Und jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter, und zwar Urheberrecht. Ich als Designer und alle anderen Designer und du auch wenn du was erstellst, bist du der Urheber und du hast das Recht der Nutzung. Bei dir liegt das volle Recht der Nutzung. Andersrum gedreht: Wenn ich etwas gestalte, wenn ich ein Design erstelle und so weiter, dann hab, bin ich der Urheber und ich entscheide, wer das verwenden darf und wer nicht. Und da sind wir bei den Nutzungsrechten. Ich persönlich möchte meinen Kunden das volle Nutzungsrecht übertragen. Wir sagen: Hier, du hast dafür deinen Preis gezahlt. Branding in a Day hat seinen bestimmten Preis und dafür bekommst du auch die kompletten Nutzungsrechte. Was kaum einer weiß und das ist völlig legitim und das ist auch im Design-Business, ähm, vollkommen okay ist, sind Nutzungsrechte, dass du zwar das Design erstellst, aber der Kunde bezahlt jährlich eine Nutzungsgebühr für das Design. Das ist vollkommen in Ordnung. Da gibt's sogar richtige Tariftabellen dazu. Da gibt's, ähm, Wege, das auszurechnen mit Faktoren, wie, äh, umfangreich das ist, ob das Business im Ausland das bewirbt, ob das nur in Deutschland ist, das ist Reichweite und bliblablub, wo diese, wo dieses Design in Einsatz kommt und was dieses Design an Umsatz bringen kann. Ähm, ich hab das jetzt alles nicht aufm Schirm, weil ich das nur... Also ich weiß es, ich weiß die genauen Bedingungen jetzt nicht, müsste ich noch mal nachlesen. Ähm, aber das gibt's, ne, dass du Designer hast, die sagen: „Okay, ich mach dir das Design und, ähm, du bezahlst mir dafür Geld und zusätzlich musst du jedes Jahr eine Lizenzgebühr, ähm, dafür bezahlen, also an mich als Designer, um diese, äh, das Design auch nutzen zu dürfen." Das wiederum be-bedeutet für dich, du weißt das jetzt und wenn du in den Kennenlerngesprächen oder in den Kalkulationen für dein Design, also wenn ihr dann da 'nen Schritt weitergeht und so weiter, frag das nach. Frage nach, ob du das Nutzungsrecht bekommst schriftlich. Immer schriftlich. Ja? Und, ähm, dann sagt der Designer: „Äh, ja, mach ich. Kein Problem, hier mit Unterschrift." Oder er sagt: „Nö, eigentlich, ähm, ist das hier mit Lizenzen verbunden." Und ein seriöser Designer packt das in sein Angebot. Das ist ganz transparent. Da wird ganz transparent darüber gesprochen. Für Solo-Selbstständige mit Online-Business, ähm, die vielleicht auch gerade erst starten, merkst du, solche Angebote sind für dich wahrscheinlich erst mal im ersten Schritt nicht lukrativ. Das heißt, ähm, das spricht auch tatsächlich wieder für meinen Online-Kurs, ja, Easy Branding Creation, weil du angeleitet wirst, wie du dein eigenes Branding, dein eigenes Brand-Design erstellst und du der Urheber bist. Ja? Ganz klar. Und in meinen eins zu eins Sessions, wie zum Beispiel Branding in a Day, ähm, da hab ich jetzt auch in Vergangenheit, muss ich ganz ehrlich sagen, äh, auch nicht immer dran gedacht, aber wenn der Kunde jetzt rückwirkend, jetzt du und du hast ein Branding in a Day bei mir gehabt und du fragst nach, ist kein Problem. Ähm, ich mach hier mit dir, kriegst du ein Schriftstück, ich unterzeichne das. Ich möchte, dass du die Lizenz, äh, entschuldige, die Nutzungsrechte hast. Ja? Also das gebe ich auf jeden Fall, weil ich das-- ich möchte ja, dass du selbst ermächtigt bist. Also das ist mein, mein Ansatz. Genau. Wenn's im Brand-Design um die, ähm- Um die Daten geht. Da hab ich jetzt auch noch 'n paar fünf Cents dazu zu sagen. Und zwar ist es ganz wichtig Dass du von dem Designer also alle Schriftendateien bekommst, ganz klar. Und auch alle Logos und Grafiken und alles, was ihr da erarbeitet, unbedingt, unbedingt als EPS-Datei bekommst. EPS-Dateien sind Vektordateien, die sind verlustfrei skalierbar und das brauchst du. Wenn du nämlich irgendwann einen Lkw damit bedrucken möchtest, der keine Ahnung dreimal zehn Meter eine Plane hat, weil keine Ahnung, wie groß so ein Lkw ist, aber du weißt, was ich meine. Dann bringt dir ein JPEG nichts. Es ist gnadenlos verpixelt. Du kannst nur ein Logo hochskalieren auf Lkw-Planen, auf Bauzaunbanner packen, ähm, auf, äh, Fahnen drucken lassen, dein Auto mit 'nem bekleben, ja, mit Werbetechnik bekleben und all das, wenn du die Vektordatei hast. Aus drucktechnischer Sicht geht das gar nicht mit einem JPEG oder PNG oder TIFF. Ja? Also lass dir unbedingt ein EPS geben von allen Varianten des Logos und zweitrangig dann natürlich PNGs mit transparentem Hintergrund und JPEGs, wenn du die überhaupt brauchst. Und das ist so das Datenset, was ich meinen Kunden mitliefer und vor allen Dingen liefere ich den auch mit ein SVG. Das ist auch ein vektorbasiertes Dateiformat, was aber Canva kann. Ja, du kannst ein EPS nicht in Canva reinschubsen, aber ein SVG kannst du in Canva hochladen und dann kannst du dort auch Farben verändern und das ist super. Also, ähm, achte da drauf, wenn es um das Datenpaket geht. Genau. Dann bleiben wir noch beim Brand Design kurz. Und zwar ist es ja so, dass du von deinem Brand Designer entweder einen Brand Guide bekommst oder ein Brand Board. Was ist der Unterschied? Ein Brand Board ist meistens eine Seite, ähm, siehst du auch bei mir auf der Webseite. Da ist einfach, sind alle Logovarianten drauf. Da sind alle verwendeten Schriften drauf, da, ähm, sind die verwendeten Farben drauf, die Grafiken und auch so die Bildstile, die das Ganze untermalen. Deine ganze Brand. Äh, ein, eine Brand Guideline ist ein mehrseitiges Dokument. Das kann bis zu fünfzig, sechzig Seiten groß sein, wo ganz genau beschrieben wird, wie ein Logo platziert sein muss, welche Abstände zwischen Logo und Text sind. Wie genau sieht der Text aus für Print, für Webdesign, für Social Media? Wie hoch, äh, wie groß ist da die Schrift? Ist die Überschrift fett? Ist die kursiv? Wie-- Wenn kursiv, wie wird kursiv verwendet? Pi, pla, plupp. Und der Unterschied ist, ähm, Brand Guidelines ist für meistens für Unternehmen, also für Corporate Businesses- die mit externen Agenturen zusammenarbeiten und da sparen die sich einfach die Beschreibung, wie s-, wie diese Agentur mit ihrer, mit ihrem Brand Design umgehen muss. Das ist ja quasi eine Anleitung, wie das Brand Design gehandhabt wird. Und das hat die Funktion. Also eine Brand Guideline, dieses mehrseitige Dokument beschreibt einfach, wie Grafikelemente, Farben, All-- Schriften, Bilder, wie das alles gestaltet sein darf. Da gibt's dann auch wirklich Beispiele dafür, wie 'n Instagram-Post auszusehen hat in seinen fünf Varianten und so weiter. Oder der LinkedIn-Banner und so. Ähm Und wie gesagt, das ist für große Businesses, die einfach garantieren wollen, dass sie, egal mit welcher Agentur sie zusammenarbeiten, immer gleich aussehen, super wichtig. Und so eine Brand Guideline kostet auch richtig Geld. Also das da, das kostet. Ist ja klar, das muss ja erstellt werden. Das ist ein richtiges, das richtige Dokument, ja. Entweder digital, kann man sich auch drucken lassen, ne, aber die meisten sind natürlich digital. Und ein Brand Board, das geb ich immer ganz gerne meinen Kunden mit. Auch da gibt's Beispiele, wie du mit der Brand arbeitest, dass du siehst, wie das Farbverhältnis, welche, welcher farbliche Hintergrund hat, welche Überschrift in der Farbe und so weiter, dass man da einfach mal so ein Gefühl dafür bekommt, wie man mit der Brand dann arbeitet. Weil das vermisse ich tatsächlich bei den meisten Kunden, die zu mir kommen mit einem Brand Design. Also das Brand Design ist schon da, aber da steht dann auch einfach nur: Das ist das Logo, das ist die Schrift, das sind die Farben, das sind die Verläufe und dann fehlt der User Case. Und was dann nämlich ganz oft passiert, ist, dass die Menschen, die diese Brand, das Brand Design dann haben, gar nicht wissen, wie sie damit ihre Website gestalten sollen, zum Beispiel. Oder wie sie das auf Instagram-Posts, ja, wie sie das gestalten können. Und das ist tatsächlich, ähm, eine Sache, die muss man erst mal verstehen. Also das Brand Design, diese, diese, den, den Kern festzustellen von wegen das ist die Schrift, das sind die Farben, so ist ein Verlauf, diese Grafiken würde ich verwenden. So sieht 'ne Schr..., so sieht ein Text aus, so könnte ein Button aussehen auf deiner Webseite. Ähm, das sind alles so Sachen, die fehlen meistens. Da steht dann einfach nur: Das sind die Farben, das ist der Text, also das ist die Schrift für den Text, das ist die Schrift für die Überschrift. Äh, das sind so grafische Elemente, die könnten drauf und so weiter. Und das ist die Logo-Suite. Und so: „Bitte schön, lieber Kunde, jetzt mach was draus.“ Das ist natürlich sehr bescheuert, weil du bist kein Designer und du stehst dann da, sitzt an deinem Rechner vor Canva, willst dein erstes Carousel-Post bauen oder so und hast eigentlich keine Ahnung, wie du diese einzelnen Elemente zusammenbaust, damit da was Schickes draus wird. Ja, das ist super, super wichtig und bei mir im, mhm, Branding in a Day ist es so, dass wir-- Also ich frage meine Kunden nicht so: „Was ist denn jetzt für dich das Wichtigste? Wollen wir mal 'ne Website, die Startseite ein bisschen nachbauen, das Branding dafür nutzen? Oder willst du mit mir zusammen an der Stelle, ähm, die Social-Media-Posts mal ausprobieren?" Dazu kann ich dir absolut mein Portfolio empfehlen von meinen Kunden. Auf meiner Startseite habe ich weiter unten in meinem Bereich, also unten in dem Bereich, nicht meinem Bereich, ähm, die Viola, die Lisa und, ähm, die Äh, Silvia. Silvia? Oh meine Güte. Doch ja, Silvia. Ähm, und da kannst du auf Portfolio klicken, da siehst du die drei Case Studies, kannst auf die Webseiten klicken, kannst aber auch sehen, was ich sonst noch gemacht hab. Und da gibt's auch Social-Media-Anwendungen, dass du mal siehst, wie das Ganze, äh, funktioniert, das, das Brand Design So viel zum Branding. Also, ne, warum-- das muss ich vielleicht mal ganz kurz sagen: Branding und Brand Design sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Branding ist ja quasi, wie du wirken möchtest. Also mal das Klarstellen von deinen Werten, von deiner Mission, dein Why, dein Warum, deine Vision und überhaupt warum machst du das ganze Zeugs und für wen und was ist der, was ist dein USP und all diese Sachen, diese, dieses Rauskristallisieren von was ist denn überhaupt deine Marke, das ist Branding und auch diese Emotion wecken. Wa-was willst du denn überhaupt, ne? Das ist so dieses, diese Mission, ja. Was ist dein, sagt man auch Purpose und so weiter. Wie willst du wirken? Wie willst du wahrgenommen werden? Welche Emotionen willst du hervorrufen? Das ist Branding. Und Brand Design ist die visualisierte Form dieser Ergebnisse. Das einfach nur mal ganz kurz am Rande klargestellt. Webdesign, ähm, da gibt's auch jede Menge zu beachten, wenn du mit einem Webdesigner zusammenarbeitest und da steige ich einfach mal direkt in das Schlimmste, Schlimmste überhaupt ein, was dir passieren kann und was in der Vergangenheit, ähm, auch bei meinen Kunden oft passiert ist und, mmm, gar nicht so auf dem Schirm war. Und zwar: Das Allerwichtigste ist, wenn du mit einem Webdesigner zusammenarbeitest, ganz klar, dass die Domain deine Domain ist. Dass du aktiv bei dem Hoster den Vertrag abschließt, ob das jetzt Ionos, Strato oder 1&1, egal wo, aber du kaufst die Domain, du bist Inhaber, du hast einen Account. Warum ist das so wichtig? Deine Domain, wo deine Website drauf ist, gerade im Online-Business, das ist dein, deine Grundlage für dein komplettes Business ist deine Domain, dass da deine Website drauf ist. Das muss dir gehören. Das wird auch eingetragen. Es gibt die DENIC zum Beispiel, die ist für die DE-Domains zuständig und dann gibt's noch die anderen, weiß jetzt grad nicht, ähm, ah, ICAN, ah, frag mich nicht. Ich hab's irgendwo auf jeden Fall, ähm, stehen, zum Beispiel auch in Easy Domain kaufen, hab ich einen Minikurs dafür, den findest du bei mir im Onlineshop. Da wirst du angeleitet, wie du genau das machst, deine Domain kaufst, wie du die schützt, wie du die Marke schützt, ähm, wie du auch deinen Online, ähm, andersrum deinen Posteingang einrichtest und so weiter. Also deine E-Mail, deine Business-E-Mail. Und das heißt, deine Domain wird registriert unter deinem Namen, deiner Adresse und so weiter. Das ist dein Eigentum. Ja, du bezahlst monatliche Gebühren bei einem Domain Hoster. Und das ist so, ja, anders geht das gar nicht. Du kannst auch bei der Denic direkt eine Domain kaufen, das geht auch. Ähm, das ist super wichtig und ich hab immer wieder Kunden, die sagen: „Ja, ich weiß gar nicht. Ich krieg immer eine monatliche Rechnung von meinem Webdesigner und dann ist das da alles drin." Und ich sag dann immer: „Wie? Du bist nicht der Inhaber von deiner Domain?" „Ich weiß nicht, nee, ich weiß es nicht." Und bei mehreren Hinschauen und Nachfragen kommt dann raus, dass die Agentur oder der Webdesigner die Domain gekauft hat und der Inhaber ist. Leute, sorry, das geht nicht. Das geht absolut gar nicht. Wenn du nicht der Inhaber deiner Domain bist, dann kann derjenige, der die Domain gehört, alles damit machen. Und ratzfatz ist dein Business im Eimer, wenn's schlimm läuft, du dich mit dem verkrachst oder sonst was. Also merk bitte, oberste überhaupt wichtigste Regel ist: Du bist der Besitzer deiner Domain. Punkt, aus, Ende. Ja, ist so. Und, ähm, das musst du so machen, sonst kannst du dein Business ehrlich gesagt, du kannst es nicht auf solche wackligen Beinen aufstellen. Es geht nicht. Ich überlege gerade, ob ich mit dir jetzt noch durch die Checkliste durchgehe, von wegen Red Flags bei einem Webdesigner. Ähm, können wir gerne machen. Ich hab sie ja hier offen. Also wenn du einen Webdesigner suchst, dann würde ich folgende Dinge anschauen: Guck-- Ah ja, auch sehr interessant, sehr interessant, genau. Guck dir an, guck dir das Portfolio an. Also ein Webdesigner, der das servicebasiert macht, der hat in der Regel ein Portfolio und sagt: „Das sind meine Kunden gewesen", und so weiter. Ich sag jetzt selber, es ist nicht schlimm, wenn du auf die Website nicht draufklicken kannst, ähm, weil, ne, ich hab ja auch die Problematik: Ich hab eine Website designt und übergeb die dann an die Kunden und die dürfen dann damit machen, was sie wollen. Und dann machen die auch, was sie wollen damit und am Ende ist das nicht mehr das eigentliche Konzept und es sieht dann teilweise vielleicht auch nicht mehr so gut aus, muss man ehrlicherweise sagen, wenn da was verändert wurde. Und dann ist da deine Handschrift, also die Unterschrift des Designers drunter quasi, sagen: Das ist das Projekt. Das ist halt wirklich-- Also würde ich auch nicht machen. Nur bei Designs, wo ich weiß, dass sie selber damit nicht arbeiten, sondern immer mich auf mich zukommen, wenn's Änderungen gibt, dann würde ich das Projekt wirklich live verlinkt, ähm, darstellen, aber nicht unbedingt, wenn, wenn der Kunde da, ähm, selber Hand anlegen kann und macht, was er will, weil dann ist das ja nicht mehr mein Design. Deswegen würde ich das nicht machen. Aber was ich machen würde, das wär auf jeden Fall Screenshots und wie gesagt, muss ich immer nacharbeiten. Ähm, so und jetzt kommt's aber Ich hatte schon Kunden, wo ich mir dann die Website von den Designern, also wirklich, wo dann diese ganzen Schriftenlizenzen und wo alles so'n ganz großes Katastrophending war, hab ich mir die Seiten von den Webdesignern, mit denen zusammengearbeitet wurde, angeschaut und hab dann gesehen, dass die Portfolios, die dort waren, alles Case Studies waren. Also mitunter wirklich das komplette was. Also waren da fünf Projekte, die hab ich mir angeguckt und das waren alles Case Studies. Das heißt, das waren, ähm, äh, fiktive Kunden und dafür wurde ein Konzept erstellt. Das heißt, da war kein echtes Business dahinter. Ich muss dazu sagen, das ist völlig legitim. Wenn man 'n Webdesign- oder ein Brand-Design-Business startet, dann macht man das so. Dann macht man das so, dass man sagt, ich muss ja irgendwie meine Ideen, ich muss das ja irgendwie zeigen, was ich kann, weil wie will ich denn die ersten Kunden haben? Das heißt, man, man startet mit solchen Case-Studies-Projekten, wo man sagt, das ist ein fiktiver Kunde, das sind seine fiktiven Herausforderungen, das ist das blablablub, das fiktive Briefing. Genau. Ähm, so und dann tauscht man nach und nach echte Kundenprojekte aus. So läuft das einfach. Aber dass du's mal gehört hast, weil was ich halt ganz oft sehe, ist, dass es nicht ganz klar ist, dass das ein fiktiver Kunde ist. Noch mal, da spricht überhaupt nichts dagegen. Wenn ich, wenn ich weiß, das hat derjenige gestaltet und ich sehe die Gedanken dahinter, dann ist es für mich ein Beweis dafür, dass derjenige das auch gut kann. Aber ich weiß nicht, ich bin da ein bisschen sensibel. Ich würde das wirklich sehr gut kommunizieren, dass das jetzt 'n Case Study Kunde ist. Also im Sinne von, dieser Kunde ist jetzt ein fiktiver Kunde aus den und den Gründen, aber es zeigt halt meine Herangehensweise. Weißte? Kann man doch schreiben. Mein Business, ich hab mein Business vor einem Jahr gegründet, ich bin noch im Aufbau, bliblablub. Und das hier ist jetzt ein Case Study Kunde, den ich mir ausgedacht hab. Weil es ist tatsächlich so. Also ich war dann auf den Webseiten teilweise und hab mir gedacht, okay, das ist kein echter Kunde. Und das erklärt dann auch oft manchmal, dass solche Sachen, die kommuniziert werden sollten, nicht kommuniziert wurden, weil der frische, selbstständige Mensch die Dinge, äh, da noch keine Erfahrung hat. Und das ist einfach super wichtig. Ähm, les dir Referenzen und Bewertungen durch und guck auch, ob die echt sind. Was ich mittlerweile mache, ist, dass ich Screenshots mache von LinkedIn, von Instagram und so weiter. Weil ich finde diese, diese Testimonials, die man da so sieht, also sorry, man kann da alles hinschreiben. Ja. Und wenn dann irgendwie auch so'n Promi irgendwo ist und so weiter, du musst-- Also sind ja dann teilweise auch, ich weiß nicht, ob du mal solche Testimonials gesehen hast, wo du denkst, ach krass, der hat bei dem und so. Ne? Ähm, was ich immer gut finde, ist, wenn du 'n Testimonial anklicken kannst und dann auf irgendeinem Social Proof landest, wie zum Beispiel, ah, Barbara auf LinkedIn, ah ja, diese Person existiert. Ah, und das war ihre Webseite, ah ja und so weiter. Also dass du es nachvollziehen kannst, dass dieser, dass dieses Testimonial auch echt ist. So. Genau, dann gibt's natürlich auch noch, ähm, Bewertungsportale wie Google und Trust und was weiß ich nicht alles. Das ist natürlich auch gut, wenn derjenige da so was hat. Ähm, mein Google Account kommt aus'm, aus, aus dem Prozess nicht raus und ich hab dann langsam bisschen die Geduld verloren. Ich wollte nämlich die Adresse umziehen zu meinem Coworking Space und es hat nicht funktioniert und seitdem muss ich diesen ganzen Prozess bestätigen und drehe mich in 'ner Schleife. Ist eine Katastrophe. Was auch noch für 'nen guten Webdesigner spricht, ist, wenn ganz klarer Projektablauf irgendwo auf der Webseite mal definiert wird, damit du weißt, wie fangen wir an? Wie sieht die Zusammenarbeit aus? Wie bin ich involviert? Wie gibt's Pro, ähm, hier Korrekturschleifen und wie viele Korrekturschleifen? Und was ist eigentlich alles drin für mein Geld? Also das find ich auch wichtig, dass man das irgendwo mal findet. Ähm, Red Flag für Webdesigner hab ich auf meinem Blogartikel auch, äh, stehen. Da geht's dann zum Beispiel darum, was ich immer ein bisschen unseriös finde, ist, wenn keine Preise dastehen. Ich weß nich. Ja, also ich find einfach 'ne klare, transparente Preisstruktur is mit Sicherheit 'n Vorteil. Ähm Gerade im Webdesign und wenn man nur ab Preise macht, irgendwie ab viertausend Euro so und so, ne? Dass man weiß, aha, okay, das sind solche Pakete, wenn ich mehr will, dann so und so. Also eine gewisse Transparenz gehört da auch, äh, eigentlich für mich total dazu. Ähm, wenn kein Portfolio existiert, da wäre ich auch ein bisschen vorsichtig. Also Arbeitsproben sind einfach immer total wichtig. Wenn du denkst, dass die Kommunikation von Anfang an irgendwie ein bisschen stockt, du ständig nachfragen musst, das wäre für mich auch ein Red Flag. Und wenn es keine klaren Deadlines gibt, also wenn du merkst, dass der, ähm, Webdesigner dich nicht richtig führt, dann ist es eigentlich auch nicht so gut. Also wirklich klare Angaben an dich. Er braucht das und dann das und das, die Dateien, diese Texte und so weiter bis zu diesem Dat-Datum. Und, ähm, was passiert, wenn die nicht abgegeben werden? Dann muss das Projekt verschoben werden. Hat-- sind da irgendwelche Kosten dann natürlich irgendwie dadurch, ähm, involviert und so weiter. Also wirklich, dass du das Gefühl hast, dass da Aufklärung passiert, ganz einfach, ja, im kompletten Umfang. Das fände ich super wichtig. Und in meinem Blogartikel habe ich dann jetzt auch noch ein paar Fragen drin, die du beim Kennenlerngespräch unbedingt stellen solltest, ähm, wie zum Beispiel: Wie gehst du typischerweise an ein neues Projekt heran? Wie sieht dein Zeitplan für mein Projekt aus? Kannst du Referenzen zu ähnlichen Projekten nennen? Welcher Website-Builder oder Content Management nutzt du? Kann ich damit leicht selber arbeiten? Ähm, gibt der Webdesigner dir auch irgendwie mal im Vorfeld eine Spielwiese? Du weißt ganz genau, dass ich Squarespace also absolut, äh, bevorzugen würde für dich, weil's damit wirklich einfach geht. Aber wenn der jemand, wenn der ein anderes Tool nutzt, dann, ähm, auf jeden Fall fragen. Also auf jeden Fall fragen. Also es gibt oft, dass da eine Website erstellt wurde und da gar nicht dran gedacht wurde, was ist denn das für ein System? Und dann kriegt derjenige die Website fertiggestellt und die Zugangsdaten dazu und loggt sich ein und kann damit überhaupt gar nicht arbeiten. Also wenn das der Wunsch ist und das Ziel, dass eine Website gut aussieht, funktional ist und ich danach mit arbeiten möchte oder kann, dann braucht es einfach im Vorfeld erst mal das Ausprobieren, find ich. Äh, und dann noch ganz wichtig die Frage: Gibt es nach Fertigstellung laufende Kosten? Also das ist auch absolut eine wichtige Frage. Dann bei Vertragsabschluss, ne? Wie ist der Leistungsumfang? Kosten und Zahlungsmodani-Modalitäten unbedingt klären. Ähm, Revisionsrunden, also wie viel, wie viel, äh, darf ich als Kunde dann noch mal um Korrektur bitten? Das sind so wichtige Sachen, die müssen einfach im Vorfeld geklärt werden. Und ganz klar wieder Zeitplan, Deadline, wie sieht's da aus? So, und diese Fragen, ja, die gibt's auf jeden Fall in der Checkliste, die du da noch mal durchgehen kannst. Und was auch total wichtig ist, sind, ähm, wenn du 'ne Website bekommst, die irgendwelche Mängel hat, ja, wie du damit umgehst. Das hab ich jetzt hier noch mal stehen. Kläre die Mängel direkt ab. Äh, das ist ganz klar. Also wenn du irgendwas feststellst, dann geh auf deinen Ku-- auf deinen Webdesigner zu und sag, das und das funktioniert noch nicht oder das geht nicht. Oder ich hab festgestellt, das eine Bild hat zehn Megabyte, das musst du unbedingt noch austauschen. Ja? 'n Bild muss immer für Web optimiert eingebaut werden. Also das ist Grundlage. Kann nicht sein, dass du da zehn MB lädst an der Busstation mit deinem Handy. Genau, also solche Sachen sind halt auch wichtig, wie du damit umgehst, wenn dann tatsächlich Mängel festgestellt werden, würd ich sagen. Sprich einfach immer direkt erst mal mit deinem, mit dem Webdesigner und versuch das zu klären. So, das war's. Also wir haben jetzt hier einfach mal 'n paar Sachen auf den Tisch gehauen, die ich super wichtig finde für dich, die du verstehst, die du brauchst, um einfach auch happy damit zu sein und nicht im Nachgang zu denken: „Mensch, jetzt hab ich da viel Geld bezahlt und wurde gar nicht richtig aufgeklärt", ja, oder hab 'n Ergebnis, mit dem kann ich gar nicht arbeiten. Das ist mir für dich jetzt hier super wichtig, dass du das jetzt mitgenommen hast. Wenn du Fragen hast grundsätzlich in diesem Thema, ich bin da. Buch dir einfach ein Beratungsgespräch mit mir. Das ist überhaupt gar kein Problem und dann fragst du mich auch die Fragen, die ich dir jetzt gestellt hab hier, die ich dir mitgegeben habe. Und, ähm, das ist auf jeden Fall bin ich da. Also wenn du da Fragen hast, meld dich gerne. Lade dir auch das, ähm, Freebie runter, ne. Website erstellen lassen. Darauf solltest du achten, wenn du einen Webdesigner engagieren möchtest. Da ist auch noch mal wirklich 'ne coole Checkliste dahinter und ich würd sagen, das lag mir jetzt hier wirklich am Herzen. Vielen Dank, dass du, äh, dabei warst und vor allen Dingen leite die Episode doch einfach mal weiter. Leite die weiter an Menschen, wo du denkst: „Oh, das könnte die jetzt interessieren." Mach's. Drück auf den Teilen-Button und dann geht das ganze Ding an die Person. Und, ähm, ich denke, es ist einfach wichtig, dass man darüber spricht, dass man viele Dinge da einfach mal klar hat und aufm Schirm hat und weiß, worauf man sich einlässt und am besten Fall halt vorbereitet in solche Kennenlerngespräche geht. Also ich hoffe, das konnte ich jetzt erreichen und bedanke mich, dass du dabei warst. Also erst mal wirklich an der Stelle richtig, richtig cool, dass du hier regelmäßig zuhörst. Vielen, vielen lieben Dank und ich freue mich, wenn du in der nächsten Podcast-Episode wieder dabei bist. Mach's gut. Ciao, ciao.