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Lufthansa-Chaos in Frankfurt & München: 800 Annullierungen – Cockpit droht mit Eskalation

Lars F Corsten Season 7 Episode 33

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✈️⚠️ 800 Annullierungen! Der Crew-Streik trifft Lufthansa mit voller Wucht

Am größten deutschen Drehkreuz in Frankfurt und auch in München kommt es zu massiven Flugausfällen. Bei der Lufthansa wurden rund 800 Flüge gestrichen – betroffen sind Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline.

Die Gewerkschaften Ufo** und Vereinigung Cockpit sprechen von hoher Streikbeteiligung und schließen weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht aus.

Während Eurowings, Discover und Lufthansa City Airlines weitgehend normal fliegen, bleiben Umbuchungsschalter voll – die Geduld der Passagiere wird auf eine harte Probe gestellt.

Was bedeutet das für Reisende?

Drohen weitere Streiks?

Und wie stehen die Chancen auf schnelle Einigung?

👉 Alle Hintergründe, Zahlen und Einschätzungen jetzt im Video.

👇Frage des Tages 1:

👉 Ist der Streik eine unnötige Eskalation – oder legitimer Druck?

👇Frage des Tages 2: 

👉 Wer sitzt am längeren Hebel – Management oder Gewerkschaften?


00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV

01:20 Lufthansa Streik: Eine unnötige Eskalation?

02:37 Dauerkonflikt: Rente oder Jobsicherheit?

05:14 Streikfolgen und Frontlinien

06:33 Januarzahlen des Frankfurter Flughafens

07:13 United Airlines: Meilenkauf und Fragen

08:08 Fragen des Tages


Take-OFF 12.02.2026 – Folge 034-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder zu einer frisch gepressten Folge. Mein Name ist Lars Corsten, und Themen, die ich frisch gepresst habe, sind natürlich der Lufthansa-Streik. Kollege Nehnemann Chef der Personalvertretung oder Personalchef, um es ganz genau zu sein, kritisiert natürlich jobgerecht den Streik. Dauerkonflikt ist warum Cockpit den Streik für gerechtfertigt hält. 800 Annullierungen, der Streik legt Lufthansa also wirklich auch lahm. Ihr könnt ja auch schreiben, wenn ihr betroffen wart und wie eure Erfahrungen sind. Die Januarzahlungen Frankfurt-Zahlung, Frank- nee, Januarzahlen natürlich von Frankfurt Flughafen, man gleicht die Lufthansa-Delle aus. Und United, 80 Prozent mehr Bonus an Meilen, wenn man diese kauft. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren, abonnieren und auf Skool zu kommen. Ja, die völlig unnötige Eskalation, und das ist ein Zitat vom Kollegen Nehnemann, ist die Crew-Streiks. Und Lufthansa-Vorstand kritisiert die angekündigten Streiks scharf, jetzt sind sie ja in Aktion. Der Personalvorstand Michael Nehnemann spricht von einer völlig unnötigen Eskalation. Die Forderungen der Gewerkschaften würden massive Kostensteigerungen verursachen, den finanziellen Spielraum der Kerngesellschaft überschneiden und die durchschnittliche Piloten Rente 8.400 inklusive der gesetzlichen Rente. Kritik an den Forderungen nach höheren Betriebsrenten.

Und jetzt kommt 'n weiteres Zitat von Michael Nehnemann:

"Wir können eine Topversorgung nicht noch einfach mal verdoppeln." Zitat Ende. Ja Cityline läuft ja perspektivisch aus, das ist ja auch ein Hauptgrund. Die Übernahmeangebote bei Gesellschaften seien großzügig gewesen, sagt man. Produktivitätsproblem, man ist 10 bis 20 Prozent unter dem Niveau der Wettbewerber. Neue Kabinentariffe-Forderungen würden auch 10 Prozent Mehrkosten bedeuten, Nehnemann betont. Erhöhung der Kosten ist kontraproduktiv. Ja Lufthansa argumentiert natürlich klar aus der Profitabilität, das ist so, das muss man so machen, ist auch der Job von Michael Nehnemann, muss man ehrlicherweise sagen. Und ich glaub, dass er damit natürlich auch klar die Wahrheit spricht. Fokus liegt aber auf die Wettbewerbsfähigkeit und Kostendruck.

Und das Narrativ ist auch relativ einfach wenn man's sieht:

"Wir haben kein Geld" versus "Ihr seid bereits gut versorgt". Ist das wirklich eine unnötige Eskalation aus eurer Sicht oder ein notwendiger Druck in Tarifverhandlungen hier mal von eurer Seite die Thematik? Ja, und jetzt geht es weiter mit Dauerkonflikt, warum Cockpit den Streikgrund nicht abkauft, in Anführungsstrichen also die Lufthansa nicht abkauft im Cockpit, so ist es genau richtig. Carsten Spohr, Jens Simmann, Ritter haben sich dazu ja geäußert.

Hintergrund Betriebsrente:

2017 gab's die Systemumstellung von garantierter Auszahlung zu garantierter Einzahlung. Zinsrisiko ging auf die Piloten über. Cockpitexperte Harald Gisert sagte halt, dass das die Umstellung halt beeinflusst hat und dass das genau dieses Risikoumdrehen ist.

Und Arne Carstens ich glaub, der ist von der Cockpit, wenn ich das richtig im Kopf habe er sagte:

"Arbeitgeber zahlt aktuell circa 820 Euro monatlich, Forderung circa 1.800 mehr pro Monat.

Und das sind laut Lufthansa 228 Millionen Euro mehr Kosten." Lufthansa sagt:

"Ähm, wir haben

nicht ansatzweise das Geld für eine weitere Verbesserung." Jens Simmann, Ritter:

"Äh, Lufthansa Klassik habe bereits ein massives Profitabilitätsproblem, Kurzstrecken besonders problematisch. Turnaround-Programm läuft ja, wo man die Einsparung haben möchte. Und die Perspektivvereinbarung PPV, den Namen haben wir ja öfters gehört, rein aus der Kartoffel raus, war ja, dass in 2017 die Flottenuntergrenze von 325 Maschinen garantiert war bei der Lufthansa Klassik. Und die wurde ja 2021 von Carsten S. aus M. gekündigt, weil er Angst hatte man wusste nicht, was in Covid passiert. Seitdem gibt es die Abschmelzung. Und Cockpit befürchtet natürlich, dass ein langfristiger Abbau der hochbezahlten Cockpitjobs kommt. Und Cockpit leitete ein Schiedsverfahren ein. Aber wie sieht Carsten S. aus M. die Situation? Er ist ja selber Pilot, er ist ja selber vorne Jockey gewesen, er weiß ja, wie die Geschichte ist.

Und er lässt sich wie folgt zitieren:

"Es herrscht große Sorge über Zukunftsperspektiven und Wachstumsperspektiven. Und die Lufthansa wäre bereit, über Flottenzusagen, über Einstellungen, Kapitänsstellen, aber nur bei gleichzeitiger Kostensenkung. Offizieller Streikgrund ist die Rente. Tatsächlicher Kern ist die Jobsicherheit und die Wachstumsstrategie. Der Tarifvertrag läuft bis 2026, deshalb liegt der Zeitdruck eher bei der Gewerkschaft." Ja was ist bei euch das Thema? Geht's wirklich um die Rente oder ist es eher um Macht, um Tarif, um Flotte? Also heißt hier, dass man auch die jüngeren Generationen auf den Kapitänssessel, also auf Null Alpha bekommt, weil das ja im Moment 'n Riesenthema ist. Da könnt ihr was natürlich dazu sagen. Ja, was heute passiert ist, die Faktenlage beim Streik ist relativ simpel. 800 Flüge ungefähr sind gestrichen worden, 100.000 Passagiere sind circa betroffen. In Frankfurt sind 450 von 1.117 Flügen gestrichen worden, München 275 von 920. Und nicht bestreikt werden natürlich Eurowings Discover und die City Airlines.

Andreas Pinero sagt:

"Wir sehen Frankfurt in Frankfurt eine sehr gute Beteiligung. Wenn es kein Angebot gibt, dreht sich die Eskalationsspirale immer weiter." Und die UFO sagt auch, dass die Lufthansa-Kabine erst einmal mehr viel zu teuer und unproduktiv dargestellt wird und damit erpresst wird. Ja er sagt, man lässt sich nicht länger hinhalten und jetzt müssen Taten folgen. Die Konfliktlage ist auch relativ easy. Die Frontlinien sind ja gezogen. Seit 14 Monaten ist der Mantel Tarifvertrag offen. Die Gewerkschaft spricht von einer Hinhaltetaktik. Und die Lufthansa spricht halt von fehlendem finanziellen Spielraum. Ja, wer sitzt am längeren Hebel, das Management oder die Gewerkschaft? Da könnt ihr gerne euch auch zu äußern. Und vor allem äußert euch auch, ob ihr von dem Streik betroffen wart oder seid oder nicht. Dass wir da mal gucken, was wir machen können.

Ja, die Zahlen im Januar 2026:

4,1 Millionen Passagiere plus 4,9 Prozent gegenüber dem Januar 2025 in Frankfurt am Flughafen. Also da sind die Zahlen positiv, wieder auf Niveau von 2024. Cargo ist mit 1,2 Prozent hochgegangen, also 150.044 Tonnen. Flugbewegung plus 1,1 Prozent. Januar 2025 war ja auch sehr schwach weil die Lufthansa Angebotskürzungen gemacht hatte, letztes Jahr Flottenengpässe. Aber die Erholung zeigt, der Markt ist da, die Nachfrage ist stabil. Und die Frage ist, stabilisiert sich Lufthansa und profitiert Frankfurt von den Konkurrenz-Airlines in Frankfurt, die da am Start sind? Und für alle, die wir Meilenpunkte-Status lieben, natürlich hier United Airlines 80 Prozent Bonus beim Meilenkauf. 80 Prozent Bonus bis zum 31. März 2026, Preis 2,0 Cent pro Meile. Neue Limits sind 50.000 Meilen pro 90 Tage. 200.000 pro Kalenderjahr Meilen zählen natürlich nicht für 'n Statusschade eigentlich. Sinnvoll ist das Ganze natürlich, wenn ihr Business oder First Class Awards kaufen wollt auf teuren Strecken. Die Cash-Tickets natürlich extrem teuer sind, am Anfang Punkte auch viel Sinn. Weniger sinnvoll sind natürlich die Starlines Partner Awards bei dynamischer Preisgestaltung. Kritik muss man natürlich auch immer wieder daran äußern, dass die United 'ne Entwertung gemacht hat, mehrfach. Cap von 50 auf 90 Tage also 50.000 Punkte in 90 Tagen ist natürlich eher restriktiv und eher unattraktiv. Und die Deevaluierung versus Verkaufsbeschränkung ist natürlich widersprüchlich, weil auf der einen Seite, wenn ich die Meilen entwerte, kann ich auch die, was, was hab ich da für 'ne Kappung der Maximalen? Dann, dann lass ihn doch 200.000 kaufen pro Jahr und nicht mal 50 pro 90 Tage. Ja, würdet ihr für 2,90 Cent kaufen oder wartet ihr eher auf einen Sweet Spot? Fragen des Tages haben wir natürlich auch, aber ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren, abonnieren, auf Skool zu kommen.

Und die Frage ist:

Ist Streik eine unnötige Eskalation? Ist der Streik eine unnötige Eskalation oder legitimer Druck? Geht es wirklich um Rente oder um Zukunftsperspektive? Wer sitzt am längeren Hebel, Management oder Gewerkschaften? Stabilisiert sich die Lufthansa wirklich oder verliert sie Marktanteile? Also insofern viele, viele Fragen. Aber ich denk mal, wir sollten einfach die Frage mit dem Streik beantworten, ob's 'ne unnötige Eskalation ist und nur legitimer Druck. Da könnt ihr was zu sagen. Danke, dass ihr heute dabei wart bei Frequent Traveller TV. Bis zur nächsten Sendung. Bis dann. Ciao.