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Lufthansa Economy Basic: Fliegen nur noch mit Rucksack? 🎒

Lars F Corsten Season 7 Episode 93

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✈️ Die Lufthansa Group führt mit „Economy Basic“ einen neuen Ultra-Billigtarif ein – und reduziert das Fliegen auf das absolute Minimum.

🎒 Nur noch ein persönlicher Gegenstand unter dem Sitz inklusive – alles andere kostet extra.
📉 Ein klarer Schritt Richtung Low-Cost-Modell, ähnlich wie bei Air France und KLM.
❗ Gleichzeitig wird der Light-Tarif flexibler – aber reicht das?

👉 Was bedeutet das für Vielflieger, Statuskunden und die Zukunft der Airline-Branche?

👇Frage des Tages 1:
👉 Wie viel Service braucht ein Flugticket wirklich?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Ist Lufthansa im Premium-Segment konkurrenzfähig?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:51 Swiss & Edelweiss Flugplan-Chaos
02:57 Austrian Airlines als heimlicher Gewinner
04:47 Corona-Staatshilfen für Lufthansa: EuGH-Urteil
06:22 Lufthansa A380 neue Business Class
08:09 Emirates’ optimistische Erholungsaussichten
09:48 Lufthansa Economy Basic: Ultra-Billig-Tarif
11:28 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 23.04.2026 – Folge 093-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten, heute natürlich wieder mit einer frisch gepressten Sendung. City Line tot, das wissen wir schon, aber es bedeutet für Austrian Airlines, Swiss und Edelweiss neue Flugpläne, neue Änderungen, gehen wir drauf ein. Dann die EU hat gesagt, die Beihilfen für Lufthansa während Covid waren nicht erlaubt, und die Frage ist, ob die zurückgezahlt werden, aber gehen wir auch drauf ein. Dann haben wir Emirates, Tim Clark, glaube ich, ist es der hat da Lustigkeiten gesagt dass Emirates der Hub in Dubai wiederkommt. Dann haben wir noch bei Lufthansa jetzt den ultra billig Economy Class Flug als Realität, und Lufthansa 380 neue Business Class. Ich hoffe, ich habe alle Themen. Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch natürlich ganz wichtig, aufs Cool zu kommen und zu kommentieren. Das erste Thema ist Swiss-Edelweiss-Flugplan-Chaos, kann man das Ganze nennen, denn Swiss und Edelweiss reagieren kurzfristig ja auf die Kapazitätsprobleme bei der Lufthansa Group, denn die Nachfrageverschiebungen durch die City Line Einstellungen, ich weiß nicht, ob man es Kill nennen soll und die geopolitischen Unsicherheiten führen dazu, dass da noch mal alles aufgedröselt wird. Lufthansa streicht ja 20.000 kurz Strecken Swiss hat 140 neue Zusatzflüge, Cluj, Stuttgart, München gleichzeitig aber trotzdem weniger Flüge, 50 Stück, nämlich durch die Umverteilung. Edelweiss streicht Denver und Seattle, man mag USA anscheinend nicht, Reduzierung Las Vegas, deshalb fliegt man auch im Winter nicht nach in den Oman, nach Maskat und Salalah. Und Airlines werden natürlich flexibler und auch weniger planbar in ihrer Flugplanung, das heißt also, wir haben Tickets gekauft und dann auf einmal, nee, fällt aus, wegen ist nicht, und USA-Nachfrage ist schwächer als erwartet. Ja, Nahostkrise wirkt halt auf die Planung komplett aus und Hubs außerhalb Deutschlands gewinnen dadurch natürlich auch mehr an Bedeutung. Aber klassische Ferienziele in Europa sind stabiler als die Longer-Flüge, ja, muss man so sehen. Ja Lufthansa reagiert, aber wirkt irgendwie operativ trotzdem unter Druck. Ich habe heute, glaube ich, American Airlines aus Dallas, die Freunde, die machen, die ist ja kein Gewinn, also muss man gucken, aber Lufthansa hat da ja noch vielleicht Gutes und Glück. Ja, die Verschiebung ist halt wirklich Richtung Europa und Leisure, das ist halt das Fazit,

was man ziehen kann, und ihr könnt natürlich dazu die Frage des Tages beantworten:

Wird Langstränge für europäische Airlines aktuell zum Risiko? Ja, und dann gibt es auch den City Line Effekt bei den Austrian Airlines, die jüngeren in Wien. Die Austrian Airlines bauten ihr Netzwerk massiv um und profitiert auch von dem City Airlines aus durch zusätzliche Kapazitäten, aber auch Passagierströme, weil viele Passagiere werden ja dann durch die Hubs durchgeleitet und fliegen damit. Konsolidierung von zehn Verbindungen, 800 Flüge plus im Sommer in Europa. Upgorging mit der Embraer auf Airbus A320 heißt also, größeres Gerät wird genommen. Fokus sind Palma, Dubrovnik, Málaga, aber auch Barcelona. Nahostflüge sind halt ausgesetzt und damit sind auch Kapazitäten frei geworden. Klare Strategie ist auch hier Effizienz und natürlich auch höhere Auslastung. Und Wien wird als Tourismushub positioniert.

Die Bedeutung:

langfristig weniger Frequenzen, aber größere Flugzeuge wäre natürlich auch nicht schlecht, weil ich denke mal, so ein Embraer ist halt nicht ganz so bequem wie ein Dreizwanziger oder beziehungsweise noch größer, wer weiß das. Und vielleicht ist ja auch Austrian vielleicht der heimliche Gewinner und Annette Mann freut sich und der Shift von Business zu Leisure, hoffentlich nicht dauerhaft. Ich weiß nicht, ich finde Austrian eher so als Business Airline, aber ihr könnt das ja gerne sagen. Austrian nutzt die Krise halt auch strategisch gut, um sich zu positionieren und da in Erinnerung zu rufen. Klare Ausrichtung ist auch natürlich auf profitablere Strecken.

Auch hier haben wir zu dem Thema eine Frage, und zwar:

Werden kleine Regionalflüge langfristig verschwinden? Ich weiß es nicht, ich glaube es nicht. Dann haben wir das nächste Thema EuGH. Das ist so ein Thema, da bin ich so ein bisschen, ja, ich weiß es nicht, da bin ich verwirrt.

Und zwar:

Der Europäische Gerichtshof hat die Corona-Staatshilfe für Lufthansa für nichtig erklärt, und zwar gibt es da formale Fehler der EU-Kommission. Es geht um sechs Milliarden Euro Staatshilfe. Lufthansa hatte zurückgezahlt, Condor und Rheiner haben geklagt. Die Preisgestaltung der Aktien war so das Thema, und die neue Prüfung durch die EU läuft. Ist natürlich politisch ein hochsensibles Thema, weil man natürlich hier Wettbewerbsverzerrung hat oder will man eine Fluggesellschaft retten. Wie wir ja von Carsten S. aus Em wussten, gab es ja sogar das Schreiben, dass die Lufthansa insolvent ist, also man hatte das vorbereitet. Ja, es ist halt so, dass die Billigflieger jetzt juristisch eingreifen und man kann ihnen ein bisschen reinverstehen. Die hatten ja selber Knete, die haben ja gar keine Staatshilfen angenommen. Und die Frage ist, wie die Signalwirkung ist für die nächsten Krisen. Heißt also, das Einzige, was ich mir jetzt vorstellen kann, ich meine, das Geld ist zurückgezahlt. Was wollen also das Einzige, was aber ich bin ja kein Jurist, wenn ihr deine Meinung habt, schreibt es unten rein.

Die Knet ist zurückgezahlt, werden sie nicht zurückgezahlt, wäre der, hätte man sagen können:

Hey Freunde, ihr müsst noch zurückzahlen, aber jetzt sofort. Aber das ist ja jetzt quasi nicht. Also wird es wirklich nur das Einzige, was halt als Malus bleibt für die Zukunft, vielleicht ein Problem. Und rechtlich ist es eine Niederlage, aber operativ keine Auswirkung. Fällt aus, wegen ist nicht, also ist kein Problem. Und das andere ist, es ist ein gefährlicher Präzedenzfall.

Ihr könnt ja die Frage beantworten, und zwar:

Sollte der Staat Airlines überhaupt retten?

Ja, gute Nachricht aus dem Hause Lufthansa:

LH 380 Business Class neu raus, und zwar heute der Erstflug von München nach Los Angeles. Schade, dass ich nicht nach Los Angeles muss, also nicht jetzt, heute. Und acht 380er werden umgerüstet, sind 68 neue Thompson-Sitze, die sind sehr geil. Zwei Meter Bettlänge, 850 Zentimeter Breite, direkter Zugang zum Gang. Die Dinger haben Bluetooth und auch ein neues Entertainment-System. Das ist eine absolut überaus fällige Modernisierung der 380er, und man hat dort natürlich Konkurrenzdruck durch Mittel- und Asien.

Aber ich finde es halt spannend, dass totgesagte länger leben, weil wie oft hat man gesagt:

380er finished und er kommt wieder. Und Fokus ist jetzt wirklich auf Produktqualität statt nur Netzwerk. Gut, man kann die Frage natürlich stellen, ob das jetzt reicht, um gegen Katar oder gegen Emirates zu gewinnen.

Ehrliche Antwort:

Nein, nicht wirklich, aber es ist ein Riesenschritt, und ich denke auch, dass wir leiden auf hohem Niveau. Man kann jetzt ja auch die Frage stellen, warum der Retrofit so lange dauert, weil die Maschine war, glaube ich, wann war die, war die im Februar in die Elbe Flugzeugwerke in Dresden. Also es hat Zeit, und es wird mit einem Check verbunden, und deshalb gehen die natürlich dann der Reihe nach da durch. Ja, wichtiger Schritt, sagen viele als Fazit, dass es aber kein Game Changer ist. Für mich ist es schon ein Game Changer bei Lufthansa, muss man ehrlicherweise sagen. Und Lufthansa holt, ja, sie holen nur auf, aber das Produkt ist halt dann okay. Es ist halt dann, also ihr könnt es ja schreiben, was ihr dazu denkt.

Und die Frage des Tages:

Fliegt Lufthansa im Premiumsegment gerade beim 380er, wo man diese Sitze hat, einfach nur hinterher? Zieht die Antwort auf 380er bitte. Gerade noch über Emirates und den Golf, über die Krise gesprochen. Die 380er Flotte, die da ist, man hat bei Emirates trotz Iran-Krise optimistische und schnelle Erholung in der Region als Perspektive. Man hat im Moment zwei Drittel der Flotte nur im Einsatz. 90 Prozent der Ziele werden wieder angeflogen. Erholung eventuell bis Ende Sommer. Kommt jetzt ein bisschen drauf an, wie da im Iran die Lage so ist. Wir sind kein politischer Kanal, genauso wenig machen wir Aktien-Tipps, deshalb werde ich mich zu dem Thema jetzt nicht weiter äußern. Clarks sagt, Menschen vergessen schnell.

Carsten S. hatte das ja auch gesagt:

Wenn der Preis stimmt, vergisst man vieles, so wie Leute vergessen bei Rhein Air. War nicht so toll, aber war halt billig. Ja, man merkt halt, dass gerade, wenn der Krieg vor der Haustür steht, dass da ein Riesenthema ist. Geopolitik ein Thema ist. Langfristig wirst du bei natürlich ein langfristiger Hub bleiben, muss man ja auch so sagen.

Und die Frage ist halt:

Ist es eine kurzfristige Krise oder langfristig gibt es da eine strukturelle Veränderung? Das muss man sich dann mal wirklich anschauen, wie das wirklich ist.

Und wenn wir weiter in das Thema reingehen, muss man halt fragen:

Bleibt Emirates trotzdem stark, weil die Leute vielleicht vergessen, und dann ist das Thema eh gegessen.

Deshalb auch die passende Frage:

Wird der Golf als Transit-Hub eventuell ersetzt werden oder jemals ersetzt werden? Finde ich jetzt ein bisschen eine weite Frage, klar, aber gut, meine Frage, weiß ich, aber beantwortet sie einfach mal. Und jetzt haben wir beim sechsten Thema das Thema, wo wir Rhein

Air, Lufthansa, leiden auf hohem Niveau, eigentlich alles einmal schütteln können und sagen können:

Lufthansa Economy Basic. Lufthansa führt den Ultra-Billig-Tarif ein. Das gab es ja erst als Pipi-Box-Parole, jetzt ist es wirklich offiziell bestätigt. Man darf nur einen persönlichen Gegenstand inklusive kein Handgepäck, kein Aufgabegepäck. Einführung ab Mai gilt konzernweit auf einigen, also gibt da irgendwie so Startstrecken wahrscheinlich. Lufthansa, Swiss, Austrian, Konkurrenzmodell zur Air France KLM, muss man klar sagen. Und man sieht, dass man da versucht, einen hybriden Ansatz zu machen. Wir kennen das ja von Air Baltic zum Beispiel, dass man halt Ultra-Low-Cost in einem Premium-Bereich machen möchte. Die Fragmentierung der Tarife nimmt immer weiter zu. Wer das aus Versehen kauft, nicht richtig gelesen hat, ist ja komplett am Arsch. Vielfliegerprogramme werden ja entwertet, weil es gibt auch dafür wohl keine Meilenpunkte. Air France KLM hatte ja auch so einen Tarif. Die sind zurückgerudert, haben wenigstens ein paar XPs gegeben, ich glaube fünf oder was. Und Ziel ist natürlich, dass man preissensible Kunden zurückholen möchte. Aber ich weiß nicht, ob das funktioniert, dass man auf der einen Seite Premium neben Low-Cost-Sitzen hat. Das geht halt nicht. Das ist so eine eierlegende Wollmilchsau. Strategisch logisch, aber es ist halt für die Marke absolut riskant, weil ähm womit assoziieren die Leute dann die Lufthansa am Ende?

Und das muss man dann halt so ja sagen, wie es ist:

Doof. Und ähm klar, der Druck von Rhein Air und Co. ist massiv, aber die Frage ist, ob man sich nicht auf eigene Stärken besinnt und da einfach vielleicht hier Preisunterschiede rausarbeitet. Ich glaube, Bugatti ist auch nur ein Auto, was euch von A nach B bringt, aber die Dinger kosten halt wesentlich mehr. Aber die können es auch erklären. Ja gut, auch hier wieder kein Autokanal, wird auch keine Diskussion, aber trotzdem.

Und die Frage ist:

Wie viel Service ist euch als Passagieren wichtig? Man sieht halt neben der massiven Umstrukturierung im Netzwerk durch die Lufthansa City Line Killing oder Killung, Killing, Killing durch das Killen. Ähm klar, und man sieht auch die Verschiebung von dem Ganzen Richtung Europa und Leisure. Gerade bei der Austrian Airlines ist das ja besonders wichtig. Und man merkt halt, dass Premiumprodukte zwar verbessert werden, aber nur reaktiv. Nicht, dass man da irgendwie eine Art Leadership hat. Im 380er zumindest. Ich weiß nicht, kann man Allegris auch als Leadership betrachten oder sagt man das einfach, das ist komplett Banane?

Ähm und dann auch die Fragestellung ist natürlich:

Sollte der Staat Fluggesellschaften retten?

Das ist ja auch so ein Thema, wo man fragt:

Wie viel Staat, wie viel Geschäft? Ist halt so. Und die geopolitischen Risiken sind ein zentraler Faktor. Und auch der Wettbewerb in dem ganzen Kontext nimmt natürlich am Ende zu. Man sieht aber trotzdem auch, dass Premium Low-Cost sein möchte, eine eierlegende Wollmilchsau. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen oder auf Skool zu kommentieren.

Denkt dran, auch die Frage des Tages zu beantworten:

Verschwinden? Nein, ist Lufthansa im Premiumsegment konkurrenzfähig? Ach, schön, ich dachte, ich komme ohne Niesen durch. Ich wollte es aufhalten, gut, aber denkt jetzt an die zweite Frage des Tages, und zwar nehmen

wir einfach:

Wie viel Service braucht ein Flugticket wirklich? Ja, also reingenießt und ihr schreibt Kommentare und kommt auf Skool. Ich danke euch. Bis zur nächsten Sendung. Bis dann. Ciao.