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Lufthansa schenkt Statuspunkte nach Chaos – aber reicht das?

Lars F Corsten Season 7 Episode 94

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🚨 Lufthansa verteilt Statuspunkte nach Streik-Chaos

Lufthansa reagiert auf massive Störungen durch Streiks und schreibt Miles & More Mitgliedern einmalig Points, Qualifying Points und sogar HON Circle Points gut.

👉 HON Circle: 300 Punkte
👉 Senator: 100 Punkte
👉 Frequent Traveller: 35 Punkte

Doch die spannende Frage: Bekommen wirklich nur betroffene Kunden diese Gutschrift – oder wurde hier breiter verteilt? Und ist das echte Kompensation oder eher ein PR-Move?

Meine Einschätzung: Lufthansa bleibt sich treu – schnelle Punkte statt nachhaltiger Lösungen bei strukturellen Problemen.

👉 Was bedeutet das für Vielflieger, Statuskunden und die Zukunft der Airline-Branche?

👇Frage des Tages 1:
👉 Sind Punkte echte Entschädigung?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Wird Lufthansa ihre Kernmarke schwächen?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:51 Lufthansa: Machtspiel & City Line Ende
03:53 Neue Lufthansa Uniform 
05:08 Air France entwertet Flex-Tarife
08:11 British Airways Shitstorm
09:20 Lufthansa Miles & More Punkte-Kompensation
11:28 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 24.04.2026 – Folge 094-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten, heute wieder zu einer frisch gepressten Sendung. Lufthansa nutzt das aus der Lufthansa City Line quasi Tarifkonflikt, ja, ganz böse Zeichen. Neue Lufthansa-Uniform von Hugo Boss zumindest ist man da im Style. Franz KLM kopiert Lufthansa mit den Gebühren, die bei Flex-Tarif-Storno anfallen. Wir haben des Weiteren von Lufthansa Nachrichten, wer FTL ist, Senator oder Horn Circle, bekommt Punkte zur Kompensation für den Stress letzte Woche, und British Airways Loyalty Shitstorm, ja, so kann man es nennen. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber natürlich auch zu abonnieren und aufs Cool zu kommen. Ja Lufthansa hat ja den, das aus, den aus, den Untergang, das Ende von Lufthansa City Line vorgezogen, mindestens ein halbes Jahr, und nutzt gleichzeitig ihr Multi-Hub-System, um das Ganze abzufedern und aufzuhübschen. Heißt also, parallel eskaliert der Tarifkonflikt mit den Piloten, und der Konzern, der macht hier auf Raudi und man kann jetzt, man kann's jetzt Selbstbewusstsein nennen, aber es kann auch irgendwie so Rambo-Taktik genannt werden. Ja, City Line ist sofort aus dem Betrieb rausgenommen worden, man hat 20.000 Flüge eingestellt über das Multi-Hub-System in Wien, in Frankfurt, in München, in Brüssel, in, ja, in Rom aber auch in Zürich, habe ich noch einen vergessen, Brüssel habe ich auch genannt. Auf jeden Fall in den ganzen Hubs wird das Ganze aufgefedert, und die übernehmen die Kapazitäten. Die Vereinigung Cockpit eskaliert ja den Tarifstreit, und die Lufthansa verknüpft halt Gehaltpension mit Strukturfragen. Eine gelbe Karte, so zumindest wird's aufgenommen bei den Leuten der Vereinigung Cockpit, ist ja, dass neun neue 350-900er an die Discover gehen. Das heißt also, dass die Flottenentscheidung ein klares Druckmittel ist, die 747-400 raus, und das ist natürlich auch ein Thema. Heißt also, Lufthansa geht den Weg, um zu zeigen, dass man's sich leisten kann, weil man flexibel ist mit dieser Multi-Hub-Struktur, und Multi-Hub ein strategischer Vorteil ist gegenüber den Low-Cost-Carriern. Und klar, für uns werden mehr Umwege möglich oder nötig, ist für den Meinsammler nicht immer schlimm, man sagt, ja, dann kann ich halt wieder Punkte sammeln, aber es ist auch potenziell schlechter für Routing-Optionen, wenn man wirklich Zeitersparnis fliegen muss. Druck auf die Piloten durch die strukturelle Verschiebung ist natürlich auch ganz klar der Ausbau durch die Plattform Discover, das heißt also, auch die Langstrecke steht damit zur Disposition, das muss man halt ganz klar sagen. Und als Teil einer Gruppe ist man dazu da, sich gegenseitig zu unterstützen, so sagt man, ja, kann man sich nicht besser ausdenken. Und Lufthansa spielt hier ein ganz klares Machtspiel und spielt hier Schach. Man kann es ihnen auch nicht übernehmen, weil früher waren sie halt hoffnungslos ausgeliefert, jetzt haben sie aber die Möglichkeit, das über viele Töchter umzuruten und das Ganze halt auch so zu machen, dass man halt das, was in vielen Firmen heute ja üblich ist ja, wo kann ich produzieren, wir haben Werke in Polen, wir haben Werke da, also macht man das da, wo es am billigsten produziert wird. Deshalb ist es natürlich so, dass man das der Lufthansa jetzt nicht ganz übel nehmen kann, dass man die Multi-Hubs die sie haben, als klaren Vorteil sieht und ein politisches Instrument ist.

Ihr könnt die Frage des Tages beantworten:

Wird Lufthansa langfristig damit ihre Kernmarke Lufthansa Classic schwächen? Dann gibt es Neuigkeiten aus dem Hause Lufthansa und dem Hause Hugo Boss. Man hat es ja schon gehört, dass es dort eine Kooperation gibt, es sind Tests gemacht worden und jetzt ist die neue Uniform da. Nach 24 Jahren gibt es ein neues, neue Uniform in Zusammenarbeit mit den Freunden aus Memmingen, Metzingen, nee, Memmingen, Metzingen, ich glaube Metzingen, Metzingen war's, ne, Metzingen, Entschuldigung, Metzingen und zwar Modernisierung, Funktionalität und natürlich auch Markenentwicklung. Das ist also die erste neue Uniform seit 2002, die die Lufthansa hatten bekommen. Die Kooperation mit Hugo Boss hat vier, hat 40 plus Kleidungsstücke rausgebracht, auch das Cape ist wieder da, was es ja, glaube ich, in den 70ern Jahren gab. Einführung soll ab Quartal 2024/26 sein und 150 Tester haben 3000 Feedbacks geschrieben und ich weiß nicht, aber dieses Cape gibt's bei Finner, glaube ich, auch so ein Cape. Könnt ihr sagen, ob ihr das retro findet und ob ihr das lieber in gelb haben wollt, weil ich glaube, original war es in gelb an den 70ern. Und was auch gut ist, es gibt mir Flexibilität bei den Passformen, weil manchmal hat man ja echt das ja, ich sag jetzt mal, Erlebnis, dass Lufthansa Crew irgendwie so Sausage-Look hat. Aber was mich immer persönlich auch so ein bisschen irritiert, ist, die haben halt so viele Teile, wenn man sieht, 40 plus X Teile, die sie kombinieren können, dass die also auch nicht so als Einheit dastehen. Bei Emirates haben ja alle dasselbe an, einziger Unterschied ist Rock oder Hose, wenn ich das richtig im Kopf habe und dann die Schuhe flach und hoch, je nachdem, ob man im Flugzeug ist oder rausgeht. Die sehen halt alle, alle gleich aus, aber bei Lufthansa ist das halt alles unterschiedlich. Die wichtige Sache ist natürlich, die Wahrnehmung soll mehr Premium sein und man möchte den emotionalen Markenfaktor steigern. Wichtig für die Marke, aber operativ ein Game Changer, vielleicht, wenn die Crew sich besser fühlt in der Uniform und es kratzt nicht, es tut nicht oder es sieht das nicht. Ich weiß nicht, was das Problem mit der alten Uniform war, außer dass sie alte Uniform war. Vielleicht arbeiten sie ja dann freudiger und motivierter. Und wie wichtig ist für euch das Erscheinungsbild einer Airline? Air France KLM, jo, die kassieren Flexgebühren für einen Tarif, der Flex heißt. Und Air France KLM hat 500 Euro als Gebühren eingeführt für Tickets, die storniert werden. Heißt also, Flex ist nicht mehr Flex. Ein massiver Einschnitt, gerade für Business Traveller oder für Reisende. Ich habe z. B. auch bei Finner Flex-Tickets, die ich nehme, wegen der Flexibilität, wobei ich die Flexibilität nicht eher sehe in dem Bereich, dass ich sie storniere sondern einfach verschieben kann. Aber es kommt ja trotzdem noch die ja, festhalten, Fare Difference dazu. Also ganz umsonst ist es ja meistens nicht. Aber in Ecoflex ist es 300 Euro Premium, sind's 400, im Business sind's 500. Gerade Asien und Afrika-Routen, haha, hat Lufthansa ja auch mit angefangen. La Premiere bleibt kostenlos, Einführung ab dem 21. April. Heißt also, vielleicht kommt's auch noch auf die europäischen Strecken, so wie's bei Lufthansa ist. Aber man muss ehrlicherweise sagen, dass dieser Monetarisierungswahn für jeden normalen geglaubten Funktion natürlich schon ein Thema ist. Aber bei Lufthansa sind wir ja mit 2200 und La Premiere wäre ja die First Class schon weit außerhalb des guten Geschmacks. Und der Vertrauensverlust in die Tarifstruktur, vor allem, ich warte auf den Moment, wo die

ersten anfangen zu klagen und sagen:

"Hey, Flex-Tarif, what the fuck, du kannst das nicht Flex nennen, wenn's nicht Flex ist, ne?" Und damit verlieren die Flex-Tickets massiv an Wert und der maximale Yield pro Langstrecke. Und ja, ich, ich muss eigentlich, ich, ich reite da noch mal drauf rum. Also der Name Flex, der muss ehrlich gemacht werden, da muss man's anders nennen. Ist halt einfach so. Und klare Verschlechterung für uns Premiumkunden und auch natürlich ein Verlust ins Vertrauen, weil wer Flex kauft und einfach nicht drauf achtet, der hat halt Arschkarte gezogen. Würdet ihr noch Flex-Tickets buchen, egal jetzt, ob Air France KLM oder Lufthansa? Dann gibt es bei British Airways so ein Loyalty Backlash oder Shitstorm, muss man's ehrlicherweise nennen. Die haben ja Status verlängert um ein Jahr. Und das Problem ist aber nicht für die loyalen Kunden, sondern für die, die gar nicht den Status genutzt haben. Das heißt also, wer eine Goldkarte hatte und sie nicht benutzt hat, hat sie einfach verlängert gekriegt. Und die wichtigsten Fakten muss man noch mal zusammenführen. Man hat ja ja ein ein Revenue-Based-Programm, Silver, mit 7500 Pfund Umsatz, 20.000 Umsatz für Gold. Und die Hürden sind einfach zu hoch. Und die Statusverlängerung für fremdgegangene Kunden ist ist schon okay. Aber warum lässt man hier wieder die Kunden leerlaufen, die loyal waren, aber den Status grad mal so nicht geschafft haben oder auch nicht fliegen konnten aus irgendwelchen Gründen? Und der Umsatz, ich bin jetzt nicht gar nicht so, ich finde das mit dem Umsatz gar nicht mal so schlecht, weil wir finden ja z. B., wenn das reasonable ist mit dem Umsatz, kaufst du ja halt einfach einen Stand und kaufst halt ein teures Ticket, gut ist, holst dir ein Flex-Ticket, ne? Und die Strategie Rückgewinnung verlorener Kunden, ja, kann man so sehen bei Kunden, die nicht mit einem geflogen sind. Aber warum sind sie mit einem nicht geflogen? Muss man halt im Einzelfall sehen.

Aber man kann die loyalen Kunden zumindest nicht ausklammern und da halt sagen:

"Ja, dann nicht." Aber anscheinend ist es wirklich so, dass BA halt damit ein falsches Verhalten belohnt, aus meiner Sicht ganz klipp und klar. Und das Revenue-Based sieht man ja auch, dass das ganz klar übers Ziel hinausgeschossen ist, dass die Zahlen sich wahrscheinlich so ja, nennen wir's einfach mal negativ entwickelt haben, dass man halt die Zahlen halten musste und damit die Leute wieder zurückgeholt hat. Und man hat dann die Leute genommen, die nicht mit einem geflogen sind. Warum?

Weil man einfach gesagt hat:

"Kosten halt dein kein Geld." Wahrscheinlich so aus diesem Thema. Und ich denke, dass das auch wieder ein Zeichen dafür ist, dass Loyalität sich für viele Leute einfach nicht lohnt, sondern opportunistisches Buchen ganz klar die Zukunft ist. Ja, Miles and More Punkte wegen des Streits gibt es von Lufthansa. Lufthansa vergibt die Bonuspunkte an Statuskunden wegen des Streikchaos, unabhängig von tatsächlicher Betroffenheit. Jo, Horn kriegt 300 Punkte, Senator kriegt 100 Punkte, Friedkund Treller geht 35. Das ist eine einmalige Gutschrift, die teilweise auch ohne Betroffenheit gegeben wird. Also das heißt, wer nicht geflogen ist, das war immer so.

Und Standardkommunikationsmaßnahme von Lufthansa bei Krisen:

La France hat da ja halt wahrscheinlich

auf ein altes Template zurückgegriffen und hat gesagt:

"Ja, machen wir nur Datum neu." Und Punkte verlieren halt damit weiter an Wert. Und klar, ich find's fair, und das muss man jetzt ehrlicherweise sagen. Und es ist, es ist eine Kompensation. Die Frage ist natürlich, ob 2500 und 300 als Staffelung fair ist. Aber gut, das ist so. Man kann halt als Fazit hier sagen, und ihr könnt ja auch bestätigen, ob ihr die Punkte bekommen habt. Ich selber habe sie auch bekommen. Ich bin aber auch betroffen gewesen, zweimal. Muss auch noch den ORC, also Original Routing Credit, anfordern. Muss noch sagen, hier, ich möchte den originalen Meinen haben, weil es teure Business Class Tarife waren. Also das heißt, es würden bei mir fehlen 160, 320 plus ein bisschen. Das sind schon Punkte, ne? Ja, also die Frage ist natürlich, ob Fluggesellschaften immer weiter aggressiv monetarisieren sollen oder ob das einfach wirklich nur noch zeigt, dass das ein Hauen und Stechen ist, dass es ein Race to the Bottom ist, dass Loyalität am Ende Bedeutung verliert als echtes Belohnungssystem, wenn es so funktioniert. Denn selbst für Leute, die einen Status haben, gibt's da anscheinend auch keinen Vorteil. Netzwerk Airlines werden natürlich strukturell flexibler, wenn sie viele Hubs haben, und Lufthansa spielt diese Karten auch gerade beim Streik aus. Aber Premiumprodukte werden einfach schlechter, das muss man halt so sagen. Und die Arbeitskonflikte sind auch nicht immer zu unserem Vorteil. Aber hoffen wir mal, dass die neuen Uniformen da bei Hansens wieder für Frieden sorgen. Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch aufs Cool zu kommen und die Frage des Tages zu beantworten, entweder da oder hier.

Und zwar die eine Frage ist natürlich:

Wird Lufthansa ihre Kernmarke Lufthansa Classic schwächen? Und sind die Punkte echte Entschädigungen? Nehmen wir das einfach mal als Frage mit den 300 H Punkten zu 100 Senator Punkt 025 für den FTL. Danke, dass ihr heute wieder dabei wart. Bis dann. Ciao.