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Streik, Cityline-Aus, Vertrauensbruch: Lufthansa und UFO suchen den Reset

Lars F Corsten Season 7 Episode 98

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✈️🔥 Nach Wochen voller Streiks, Chaos und dem Aus von Cityline versuchen Lufthansa und die Kabinengewerkschaft UFO wieder aufeinander zuzugehen. Statt sofort über harte Tariffragen zu sprechen, startet ein extern moderierter Prozess, um Vertrauen und Zusammenarbeit neu aufzubauen.

Doch nach massiven Flugausfällen, tausenden gestrandeten Passagieren und einer stark angespannten Beziehung bleibt die große Frage: Ist das der erste Schritt zur echten Einigung – oder nur eine kurze Verschnaufpause vor der nächsten Eskalation?

👇Frage des Tages 1:
👉 Ist das echte Annäherung oder nur PR-Strategie?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Ist Lufthansa im Arbeitskampf auf dem richtigen Weg?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:58 Lufthansa und UFO nähern sich an
03:11 Lufthansa setzt verstärkt auf die Bahn
04:54 Iran-Konflikt treibt Flugpreise 2026
06:20 Digitaler Check-in wird Pflicht
07:50 Lufthansa Stopover-Programm in München
09:19 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 29.04.2026 – Folge 098-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten, heute wieder mit einer frisch gepressten Sendung.

Themen, die ich für euch vorbereitet habe:

Lufthansa und UFO sprechen wieder, nachdem sie da zwei Züge waren, die aufeinander zugerast sind und auch kollidiert sind. Ja, Lufthansa setzt stärker auf Bahn zu bringen. Der Irankrieg treibt die Flugpreise im Sommer 2026. Digitaler Check-in Gesetz soll Flughafen entlasten oder verändern. Und Lufthansa Stop-Oberprogramm in München, aber nicht für dich, nicht für mich, für Leute, die aus den USA kommen. Okay, wenn ich aus den USA komme, ja klar, aber gucken wir uns auch genauer an. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, einen Like dazulassen, aber natürlich auch dann auf School zu kommen und zu kommentieren. Lufthansa und UFO nähern sich nach dem Streik an. Wir hatten ja da, wie ich schon sagte, einen Zug und einen anderen Zug, die beide auf demselben Gleis aufeinander zurasten und gegeneinander geknallt sind. Und man nähert sich jetzt aber wieder an. Ein externer Moderator soll die Kommunikation verbessern und soll da wieder etwas Schwung in die Gespräche bringen. Tariffragen bleiben zunächst aber außen vor. Der extern moderierte Prozess bringt das Ganze vielleicht wieder auf eine Basis, mit der man arbeiten kann und wo auch wieder miteinander geredet wird, denn es ist der Fokus auf Zusammenarbeit und auf Vertrauen, und das ist ja bekanntlich weg gewesen. Die Streiks und das City Line Aus auf der anderen Seite sind natürlich da jetzt auch nicht wirklich geile Garanten. City Line Aus, 20.000 Flüge ausgefallen oder fallen aus, ehrlicherweise. Die Fluggesellschaft früher zu Ende, als gedacht war. Es gab ja mehrere Tage Streik, Flugausfälle en masse da, und die Gewerkschaften UFO und Cockpit, auch wenn man, ja, also die haben es koordiniert, die haben koordiniert gestreikt, muss man sagen.

Wenn der eine aufgehört hat, hat der andere gesagt:

"Hurra, machen wir!" und dann hat der andere

aufgehört und hat der andere gesagt:

"Hurra, wir machen weiter!" Und die Konfliktkosten sind halt wirklich massiv auf uns Passagiere, weil wir halt mit dem City Line Aus 20.000 Flüge nicht mehr haben. Lufthansa versucht, Zeit zu gewinnen, Fokus auf Softfaktor statt auf Tarifverhandlung. Jetzt kann man natürlich sagen, das ist wieder eine Verzögerungstaktik von Hansens, aber ich denke mal, dass man da jetzt wieder ein bisschen miteinander reden muss, weil wenn das Tischtuch zerrissen ist, dann ist die Arbeit wieder im Vertrauen, erst das Ganze zu finden. Auch hat die Lufthansa ja Fakten geschaffen mit der City Line Schließung, und ich bin mal gespannt, wie nachhaltig die Kommunikation ist. Es ist eine kurzfristige Deeskalation, der Konflikt ist aber trotzdem nicht gelöst, weil die Probleme, die offen sind, sind ja einfach nur verschoben worden.

Und jetzt könnt ihr natürlich noch eine Frage des Tages beantworten:

Ist das eine PR-Strategie oder ist das ein echter Schritt in eine Verhandlungslösung?

Beim zweiten Thema:

Lufthansa setzt verstärkt auf die Bahn. Nach dem City Line Aus prüft die Bahn, ob man noch mehr Strecken auf die, gerade Kurzstrecken, auf die Bahn bringen kann.

Wichtigsten Fakten sind:

20.000 Kurzstreckenflüge sind gestrichen. Deutsche Bahn als strategischer Partner, plus 450 Flüge an ein Quatsch, Sitze pro Zugflug oder Flug zum Zug sind möglich. Bereits 500.000 Passagiere im Jahr via Rail, und auch die Condor nutzt ja die Bahn als Zubringer. Das ist eine Kostenreduktion auf der Kurzstrecke, Fokus auf die Langstrecke, weniger Flüge, Umstieg auf die Bahn, weniger Segmente. Klar, weil hier auch bei Lufthansa gerade die Meilen und die Segmente, die man sammeln kann, ja limitiert sind. Heißt also, man kann beim HON waren es 100.000 Punkte, waren es früher, ich glaube, 1.000 sind es jetzt. Und beim Senator weiß ich jetzt gar nicht, wo die Limitierung liegt, aber könnt ihr mir unten schreiben, denn Intermodalität wird anscheinend zum Standardmodell, was ich persönlich gar nicht mal so schlecht finde, ehrlicherweise. Beim Flugzeug arbeitet sich es nicht ganz so prickelnd wie in der Bahn, wobei die Bahn jetzt auch vom Internet her nicht geil ist. Wenn es Starlink in einem Flugzeug ist, ist Internet im Flugzeug natürlich besser. Ja, ist die Bahn ein Ersatz für den Flug? Was sagt ihr dazu? Und vor allem, wie zuverlässig auch das Feeder-System mit der Bahn wird, weil die Bahn ja doch ihre eigenen Probleme hat.

Auch hier eine Frage des Tages:

Logischerweise würdet ihr freiwillig den Flug gegen die Bahn tauschen, und der klare Trend als Fazit kann man ja sagen, dass halt die Kurzstrecke zugunsten der Bahn abgeschafft wird. Im Einzelfall, wie gesagt, ich möchte ja gar nicht abstreiten, dass das Sinn macht, aber es macht nicht immer Sinn. Die Flugpreise werden durch den Iran-Konflikt getrieben im Sommer 2026. Der Konflikt im Nahen Osten pflügt sich ein in die Teuerungsspirale, nicht nur, weil das Kerosin knapp wird und teurer wird, sondern auch, weil es damit natürlich die Ticketpreise weltweit nach oben katapultiert. Preise plus 5 bis 15 % sind sie bereits gestiegen, zusätzliche Kerosinzuschläge. Man hat auch Nachfrageverschiebungen, Spanien mit plus 32 %. Persischer Golf als Drehkreuz ist eingeschränkt. Erholung alleine der Kerosinversorgung dauert drei bis sechs Monate, auch wenn morgen die Straße, das Straight of Hormuz, aufgemacht worden wäre. Die Frage ist natürlich, kommt eine neue Billigpreis-Ära oder nicht? Man sieht ja bei Emirates, dass sie wesentlich flexibler mit ihren Tickets argumentieren. Heißt also, man kann Tickets, glaube ich, bis zum 31. Mai irgendwie kostenlos immer umbuchen und was auch immer. Und die Frage ist natürlich auch, dass dieser externe Schock, den wir dadurch haben, den gewissen Leuten in die Hände spielt. Wobei ich aber ehrlicherweise sagen muss, es macht immer Sinn, sich zu verbessern und zu optimieren. Und wenn das Ergebnis ist, dass wir weniger Kurzstreckenflüge haben, dann sei es drum. Aber die Bahn muss halt wirklich nachhaltig werden. Und ist die Geschichte, nein, ist billiges Fliegen endgültig Geschichte? Wir gehen dann weiter zu dem digitalen Check-in Gesetz. Ja, auch dafür soll es ein Gesetz geben. Ein Gesetz soll den digitalen Check-in nicht nur ermöglichen, den wir ja schon kennen, sondern verpflichtend machen und inklusive Zugriff auf Passdaten. Das heißt also, dass wir den Chip, der in dem Pass ist, ans Handy halten und dann alles liest. Einsparung 1,1 Stunden, Millionen, 1,1 Millionen Stunden Wartezeit pro Jahr, 63 Millionen Euro Einsparung freiwilliger Nutzung. Start ist bereits im Sommer geplant. Das ist natürlich eine Frage, ob die Effizienz Datenschutz trampt, weiß ich jetzt nicht. Es ist halt natürlich wieder ein Schritt in mehr Kontrolle, und damit wird der Flughafen ja auch kontaktlos, was ich durchaus begrüße.

Aber es ist die Frage:

Ist das ein Verlust vom Premium-Service oder ist das gerade Premium, dass man online alles erledigen kann und nicht mehr zum Check-in tippen muss? Gerade auf den Flügen nach Amerika wird das, glaube ich, nicht ganz so gehen, dass man das nicht mehr macht ohne Kontrolle. Oder in andere Länder, wo halt die Einreisebestimmungen relativ strikt sind, dass, wenn die Fluggesellschaften bestraft werden, wenn sie das nicht kontrollieren. Wer von euch würde gerne digital reisen wollen? Das ist meine Frage zu dem Themenkomplex. Da könnt ihr was gerne sagen, weil die Digitalisierung beschleunigt sich massiv, und wir können uns dem nicht entziehen. Ich nutze digitale Ein- und Ausreise in den USA. Ich liebe es eigentlich, muss ich der Ehrlichkeit halber sagen. Einfach Hackfresse in die Kamera halten, einreisen, danke, tschüss, tschö mit Ö. Also besser geht es nicht. Dann hat Lufthansa etwas kopiert, was wir, glaube ich, von Singapore Airlines, Emirates, Etihad, Qatar kennen. Jo, und zwar, das nennt sich Stopover-Programm, auch in München, in Munich. Lufthansa führt das ein auf den Flügen für USA und Singapur. Stopover bis sieben Tage möglich, buchbar direkt im Buchungsprozess. Zusatzleistung, Hotelaktivitäten integrierbar. Start ist als Pilotprojekt, Erweiterung ist geplant. Und das ist natürlich auch eine weitere Monetarisierung des Stopover-Programms bzw. Monetarisierung der Airline. Im Stopover-Programm auch Geld zu verdienen, mehr Flexibilität, aber Zusatzkosten. Und ist ganz klar auch als Konkurrenz zu den Middle Eastern 3 gedacht, weil ich sage mal so,

wenn jemand fliegt und sagt:

"Ah, ich fliege ja da mal über Dubai, mache da einen Dubai Stopover." Nee, dann fliege ich jetzt nach Singapur, dann mache ich einen Stopover nicht in Dubai, sondern in München. Und man muss jetzt ehrlicherweise ja natürlich sagen, München ist schon leider geiler als Frankfurt. Okay, kein No Offense. Auch Stammtisch in Frankfurt am 9. Mai. Also ihr könnt euch bei mir melden, wenn ihr beim Stammtisch am 9. Mai teilnehmen wollt. Da ist es so, dass Lufthansa natürlich versucht, das Premium-Erlebnis aufzuwerten. Gut, man kann jetzt auch böse warten auf den nächsten Streik, dann hast du in München eh Stopover, ob du willst oder nicht, und brauchst dafür auch gar nicht mehr zu bezahlen. Lufthansa bezahlt das für dich.

Und die Frage ist aber:

Würdet ihr, wenn ihr jetzt aus Amerika oder aus Singapur kommen würdet, bewusst einen Stopover in München einplanen? Ja, man sieht halt wirklich, dass Lufthansa komplett und massiv im Umbau ist. Man guckt links, rechts und in der Mitte, wo man Geld finden kann, wo es Einsparpotenziale gibt. Die Kurzstrecke verliert ja massiv an Bedeutung, wenn es mit dem Flugzeug geht. Die soll durch die Bahn ersetzt werden. Ich bin auch mal gespannt, wann die ersten Bahnstrecken ersetzt werden, wie z. B. Frankfurt-Zürich oder solche Sachen, direkt mit dem ICE geknattert werden. Und Bahn wird damit halt ein integraler Bestandteil der Aviation-Infrastruktur, quasi die Intermodalität. Ich kann es ehrlicherweise nicht negativ finden. Ich weiß nicht, wenn ihr was Negatives dran findet, dann lasst es mich gerne wissen. Aber die Preise gehen ja auch radikal nach oben, und wenn die Bahn halt eine günstigere Alternative darstellt, dann macht das durchaus Sinn. Klar, ich weiß, wenn ich in Düsseldorf bin, möchte ich in Düsseldorf in die Lounge und dann nach Frankfurt fliegen und so weiter und so fort, nicht in Frankfurt in die Siku gehen. Hat alles Vor- und Nachteile, wobei ich die Sicherheitskontrolle in Düsseldorf jetzt nicht so als höflich immer empfunden habe. Ja, und weiter ist es natürlich, dass die Digitalisierung auch die Flughäfen treffen wird. Und die Frage auch hier ist einfach, ob es gut ist oder nicht. Und ich bin mal gespannt, wie der Revenue Stream Stopover sich da zeigen wird. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, aufs Gut zu kommen und natürlich am Ende auch dort die Frage des Tages zu beantworten.

Die eine ist natürlich:

Ist Lufthansa im Arbeitskampf auf dem richtigen Weg? Ist es PR, dass da passiert, oder ist das echt, dass man sich mit der UFO einigen möchte?

Und die andere Frage ist:

Stopover, nutzt ihr das wirklich, oder würdet ihr es nutzen, oder nutzt ihr es z. B. bei anderen Fluggesellschaften? Da würde mich mal eure Meinung zu interessieren. Also danke und bis zur nächsten Sendung. Ciao.