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Lufthansa zieht Schlussstrich: Cityline-Aus soll letzter Kahlschlag bleiben

Lars F Corsten Season 7 Episode 104

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✈️ Lufthansa beendet den Flugbetrieb von Cityline endgültig – laut CEO Carsten Spohr soll das der letzte große Schritt der Konsolidierung in Deutschland sein. Doch was bedeutet das für Passagiere, Strecken und die Zukunft der Lufthansa-Gruppe?

Im Video sprechen wir über das Cityline-Aus, die neue Rolle von City Airlines, die Strategie hinter den Streckenstreichungen und warum Lufthansa bewusst verlustreiche Verbindungen aus dem Netz nimmt. Außerdem: Welche Rolle spielen Eurowings und Discover Airlines künftig im Konzern? 🇩🇪✈️

👇Frage des Tages 1:
👉 Ist das die Zukunft: Airlines ohne eigene Kurzstrecken?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Sind Inlandsflüge in Deutschland überhaupt noch sinnvoll?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:58 Lufthansa streicht Bremen-Frankfurt
03:17 Lufthansa: Strukturoptimierung & Outsourcing
06:49 Gestärkte EU-Fluggastrechte
09:30 Meilen kaufen: Deal oder Falle?
11:28  Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 10.05.2026 – Folge 104-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten, und heute habe ich wieder für euch frisch gepresste Themen am Sonntag. Lufthansa das Aus für die Strecke Bremen-Frankfurt, Lufthansa hat aufgehört zu konsolidieren, zumindest sagen sie das, also sie werden Strecken auslagern, aber gucken wir uns auch genau noch mal an. Es gibt wieder ein Angebot, wer für meist ein Bundle Meilen kaufen möchte und noch nie Meilen gekauft hat, kann einen Bonus bekommen und da einen sehr guten Preis realisieren.

Und ein Thema muss ich unten gucken:

EU-Gastrechte werden gestärkt beziehungsweise sind noch mal bestätigt worden, auch wenn Flüge ausfallen wegen Kerosinmangels oder weil es sich nicht rechnet. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch natürlich ganz klar aufs Gut zu kommen und zu den Themen die Fragen des Tages zu beantworten.

Das erste Thema ist logischerweise:

Lufthansa streicht Bremen-Frankfurt. Die Strecke, ich selber, ich bin's geflogen, ich weiß gar nicht mehr, warum ich nach Bremen wollte, und ich weiß auch gar nicht mehr, was der Grund war. Auf jeden Fall sagt Lufthansa, man stellt diese wichtige Zubringerstrecke ein zum ersten Juli. Grund ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit und veränderte Rahmenbedingungen. Strecke Bremen-Frankfurt ist also fünfmal beflogen worden, täglich bis zu fünfmal. Hohe Kosten, schwache Nachfrage, operative Herausforderungen, und logischerweise Lufthansa bleibt aber am Standort Bremen aktiv, zumal man ja Geschichte dort hat. Fliegerschule gibt's nicht mehr, aber war halt so. Ja, klassisches Problem ist natürlich, dass in Deutschland Kurzstrecken nicht profitabel sind. Die Gründe sind dies, das, Ananas, da können wir alles wieder runterreden, runtersagen, das ist ja ganz klar. Das sind ja einmal die Kosten jetzt durch das Kerosin, aber natürlich auch die Flughafengebühren etc. Klar ist das für uns als Vielflieger dumm, wenn es da weniger effiziente Routen gibt. Aber strategisch ist das so, dass man sich bei der Lufthansa von diesen schwachen Inlandsstrecken

strategisch trennt, wenn man Geld verliert und sagt:

"Nee, das wollen wir nicht." Und der Fokus geht bei Lufthansa ganz klar auf profitable Strecken und Hubs. Und klar, man sieht auch das Sterben der innerdeutschen Strecke. Bremen kann ich mich jetzt ehrlicherweise nicht aus, ihr könnt's ja schreiben. Wie ist die Bahnanbindung? Gut, ich weiß, wir können über die Bahn sprechen, wie wir wollen.

Man kann jetzt natürlich auch noch sagen:

"Ja, München wird ja noch angeflogen, also ganz so schlimm ist es da nicht." Die Leute sollen dann halt über München fliegen.

Einige sagen dann:

"Na, flieg ich dann mit Türkisch direkt über Istanbul, bin ich weg." Kann man natürlich auch nachvollziehen, aber es ist halt wirklich so, dass die Wirtschaftlichkeit die Netzwerkstrategie schlägt. Das ist einfach so. Man kann halt jetzt nicht irgendwelche Strecken einfach nur beredern, wenn man der Meinung ist, das sieht gut aus. Und natürlich auch ist das ein Rückzug aus der Fläche. In Österreich hat das ja auch stattgefunden, aus den Bundesländern raus gibt es gewisse Strecken nicht mehr, siehe Linz und so weiter. Also das heißt, es wird ein Trend innerhalb der Lufthansa-Gruppe sein und bleiben. Ist die Kappe gerade? Ja. Und damit haben wir dann natürlich auch ganz klar die Marschrichtung da festgesetzt.

Ihr könnt die Frage des Tages beantworten:

Lohnt sich überhaupt innerdeutsche Fliegerei? Oder rechnet die Lufthansa einfach nur falsch? Weil man muss ja auch rechnen, wie viele Leute aus Bremen einfach weitergeflogen sind, und die Gewinne der Langstrecke eventuell, wenn's da Gewinne gibt, muss man halt dann sagen, das sind Opportunitätskosten. Ich kann es euch nicht sagen, wie die Lufthansa das berechnet. Sie werden's natürlich uns nicht sagen, dir nicht, mir nicht, aber so ist das Leben. Ja, zu dem Thema sagt Lufthansa natürlich auch jetzt weiter, nachdem die City Line ja auch geschlossen worden ist, dass man keine weiteren Operations schließen wird. Nach dem Aus von der City Line hat man die Struktur final optimiert. Weitere Airline-Schließungen sind aktuell nicht geplant. Die CRJ-Flotte, also die Neunhunderter, die sind raus mit der City Line. Zwanzigtausend Flüge Saisonsommer entfallen. Lufthansa-Kernmarke ist die Strategie, dass man damit weiter Langstrecke fährt. City Airlines ist halt Langstrecke schön, doch Langstreckenzubringer neu. Discover Airlines ist quasi die Ferienveranstaltung, und Eurowings ist Point to Point und hat da auch billigere Kosten. Und man hat ganz bewusst ein Prozent der schlechtesten Strecken geschlossen. Die massive Vereinfachung der Struktur heißt also weniger Komplexität, heißt auch weniger Kosten, heißt auch am Ende des Tages für die Lufthansa mehr Gewinn. Und das muss man ja ehrlicherweise dann sagen, das ist jetzt nicht so ein Thema, weil das würde jeder machen. Würdet ihr wahrscheinlich auch so machen als Armchair-CEO. Und weniger Verbindung heißt auch stabilere Operationen vielleicht. Also das heißt, dass die Operation dadurch halt an Stabilität gewinnt und wir damit am Ende profitieren. Ja Outsourcing ist klar, auch zur DAT, also zu den Dänen die übrigens mit Finn Air zusammen Nora machen, das nur so am Rande hat man dann kleinere Airlines, die halt diese Nischen bedienen und dann auch billiger produzieren können. Aber dann auch die Frage der Qualität bei der Produktion und auch der Nachhaltigkeit, weil wir haben ja zum Beispiel, wenn man die estnische X-Fly sieht, die ja für SAS geflogen sind, die haben sich ja fast prostituiert, um fliegen zu können. Das hat sich für die dann nicht gelohnt. Und Strecken wie Paderborn, München, Lübeck dann nach München und Linz nach Frankfurt, das sind Strecken, die ausgelagert werden. Lufthansa verkauft halt die Strecken, andere fliegen hat das Risiko natürlich etwas weniger. Aber die Lufthansa wird dadurch natürlich zu 'ner reinen Hülle, zu 'ner reinen Marke, außer auf der Langstrecke. Und die Frage ist natürlich, wie riskant dieses Outsourcing ist und der Verlust von Kontrolle versus Kostenoptimierung, wobei die Kontrolle ehrlicherweise schon gewissermaßen da ist, weil man ja sagt, das sind die Bedingungen, unter denen du produzieren musst, und das ist das, was du abliefern musst. Lufthansa baut ein hybrides System, nicht nur in der Kabine, sondern auch weniger eigene Flüge, mehr Partner, bringt Flexibilität. Ja, ist das die Zukunft der Fliegerei, dass Airlines ohne eigene Kurzstrecken sind? Ist das der Preis, damit wir mobil bleiben und nicht auf der Bahn uns, ich nenne es jetzt mal, ausstrecken können? Ja, also die Bahn ist für viele ja keine Alternative, wenn wir miteinander reden, so wie gestern zum Beispiel in Frankfurt beim Stammtisch. Die wollen gar nicht mit der Bahn anreisen, die Leute. Und selbst hier so aus, war Dortmund, glaube ich, oder Düsseldorf, ist jemand hierher geflogen. Finde ich persönlich jetzt schwierig. Ich selber bin gestern mit dem Auto gefahren von Aachen nach Frankfurt. Aber ist halt einfach ein Thema. Ihr könnt dazu ja gerne antworten.

Ja, dann gab's ja die Bestrebung der Fluggesellschaften zu sagen:

"Ja, wegen Kerosin und so,

das sollten wir ausheben." Und ich hab gesagt:

"Ja, das kann ich verstehen irgendwo, weil wenn der Kerosinpreis und dann so, ne?" Aber die EU-Kommission stellt klar, auch bei hohen Kerosinpreisen müssen Airlines Passagiere entschädigen. Jo, heißt also, hohe Kosten ist kein außergewöhnlicher Umstand. Dann, die Passagiere haben natürlich wie immer einen Anspruch auf Erstattung, auf Umbuchung, auf Betreuung, gegebenenfalls Ausgleichszahlungen. Die einzige Ausnahme ist echter Treibstoffmangel, keine Entschädigung. Und klar, man kann jetzt den Iran-Konflikt sehen. Wir hoffen, dass da ja irgendwann mal Frieden kommt. Wir hören ja aus Washington, Pakistan und Teheran, also die Verhandlungsdreieck da, dass da vielleicht bald Frieden ist. Auch beim Russen ist ja bald vielleicht Frieden. Wir haben ja Wladimir gestern gehört, dass es vielleicht bald Zeit ist zu verhandeln. Würde also heißen, dass das Risiko trotzdem bei den Airlines bleibt, aber vielleicht werden die Zeiten mit der Kerosinversorgung wieder bessere. Und die höheren Kosten nicht auf Kunden abzuwälzen, ist natürlich dann auch wieder iranisch in Anführungsstrichen, weil die Preise werden da ganz klar dann das reflektieren, weil die sagen, wenn wir das bezahlen müssen, müssen wir das einpreisen. Und klar bleiben für uns die Rechte bestehen und stärker. Aber die Frage ist halt, dass die Fluggesellschaften trotzdem alles für uns teurer machen. Ja, auch keine nachträgliche Preiserhöhung wegen Spritpreisen ist erlaubt. Alternative Treibstoffe werden geprüft. In dem Fall ist es ja das gute Jet A1 Fuel aus USA, dass sie das nehmen können. Und die Frage ist natürlich, ob die EU-Rechte zu streng sind.

Ich sag euch ganz klar:

Nein, weil wer schafft im Prinzip bei uns dann das, dass wir unsere Rechte behalten, weil die Fluggesellschaften doch stark sind? Und die EU bleibt damit, ich will nicht sagen, extrem verbraucherfreundlich, aber doch dann doch auf unserer Seite mehr als auf der Fluggesellschaften. Und die Fluggesellschaften merken, dass da der Druck dann weiter steigt. Ja, sollen die Airlines bei Krisen mehr Spielraum bekommen? Könnt ihr gerne beantworten. Wer bei Lufthansa meist in Mo noch nie Meilen gekauft hat, Bundle and Go, kann da einen Bonus bekommen. Irgendjemand sagte mir sechzig. Ich persönlich hab nur fünfzig Prozent gesehen. Und maximal können zweihundertfünfzigtausend pro Account gekauft werden. Effektiv sind das irgendwie eins Komma null Meilen. First Class Langstrecke ab siebenhundertsechzig, vierhundertachtzig Euro für die Business Class. Wenn man die Flüge so ab Sofia oder also Bulgarien oder vielleicht auch aus Ungarn oder so was findet, dann kann man das durchaus bekommen, wobei es nicht ehrlicherweise nicht einfach ist, das muss man auch sagen. Heißt also, der Meilenverkauf ist weiter Cashflow, aber man möchte uns animieren, diese Meilen zu kaufen. Und ich denk mal, wer halt gewissen Status hat, hat auch da einfacher Sachen zu bekommen. Senator, Senator Waitlist als Stichwort oder Horn Circle, da gibt's wirklich Sachen. Wichtiger Kontext in dem Zusammenhang ist natürlich, dass die Meilenpreise jetzt mittlerweile flexibel sind. Heißt also, dass man da natürlich am Ende ähm nicht so mehr planen kann wie früher. Und die Entwertung ist natürlich jederzeit möglich. Und die Frage ist natürlich, ob sich solche Meilen lohnen zu kaufen. Ja, wenn du einen Use Case hast. Ja, wenn du halt wirklich was willst, aber nicht auf Vorrat, ehrlicherweise. Und ähm ja, das ist auch von der Loyalty her klar. Es fühlt sich mehr wie so 'n Verkaufsveranstaltung an. Wolle noch Räumerdecke haben oder noch was anderes. Wolle Rose kaufen. Also das ist einfach 'n Profitcenter. Und man muss auch sagen, dass viele Fluggesellschaften gar nicht mehr existieren würden, wenn sie ihre Meilenprogramme nicht hätten. American Airlines als Stichwort in den USA. Ja, aktuell ist das 'n sehr guter Deal. Wenn ihr vorher noch keine gekauft habt, wer schon gekauft hat, kriegt diesen Bonus leider nicht. Ähm Und es ist wirklich nur sinnvoll mit 'ner klaren Strategie. Ähm Die Frage ist natürlich, würdest du die Meilen kaufen? Lass es mich wissen. Ja, der Rückzug aus den profitablen Kurzstrecken nimmt immer weiter zu, kann man als Fazit der Sendung gerne sagen. Denn die Lufthansa wird zum Plattform- und zum Netzwerkmanager, eher nicht mehr zum Performer oder, heißt das, glaube ich, NPC? Ist nur äh Die die sind halt einfach nur noch da, außer auf der Langstrecke. Auch ist das so, äh dass man natürlich jetzt sagen kann, mit den EU-Rechten und so weiter, dass die Airlines da 'n bisschen drangsaliert werden und sind sie vielleicht zu streng. Aber ähm die Verbraucherrechte sind einfach ganz klar durch diese Ansage aus Brüssel gestärkt worden. Und ähm auch die Meilenprogramme sind einfach nur Money Making Machines. Und ähm ja, Fluggesellschaften sind halt einfach nur ein Systemanbieter. Der einzige und der einzige Ehrliche ist die SAS. Ich flieg heut übrigens mit der SAS äh nach Kopenhagen. äh Scandinavian Air Systems. ähm Die sind ähm ehrlich, weil sie sagen, sie sind einfach nur ein System. Ja, ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen und ähm auf School zu kommen und dort die Fragen des Tages zu beantworten. Ich würd das sagen, einfach ähm wird die Lufthansa immer mehr zu einer Plattform ohne eigene Flüge und äh sind Flüge innerhalb Deutschlands, also innerdeutsche Flüge, überhaupt noch sinnvoll? Also in dem Sinne, bis dann. Ciao.