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20 Prozent Lufthansa reichen noch nicht? Kühne denkt größer

Lars F Corsten Season 7 Episode 111

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✈️ Klaus-Michael Kühne hält inzwischen 20 Prozent an der Lufthansa – und eine weitere Aufstockung scheint nicht ausgeschlossen. Während das Management die Airline sanieren will, eskaliert gleichzeitig die Debatte zwischen Aktionären, Mitarbeitern und Kritikern. Wird Lufthansa künftig noch stärker von Investoren geprägt? Und was bedeutet das für Personal, Strategie und die Zukunft des Konzerns?

👇Frage des Tages 1:
👉 Sollte ein Großinvestor wie Kühne mehr Einfluss auf Airlines haben?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Werden Flugtickets langfristig deutlich teurer durch geopolitische Krisen?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:44 Lufthansa sucht frisches Kapital
04:09 Kühnes wachsender Einfluss bei Lufthansa
07:21 Qatar Airways beendet Umbuchungs-Flexibilität
09:17 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 18.05.2026 – Folge 111-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder mit einer frisch gepressten Sendung. Themen, die ich für euch vorbereitet habe, sind natürlich Lufthansa-Sucht wieder Knete und wir haben Thema Knete können Sie vielleicht finden beim lustigen Herrn Kühne, denn der sagt, er könnte seinen Anteil bei Lufthansa weiter erhöhen. Und Qatar Airways hat seine Bedingungen für die Stornierbarkeit respektive für die flexible Umbuchung, so ist es richtig leider negativ geändert. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen oder auf Skool zu kommen und die Themen zu abonnieren. Ach ja, mein Name ist Lars Corsten, falls ich das vergessen habe, also insofern geht's auch

direkt ins erste Thema:

Lufthansa sucht frisches Geld am Kapitalmarkt. Lufthansa will trotz der bestätigten Gewinnziele sich zusätzlich absichern. Hintergrund ist natürlich die Krise am Kerosinmarkt, ist aber natürlich auch der Iran-Konflikt und vielleicht auch andere geopolitische Themen, die auf Sie zukommen. Eine neue Anleihe soll halt Liquidität sichern und gleichzeitig ein Markt-Test sein. Mal gucken, ob man Knete bekommt. Mikrofonsitz habe ich gar nicht formuliert. Ja die neue Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit bis 2032 ist die erste klassische Anleihe seit 2024. Man hat ja 1,75 Milliarden Euro bereits in 2024 auf den Markt geworfen durch Einleihen oder eingesammelt, wie das heißt. 500 Millionen sind eine Hybridanleihe, 600 Millionen sind eine Wandelanleihe, plus die 1,7 Milliarden Kerosin-Mehrkosten im Iran-Krieg sagt natürlich ganz klar, warum man da wesentlich mehr Geld braucht. Teilweise wird die Weitergabe über Ticketpreise erfolgen, was ja logisch ist und was ja klar ist. Die Rendite bestehender Anleihen ist bereits gestiegen, also da gibt es positive Sachen. Ja man muss halt einfach sagen, ähnlich wie bei der Pandemie ist das Muster hier klar. Man möchte da Liquiditätssicherung wieder zentral in den Fokus rücken. Die Refinanzierung wird teurer, denn Druck auf die Margen heißt natürlich auch mehr Risiko für Anleger. Die höheren Ticketpreise sind unumgänglich sind nicht nur wahrscheinlich, sondern das ist ja auch klare Realität. Die volatilere Preisstruktur je nach geopolitischer Lage ist ja auch ganz klar evident und gerade diese Upgrade-Geschichten und Kreditkarten im Meilen-Game sind auch Fokus auf Cash-Generierung. Das heißt also, die Lufthansa macht da quasi das alte Spiel, dass die Meilen halt wirklich permanent mehr oder weniger entwertet werden. Lufthansa zeigt Risikomanagement wird wichtiger als Wachstum. Kapitalmarkt-Test ist Indikator für das Vertrauen der Investoren, also man will mal gucken, ob man Knete bekommt.

Und Carsten S. aus Ems sagt, Zitat:

"Wir sind resilient aufgestellt, um diese Auswirkungen abzufedern." Zitat Ende. Ja ist Lufthansa wieder zu stark abhängig von externen Schocks oder ist das normal bei Fluggesellschaften, dass sie von außer ich sag jetzt mal, Firmenthemen getroffen werden? Auch ist es so dass die Ticketpreise sich strukturell steigen lassen, heißt also auch, dass wir uns an diese neuen höheren Preise einfach gewöhnt sind, das ist halt so. Und die Frage ist, wie hoch ist das Geschäftsmodell bei geopolitischen Krisen?

Fazit:

Ja, das Risiko steigt ganz klar aber die Lufthansa scheint auch sehr stabil zu sein, das muss man positiv erwähnen. Und der Kapitalmarkt wirkt zum entscheidenden Faktor für Airlines, weil wir merken ja auch, dass bei der Air Baltic-Geschichte der Staat ist da jetzt nicht so immer willig, da Geld hinterherzuschießen. Ja, werden Ticketpreise langfristig teurer durch geopolitische Krisen oder einfach trotz geopolitischer Krisen? Heißt also, dass die Preise einfach normalerweise steigen müssen und das ist dann der normale Lauf der Dinge? Ein potenzieller Investor ist ja der Kollege Kühne und er sagt, er könnte seinen Anteil weiter erhöhen. Die Kühne Holding baut ihren Einfluss bei Lufthansa weiter aus. Mit 20 Prozent ist sie jeweils größter Einzelaktionär, so heißt das richtig, und weitere Käufe sind auch aus deren Sicht möglich. Also, als größter Einzelaktionär mit 20 Prozent haben sie natürlich ein strategisches Interesse und die weitere Aufstockung innerhalb der zwölf Monate, so wie man sagt, sind halt auch weiter möglich. Der Vertreter sitzt ja schon im Aufsichtsrat und die Unterstützung für das Sanierungsprogramm wurde auch schon signalisiert. Und hier wieder ein Flugzeug, die United, die Embraer. Also, ihr sitzt, seht, ich sitze hier jeden Morgen pünktlich und gleich zur Stelle. Das ist jetzt acht Uhr und vier Minuten lokal. Ja, also die Frage ist halt ob der stärkere Einfluss des Investors mehr Druck auf Effizienz auslöst und auch eine mögliche strategische Neuausrichtung der Lufthansa. Man hört ja auch von Kühne immer persönlich, dass er sich beschwert. Die Passagiere sagen, dass natürlich das ein Thema ist, weil der Fokus dann mehr auf ja, ich nenne es jetzt einfach mal, auf Knete liegt als auf Service und Einsparungsgelüste links und rechts möglich sind. Wobei beim Kühne, ich weiß nicht, er ist ja auch jemand, der auf Qualität Wert legt, also insofern vielleicht ein guter Move. Auch ist es so, dass natürlich die Flugprogramme dort, also meist im Morgen Besonderen, halt mehr auf Cash-Cow gemacht wird und Fokus auf magische und starke Kunden. Aber auch diese Geschichte, dass man dort vielleicht die Logistik etwas mehr verknüpft mit Kühne, was ja eigentlich Sinn macht, wenn man ehrlich ist, denn die Integration denken und die Machtverschiebung

damit auch vom Management Richtung Investoren geht, weil die damit halt wirklich sagen:

"Hier, meine Knete, meine Party." Und Karl Gernand, das ist der Kollege, der für die Kühne Holding

im Aufsichtsrat der Lufthansa sitzt, sagt:

"Wir schließen den Erwerb weiterer Aktien nicht aus." Zitat Ende. Also insofern können wir mal wirklich diskutieren, ob das ein gefährliches Thema ist, dass die Lufthansa von Investoren abhängig ist oder nicht. Also ist das etwas, was positiv oder negativ ist? Dann drohen härtere Sparprogramme, kann ja auch sein, und das Konfliktpotenzial mit den Mitarbeitern. Wie ist das denn? Hat Kühne da vielleicht eine bessere Einwirkmöglichkeit auf die Lufthansa und bekehrt die Lufthansa von ihrem, hm, harten Kurs, nennen wir es mal, und Eskalationskurs? Ja, die Lufthansa wird halt wirklich zumindest vom Kapitalmarkt gesteuert, das muss man so sagen, weil sie es einmal muss und weil sie aber auch die Knete braucht. Und Kühne wird wahrscheinlich ein Marktfaktor werden. Ich bin mal gespannt, wenn er auch dann über 25 Prozent ist, hat er da nicht sogar Sperrminorität? Aber da kennt ihr euch als Aktienrechtler wesentlich besser aus. Und die Frage des Tages natürlich ist natürlich sollte ein Großinvestor wie Kühne noch mehr Einfluss auf die Airline haben oder nehmen? Das könnt ihr auch sagen. Ja, Qatar Airways beim letzten Thema. Qatar Airways nimmt unsere flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten vom Tisch. Heißt also, man beendet die wichtigste Krisenmaßnahme. Die kostenlose Umbuchung für neu gebuchte Tickets ist gestern ausgelaufen, ab dem sechzehnten, also quasi jetzt. Ist es so, dass trotz der weiteren unsicheren Lage im Nahen Osten kehrt man zu den normalen Tarifregeln zurück und die alte Regelung galt bis zum fünfzehnten Mai. Heißt also, komplett kostenloses Umbuchen bis zum einunddreißigsten Oktober möglich für alte Tickets. Neue Tickets sind mit den normalen neuen Tarifregeln. Ausnahme nur bei Flugunregelmäßigkeiten, also die alten Themen. Aber es ist halt so, dass die Normalisierung am Golf gar nicht normalisiert ist, denn es ist

halt wirklich aus meiner Sicht zu früh, weil wir wissen ja gar nicht, hier sagt man in den USA:

"Wir warten drauf, dass das lustige Donald, dass er dann noch mal wieder anfängt, was zu tun." Und da ist der falsche Weg natürlich, dass die Kulanz, die ja eigentlich die Lifeline für die Fluggesellschaft ist, um Geld zu bekommen der einzige Grund ist, warum viele Leute das einfach

buchen, weil sie sagen:

"Na ja, na gut, ich will mit Qatar fliegen und so weiter, ich will die auch unterstützen, aber ich will mich nicht festlegen, weil was passiert, wenn da an das Bomben anfängt, dann habe ich wieder ein Problem." Und deshalb ist die Frage, ob Flexibilität der Standard sein sollte und dass man Flex-Themen anbieten muss was Lufthansa ja auch quasi versucht zu unterbinden durch hohe Stornierungsgebühren. Und der Shift ist klar, dass man geht weiter zurück zur Profitabilität und man braucht die Knete. Aber warum sollen wir als Kunden das Risiko tragen?

Denn wir werden mit den Füßen einfach abstimmen und werden sagen:

"Hey dann warte ich einfach wirklich bis zum Flug, wo ich fliegen muss und dann buche ich, weil wer weiß, was nächste Woche ist, sinngemäß." Also würdet ihr aktuell ein unflexibles Flugticket buchen oder nicht?

Das Gesamtfazit ist:

Geopolitik ist immer noch ein zentraler Kostenfaktor in der jetzigen Zeit bei den Fluggesellschaften und man muss sich als Fluggesellschaft halt wirklich auch strikter absichern. Investoren haben auch mehr Einfluss dadurch, dass sie halt wesentlich mehr investieren. Kundenfreundliche Policies werden leider zurückgefahren, wie wir ja an Qatar Airways sehen, und dass Profitabilität wichtiger wird als Komfort, ist leider auch der Fall. Ja ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber

auch die Frage zu beantworten:

Werden Flugtickets langfristig teurer? Sollte der lustige Kühne mehr Einfluss auf Lufthansa haben oder nehmen? In dem Sinne, danke, dass ihr heute dabei wart und wieder viel Spaß. Bis zur nächsten Sendung. Also, ciao.