Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
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Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
⚠️ Flugausfälle im Sommer? UFO kritisiert Lufthansa scharf wegen Personalplanung
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✈️ Lufthansa unter Druck?
Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO warnt vor einem möglichen Personalengpass im Sommerbetrieb bei Lufthansa. Kritisiert werden fehlende Reserven, die Schließung der CityLine und mögliche Auswirkungen auf Flugpläne, Anschlüsse und Bordservice. Lufthansa widerspricht den Vorwürfen und sieht sich für den Sommer gut vorbereitet.
Wie kritisch ist die Lage wirklich – und was bedeutet das für Passagiere? 👀
👇Frage des Tages 1:
👉 Droht ein Chaos-Sommer bei Lufthansa?
👇Frage des Tages 2:
👉 Wird die Lufthansa-Gruppe zunehmend ausgelagert?
00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
01:02 Unruhe im Nahen Osten Kuwait Flughafen von Drohnen getroffen
02:34 EU-Fluggastrechte Reform
04:39 Lufthansa: Inlandsflüge & Staatshilfe
06:36 Lufthansa: Personalengpässe Sommer
07:28 Eurowings 737 MAX & Outsourcing
09:00 Fazit & Fragen des Tages
Take-OFF 03.06.2026 – Folge 124-2026
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Willkommen zu Frequent Traveller TV. Mein Name ist Lars Corsten und ich habe wieder für euch frisch gepresste Themen und die Sendung ist natürlich wie immer frisch gepresst. Thema Nummer eins ist Kuwait. Da ist im Nahen Osten immer noch Unruhe im Karton. Sie sind beschossen worden. Der Flughafen ist sogar getroffen worden. EU-Reform für die EU-Fluggastrechte. Gucken wir mal an, was da so im Köcher ist. Lufthansa streicht Inlandsflüge und fordert Staatshilfe. Ja, ganz genau. Dann Personalengpass bei Lufthansa im Sommer. UFO warnt vor Personalproblemen. Und Eurowings 737 MAX. Ja, sie kommen. Hat leider keiner vergessen abzubestellen oder dran gedacht abzubestellen. Sie haben vergessen abzubestellen. So ist es richtig. Die gehen ans AOC nach Malta. Also die Registrierung, so wie es auch die Ryanair-Flugzeuge haben. Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber natürlich auch zu kommentieren und auf Skool zu kommen und dort weiter mitzudiskutieren. Das erste Thema ist Kuwait. Und zwar ein iranischer Drohnenangriff hat Kuwait lahmgelegt und Marseille beschädigt. Der Flugbetrieb wurde vollständig eingestellt. Zahlreiche Menschen sind auch verletzt worden. Der Vorfall zeigt erneut, wie stark geopolitische Konflikte die Luftfahrt treffen und irgendwie aus dem Ruder laufen. Der Flughafenbetrieb ist mit über 60 Verletzten eingestellt worden. Terminal 1 ist schwer beschädigt worden. Drohnen- und Raketenangriffe kamen, wo soll es anders sein, aus dem Iran. Das US-Militär hat einige Drohnen abgefangen, aber leider nicht alle. Es gibt ja zuvor auch schon massive Störungen im Nahost-Luftverkehr. Also die Ruhe in der Region ist anscheinend doch weiter weg, als wir glauben. Für uns als Passagiere bedeutet das Chaos, Verspätungen und natürlich auch Evakuierungen. Und der Luftraum im Nahen Osten ist nicht sicher. Das muss man ehrlicherweise gestehen. Die Airlines müssen auch ihre Routen natürlich stark anpassen und man merkt, dass Lufthansa gut daran getan hat, dass man da nicht zurückgekehrt ist. Man merkt, dass die Luftfahrt extrem anfällig ist als Fazit im Nahen Osten bei geopolitischen Eskalationen, die dort vorherrschen. Und das Risikolevel steigt deutlich. Auch die Kerosinpreise kennen einen Weg nur nach oben. Würdet ihr noch über den Nahen Osten fliegen? Ist oder seid ihr damit durch für einen Moment? Wo anscheinend die Fluggesellschaften mit durch sind beim nächsten Thema, das ist die EU-Fluggastrechteverordnung. Und da gibt es eine große Reform. Die soll wohl bald kommen. Und zwar verhandelt man über die Fluggastrechte. Und der Streitpunkt ist, ab wann es Entschädigungen geben soll. Ab vier Stunden, ab sechs Stunden oder weiterhin ab drei Stunden. Und natürlich Themen wie Handgepäck, aber auch Sitzplatzrechte sind im Fokus. Im Moment haben wir ja Entschädigungen ab drei Stunden. Die Staaten wollen vier Stunden bei Kurz- und Mittelstrecke, sechs Stunden bei Langstrecke. Parlament will aber drei Stunden beibehalten und höhere Entschädigungen. Bis zu 60 Prozent weniger Ansprüche bei neuer Regelung. Das wäre natürlich ein Problem. Und bei Handgepäck würden wir jetzt sagen, sieben Kilogramm kostenlos geplant. Airlines warnen halt vor steigenden Ticketpreisen. Na ja, nur gut, die steigen ja eh. Also es ist ja nicht so, dass ihr billiger werdet. 60 Prozent der Passagiere würden ihren Anspruch verlieren und die Kosten müssten fair verteilt werden, sagen die Airlines for Europe. Aber die Verbraucherschützer haben natürlich da ganz klar recht, dass 60 Prozent der Ansprüche, dass die da weggehen würden. Ich denke, dass die Verbraucherrechte ausgehöhlt werden, wenn es solche Regelungen gibt mit vier oder sechs Stunden. Die drei Stunden haben ja ihren durchaus Sinn. Und die Handgepäckregelung, das ist das Einzige, was ich nicht als sinnvoll erachte, weil sieben Kilogramm, das was sind sieben Kilogramm? Ja, also das muss acht sein, wenn oder zehn oder sowas. Also das Handgepäck muss halt wesentlich mehr in den Fokus rücken. Und ihr könnt ja mal sagen, was ihr dazu denkt. Denn das wird eine Richtungsentscheidung für den europäischen Luftverkehrsmarkt und wie wir als Passagiere da weiter vorgehen. Und die Frage ist halt, ob wir den Schutz, den wir haben, beibehalten oder ob wir Rückschritt machen. Ja, Frage ist natürlich, soll die Entschädigung weiter ab drei Stunden gelten, soll man das ändern? Aber auch Handgepäck, sollte Handgepäck dabei sein beim Flug? Also sollte man da irgendetwas gesetzlich regeln? Lufthansa fordert nach gesetzlicher Hilfe oder staatlicher Hilfe für Inlandsflüge. Denn man streicht diese locker flockig und fordert Staatshilfen. Man reduziert ja die Inlandsflüge. Wir haben ja auch gemerkt, ich glaube, Paderborn war es, ich sage es ja immer wieder, wurde auch der Kollege, der das die Strecke bedienen wollte, hat ja auch die Säge gestrichen. Aber man geht jetzt mit der Bahnanbindung. Stuttgart haben wir ja gestern auch gehört, dass es gestrichen worden ist, ersetzt durch einen ICE, wobei ihr ja gesagt habt, ja, das macht bei Stuttgart Sinn. Aber die Städte, die gefährdet sind, Bremen, Nürnberg und Skyhub, da brauchen wir gar nicht drüber reden. Also insofern seht ihr, dass die Gebühren pro Flug in Deutschland sind es ja viertausend, also Deutschland ist 802, um genau zu sein. Im Vergleich bei der Schweiz sind es zweitausendneunhundertsechsundfünfzig und in Spanien waren es, glaube ich, nur ein paar hundert. Und wir haben nur noch fünfundsechzig Prozent des Inlandsangebots im Vergleich zu zweitausendneunzehn. Also man sieht, dass die Fluggesellschaften da sparen. Klar zieht man sich aus unrentablen Strecken zurück. Die Frage ist aber, sind sie wirklich unrentabel oder nicht? Und die Frage ist, ist das ein echtes Kostenproblem oder Nachfrageproblem? Und ich finde, dass der Staat nicht eingreifen sollte, weil wir merken ja, dass die Einsparungen gar nicht an uns Passagiere weitergeleitet werden. Das ist ja dann auch kontraproduktiv. Und wir sehen halt im Zubringerverkehr den Strukturwandel und dass Fluggesellschaften sich da quasi einen schlanken Fuß machen, um es mal so zu sagen. Und damit der Luftverkehrsstandort für Deutschland immer schwieriger wird und Deutschland natürlich die Wettbewerbsfähigkeit verliert. Wobei man jetzt wieder sagen kann, das ist Heulen auf hohem Niveau, aber in anderen Ländern ist es anders. Braucht Lufthansa staatliche Hilfe oder ist das nur Strategie? Ist das Carsten S. aus M., der wie immer nur rumheult, um was zu bekommen oder ist da echter Bedarf? Wo es wohl Bedarf gibt bei Lufthansa, ist beim Personal im Sommer. Da kann es Engpässe geben. Die Gewerkschaft UFO warnt vor Personalengpässen bei Lufthansa im Sommer. Lufthansa widerspricht logischerweise und sieht sich gut vorbereitet. Natürlich zu wenig ist auf Kante genäht. Liegt daran, dass die City Line eingestellt worden sind. Achthundert Mitarbeiter sind ja betroffen. Ich kann es euch nicht sagen. Also es gibt aber freiwilligen Aufrufe für Flüge im Juni. Also das heißt, man sucht schon Personal, die Flüge beredern. Die Frage ist, ob Lufthansa zu radikal hier spart und ob man da eine Chaoswiederholung von zwanzig zweiundzwanzig irgendwie machen will, ob man da so eine Revival-Tour machen möchte und die Stabilität, die man ja gerade im Flugplan hat, diese damit aufs Spiel setzt. Ja, droht ein Chaossommer bei Lufthansa, das ist die Frage. Und beim letzten Thema, da ist es so, dass wir noch mal die Eurowings uns anschauen. Die bekommen ja sieben drei sieben MAX zu meinem Leidwesen, weil die schmäler ist als der drei zwanziger. Sind die Sitze enger. Ist so, dass die aber nicht über die Eurowings betrieben werden in Deutschland, sondern auf Malta, über die maltesische Tochter. Das ist der Schritt innerhalb der Lufthansa Group. Es sind ja vierzig Boeing sieben drei sieben MAX fest bestellt, sechzig Optionen, also hundert Stück mit der Malta EOC. Dreißig Flugzeuge sind ja registriert. Also ist jetzt nichts Neues. Da hat man ja eine reine Airbus-Flotte bei Eurowings. Das soll sich ja ändern. Es soll eine reine, ja, Boeing-Flotte werden. Die Airbuslands EOC, also das Zertifikat, was man nutzen will, ist klar Kosten. Das ist dort reduziert. Für uns Passagiere hat es kaum Auswirkungen. Es hat nur was fürs Personal als Auswirkungen. Und es ist halt ein Trend, der Outsourcing und Regulierungsvermeidung ist. Und die Steuer- und Kostenoptimierung macht irgendwo Sinn. Klar kann ich verstehen. Aber es ist halt eine Schwächung des deutschen Standorts und Beginn einer größeren Flottenstrategie vielleicht bei Lufthansa. Ja, das ist der klassische Move einer Airline zur Kostenreduzierung, um da halt ganz klar zu sparen. Und politisch und arbeitsrechtlich ist es allerdings natürlich brisant, weil die anderen da kämpfen werden. Also die Frage ist, ob es dann wieder Streik gibt. Oder die Frage des Tages ist, wird die Lufthansa-Gruppe zunehmend ausgelagert? Als Fazit zur heutigen Sendung kann man als Gesamtfazit ziehen, geopolitisch beeinflusst Lufthansa die Luftfahrtpolitik im Nahost gerade. EU-Regierung könnte den Markt stark verändern und unsere Passagierrechte reduzieren. Lufthansa ist selber im strukturellen Umbruch, denn man hat einen Kosten- und Personaldruck, siehe EOC, aber auch mit Kante genähtem Personal. Airlines optimieren aggressiv über Standort und Strukturen. Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber natürlich auch auf Skool zu kommen und die Frage des Tages zu beantworten. Und die Frage des Tages ist ja logischerweise, droht uns ein Chaossommer und wird die Lufthansa Group zunehmend aus Mainland irgendwann? In dem Sinne, danke, dass ihr heute dabei wart bei Frequent Traveller TV und ich freue mich, euch bei der nächsten frisch gepressten Sendung morgen zu sehen.