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Bugfahrwerk kollabiert! Wie schwer ist der Schaden an Lufthansa D-ABPQ wirklich?

Lars F Corsten Season 7 Episode 131

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✈️ Lufthansa-Dreamliner nach Fahrwerksunfall: Wie lange fällt die D-ABPQ aus?

Eine Woche nach dem spektakulären Fahrwerksunfall einer Lufthansa Boeing 787-9 in Frankfurt bleiben viele Fragen offen. Während die Untersuchungen der BFU laufen, deutet ein ähnlicher Vorfall bei British Airways darauf hin, dass die Reparatur deutlich aufwendiger werden könnte als zunächst erwartet.

Besonders kritisch: Der Dreamliner besteht aus Carbonfaser-Verbundwerkstoffen (CFK), deren Reparatur wesentlich komplexer ist als bei klassischen Aluminiumflugzeugen. Im schlimmsten Fall könnten sogar ganze Rumpfsegmente ersetzt werden.

Wie groß sind die Schäden wirklich? Wann kann die D-ABPQ wieder fliegen? Und welche Lehren lassen sich aus dem British-Airways-Fall ziehen?

🎥 Alle Hintergründe, Analysen und Einschätzungen jetzt im Video.

👇Frage des Tages 1:
👉 Sollte man beschädigte Dreamliner eher ersetzen als reparieren?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Ist Lufthansa noch eine echte Premium-Airline?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:50 Sicherheits-Alarm am Flughafen Hamburg
03:48 München: Kein ICE-Anschluss am Flughafen
05:28 Dreamliner-Kollaps: Reparieren oder Ersetzen?
07:24 Lufthansa: Rücknahme der Gebührenerhöhung
08:29 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 12.06.2026 – Folge 131-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder mit einer frisch gepressten Sendung.

Themen, die wir für euch frisch gepresst haben:

Hamburg Flughafen, da war Alarm, da war Alarma, da war Spaß in der Hütte, aber eigentlich gar kein Spaß. Schauen wir uns mal genauer an, was da war.

Lufthansa, nochmal die Erinnerung an einige:

Lufthansa rudert bei den Business Class Gebühren, aber auch bei den First Class Gebühren zurück. Da gibt es Leute, die das leider noch nicht mitbekommen haben, deshalb die Wiederholung. Und wir haben keinen IC-Anschluss in München, und das wird auch anscheinend so bleiben. Und was kostet es eigentlich, die 787, die da auf die Nase gefallen ist, oder sollen wir sagen, auf die Schnauze gefallen ist, wieder flugbereit zu machen? Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch ganz klar aufs Gut zu kommen und dort die Themen zu kommentieren. Frage des Tages als Stichwort.

Also das erste Thema:

Sicherheitsklaus am Flughafen Hamburg. Ein versehentlich gedrückter Notknopf führte zur Evakuierung des Sicherheitsbereichs am Flughafen. Warum? Weil der Notknopf öffnete eine Tür, die Tür führte quasi ins Glück, und der Flugbetrieb kam damit temporär zum Erlegen mit massiven Auswirkungen auf den Tagesbetrieb. Denn der unbefugte Zutritt über den Notausgang, man hat den Patienten, hätte ich fast gesagt, gefunden, ist natürlich so, dass der Sicherheitsbereich komplett evakuiert wurde und alle Passagiere mussten neu kontrolliert werden. Das waren zwei Stunden Stillstand beim Abflug, mehrere Flugstreichungen, Verspätung, auch bereits gebordete Passagiere mussten aussteigen. Ich hatte das selber ja mal erlebt am Münchner Flughafen, da war ich mit Emirates dabei, waren wir mit einem Airbus A380, standen auf dem Vorfeld und hatten dann diskutiert, ob man das macht, weil, ja, macht ja keinen Sinn, ein A380 zu deborden. Aber die Bundespolizei hatte damals nachgeschaut und festgestellt, dass der Breach, damals waren das türkische Airlines-Passagiere, die eine Tür geöffnet haben von Non-Schengen zu Schengen, haben dann quasi damit ausgelöst, dass wir nicht raus mussten, weil dieser Vorgang von Non-Schengen-Schengen-Breach war, nachdem der letzte Bus abgefahren hat zu A380. Ja, das ist halt das Thema. Man kann jetzt darüber diskutieren, ob gebordete Passagiere auch raus müssen oder nicht. Auf jeden Fall muss der Sicherheitsbereich dann einmal komplett neu durchsucht werden, abgeklärt werden und alles nochmal kontrolliert werden. Ist natürlich operative, kostenweise ein Problem für die Passagiere, ein Thema, weil man musste sich neu anstellen, durch die SICO gehen und neu dann alles gucken. Und es gibt dann halt ein Zero Tolerance Security, und das ist natürlich dann die Ausdunst dessen, was dann passiert. Ja, lieber Overreaction als Risiko kann man so nach 9/11 sagen. Ich kann das nachvollziehen, auch wenn es im Einzelfall nervig ist. Und better safe than sorry. Also, ihr könnt da gerne was zu sagen, ob das Sicherheitsniveau überzogen ist aus eurer Sicht oder ob ihr sagt, dass die Differenzierung bei kontrollierten Passagieren erfolgen hätte müssen und ob die Flughäfen zu fragil sind, wenn es um operative Sachen sind. Aber wir können als Erkenntnis, als Fazit wieder festlegen, der Flughafen kann durch eine kleine, ja, ich nenne es jetzt mal, Dusseligkeit komplett aus dem Takt geworfen werden. Und der Trend ist halt, Sicherheitsprozesse bleiben ineffizient, aber trotzdem rigide. Also insofern, ja, ich will den Satz, nein, ich sage den Satz nicht, was wir in Israel gehört haben bei Mossad, als wir über Sicherheit gesprochen haben. Aber die Frage ist, ob es dort flexiblere Kontrollen geben sollte. In München hat man kontrolliert, und zwar kontrolliert, ob München einen ICE-Anschluss haben darf. Und München bleibt weiterhin ohne Fernverkehrsanschluss. Die Deutsche Bahn sieht keine Möglichkeit, ICE-Strecken zu etablieren auf bestehenden Trassen. Heißt also, die Anbindung technisch nicht möglich, bestehende Gleise sind schon überlastet. Die Diskussion ist ja auch vierzig Jahre alt. Zweiundneunzig, glaube ich, war Flughafen, zweieinhalb, zweitausendzwei, zwei zwölf, zweiundzwanzig, ja, also über vierzig Jahre. Die neue Strecke wäre notwendig, und zwar zwingend. Besonders betroffen sind natürlich Nordbayern und Franken. Und die schlechtere Anbindung, ich habe sie selber ja wieder genossen. Ich bin ja auch von dem City Center, als ich von Berlin mit dem ICE gefahren bin, auch wieder mit der Bimmelbahn gefahren. Das war schon nicht schön. Und die Standortwahl des Flughafens war es ein Fehler. Erdinger Moos, kann man jetzt sagen, einmal wegen Nebels beziehungsweise wegen der Bodeninversion, die wir da oft haben. Und natürlich auch die integrierte Verkehrsplanung in Deutschland ist natürlich eine Katastrophe. Und andererseits, macht ein ICE-Stopp Sinn? Ja, macht es. Aber man kann, wenn man keinen ICE macht, kann man zumindest eine andere schnelle Lösung. Magnetschwebebahn war ja mal so ein Thema, nur so als Stichwort. Aber das ist halt als Erkenntnissen Infrastrukturversagen, das es seit Jahrzehnten gibt. Und man muss halt ehrlicherweise sagen, Deutschland, Effizienz, Hub-System, goodbye. Also, wenn ihr München als Hub installieren wollt, dann macht wenigstens eine korrekte Bahnanbindung, sonst macht das Ganze ja keinen Sinn. Da ist Frankfurt ganz weit vorne. Ja, braucht München einen ICE-Anschluss, also der Flughafen? Dann beim nächsten Thema geht es um den Dreamliner, der auf die Schnauze geflogen ist. Im Buchverwert Kollaps einer 787 von Lufthansa in Frankfurt ist unklar, wie lange das Flugzeug ausfallen wird. Vergleichsfälle deuten auf Monate hin. Und die Frage ist auch, ob es wirklich nachhaltig zu reparieren ist und ob das Sinn macht. Denn das Flugzeug, eine Boeing 787-9, die Delta Alpha Bravo Papa Quebec, ist mit eins fünfundachtzig, also ein Meter fünfundachtzig ist der Rumpf runtergeknallt, aber das hat gereicht. Man kann das vergleichen mit dem British Airways-Fall von zwanzig einundzwanzig. Die Reparatur dauert, damals waren es fünf Monate. Aber der CFK-Rumpf macht natürlich die Reparatur komplex. Und die Frage ist auch, ob die Tonne, also der Druckbehälter, wenn ich das jetzt mal so flapsig sagen darf, ob der in Mitleidenschaft gezogen worden ist und ob der ausgetauscht werden muss, weil irgendjemand schrieb irgendwo, dass, wenn die Frachttüre, die offen ist, und da die Tonne halt ein Problem ist, dann muss man da wahrscheinlich was machen. Und das wäre natürlich problematisch. Es ist, das Thema CFK ist zwar leichter, aber schwerer zu reparieren. Ja, Achtung, Wortspiel hätte ich fast gesagt. Und natürlich auch, dass die Reparatur Millionen kostet, steht außer Frage. Boeing muss das genehmigen. Und die Frage ist natürlich, ob das dann quasi alles schlägt. Und die Frage, wann wird das wirtschaftlich unrentabel, das Flugzeug zu reparieren? Und die andere Frage war, war es ein Wartungsfehler oder Technikproblem? Das ist auch eine interessante Frage. Ja, dass moderne Flugzeuge komplex sind, können wir als Fazit ganz klar feststellen. Und teuer zu reparieren, ist ja auch nichts Neues. Und jetzt wird man gucken, wie lange die Wartung dauert, weil das wird ein Kostenfaktor. Und auch der Hangar, der in Frankfurt besetzt wird, dadurch muss man auch gucken, wie man das Ganze macht. Ja, sollte man den Dreamliner ersetzen oder reparieren? Das könnt ihr als Frage des Tages beantworten. Lufthansa hat die Frage beantwortet, ob man die Gebühren nicht vielleicht die Schraube zu festgeschnurrt hat. Und die ursprünglichen Storno-Gebühren, gerade bei der First Class bis tausendfünfhundert, waren ja komplett Banane. Es waren ja auch Miles & More Awards betroffen. Und nachdem man da Kritik gehört hat aus links, rechts und überall her, hat die Lufthansa Gott sei Dank da gesagt, okay, wir haben ein Einsehen. Und die Frage ist natürlich, wie konnte man überhaupt so eine Entscheidung treffen? Die Reduzierung der Gebühren, also der Storno-Gebühren, ist quasi eingeleitet, aber mehr in Stufen. Ich hatte es ja berichtet. Aber ist das halt noch Premium, wenn Flex-Tarife nicht stornierbar sind? Und last but not least ist es so, können wir sagen, als Erkenntnis, dass wir erkunden, wenn wir uns beschweren und wenn die Presse da mit Trara macht, dass man noch Dinge ändern kann? Vielleicht ja, aber der Trend ist natürlich, dass Airlines versuchen, Geld überall zu nehmen und auch aggressiver beim Eintreiben zu sein. Und die andere Frage ist halt einfach, ist Lufthansa noch eine Premium-Airline oder nicht? Könnt ihr beantworten? Wir können als Gesamtfazit der Sendung sagen, dass Sicherheitsprozesse ineffizient und teuer sind. Infrastruktur ist ein massiver Wettbewerbsfaktor, gerade mit dem ICE für München. Das macht ja auch eine Entscheidung, ob München interessant ist oder nicht. Technikkomplexität erhöht halt auch die Airline-Kosten. Airlines testen natürlich auch die aggressive Monetarisierung, das muss man so sagen, weil was anderes war das denn als zu gucken? Also für mich war es ein Testballon, auch wenn Leute sagen, ja, die Lage hat sich ja ein bisschen geändert. Also ich glaube jetzt nicht, dass das so der Fall war, dass man das jetzt gemacht hat, dass Leute Emirates gebucht haben und Lufthansa als Backup oder sowas, das war ja mal so ein Thema oder andere. Aber man merkt halt, dass Kundenentscheidungen Reaktionen ändern können oder Entscheidungen ändern können. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen und natürlich auch die Frage des Tages zu beantworten auf Skool. Und die Frage des Tages ist ganz klar, natürlich Lufthansa, eine Premium-Airline. Und die andere Frage ist, sollte man die 787-9 noch reparieren oder nicht? Also in dem Sinne, danke, dass ihr heute dabei wart. Bis zur nächsten Folge von Frequent Traveller TV. Also bis dann. Ciao.