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ITA Airways Meilenschnäppchen: Große Enttäuschung statt Traumdeal?

Lars F Corsten Season 7 Episode 147

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✈️💳 ITA Airways ist jetzt Teil der Miles & More Meilenschnäppchen – doch statt attraktiver Business-Class-Deals gibt es vor allem Ernüchterung. Warum die neuen Angebote aktuell kaum einen echten Mehrwert bieten, welche Strecken verfügbar sind und weshalb viele Vielflieger enttäuscht sein dürften, erfahrt ihr in diesem Video.  

👇Frage des Tages 1:
👉 Würdet ihr ITA Meilenschnäppchen nutzen?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Wird Easyjet zerschlagen oder bleibt sie bestehen?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:42 Airbus erhöht Auslieferungsziele
02:49 easyJet vor Zerschlagung?
05:27 ITA-Meilenschnäppchen uninteressant?
07:33 Aegean Wintersale: Echter Deal?
09:12 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 06.07.2026 – Folge 147-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu "Frequent Traveller TV", mein Name ist Lars Corsten, und heute wieder zu einer frisch gepressten Sendung.

Die Themen, die wir für euch haben, sind:

Airbus hat intern das Auslieferungsziel erhöht, dann haben wir ITA-Meilenschnäppchen—müssen wir mal kurz drüber sprechen, ob das für uns interessant ist—dann Aegean Wintersale mit 30 Prozent Rabatt und easyJet vor Übernahme und vor einer möglichen Zerschlagung. Warum reden wir über easyJet? Gucken wir uns einmal genau an. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren und aufs Skool zu kommen.

Das erste Thema, was wir haben, ist natürlich Airbus:

Die erhöhen das Auslieferungsziel. Und zwar ist es so, dass die Auslieferungszahlen deutlich gesteigert werden können, auch die Produktion dadurch logischerweise. Man plant intern offenbar eine Anhebung des Jahresziels von 2026. Trotz lieferkettenproblemen zeigt der Trend ganz klar nach oben. Das heißt also, man hatte im Mai 81 Auslieferungen, im Juni sogar circa 89 oder 90. Das heißt, im ersten Quartal 2026 circa 352 Flugzeuge, was 41 Prozent—nee, Quatsch, 41 year to year im Vergleich ist, das heißt so 41 Flugzeuge als im letzten Jahr. Das ursprüngliche Ziel sind 870, aber intern redet man mittlerweile von 900 Jets, die man pro Jahr ausliefern will. Die Probleme, die weiterhin bestehen, sind ganz klar die Triebwerke, da gibt es keinen Zweifel dran, aber auch die Lieferketten. Der A321neo und der A350 haben Verzögerungen bis zum Jahr 2027/28. Mehr ist gut mit Flugzeugen, dass sie mehr verfügbar sind. Carsten S. aus M sagt ja, dass man mit den Flugzeugen, mit den neuen, die Emissionen reduzieren kann, aber auch natürlich die Nachhaltigkeit, aber letztendlich die Kosten reduziert, weil weniger Treibstoffverbrauch. Unsicherheit bei langfristigen Lieferungen sind natürlich ganz klar, heißt aber auch mehr Sitzplätze, heißt aber auch niedrigere Preise oder stabilere Preise zumindest. Und das ist natürlich relativ cool. Mal gucken, ob Airbus das Tempo halten kann und inwieweit die Lieferketten sich regenerieren und inwieweit man da bei den Lieferketten ganz klar nachbessern kann. Und die Frage ist auch, ob Airbus mehr profitiert als Boeing. Das Fazit ist ganz klar bei dem Thema, dass es kurzfristig sehr positive Entwicklungen sind und langfristig bleibt natürlich die Lieferkettenfrage kritisch. Ich bin mal gespannt, was bei den Triebwerksherstellern passiert, aber auch bei anderen, inwieweit das klar geht.

Frage ist ja ganz klar:

Schaffen die die 900 Flugzeuge, was natürlich sensationell wäre? Was nicht so sensationell ist, ist die Übernahme von easyJet durch Castle Lake und die einhergehenden Gerüchte über eine Zerschlagung. Warum? Weil easyJet mehr wert ist, wenn es getrennt wird, als zusammen. Von einem Investorstandpunkt macht das natürlich Sinn, aber von einem Standpunkt als, ja, nennen wir es, wie es ist, Passagier, ist es schlecht, weil damit haben wir weniger Wettbewerb. Weniger Wettbewerb heißt steigende Preise. Der US-Investor Castle Lake übernimmt easyJet für rund 6,1 Milliarden Euro, und in der Branche wächst die Sorge, dass man diese Einzelteile quasi, dass man das Ganze filetiert, wie das so schön heißt. Die 690 Pfund pro Aktie sind also genehmigt, das sind irgendwo bummelig 6,1 Milliarden Euro. 368 Airbus Jets hat man bei easyJet on order, sind 125 neo, nee, Quatsch, 125, 320 neo und 162, 321 neo. Der Werttreiber sind natürlich ganz klar die Slots in Mailand, aber auch in Genf und natürlich in London. Das Feriengeschäft ist ein Riesenthema, aber das Risiko ist und bleibt die Zerschlagung. Ja, was willst du denn zerschlagen? Natürlich in die Slots, in die Flotte und ins Netzwerk. Heißt also diese drei Dinge. Und die Airlines, die profitieren, wer ist als erster dann natürlich? Das ist Ryanair, das ist Lufthansa, das ist IAG, die profitieren können. Damit hat man Zugang zu wertvollen Slots. Passagiere heißt das natürlich weniger Wettbewerb, heißt höhere Preise und Verlust eines stabilen Low-Cost-Players. Ehrlicherweise ist es so, dass wir sagen können, ja, wir haben bei den Freunden von easyJet kaum klassisches Programm. Indirekte Effekt, nämlich, dass die Netzwerkverschiebungen beeinflussen, die Prämienverfügbarkeit kann man natürlich auch so sagen. Aber was das Schlimme ist, ist, easyJet ist eher so ein Betreiber, der Low-Cost ist und auch weniger anfällig ist für Stress, weil die ordentlich anscheinend bezahlen. Und Bernstein Research sagt, easyJet ist in Einzelteilen wohl mehr wert als im Ganzen. Was ist eure Meinung? Wird easyJet zerschlagen oder als Ganzes weitergeführt? Ist der Einstieg in Private Equity in Airlines sinnvoll oder nicht? Und vor allem, wer profitiert dann davon, wenn es zerschlagen wird? Ryanair, Lufthansa, wer werden die Nutznießer sein? Das Thema ist natürlich auch, dass es ein extrem kritischer Deal ist für den europäischen Markt, denn der Wettbewerb kann sich hier wieder massiv verändern und kann zu einer Konsolidierung führen. Die Frage ist natürlich, wie realistisch haltet ihr dort die Zerschlagung von easyJet? Das Thema ist immer ein Thema Meilenschnäppchen. Ich habe die Meilenschnäppchen ein bisschen vernachlässigt, weil Meilenschnäppchen ist für mich kein Thema mehr, denn Meilenschnäppchen sind irgendwie uninteressant geworden. Und ehrlicherweise, die Zuzahlungen, die wir da haben, sind jenseits von gut und böse. Und die einzige Ausnahme ist der Pole, die LOT zum Beispiel, und da hatten wir doch auf ITER gehofft, aber diese sind jedoch stark eingeschränkt und bieten für uns, wenn wir nicht in Italien leben, relativ wenig Mehrwert. Nur wenige Ziele, hauptsächlich Italien, international ist es Paris und irgendwie Tirana oder so. Aber es sind halt keine attraktiven Langstrecken. Fokus nur auf den Heimatmarkt, Teil der Integration. Klar, das ist bei Lufthansa meist irgendwo üblich, dass man dort jetzt Meilenschnäppchen hat. ITER nutzt das Potenzial im Konzern noch nicht, Lufthansa-Integration läuft langsam, aber es ist halt für uns keine Attraktivität, weil sie auf den italienischen Markt fokussieren. Man kann jetzt natürlich sagen, warum ITER diese Chance nicht nutzt und sagt, hey, wir wollen doch mal gucken, wie die Lufthansa jünger auf ITER reagieren und ob man die nicht an die Marke heranführen kann, weil für uns, die wir vielleicht nicht viel mit ITER geflogen sind, selbst ich, der ja bei ITER den Executivo oder wie der Status hieß, hatte, ich bin relativ wenig geflogen, weil sie meine Strecken nicht angeboten haben. Und ich bin mal gespannt, ob noch da eine Verbesserung kommt und ob da noch eine Integration passiert, die auch dann Optimierungen bringt. Und die andere Frage ist halt natürlich, lohnen sich überhaupt Meilenschnäppchen noch grundsätzlich? Denn das Fazit ist für mich ein knallhartes, am Ende des Tages, denn große Chancen aktuell verschenkt. Und ich denke, dass es wichtig ist für die Lufthansa-Strategie, dass wir auch nicht nur die Italiener sehen, sondern auch die anderen, die vielleicht die ITER dann doch mögen und dann bei der Lufthansa-Gruppe weiterbleiben, zumal die ITER ja die zweitgrößte Fluggesellschaft im Konzern werden soll, also sie sollen Zürich überholen. Das sollte man sich immer wieder vor Augen führen. Also, würdet ihr aktuell Meilen für ITER Airways einlösen oder sagt ihr, habe ich keinen Bedarf, das geht nicht?

Beim vierten Thema:

Aegean 30 Prozent Wintersale. Aegean bietet 30 Prozent Rabatt auf Winterflüge, allerdings nur auf den Ticketpreis mit Einschränkungen. Ja, die Einschränkungen kommen ganz klar. 30 Prozent Rabatt auf Economy Fairs-Buchungen bis 12. Juli, also ranhalten. Reisezeitraum ist Oktober 2026 bis März 2027, das habe ich ja in der Wintersale. Und nur auf die Base Fair, also keine Steuern. Promocode ist HelloWinter, also Hello wie das englische Hallo und Winter wie Winter. Open-Door-Flüge sind möglich. Klar ist das ein Thema, weil Winterflüge müssen stimuliert werden, Winter ist schlechter als Sommer. Rabatt auf weniger attraktiv als beworben, denn nur ein begrenzter echter Preisvorteil dort ist. Strategisch ist es klar, ein Offseason-Push, Wettbewerb mit Low-Workers-Care ist auch ganz klar bei den Freunden von Aegean. Aber der eine oder andere will ja Gyros-Gold behalten. Und die Frage ist, ist so ein Sale überhaupt attraktiv, Fake-Rabatte oder echte Deals? Und lohnt sich Griechenland überhaupt im Winter? Griechenland lohnt sich in meinen Augen irgendwie immer. Ich finde Griechenland geil, Essen ist leider lecker. Gestern hier noch Lemon Chicken gehabt mit Tzatziki und Reis, also insofern, Griechenland kann essen. Frage ist natürlich als Fazit, ob das ein Marketing-Deal mit begrenzten echten Mehrwert ist oder ein typischer von diesen Wintersales von Aegean, die wir öfters hatten. Und nutzt ihr diesen Promocode aktiv oder Promocodes im Allgemeinen aktiv oder ignoriert ihr diese? Ihr denkt natürlich dran, wie immer den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen und ein Like dazulassen. Aber ich komme jetzt zu dem Fazit, was ich vergessen habe. Ich will es euch nicht verdingsen, wie heißt das hier, dass ihr das Fazit verpasst. Und zwar, Airbus stabilisiert Produktion schneller als erwartet. Also, das ist gut, dass wir eine Lieferketten-Stabilisierung haben. Private Equity entdeckt Airlines als Investmentziel. Vielfliegerprogramme verlieren teilweise an Attraktivität, gerade mit Meilenschnäppchen. Hatte Lufthansa ein Tool in der Hand, was relativ cool war. Ehrlicherweise sind ja die Zuzahlungen pervers bei Lufthansa. Airlines setzen stärker auf Cash-Sales statt auf Meilen. Wettbewerb in Europa könnte sich drastisch verändern durch die easyJet, wenn die wegfallen würden beziehungsweise filetiert werden und damit irrelevanter werden. So, jetzt aber noch mal den Kanal abonnieren, die Glocke anmachen, ein Like dazulassen und auf Skool zu kommentieren.

Und die Zuschauerfrage:

Und natürlich ist es so, würdet ihr ITER Meilenschnäppchen nutzen? Das ist ganz klar die Frage. Und dann natürlich easyJet. Wird easyJet zerschlagen oder bleibt es bestehen? Da bin ich mal auf eure Meinung gespannt. Also in dem Sinne, danke und bis zur nächsten Sendung. Ciao, ciao.