Voll Psycho

#22 Ein Roter kann nicht mit einem Grünen, oder?

Mirjam Stieger & Marcel Zbinden - Hochschule Luzern Season 1 Episode 22

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DISG, MBTI, Big Five: Persönlichkeitstests sind das Horoskop für Leute, die nicht an Horoskope glauben. Das klingt hart. Aber es ist nicht ganz falsch.

80 Millionen Menschen machen jedes Jahr einen Persönlichkeitstest. 89 Prozent der grössten Unternehmen der Welt setzen MBTI ein. Und bis zu 50 Prozent der Getesteten bekommen beim selben Test fünf Wochen später einen anderen Typ.

In dieser Folge nehmen Marcel und Carmen auseinander, warum wir Schubladen so lieben, was diese Tests mit uns machen, und wann ein Label zur Falle wird.

Dabei geht es nicht nur um Validitätsstudien. Es geht um das tiefe psychologische Bedürfnis, eine Geschichte über uns selbst zu erzählen. Und darum, dass ein Test nicht nur beschreibt, wer wir sind — sondern mitformt, wer wir werden.

Hosts dieser Folge: Carmen Grebmer & Marcel Zbinden

Ausgewählte Literatur zur Folge:

Barrick, M. R., & Mount, M. K. (1991). The Big Five personality dimensions and job performance: A meta-analysis. Personnel Psychology, 44(1), 1–26. https://doi.org/10.1111/j.1744-6570.1991.tb00688.x

Connelly, B. S., & Ones, D. S. (2010). An other perspective on personality: Meta-analytic integration of observers' accuracy and predictive validity. Psychological Bulletin, 136(6), 1092–1122. https://doi.org/10.1037/a0021212

Costa, P. T., Jr., & McCrae, R. R. (1992). Revised NEO Personality Inventory (NEO-PI-R) and NEO Five-Factor Inventory (NEO-FFI): Professional manual. Psychological Assessment Resources.

Dweck, C. S. (2006). Mindset: The new psychology of success. Random House.

Forer, B. R. (1949). The fallacy of personal validation: A classroom demonstration of gullibility. Journal of Abnormal and Social Psychology, 44(1), 118–123. https://doi.org/10.1037/h0059240

Goldberg, L. R. (1990). An alternative "description of personality": The Big-Five factor structure. Journal of Personality and Social Psychology, 59(6), 1216–1229. https://doi.org/10.1037/0022-3514.59.6.1216

Hurtz, G. M., & Donovan, J. J. (2000). Personality and job performance: The Big Five revisited. Journal of Applied Psychology, 85(6), 869–879. https://doi.org/10.1037/0021-9010.85.6.869

McAdams, D. P., Reynolds, J., Lewis, M., Patten, A. H., & Bowman, P. J. (2001). When bad things turn good and good things turn bad: Sequences of redemption and contamination in life narrative and their relation to psychosocial adaptation in midlife adults and in students. Personality and Social Psychology Bulletin, 27(4), 474–485. https://doi.org/10.1177/0146167201274008

Rosenthal, R., & Jacobson, L. (1968). Pygmalion in the classroom: Teacher expectation and pupils' intellectual development. Holt, Rinehart & Winston.

Snyder, M., & Swann, W. B., Jr. (1978). Behavioral confirmation in social interaction: From social perception to social reality. Journal of Experimental Social Psychology, 14(2), 148–162. https://doi.org/10.1016/0022-1031(78)90021-5

Steele, C. M., & Aronson, J. (1995). Stereotype threat and the intellectual test performance of African Americans. Journal of Personality and Social Psychology, 69(5), 797–811. https://doi.org/10.1037/0022-3514.69.5.797

Tajfel, H., & Turner, J. C. (1979). An integrative theory of intergroup conflict. In W. G. Austin & S. Worchel (Eds.), The social psychology of intergroup relations (pp. 33–47). Brooks/Cole.

Webster, D. M., & Kruglanski, A. W. (1994). Individual differences in need for cognitive closure. Journal of Personality and Social Psychology, 67(6), 1049–1062. https://doi.org/10.1037/0022-3514.67.6.1049

Hosts:

Mirjam Stieger, mirjam.stieger@hslu.ch, Mirjam Stieger | Hochschule Luzern, Mirjam Stieger | LinkedIn

Marcel Zbinden, marcel.zbinden@hslu.ch, Marcel Zbinden | Hochschule Luzern, Marcel Zbinden | LinkedIn


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SPEAKER_01

Willkommen bei der neuen Folge von VollPsycho im Podcast von psychologischen Alltagsphänomens. Heute reden wir darüber, was Persönlichkeits über uns aussagen und wie wir mit ihnen umgehen. Zum Start haben wir grossartige news: Miriam ist zum zweiten Mal Mami. Es gibt definitiv keinen besseren Grund, die letzten beiden Fall Psycho-Folgen for a summerbreak zu verpassen. Wir sehen uns herzliche Grüße in Kanton Zurich und freuen uns, wenn du im September wieder mit dabei bist. Aber ich bin nicht allein heute. Heute sitzt eine andere Kollegin von mir, Carmen Gretner. Carmen ist auch Psychologin, Dozentin im Studium Business Psychology at the Hochschule Luzern. Passend zum heutigen Thema habe ich einen disken Persönlichkeitsschnelltest für Sie ausgefüllt. Das war ein roter Typ. Aber ich lasse Sie nach dem Test selbst machen und wir schreiben auf LinkedIn in den Kommentaren, was dort rauskommt.

SPEAKER_00

Danke, Marcel. And wie du schon angeteilt hast, ich sitze dir heute gegenüber. Marcel is auch Wirtschaftspsycholog and docent in Studiengang Business Psychology at the House School Luzern. And often directly. Bravo. Also ich freue mich riesig to beweging. Besonders Marcel, why you my first spanly on the HSL, and come sit there together, must the psychologist of each of the couch.

SPEAKER_01

Oder sogar einen Test auf einem Dating-Profil. Diese Tests sind überall und der März dahinter ist riesig. So setzen zum Beispiel 89% der grössten Unternehmen der Welt MBTI ein, einem der bekanntesten Persönlichkeitstests. Heute schauen wir Hinterfassade. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Persönlichkeitstests stimmen, sondern was wir damit machen und wie wir mit ihnen umgehen. Das alles in der heutigen Folge von Volkspsycho. Garmen und ich haben je fünf Gedanken zum Thema Persönlichkeitstest mitgebracht, aus der Forschung aus dem Alltag oder einfach aus dem echten Leben. Was wir dabei nicht wissen, welche fünf Gedanken die andere Person mitgebracht. Bevor du zu deinem ersten Gedanken kommst, Garmen, als Psychologin hast du sicher auch schon solche Tests gemacht. Weisst du noch, was dabei rauskommt?

SPEAKER_00

Okay, ich sehe schon. Wir starten direkt mit Hosen runterlassen. Yeah, natürlich. I think in the studio macht man so ziemlich alles, was bei 3 nicht psychometrisch validiert is. And ich glaube auch unsere Suche nach Selbstverständnis, also where man is ander we gerne wären oder was die Gesellschaft, die soziale Medien or vielleicht auch der Arbeitgeber als wünschenswert sieht, steckt ganz tief in uns drin. Also, ich habe mich versucht geschickt rauszuhinden. Okay. Also, ich habe noch nichts verraten, aber ich weiß schon, was du wissen willst. Meistens kommt da irgendwas so in die Richtung raus. Analytisch, direkt, energiegeladen. Also, was so die Forschung unter extra Version verbuchen würde. Und eine ziemlich hohe Offenheit für Erfahrungen. Und das finde ich, das passt auch ganz gut. Ich letze mich gern von neuen Ideen or ungewöhnliche Lebensentwürfen extrem schnell ködern. And my gehirn schalte dann sofort auf, wow, that is ja super spannend. Wie genau funktioniert das anstatt to denken, oh my God, what is denn here los? And I think this extra version erkles, why in a microphone quatsche than in the belief to sortieren.

SPEAKER_01

Das ist schwer nach Big Five, who the foreage with Offenheit für Erfahrung and extra version. Dazu aber später sicher noch mehr. Ich bin nicht so professionell dahergegangen. Ich habe natürlich ein Neo FFI, das ist so eine Möglichkeit, die Big Five zu messen. Auch mal gemacht. Ich habe aber zusätzlich noch ein MBTI gemacht. Das ist so 16 Personalities ein Duerl davon, noch eines. Das werden wir sicher in den Kommentaren tun bei LinkedIn. Da könnt ihr das selber mal machen. Es gibt 16 Bilder, die rauskommen. Dort bin ich ein sogenanntes ENTJ-Profil. Das ist lustig, das ist anders als früher. Es hat sich also verschoben bei mir. Da können wir auch noch darauf sprechen, wie stabil diese Persönlichkeitsprofile sind. Das ist der sogenannte Commandeur. Ich habe eine geborene Führungspersönlichkeit mit einem außergewöhnlichen Antreib, meine Vision in die Realität umsetzen, bla bla bla bla. Hat gefunden, ich müsste noch einen Unterhaltsamer machen, and also ein Harry Potter Persönlichkeitstest gemacht. These not all in the Harry Potter Universum unterwegs. For these, who are, you know, in this video, we're glad that they glauben welce figure aus Harry Potter it was. Ausser im Test is, it must the Termine Granger sein. You verbindest intellectual strength with echte Mut. When unrecht passified, schweigst du nicht. And after when it's unbequem is, dein instinct is einmal for handle. Also, you know, I like blah blah blah. But then genug von uns. Garment, the next Gedanke's loss.

SPEAKER_00

I think I bleibt by them, what you get hast. Glaubst du eigentlich wirklich? Also du traust dir wirklich to, a personalitystest for me to fill it, and you mean there are?

SPEAKER_01

That's a good thing.

SPEAKER_00

The front is: when you self-filled, that you unforce over the unforcead not, but I think one of us has a self build on him, and I think that's a kind of faking by some personal profile isn't worth it. The teaching also had relatively that faking in the modern nothing so as a both, but as a natural and society in the world. That's why in a test good can this most in each life.

SPEAKER_01

So it should either say du unterwegs bist, wie du communizierst, wie du fliegst zu gehst, where you have, and there geht es nicht per se gut oder schlecht.

SPEAKER_00

Da hast du absolut recht. Und ich glaube, das bringt mich vielleicht gerade auch zu meinem allerersten Punkt. And da habe ich einen Schmankel mitgebracht, dass ich beim ZEPM im TV entdeckt habe. Ja, and ich schaue noch TV, das outet mich jetzt wahrscheinlich schon als Dinosaurier.

SPEAKER_01

Aber nicht linear, das hast du schon Zeit zu schätzen gesagt.

SPEAKER_00

Natürlich. Also, pass auf. Ich beim ZEPPEN durchs TV bin ich bei Germany's Next Topmodel gelandet.

SPEAKER_01

What else?

SPEAKER_00

Hey! Ja, was meinst du, was braucht es für eine Psychologin, dass sie da nicht weiterzappt? Ich lasse nicht antworten. Ich hörte nämlich, wie Heidi Gloom gesagt hat, dass jetzt ein Personality Award vergeben wird. Und da war ich dann wirklich kurz raus. Ein Personality Award, um Gottes Willen, was soll das denn jetzt sein? Suchen wir jetzt das Model, das eine Persönlichkeit hat und die anderen haben keine, oder suchen wir eine Persönlichkeit mit der besten Persönlichkeit. Und das ist genau das, was du gerade gesagt hast, Marcel. Gibt es da eine Rangliste? So Platz drei, eine solide Persönlichkeit, Platz zwei, eine starke und Glückwunsch, Platz 1, sie haben Charakter, sensationell. Als Psychologin ist es natürlich maximal interessant und verstörend zugleich. Denn der Begriff tut so, als wäre Persönlichkeit was, was man einfach bewerten kann. So in gut, schlecht, mehr, weniger, preiswürdig. But so funktioniert halt Persönlichkeit psychologisch nicht. And Persönlichkeit is auch kein Schönheitswerb der Innenwelt and for all ranking, wie du schon gesagt hast. Also, as I heard, musste ich mich an quote from Carl Gustav Jung erinnern, who sinned this individual is an awful. And I think that is a wicked point for me. The personal model that we have can muster. But I think they will not sound as we couldn't have a great person of a bring. Also, Germany's next top model. I would not say that this personality award is so highly absurd. Not why other people not, but this can be. But the award for the best personality took it so as it would be an universal personality, and this is not. And I think this can we have personality not to grow.

SPEAKER_01

I think that's completely full. There might be the person who the best stimulus machine in the group, or who the most empathie. There are one, but in good and persons bewartes is for all fresh given all the other.

SPEAKER_00

Yeah, trade there are so the fashion that are relatively stable over the world. That is the person that says relatively stable, and state that it's up to the context. And by Germany's Next Talk Model, there are a whole interest context. There are the cameras the same time there, there is the way this public is actually a moment that is selective. And if the person so is, or in this special context of this of the works, I think that won't we get so good.

SPEAKER_01

Wonderful. Let me ersten los.

SPEAKER_00

Unbedingt.

SPEAKER_01

Also, I have zuerst einmal Gedanken gemacht: was überhaupt an diesen verschiedenen Tests gibt? Was sind die gängigsten, vor allem in der Unternehmenspraxis? Es gibt tausende diesen Persönlichkeitsinventaren und Persönlichkeitstests. Und wenn man anschaut, wie die im Mär unterwegs sind von der Grösse sind sind, ist schon noch eindrücklich, ich hatte bei Statista, einen Mertwert bis 2027 von 6,5 Milliarden. Das war 2019 noch 2,3 Milliarden. Nicht die absolute Grösse war relevant, sondern auch die Entwicklung, die zeigt, dass die Persönlichkeitsinventare immer wichtiger und wichtiger werden. Die gibt es natürlich von einem seriösen oder angeblich seriösen Instrumenten bis zum reinen Engagement Tool, wie the Harry Potter Persönlichkeit, den ich gemacht habe. Eins der größten oder bekanntesten ist der MBTI, das heisst Myers Briggs Type Indicator, which ich im Eingang was that 89% of the Fortune 100 names needed for personal entwickling, coaching, teambuilding, and so on. This is in the 40er entwicked. They had some 100-jare. This is a mother and doctor. Aber nicht per se in psychologischen Hintergrund. The Typeleh von CG Jung, who was bekannten Psychoanalytiker, der Anfang des 20. Jahrhunderts die Typelehre entwickelt. Das Buch heißt Psychologische Typen. Dort war er auch mehr von der Theorie hergegangen. Er hat Menschen beobachtet und aufgrund gesagt, welche psychologischen Typen es gibt. Das war die Basis für die Einteilung beiden Briggs, Mutter und Tochter, und vier binäre Dimensionen entwickelt. Wer gut rechnen kann, kommt insgesamt auf 16 verschiedene Typen. Beiden von diesen vier Dimensionen gibt es zwei Ausprägungen: 2 x 2 x 2 x 2. Das gibt es die 16 Typen. Die erste Dimension ist so Extraversion und Intraversion. Das haben wir vorhin schon gehört, Garmen bezeichnet sich selbst als extravertiert. Obwohl ich sie natürlich nicht ansatzweise so gut können wie Leute, die ihrem Näher umfällt, würde ich das voll unterschreiben. Dann geht es darum, woher beziehen wir Energie, eher aus der Ausserwelt oder eher aus der Innenwelt raus. Danach gibt es das S und das N. S steht für Sensing und N für Intuition. 70% werden eher im Bereich Sensing zugeordnet. Dann geht es darum, wie man Informationen aufnimmt, concret über das über die einzelnen, also über das, über das, or eher abstract muster. Das were the easy N, this is either self. Then we have the T and F, that were thinking and feeling. We trifft the Entscheiding, also either with either with feeling, so either logic or in both oriented. And then we have not psychologists studied to the outer by the fruit is and what the outer by the man is. So thinking more by the men and feeling more by the fruit. This is tatsächlich so stereotypes, as many. The letzte of these four is now J and P, also judging and perceiving. We get etwa with the Osserwelt. And Jesus was structured, geplant geht man mit der Osserwelt um, and P wäre so flexibel offen, da geht man mit them. Wenn ihr das selber testen, es geht nur fünf bis maximal 10 Minuten, dann haben wir das. Der häufigste Typ ist ISFJ, das sind etwa 13 bis 14% der Leuten, also bei jeder 70 ist das. Das spannendste ist das seltenste INFJ, also ISFJ, es gibt nur 1-2%. Das sind die sogenannten Advocaten und stille Visionäre, die oft inspirierende und unmögliche Idealisten. Das ist der seltenste Typ der Welt. Genau mit diesem Identitätsmechanismus wird extrem gespielt in den sozialen Medien. Auf Reddit oder auf TikTok, dieses typische INFJ und schauen, es gibt eine eigene Gruppe mit 100.000 Mitgliedern. Dort wird man genau das. Wenn man ein Verhalten zeigt, dasem eigenen Persönlichkeitstyp entspricht, dann wird genau das im Vordergrund. Es ist so ein Ding, das wir so sind. Man tut sich gerne selber Schubladisieren und schau dann später, wenn man die Schubladen gerne haben, Leute, wenn man es so ist. Jetzt schauen wir uns aber auch mal so. Das Spannendste ist aber, wenn man die Leute den Test machen und fünf Wochen später einen Test nur einen Schlade machen, dann ist bei der Hälfte allen Menschen anderer Typen raus als fünf Wochen vor dem Herr. Du hast von der State und Trade angesprochen. In welchem Kontext bewegt man sich gerade? Wo ist man unterwegs? Wie viel Stress hat man gerade geht? Mit wem ist man mit einem Team unterwegs, wo man eher extravertiert sein kann, offen mit allen herumgehen, oder haben wir gerade eine andere Rolle. Es spielt eine extrem grosse Rolle, wie der Kontext ist. Dann ist die Frage: Wenn sich die Ergebnisse so stark ändern, oder bei der Hälfte ändert nach fünf Wochen, wie verlässlich sind sie denn überhaupt? Das hat tatsächlich auch bei der National Academy of Sciences, also eine offizielle Stelle der Wissenschaft, schon 1991 beim MPT, eine beunruhigenden Diskrepanz zwischen Beliebtheit und bewiesenem Nutzengerät. Durchaus eine recht grosse wissenschaftliche Skepsis drinnen. Das gilt ja auch für andere Profile. Wenn man das Disk anschaut, das schreibt man entweder mit DISG oder DISC, das war auch extrem viel. Spannend: Basis von diesem Disks. Hast du gewusst, wo der herkommt? Das war der William Marshall, der war 1928 schon. Das war so ein Erfinder. Der hatte nicht nur die Basis geleitet für diesen Disk, der das Buch geschrieben, Emotions of Normal People. Sondern zusätzlich auch Wonder Woman gefunden, so eine Comicfigur, die damals recht gehypt wurde. Comic-Nerds, die euch noch zuordnen. Es waren hunderte von Bilder, wenn ihr im Netz sucht. Er war auch der Erfinder des Vorläufers des Leute-Detectors. Es war eine recht coole Bandbreite. Er hat fest, dass der Blutdruck seiner Frau Elizabeth sich verändert hat, wenn sie hässlich oder aufgeregt ist. Darum hat er einen historischen Blutdruck-Test entwickelt und gemerkt, dass Emotionen einen Einfluss auf unsere körperlichen Empfindungen und auch auf unser Körpersignal. Das gilt als Startpunkt der Entwicklung des Lügendetektors. Aufgrund des Buchs, das er geschrieben hat, haben wir 20 Jahre später ein Persönlichkeitsinventar entwickelt mit diesen vier Buchstaben. D ist für Dominant, E ist Initiativ, S ist für Stetigkeit und G ist für Grüßhaftigkeit. Die meisten Begriffe haben wir vorher schon Kürka von der Carmen. Eigentlich geht es nur darum zu messen, wie stark man bei diesen vier Typen. Aber wir Menschen haben sehr, sehr gerne Einfachheit. Häufig wird einfach der vier Wert genommen, der die stärkste Ausprägung ist. Das führt dazu, ob du ein blauer, einen roten, gelber oder grüner Typ bist. Das sagt man beispielsweise, rot und grün könnt nicht gut miteinander, gelb und blau nicht gut miteinander. Was durch einen kompletten Humbug ist. Wenn man anfängt, wirklich jemanden nur auf eine Dimension abzubrechen, dann geben wir extrem von der Persönlichkeit dieser Person auf. Aber genau das ist das, was häufig gemacht wird drinnen. Zum Abschluss übergebe ich wieder das Wort: noch Big Five, nämlich den letzten dieser drei wirklich grossen. Es gibt logischerweise noch Harrison Assessment oder in der Schweiz, im Coaching sind die Reisprofile noch relativ bekannt. Aber all diese haben ihre gleichen ähnlichen Stärken und Schwächen. Der bewertetste ist und bleibt the Big Five, weil er halt eben evidenzbasiert ist statt intuitiv. Intuitiv ist das, was der CG Jung gemacht hat. Wir haben Leute beobachtet, and aufgrund gesagt, diese Persönlichkeitstypen gibt es. Evidenzbasiert, das heisst, man hat über tausende von Personen, die sich selber Eigenschaftswörter zugeteilt, und nach der Ausprägung bei diesen Eigenschaftswörtern angeutet. Aufgrund des haben wir über eine sogenannte Faktoranalyse, das könnt ihr wieder vergessen, wenn wir in dem psychologischen Bereich unterwegs sind, hat man es geschafft, fünf verschiedene Gruppen zu bilden. Die sind über alle Kulturen und Sprache extrem stabil gebloben. Wir haben diese fünf Gruppen genommen und sind so Basis, wir können Personen einzusätzen bezüglich ihrer Persönlichkeit. Der grosse Unterschied gegenüber MBTI ist, dass er die Ausprägung pro Dimension anschaut. Wir haben dort die Extraversion. Dann haben wir den Neurotizismus, also wie neurotisch ist man unterwegs, die Tauffe für neue Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewisshaftigkeit. Auch da, gar nicht ins Detail. Aber dann zeigt man einfach an, wie stark man auf den einzelnen Dimensionen ausprägt und man ist nicht bestimmt das oder das. Das ist der grosse Unterschied. Schon mal vorweggenommen, ist der einzige Test, der als Predictor geeignet ist, eine gewisse Performance im Beruf Nachteil einzusetzen. So, lang gerettet zu diesen drei typischen Verfahren, aber ich glaube, es war gleich notwendig, damit man etwas weiss, was einfach mal um bevor man über den Vor- und Nachteile of diesen Verfahren noch weiterkommt.

SPEAKER_00

Aber vielleicht ganz kurz zu dem wunderbaren Disk, and you have not given mich gleich kategorisieren over this cluster.

SPEAKER_01

Also Wart Sorry Ganschell, du warst a roti-type, bestimmt, fordernd, entschlossen, willensstark, zielgerichtet, fokussiert, ergebnisorientiert.

SPEAKER_00

Aber Marcel, we are not keine Typen. We are Ausprägung auf einer kontinuierlichen Skala. Ich lasse mich dann nicht in eine kleine Kiste einsparen.

SPEAKER_01

But wie sollen man Menschen hätte die Geschichte?

SPEAKER_00

Ja, weil es einfach kognitiv entlassen ist, weil es das einfacher zu wissen ist, okay, ich bin so. Und ganz ehrlich, ich finde es ja auch nicht schlecht. Ich finde ja, du hast ja vorhin gesagt, gerade so das Disk Profiling wird gern für so die Personalentwicklung oder für das Teambuilding genommen. Und da ist es ja auch gar nicht schlecht, wenn man sich mal so grundlegend Gedanken darüber macht, mit wem hat man es da eigentlich zu tun. Und es offenbart ja auch relativ viel über einen selber, wenn man so einen Test mal selber macht. Und kann auch selber reflektieren, ob man so das Gefühl hat, hat es was über mich zu sagen, was könnte ich bei der Arbeit brauchen, dass ich besonders gut bin, was ist mir wichtig, welche Werte teile. But just so a disc or an MBTI to nehmen, um jemanden einzustellen, or zu diagnostizieren, or davon abhängig zu machen, ob der nächste Führungsperson would, dafür finde ich, ist das wissenschaftliche Fundament wirklich zu wackelig.

SPEAKER_01

Ich habe noch zwei oder drei psychologische Ansätze, dass wir die Schubladen lieben. Das eine Eintimmechanismus ist ein Bedürfnis nach Gewissheit. Wir Menschen haben ein Bedürfnis nach klarer Erkenntnis. Wir haben auch nicht gerne mehr Deutigkeit, vor allem bei Stress haben wir das nicht gern. Dann müssen wir klar wissen, wer wir sind, wie wir sind, wie reagieren wir, wie wir in bestimmten Situationen vor. Die Typologie liefert genau das. Statt ich weiss nicht, warum ich so auf Kritik reagiere, einfach mehr oder weniger Diagnosen. Als Antwort geben kann, ich bin ein S-Typ, ich brauche Harmonie. Und da kann man eigentlich gar nichts ändern. Es ist einfach, wie viel es gab. Das hat natürlich schon ein Problem, weil man dann gar nicht an Herausforderungen arbeiten kann, sondern wir haben einfach mehr oder weniger seine Limiten und die werden einem aufgezeigt, beziehungsweise sich die selber auflegen. Der zweite Mechanismus ist so eine Selbstbestätigung, wer wir sind. Menschen bevorzugen Infos und Menschen, die das eigenes Selbstbild bestätigen, und übrigens das sogar bei negativem Selbstbild. Wenn wir das Gefühl haben, wir sind schlechte Redner, aber wir können es nicht gut präsentieren können, dann hören wir eher auf die Leute, die uns das bestätigen, dass wir das nicht sind. Persönlichkeitstests sind nichts anderes als die sogenannte Selbstbestätigungsmaschine. Wie ein offizielles Kürzelt für das, was man schon immer über sich glaubt hat. Ob es das ENTJ oder ein D-Typ oder ein roten Typ ist im Disk, wie auch immer. Die, die uns regelmäßig hören, mögen sich sich erinnern an diesen sogenannten Barnum-Effekt, wo wir in den Horoskopfolge darüber haben. Vielleicht möchten wir uns noch erinnern, dass sie unter anderem davon hat, dass ein französischer Psychologe in 150 Studierenden einoskop, ein personalisiertes Horoskop zugestellt aufgrund von Geburtszeit und Geburtsort. Wir haben gefragt, wie fest ist, dass das Horoskop auf sie zust. Über 90% haben gesagt, dass das sehr gut auf sie zu. Das Problem ist nur, alle haben genau das gleiche personalisierte Horoskop bekommen und das zu einem verurteilten Massemörder. Das heißt der Recap zu dort. In so einem Persönlichkeitstest lesen wir dann vor allem das raus, was uns bestätigen. Und das, was dann nicht stimmt, blendet man auch relativ schnell wieder aus. Dann kommen wir zum dritten Mechanismus, die sogenannte soziale Identität. Auch eine sehr bekannte Theorie aus der Sozialpsychologie. Wir identifizieren uns extrem über Gruppen. Das heisst, wenn ich in einer bestimmten Gruppe bin, die eigruppe aufwerte und die anderen abwerten. Genau das passiert in den sozialen Medien extrem stark. Ich habe es vorhin kurz angeteilt. Ich bin INFP beispielsweise. Es ist eine Stammeszugehörigkeit. Ich gehöre zu dieser Gruppe, wir haben eine gemeinsame Sprache, wir articken ähnlich, wir sind ähnlich unterwegs. Wir haben auch die Online-Community. Die haben über 300'000 Mitglieder allein auf Reddit. Das habe ich vorhin schon gesagt: x Milliarden von Views sogar. Das Leben wird hier damit erklärt und bestätigt durch andere. Gegenseitig wird gesagt, ah, du bist auch so logisch, ja, wir sind ganz Typen. Und das kommt man eigentlich gar nicht aus dem Ganzen raus. And MBT, das haben sie damals nie so vor, aber die möchten das recht clever. 16 Typen sind genug viel, dass es exklusiv genug ist für eine Identifikation. Wenn es nur zwei oder drei Typen wären, dann wären wir einer von vielen. Wenn es einer von 16 ist, dann ist man gleich noch besonders, aber gleich simpel genug für einen Alltag, um es zu erläutern. Ich bin der seltenste Typ, da gibt es gewisse Exklusivität drin. Und genau die soziale Identität ist der dritte Mechanismus. Der vierte und letzte Mechanismus ist die sogenannte Narrativeidentität. Menschen haben sehr gerne Geschichten. Wenn ihr irgendwie einen Krimi lesen, hat er auch nicht gerne, wenn die Geschichte von vorne bis hin überhaupt nicht aufgeht und das völlig unlogisch ist. Und genau so geht es uns mit unserem eigenen Leben. Wir haben gerne, wenn unsere Geschichte mit uns selber stimmig aufgeht und dort das gerne vereinfachen. Sie nehmen sich gerne selber nicht als widersprüchlich wahr. Das möchte, indem, als wir unser Lebensgeschichte rahmen können. Und so ein Persönlichkeitstyp, wie das MBT macht oder auch das Diskverfahren macht, hilft extrem. Das geht in unserer eigenen Geschichte wie so eine Hauptfigur. Die Hauptfigur erklärt uns vieles von unserer Verhaltensweise in unserem Leben, macht unser Leben einfacher, schützt unseren Selbstwert anders in the suite nach setting sind wir. These vier Mechanismen aus der Psychologie, die claren wir Menschen recht affine and all the name recht affine are for setting personality.

SPEAKER_00

And it's really good that we so much a lot. With whom we are chatted in online chats, or what for a team relevant. I have a special which I think that it's really relevant, in clusters, or a categories, and the clinical practice. And so we are there also. But also as strategy. This is a double, data for de-stress personality. When we try to think, so a manager build in the top. Type D Personality, there are men who have in the world, but many of these belasting, also communicating. And when we think that we have a patient who had a heart infarct, they innerly permanently, oh, okay, what if this not? What beless in the world are, or what happens when my car in the stick left, and then by them not anxious, or a drinking stimulation. Then we have a person in a wahn. When they then by them in the cardiologist in the world, and comes on, but the person says, Yeah, yeah, this passed, and by the people winning the person so much up. And working in some display notes, where the person not working, then we have a problem. But then can this last one then was a clustering really relevant for the clinical practice? When we have relatively fragments heraus, if the person so a psychosociale profil had, also in some type reinforcement, then it's relevant, but the clinical personal could relatively snell if so a belasting for it and if we intervene. While this answer could this person also more understand, vielleicht psychoeducation, or begleiting. And so it could relatively. So not as etiquette, as labeling, aha, we have a de stressed person, but also as a book. And I think this is so the wickest by clustering, what measured is.

SPEAKER_01

You have one session among us, which are all so wonderful on the end zusammenfassen. Also, as Reflexionstool super gee, as we stiller super gee, as fixe Jublatisierung definitiv ungeeignet, wenn ich dir so zulässe.

SPEAKER_00

Würde ich sofort schreiben, ja.

SPEAKER_01

Ich komme langsam zum weiterem Nachteil dieses Tests. Einer der Punkte ist, dass der Test nicht nur Menschen beschreibt, sondern dass sie auch aktiv mitformt. Er die Realität konstruieren kann. Er sagt, wer du wirst, nicht wer du bist. Das ist eigentlich einer der zentralen Knacknisse. Also das Wissen um den Persönlichkeitstypform zu verhalten. Und zwar von allen, die vom Label wissen. Die Person, die selber den Persönlichkeitstyp bekommt. Auf der anderen Seite aber auch die Person um diese Person herum, also vorgesetzte sind, ob das teamgespendet sind, wie auch immer, wenn die wissen, was die andere für eine Person ist, oder die andere, das Realität konstruieren. Wir haben das eine Verhaltensbestätigung oder auf Englisch Behavioral Confirmation. Wie wir das ja gerne möchten in der Psychologie oder speziellen Sozialpsychologie, ein Experiment machen. Das war ein Experiment, das man die Leute. Eine andere Person war feinzelig. Die andere Person wurde zufällig zugewiesen, war es überhaupt nicht feinzähliger als andere. Die erste Person hatte entsprechend so gehandelt, weil sie davon ausgegangen ist, die andere Person war feinzähliger, oder wenn ihr das einfach gesagt hat. Aufgrund ist die Person B wirklich feindseliger. Die hat das Verhalten verändert, einfach aufgrund der Annahmen der einen Person. Das Krasse ist, es geht noch weiter, die Person B, die man vielleicht von gar nichts gewusst hat, hat die Feinzähligkeit attribuiert oder attestiert worden, sogar in eine neue Interaktion weitergedraht. Oder ein anderes Beispiel, vielleicht noch greifbarer. Männer wurden ein Zufallsfotis-Inten gedruckt, wo sie telefoniert waren. Das war der 70er Jahr, damals noch mit Telefonhörer und Screen und alles drum und dran, mit Teams und Zoom usw. Und die haben ein Fetal Intent bekommen, mit wem sie auf der anderen Seite reden. Die wurden zufällig zugeteilt. Vorgängig haben wir die Gesichter attraktiv und weniger attraktiv zugeteilt. Die haben ein Fetalitent bekommen und die, die mit einer angeblich attraktiven Frau auf der anderen Seite, haben sich wärmer verhalten. Diese Frauen haben sich tatsächlich auch wärmer und geselliger Verhalten auf der anderen Seite, obwohl sie nichts gewusst haben, was mit der anderen Person gemacht worden ist. Die haben nicht gewusst, dass überhaupt die anderen Person ein Foto von ihnen haben und so weiter oder geschweigen dann, wie attraktiv das ist. Und haben das Verhalten sogar noch weiter. Das ist nur in einem kurzen experimentellen Kontext. Jetzt müsst ihr euch vorstellen, wenn man weiss, dass die Persönlichkeit der anderen Person ist so. Jetzt sind einfach nur ein paar Minuten, sondern über Wochen, Monate, Jahre hinweg, wir Menschen sind schon crazy, wir stützen ein Settungslabel massiv mit unserem Verhalten. Dann haben wir plötzlich so einen S-Typ, also so ein Stetigkeitstyp, einen Diplomat mehr, dann komme ich mehr Harmonisierungsrollen statt Führungsrollen über, bekomme keine Führungserfahrung über. Und am Schluss wollte ich die auch gar nehmen, weil mir das auch gar nicht zugetraut wird. Das heisst, es sollte Rollen zuweisen, die etwas mit unserem realen Verhalten möchte. Und zwar nicht nur ihr Laborexperiment, sondern auch im Mächte leben nutzen.

SPEAKER_00

Ich bin ganz schön ausgeschlagen bei den ganzen Vor- und Nachteilen.

SPEAKER_01

Ja, genau. Ich habe noch das Letztes noch zum MPT, wirklich noch den grösste Stolpersteller, der MPT-Nonsens ist in seiner Ausprägung, weil er eben dichotom unterwegs ist. Das heisst, jede von diesen vier Persönlichkeitsdimensionen, da gibt es immer zwei Kategorien.

SPEAKER_00

Das heisst, man wird gezwungen, entweder zum einen Pol oder zum anderen Polen.

SPEAKER_01

Genau. Und du weisst das, viele Jossen wissen das nicht. Set diese Persönlichkeitsdimensionen, die sind in aller Regeln normal verteilt. Wir reden von der sogenannten Gaussischen Glockenkurve. Also die allermeisten der Menschen, die sind in der Mitte dieser Kurve. Und wirklich krasse Pole links und rechts, die sind viel, viel seltener. Das hat damals schon der CG Jung gesagt, es gibt keine rein introvertierten Menschen. Eine sättige Person, der sofort in die Ehre anstellt. Meistens hat man von beidem etwas. Jetzt musst du dir vorstellen, dass du bei 49% introvertiert und 51% extravertiert, dann geht er deinen Test einfach so ein. Obwohl die meisten von uns Menschen nicht an der Grenzen sind. Und darum ist so eine Dichotomie-Aufteilung schlicht und einfach der falsche Ansatz.

SPEAKER_00

Ich finde es auch schwer, wenn du selber den Test ausfüllst und dann gezwungen wirst, dich da einzuordnen, eher auf der linken, eher auf der rechten Seite.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und ich habe sofort gesagt, wenn du sagst, ich bin kein Leadertyp, ich bin ein S im MBTI. Dann zwar nach Selbstreflexion und eigentlich einen guten Start. Wenn es aber zur Erfolg hat, dass ich nachher auf die Reflexion verzichte, sondern sage, ich behalte so und mein Leben nach dem Gestalten, dann passiert das Gegenteil von dem, das du schon ein paar Mal gesagt hast, dass es ein super Startschuss sein kann, sich mit sich selber auseinandersetzen. Dann passiert nämlich so ein Labeling, ein Stempel, which die Reflexion, wie sie passieren muss, komplett verhindern oder drinnen.

SPEAKER_00

Apropos labeling, ich habe dir ein neues Label mitgebracht. Hast du das schon geheard? In den sozialen Medien the new label Otro Word. Hast du das schon gesehen? Also, um OtroWord. Früher was man entweder introvertiert or extrovertiert. And then, I don't know if it's so a bit, my algorithm spoke a little bit more. Then came ambivord, also so this I been beides, je nach Akku. Then come Omnivord, also I'm beides, but with a bit more drama. And then this new label OtroWord. And we still have new personality and what soon viral? Why have you so many the feel? Oh my God, that's. I have done the description, finding stark. The author had a kid by the Pfadfinder sites and all have done the uniform and have these. I feel either upleaning, nor feel angst. Either, yeah, that are World and I'm done. But so that he's in the group is not. And I think that is the idea of Otro Words. Also, an Otro Word is jemand who sozial teilnehmen kann, der sich aber innerlich nicht stark über so eine Gruppenzugehörigkeit definiert. Also jetzt nicht so classisch introvertiert in Sinne von bitte lasst mich jetzt alle in Ruhe, and auch nicht so klassisch extrovertiert im Sinne von ich brauche Menschen, sonst gehe ich ein, sondern eher so, ich kann mitmachen, aber ich muss nicht immer anderes fest dazu gehören. Und ich finde, also wenn ich mir solche Begriffe dann anschaue, ich meine, wir zwar beschäftigen uns ja viel mit Medien und Kommunikation and auch mit Werbung. Da ist ja immer die spannende Frage, warum gehen solche Begriffe viral? Und ich finde, das ist immer ganz schön, weil es eigentlich ganz, ganz viel über Zeitgeist verrat. And ich glaube, der Begriff trifft gerade so einen Nerv, weil ich glaube, we live, oder ich sehe unsere Zeit gerade so, dass we in a side live, where we ständig irgendwo dazu gehören sollen. So ganz banal im Alltag. Also we are in Projektteams, in studentgruppen, then the WhatsApp-gruppe, the Familienchat, then in iron beiraten. Overall we day, and overall teilnehmen, reagieren, halting, anders fail. And I think that's relatively to be and overall to or to be wahns. And I think that will be labeled, and I think that's what this guy says that we then label me. It is fine, to understand. And I've been by a terminal, or by a group presentation, by those students, who have a thousand group presentations in thousand modules have to understand, to say, okay, I've been by the term, I make my tale, I communicate sauce, I hold my deadlines. But this identification that this group is my new is and that I totally must be clear. This is not handle, this is nothing. And I think there are this thing, what you said, these new labels helfen totally good, that our gear cognitively still, but it's a diffuses relatively, and that we so language erklar be, yeah, I've been general with Menschen zusammen, but Gruppenident or just in this group, hmm, that's mirging zu viel. Da hilft dann einfach so ein Wort, dass man sagt, hey, ich bin Otto-Wirt. Fertig. Das ist ein Wort, ein Gefühl, and ich würde das sicher mal googlen.

SPEAKER_01

Danke vielmals.

SPEAKER_00

Haben wir Zeit für eine Anekdote noch?

SPEAKER_01

Ja, Romas.

SPEAKER_00

Als du hier so fresh angefangen hast, mystery, da musste ich so on myken. And so a series, die of MTV damals, Room Raiders. And for these who this series not 90 are, there was a dating TV format where my head is an ethical commission. Also, there was an attractive single who had a date had. And after the men, had they the potential partner. The photos were actually upged.

SPEAKER_01

So reality.

SPEAKER_00

Also, the photos of the potential dating person weren't upgedeckt. And the idea was that it was a diagnostic, the Bedwäsche, the CD-Regal, the Deco. And at the end must the attractive young cell an urest, which in these lives and then these are with whom we have to a date or even not. I think this could not work, but psychologically is this, but the idea of not so absurd is why these are wahns informative. And really, when we have other people, in a context, like you, Marcel, then they manage Muster that I don't know. This will not happen that a selfbert worthless is, my self, also my identity, entails that you don't see cancel. Also, things like what my game is, my motifs, my twelve or unsighted. But others say in my heart when they long enough. And I think personality not where I am, but what I hold. And I think that was the less of Room Raiders. This was understood by Samuel Gosling and colleagues, and they have said that such sponsors from men, like bureaus, but also modern formats were the social media profile, what people post, what they post, the curve that people have and the world, but also so much as a Spotify playlist or the lighting that they take. What a person to do had.

SPEAKER_01

Well what the ausschlagende factor was, with what a person they state had, or what they zumindest, was the ausschlagende factor?

SPEAKER_00

Nee, that we're not jailed unterschiedliche young sellen, das waren in einer Serie.

SPEAKER_01

I had this for an art of the kleider and primitive, freify grosse and it's not.

SPEAKER_00

Yeah, so we have gone, also how corporate someone is, how slank is. But also as music or if someone sports is, they anticipate. But also simply flack of the bedwork and have to urge how ordinary. Jemand ist, der gerne aufräumt, und dann schaut, ob man mit so etwas leben könnte oder eben nicht.

SPEAKER_01

Also lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin extrem langweilig bei Unternehmen und du hast aber im klinischen Bereich noch angekrübbelt, sogar noch in deiner Jugend in Reality TV. Grübbelt mega coole Ergänzungen zu dem dazu. Also, ich glaube, was man alles in allem sagen kann, wenn ich auch dir zugelasst habe, Persönlichkeitstests und Typologien sind nicht per se wertlos, sondern es geht eher darum, wie man sie verwenden und wie man mit dem Ergebnissen umgeht. Aber schon auch ein bisschen welche Tools man braucht. Das spielt schon eine Rolle.

SPEAKER_00

Absolut.

SPEAKER_01

Im Unternehmen würde ich mal sagen, als Werkzeug zu brauchen. Wenn es eine Basis für eine Hypothese, für eine Selbstreflexion, wie man selber kommuniziert, wie man reagiert in bestimmten Situationen, als Orientierungshilfe recht, nicht als fixfertiges Urteil. Dann, wenn man die expliziten Grenzen aufzeigt und darauf hineinweist, dann finde ich das völlig unproblematisch. Wenn man aber ein Label ein Stempel auf die Stirn setzt und sogar Personalentscheidungen oder Beförderungen anhängt, dann ist es höchst problematisch. Ich glaube, wenn man das macht, in einer sogar einsetzt in einer Personalauswahl, dann logischerweise immer ergänzt mit einem Gespräch, logischerweise noch. Je nachdem, man Assessment, das sogar einen kognitiven Test hat, der Problemlösung zeigt, in die aktuellen Felder und all das kombiniert, erklärt es natürlich zehnmal mehr als nur ein Persönlichkeitstest allein. So meine Erfahrungen, die ich gemacht habe in der Privatwirtschaft gemacht, wird das auch genau so gemacht. Ein Test allein wird der seltenste Fall, oder ich habe das noch nie erlebt, dass das als ganz alleine genommen wird. Das Spannende ist noch, ich frage dich, beim Big Five: wenn du über die fünf Dimensionen geredet hast: Neurotizismus, Extraversion, Offheit für Erfahrung, Verträglichkeit und Gewisshaftigkeit. Was glaubst du, oder vielleicht weisst du, welcher von dir ist der beste Prediktor, wenn man heute ausprobiert ist, für beruflichen Erfolg?

SPEAKER_00

Ich habe es mir ausgesucht. Erlöse mich sehr.

SPEAKER_01

Ich erlöse dich. Es ist Gewisshaftigkeit. Wir würden vielleicht eine Extraversion erwarten, also nicht die dominanten im Disc oder die extravertierten. Nein, nicht das ist der beste Prediktor, sondern Gewisshaftigkeit. Das ist der einzig konsistente Prediktor, über alle Berufsgruppe hinweg, ob es Manager, Polizisten, Polizistinnen, Leute im Verkauf, Fachspezialisten sind. Das ist der einzige Prediktor. Was man wirklich sagen kann, ist, grundsätzlich die Tools einsetzen, aber eher als Start des Prozesses und nicht als Abschluss. Das ist eigentlich fast das Wichtigste. Was man wirklich sagen kann, ist, dass wir im Coaching das durchaus einsetzen darf, in der Personalentwicklung einsetzen. Aber es soll als Ausgangspunkt dienen. Wichtig ist die Nachbereitung. Man nachher mit den Leuten damit arbeiten mit einem Ergebnis und das sicher nicht einfach so lautlos tun. Und ich habe beim CG-Junge vorhin schon selber gesagt, es gibt keine rein intervertierte Menschen, man hat immer von beiden Seiten etwas, wir haben eine gewisse Ausprägung, aber man ist nicht bestimmt das oder das.

SPEAKER_00

Mir ist jetzt vielleicht noch als letztes Fazit wichtig, gerade wenn wir auch anfangen, so andere zu beurteilen und versuchen zu schauen, hey, was könnte denn mein Gegenüber vereiner sein? Super gut, wenn man sowas macht als Startpunkt for the communication. But I glaube, what we are aufpassen müssen is so that this stage trade thema schauen, is this a moment aufnahme or beobachten we this längerfristig by a person? Also, zum Beispiel so ein chaotischer Schreibtisch on a Dienstag is halt kein Personal. A chaotica Schreibtisch over five years, that could then be a good idea.

SPEAKER_01

That's the thing persons. What is for this for the folk?

SPEAKER_00

And also a moment capture. But I think the reaction of such tests, what we're doing, also this what we start and what we not are, what we need to declare, I think this is this what all this drink.

SPEAKER_01

For me is for the folks that persuadsts relativ wenig über unser Verhalten in der Zukunft und voraussagen. Das gilt für die allermeisten dieser Typologien, die draußen unterwegs sind. Weißt du, das ist der beste Prediktor für zukünftiges Verhalten?

SPEAKER_00

Nein.

SPEAKER_01

Vergangenes Verhalten? Das Verhalten, das wir bis jetzt gezeigt haben. Also wenn ihr merkt, in Zukunft, würde ihr gerne Sachen anders machen, anders früh zugehen, anders kommunizieren könnt, dann schauen wir, wie ihr es bis jetzt gemacht habt und wie ihr das verändern könnt. Und nicht per se einfach aufgrund des Stempel, die ihr aufgrund des Persönlichkeitsinventars herausgefüllt habt.

SPEAKER_00

This is gewesen with this folge on Feulpsycho. Show, dass you rehearted. Spannende Literatur zum Thema findet ihr in der Beschreibung der Folge. And all Psychologie-Angebots der Hochschule Luzern findet ihr auf hslu.ch.

SPEAKER_01

And the drei Links for the persönlichkeitstests, die ich euch ausgefüllt habe, stelle ich euch in die Kommentare auf LinkedIn. Wie immer nicht vergessen, halte ich Augen offen. Dort ist alles voller Psychologie oder eben voller Psycho. Bis bald und tschüss zusammen!