Voll Psycho

#23 Online-Dating: Mehr Auswahl, weniger Liebe

Mirjam Stieger & Marcel Zbinden - Hochschule Luzern

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366 Millionen Menschen weltweit nutzen Dating-Apps. Und trotzdem werden wir nicht weniger allein. Im Gegenteil: In der Schweiz steigt der Anteil der Singles in allen Altersgruppen kontinuierlich an. Was läuft da falsch?

In dieser Folge schauen Marcel und Carmen genau hin: Warum erschöpft uns das Swipen, obwohl wir es freiwillig tun? Warum führen mehr Optionen zu weniger Verbindung? Und warum hat ein Forschungsteam 2012 nach Analyse aller Dating-Algorithmen festgestellt, dass keiner davon wirklich funktioniert?

Die Psychologie hinter dem modernen Dating ist ernüchternd, faszinierend und überraschend eindeutig. Von Skinners Spielautomat über den Ablehnungsreflex bis zum Ghosting, das nachweislich den Schlaf raubt.

Ausgewählte Literatur zur Folge:

Ambady, N., & Rosenthal, R. (1992). Thin slices of expressive behavior as predictors of interpersonal consequences: A meta-analysis. Psychological Bulletin, 111(2), 256–274. https://doi.org/10.1037/0033-2909.111.2.256

Binder, A., Thomas, M. F., Stevic, A., & Matthes, J. (2025). Partner-choice FOMO on dating apps: Consequences for decision fatigue and algorithm trust. New Media & Society. https://doi.org/10.1177/14614448241270542

Bundesamt für Statistik. (2024). Bevölkerung und Haushalte: Ergebnisse 2023. https://www.bfs.admin.ch/news/de/2024-0573

Degen, D., & Kleeberg-Niepage, A. (2025). Coping with mobile-online-dating fatigue and the negative self-fulfilling prophecy of digital dating. SN Social Sciences. https://doi.org/10.1007/s43545-024-01042-0

Finkel, E. J., Eastwick, P. W., Karney, B. R., Reis, H. T., & Sprecher, S. (2012). Online dating: A critical analysis from the perspective of psychological science. Psychological Science in the Public Interest, 13(1), 3–66. https://doi.org/10.1177/1529100612436522

Forrai, M., et al. (2023). Ghosting in friendships vs. romantic contexts: A longitudinal study. Computers in Human Behavior Reports, 12, 100327. https://doi.org/10.1016/j.chbr.2023.100327

Iyengar, S. S., & Lepper, M. R. (2000). When choice is demotivating: Can one desire too much of a good thing? Journal of Personality and Social Psychology, 79(6), 995–1006. https://doi.org/10.1037/0022-3514.79.6.995

Khazaal, Y., Vera Cruz, G., Rochat, L., Bianchi-Demicheli, F., & Aboujaoude, E. (2024). Online dating: Predictors of problematic Tinder use. BMC Psychology, 12, 106. https://doi.org/10.1186/s40359-024-01566-3

Kowal, M., Sorokowski, P., Bode, A., Misiak, M., Malecki, W. P., Sorokowska, A., & Roberts, S. C. (2025). Meeting partners online is related to lower relationship satisfaction and love: Data from 50 countries. Telematics and Informatics, 101, 102309. https://doi.org/10.1016/j.tele.2025.102309

Langlais, M., et al. (2025). Ghosting in potential romantic relationships: Effects on objective and subjective sleep quality. A randomized controlled trial. Frontiers in Psychology. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2025.1742356

Pronk, T. M., & Denissen, J. J. A. (2020). A rejection mind-set: Choice overload in online dating. Social Psychological and Personality Science, 11(3), 388–396. https://doi.org/10.1177/1948550619866189

Sharabi, L. L., Von Feldt, P. A., & Ha, T. (2026). Burnt out and still single: Susceptibility to dating app burnout over time. New Media & Society. Advance online publication. https://doi.org/10.1177/14614448241286788

Skinner, B. F. (1938). The behavior of organisms: An experimental analysis. Appleton-Century-Crofts.

Thomas, M. F., Binder, A., Stevic, A., & Matthes, J. (2023). 99+ matches but a spark ain't one: Adverse psychological effects of excessive swiping on young dating app users. Telematics and Informatics, 78, 101940. https://doi.org/10.1016/j.tele.2023.101940

Hosts:

Mirjam Stieger, mirjam.stieger@hslu.ch, Mirjam Stieger | Hochschule Luzern, Mirjam Stieger | LinkedIn

Marcel Zbinden, marcel.zbinden@hslu.ch, Marcel Zbinden | Hochschule Luzern, Marcel Zbinden | LinkedIn


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Willkommen bei der neuen Folge von FallPshow. Heute in der letzten Folge vor der Sommerpause reden wir über Online-Dating und vor allem die eher unschönen Folgen, die online dating haben. Heute hat Miriam in meiner Seite. She is aktuell in Mummy Break and has momentan definitely anders als hier in Podcast Studio zu sitzen. Darum habe ich auch heute with my wonderbare collega Carmen Gretner eingeladen. Carmen is psychologin, docentin in the Study Gang Business Psychology of the Home School of Lucerne, and everyone co-Studio of COS Customer Psychology. My erwarting hints of the heutigen: your personal errors with Tinder, Bambo and Co. are so besides wie me. Haha, Marcel, that glaubst du auch nur du. You mean also doch not so good to kennen what you in the Persönlichkeitspodcast-Folge noch gedacht hast. Erfahrung schon, nur wahrscheinlich keine repräsentative. Oh, wenn das kein Steilpass ist. Yeah, and me gegenüber sitzt Marcel, auch Wirtschaftspsychologe, Dozent in Studiengang Business Psychology at the Hochschule Luzern, and jemand who offensichtlich noch viel über mich leer. This is an angebot des Studiengangs Business Psychology von der Hochschule Luzern. Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben wir so viele potenzielle Partner zur Auswahl. Und trotzdem bleiben viele Single, übrigens sogar so viel wie noch nie. 366 Millionen Menschen weltweit nutzen heute Dating-Apps und gemäß Hinterdaten im Durchschnitt 90 Minuten pro Tag. In der Schweiz ist trotzdem fast jede 40 Person zwischen 30 und 49 Single. 78%, also vier von fünf Leuten allen Online-Datern berichten, dass sie durch das Dating erschöpft sind. Nicht durch Singles, sondern das Dating selber. Was läuft hier falsch? Wieum machen gleichzeitig Speeddating und Pingpong-Treffen und was auch immer, als wär es 1999 wäre. Wir schauen uns heute an, was das digitaler Dating mit uns macht und welchum kein Algorithmus der Welt vorhersagen kann. Das alles in der heutigen Folge von Volksyko. Carmen und ich haben die fünf Gedanken zum Thema Online-Dating 2026 mitgebracht, aus der Forschung aus dem Alltag oder einfach aus dem echten Leben, was wir dabei nicht wissen, welche fünf Gedanken die andere Person mitgebracht. Before du zu deinem ersten Gedanken, Carmen, I frage it frequent: Du hast four Tinder gelesen. And I mean, erzähl mal deine Erfahrung, which with dating platform. What have we? I see the gesture. Also, pass off. We have this year 2015. Damn, 25 years old and my master in London lived. And I was for an eight year to London, to date another time with my doctormutter for the doctorarbeat to me. And we saw so zusammen in a network and my freundin' gefragt, so wie es an der Männerfront aussieht. And yeah, meine Antwort war damals so: nennen wir es mal verhalten. And she war relativ cool, sie war recht pragmatisch und gesagt, weißt du was, Carmen? We laden Tinder and we will sehen where I'm in München sind. And this has gone. And we saw, also, um, my handy group. And I would say that this is he was the Friend Fluencer Trends, which he also became. Also, we were then also there, and I think the price, which my emotional co-Piloten in that moment had, hey, nach what we sure either? And I wanted to know what I'm damaging. Eigentally suchen wiring. Ich möchte jemanden haben, der mit einem wirklich positiven Blick aufs Leben schaut. Jemand, der eine Lösung findet and nicht nur Probleme sieht. Also auf keinen Fall eine Misanthrophine. Heute würde man das einen Low-Ky Lover nennen. Ja, guter Begriff. And I must auch lachen, wenn ich da einen Mann Mann denke. Ich hätte ihn selber nicht as Low-Ky Lover bezeichnet, aber es gefällt mir ganz gut. Also jemand, der gute Vibes mitbringt and Drama vermeidet. Also we have dann da so umhergeswiped and we had wahnsinnig viel Spaß beim Rätseln. Warum zeigt die Person das, was sie zeigt? Was denkt er sich bei den Informationen, die er in seinem Bio schreibt? And where könnte die Person so dahinter sein? And auf jeden Fall, mein Mann war auch mit drunter. And when man denkt, dass we three hadden, in denen we getan before I'm not, then it's really more than a statistical glory. But good, that's another side. We psychological Duchenne Lächeln, also this is a good thing, and this is what we're not trained. And in seiner Bio standard-anford and hobby, sondern er had no one geh, and that was Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt. And I mean, with my Suchkriterium war this is a K.O. Kriterium, that mit Bravour bestanden, also super. And mirror ist jetzt schon klar, dass diese Dating-Geschichte, also ich habe dann gedacht, super, das passt. Klasse, den schreibe ich direkt an anders gekommen, we have geheiratet anders. Klasse. Das ist meine Dating-Erfahrung. Deine dreistündige Tinder-Erfahrung, die ganz bisschen Auswirkungen auf den Rest deinem Leben. Yeah, also Erfolgs wurde 100%. Ich weiß gar nicht, was du zu kritisieren hast an Online-Dating. Genau. Normalerweise haben wir 273 Matches bis zu einer BC kommt, bei der der einzige Match gelangt. Der richtige. Sehr gut. Ja, was vor, loslegen mit dem ersten Gedanken. Oder soll ich loslegen? Leg du doch gleich mal los, sonst verquatsche ich mich noch mehr in privaten Geschichten. Das könnte gefährlich werden. Zuerst mal, bevor wir zu Online-Dating 2026 kommen, konnte ich mal so etwas herausfinden, wenn das so krass geehrt hat in die Online-Welt. Was ist passiert in den letzten 100 Jahren sogar? So datinge in die historische Betrachtung. Das ist so meine erste Gedanke. Ich hatte vorhin gesagt, 366 Millionen haben 20, 22 Welt von Dating-Apps genutzt. In ein paar Jahren ging man davon aus, dass es sogar 440 Millionen sind. Einfach zum Zeigen, steigend drauf. Ich hatte auf LinkedIn, eine wunderbare Zeitreihe, wie sich Menschen gelehrt haben, also ein paar gelehrt haben. Und zwar aus Rosenfeld Data ist Beautiful. Das war so ein Video bei 4-5 Minuten, das zeigt von 1939 bis 2024. Ich stelle es dir sicher auch als Link in Kommentar auf LinkedIn, weil ich es wirklich toll finde. Ich habe nur vier Zeitpunkte aus dem ganzen Video aufgegriffen. 1930. Was glaubst du, was war das Haupt-orte, wo man sich gelehrt hat, um ein paar Beziehungen zu kommen? Restaurants, Bars im Büro? Dort 1930 Garmen, nicht 2010 oder 2000. 1930. Was haben die Leute da gemacht? Tanzkurs? Familie. Über Familie. Freunde, befreundete Familie oder Delter, die vielleicht sogar noch mitbestimmt haben. 23%, 23% Schule. Das heisst, es hat sich häufig viel früher gelernt im eigenen Dorf. 19% Freunde. Ein wichtiger Faktor war damals an vierter Stelle schon Killer: 10%. Wir haben 39. Ich mache einen riesen Sprung, 2000. Dort hat es recht gekehrt, Nummer eins mit Abstand Freunde, 28%, Arbeit 15%. Zwei Sachen, die viel weiterhinternommen waren: früher. An dritter Stelle, du warst mehr im Jahr 2000, als 1930, ein paar Restaurants, also im Ausgang. 4%. Das war das erste Mal, wo online angefangen konnte. 4% online. 2010 war online schon an zweiter Stelle mit 21%. 2024 gemessen dieser Auflistung 61%, die sich am Anfang mal irgendwie online gelehrt haben. Ich finde den Wert etwas gar höch, ehrlich gesagt, aber auf jeden Fall ist es dort so gestanden. Und nur noch 14% Freunde. Man sieht, wie sich Menschen lehren können, hat sich frabbant verändert durch die Digitalisierung und durch die Apps. Wenn man schaut, die Epochen schauen. Das kann man relativ einfach in zwei, in drei Epochen unterteilen. Am Anfang gab es die sogenannte Chat-Ära gegeben. Im Englischsprachigerum war es match.com. Auch in der Schweiz hat es Chatplattformen gegeben, und sie haben einfach hin und her chatten können. Das war der Startschuss, 1995 bis 2007. Es war zwar am Anfang des Jahr 1000, nach der Parchip. Das kennt vielleicht ein paar von euch kennen. Und dann war auch bevor Parship überhaupt war, und hier eine Anekdote von meiner Seite. Ich hatte an die 90er Jahre www.neuenliebe.ch Beziehung, reserviert. Mein Ziel war für meinen Bachelor-Arbeit, meine Masterarbeit in Psychologie, ich habe ein psychologisches Inventar entwickeln für Partnerschaftsbeziehungen. Ich konnte eine Plattform gegangen. Das war in dieser Chat-Plattform-Zeitalter und musste viel mehr psychologisch fundiert sein. Ich hatte dort eine Plattform starten, bevor alle anderen Plattformen das wirklich gemacht haben. Ich habe tatsächlich kein Prof gefunden, der bereit war, mich zu unterstützen in dieser Masterarbeit unterstützen. Darum habe ich das Projekt wieder auf die Zeiten gedreht. Wenn ich das nicht auf die Zeit gekleidet hatte, wer weiß. Ich meine, ich hätte gleich weiterziehen, auch One-Masterarbeit, aber ich schaue mir immer einreden, der Grund, welches nicht Multimillionär bin, weil ich damals keinen Prof gefunden hatte und mich in neuenLiebe.ca unterstützt, noch bevor Parship überhaupt in die Schweiz war. Auf jeden Fall war die erste Ära. Erst 2007 sprechen wir von der sogenannten Algorithmen-Ära, wie Parship und so weiter, bis 2012, wo man Fragebögen ausgefüllt hat, und probiert, Personen zu matchen, die gut zusammenpassen aufgrund von dem. Und 2012 war die sogenannte Swipe-Revolution. Auch die, die wahrscheinlich gar nicht mit dem Ma zusammen wärst, als ich jetzt erfahren habe. Tinder als ersten links-rechts swipen, 1 Sekunde Gamification. Hätte sich über Jahre hinweg in den Massenmärkte verdrängen. Und so 2023 merkt man langsam, aber sicher so eine Ermüdung, so einen Gegentrend. Entsprechend auch langsam reagieren mit Live-Formats, zum Teil mit Video-Format, mit KI-Coaching, wie auch immer, damit du die Profile, die du vor dem geschildert hast, aber nicht so desolat sind. Das war die dating historischer Betrachtung in 3-4 Minuten zusammengefasst. Das Paradox ist, aber am Ende ist, dass wir extrem viele Leute, die online ihre Partner lehren. Gleichzeitig würden aber fast 80% lieber offline jemand lehren können. Das war ein Studio von 2025, was schon krass war. Die Menschen fühlen sich einsamer und häufiger Singles. Ich bin gerade noch über einen Artikel gestoßen aus dem DAGI, Tagesanzeiger 2026. Dort wurden nicht nur berichtet, dass wir deutlich mehr Ein-Personenhaushalt haben. Es ist schon krass. Von 1970 bis 2023 gibt es viermal mehr Ein-Personenhaushalt. Klar gibt es auch andere Gründe, wie Frauen sind mehr und mehr unabhängig, Beziehungsformen vielfältiger. Wir waren nicht mehr so, mit dem ersten Partner zieht man gerade zusammen, sondern wir sind für dein WG noch am Anfang. Oder wir gehen alleine Wohnung, selbst wenn man schon einen Partner hat. Aber dennoch, viermal mehr Personenhaushalte, ist schon krass. Und was man auch gemerkt hat, ist, über alle Altersgruppen hinweg haben die Singles zugenommen. Das ist schon eindrücklich. Am krassesten bei den 18- bis 24-Jährigen waren es noch 50% vor 13 Jahren und vor drei Jahren bereits 62%. Ihr merkt, euch gerne mit Zahlen um mich herum schlagen, wird das noch das ein oder andere Mal machen. Aber einfach festhalten, eigentlich ein Paradies. Auf Knopfdruck, so viele tolle Partner und trotzdem Einsamkeit und Single da sind deutlich zugenommen. Plus noch verschiedenste andere Effekte, die das Swipe in negativer Form mit sich bringt. Aber gerade mehr. Zuerst du hast das Wort, Garmen. Wenn wir gerade bei den Trends sind, ich habe mir auch noch natürlich sauber recherchiert for the heutige Folge recherchiert und habe einen aktuellen Dating-Trend mitgebracht, bei dem ich mir dann wirklich ganz ungläubig die Augen gerieben habe. Und zwar hat Tinder in einigen Ländern seit März diesen Jahres einen Astrologie-Modus implementiert. Ja, wirklich. Und das Allerlustigste daran ist, das sind die Big Free, die eingegeben werden. Jetzt dürfte mich, ich bin nicht der Experte drin, aber was ich recherchiert habe, ist, dass da Sonne, Mond und Aszedzeichen eingegeben werden. Und das wirklich interessante, um bei deinen Zahlen zu bleiben, ist, dass 40% der Gen Zingles wohl laut den internen Umfragen von Tinder angeben, dass beim Dating das Sternzeichen relevant ist für sie und dass sie darauf achten. 40%. Also diese Big Three, da wird einmal die Sonne, und die Sonne soll wohl für die Kernpersönlichkeit und Werte stehen. Dann der Mond, da geht es dann um die Gefühlswelt und emotionale Sicherheit. Und der Aszendent, wie man nach außen wirkt, also der erste Eindruck. Also man könnte sagen, so drei Dimensionen um Persönlichkeit zu erfassen, die ja per se mal ganz interessant sind, sich darüber mal Gedanken zu machen, was man von sich so kommunizieren möchte. Ich sag jetzt nicht, und ich meine jetzt nicht auch nicht die Spielverderin sein. Ich sag jetzt nicht, dass es alles Unsinn ist und ich als Sternsehand keine wissenschaftliche Grundlage haben. Marcel, das hast du bereits in der Folge zum Banum-Effekt ja wunderbar gesagt. Aber ich glaube. Übrigens Volk 3, für die wir dir reinschränkt, nochmal los. Ja, aber ich glaube, das hilft uns total. Ich meine, Skorpione, die leidenschaftlich sind tiefgründig und manchmal etwas geheimnisvoll. Ich meine, wer will so nicht über sich denken? Und ich könnte mir vorstellen, dass es deswegen auch so gut funktioniert, mit Sternzeichen als Hilfstool zu arbeiten, weil es einfach ein super einfacher Konversationsstarter ist mit einem minimalen Risiko. Statt dass du dann irgendjemanden neuen fragen musst, sag mal, was bist du? Und auf was willst du hier genau? Is it vielleicht einfacher to fragen über den kurzen Shortcut, welche Sternzeichen bist du? Und was drückt dich aus? And I think this shortcut is cool, weil man sich nicht so farm exponieren. Ich denke jetzt mal, Tinder verkauft sicherlich keinen sauber astrologischen Algorithmus, when it so was. Erstens, einmal, dass fast 50% der heutigen Sachen noch glauben. Twitch, dass Gen Z sehr stark affine ist for these themes. Wir haben damals auch gesagt, wenn es ein Startschuss ist für ein Gespräch, für eine Reflexion ist, wenn es ein Auslöser ist, wunderbar. Wenn es ein Etikett ist oder ein Stempel, dann selbst natürlich nicht so sein. Weisst du, ob das in der Schweiz auch so ist oder nicht? Nein, das habe ich noch nicht rausgefunden. Was ich herausgefunden habe, dass Kinder macht häufig, wenn du Sachen ausrollt, noch geografisch oder lokal an unterschiedlichen Orten und überhaupt nicht in der gesamten Welt auf ein ist. Ich habe meine nächsten Gedanken, wieso das so süchtig gemacht? Ich habe am Anfang schon mal gesagt, 90 Minuten pro Tag im Durchschnitt. Das ist ganz schön viel. Wahrscheinlich mehr, wie du Sport machst, meditierst und mit dem Nummer telefonierst. Elfmal pro Tag, jeweils 7-9 Minuten, was zu dem Durchschnitt von 90 Minuten führt. Der Hintergrund ist eine gewisse Sucht, die hier entsteht, immer wieder einzukommen. Dass es noch ein Match mehr findet. Das ist das sogenannte Spielautomatenprinzip. Bevor ich aber zu dem komme, ein paar Tinderfakten, ein paar nackte Zahlen aneinander, um zu zeigen, wieso es überhaupt zu dem Spielautomatenprinzip kommt. Zuerst einmal, ich war auf einer Plattform, in der ich noch geschaut habe, wie viel Prozent jeweils nach links oder nach rechts swipen. Für die, die überhaupt keine Ahnung haben, was es bedeutet, links swipen heisst das Fetal, das man sieht oder das Bio, die man hinein schauen kann, man ist nicht interessiert an dieser Person interessiert. Nach rechts swipen heisst, man ist interessiert an dieser Person interessiert. Und wenn BD nach rechts swipelt, dann gibt es einen Match. Und mit dem Match kann man nachher kontaktieren, mit dem kann man schreiben. Was glaubst du, Carmen, wie viel Prozent der Profil Männer nach rechts swipen? Jetzt fragst du mich, welche Vorurteile ich gegenüber Männern habe beim Dating. Ich weiss die Zahl nicht. Jetzt liege ich, das ist gemeint, das beantworte ich nicht. Come on! Du lässt Hossen ab und sagst, die Finder erklärt, aber für eine simple, banale Frage, die völlig egal ist, wenn die Zahl völlig falsch ist, gehst du keinen Antwort. Also 90%. Wir haben deinen 9 von 10 Fällen rechts zu swipen. Das wirken wir so verzweifelt auf dich. Hey, wenn du dir schaust, wie hoch die Erfolgsquoten sind bei Männern und die bei 0,6% sind, dann. Nein, da sind die interne Zahlen auch weitgeistert. Ich habe die eben nicht geglaubt und habe dir nachher noch eins zu verifizieren. Ist gut. Und sie werden in der Tat eher kritisch angeschaut, in 0,6%. Aber es sind 46%, die nach rechts geswipt wird. Also wie verzweifelt sind Männer? Also 46%? Jedes zweite Profil plus Minus wird nach rechts geswipt und jedes zweite nach links bei Frauen. Juch ist der Anteil, der nach rechts geswipt wird? 17%. 14%? Sehr gut. Jedes siebte Profil wird nach rechts geswipt. Das ist einmal ein Mismatch. Wir haben natürlich übrigens auch schon mehr Männer auf der Plattform als Frauen. Weltweit sind etwa 75% in der Schweiz, die Zahl, die ich gefunden habe, eher ausgeglichen: 55% Mann, 45% Frauen. Und jetzt, aber das Krasse, was du vor dir angönnt hast, wie höchst die Erfolgschance? Wenn der Mann nach rechts swiped, wie häufig wird nachher ein Match daraus? Und die Zahl, die du vorgesagt hast, wenn ich herzlich gestolpert und die verifiziere, ob das wirklich stimmt. Aktiv? Das stimmt aber nicht. Das ist wirklich so eine Blockzahl genannt worden. Das stimmt offenbar nicht. Sie haben hier auf einer Plattform, wo ich schauen, haben sie es nachher analysiert mit 274 Millionen Rechtsswipes. Dort haben wir gesehen, im Schnitt sind es 5,3%, also 5%. Jedes 20. Mal, wenn ein Mal nach rechts swipt, gibt es einen Match. Das ist schon recht tief. Ich finde es recht frustrierend, wenn man 19 Mal nach rechts swiped. Und dann ab dem 20. Mal haben wir noch ein Erfolgserlebnis. Das tut schon an das Spielautomatenprinzip, an das ich vorher angeht habe und nach darauf zu sprechen gekommen. Das Krasse ist, den Median liegt gerade einmal bei 2%. Median heisst, 50% der Mann haben mehr als 2% und 50% der Mann haben weniger als 2%. Es gibt ein paar extrem erfolgreiche Männern, die deutlich mehr haben und die dürfen den Durchschnitt zu nachziehen. Die Hälfte der Mann 50 Mal nach rechts swipen ein bisschen Match haben. Und das stelle ich mir unglaublich frustrierend vor, wenn vor allem die Frauenzahl im Vergleich nach der Anschaftst. Was glaubst du, sind die für einen Wert? Oder vielleicht hast du da sogar noch geschaut? Nein, ich habe es nicht nachgeschaut. 45%. Bei jedem zweiten Mal, das du nach rechts swipen, haben sie nachher auch ein Match. Rhein vom Frustrationspotenzial haben die Männer unglaublich viel schwieriger als Frauen haben. Und das ist schon, das macht etwas mit einem natürlich, das ist recht krass. Wie ist das für Männer alles nach rechts zupen, in der Hoffnung, dass man ein Match bekommt? Oder was macht das mit dem Algorithmus? Ich bin überzeugt, dass die Männer mitunter dem häufiger nach rechts swipen, weil sie verzweifelt sind, weil sie gefühlt haben, ihre Chancen wären erhöht. Wir haben aber in der Statistik auch gesehen, wenn man selektiver matcht oder selekti nach rechts geht als Mann, hat man eine höhere Trefferquote. Einer von den Pfeilungen wäre jetzt nicht so verzweifelt, häufiger nach rechts zu swipen. Und das, was du vorher gesagt hast, bestätigen übrigens auch Daten. Ein short Bio, also ein kurzer Bio, einen kurzen Lebenslauf, erhöht die Chancen eher für eine höhere Matchrate. Was wir auch nicht angeben, übrigens der Job. Der Job reduziert die Chancen für Matches. Die Männer haben ihre grössten Matchquoten mit 18 bis 21, also sehr jung. Dann nimmt sie kontinuierlich ab, was brutal ist. Frauen haben die höchste mit 40 bis 44 mit über 50%. Aber genug dieser Fakten rund um wie geswipt wird und wie brutal das für uns Männ ist. Das Spielautomatenprinzip ist das ganze Weg, wenn ich das überhaupt ausgeführt habe, ist, wie funktioniert ein Spielautomat? Dann funktioniert es so, dass du immer mal wieder gewünschst, aber du weisst nicht wen. Das kann beim dritten Mal sein, das kann beim 20. Mal sein, das kann beim 200. Mal sein. Und genau das macht die App mit dem. Das Design dieser App macht genau das. Es gibt den Grund, dass man die App immer und immer wieder öffnet wird. Das variable Belohnungsschema ist das mächtigste Suchtschema, das es überhaupt gibt. Das paltet die App-Abhängigkeit aufrecht. Es gibt eine Aufrechterhaltung, weil man aber nicht genau weiss, wenn es kommt. Du weisst es nicht genau. Und dein Hirn ist aufgrund in einem Zustand der Erwartung. Und du hast immer schon ein Dopaminus bei der Erwartung. Hey, die werden es mega, die werden es mega. Und du hoffst es und willst die Dopaminusschüttung schon bei der Erwartung hast, nicht bei der Belohnung, ist es neurologisch identisch mit dem Glücksspiel. Das ist auch schon als Tindereffekt bezeichnet worden. Wir nehmen das gamifizierte Verhaltensabhängigkeit. Das führt im ersten Schritt zu dieser Sucht. Die Sucht ist der Anfang, ist der erste Schritt, wie herum, dass wir elfmal pro Tag, 7 bis 9 Minuten, dort hineingeht, das heisst 90 Minuten pro Tag hinein scrollt. Das führt zu einer unglaublichen Anzahl von 1500 Swipes pro Woche im Durchschnitt. Auch die Sucht, die hergestellt wird, die sicher bei den Mannnen, aufgrund von dem, dass die Quote so tief ist, noch etwas grösser ist, als wenn du jedes zweite Mal so ein Match hast. Ich würde gerne noch einen zweiten Schritt ausführen, wie kommt es, wenn du Swipe-Fatig jetzt in unserem Folgetitel innehmen könntest, wie kommt es von dieser Sucht zu dieser Fatigue. Die App-Struktur und die Art und Weise, wie sie aufgebaut ist, dass wir nämlich mehrere Matches gleichzeitig haben können, mit mehreren gleichzeitig schreiben können, mit mehreren uns gleichzeitig treffen können, ist simpel und einfach eine kognitive Überlastung. Jede einzelne Person nicht mehr per se ein Liebespartner, sondern fast schon eine Nummer. Wir findet Bös gesagt fast ein bisschen eine Entmenschlichung statt. Solo gesagt, fast fühlt sich eher als Sachbearbeiter als als Mensch, weil man muss handeln miteinander. Das Paralleldating führt zu einer Überlastung. Dann geht das App-Design bei Tinder führt zu einer Beschleunigung. Klar, ich kann euch biochen, ich kann dort vertieft, wer steckt dahinter steht. Aber ich kann nicht wirklich eine Arbeit trainiert. Nach zu denken, ist per se nicht etwas, was gutiert wird. Es erhöht meine Chancen für einen Match. Das heisst, eine Peripherieverarbeitung sympathisch, sieht gut aus, attraktiv, schön zu lächen, schöne Augen. Auf den ersten Blick hat er durchaus auch seine Bedeutung. Aber eine Vertiefung wird nicht belohnt. Das heisst, ich habe mehr zu wipen, grösse Chancen, schneller Matches zu bekommen. Das heißt, wir stumpfen emotional ab. Total, absolut genau. Dann hat er eine Ghosting-Kultur. Da können wir sicher auch noch darauf zu sprechen. Sorry, wir haben eine Ablehnung, von jemandem, was man eigentlich cool findet, wo einem gefällt, wo vielleicht einen coolen Lebenslauflauf, der coole Informationen drin hingeschrieben hat, ohne Erklärung dazu, wieso man abgeklebt wird, macht etwas selbst wert. Und der vierte Mechanismus, der zu dieser Fatigue führt, ist das sogenannte Nicht-Commitment. Das Gefühl von immer etwas besseres hinter dem nächsten Ecken. Choice Overload. Choice Overload, genau können wir sicher auch noch darauf sprechen. Wenn ich mit meinem Umfeld rede, ich habe auch mit mehreren Leuten geredet, das ist schon krass. Du wirst von jemand abgeklehnt. Früher zu Tode betriebt, wirst am Boden liegen, mehrere Tage völlig enttäuscht, Herzschmerz. Das gibt es heute schon immer noch. Vielleicht war du weiter im Prozess. Aber am Anfang, in einem Prozess, selbst etwas sehr spannend, wenn es dir nicht gehabt had, was machst du? Nimm das Handy for it, vielleicht has your next match. You know what it is, Marcel? This is my next point: Monkey Bearing. Monkey Bearing, okay, she's lost, monkey bearing. And I fancy with a kind of anecdote, so it's here too long. I have always in my student a friend, and by that living not so good with swipe than by me. By there was this muster really to see that he is really from each other in the next one, and it was the slimmer. And it was a rich upward spiral. And we started the other friends fassing and why the arm so gnadless. And the interessante daran is why they are? I mean, my freundin' wanted from einem schwierigen Personal zu nächsten, sondern die had this dating im Grunde in diesem Art Schmerzmittel genommen, um sich sozusagen über diese Trennung von diesem Ex-Partner anders, mit dieser Stille, die zu dämpfen. We psychologen nennen das schlau Regulationsressourcen. Das heißt, we versuchen these emotional, indem we a positive, mit einem neuen Partner hinweg trösten. Which isn't it better, all this time, alone to sign and with our eye self-made, not verge to sein in some gesellschaft auseinanderset. And by my freundin' is it good ausgegancy. She is mittler verheiratet and had Tinder, yeah, genau. But she had gone to the still auszuhalten before she had jemanden next to date and really to wählen and reflections. Also, wieder mal Schlagwort Reflexion. Weg von dem Suchtverhalten mehr, so was suche ich eigentlich und was brauche ich, wenn ich dir so zusehend. Weil was man so in der Längschnittstudie festgestellt hat über zwölf Wochen festgestellt, wenn man die App frisch installiert und so frisch das Suchtverhalten gezeigt. Dort haben wir die Leute begleitet während zwölf Wochen. Wir haben tatsächlich eine emotionale Erschöpfung festgestellt. Bei den allermeisten Leuten nicht dieser Freude, tolle Leute zu leeren, mit der Zeit, über zwölf Wochen, war das ein erschöpfender Prozess. Wir haben auch Ineffizienzerlebnis gemacht drinnen. Das hat viel ausgemacht und haben zum Teil wieder die App löschen. Ich habe dir auch einen tollen Begriff gelernt: Monkey Bearing oder Fops, das habe ich noch nie gehört, Fear of Being Single. Ich habe nur das FOMO Fear of Missing Out. Dort haben die Leute die Appen. Man gemerkt, dass diese Erschöpfung wieder weggegangen ist. Obwohl die Leute single sind, also niemand gefunden haben. Man gemerkt, dass ein Teil dieser fatigue oder ein grossen Teil dieser fatigue konnte nicht über Single sein oder liege sein, sondern über die falsche Nutzung dieser apps. Das hat zu einem sogenannten Yomo geführt oder Jomo, ich weiß nicht, wie du es aussprechst. Das heisst Joy of Missing Out, weil man gemerkt hat, hey, ich have sehr gut ally. Das ist einer der entscheidenden Prozess, die du gerade gesagt hast von deiner Freundin, dass man lehr das tool oder die Tools to nutzen with Mehrwert bietet, and not an spillautomat, who is abhanging or such, that macht crank and erschöpft emotional. Yeah, vielleicht, when we gradually, I think the principles dahinter is jail, what this by my friend so good function had this outhill and this is wahnsigy about learned. The forgotten this self-concept clarity. That he said also so how clear and consistent we have a build from our self have. They have that singles with a gering selbstconcept, also they are clear, where your self-concept eighteen is, häufig inkompatible partner daten. It's not why they blind sind, sondern weil es natürlich schwierig ist, einem anderen Menschen mal zu erzählen, wer man is und was man möchte, wenn man es selber nicht weiß. Das heißt, wenn du so mit einer blinden Kuh, so wie beim Topf schlagen, ich weiß nicht, gibt es das in der Schweiz? Doch, doch. Also blinde Kuh-mäßig Topf schlagen durch die Gegend läufst. Wie willst du denn dann jemanden finden, der gut zu dir passt, wenn du nicht weißt, wer deine eigenen Werte sind? Wobei es natürlich deutlich anspruchsvoller ist, ein differenziertes Selbstkonzept haben als einen Appetzladen. Ich würde gerne noch einen Choice Paradox, also die Überschrift andocken, die du vorher schon mal angesprochen hast in meinem Nebensatz. Die riesen Auswahl, die wir haben, bei Tinder und Co, sind eines zentralen Treibern, dass man eben nicht werden in dem Ganzen. And psychologische Experiment, die schon ältere sind, das ist das sogenannte Marmelade-Experiment. Wir können bei uns in der Schweiz auch ein Konf-Experiment sagen. Es ist ein Fakt, wenn wir Menschen aus 24 Sorten auswählen können, die Studie hat gesagt, dass nur 3% würden sich für eine entscheiden können. Wenn wir nur sechs Sorten haben, 30% könnten sich dann entscheiden für ein Konfi Sorte. Faktor Zeit, eine Entscheidungsfähigkeit. Der Mechanismus ist ganz einfach, eine grosse Auswahl. Steigert die kognitive Last. Wir können vergleichen, ist das besser? Oh nein, es könnte dann noch besser sein, könnte noch mehr zu mir passen. Dann macht ihr auch eine Entscheidungsangst. Was ist, wenn ich die falsche Person nehme, mich für die falsche Entscheidung nehmen. Auch eine sogenannte antizipierte Reue, sagen wir dem, hat echt nichts in die anderen Zellen nehmen. Das Ergebnis ist recht simpel: das ist Lähmung oder Unzufriedenheit. Die meiste Online-Tätigungsforschung ist natürlich sehr neu, aber ist auch genau so bestätigt worden vor ein paar Jahren. Wahrgenommene Partnerverfügbarkeit 11 v31 91 Profil. Höhe Verfügbarkeit hat zu mehr Angst vor Aleise geführt, sinkenden Selbstwert und mehr von dem Overload, also von dem riesen Auswahlparadox. Das heisst, nicht das Vipe an sich, sondern schon nur die Wahrnehmung von vielen Optionen. Die löst die psychologische Belastung aus. Das heisst schon das Öffnen der App, weil ich selber das Gefühl, wenn es jetzt nicht klappt, wenn es so viel rum sind, dann macht die Leute so definitiv an mir. Hey, wenn ich es so nicht arbeite, dann hat man einfach das Gefühl, dass ich nicht vermittelbar und fühle mich blockiert von all dieser Auswahl. Und das hilft die Reflexion, die du vor dir gesagt hast, aber bevor man die App überhaupt nützt, würde extrem viel helfen. Aber das ist halt kein einfacher Prozess. Das kann man aber ganz gut auch sehen. Es gibt gerade einen Gegentrend, der nennt sich Clear Coding. Und ich glaube, das passt auch relativ gut dazu, zu 64% der Tinder-Nutzer, die sich mehr emotionale Ehrlichkeit wünschen. Also, was ist Clear Coding? Also so die Idee: 60% wünschen sich eine klarere Communication über die Absichten. Also weniger klare Communication oder ehrlich Kommunikation, sondern hey, sag mir doch bitte die AGBs von deiner Beziehung. I think so könnte man sich das gut vorstellen. Also sag mir ganz genau, was sind deine Absichten hier? What willst du? And what I'm wieder als Psychologe cool finde, wie gesagt, self-reflexion, geil, das nervt schon langsam. Clear coding beginnt ja nicht by the other person, sondern it begins wieder by me. While I can nurse, when I wish what I sure. Also, this self-concept, also the self-concurrency, that we found. And vielleicht now, another look. We become consumenten-psychologist, and we are consumenten-psychological mean yeah with self-concurrency that we mentioned wählen, that to unserem selbstbild passen. Also meistens so in Alltag, so that we have a mark, a product or some still nehmen and deny aussuchen, weil er was über uns sagt, where ich bin oder where ich sein möchte. And beim Dating ist die Frage da eigentlich relativ ähnlich, nur viel intime. Passt die andere Person, passt die Person, die ich da beim Tindern sehe, zu der Person, die ich bin oder zu der ich sein möchte? Oder werde ich in diesem Kontakt zu jemandem, der vielleicht gar nicht sein möchte. Und ich glaube, das ist so diese Idee von Clear Coding, dass ich ganz genau am Anfang meine allgemeinen Geschäftsbedingungen mitteile. Also pass auf, bevor es den ersten Kaffee gibt, schon die AGBs der Beziehung. Hört sich ja ganz vernünftig an. Also when I was that my gegenüber sich wünscht eine ernsthafte Beziehung and not under these beding. Now, I have this maled for stellen. When Christian direct so with these AGBs gestarted had transparent, and I had by him then an ernsthaft such. But unbedingt sexy when we downrichting dating show. And I think romantic function then do not be a vergonne. And I think it brauched so a little ungewissant or a verse that anything can. I think they either sound like a lot of people. I think relatively on, also key one-night stance, and this is a Teil der allgemeinen Geschäftsbedingungen. Aber sagen man ein später Kind oder ich möchte kein Kind haben. Das hängt doch auch extrem des Partner oder der Partnerin ab, die man findet. Das Schriße's Profil zu schreiben. Also ich finde es auch nicht sonderlich romantisch, oder? Nein. Ich glaube, dass es manchmal nicht ganz so einfach ist, wirklich in Wurzel zu fassen, was man wirklich sucht. Du hast eine ernste Beziehung oder nicht? Das ist noch relativ einfach. Aber zuerst, was man wirklich sucht, in Wurzel zu fassen, glaube ich, können die wenigsten. Ich würde aber gerne noch ein Kurs machen zum Thema Ghosting and Bradcrumbing. Könntest du auch breadcrumbing? Nein, aber erzähl mir mehr davon. Also Ghosting, haben viele von uns schon mal gehört. Das sind inzwischen leider überhaupt keine Anderscheinung mehr von dem Online-Dating, sondern es sind typische Techniken des modernen Dating. Die wissen, von welcher reden kann, dass das echt weh tun kann. Wenn plötzlich jemand, ohne zu erklären, total abbricht von einem Moment auf den anderen bricht. Als eine Person verschwindet wie ein Geist. Das wäre das Ghosting. Auf der anderen Breadcrumbing, also Brutkrümmel. Man kann sich das wirklich sehr bildhaft vorstellen. Man schaut sporadisch, mini-Signale auszenden. Mal ein Like platzieren bei einer Nachricht oder eine kurze Message. Nein, alles klar. Oder Sonnengenossen oder was auch immer. Einfach so Hoffnung nähern, ohne aber Commitment einzugehen. Das ist eine Strategie, die heutzutage offenbar sehr häufig angewendet wird. Es ist wie eine sporadische Zuwendung, unvorhersehbare Aufmerksamkeit. Wenn man es so macht, dass man das immer so zwischen dem Mal wieder macht, nicht fix eins pro Tag macht, ist es wieder ein Glücksspielautomat, das ich vorhin gesagt habe. Und wenn jemand immer noch höchstes Involvement hat bei einer anderen Person. Und dann kommt wieder so eine Nachricht, dann sieht man das immer wieder als Hoffnungsschimmer. Und darum macht man das überhaupt mit. Obwohl man als sogenannte Bradcrumping, weil man mehrere Sachen parallel laufen, komplett unterbinden kann. Und das Ghosting, wieso entsteht das überhaupt durch das Breadcrumping? Es ist natürlich viel einfacher heutzutage, mit den meisten Personen, die ich einen Online-Match habe, habe ich keine bekannt. Das heisst, wenn ich dort plötzlich einfach den Kontakt abbreche und nicht mehr reagiere auf Nachrichten reagieren, dann gibt es keine Freunde, die neben daraus sagen, wieso hast du das gemacht? Hast du so umgehen mit dieser Person? Das ist heutzutage viel, viel einfacher. Die Kosten des Nein sind digital viel, viel einfacher, minimaler. Man kann viel einfacher aufhören zu antworten, als wenn wir jemanden on der Job im gleichen Team oder im gleichen Unternehmen hat. Die nächste Option ist ein Vibe entfernt, könnte noch besser passen. Macht es einem noch einfacher, bei anderen Person zu sagen, dann melde ich mich jetzt überhaupt nicht mehr. Wir Menschen, viel von uns Menschen, haben per se eine Konfliktvermeidungstendenz. Wir können nicht gerne Konflikte auflösen. Es gibt ein Unwohlgefühl, da gibt es einen Widerstand bei uns. Und das kombiniert mit dieser Anonymität, die wir digital haben, macht es natürlich viel einfacher mit dem App-Design, wo man ganz einfach Kontakt löschen kann, ein WhatsApp blockieren kann, was auch immer. Das macht es sehr, sehr einfach, in den Ghosting-Modus überzugehen, die meistens für die eine Seite viel härter ist als für die andere Seite. Ja, aber ich glaube, das Interessante daran ist ja, dass Ghosting auch wahnsinnig viel über dein Gegenüber sagt, also den Ghosting dann aussagt, weil es natürlich ganz viele Informationen über die Konfliktfähigkeit der anderen Person oder ihre Vermeidung ausdrückt oder über die Unklarheiten, die da vielleicht herrschen, and ob the person überhaupt in der Lage is, sauber zu communicieren. That heis, vielleicht is it when we ghosted, where there's so much offenbars with them gegenüber. And when they weighs that the person is conflict-shoy and verschwindet, when it's ungemütlich wird, is auch die Frage, ob das a person is, die man gerne daten möchte. Absolut, weil sie eine längste Studie gegeben, auch da relativ neu, der zeigt, der, der ghostet, der andere, der leider auch mit, der hat Schuldgefühl, überhaupt nicht so dem gut geht in dem Ganzen. Wir dürfen es zu uns nicht zu einfach machen, gut und böse. Manchmal gibt es ja auch einen Grund für einen Kontaktabbruch, der auch bei dem, der gehostet wird, liegen kann, weil er zu penetrantpflicht war oder vielleicht zu aufdringlich oder vielleicht sogar schon Stalking-Tendenzen gezeigt hat. Es war einfach nicht immer so 0-1. Die Person leidet auch. Und in dieser Studie das Spannende war eigentlich vor allem, dass sie gemerkt haben, der, der angeblich gegostet hat, gemessen diesem, hat das gar nicht so wahrgenommen. Der hat das Gefühl, es ist immer weniger und plötzlich einfach fertig. Es ist mehr eine Wahrnehmungsverzerrung als tatsächlich eine objektive Wahrheit, dass jetzt wirklich vor einem Moment fertig war. Und dort auch auf ein Kommunikationsproblem hin. Ich habe dazu auch gelesen, dass es ganz spannend ist, dass manche diesen Beziehungsstatus komplett unterschiedlich gedeutet haben. Also dass auch die Verbindung, die zwischen den beiden Partnern Oder potenziellen Partner bestanden hat, vielleicht ganz unterschiedlich wahrgenommen haben. Und dass deswegen so ein Ausschleichen oder ein gefühlter abrupter Kontaktabbruch überhaupt möglich ist. Aber vielleicht noch ganz kurz einhaken, was das denn mit den Geghosteten macht, also psychologisch. Ich meine, so eine Absage, die tut ja total weh, aber die setzt dann ja wenigstens einen Punkt. Und ich glaube, das wirklich perfide beim Ghosting ist ja, dass so ein Fragezeichen bei einem zurückbleibt and unser Gehirn hasst ja Fragezeichen, weil ja dann sofort the inner Detektivarbeit startet. And fundamentaler Attributionsfehler, ich glaube, gefühlt in jeder Folge kommt er. This thing that we mentioned so forth anfangen, alles auf uns selber zu beziehen. Also uns then fragen, war ich vielleicht so direct? War ich vielleicht so viel? Have you done what falsch gemacht? That we then so forth, these are to leave, also on self to project. And violence, so a interessant effect that it is, that is the garlic effect, there describes the opening that we mentioned unclosed things, while these things are very striker in our eye than upgrades. And so a ghosting is an unglossen. The person gets, and the meeting. An extremely study in January of this year entdeckt, where they had two groups building. The one is ghosted, and the other control is not ghost. Man wurde einfach zufällig zugeteilt zu jeweils einer Gruppe. Online haben sie einen Match. Bei der einen Gruppe wurde man nach ein paar Stunden ghosted, von einem Moment auf die anderen wurde nichts mehr geantwortet. Bei den anderen Gruppen wurde eine Erklärung, wieso man den Kontakt beenden muss, das Fragezeichen, das du gesagt hast, aufgelöst worden. Bereits bei diesen Personen, nach ein paar wenigen Stunden, feststellen können, die, die gehostet worden sind, haben schlechter geschlafen. Schon nach wenigen Stunden Kontakt wurden die Schlafqualität objektiv schlechter. Nicht subjektiv geschildert, wir haben es nachher gemessen. Objektiv wäre der Schlaf schlechter. Das heisst, Nicht-Wissen ist schlimmer als ein klares Nein. Das ist sicher schon mal eine der zentralen Conclusions von heute. Dann nie beim Gegenüber, wenn ihr online datet, auch sonst, wenn er datet, das Fragezeichen hinterlegt. Probiert die Transparenz zu arbeiten, die Klarheit zu arbeiten, wenn es nach ein paar Stunden einem Experiment schon solche Auswirkungen hat, was hat es dem echt erlebt und nach mehreren Tagen und Wochen? Du, Marcel, für mich wäre das die Steifvorlage für mein Wrap-Up. Aber bist du schon parat oder hast du noch mehr zu bieten? Ich glaube, was wichtig ist, einfach mal als Erkenntnis, dass kein Algorithmus vorhersagen kann, was passiert, wenn zwei Menschen sich gegenüberstellen. Das hat man untersucht, sind all die Algorithmen von all diesen Apps mal angeschaut. Und man hat keinen eindeutigen Effekt erzielen können, damit die Algorithmen arbeiten, die richtigen Personen uns zu zeigen, die gut zu uns passen. Das aus dem einfachen Grund, weil wir selber nicht wissen, wer wir attraktiv finden oder wertet, bevor wir dieser Person begegnet. Kein Algorithmus kann das vorhersagen. Der Hintergrund ist relativ einfach. Es gibt die sogenannten Stated Präferenzen, also die, die wir angeben, die, die wir äußern. Und die Revealed-Päferenzen, also die tatsächlichen Vorlieben, und die sind aber nicht deckungsgleich. In einem Fragebogen gehen wir vielleicht an, über 1,80 m Person Humor haben, sie sollte vielleicht ehrgeizig sein, wissen, was sie wollen im Leben, wie auch immer. Und das, was tatsächlich ist, ist das, wo uns die tatsächlichen Begegnungen wirklich dort anziehen. Hier gibt es nur eine schwache Korrelation. Wir kennen unseren Typ nicht, bis wir ihn treffen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Man kann sagen, ein Video wäre dazu besser geeignet als ein Fetale Sinn, wie das heute die Tinder und Code machen. Sogenannte Sinslices haben wir schon mal gehabt, wo wir darüber geredet haben, haben, wie ist wichtiger als was. Dort kann man sagen, Sinslices, Videoaufzeichnungen, ein paar Sekunden. Die transportieren Stimme, die transportieren Energie, Blickkontakt, Körpersprache, Humor. Das ist schon viel mehr als ein Bild. Aber was immer noch fehlt, ist Geruch, körperliche Präsenz, die Gegenseitigkeit von Blickkontakt, das Timing im Austausch miteinander, das Lachen, auch die Berührung. Das kann man erst, wenn man sich wirklich auch dort treffen. Das ist auch der Grund, wenn man als Kinder nicht nur Astrologiemodus hast du gesagt. Genau. Neu in L.A. probiert es gerade dieses Jahr aus: sogenannte dreiminutige Videocalls. Man kann nicht mehr als drei Minuten, wenn man bei jemandem sagt, da ist man sympathisch, match und die andere Person kürzelt das auch an. Dann muss man sich bereit für einen Videocall. Dann geht es gesprochen, drei Minuten und dann wird es abbrochen. Nach drei Minuten wird man entscheiden, wie man Match oder nicht match. Das finde ich einen sehr spannenden Ansatz, obwohl man während Covid schon mal Versuche gemacht hat, hat man zu einer Videofunktion gemacht und die ist gnadenlos geschittert. Die hat kein Interesse ausgelöst. Darum hat man sie wieder gestoppt. Aber eigentlich wäre das extrem wertvoll, weil ich eine enorm rasche Informationsverarbeitung habe. Die finden sich natürlich in einem 3-minuten Videocall in den Augen schauen, viel intensiver statt. Als wenn ich nur eine Fetting gesehen habe und so eine Lebenslaufbeziehung, unsere Hobbys, meine Interessen und meinem Charakter, der eh noch geschön ist. Von dem her bin ich gespannt, was Tinder mit diesem Testlauf für Erfahrungen macht, wird leider nicht in der Schweiz ausgerollt. Und was auch mir feststellt, dass mit dieser Müdigkeit feststellt, dass Tinder schrumpft, schrumpft von der Anzahl Profile, mit Anzahl Abo-Gebühren usw. Wir merken einen krossen Gegentrend. Und zwar wieder in die echte Welt. Das finde ich mega schön, dass der Gegentrend stattfindet. Es gibt die sogenannte Thursday-App in England vor allem. Und dort hat man das erste Mal gesagt, die App funktioniert nur am Donnerstag. Du kannst nur am Donnerstag wieder Matches finden. Und nachdem musst du sieben Tage lang nur mit diesen Matches, die du im Austausch bist. Schon nur um den Gegentrends jeden Tag, die Apps gehen müssen. Aber die App hat im Fall nicht funktioniert. Die App ist jetzt inzwischen fast nur noch eine Offline-Plattform. Das heisst, die organisiert Treffen für Singles am Donnerstag. Und dann kannst du einfach gehen, gehst du in eine Bar, irgendwie kochen, malen, wie auch immer. Und dort triffst du die Leute in Nachtzeit, ohne Anspruch, genau deinen Partner zu finden. Im Nachgang werden alle Personen, die dort waren in diesen Events waren, werden dir ausgespielt in der App aus und dann kannst du sagen, passt oder passt nicht. Was glaubst du denn, Marcel, was ist das psychologisch wichtigste Bedürfnis, was Leute bei solchen Offline-Events haben? Wahrscheinlich Bestätigung auch gemacht zu werden. Nein, Autonomie. Okay. Selber dafür zu entscheiden. Genau, also das Gefühl, die Situation unter Kontrolle zu haben. Und das finde ich ganz interessant, wenn man jetzt gerade an so, du hast vorhin angesprochen, Face-to-Face-Interaktionen, auch das Offline-Events buchen. Tinter überlegt im Übrigen auch da ganz viele neue Formate im Moment, also von Töpferkursen angefangen. Dass man sich dann auch tatsächlich mal überlegen muss, wie viel Autonomy da zum Beispiel auch den Männern in die Hand, die sie mitbestimmen können, dass es your eigenen State wird. Man nennt das aktivitätsbasiertes. Und wenn man dann den Druck sehen, ist es natürlich sicher angenehmer. Auf der anderen Seite stelle ich mir auch vor, wenn du in einer Stadt bist und du bist beim vierten Mal bist du beim gleichen Treffen, and du siehst die Person, die du vielleicht getroffen hast, wo du dich cool gefunden hast durchaus eventuell, and it's not pasted, es war sogar negative Energie, trust vielleicht gar nichts about the events. I don't know. We have the last themes, algorithms, that clear coding is, or this emotional vibe coding, also that he's not, where they have an emotions, or something. And all this has made that we have this universe to reduce. I think that many unwiss is the point where it is. Alright, by ghosting, that the clear failed. And then to Christian, okay? We have this wrap-up. We have then one month intensive and telephoned. I was just working in London. And Skype, daws every Skype. Yeah, naturally, yeah. So although that's one moment, each time, auch sicherlich die Stunde, also mit den 90 Minuten, das kommt dann gut hin, nur halt eben nur in diesem Kontakt, da hast du ja dann schon wirklich das Gefühl, du kennst die Person schon richtig. Und ja, der hat dann zwischen zwei Nachtschichten, hat Christian den Mut gefasst und hat gesagt, er bucht einen Flug nach London und kommt zum Frühstück zu mir. Und er wollte einfach wissen, stimmt das, was wir so am Telefon oder so geschrieben haben, stimmt das? Ist da was dahinter oder bilden wir uns da vielleicht nur ein, dass da vielleicht eine schöne Verbindung ist? Also bewegt Bild geht über Stehensbild, aber sich in echt gesehen, schmecke, wahrsend das Wort berühren, ist einfach schon ein ganz andere Komponente. Gut, das mit dem Schmecken hat man herausgefunden, ganz so leicht ist das dann auch nicht mehr mit diesem Schweißtest. Aber das war tatsächlich so eine Sache. Ich meine, wir hatten uns davor ja noch nie persönlich gesehen. Und Christian ist ja dann ins Flugzeug gestiegen und ist zum Frühstück nach London geflogen. Und ich weiß noch, diese Aufregung, die ich hatte damals am Flughafen, wo du so das Gefühl hast, die andere Person kennst du schon so gut. Ihr habt, da hat man schon so viel Intimität und so viel Persönliches geteilt. Und dann kommt da jemand, du weißt nicht ganz genau, wie groß ist er, wie ist es, in seiner Nähe zu sein, wie ist es. Und ich glaube, das ist so das, was für mich das Wichtigste ist oder so der Aha-Moment dieser Folge. Dass Online-Dating kann, glaube ich, ganz, ganz häufig einen Kontakt herstellen und kann auch wirklich sehr gut sein für Leute, die zum Beispiel eher introvertiert sind. Das kann so ein großes Fass öffnen für Leute, die sich schwer tun oder die auch beruflich stark eingebunden sind und da nicht so die Chance haben, oder so wie ich, jemanden schon in München kennenzulernen, während ich eigentlich noch in London gerade auf dem Upsprung bin. Aber ich glaube, das Wichtige ist, ob sowas wirklich passt. Das erfährt man dann erst, wenn man dann auch das Risiko eingeht, sich wirklich zu trauen. Mit der Throw All Inns go, was man heute eigentlich weniger macht. Ja, mit der Gefahr auf Ablehnung. Das war es, ich sage danke von uns zum Thema Online-Dating 2026. Ich bin wirklich beeindruckt. Ich finde es auch sehr schön, Garmen, wie offen du bei diesem Thema mit mehr Umgang bist und mit den Hörerinnen und Hördossen. Was ist jetzt für dich das Aha von dieser Erfolg? Mutig sein, Risiko eingehen und da draußen geht all in. Ah, wunderbar. Ich habe zwei kleine Aha's für diese Erfolge. Erstens, denke ich, dass die Asymmetrie der Wahrnehmung. Wenn ihr selber findet, ihr eigentlich genug gut, kommuniziert dem Gegenüber, wenn ihr den Kontakt beendet habt, ist es wahrscheinlich immer noch nicht genug gut. Versucht euch wirklich das Gegenüber zu versetzen. Ganz, ganz wichtig. Gerade diese Liebessachen kann man sehr schnell verletzt sein. Und das zweite, ich wollte noch die Lanzen heute für das Offline-Treffen, weil meine Frau und ich, um abschließend noch sagen, haben mal auf Parship so einen Test ausgefüllt und haben geschaut, ob wir gematcht wurden miteinander. Ich kann so viel sagen, über diese Plattform hätten wir uns ganz sicher nicht gelernt. Das war's mit dieser Folge von Volpsycho. Literatur. Zu allem, was heute besprochen wurde, findet ihr in der Folge. Following with Quellenangaben. And alle Psychologie-Angeboten der Hochschule Luzern findet ihr unterwslu.ch. Das war es mit der letzten Folge von VollPsycho vor der Sommerpause. Das war auch der richtige Zeitpunkt, um euch allen herzlich danken zu sagen. Danke für euch hinein, für eure Nachrichten und eure in aller Regeln positiven Rückmeldungen. Aber definitiv haben die Kritischen gefreut haben. Die bringen uns weiter. So ein Podcast lebt ihr auch von Folge zu Folge. Nicht deine Folge war gleich gut, das sind wir uns natürlich bewusst. Wir hoffen, dass ihr aus jeder Erfolge etwas könnt mitnehmen. Wir hören uns bald wieder nach dem Sommer. Bis dort gilt wie immer, halten die Augen offen. Denn ist alles voller Psychologie. Oder eben voll Psycho. Bis bald und tschüss zusammen!