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„Weiß nicht." — und dann?

Denk-Funken - praktische Impulse fürs Philosophieren mit Kindern

Denk-Funken - praktische Impulse fürs Philosophieren mit Kindern
„Weiß nicht." — und dann?
Jul 14, 2026 Episode 7
Cornelia Mooslechner-Brüll

Die 5 Fragen, mit denen jedes Gespräch mit Kindern weitergeht

Du willst mit deinem Kind ins Gespräch kommen, fragst „Was denkst du darüber?" — und bekommst ein Schulterzucken und ein „Weiß nicht". Dann Stille. Diese Folge löst genau diesen Moment.

Cornelia Mooslechner-Brüll zeigt, warum „Weiß nicht" fast nie heißt, dass das Kind keinen Gedanken hat — und warum meistens nicht das Kind das Problem ist, sondern die Frage. Auf Basis von Ekkehard Martens' „Fünf-Finger-Modell" bekommst du fünf konkrete Fragen — eine für jeden Finger deiner Hand —, mit denen aus einem einzigen Kindersatz ein Gespräch wird, das trägt. Plus drei Regeln (nach Giovanni Russo), mit denen du aufhörst, diese Gespräche aus lauter guter Absicht selbst abzuwürgen.

Kein Studium nötig. Heute Abend am Küchentisch anwendbar.

In dieser Folge:

  • Warum „Weiß nicht" fast immer etwas anderes bedeutet — und wie der stille Mechanismus funktioniert, mit dem wir Kindern das Denken abgewöhnen
  • Die Grundregel: kleiner fragen statt größer
  • Die fünf Finger: beschreiben, verstehen, prüfen, die andere Seite, spinnen — an einem einzigen Beispiel durchgespielt
  • Drei Regeln, damit du das Gespräch nicht selbst kaputt machst: nicht deine Antwort erwarten, nicht steuern, die Stille aushalten

Website & Ausbildung: www.philosophierenmitkindern.com

Nächste Folge: „Wenn Kinder nach dem Tod fragen — und wie du nicht ausweichst"

Tags: Philosophie, Kinder, Erziehung, Gesprächsführung, Fragen stellen, Philosophieren mit Kindern, kritisches Denken, Pädagogik, Eltern, Österreich, Bildung, Martens, Fünf-Finger-Modell