Hast Du kurz?

30 under 30

Philipp F. East Season 1 Episode 8

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0:00 | 29:28

Hi guys, we’re back – did you miss us?
Nach einem kurzen Winterschlaf melden wir uns zurück. Mit Life-Updates, Hörerfeedback und einer großen Frage: Was sollte man bis 30 eigentlich erlebt haben?

Cece erzählt von ihrem ganz persönlichen Happy Place – und davon, wie sehr ein Umfeld manchmal den eigenen Lebensrhythmus verändern kann.

Außerdem sprechen wir über Bucketlists:
Was steht auf eurer? Wofür sind sie eigentlich gut – und braucht man so etwas überhaupt?

Wir freuen uns über Feedback

SPEAKER_01

Philipp!

SPEAKER_00

CC. Hast du kurz? Natürlich hab ich gewartet darauf.

SPEAKER_01

Oh Mann, ich habe es voll vermisst.

SPEAKER_00

Crazy. Ja, wirklich. Wir haben ja lange nicht mehr aufgenommen.

SPEAKER_01

Ja, wirklich. Tatsächlich wäre eigentlich meine Einstiegsfrage gewesen, hast du mich vermisst, aber ich habe es jetzt irgendwie vorweggenommen. Egal. Ich habe eine andere Frage. Findest du mich eigentlich respektlos?

SPEAKER_00

Vielleicht müssen wir die Leute kurz abholen, sie es vielleicht nicht wissen, worauf wir eine auswollen. Wir hatten, ich kann es auch mal vorlesen. Ich sieh es auch gerne mal vor, ja. Es kam eine E-Mail, äh, ein Kommentar zu unserem Podcast, der da lautete. Zur letzten Folge war es. Ja, genau, zur letzten Folge, da stand dran. Also ich finde es auch ein komisches, es fängt ja schon bei der Schreibart und Weise, wie es sie oder er ist geschrieben, und ich weiß nicht, ob es mir nicht verwerbig ist. Find irgendwie schwierig, sie ist sehr respektlos mit so einem komischen Emoji. Und dann habe ich drunter geschrieben, vielen Dank für deinen Kommentar, kannst du das bitte weiter ausführen? LG. Ich finde die ganze, es hat sie geschrieben und er finde die ganze Umgangsweise mit dem Gegenüber, also mir, schlimm. Kommentare wie, ich wollte, dass du in deine Eigenverantwortung gehst, ich bin nicht deine Mutter. Wenn ich merke, dass du dich zu sehr auf mich verlässt seit XY, die Art, dem anderen Hausaufgaben zu geben, sie ist ihm angeblich überlegen, weil sie gerne selbst essen geht. Ihr ist aufgefallen, dass er sich anlügt, etc. Einfach über ihn stellen und deswegen unangenehm. Was sagst du denn da? Möchtest du dich dazu äußern?

SPEAKER_01

Ich möchte mich jetzt erstmal gar nicht dazu äußern, ich hätte gekannt, dass du dich dazu äußerst.

SPEAKER_00

Ich finde es irgendwie sehr witzig, weil ich finde es halt gar nicht so. Ich glaube, das ist ja Quatsch, Quatsch-Kommentar. Einfach einfach so.

SPEAKER_01

Also es ist ja voll okay, dass das jemand denkt. Und ich muss auch sagen, ich check schon, woher es kommen kann. Erst wieder vor. Das ist schon wieder.

SPEAKER_00

Sorry. Nein, also ich finde dich gar nicht respektlos. Wir haben ja mal darüber diskutiert, die Ansichten, die wir halt haben oder warum wir Dinge tun, wie sie tun. Und ich finde es überhaupt nicht respektlos.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, wenn man mich nicht kennt, könnte man das vielleicht so interpretieren. Ich habe auch mit Freunden drüber gesprochen und habe es natürlich bei mir im Social Media gesharrt. Und ich muss sagen, also zumindest für mein Engagement war dieser Kommentar Gold wert. Also da hat es man aber kurz so, ich habe so viele Kommentare bekommen, so viele Nachrichten, stimmt gar nicht wie so. Terrier sind so, sind so meine Freunde und so und mein Umfeld sind so reingesprungen. Hat mir sehr gut getan. Deswegen war trotzdem ein Win.

SPEAKER_00

Um jetzt mal die Personen abzuholen. Also ich fühle mich weder degradiert noch respektlos behandelt, sondern es ist alles gut so, wie es ist. Und vielleicht musst du mal das Gespräch direkt mit CC führen. Und da merkst du auch, dass sie gar nicht so ist, wie du gedacht hast, dass sie ist. Das ist nämlich eine Füße Maus, eine Prinzesse.

SPEAKER_01

Das stimmt. Ja. Danke. Und wenn ihr wisst, wie Philipp hinter der Kamera ist. Spaß!

SPEAKER_00

Tyrann. Das war so krass.

SPEAKER_01

Nee, Philipp, ey, wir haben uns lange nicht gesehen. Ja, stimmt. Wo hat's Pop in?

SPEAKER_00

Du warst da gar nicht da. Ich war gar nicht da irgendwie. Willst du uns nochmal kurz abholen, wo du vielleicht warst?

SPEAKER_01

Ich war jetzt in Kapstadt. Und dann war ich in Hamburg jetzt eine Zeit lang. Und jetzt bin ich zurück. Und jetzt freue ich mich total, dass wir uns heute mal unterhalten können.

SPEAKER_00

Du hast bestimmt einiges, oder? Zu erzählen. Oder möchtest du nicht darüber reden?

SPEAKER_01

Was interessiert dich denn? Was willst du denn wissen? Alles.

SPEAKER_00

Nein.

SPEAKER_01

Nee, ich hatte eine gute Zeit. Kapstadt tut mir immer sehr, sehr gut. Ich weiß so, ja, mein Umfeld, die sind auch schon immer so, ja, die mit dem Kastadt. Aber es ist, ja, wir hatten es, glaube ich, auch mal kurz in der Folge angeschnitten, dass es einfach so ein bisschen mein Happy Place ist und irgendwie, ich gehe da halt durch die Straßen und alles kommt mir so bekannt vor und es ist so voll, es fühlt sich so ein bisschen wie so Home Away from Home an, auch weil ich ja eine Gastfamilie dort auch habe, bei der ich vor ein paar acht Jahren oder so mal gelebt habe, eine Zeit lang. Und mit denen treffe ich mich auch jedes Jahr wieder. Ich habe auch dieses Jahr eineinhalb Wochen bei denen gewohnt nochmal. Und es war wirklich so, es ist schon so eine kleine Family. Das Sam, ihr Mann und sein Sohn. Und ja, es war dann schon cute, irgendwie mit der Family dann sonntags so zum Lunch zu gehen und irgendwie da so voll integrated zu sein. Und deswegen, ja, war das so irgendwie so ein schöner Jahresstart für mich.

SPEAKER_00

Es ist ja, also ich habe das ja so logischerweise über Social Media verfolgt und war neidisch, finde ich, das falsche Wort. Ich fand es sehr schön und fand es dann, ja, was sich am aber aufgefallen ist, dass es doch sehr Deutsch jetzt mittlerweile dort ist, oder?

SPEAKER_01

Ja, voll. Also es ist halt schon eine krasse German Bubble. Man muss halt, ja, ich habe am Wochenende viel mit einer Freundin von mir aus Zürich darüber geredet. Und sie war auch letztendlich vor zwei Jahren mit mir in Kapstadt und sie war so, boah, geht gar nichts, ich fühle mich da gar nicht wohl und so. Und ich glaube einfach, dass es mittlerweile, man muss selbst was draus machen. Weil du hast halt schon so eine Influencer-Bubble, die da stattfindet. Finde ich persönlich nicht schlimm, aber auch einfach, glaube ich, weil, ja, ich das halt irgendwie spannend finde. Und du hast halt so viele Touristen, gerade so Januar, Februar, was auch klar ist. Aber ich denke, das ist halt in Ordnung wie Bali, Dubai von mir aus im Co. halt irgendwie auch nicht anders. Und deswegen, mich stört es nicht und mir macht es nichts aus. Ich genieße es eigentlich voll, weil es einfach auch so diese Media-Bubble ist und ganz viele Agency-Peeps, irgendwie Influencer und so weiter. Und irgendwie finde ich das immer sehr bereichernd. Aber ich mache halt auch mein eigenes Ding raus. Also ich gehe halt auch zu gewissen Spots nicht mehr, weil ich weiß, da ist halt einfach so ein großes German-Touri-Aufkommen. Die versuche ich dann zu skippen. Aber ja, das macht es für mich jetzt nicht weniger wertvoll. Aber ja, ich versuche es so, Januar vielleicht auch einfach zu vermeiden, wo es dann so extrem ist und versuche immer so ein bisschen im März reinzugehen. Da flacht das alles wieder ein bisschen ab. Aber ja, ich liebe es einfach. Und egal wie viele Deutsche da abhängen, das würde es für mich nicht schlechter machen, glaube ich.

SPEAKER_00

Ja.

unknown

Ja.

SPEAKER_00

Voll. So ein bisschen, also es gibt da immer so Orte, die dann so ein bisschen gehypt sind, dann gibt es immer diese Überlaubungen. Ich bin ja auch da.

SPEAKER_01

Also ich bin ja auch da. Ich bin ja aus dem gleichen Grund da. Und einfach dadurch, dass viele Freunde von mir da sind und ich da so ein bisschen meinen Kreis habe und meine Bubble, kann ich das voll gut trennen. Also ich bekomme tatsächlich von diesem Ganzen, natürlich sieht man auf Instagram gefühlt nur noch Cape Town, ab Januar, zumindest zu meinem Algorithmus, aber ich bekomme davon eigentlich nicht so wirklich viel mit. Ich bin immer mit den gleichen Leuten, immer in den gleichen Spots in Anführungsstrichen, viel zu Hause auch einfach, wie beim Sport machen und so. Und ich bekomme von diesem Hype und von diesen, also weiß ich nicht, gehe halt auch nicht mehr auf wilden Partys und so einen Scheiß. Deswegen, ja.

SPEAKER_00

Aber du würdest es schon sagen, so hört sich das ja an, das ist ja zum Netzwerken, glaube ich, schon ganz geil, oder? Voll. Ich glaube. Du bist da schon so ein Netzwerk, so eine Netzwerkmaus, wenn man es so ist. Das stimmt.

SPEAKER_01

Voll, ja. Ich glaube einfach, dass sich in Kapstadt sehr viele Menschen mit dem gleichen Mindset versammeln. Und das ist ja nicht nur in Kapstadt so, sondern auch in ganz vielen anderen Orten dieser Welt. Je nachdem, wo man sich halt aufhält. Und vor allem, wenn die Menschen da immer wieder hinkommen, kannst du davon ausgehen, dass sie alle gleich ticken oder zumindest in Ansätzen viele Beschneidungspunkte haben. Und so geht es mir da einfach. Also es sind ein sehr aktives, ein sehr aktiver Ort. Ich habe das Gefühl, ganz, also eigentlich machen alle viel Sport, ernähren sich gesund, sind irgendwie aktiv und unternehmenslustig. Ja, ja, voll crazy. Ja, ich habe auch, also ja, die letzten vier Wochen, als ich jetzt da war, also es ist ja jetzt schon ein bisschen her, aber in den vier Wochen, in denen ich da war, ich habe so viel Sport gemacht, ich habe mich so gesund ernährt. Ich hatte so, ich war so richtig so, mein Body war so richtig, was geht? Deswegen, ja, es hat mir voll gut getan. Aber einfach, weil das Umfeld einen auch so mitreißt, glaube ich. Man geht viel in die Natur, das ist halt wunderschöne Landschaft, viele Berge und so, kann es wandern gehen und so weiter.

SPEAKER_00

Also wer es noch nicht tut, von der Hörerschaft, folgt mir CC, also nicht nur als März oder so, sondern mal ganzjährig, weil da gibt es schon ganz schönen Content so zu sehen. Hast du schon lange keine Kunst mehr gepostet, gell?

SPEAKER_01

Stimmt. Ich habe es voll runtergefahren. Irgendwie, ich habe auch drüber nachgedacht, ob ich dieses Jahr Kunst wieder so ein bisschen mehr forcieren will. Aber ich habe aktuell kein Atelier. Also falls.

SPEAKER_00

Eine Frage an euch da draußen. Ich habe jetzt, wir haben ja, um jetzt mal die Leute so ein bisschen abzuholen, wir sitzen ja in der Ulmer Weststadt und bei uns gegenüber gibt es so ein riesen ehemaliges Einkaufsshopping-Mall-mäßiges Ding. Und das ist ja leer. Und ich hatte da angefragt gehabt, ja, ob es möglich sei, ob man da rein dürfte, weil wenn es eh abgerissen wird, kann man da nicht so einen Raum haben zum Kunstmachen. Kam natürlich keine Antwort, weil sie denken, was will der eigentlich von uns? Also, falls ihr da draußen in der Ulmer und Umgebung was habt, wo wir drin. Ich würde auch gerne ein bisschen malen. Ich weiß nicht, ob das nur so ein Fling ist oder sowas oder ob es längerfristig ist. Aber falls ihr da was wisst, schreibt uns doch gerne mal, weil wir würden das ganz gerne. Eine Kollegin von uns ja auch, die würde es auch ganz gerne nutzen, darum ihr was habt, gerne Informationen.

SPEAKER_01

Vor allem so ein Kreativ Space. Das voll geil. Wäre richtig geil. Ich glaube, dann hätte ich auch wieder mehr den Headspace dafür. Aktuell ist einfach ultra viel los. Und es stört mich aber auch nicht. Also ich gehe irgendwie so einfach mit dem Flow und schaue so ein bisschen, was passiert. Und wenn ich halt morgen voll Bock habe, wieder was zu machen, dann mache ich halt wieder was. Ich habe jetzt dieses Jahr erst ein Werk gemacht und auch verkauft.

SPEAKER_00

Ich finde das aber auch nicht schlimm, weil es ist, ich finde, das muss ja unter freien, also die Zeit muss ja frei dafür eingehen, oder dass du freie Zeit hast, weil du darfst nicht unter Druck, glaube ich, sowas machen.

SPEAKER_01

Macht auch dann keinen Spaß mehr.

SPEAKER_00

Dann ist es ein Zwang oder dann ist es sehr negativ behaftet, glaube ich. Ist das schon irgendwie mit positiven Sachen, wobei Kunst natürlich auch nicht unbedingt immer positiv sein muss, vielleicht, zum Verarbeiten von irgendwelchen Sachen. Aber ich glaube, man braucht schon so den Kopf und den Freiraum, um was zu erschaffen.

SPEAKER_01

Aber das ist eigentlich ein krasser Punkt, habe ich jetzt, muss ich jetzt gerade kurz eingreifen, weil oft ist man ja in so, in Anführungsstrichen, schlechten Phasen deutlich kreativer, was Kunst eigentlich ist, also zumindest ging es mir so. Und ich war immer besonders fokussiert auf meine Kunst, wenn ich einfach, keine Ahnung, für mich sein wollte, Dinge verarbeiten wollte und so. Und ich glaube, keine Ahnung, ich bin, glaube ich, einfach zu happy, als dass ich dafür aktiv Zeit einräumen will. Also ich kriege, bei mir überschlagen sich so die Ereignisse und es steht irgendwie so viele coole Sachen an, dass ich gar keinen Space finde, meine Kunst da noch irgendwie unterzubringen. Und es war einfacher für mich, als ich mir so bewusst, als ich mich so zurückgezogen habe und eh viel Zeit mit mir selbst verbracht habe, da hatte ich einfach mehr Kapazitäten. Verschissert was?

SPEAKER_00

Und dann möchte ich meine Aussage umformulieren. Okay. Es gibt Zeiten, also es gibt ja positive und negative Zeiten nur und natürlich hast du absolut.

SPEAKER_01

Ups and downs and downs in deinem Leben.

SPEAKER_00

Sing schon wieder. Und ich verstehe das schon auch. Wenn du was auch immer das Negative oder das Traurige in deinem Leben fördert ja auch die Kreativität, hatte ich ja auch schon. Wo ich dann Dinge draus erschaffen habe, um das Ganze zu verarbeiten. Es gibt natürlich auch, es gibt dieses Positive, wo du was machen möchtest. Und natürlich gibt es auch dieses, ich nenne es wirklich mal das Negative, wo du auch was schaffen möchtest. Von daher gibt es also die Zeit muss halt stimmen. So muss man es, glaube ich, formulieren.

SPEAKER_01

Ja, ja, jetzt wo ich drüber nachdenke, ich glaube, es halt auch nicht wirklich was mit so schlechten Zeiten, guten Zeiten, wie auch immer. Das ist glaube ich gar nicht so deep am Ende auch. Ich glaube, am Ende ist es wirklich so, wie viel Zeit räume ich mir gerade für mich selbst ein. Und das am Mai, also oft, wenn, ja, wenn ich so viel Zeit für mich brauche und viel Rückzug und so, dann bin ich halt ultra kreativ, weil dann habe ich die Ruhe, dann habe ich den Space, dann habe ich die Zeit. Und aktuell stehen viel zu coole Sachen gerade an. Ja, deswegen. Vielleicht deshalb einfach. Aber ja, richtige Beobachtung. Ich habe lange keine Kunst mehr gepostet. Stimmt. Ja, Leute, irgendwann kommt wieder was. Keine Sorge.

SPEAKER_00

Ja, richtig. Hast du dein Thema eigentlich dabei für heute?

SPEAKER_01

Klar. Eigentlich hat es auch so ein bisschen mit, nee, gar nicht unbedingt mit meiner Kapstadtreise zu tun, aber vielleicht auch schon ein bisschen. Ich bin ja 29 geworden. Ich bin ja immer noch ein Küken und unter 30. Aber natürlich fragt man sich dann das erste Mal oder wird auch gefragt, nächstes Jahr dann 30? Was willst du noch erreichen? Hast du irgendeine Bucketlist? Und deswegen wollte ich das heute mal bei dir ansprechen. Ich meine, du bist ja alt. Wat? Übrigens, also entweder wir lassen jetzt die Hörerschaft einmal raten, wie alt du bist, oder du spoilerst halt jetzt, weil das ist, also bis heute glaube ich das halt auch nicht. Du entscheidest.

SPEAKER_00

Das soll nicht raten, ist mir. Ja, okay. So einfach mache ich es denn auch nicht.

SPEAKER_01

Ja, okay. Wir machen so ein Frageding in die Instagram-Story.

SPEAKER_00

Bei Social Media dann.

SPEAKER_01

Ja, ihr müsst alle mal raten, wie alt Philipp ist. Auf jeden Fall ist Philipp alt. Und da wollte ich dich einfach mal fragen, so ich als junges Küken, gibt es so ein Bucketlist-Ding, was ich jetzt vor 30 Jahren erledigen muss? Hattest du sowas? Hast du sowas allgemein für dein Leben?

SPEAKER_00

Also ich hab schon so eine Mini-Bucketlist, sag ich mal so. Und ich glaube auch, dass die Bucketlist sich im Laufe des Lebens quasi ein bisschen verändert, logischer, weil einer mal andere Interessen hat und so weiter und so fort. Und ich habe das so ein bisschen aufgeteilt in zwei Punkte. Zum einen in Reisen, so Länder, die ich noch gerne sehen wollen würde, irgendwann vielleicht. Gerade ein bisschen schwierig, glaube ich, aber, und in Persönliches, was ich gerne erreichen würde oder was ich gerne machen möchte. Bei Reisen habe ich aufgeschrieben, Kanada, Neuseeland und Südamerika. Das würde ich ganz gerne machen. Weil ich finde, ich glaube rein landschaftlich so unterschiedlich, aber interessant.

SPEAKER_01

Kanada ist auch so weit oben bei mir. Ich kann es auch unbedingt sehen. Eine Bekannte von mir hat mal in Kanada gelebt und die hat, also die ist auch, die fotografiert da, ich muss dir mal das Profil schicken, ich muss dir mal ihr Profil schicken jetzt. Und ich habe das so gesehen und war so, was? Ich muss halt sofort nach Kanada. Es sah so geil aus.

SPEAKER_00

Das würde ich gerne machen. Soll ich das persönlich auch gleich vor Dings rausziehen?

SPEAKER_01

Ja, mach doch mal.

SPEAKER_00

Ich würde ganz, es hat mir ja schon angeschnitten, also ich würde es schon gerne malen. Ich würde gerne so ein bisschen Kunst auch machen. Ich weiß nicht genau, was.

SPEAKER_01

In welchem Zeithorizont?

SPEAKER_00

Irgendwann. Ich habe da kein. Ich habe jetzt nicht, dass ich sage, ich muss das nächste Woche machen, sondern ich glaube einfach, das passiert, wenn es passiert. Also es ist jetzt nicht so, dass es jetzt so brennt in mir, oder?

SPEAKER_01

Es sind ja schon eher so, was du jetzt sagst, achievable.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Ich habe jetzt nichts, wo es so unbedingt unerreichbar ist.

SPEAKER_01

Ja, voll. Es ist auch ja alles so in kurzer Zeit lösbar, sagen wir es mal so.

SPEAKER_00

Also es ist ja kurzfristig auch, oder? Ja, richtig. Und also so Kunst, ich finde aber auch, jeder hat einen anderen Algorithmus bei Instagram, was man so ausgespielt bekommt und ich habe halt schon sehr viel totes Fotoszeugs, was man machen kannst. Und da gibt es halt auch viele coole Sachen, wo ich denke, boah, das würde ich auch gerne ausprobieren, mit so einem, ich weiß nicht, wie das heißt, mit so einer Technik, wo du diese Sachen auf Papier irgendwie überziehen kannst oder so. Ich weiß nicht, wie das heißt. Das finde ich auch spannend. Oder selber entwickeln würde ich auch irgendwann machen, habe ich auch noch nie gekückt. Dann habe ich noch aufgeschrieben, ich würde ganz gern irgendwann eine Ausstellung auch machen.

SPEAKER_01

Ja, voll geil.

SPEAKER_00

Das ist aber auch realisierend. Das ist auch realisierend, denke ich. Und so ein, das ist ein länger, das ist was, was längerfristig eigentlich so auf der Liste noch steht. Ich hätte gern irgendwann, also ich sehe mich im Alter schon als irgendwie so einen verschrobenen Typen, so wo man denkt, was ist das eigentlich für ein komischer Typ? Das bist halt jetzt auch schon. Ja, stimmt. Ich hätte gerne irgendwie so ein Häuschen irgendem am Rand von irgendwo. Boah, das passt auch viel zu gut zu dir. Ich bin irgendwie so ein bisschen eingewachsen und dann ist dann aber auch so eine Werkstatt da dran, wo ich dann Sachen machen kann. Also es sei Kunst oder Sachen zusammenbauen oder so, was wo ich einfach so werkeln kann.

SPEAKER_01

Das passt leider viel zu gut. Du machst doch so nie die Tür auf und so. Nee, weil ich keinen Bock auf die Tür.

SPEAKER_00

Ja, ja, voll. Hab aber einen Hund oder zwei. Ja. Ich glaube auch zwei. Ja, und dann werden da da Sachen, und da ziehen auch so ganz wilde Skulpturen im Garten, wo du denkst, was hat er denn da geraucht oder sowas? So was hätte ich für dich ganz. Er hat da geraucht. Und da sehe ich mich eigentlich, weil das hätte ich gerne, so ein Häuschen, nicht gar nicht so groß. Und dann einfach, eigentlich ist es, ich nenne es mal das Atelier, viel größer als das Haus. So, da sehe ich mich. Das hätte ich gerne. Sweet. Und einen Arten Land Rover davor.

SPEAKER_01

Sweet. Oh Mann. Herr Krass, das hätte ich jetzt gar nicht erwartet, irgendwie. Dass du dir über sowas Gedanken hast. Ich hatte immer das Gefühl, du lebst so ein bisschen einfach so in den Talk rein und schaust mal, was passiert.

SPEAKER_00

Aber da ist ja schon irgendeine Vision. Alles hier oben drin, Frau Zink. Alles hier oben drin.

SPEAKER_01

Dass du. Alles gut.

SPEAKER_00

Und bei dir so?

SPEAKER_01

Ich glaube schon so, dass die 30, macht mir jetzt keinen Druck, weil ich freue mich ultra. Also ich habe das Gefühl, keine Ahnung, mit 30, I don't know, vielleicht nimmt man mich endlich ernst. Was? Nein, ich will nicht sagen, dass man mich jetzt nicht ernst nimmt, aber ich merke schon, wenn man fragt, ey, wie alt bist du? Ich bin dann schon immer so leicht so am Augenrollen, weil ich so denke, jetzt muss ich wieder sagen, dass ich Ende 20 bin, weil ich grundsätzlich irgendwie mit Älteren abhänge. Und dadurch bin ich halt immer das Küken und das Kilo in der Runde. Ich will jetzt nicht sagen, dass man mich auch so in meinem Umfeld wahrnimmt, aber es fühlt sich immer seltsam an. Also zum Beispiel saß ich jetzt in Kampfstadt an dem Tisch und dann hatte irgendwie eine Freundin gesagt, ja, CC fährt ja auch Geburtstag am Dienstag. Und dann meinte ihre Freundin so, wie alt wirst du denn? Ich so, 29? Und sie so, haha, ja. Das war alles. Ich so, nee, wirklich. Also ich dachte, das ist ein Joke. Die so, ach so, was? Ich dachte, das ist so ein Witz für immer 29. Ich so, nee, wirklich. Sie so, ach krass. Und die war halt irgendwie so, ja, voll. Aber weil, also die ganze Runde war halt Mitte 30 und irgendwie hat niemand so gedacht, dass ich 29 bin. Weil sie erstmal, ich nehme es erstmal als Kompliment. Aber es war für mich schon wieder so ein Reminder, ja, irgendwie so diese Ende 20er, das reicht jetzt auch. Passt. Alles gut. So, ich bin jetzt ready für die drei. Und deswegen, ich freue mich voll. Aber ich habe natürlich jetzt auch überlegt, okay, gibt es noch irgendwas, was ich vor 30 erreichen möchte? Ein Freund von mir aus Kapstadt, der hat vor 30 richtig krass seine Ernährung und sowas umgestellt. Also der ist jetzt mittlerweile, glaube ich, 32 oder so, aber vor ein paar Jahren und ist so crazy zum Sport gegangen und meinte so, mein Ziel ist es, vor 30 nochmal so richtig meinen Traumkörper zu erreichen, war dann in der Man's Health und sowas. Was? Ja, es ist richtig verrückt. Und hat es richtig durchgezogen und hat da so voll die Journey draus gemacht. Und da habe ich überlegt, habe ich auch sowas? Irgendwas, was ich vor 30 unbedingt noch erreichen möchte. Und Fun Fact dazu, als ich in Sri Lanka war, habe ich ein Buch gelesen, das mir auf Deutsch nicht gefallen hat, diese Let Dem Theory. Und ich habe die auf Deutsch gelesen und habe schon so nach paar Seiten gemerkt, pff, ein bisschen boring. Also ich check die Idee dahinter und so, aber ich habe von May Robbins diesen Podcast halt auch schon ein, zweimal angehört, also zumindest Folgen, die um diese Let Dem Theory gingen und dachte dann so, okay, ich muss mir davon jetzt halt nicht nochmal 400 Seiten reinziehen. Hab das Buch dann verschenkt an die erste deutsche Person, die ich gehört habe. Und hab so eine Mädel das Buch geschenkt und meinte, ey, ich lese das gerade, das ist eigentlich voll spannend, aber ich kenne den Inhalt jetzt schon vom Podcast und deswegen voll blöd. Und sie war so, ah krass, ich wollte mir das eh kaufen. Das war dann ganz sweet. Und hatte dann aber kein Buch mehr. Und dann waren wir in so einem Hotel und dann meinte ich zu meiner Freundin, ey, vielleicht haben die hier irgendwo so Bücher rumliegen und vielleicht habe ich Glück und was Englisches dabei, dann kann ich das lesen. Und dann habe ich so durch so ein Regal geguckt und dann waren tatsächlich so ein paar Bücher drin, so Lost and Found mäßig, die man halt einfach nehmen konnte. Und da war gefühlt eigentlich nur ein englisches Buch, das nicht so um Landschaft und bla bla bla ging. Und das hieß irgendwie, I don't know, irgendwas mit Liste und 30, also so 30 unter 30, so ein bisschen übersetzt. Und da ging es um eine Mädel, die hat ein Notizbuch gefunden mit einer Bucketlist mit 30 Dingen, die die Person, die das Buch verloren hat, vor 30 erledigen wollte. Und diese Liste hat gar nicht zu ihrem Leben gepasst. Aber sie hat sich das irgendwie zur Aufgabe gemacht, dass sie halt diese Liste abarbeitet und hat dann halt vollverrückte Dinge gemacht, die gar nicht zu ihr passen. Also bei ihm stand zum Beispiel drin, es war von so einem Dude und bei ihm stand drin ein Triathlon irgendwie. Und sie war so, okay, ich bin viel zu unsportlich, aber ich könnte zumindest mit fünf Kilometer laufen anfangen. Und hat dann halt quasi diese Liste so ein bisschen umgemünzt auf sich und hat dadurch Dinge erlebt und Dinge getan, die sie halt freiwillig niemals gedacht hätte, dass sie sie mal tun wird. Und an dieses Buch habe ich mich erinnert, es war eigentlich ganz cute, so Snackable irgendwie zu lesen. Und an das Buch habe ich mich erinnert, als ich jetzt halt mit Freundinnen an meinen Geburtstag darüber gesprochen habe, dass sie nächstes Jahr 30 werde. Und ich hätte jetzt voll gerne so eine Bucketlist, aber ich habe keine.

unknown

Okay.

SPEAKER_01

Also es ist voll untypisch für mich, weil du meinst ja auch von, ja, du hast bestimmt voll viele Bucketlist-Punkte.

SPEAKER_00

Ja, weil du machst ja auch diese Dinger da am Jahresantrag. Wie heißen die Dinge? Vision Boards. Weil das ist ja eigentlich, geht ja auch in so eine Richtung, oder?

SPEAKER_01

Nee, ich glaube, da visualisiere ich mir einfach eher das Leben, was ich mir für mich vorstelle. Und versuche das schon auch so irgendwie so konkret zu framen, aber es hat jetzt nichts mit so konkreten Bucketlist-Themen zu tun. Und ihr habt natürlich ein paar Sachen trotzdem aufgeschrieben, weil ich dann natürlich drüber nachgedacht habe, okay, gibt es gar nichts, was ich vor 30 gerne erledigt hätte. Und ich glaube, es gibt eher so Sachen, die ich mir grundsätzlich für dieses Jahr vorgenommen hatte, die aber nichts mit meinem Malta zu tun haben. Also, wir haben, glaube ich, immer kurz über Vision Boards und sowas gesprochen. So, keine Ahnung, dass ich, ich würde voll gerne mal Dozentin irgendwo sein oder Mentorin oder so. Also ich habe voll Bock, irgendjemand, der was von mir und meiner Expertise hält, beizubringen. Aber es hat jetzt nichts mit meinem Malter zu tun. Es kann auch in zwei Jahren passieren. Da habe ich jetzt irgendwie keinen Druck. Und auch so, weiß ich nicht, so Thema Reisen, da habe ich natürlich auch einige Themen auf der Bucketliste, aber es hat auch irgendwie nichts mit meinem Alter zu tun. Das Einzige, wirklich das Einzige, was ich gerne dieses Jahr noch erledigt hatte, ist, dass ich eine Firma gründe. Ich wollte immer vor 30 eine Firma gründen. Und deswegen, I don't know, Leute.

SPEAKER_00

Hast du die nicht indirekt schon mit der.

SPEAKER_01

Ja, ich habe ja eine Idee. Nee, aber ich habe dir doch letztens schon so ein bisschen gespoilert, dass ihr eine Idee habt und deswegen mal gucken. Aber ja, irgendwas gründen wir geil. Und Kunst zählt für mich doch nicht rein, ist ein Hobby und soll auch eins bleiben. Ja, aber sonst gibt es wirklich nichts, was ich jetzt vor der 30er noch erreichen will.

SPEAKER_00

Aber das ist ja machbar.

SPEAKER_01

Ja, natürlich. Werde ich auch schaffen. Safe.

SPEAKER_00

Weiß ich.

SPEAKER_01

Nee, und deswegen war irgendwie aber auch ein schönes Gefühl, weil ich dachte immer so vor ein paar Jahren, ja, wenn die 30 dann auf mich zukommt, oh, voll stressig und das will keiner und so. Ich freue mich richtig. Ich habe nicht das Gefühl, dass irgendwas nichts gemacht habe, nicht erlebt habe. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es mich in irgendeine Form einschränkt. Und ich kann jetzt noch viel weniger verstehen, dass man Angst vor der 30 hat.

SPEAKER_00

Brauchst du auch nicht. Also wenn ich so sage, kann man auch schon, weil ich bin ja alt. Spoiler, Philipp ist auch über 30. Es ist halb so wild, wie es ist. Es ist nur eine Zahl. Letztendlich ist es aber schon so, wenn du noch ein bisschen älter wirst, vielleicht bin ich auch noch ein bisschen älter, merkst du andere Dinge. Da merkst du, dass du älter bist. Aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Doch ein bisschen. Doch, du musst darauf eingehen, weil jetzt ist es komisch. Ich beobachte das bei mir so ein bisschen, wo ich denke, boah, es wird aber echt alt.

SPEAKER_01

Wie denn? Was zum Beispiel?

SPEAKER_00

Sicht, also Brille. Ich trage eh schon eine Brille, aber ich merke es so, dass ich, glaube ich, eine andere Brille brauche. Und ich höre, glaube ich, schlechter. Ernsthaft. Es ist nicht cool. Schuß aber auch so, als wärst du 65. Ja, aber ich weiß nicht, ich achte halt auf so Nuancen. Ja, ich verstehe schon. So, und denke mir so, wieso höre ich denen jetzt so schlecht?

SPEAKER_01

Aber ich höre auch irgendwie schlecht. Ich weiß auch nicht, was es ist. Ja, weiß ich jetzt nicht, ob das wirklich an der Malte liegt. Die körperlichen Wähchen nehmen leichter zu. Oder du wirst einfach wehleidiger.

SPEAKER_00

Oder beides. Oder beides. Die Kombi. Die ist da furchtbar. Ja, ja. Ich habe übrigens mit meiner Bucketlist, ich habe von dir eine Bucketlist bekommen. Ich habe davon noch gar nichts gemacht, logischerweise. Es war ja alleine essen gehen und Sport machen, glaube ich.

SPEAKER_01

Achso, ja, deine Vorhaben, die du eigentlich.

SPEAKER_00

Ja, aber es ist ja noch jung.

SPEAKER_01

Du stehst deinem Glück im Weg, aber wer bin ich, dass ich das erzähle? Sonst wirklich wieder respektlos.

SPEAKER_00

Wir machen das jetzt so, bis zum nächsten Mal, wenn wir aufnehmen, habe ich einen dieser Punkte erledigt. Da gibt es noch ein paar. Das sagst du seit drei Folgen. Nein, ich gebe jetzt die andere.

SPEAKER_01

Okay, warte, ich muss aufpassen. Okay, wir haben gerade die Gebiet.

SPEAKER_00

Wir haben uns die Angruppe gegeben, sonst, wenn ich das nicht mache, ich muss mich jetzt ein bisschen unter Druck setzen, dann überlege ich mir was für dich.

SPEAKER_01

Was hab' denn ich jetzt damit gemacht? Dann kriegst du was von mir. Achso. Das meinte ich. Okay, ich dachte, jetzt bekomme ich so eine Aufgabe, weil du deine nicht erledigst.

SPEAKER_00

Nein, nein, nein. Ich muss ja mich jetzt ein bisschen unter Drucks setzen, dass ich es mal mache. Ja, okay. Ich kann es auch überlegen, dass ich es gemacht habe.

SPEAKER_01

Okay. Okay.

SPEAKER_00

Man muss sagen, euch will ja nicht.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Meistens.

SPEAKER_01

Unfassbar.

SPEAKER_00

Ja. Soviel dazu. War das alles auf der Bucketlist eigentlich bei dir denn?

SPEAKER_01

Das war alles auf der Bucketlist.

SPEAKER_00

Okay. Also dieses Ausbaufähig.

SPEAKER_01

Nee. Also ja, ich bin offen für Vorschläge.

SPEAKER_00

Ich möchte dich ja fragen, warte. Warte kurz. Können wir bitte noch eine zweite machen, eine zweite Umfrage machen, also abgesehen von meinem Alter, was auf deine Bucketlist drauf sollte?

SPEAKER_01

Ja, okay. Das fände ich, weil das ist ja ein bisschen. Ja, das ist interesting. Ja, interesting, ja. Ich dachte nämlich auch so, irgendwie fände ich es ganz cool, wenn ich noch so Punkte auf meiner Liste hätte, von denen ich sage, boah, die will ich unbedingt auch gar nicht abhängig von dieser 30, jetzt ist ja wirklich auch einfach so ein bisschen bla bla, aber ich hätte schon gerne so eine Live-Bucketlist und ich glaube, es gibt schon viele Sachen, die ich gerne mal erleben wollen würde. Aber irgendwie, ich finde auch so, dieses in Anführungsstrich, Bucketlist als Wort fühlt sich für mich dann so an, es ist voll schwer, die abzuhaken. Was glaube ich gar nicht, also vielleicht fühlt sich so dich anders an, aber für mich fühlt sich das voll so an, so Bucketlist ist so ein bisschen so, das sind Dinge, die ich mal erleben will, die parke ich auf einer Liste, dass ich die irgendwann in meinem Leben mal erledigt, also machen kann. Und das gibt mir so voll so, ich mache einfach direkt. Also ich bin zu ungeduldig für eine Bucketlist.

SPEAKER_00

Das ist eher so mein Gefühl. Nee, ich sehe das gar nicht. Also ich sehe das ein bisschen anders. Also für mich ist es so ein, es wäre nett, wenn es passiert, wenn nicht, ist aber auch okay. Also ich mach mir da jetzt nicht so den Druck. Ich finde das ganz schön. Man muss ja auch so ein bisschen Wunsch vorstellen, so ein bisschen Wünsche haben oder so. Wenn es passiert, cool, wenn nicht, ist es aber auch okay.

SPEAKER_01

Okay.

SPEAKER_00

Ich habe da gar keinen Druck mit.

SPEAKER_01

Ja, also ich finde es schon gut, wenn man sowas auf so einer Liste irgendwie festhält. Oder für mich fühlt es sich an, ich muss mir Notizen machen, damit ich es nicht vergesse. Aber das Ganze unter Bucketlist zu frame, gibt mir das Gefühl, dass es vielleicht nicht reachable ist oder in einem ganz weiten Zeithorizont. Und du kennst mich ja, bei mir müssen Dinge schnell passieren und schnell erledigt sein. Und deswegen vielleicht funktionieren bei mir deswegen so Visionboard-Sachen besser, weil es eher so ist, was werde ich dieses Jahr erleben oder wie sehe ich mein Jahr und wo, was würde ich gerne machen. Und dann schauen wir fürs nächste Jahr. Und so diese Bucklist ist so, vielleicht nicht dieses Jahr, vielleicht nächstes. Und das ist mir alles, puh, das dauert mir alles zu lange. Wischi waschi.

SPEAKER_00

Ja, das ist mir zu wischi-waschi. Aber es gibt doch manchmal auch so Momente, wo du denkst, oh, das ist ein Buckel das Moment dann, oder?

SPEAKER_01

Oft merke ich den, also merke ich das aber erst, wenn ich in dem Moment bin, dass es ja nicht so krass. Genau. Hätte ich nicht gedacht, dass ich das mal leben darf.

SPEAKER_00

Weil du gar nicht so darüber nachgedacht hast, dass das so ein Punkt dafür gewesen wäre. Ja, voll. Sondern du denkst jetzt, du erlebst irgendwas krasses. Ist egal, was es ist. Also du denkst so, boah, das ist aber schon nice, dass ich das jetzt gemacht hab. Ja, voll. Das ist ja dann auch so ein Moment.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Eigentlich. Voll. Ohne eigentlich.

SPEAKER_01

Ohne eigentlich.

SPEAKER_00

Ja. Ja. Schön.

SPEAKER_01

Und bei dir?

SPEAKER_00

Wie meinst du?

SPEAKER_01

Sonst habe ich mich Punkte für deine Buglist. Sollen wir auch eine Umfrage für dich machen? Nö, ich bin schon mit meinen drei Tas überfordert, dass ich mal alleine essen gehen muss.

SPEAKER_00

Ich finde, das sind so. Das ergibt sich halt einfach so. Also ich bin halt gar nicht so, dass ich mir da so einen Kopf drüber mache. Also wir haben immer so ein kleines, schnelles Vorgespräch, was wir machen im Podcast oder so. Und dann habe ich mir darüber Gedanken gemacht und habe die Dinge runtergeschrieben, weil das waren so die ersten Sachen, die mir eingefallen sind. Und stimmt gibt es dann auch die ein oder anderen Sachen, die ich gerne machen würde, gerne haben wollen würde oder was auch immer. Klar gibt es halt noch Dinge und so, aber entweder passiert oder es passiert nicht.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Also bin nuts.

SPEAKER_01

Unser Kollege Lukas war vorhin so, was hat er gesagt? Weil irgendwie Philippe meinte, was ist das Thema für heute? Ich so, ja, Thema Bucketless, hast du sowas? Und dann meintest du irgendwie so, nee, oder ja, oder ich weiß es nicht mehr. Und Lukas meinte so, nee, es kommt, wie es kommt. Das Leben kommt, wie es kommt. Das Leben kommt, wie es kommt. So witzig. Auch so in seiner Tonlage, aber finde ich auch ein bisschen Spirit Animal, actually.

SPEAKER_00

Lukas, um die Leute kurz abzuholen, wer Lukas ist. Lukas ist einer der Grafiker, der bei uns arbeitet und Lukas kommt ursprünglich aus dem Ruhrgebiet. Und die Leute aus dem Ruhrgebiet haben halt so seine eigene Art von Humor, so sehr trocken und sehr auf den Punkt. Und Lukas ist sehr ruhig die ganze Zeit irgendwie und plötzlich haut er so ein Ding raus und denkst, so komm, das ist her.

SPEAKER_01

So, und hast du eine Wackelist? Nee, Podcast-Ende. Ist okay. Das Leben kommt, wie es kommt. Und damit war das Gespräch auf Band.

SPEAKER_00

Sehr witzig. Wortkrank, aber sehr on point. Ja. Ja, witzig. Nö, sonst habe ich nicht auf meiner Liste.

SPEAKER_01

Ja, dann lass das Ding hier zumachen. Ja, oder? Dann sehen wir uns nächste Woche.

SPEAKER_00

Es ist, es ist echt?

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Ja, okay. Bin mal gespannt.

unknown

Ah, wirklich.

SPEAKER_00

Dann tschüss da draußen. Abonnieren, teilen, weitersagen. Bis dann. Tschüss.