Passion Millionaire - Deutsch

Felix Petzel: Was Amazon, Google und Microsoft mich über skalierbare Kundengewinnungssysteme gelehrt haben

Robert Roth Episode 9

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In dieser Episode des Passion Millionaire Podcasts spricht Robert Roth mit dem Unternehmer, Wachstumsstrategen und ehemaligen Großkonzern-Führungskraft Felix Petzel, der in leitenden Positionen bei Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google, Samsung, Nintendo und AutoScout24 tätig war.

Felix gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen einiger der erfolgreichsten Unternehmen der Welt und teilt seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Führungspersönlichkeiten wie Jeff Bezos und Steve Ballmer. Vor allem zeigt er auf, welches gemeinsame Prinzip er bei allen erfolgreichen Organisationen beobachtet hat: leistungsstarke Systeme.

Im Gespräch erklärt Felix, wie moderne Unternehmen KI, Automatisierung und datenbasierte Vertriebsprozesse nutzen können, um skalierbare Systeme zur Kundengewinnung aufzubauen, die kontinuierlich qualifizierte Leads und Umsatz generieren. Er erläutert, warum viele Unternehmen Schwierigkeiten in Marketing und Vertrieb haben, wie KI die Leadgenerierung verändert und weshalb Unternehmen, die sich nicht anpassen, langfristig ins Hintertreffen geraten.

Außerdem spricht er über staatliche Fördermöglichkeiten, die Unternehmen dabei unterstützen können, Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte umzusetzen und moderne Technologien wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.

Wenn du eine planbare Vertriebspipeline aufbauen, KI gezielt nutzen und verstehen möchtest, was wachstumsstarke Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet, dann liefert diese Episode wertvolle Einblicke und sofort umsetzbare Strategien.

Kontakt zu Felix Petzel:
https://www.linkedin.com/in/felixpetzel/

https://panda-consulting.net/

Podcast-Website:
https://rockandrollyourdreams.com/podcast/



SPEAKER_00

Gestalte dein Leben in unternehmerischer Freiheit mit Einblicken von erfolgreichen Kreativen, Unternehmern und Investoren. Erfahre, wie sie Herausforderungen gemeistert und ihre größten Träume verwirklicht haben. Sie teilen Ihren persönlichen Erfolgsplan, damit du dein Business aufbaust und das Leben führst, das du wirklich willst. Willkommen bei Passion Millionaire, dem Podcast von Robert Roth. Rock and roll your dreams.

SPEAKER_02

I'm begeistert and heute ganz. Ich frage mich wie this can here in this podcast to come. But when you heard in which firm the man in the armed had, then how to go as me that the sockets are already flown. The man had argued carrier start by Nintendo, that fancy all this on by him. Then gave him Autoscout 24, Samsung, and then Microsoft, Amazon, Google, and I had really personally here with Bill Gates and Jeff Bezos in the Raum gestanden, geared, and so we have. Finde ich richtig krass. And jetzt hat er irgendwie so den Weg gefunden, hat sich aufgestellt persönlich, macht hochgezielte Akquise, er nennt es immer Sniper-Aquise, überringt, baut eine Pipeline an passenden Kunden für Unternehmen auf. Ist ein Mittelstand unterwegs und hat sich da wirklich eine Mechanik gebaut an künstlicher Intelligenz, die zusammenarbeitet mit seiner Intelligenz und dann als System fungiert und gleichzeitig hat er auch noch irgendwie ein Studium im Gang, was ihm zum absoluten Experten macht, wenn es darum geht, wie man das Ganze sich auch noch vom Start fördern lassen kann. Von daher, Felix Petzel, herzlich willkommen. Ich muss dir jetzt erstmal natürlich Fragen stellen. Wer ist denn das eigentlich hier so mit Bill Gates und Jeff Bezos und so weiter im Raum? Vielleicht fangen wir bei Nintendo an. Was für eine Karriere? Wie hat das angefangen? Wie bist du dann hier in diese Firmen gekommen und musst irgendein paar Storys dann liefern hier? Nintendo, da machen wir hier mal einen Start.

SPEAKER_01

Gerne, gerne, gerne. Erstmal danke Robert für die Einladung zu deinem Podcast. Hört sich so an, als ob ich hier so super privilegiert bin. Also erstmal herzlichen Dank für die Einladung und ja, wie fing das Ganze an? Irgendwann habe ich studiert, um nicht meine Kindheit jetzt noch mit reinzubringen. Und so ein typischer Geisteswissenschaftler, das heißt, irgendwann wurde mir Mitte des Hauptstudens klar, das wird nichts mit normalen Jobs. Und stand von einem schwarzen Brett. Und auf dem schwarzen Brett stand Agentur, Kommunikationsagentur, sucht Geisteswissenschaftler. Und zumindest den zweiten Teil, den konnte ich erfüllen, bin dann da also hin. Und wie durch einen Zufall war das Ganze irgendwie genau mein Ding. Also ich habe so mein Sein gefunden, also beruflich zumindest, hab gemerkt, innerhalb des ersten zwei, drei Stunden ist es genau mein Ding, was die hier machen. Es ging um Kommunikation, Public Relations, Marketing. Und das war so mein Einstieg. Und dem Moment war mir klar, was ich beruflich machen würde. Und das war dann irgendwo noch ein gerader Weg. Das heißt, ich habe dann während des Studiums einfach daran gearbeitet als normale studentische Hilfskraft. Und dann nach dem Studium oder eigentlich schon vor dem Studium habe ich dann gesagt, okay, das ist mein Ding und habe dann sechs Jahre wirklich Agentur, also wirklich vom Junior bis hoch zum Seniorberater, das ganze Handwerkzeug gelernt. Und ja, dann ging es eigentlich los mit diesen Firmen, die du genannt hast. Also wenn man dann, sag ich mal, seine Passion auch entdeckt, war das dann irgendwann noch ein Selbstläufer. Das heißt, ich habe irgendwo verstanden, wie Kommunikation funktioniert, wie man kommuniziert, wie letztlich der Empfänger, das waren in meinem Fall auf die Medien, das Ganze rezipieren, wie das erfolgreich ist. Und hat einfach Lust zu arbeiten. Und dann kam Nintendo um die Ecke. Und Nintendo kennt wahrscheinlich jeder von euch irgendwo, der Gameboy. Und die launchten gerade die Pokémon. Und das war in den USA schon ein riesiger, riesiger Hype. Das hat die überhaupt in Europa keiner verstanden. Und das war mein erstes großes Projekt, wo ich dann das Ganze als Launch in Europa begleiten durfte. Und ja, am Anfang wussten wir natürlich nicht, was da passiert und dass das heute noch so ein Thema ist, dass, also ich treffe manchmal Kinder meiner Tochter, wenn die erfahren, dass ich Pikachu und Co. kennengelernt habe und hier in Deutschland etabliert habe, dann ist das natürlich für die immer so ein Riesenthema. Und das war so mein Einstieg in die Corporate-Welt. Bin dann weitergezogen zu Samsung, habe dort das erste GPIS-Handy, weiß keiner mehr, aber das war so die Vorstufe sozusagen von richtig seriösen Handys gelauncht, weiße Ware betreut, also Consumer Electronics in dem Feld. Und dann bin ich in die IT- und Internetbranchen gewechselt, war dann bei der Scout, das kennt jeder wahrscheinlich von Autoscout hier, hatte dann einen großen Zweikampf mit mobile.de, sehr spannendes Thema, typischer Mittelstand und dann ging es so los mit den großen Fortune 500. Ich war dann bei einem ganz jungen Amazon, war dann bei zehn Jahren bei Microsoft und ja, dann nochmal ganz kurz bei Google und das waren so 25 Jahre vollgepackt mit großen Konzernen und jede Menge Geschichten und viel Erfahrung, die man da sammeln dürfte.

SPEAKER_02

Ja, ich finde das auf jeden Fall extremst beeindruckend, weil alleine, manche würden sich ja wünschen, schon in eine einzige Firma, wie die, die wir jetzt gerade hier aufgezählt haben, reinzukommen, um da überhaupt mal arbeiten zu dürfen. Und du hast es ja geschafft, nicht nur bei allen diesen Firmen irgendwo mitzuarbeiten, sondern das war ja allerhöchste Ebene, auf der du da fungiert hast. And you have a stories mal erzählst. But we still for when man by Microsoft is and then with Leuten wie Steve Palmer and uh Bill Gates to do that. Give us that vielleicht mal irgendwie so eine bildhafte Szene, was da so abläuft, and vielleicht auch, was hast du denn da gemacht? Was hast du da auch mitentschieden anders beeinflusst dann im Markt? Und da warst du ja wahrscheinlich auch in den USA, nehme ich jetzt mal an.

SPEAKER_01

Ja, also was habe ich da gemacht? Im Wesentlichen Unternehmenskommunikation. Also das war da das, was man sagen würde, hab die Kommunikation geleitet und hatte da zu tun im Wesentlichen mit den Geschäftsführern, Hauptgeschäftsführern, Vice-Präsidenten, wenn das dann auf EMEA- oder Corporate-Ebene geht, dann sind das eben die genannten Personen, aber im Wesentlichen für den deutschen oder EMEA-Raum war ich da zuständig. Das heißt, ich habe mich gekümmert um die Leute, ich habe die positioniert, ich habe die ganze Kommunikation aufgebaut. Heute würde man sagen, das Thema Personal Branding, das war aber damals noch gar nicht erfunden, die ganze Kommunikation, Public Relations und das ist dann immer mehr übergegangen in das Thema digitales Marketing, weil ich sozusagen das Thema Kommunikation geownt hatte. Und Kommunikation ist aber genauso wichtig im Marketing zu verstehen, wie ist das Schmiermittel zwischen deinem Empfänger und dem Sender. Und das ist dann immer mehr in dieses Thema Leadgenerierung Marketing übergegangen, weil mich das einfach auch interessiert hat. Und das ist so ein bisschen der Vorgriff in das, was ich auch heute tue. Aber du wolltest ja mal wissen, was da so Anekdoten sind nach 25 Jahren. Also ich würde mal sagen, so die lustigste ist wahrscheinlich mit Jeff Bezos. Man muss sich das vorstellen: ein ganz junges Amazon, ich war da Unternehmenssprecher in Deutschland und da klingelte bestimmt einmal die Woche das Telefon. Und da war sowas dran wie der Spiegel oder die Frankfurter Rundschau, whatever. Und die Frage war, sind sie pleite? Wie kommen sie da drauf? Also Amazon hatte noch kein positives Quartal, das heißt, sie haben nur Geld verbrannt. Und dann war mal kurz der Server unten oder irgendwas. Das ist nun mal so. Und daraus schlossen die Amazon-Pleite, jetzt abgeschaltet. Und das war so die Ausgangssituation. Und vom Setting her war das so, dass der Gründer, in dem Fall Jeff Bezos, wirklich noch in die wichtigen Standorte, da gab es gar nicht so viel. In Europa gab es glaube ich gab es zwei oder drei nur. Und da hatte man halt auch regelmäßig Meetings mit denen und entweder in Deutschland oder dann eben in Seattle, wo da das Headcruder war. Und da war ich dann, und wer Seattle kennt, der weiß, im Sommer Traumstadt, im Winter Regen und eins ist da auch nämlich Erdbeben. Und so kam es, dass wir ein Meeting hatten in dem Building und dann kamen Erdbeben, also nicht so ganz heftig, aber immerhin. 5, irgendwas. Und dann saß ich unter dem Tisch im Meetingraum mit Jeff Bezos. Und dann war es gute Sitte, dass immer T-Shirts gedruckt werden nach solchen Erdbeben. Also es passiert aber wohl öfter. Und da stand er drauf: I was in an earthquake with Jeff Bezos und I survived, irgendwas in die Richtung. Also das sind so Dinge, wo wer sitzt schon mit so einem, ja, heute glaube ich, der reichste oder zweite oder drittreichste Mann der Welt unter dem Tisch beim Erdbeben. Also nicht, dass der mich jetzt täglich anruft, aber das sind natürlich Dinge, die hängen bleiben. Und kann mich noch erinnern, mit Steve Barmer, das ist der CEO gewesen, weil das der Bill Gates ja rausgezogen hat aus dem Business und der, ja, die rutscht dann einfach nach Deutschland an. C-Bit waren große Messen. Ganz einfache Leute, ganz, ich hatte dann immer den Auftrag, die irgendwie abzuholen und zu betreuen. Und irgendwann sagt er, ich habe heute Keynote auf der C-Bit. Und hast du irgendwas vorbereitet? Ja, ja, hab da irgendwo eine alte Präsentation gefunden. Und dann, Felix, du musst klicken. Also klicken heißt die PowerPoint-Vorwärtsbewegung. Keine Ahnung, ich kenne die Präsentation nicht. Und das atete dann so aus, dass wir so ein Spieler, er war auf der Bühne und machte mal, wir hatten so ein Zeichen vereinbart und er machte dann mal so Signale, was die ich manchmal gar nicht gesehen habe. Aber der war so locker drauf, du hast gesagt, Felix, hast du super gemacht. Und das sind so Geschichten, die vergisst du natürlich nicht, weil links so ein Weltkonzern und alles super durchgestylt, was es natürlich auch ist, aber es gibt so ganz einfache Momente im Leben, wo dann man diese Leute kennenlernt und ja, die am Ende des Tages ganz normale Menschen sind.

SPEAKER_02

Ja, finde ich schon ziemlich faszinierend. Ja, danke fürs Teilen von den Storys. Ich meine, ja, das ist schon ein Privileg und solche Leute mal kennengelernt, sondern mit denen arbeiten zu dürfen. Ich kann mir auch vorstellen, dass du da das eine oder andere vielleicht gelernt hast im Sinne von wie die denn so ticken. Fällt dir da irgendwie auch was ein, was da raussticht oder so, wo du dir denkst, okay, wow, da sind die definitiv anders drauf und vielleicht ist das auch mit dem Grund, warum die so erfolgreich sind.

SPEAKER_01

Genau, und das war eigentlich der spannende Teil, weil in all diesen Corporationen hat man im Prinzip eins gesehen, nämlich wie die arbeiten. Man muss sich ja vorstellen, ein Amazon war irgendwann klein, diese Gründergeschichten von Garage, die kennen wir auch von Microsoft und das Tüfteln und selbst von Apple und dergleichen, aber die haben es ja irgendwo geschafft, große, riesige Konzerne zu werden. Die Frage ist, wie haben sie das geschafft? Und wenn man sich das dann anschaut, dann ist mir im Laufe der Zeit klar geworden, die haben es geschafft, der Teil, weil sie Systeme bauen. Also für jede Aufgabenstellung im Unternehmen gibt es ein System. Leak-Generierung, Content, Sales, um mal meine Teile im Marketing-Vertrieb zu nehmen, mit denen ich in Berührung kam, natürlich für alles andere auch. Das heißt, das System sah früher völlig anders aus. Da waren dann oft Personal oder Dienstleister, Agenturen gebunden, aber es war ein System, wo man gesagt, wir wollen den Output generieren, also müssen wir irgendwas bauen, was ständig in gleicher Qualität das gleiche produziert. Und das war das Interessante, dass ich das bei allen Unternehmen vorgefunden habe, dass die systemisch denken. Und das ist dann auch das, was ich letztlich mitgenommen habe. Wie baut man Systeme, die natürlich jetzt anders aussehen, kleiner sind für einen Mittelstand als bei großen Konzernen, weil da ist natürlich ein riesiges Medabudget oft dahinter gewesen. Aber die Grundmethodik bleibt immer die gleiche: baue ein System. Und das hat mich tief geprägt. Und zu der Frage, wie waren die drauf? Also, die waren furchtbar locker drauf, muss man wirklich sagen. Also es war jetzt nicht so, dass die öffentlich da die Leute angezählt haben oder sonstiges, sondern die hatten eine Ruhe weg, die hatten eine Vision, die hatten vor allen Dingen auch das Thema Charisma, also ganz charismatische Menschen, jeder auf seine Art und Weise, aber du hast mit denen zusammengesessen und die hat dich komplett einmal angezündet von seiner Energie, von seiner Vision. Ich meine, die hatten ja natürlich die ganze Company und wie sie bauen wollen, schon vor Augen, wo du natürlich teilweise gar nicht wusstest, was die so vorhaben. Und ja, also dieses charismatische, visionäre und vor allen Dingen auch Nein sagen zu können. Also die haben dann auch zu Ideen, die kamen und gesagt, nee, das ist nicht das, was wir auf dem Fokus haben, das ist nicht das, was wir jetzt brauchen. Und dieses Nein fällt vielen Managern und Führungskräften sehr schwer. Habe ich dann oft erlebt, dass sie haben gesagt, naja, können wir auch mal probieren und da nochmal das. Völlig klarer Blick, völlig klar. Und die kam einfach nur hin und sagte, pass auf, das macht ihr die nächsten 24 Monate und nicht abweichen, das exekutieren, weiter geht's. Und das war für mich wirklich sehr einschneidend, diese Erfahrung.

SPEAKER_02

Finde ich mega interessant. Und vor allem kann ich mir auch vorstellen, wenn jetzt ein Mittelständer da ist, der hat jetzt also jemand, der am Wachsen ist und wachsen will, der hat ja auch eine Vision. Da zündet hoffentlich auch seine Mitarbeiter an und der hat ja dann typischerweise irgendwo auch Engpässe und die Engpässe weiß der Unternehmer ja natürlich auch, muss er lösen. Und oft hat es halt mit Kundengewinnung to doch und eben das Ganze systematisch dann aufzubauen. Und mich würde es da interessieren. Also das ist ja genau das, was du jetzt machst. And gives da irgendwelche Dinge that du siehst in Middlestand? Was ist anders that versus these gross companies? And what are you doing that you from these gross companies, that you there might have been, that you have seen hast, things that you made hast, bringst du then just in a middle stand with them, what you really machine, these Kundengewinnungssystems, died, mit KI and so we so forth. Da erzählst du uns gleich ein bisschen mehr dazu, aber was würdest du sagen, ist der große Unterschied und was bringst du jetzt da mit ein, was für die auch wirklich, du hast ein Game Changer sein kann im Mittelstand? Weil Vision und dann kommt jetzt ein Felix dazu und was ist das, was die Magic ist vielleicht?

SPEAKER_01

Ja, also viele denken, es ist ganz viel anders, weil die Firmen sind ja super reich und verdienen ihr Geld automatisch, aber das ist gar nicht so, sondern die Vision eines Unternehmens bleibt ja gleich. Und am Ende sind es Organisationen, die natürlich ein bisschen ausdifferenzierter sind bei Microsoft oder Google, weil einfach mehr Menschen da arbeiten, aber die haben die gleichen Abteilungen und den gleichen C-Level und dann die gleichen Geschäftsführer. Also im Mikrokosmos bleibt alles gleich. Und die Versuchungen heute, sag ich mal, sich ablenken zu lassen, durch KI, durch Digitalisierung, durch irgendwas Neues, die sind genauso vorhanden im Mittelstand wie für einen Microsoft oder Amazon mit Kooperationen, Partnerschaften, neue Launches, was auch immer. Und da sage ich immer, fokussiere dich auf das, was du machen willst. Digitalisierung, KI, was auch immer du brauchst. Und dann mach es einfach richtig und lass dich nicht ablenken von anderen Dingen. Und das bleibt wirklich gleich. Und da würde ich nur sagen, da ist vielleicht noch ein Startup etwas zu unterscheiden, weil es dann viel vom Inhaber und vom Gründer getrieben wird. Aber sobald du ein paar Menschen zusammenbringst, ein Team bildest, passiert immer das Gleiche. Wie kannst du jetzt den Output so organisieren, dass in einer gewissen Qualität und Quantität das gleiche rauskommt? Und hier ist der große Game Changer gewesen in den letzten zwei, drei, vier Jahren, das Thema KI. Das konntest du früher nur lösen, eigentlich durch Budgets und oder entsprechende Manpower. Und heute bauen wir Systeme, du wahrscheinlich genauso wie alle, die ein bisschen smart mitdenken, wie kann ich jetzt schon sinnhaft KI und Automation so reinbringen, dass ich meine Standardprozesse so löse. Und das ist das versuche ich dem Mittelstand beizubringen, dass ich im Prinzip, ich sage mal, du kannst Digitalisierung überspringen, mach gleich KI, weil das ist alles sozusagen schon mit drin, wenn wir Prozesse automatisieren. Und dann glaube ich, der größte Unterschied ist, dass sie, dass ich sage, ich kenne halt Firmen, die ihre Vision verwirklicht haben. Also ich habe die von innen gesehen. Und solange du an deinen Traum, an deine Vision, an das, was du, wofür du irgendwann mal gegründet hast, glaubst, dann brauchst du, musst du eigentlich nur dranbleiben. Und die Zeit könnte nicht besser sein, um als Mittelstandunternehmen oder als Gründer oder meinetwegen auch als Scale-Up irgendwie heute wirklich das Thema Skalierung, Wachstum anzugehen, weil die Zeiten sind, sag ich mal, die kommen so alle 70 Jahre gefühlt. Goldgräber, KI verändert so viel, es werden so viele Unternehmen und Professionen weggehen, aber auch so viele Möglichkeiten entstehen. Und das macht es so spannend. So, und dann musst du einfach nur mal wie so ein Würfelbecher alles zusammennehmen. Bist du vom Mindset bereit dafür? Verstehst du KI und das, was gerade passiert? Hast du die richtigen Personen, die dir dabei helfen? Und dann ist es eigentlich nur eine Frage, dass du die Würfelbecher einmal auf den Tisch knallst und sagst, was liegt da und dann letztlich dreimal die Sechs beispielsweise und dann einfach Fokus haben. Fokus, Fokus, Fokus, dann zwei Jahre durchziehen und die Welt hat sich verändert. Es werden so viele Unternehmen hinter dir bleiben, die einfach nicht bereit sind, auch mental nicht das mitzugehen. Und so viele neue Geschäftsmodelle entstehen auf dem Level und das ist so das, was ich momentan sehe und was so spannend ist für uns als Berater oder Dienstleister.

SPEAKER_02

Was ich persönlich dabei schockierend finde, ich habe da fast gestern oder vor ein paar Tagen irgendwo eine Statistik gelesen, dass derzeit weniger als 20% der mittelständischen Unternehmen noch sich aktiv erstmal mit KI beschäftigen und was das überhaupt für modernen Unternehmen und in Wahrheit ja, vielleicht sogar für das Überleben deren Unternehmen bedeutet, da mitzuziehen, sich damit zu beschäftigen, das in die Systeme einzubauen. Das heißt, es sind Unternehmen ja gezielt umzubauen mit KI zu. Wenn man es jetzt nicht sieht, glaube ich, vielleicht sehe ich es da falsch, man wird es in fünf Jahren sehen. Aber ich persönlich glaube, die, die was nicht beginnen, jetzt dahin zu schauen, die werden vom Markt gezwungen werden oder die werden vielleicht Schwierigkeiten haben, in dem Markt überhaupt noch zu bestehen. Weil einfach jemand, der diese KI-Systeme einbaut, sei das jetzt in der Acquise or in sonsticking Prozessoptimierungen, die eben dadurch inzwischen jetzt schon mag, natürlich immer besser anderistiger. The concurrent, der this heute umbout and in one year or two years massive working has and working he said, that makes high-fly output from time, with a brute cost, we will make so young concurriers. And also the frame, we can just wegschauen. And what's interesting, Felix, wasn't du when you just by an underneath remain in Mittelständler and in the quiz reinschaust, was passiert denn da gerade und was könnte man denn da denn besser machen eben mit dem, was du alles auf den Tisch bringst? Du bringst KI-Systeme mit, du bringst dein ganzes Know-how mit aus diesen großen Kooperationen und du bringst auch noch staatliche Förderung mit. Was ist denn diese Transformation, die du dann machst gemeinsam mit diesen Unternehmen?

SPEAKER_01

Ja, also wie die Ausgangslage, die ist natürlich, glaube ich, in Deutschland ein bisschen anders als wenn du so, du bist ja viel auch in dem US-amerikanischen Bereich, wo das Mentale und das Mindset ein bisschen was anderes ist. Also da ist KI nicht so, das muss man regulieren, einzäunen und dergleichen. Das hat alles Vor- und Nachteile, aber das ist so ein bisschen die Ausgangslage. Nun ist der deutsche Mittelständler auch nicht der, der immer sagen, Sperrspitze ist, sondern oft dann sagt, ich mache es dann gründlich, aber lass mir Zeit. Ausgangslage ist oft, Moment, gestern war doch noch Digitalisierung. Jetzt fängst du an mit KI, was willst du denn jetzt so ungefähr? Die wissen alle schon, dass KI das große Ding ist und der Changer. Also, die probieren aus, wissen aber oft nicht, was zu tun ist. Sie spielen an Tools rum, dann macht man Mitarbeiter bei der Chat GT, dann was EUIA Egg. Also es gibt gar keine Ordnung, maximale Verwirrung. Und jetzt haben wir eine wirtschaftliche Situation in Deutschland, die speziell so ist, dass sie natürlich noch Budget haben, aber nicht das Ganze dreimal aufsetzen können, sondern, sage ich mal, sie haben noch diesen Einschuss, wirklich massiv zu investieren. Und da suchen sie einfach nur Leute, denen sie vertrauen können, weil das Ganze so ein schnell Lebesgeschäft ist. Also wer kann wirklich mir zeigen, wo brauche ich KI, wo ist sie sinnvoll und wo ist sie ihnen noch nicht sinnvoll? Du kannst ja nicht die ganze Company auf einmal mit KI oder Digitalisierung hochziehen, sondern wirklich da, wo es einen sofortigen ROI auf das Geschäft hat. Und wo sind diese Bereiche? Ganz offensichtlich im Marketing und im Sales. Und da, wo Menschen kommunizieren. Warum? Weil KI geschafft hat, Content, Sprache, Bewegtbild zu ersetzen. Und darum sind da die größten Hebel. Und dann gehe ich rein in die Prozesse und sage, was kann ich da noch machen? Also sagen wir, Rechnungseingang ist so ein Beispiel, wo man sagt, da entsteht eben viel repetitive Arbeit, aber die kann man auch wegnehmen, indem man KI einfach das Ganze bearbeiten lässt. Dann sind wir beim Thema Prozessautomatisierung. Und dann haben wir schon zwei große Bereiche, wo ich mich darum kümmere und sage, wenn du da schon mal was abdeckst, dann hast du schon mal 40 Prozent deiner Unternehmung digitalisiert und mit smarten Agenten oder KI mit drin. Und da bist du schon mal so einen Schritt voraus, dass du, wie du gerade sagtest, dein Mitbewerber sicherlich da sehr weit zurückhängen. Und dann kommt dieses Thema rein, dass ich sage, wollen wir denn jetzt loslegen? Da gibt es immer noch ein bisschen Vorbehalte. Und das ist das Thema, wo ich dann immer sage, ich bringe dir auch noch Geld mit zur Party, weil ich mich in den letzten Jahren in der Tat darauf spezialisiert, wie kann man noch die Refinanzierung aufbauen, also Fördermittel oder das Ganze über Innovationskredite abdecken, sodass wir nicht über das Eigenkapital gehen müssen, nicht den Cashflow rausziehen, sondern sage ich, das Ganze ist wie ein Projekt, sozusagen staatlich finanziert oder zumindest zu ganz anderen Konditionen. Und dann wird es für die ein Bild, wo sie sagen, okay, jetzt gehe ich mit, jetzt will ich diesen Schritt gehen. Was gehen wir zuerst an? In der Regel ist das irgendwas im Marketing, Leadgenerierung, Leadmanagement, all diese Sachen, die du heute aufbauen kannst und übertragen das dann auf Sales und dann bringe ich Partner mit, die in die Prozessautomatisierung reingehen. Und das sind so spannende Konzepte, wo der Mittelständler einfach sagt, verstehe ich und da ziehen immer mehr einfach aktuell mit.

SPEAKER_02

Und wenn man jetzt da mal ins Taktische reingeht, also wie sieht denn das bildhaft aus? Also jetzt ein Unternehmer, der keine KI hat in der Akquise, dem ganzen Marketing und dem Aufbau von der Pipeline von neuen Kunden und neuen Projekten. Wie sieht es ohne KI aus und wie sieht es aus mit KI und was bedeutet es dann auch für die Strukturkosten und den Output gleichzeitig?

SPEAKER_01

Genau. Also Ausgangssituation ist fast immer noch. Leute sind analog unterwegs. Messe, Kongress, Visitenkarte, Leads. Mag nicht alles falsch sein, aber ist oft noch Realität. Dann haben sie sich oft versucht, irgendwo LinkedIn mal irgendwie Ads, irgendwie Agenturen gehabt und so weiter, aber ihnen fehlt das Gesamtbild, also was ich vorhin als System versucht habe zu erklären. Und wenn man einmal sagt, wie sieht ein System aus, dann hast du natürlich da draußen irgendeinen Zielmarkt. Also du hast immer Zielpersonen, die du ansprechen möchtest. Nenn mal das technische Wort, wäre jetzt das Thema Prospecting. So, aus diesen potenziellen Zielkurs musst du dann irgendwo Leads machen. Das heißt, irgendwo müssen die mit dir in Kontakt kommen und dann sagen, ich gehe jetzt den Schritt, die Lead-Genäuerung, sprich, sie hinterlassen die Kontaktdaten bei dir. Und dann musst du sie in einen Termin reinbekommen. Und das ist ein sehr schmerzhafter Prozess beim Mittelstand, weil da einfach das Ganze zerflattert. Die sind im CRM, werden vergessen, das macht der große Sales-Guru, der das persönlich abrufen muss. Wie kannst du das aufbauen, dass tausende von Leads gepflegt werden und genurtured werden? Und wir ahnen schon, was da für Prozesse und wie dann AI da mit reinkommt und dann am Ende die letzte Call Version ist sozusagen dann aus dem Termin ein Geschäft zu machen. Das können die Mittelständler aber in der Regel. Das heißt, die haben die großen Probleme, wie generiere ich, wie habe ich Sichtbarkeit, also Outreach da draußen im digitalen Raum und wie funktioniert das Thema Lead-Generierung für mich? Warum ist ein Webinar so interessant? Warum reden wir über vielleicht auch Whitepaper? Irgendwas, was ich im digitalen Raum anbieten kann, um nicht in eine 1:1-Lead-Generierung reinzugehen. Und das ist, verstehen die manchmal gar nicht, dass sich das bei LinkedIn völlig anders aufbaut als beispielsweise im klassischen One-to-One oder Direct-Sales, sage ich mal. Und jetzt ahnen wir, dass wir dieses System bauen. LinkedIn ist natürlich eine ganz relevante Plattform, wenn du im B2B-Bereich bist. Das Thema E-Mail, manchmal sind es auch andere Kanäle, die relevant sind, je nach Branche. Und wie bin ich da sichtbar? Wie findet Lead-Generierung statt? Und dann, wie baue ich Content und den Nurture und jetzt kommt eine AI rein. Und jetzt gehe ich noch in den CRM rein und sage, guck mal, wo sind meine Signale? Wer hat sich gerade in meinem CRM bewegt? Wer hat was runtergeladen? Wer hat die E-Mail geöffnet? Wer war auf meiner Webseite? Alles kannst du tracken, sehen und dann hast du am Morgen ein Cockpit, wo im Prinzip der Sales-Mitarbeiter sieht, okay, Heinz-Peter von der Firma X war gerade besonders aktiv. Ein Traum eines Sales-Mitarbeiters, was der vorher gefühlsmäßig abdecken musste, wird wahr durch KI. Und das ist gar nicht großes Hokuspokus, sondern es sind ganz normale Tools, die man aneinandersetzt und vorher ausbilden muss. Und schon hast du ein System, was dich von deiner Konkurrenz abhebt.

SPEAKER_02

Und was bedeutet das für den Output? Das heißt, also du kriegst ja viel mehr an Kommunikationsoutput hin. Einfach durch diese Automatisierungen. Du korrigierst mich dann gerne auch. Und was KI auch kann, zumindest so wie du es baust, du hast mir das ja auch gezeigt, du hast mir dein ganzes Cockpit, wo du alles messen kannst, was passiert, was an Output rausging, was dann auch an Rückmeldungen kam und so weiter, wo alles in Prozenten gemessen ist, die ganzen KPIs aufgelistet sind und du einfach jederzeit siehst, was ist passiert, was war die Wirkung davon, es wird auch klar, was sind die nächsten Schritte, wo sind die Engpässe, wo kann man verbessern. Und du brauchst ja, also du kriegst mehr Output hin, and this output, der ist ja auch KI-gestützt, hochpersonalisiert. Du nennst es ja immer Sniper Outreach oder so ähnlich. Also du willst ganz gezielt diese Kundencommunication, erstmal die Kundenauswahl machen, die zukunftstigen Kundenauswahl, prospecting, the prospects auswählen, and then ganz gezielt auch hochpersonalisiert die uncommunizieren. Du hast mir wieder machst. Du hast diese E-Mails, die da rausgehen, die nur an die richtigen Leute rausgehen, and wo die KI irgendwie aus dem Internet informationen zusammensammelt, so that when they die E-Mail jetzt aufmacht, dieser Unternehmer, dieser potenzielle B2B-Kunde, and sagt, yeah, that type is jetzt da persönlich gesessen und hat mir diese E-Mail geschrieben. Es hat aber KI gemacht. Jetzt kann man sich vorstellen, was das an Auswirkungen hat, wenn du plötzlich weniger Salesmitarbeiter brauchst, die aber so eine Kommunikationsleistung hinkriegen zu personalisierte Nachrichten, dass selber auf LinkedIn, wenn du da persönliche Nachrichten rausschreibst oder diese Webinare vermarktest, erzähl uns gerne da mehr dazu. Aber was ich halt in meinem Kopf dadurch sofort sehe, ist, ich habe jetzt, wenn ich jetzt so ein Unternehmer bin, der vielleicht noch nicht mit KI arbeitet und noch nicht solche Systeme hat wie die, die du baust, aber dann merkt, okay, es kann Sinn machen, aber ich sehe dann, muss ich jetzt mein Team feuern? Ist vielleicht eine Frage, die ich mir stelle. Oder bleibt mein Team und ich baue diese KI rein und mein Team profitiert von der KI und ich kriege einfach viel mehr Output hin. Wie tickt denn das dann?

SPEAKER_01

Also wo kommt KI rein und warum ist sie so wichtig? Ganz einfach, weil dieses Thema an allen Schnittstellen, die ich gerade gesagt habe, sowohl beim Thema Outreach, also wenn ich einmal sozusagen mir arbeite, was ist meine ICP? Also welches Unternehmen suche ich da draußen und welche Person, die dort arbeitet, suche ich. Das ist ICP und Bayer Persona. So, das arbeitet man normalerweise mit dem Kunden. Und jetzt sage ich der KI, such mir doch jetzt mal da draußen genau diese zwei Stellparameter zusammen. Was sind die Unternehmen und die entsprechenden Personen, was dahinter oder auch Vorentscheider. Und das war natürlich ein Prozess, der über Jahre, vor Jahren einfach so hochgradig teuer und natürlich auch arbeitsintensiv war. So, da ist der erste Schritt. Das heißt, ich baue mir Leadlisten auf, die hochgradig personalisiert sind auf das, was ich eigentlich suche. Also ganz hohe Abschlusswahrscheinlichkeiten. Dann brauche ich ja irgendwo ein Outreach. Also ich muss jetzt eine Person da draußen anspringen. Und da geht natürlich nicht Masse, sondern du musst dieses Thema Hyperpersonalisierung einbauen. Auch da hilft die DKI. Du musst ja nicht alles rausschicken, was die DKI sagt, aber sie hilft dir zu formulieren und sagt, dieses Unternehmen hat diesen Schmerz und diese Buyer Persona, also Vertriebsleiter, Marketingleiter, CEO, was auch immer, hat diese Needs oder diese Wünsche in seinem Business-Kontext. So, und jetzt bau mir bitte die perfekte Nachricht in Bezug auf meine Dienstleistung oder mein Angebot. So, und das ist natürlich eine Geschwindigkeit, die kriegst du, kriegst du vielleicht einmal hin oder dreimal am Tag, aber nicht 30.000 Mal am Tag, ne? Und dann kommt der ganz große Moment, wo ich das Thema Enrichment mache. Ich brauche ständig Signale meiner Zielkunden. Wo bewegen die sich? Haben die irgendwas gepostet, was relevant ist, was mir ein Signal gibt? Nutzt die Technologien, stellen die gerade Leute an, gucken wir bei North Data rein und sagen, Umsatz hoch, Umsatz runter, stellen die frei. Also wir gehen auf North Data, wir gehen auf Clay, enrichen die Daten, gleichen die immer wieder ab mit dem, was ich gerade gesagt habe und schon kommen Informationen da zusammen, die du unmöglich in einem kleinen Mittelständler mit zwei, drei, vier Mann-Teams abbilden kannst. Und das macht es so interessant. Und wenn ich jetzt noch die letzte KI-Stellschraube nehme und sage, wie sind die Abschlussquoten? Wie kann ein Sales-Mitarbeiter enabled werden, perfekt abzuschließen? Hat der alle alles, was man braucht? Hat der vielleicht nochmal ein Online-Assessment, was ich reinbringen kann, dann ein Case-Study, bei sich reinbringen? Kennt der seine Convergence? Kann ich mein Verkaufsgespräch sozusagen mit einer KI aufnehmen und dann wirklich gucken lassen, wo kannst du besser werden? Es geht nicht um jemanden fertig machen, so kannst du besser werden. Oder wie kannst du das Ganze analysieren? So, das sind die Momente, wo ich KI und Automatisierung reinbringe. Das ist aber für eine Geschäftsführer immer noch ein bisschen Hoguspokus. Und jetzt kommt der Moment, wo ich sage, am Ende musst du es ja verstehen und bewerten können. Und darum baue ich am Ende so ein Closed Loop ein und sage, hier ist dein Dashboard. Hier sind alle wichtigen Dinge da draußen. Wie viel Outreach haben wir? Wie viele Nachrichten verschicken wir am Tag? Wie viel Öffnungen haben wir? Wie viel Leads generieren wir damit? Wie viele Termine haben wir? Und was ist sozusagen dein Customer Lifetime Value? Dahinter sprich die Schlussendliche Conversion. Und dann sieht er auf einmal etwas, wo er sagt, ah, jetzt wird es für mich transparent, also dieser berühmte Funnel wird sichtbar. Und wenn du jetzt noch eine Zahl dahinter hängst und sagst, guck mal, so viel verdienst du einem durchschnittlichen Kunden, also wird diese Pipeline gerade das an Umsatz für dich bringen. Und jetzt kommt der letzte Schritt, wir gehen ins Predictive rein und sagen, wenn wir jetzt das so weitermachen, passiert das. Und wenn wir noch ein bisschen mehr machen, wächst du auf einmal. Und das alles sieht er wie auf dem Managementfolio und sagt, jetzt wird es ihm klar, der muss ja nicht sich verstehen, was Marketing da im Detail macht. Der muss nur sagen, was bringt mir das? Verdiene ich damit Geld oder bezahle ich eine Agentur oder einen Dienstleister und noch ein paar Leute und drei, vier Tools? Und wenn er das sieht, dann ist das der Moment, wo er sagt, okay, jetzt bin ich da drin, wenn ich damit Geld verdiene, dann machen wir das. Und das ist der Moment, den du ihnen zeigen musst. Und das ist so wichtig, dass du so ein Dashboard brauchst, das für zumindest den C-Level, also auch die Geschäftsführung dann wirklich die Daten liefert, die wichtig sind, um Ruhe reinzubringen und letztlich dann im Marketing auch zu arbeiten.

SPEAKER_02

Ja, und was würdest du denn sagen, also wenn jetzt ein Mittelständler ein Team von Sales-Leuten hat, brechen wir es mal auf eine Sales-Person runter. Um wie viel wird denn diese eine Sales-Person produktiver? Also um wie viel erhöht sich der Output, wenn man beginnt, dann diese KI-Systeme mit reinzubringen als Ergänzung, als Booster sozusagen?

SPEAKER_01

Genau, also eine gute Sales-Person, die bleibt bitte schön noch in der Firma, weil die macht genau das, was wir brauchen, nämlich den Abschluss. Du kannst logischerweise ein B2B-Produkt nicht verkaufen, ohne dass du an einem gewissen Moment rangehst und sagst, hier ist jetzt die Kamera auf oder das persönliche Gespräch. Das heißt, die bleibt da, aber die macht bitte das, was sie am besten kann, nämlich Abschlussgespräche, Closing-Gespräche. Und zwar mehrmals am Tag und je oft, desto öfter, desto besser. Sie braucht eigentlich nur diese vorqualifizierten Termine. Und wenn man sich dann in der Realität anschaut, was die tagtäglich machen, die wühlen im CRM rum, die schicken irgendwelche E-Mails, suchen irgendwelche Case-Sudies, fragen im Marketing nach, hast du nochmal was, der will irgendwas wissen. Insofern du das alles als Maschine in Anführungsstrichen laufen hast und der Junge einfach nur noch sagt, ich habe meine Termine und die sind eigentlich alle gut vorqualifiziert und wenn nicht, dann kommen sie gar nicht als Termin ran. Dann bleibt der da und schließt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ab, also sprich mehr Umsatz. Und das ist der Zustand, den man ungefähr nach einem halben bis Jahr auch erreicht. Ganz einfach, weil du vorher das System aufgebaut hast. Das heißt, die Lead-Generierung, Qualifizierung läuft und da sparst du Geld, weil das ist eben das, was früher sehr viel an Manpower oder Agenturleistung gekostet hat.

SPEAKER_02

Kannst du da irgendwie einen Multiplikationsfaktor abschätzen, um wie viel jetzt für ein Sales-Mitarbeiter typischerweise, wenn diese Systeme, diese KI-Systeme top laufen, produktiver wird?

SPEAKER_01

Ja, also wir sagen immer, oder ich sage immer, nach 90 Tagen hast das System up and running, zumindest mal so in der Basisfunktion. Das heißt, du hast auch qualifizierte Entscheidertermine. Da sind wir so bei einem, sag ich mal, 2 bis 3 X-Faktor. Den würde ich ansetzen nach einem Jahr auf den Faktor 5 bis 10, sage ich mal, je nach Branche Nische und so weiter. Also wir kommen da schon einen Hebel rein, ganz einfach, weil die Pipeline sich so befüllt, weil ich die richtigen Kanäle mit den richtigen Botschaften und der richtigen Leadgenerierung befülle. Und dann letztlich das Unternehmen, was ja immer schon gut abschließen konnte, weil es Produkte hat, die sich einfach verkaufen, einfach viel, viel mehr verkaufen kann. Und dann kommt man eher in Probleme rein, die dann im Service Fulfillment liegen, sage ich mal. Also ich würde mal so realistisch, ein zwei, drei X in the last three months and then in a year, and half years five bis acht X, it's realistic.

SPEAKER_02

Yeah, this music erst mal auf der Zunge lassen. When I then five X had and wish, my konkurrenten fangen an, genau sowas to etablieren. Man muss es machen, weil when they all irgendwann mit 5x rumlaufen in einem Jahr, in zwei Jahren, eine Frage der Zeit, dann habe ich ja gar keine Chance mehr, gegen die zu bestehen. Und ich finde das richtig krass. Und jetzt, was du halt zusätzlich auch noch machst, du kannst ja quasi Türen öffnen zu den Kassen des Staates, die ein Geld bringen und diese Dinge, die du dafür die Mittelstände einrichtest, auch noch bezahlen oder teilweise bezahlen. Erklär uns mal, wie funktioniert denn das mit den ganzen Förderungen? Klar, in der Tiefe gibt es jetzt da hunderttausend Dinge, habe ich schon mitgekriegt, in jedem Bundesland ist irgendwas anders und so weiter und so fort. Aber vielleicht kannst du mal so grobe Rahmenidee uns mitgeben, wie das dann so tickt und was man da an Systeme bauen kann, die dann ja beschleunigen und sich auch noch gleichzeitig den Hebel vom Staat reinholen kann, der das dann auch noch bezahlt.

SPEAKER_01

Ja, also Ausgangslage haben wir ja beschrieben, das heißt, Mittelständler möchte wachsen und das ist der Zustand, wo staatliche Förderung interessant wird. Jetzt stellen wir uns einmal ganz kurz vor, was möchte Politik, die am Ende Steuermittel reingehen, die möchte, dass Unternehmen Arbeitsplätze schaffen, um damit noch mehr Steuern zu zahlen. So ganz einfach gesagt. Dafür sind sie bereit, auch Förderung auszuschütten. Und die ganz großen Projekte sind natürlich, Digitalisierung, KI kommt rein. Und dafür gibt es natürlich enormen Töpfe. Wir haben in Deutschland 1200 Fördermitteltöpfe. Das kann man unmöglich alles wissen, aber wenn wir nur mal eine Klammer aufmachen, du möchtest digitalisieren oder KI oder Arbeitsplätze schaffen, und ich habe noch nicht die anderen Töpfe genannt, die auch relevant sein können, dann ist das natürlich interessant und das ist das, was ich vorher mit dem Unternehmen mache und sage, ich gucke mir dich gerne an, analysiere dich, mach dir ein Konzept, wie du Fördermittel und Refinanzierung nutzen kannst, damit dieses System eben für dich noch attraktiver wird, nämlich nicht aus deinem Eigenkapital finanziert wird, sondern im Prinzip mit Förderung, was ein Zuschuss ist oder sehr günstigen Refinanzierungskrediten, die wir dann aufbauen. Und so haben wir dann, was ich mir nenne, so ein Förder Sandwich. Das heißt, Förderung ist das Optimum, Refinanzierung. Und wenn es manchmal junge Unternehmen sind, braucht man auch eine Bürgschaft. Und das alles bringe ich mit in einem Konzept, dann sagen die ja und dann setzen wir das um, haben Kapital und dann bin ich oft drin, nicht immer, aber oft drin und bringe dann aber auch mein Netzwerk mit an Prozessautomatisierern, an Dienstleister, die dann im Prinzip andere Bereiche abdecken, die nicht im Marketing oder Sales liegen.

SPEAKER_02

Und ich höre da halt raus, da sind durchaus auch Gelder dabei, die kommen einfach rein und die muss man auch gar nicht zurückzahlen.

SPEAKER_01

Förderung ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss für ein Unternehmen. Also wenn wir teilweise Förderung von 300.0400.000 Euro für Mittelständler holen für ein Digitalisierungs-KI-Projekt, dann sind das natürlich Richtlinien, die gelten. Das heißt, da steht nicht der Sack Geld auf den Tisch und sagt los geht's, sondern das hat, ist reguliert. Aber wenn ich das so umsetze wie in den Leitplanken gegeben, dann habe ich 300, 400.000 Euro, die wiederum der Unterschied sind zu dem Mitkonkurrenten, der sie nicht hat. Und das ist natürlich in der Gesamtkombination das, was sie wollen. Menschen, die Ihnen wirklich sagen, okay, das gehen wir jetzt an und denen sie vertrauen und ich bringe auch noch, ich sage immer Geld mit zur Party. Und dann, ja, ist es eigentlich ein No-Brainer zu starten, aber ja, sie müssen starten, ne?

SPEAKER_02

Ja, und dann je nach Unternehmensgröße und Projektgrößen, die da angegangen werden, also ist da die Grenze bei 300.000.000 oder gibt es da auch irgendwie große Gelddaschen, wo noch mehr drin ist, was auch vielleicht sogar gar nicht mehr zurückgezahlt werden muss, wie gibt es da eine Grenze?

SPEAKER_01

Also Grenzen gibt es im Prinzip keine richtigen, also ich sag mal so ein normaler Mittelständler, ich rede mal so von 50 bis 150 Mitarbeiter weitern Umsatz, irgendwo 30, 40 Millionen, so was ich normalerweise antreffe, da liegen auch Fördermittel von 1, 2 Millionen, die einfach rumliegen und nicht genutzt werden. Der Sprung in das nächste Kategorie wäre dieses GU, also das Großunternehmen, da ist man dann auf europäischen Ebene. Das ist deutlich komplizierter, aber auch nicht unmöglich. Dann bildet man etwas andere Strukturen rein. Da geht es aber oft um ganz andere Dinge, als jetzt KI zu starten, sondern da sind es wirklich Entwicklungskosten für große, große Pakete, die da bauen und ergleichen. Aber auch da gibt es keinen Deckel. Da gibt es Töpfe, die dann ein paar Millionen ausschütten. Und für Gründer und Startups kann ich immer nur motivieren, nimm nie dein eigenes Geld, so wie ich, sondern besorg dir Geld, lass dir dein Gehalt finanzieren, deine ersten zwei Jahre und dann verwirklich deinen Traum. Dafür gibt es Gelder, ganz einfach.

SPEAKER_02

Ich finde das faszinierend. Schade, dass meine Firma nicht in Deutschland ansässig ist, sonst würden wir hier gleich reden. Felix, vielleicht noch zwei Sachen ganz kurz zum Abschluss für diese Folge. Erste Frage, wenn jetzt jemand zugehört hat und sich gedacht hat, das macht ja irgendwie Sinn, was mir der Felix hier erzählt. Und er ist irgendwie auch ganz hübsch und nee, der hat was drauf und ich brauche eigentlich das Know-how. Ich muss da erstmal mehr dazu lernen. Vielleicht gibt es da eine Möglichkeit, dich auch konkret anzusprechen und mal die eigene Situation durchzugehen. Wie wird es ticken und wo kontaktiert man dich da am besten?

SPEAKER_01

Ja. Also wo kontaktiert man mich am besten digital in einem Strategie-Kennenlerngespräch. Da machen wir im Prinzip einmal, wo ist deine Ist-Situation, ich höre dir zu. Du machst vorher diesen Fördermittelcheck, wenn die Parameter auf dich zutreffen. Das heißt, wir gucken auch in den Termin schon rein, welche Töpfe sehe ich auf Top-Level-Niveau. Und du gehst raus mit einem ganz klaren Bild, ob wir zueinander passen, ob KI jetzt das Thema für dich ist und welche Töpfe du nutzen kannst. Und dann am Ende muss es passen zwischen uns beiden letztendlich und dann hast du aber zumindest mal Klarheit bekommen, wie das Ganze für dich aussehen kann. Und ich mache dir dann in den Zweitgespräch einen Vorschlag, wie du das Ganze umsetzen können, was für dich realistisch ist, was die Low-Hanging Fruit sind, wie das Ganze möglichst schnell in den ROI kommt und dann it's up to you.

SPEAKER_02

Und wo kontaktiert man mich da am besten?

SPEAKER_01

Wenn du einen Link platzieren kannst, dann findet ihr den unter den oder in den Shownotes und dort klickt ihr drauf und dann landet ihr in einem Zoom-Termin.

SPEAKER_02

Genau so machen wir das. Wir platzieren den Link, also Felix ist nur ein Klick entfernt. Vielleicht noch eine letzte Frage, vielleicht so kurz, knackig. Was ist denn der typische Fehler von einem Mittelständler, der vielleicht schon mal irgendwie mitgekriegt hat, es gibt KI, aber noch nicht angefangen hat, das zu etablieren, was ist der typische Fehler, den du da siehst in so einem Unternehmen und was müsste der eigentlich machen?

SPEAKER_01

Der typische Fehler ist nichts machen. Verharren im Nichts, weil vielleicht zu overwhelming, weil vielleicht verwirrend, weil vielleicht nicht relevant, wir haben ja doch das Faxgerät und dergleichen. Also nichts machen ist der sichere Tod. Denn das, wir sind ja, oder ich bin schon ein bisschen älter und ich habe schon das Internet und die Einführung erlebt, da hat man schon gesagt, das ist die Revolution. Aber dagegen ist das, was jetzt passiert, sage ich mal, so ein kleiner Feuerberg am Wochenende. Also nichts machen ist keine Option. Schaut, jeder sollte sich anschauen und irgendwo sagen, was ist meine Option, wie sieht das Ganze für mich aus? Und vor allen Dingen beschäftigt euch mit, wie ihr wachsen könnt. Was sind neue Geschäftsmodelle, die ich bauen kann? Und das ist das für mich Interessante, wo im Prinzip Mittelständer gar nicht hindenkt, weil er vielleicht eher in seiner sagt, ja, hey, wir haben ja eine Fabrik und ein Lager und das gleiche nichts da. Sondern das sind so Opportunitäten, die gerade entstehen, wenn man smarte Köpfe zusammenholt, die das zusammendenken.

SPEAKER_02

Und da bringst du endlos viel Erfahrung mit aus deiner ganzen Vergangenheit bei diesen großen Konzernen. Felix Petzel, vielen herzlichen Dank nochmal.

SPEAKER_00

Dankeschön. Jetzt auf rock'n'rollyourdreams.com-podcast.