Gemeinsam im Verkehr

Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr Folge 17

Gemeinsam im Verkehr

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0:00 | 58:03

„In dieser Episode dreht sich alles um das richtige Verhalten gegenüber Radfahrer:innen und Fußgänger:innen im Straßenverkehr. Wir sprechen darüber, warum sie als ungeschützte Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet sind, welche typischen Gefahrensituationen im Alltag immer wieder auftreten – vom Überholen mit ausreichendem Sicherheitsabstand über das richtige Verhalten am Schutzweg bis hin zu Begegnungszonen und gemeinsamen Wegen – und wie du mit einfachen Verhaltensregeln schwere Unfälle vermeiden kannst. Außerdem schauen wir auf aktuelle Unfallzahlen und Studien, erklären die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und geben dir praktische Tipps, wie du vorausschauend und partnerschaftlich unterwegs bist – egal ob du selbst mit dem Auto, dem Rad oder zu Fuß unterwegs bist.“

SPEAKER_01

Na gut, wie das ist. Sehr cool.

SPEAKER_00

Gemeinsam im Verkehr, der Podcast für Kraftfahrer. Mit euch unterwegs, Gerhard und Matthias.

SPEAKER_01

Naja, dann sagen wir mich wieder herzlich willkommen zur mittlerweile 17. Ausgabe unseres Podcasts Gemeinsam im Verkehr. Mir gegenüber wieder mal der Gerhard. Servus Gerhardt.

SPEAKER_03

Servus Matthias, wieder einmal, ja. Es ist gar nicht so lange her, gell? Haben wir uns erst gehört und jetzt sind wir schon wieder weiter.

SPEAKER_01

Ja, wir haben uns gehört und dann nicht gehört, weil wir Internet gesponnen ist.

SPEAKER_03

Aber jetzt ist es wieder so weit. Mit einem ganz interessanten Thema haben heute. Und zwar haben wir gesagt, die Fußgänger und die Radlfahrer. Warum sind wir auf das gekommen? Ich hätte da ein paar Zollen für den Anfang. Einfach zum Nachdenken. Und zwar habe ich da Statistik von 2025 sind in Österreich 397 Menschen ums Leben verkommen im Straßenverkehr. Und es waren Fußgänger auch dabei, also Fußgänger und Radlfahrer. Und zwar insgesamt 53. Und die Zahlen für die tödlichen E-Bike-Fahrern, die sind verdoppelt geworden. Das heißt, Raoulfahrer sind eigentlich viel gefährlicher unterwegs als wir noch vor einigen Jahren. Und ich glaube, dass das viel mit den E-Bike-Fahrern zu tun hat, weil die einfach viel schneller unterwegs sind. Die Autofahrer wissen es nicht zu schätzen, wie schnell das die fahren. Man muss auch umgehen können mit den E-Bikes, speziell mit den aufgemachten, die gehen ja gar nicht so langsam. Und deswegen haben wir gesagt, machen wir das Thema und schauen wir uns das ein bisschen an, oder? Ich würde sagen, dass wir ganz am Anfang einmal mit dem Vertrauensgunzept anschwangen. Wo steht denn da eigentlich drinnen?

SPEAKER_01

Ja, also im Vertrauensgunzept steht und viele von uns, die im frühen Jahrtausend im Führerschein gemacht haben, werden ihn vielleicht noch auswendig vorratschen können. Weil damals hat man ja auswendig können müssen. Nicht verstehen, auswendig können hat gereicht. Mittlerweile ist es ja Gott sei Dank umgekehrt, man muss ihn nicht mehr auswendig wissen, man muss verstehen und ihn und ihn umsetzen können. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und also stetige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Dessen ungeachtet auf jeder Straßenminutzer vertrauen, dass andere Personen, die für die Benutzung der Straße maßgeblichen Rechtsvorschriften befolgen, außer er müsste annehmen, dass es sich um Kinder, Menschen mit Sehbehinderung, mit weißem Stock oder gelber Anbinde, Menschen mit offensichtlich körperlicher Beeinträchtigung oder um Personenhandel, aus deren auffälligen Gehabe geschlossen werden muss, dass sie unfähig sind, die Gefahren des Straßenverkehrs einzusehen oder sich diese Einsicht gemäß zu verhalten. Du hast ihn auswendig gelernt, oder? Nein, ich beim Obkes. Ganz ehrlich, ich hatte ihn damals auswendig natürlich gekonnt, aber damals gab es noch. Ist ja das sinnvoll denn auswendig lernen, oder? Nein, überhaupt nicht. Und damals gab es noch, viele werden das vielleicht auch noch wissen, also etwas war ja jetzt anders als früher. Und zwar, jetzt steht er drinnen, die Menschen mit Sehbehinderung. Früher Seh- und Hörbehinderung zu hassen. Warum ist der weggefallen? Und ich finde das so lustig, weil irgendwann ist ein Jurist auf die Idee gekommen und hat einmal nachgefragt, wie erkennst du einen Hörbehinderten. Ja genau, aber das war der gerade im Auto. Also wie erkennst du einen Hörbehinderten? Na gar nicht. Und dann haben sie einen rausgenommen. Interessant. Und vor allem, jetzt könnte man sagen, früher waren die Hörgeräte ein bisschen größer und sonstiges, aber wenn ich, und wir kennen das alles noch, die Hörgeräte, die da hinterm Ohr, diese Akku-Back war und so weiter. Aber wenn ich in dem Moment, wo ich entscheiden muss, dass der eine Gefahr werden könnte, da sehe ich das noch nicht. Kann du zuerst auf die Ohrbeischutten vor die Leute schauen, was du hast nochmal drum gegangen. Ja, genau. Also erkennst du nicht. Ist auch keine Kennzeichnungspflicht wie bei der beim blinden Personen mit. Genau. Ja, sehrbehinderten Personen mit dieser Schleife behindert, weißen Stock. Also, ja, also das habe ich unlustig gefunden, weil ja, wo ist der Denkbehinderte hin? Der Herrbehinderte. Wir kennen es dann. Ach so. Jahrzehnte ist es einfach gesagt worden, fertig, ohne nachzudenken.

SPEAKER_03

Ja, aber irgendeiner Jurist lässt sich das durch, ist vielleicht fad und schaut sich das genauer an und dann kommen sie auf solche Sachen. Weil normalerweise denkst du eigentlich gar nichts dabei. Also wir haben sie nichts gedacht dabei, wenn wir das früher erklärt haben. Gut, ich glaube.

SPEAKER_01

Die Vorderer daumen ist aber auch nicht.

SPEAKER_03

Nein, keiner.

SPEAKER_01

Wie das uns beibracht haben, natürlich nicht.

SPEAKER_03

Also Sehbehinderter ist, glaube ich, klar. Den erkennen wir an einem weißen Stock oder an der Armbinde, hätte ich gesagt. Ist relativ einfach zu erkennen. Offensichtlich körperbehinderte Beeinträchtigungen, was kann das sein?

SPEAKER_01

Ja, alles Mögliche von Gehstock-Rücken, alles. Auch Rollstuhl fällt genauso rein. Der Rollstuhl hat ja genau dasselbe Problem wie die Kinder, dass er relativ vom Blickfeld relativ nieder ist und deswegen auch über die Autos nicht drüber sehen kann und dementsprechend auch ein Stück weit weiter in die Fahrbahn reinragen muss, um zu sehen, wie Kinder natürlich auch, wenn sie über die Straßen gehen, wo inzwischen zwei Autos gehen.

SPEAKER_03

Bleiben wir gleich bei die Kinder. Kinder sind ja besondere Gefahr. Warum sind Kinder gefährlich? Von Alter her, von der Größe her sowieso, ja, sie sind zwischen die Autos, sie sind kleiner, man sieht es nicht gescheit.

SPEAKER_01

Aber sie lassen sie leicht ablenken, sie lassen sie leicht ablenken und so weiter. Was extrem faszinierend war, ich hatte vor kurzem erst eine Schulung, eine interne, die uns unser Chef spendiert hat. Und eine Psychologin, eine blitzgescheide Frau mit einem Unterhaltungsfaktor dabei, echt interessant, welches Kindesalter was noch gar nicht kann. Nicht, weil sie dumm sind oder weil sie unaufmerksam sind, sondern weil das Hirn das noch nicht verknüpfen kann. Also es gibt einfach Sachen, die kannst du ein Kind hundertmal beibringen wollen und in jeder Richtung, das Hirn hat noch nicht die Verknüpfungen, dass das logisch wird. Das heißt, das kannst du einfach nur nicht umsetzen, das, was Herr T und Sicht. Absolut nicht. Absolut nicht. Es geht auch um die, und er hört dann sofort wieder damit auf, aber dieses, wir dürfen mit 12 im Stoßenverkehr mit dem Vorrat teilnehmen. Mit dem Radverführerschein schon mit zehn. Aber mit zehn Jahren können die Kinder gewisse Sachen zum Beispiel in meiner Kreuzung links abbiegen, das kannst du ihnen beibringen. Dann können sie es genau für diese Kreuzung. Sie können dieses Gelernte, aber nicht für die nächste Kreuzung wieder umsetzen. Das schaffen sie nicht, weil das Hirn das noch nicht kann. Und so, also es geht nicht nur um alles, was wir denken, ublenken, zu schusselig, zu dumm, aber nicht böse gemeint dumm, sondern so einfach zu unerfahren und zu unbedarft und so weiter. Wenn man noch in jüngere Kinder reingeht, dann ist so eine Fantasiewelt gemischt mit der realen Welt. Weil Kinder, wir kennen das vielleicht von unseren eigenen Kindern oder von anderen Kindern auch, dass die in einem gewissen Alter in so einer Fantasiewelt leben, dass man, dass die, wenn sie ein Kostüm anhaben, dann sind sie dieser Superheld. Und nicht sie spielen den, sondern sie sind der. Und dementsprechend würde auch ein Auto, das hat Studien bewiesen, die glauben jetzt auch, dass sie, indem sie das Kostüm anhaben und sie Superman sind, dass sie auch unsterblich sind deswegen. Oder so stark sind und so. Also die können das nicht vom realen Leben, von der Wirklichkeit unterscheiden. Und das ist so faszinierend, das wieder mal ins Gedächtnis gerufen zu bekommen, beziehungsweise überhaupt einmal zu verstehen. Man sagt, ach so, eigentlich, das geht gar nicht. Weil wie oft einmal gesagt hat, hat deine Eltern nicht beibracht, wie man sie im Straßenverkehr verhalten. Doch, haben sie sicher. Aber sie kennen uns nicht vergessen. Sie können das aber nicht umsetzen.

SPEAKER_03

Ja, und sie kennen nicht die Gefahr des Straßenverkehrs gar nicht. Für denen ist ihr Auto keine Gefahr, das kommt ja aus dem Alter dann. Sie können keinen Bremswerk ausrechnen, sie wissen nicht, wie schnell das das sind. Zum Teil wissen sie nicht einmal, von wo das Auto herkommt, wenn sie was hören. Also für Kinder ist das besonders schwierig, das Ganze. Dann kommt natürlich die Größe nicht dazu, dass sie es vom Winkel vielleicht gar nicht sehen können. Und da steht was ganz Interessantes in Absatz, also in 3 drinnen. Und zwar steht da drinnen, man muss gegen Personen, also was vom Vertrauensgrundsatz ausgeschlossen sind, in diesem Fall jetzt da immer besonders für Kinder. Man muss sich so annähern, wenn man sowas sieht, dass die Gefahren, dass eine Gefahr ausgeschlossen ist oder eine Gefährdung ausgeschlossen ist. Sie soll nicht minimiert werden oder reduziert werden, sie muss ausgeschlossen sein. Das heißt, wenn ich ein Kind sehe, dann muss ich so fahren, dass ich anhalten kann. Auf Gefahrensicht hört man das so schön. Und wenn was ist, bin ich hundertprozentig überzeugt, das ist das Erste, was der Dichter fragt, bist du auf Gefahrensicht gefahren, hast das Kind gesehen oder hast du es nicht gesehen. Und wenn man dann sagt, ja, das habe ich gesehen, naja, was ist dann passiert? Warum bin ich nicht langsamer geworden? Und was ganz interessant ist, was viele natürlich auch nicht wissen, ist, dass, egal ob das Kind alleine oder in Begleitung ist, sobald ein Kind die Fahrbahn überqueren möchte, egal mit Mama, mit Papa, mit Opa, mit der Frau Lehrer in der Schule, es ist völlig egal, habe ich als Fahrzeuglenker anzuhalten. Es gibt nur ein einziges Fahrzeug, das ist das Schienenfahrzeug, was nicht anhalten muss. Alle anderen müssen anhalten. Und das sollte man ein bisschen nachdenken darüber, das glaube ich.

SPEAKER_01

Der typische Spruch in der Forsche, Kinder mit oder ohne Begleitung, ist das ungehinderte überquerende Fahrbahn jederzeit zu ermöglichen.

SPEAKER_03

Unsichtbarer Schutzweck, ja. Genau. Da habe ich auch eine Statistik von 2024, da sind 451 Schüler und Schülerinnen verunglückt am Schulweg. Und das Interessante ist, die Hälfte der Unfälle haben nicht die Kinder verursacht, sondern die Erwachsenen verursacht. Also die Erwachsenen, die was eigentlich vom Vertrauensgraz nicht ausgenommen werden sollten, weil sonst haben es dort nichts verloren im Straßenverkehr, die haben eigentlich ca. 220 Unfälle verursacht. Und das ist eigentlich das Traurige der Geschichte.

SPEAKER_01

Ja, es ist, müssen wir sagen, es ist halt, die meisten Autofahrerverkehrsteilnehmer per se, also Motorradfahrer, Lkwfahrer genauso dabei, glauben halt, dass sie die Situation aus Kontrolle haben. Und sagen, das Kind geht eh da drüben und es ist halt nervig und warum sollte jetzt abgehen vom Gas und so weiter. Wir sind wieder beim Langsamer werden außerdem. Wie immer. Und so weiter. Aber wie du richtig sagst, wenn du beim Richter stehst und der Richter fragt dich, was hast du denn für Antwort? Sie haben das Kind gesehen, ja, warum sind sie langsamer worden? Was sagst du jetzt?

SPEAKER_03

Ich habe geglaubt, ich habe geglaubt.

SPEAKER_01

Nein, ich bekomme mehr die Antworten.

SPEAKER_03

Ich habe glaubt, das bleibt beste. Das sind die Antworten dann meistens.

SPEAKER_01

Also das ist nicht mühselig, das immer wieder zu sagen oder zu Dingen. Aber diese Geschwindigkeit und die Bremsbereitschaft so zu halten, dass die Gefahr einer Person ausgeschlossen ist, ist eigentlich ein Hammer. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wie du sagst, nicht minimieren, ausschließen. Alter Schwede. Also da verlangt man halt richtig viel von einem Verkehrsteilnehmer.

SPEAKER_03

Ja, was erwachsene Personen sind, also die sollten das wissen normalerweise nicht. Ich habe ein Beispiel aus der Praxis. Eine ein bisschen nicht mehr 18-jährige Frau, ein bisschen ältere, hat selber schon Kinder gehabt, vor dem Ortsgebiet bei Kindern vorbei, mit einem Abstand von Meter, anderthalb Meter, ca. mit einem 50er. Wir sind dann darauf zu sprechen gekommen und habe gefragt, ob sie das noch gesehen hat oder die Kinder auf der Seite. Oh ja, hat sie gesehen, das ist sehr leicht ausgegangen. Und dann habe ich zu ihr gesagt, was hätten sie denn gemacht, wenn das ihre Kinder gewesen waren? Ja, dann war ich Steinblämme sehr klar, hat sie gesagt. Und da muss man mal nachdenken drüber. Also die eigenen Kinder, klar sind die eigenen Kinder immer das Größte und das Beste. Aber Kind ist Kind. Und die anderen Kinder können das genauso wenig wie die eigenen Kinder. Und darum ist das ja ganz egal, welches Kind das ist. Ein Kind ist immer Gefahr. Und ich sage immer, wenn sowas ist, schau oder mach das so, wie wenn das dein Kind war oder dein Freund war oder deine Freundin war, oder deine Mama oder dein Papa war. Dann fahr das nämlich anders normalerweise.

SPEAKER_01

Ich hätte gerne gewusst, von der Aspenak kann es eine Werbung geben, vor nicht allzu langer Zeit, wo man ein Kind gesehen hat in der Warnwesten und steht, danke, dass du auf meinen Papa aufpasst und darunter steht, Familienvater arbeitet im Dienste der Asphenak oder irgend sowas. Und ich habe das richtig, richtig cool gefunden, weil einfach alle, die auf der Straße unterwegs sind. Straßenkehrer, Bahnendienstfahrer und ich habe einen Freund, der ist selber Bahndendienstfahrer gewesen, mittlerweile ist im Innendienst. Ähnliche Statur wie ich, also war er relativ massiv und da zweimal über die Motor haben hechten müssen und der Spiegel von dem Kundenfahrzeug ist geflogen. Also war er da dort blieben, war er da jetzt nicht mehr am Leben. Und so weiter. Also wirklich richtig, richtig massive Gefährdungen von Verkehrsteilnehmern da draußen. Und man hat, vielleicht ist das gar nicht blöd, wenn man das auf die Kinderschiene stöht und sagt, passt bitte auf meinen Papa auf. Ich hätte gerne wissen, ob das irgendwas gebracht hat bei der Ausfinak. Also wenn irgendwer von Asfinak zuhört, bitte.

SPEAKER_03

Das müssen wir vielleicht einmal nachfragen, ob es da irgendwelche Statistiken gibt. Aber es kommt sicher besser an, weil man hört auf Kinder mehr als auf Erwachsenen. Das ist er so. Gut, bleiben wir beim Fahrzeuglenker, wie du es gerade gesagt hast. Jetzt ich als Fahrzeuglenker fahre mein Auto, mein Motto ist völlig wurscht, mit was das ich fahre und ich nähere mich einem Schutzweg. Wie mache ich das?

SPEAKER_01

Ja, du näherst dir einen Schutzweg so, wie er einen Vorrang geben darf eigentlich. Das heißt, so bremst du dir so annähernd, dass du vor dem Schussweg stehen bleiben kannst. Dann siehst du sehr weitläufig, dass nichts kommt. Es gibt ja Schutzwege, die sieht man wirklich perfekt. Da siehst du links und rechts vom Schutzweg noch einen halben Kilometer und wenn dann nichts ist, dann kann ich mehr oder weniger mit dem vollen Geschäft drüber fahren, wenn ich mir sicher bin, dass da nichts sein kann. Die meisten Schutzwege sind aber nicht so übersichtlich, sondern eben weniger übersichtlich. Da ist irgendwo eine Hausmauer, eine Hausecke, eine Gartenzaun, eine Böschung, eine Hecke, was auch immer. Und dementsprechend hast du dann sehr wohl die Möglichkeit, dass innerhalb von einer Sekunde, also von jetzt auf gleich, eine Person beim Schutzweg sein kann. Ich muss mir auf jeden Fall so dem Schutzweg annähern, dass eine Person, die den Schutzweg überqueren möchte, es reicht, das möchte, also so zielstrebig zum Schutzweg gehen, dass es eindeutig oder quasi erkennbar ist, dass ein Schutzweg benutzen möchte, der muss mit seiner vollen Geschwindigkeit drüber gehen können und nicht obremsen müssen. Stehen bleiben ist schon eine Behinderung.

SPEAKER_03

Das heißt, desto näher ich einen unübersichtlichen Schutzzweck komme, desto langsamer muss ich werden, wenn ich kein Sicht habe und unübersichtlich ist. Interessantes Urteil vom Verfassungsgericht Wien gibt es da, und zwar hat es klargestellt, der Fußgänger muss keinen Blickkontakt mit dem Fahrzeuglenke herstellen, um seinen Vorhang zu wahren. Das heißt, wenn der Fußgänger aufs Handy schaut und Richtung Schutzweg geht, dann habe ich trotzdem anzuhalten. Da dürft ihr einen Feuer gegeben haben und der hat eben keinen Blickkontakt aufgenommen, sondern ist ganz normal weitergegangen und ist trotzdem der Fahrzeuglenker dann Vorteil geworden.

SPEAKER_01

Ja, ganz ehrlich, also ich kenne natürlich diese Geschichte nicht und wir waren alle nicht dabei. Und im Nachhinein reden, das hätte man anders lösen können. Ja, im Nachhinein, was der mit voller Hose ist, gut stinkt.

SPEAKER_03

Nein, das Problem ist ja das, aber du gehst mit dem Handy rüber, schaust aufs Handy, dann bleibst du einmal, zwei Sekunden stehen, gehst dann wieder weiter, weil du irgendetwas lest. Und das gilt eben nicht als Anhalten, wenn du, da steht sogar dann drinnen, eine Verzögerung von vier bis fünf Sekunden beutet, bedeutet noch keinen Vorlagenverzicht. Das heißt, er geht dann weiter. Es ist schwierig natürlich, es ist eine Katastrophe zum Teil, aber es ist leider so.

SPEAKER_01

Ja, wobei ich dazu sagen muss, erstens einmal, man muss den Fußgänger verstehen, der hat mit dem Straßenverkehr nichts am Hut, prinzipiell. Der ist nämlich gerade in irgendwas vertieft und es muss jetzt nicht TikTok sein, sondern das kann ja, der kann ja uns zum Beispiel eine positive Bewertung schreiben währenddessen. Und deswegen schaut ers Handy, während das um Schutz mehr geht und der gehört geschützt, dieser Mensch natürlich. Selbstverständlich. Aber der hat mit anderen Sachen zu tun. Der ist gar nicht fokussiert auf den Straßenverkehr. Ob das jetzt richtig oder falsch ist, brauchen wir gar nicht diskutieren. Er ist einfach der Schwächere und geschützt und fertig. Haben die Fußgänger eigentlich abpflichten oder nur wir Autofahrer?

SPEAKER_03

Nein, zum Glück kommen die Fußgängerabpflichten. Ohne den ganz glaube ich gar nicht, nicht wenn nur einer die Pflicht hat und der andere kann machen, was er möchte. Was haben die für Pflichten? Und zwar einen ungeregelten Schutzweg dürfen sie nicht unmittelbar vor einem heranfallenden Fahrzeug oder überraschend für den Lenker betreten. Weil das ist natürlich lebensgefährlich für ihn. Es muss wirklich erkennbar sein, dass er den Schutzweg auf geradem Weg und natürlich in angemessener Eile in einem angemessenen Tempo überqueren möchte. Alles andere wäre gefährlich. Also auf das sollten die Fußgänger schon achten. Was noch vielleicht interessant ist aus Sicht des Fahrzeuglenkers, wir dürfen ihn nicht behindern. Und da haben wir jetzt den Vormerksystem in Österreich. Wir dürfen ihn auch nicht gefährden, weil wenn man Gefährden ist der Punkt im Vormerksystem. Das sollte uns auch noch bewusst sein.

SPEAKER_02

Ja, natürlich.

SPEAKER_03

Gut, was gibt es noch vor Schutzwegen? Sogenanntes Halteverbot, was auch sehr sinnvoll ist, leider nicht oft eingehalten wird, und zwar aus Sicht des ankommenden Verkehrs müssen fünf Meter vor dem Schutz, müssen fünf Meter vor dem Schutzweck frei bleiben, darf weder halten oder gepackt werden, damit man einfach die Fußgänger besser erkennen kann, die den Schutzweg benutzen möchten. Mehr glaube ich da nicht zum Sagen, oder?

SPEAKER_01

Ja, ich bin. Ich hätte noch eins gern dazu genommen, bevor wir zu dir auf rüber gehen. Und zwar, dass wir alle Erwachsene, wenn wir mal Fußgänger sind. Und es gibt den lieber harmlosen Witz. Was ist ein Fußgänger in Wien? Author, der einen Parkplatz gefunden hat. Und ich weiß schon, dass wir ab und zu halt Fußgänger auch sind. Und der eine oder andere geht einmal über Rode Ampel. Ich mache das so gut wie nie. Das habe ich aber noch nie gemacht. Das hat gar nichts mit dem Vorderrad zu tun. Das ist ein Prinzip. Dass ich das nicht gemacht habe. Also in den seltensten Fällen sind wir. So Engels haben wir alle gar nicht mehr. Aber spätestens dann, wenn den Kind. Zusehen kann, bin ich fix nicht drüber gegangen. Aber wenn es nicht mein Kind ist, als Vorbild für jedes Kind, weil das musst du einmal deinen eigenen Kindern erklären, wenn du sagst, du musst stehen bleiben, da ist rot, und du redest dir den Wund, den Mund, Wund dafür, und neben dir geht lockerflockig irgendwer über die Straßen und dann sagt du, Papa, warum? Da darf der das schon und warum gehen wir nicht und bla bla bla. Das ist mühselig, das ist mühselig zu diskutieren. Du willst ja von deinen Kindern nicht als Drottel betiteln. Der ist dumm der Mensch, was ist denn das für eine komische Aussage? Aber wie willst du es einem Kind sonst erklären, dass das jetzt nicht schlau war? Und ich glaube, da sollten wir alle ein Vorbild den Kindern gegenüber sein, dass wir da nicht unbedingt drüber geben. Also man darf ja sowieso nicht, aber wenn man das schon macht, dann zumindest nicht den Beisein eines Kindes, auch wenn es nicht das Eigene ist.

SPEAKER_03

Richtig, wir wollen ja sonst auch immer ein Vorbild sein, also können wir es im Straßenverkehr können außer sein. Ich bitte darum. Eins haben wir, glaube ich, noch beim Fußgänger in der letzten Novelle, glaube ich, ist das gekommen. Sie müssen ja den Schutzweg nicht mehr benutzen. Das heißt, sie können die Straße eigentlich überqueren, wo sie wollen.

SPEAKER_01

Aber dann haben sie keinen Vorrang mehr.

SPEAKER_03

Genau. Sie haben keinen Vorderang mehr. Aber nur, was heißt das für mich jetzt als Kraftfahrer, ich muss eigentlich immer rechnen, dass ein Fußgänger die Straße überqueren könnte. Das heißt, es ist nicht so, dass ich jetzt so sage, ich fahre jetzt dazu einen Schutzwerk hin, da muss ich jetzt aufpassen, dann ist der Schutzwerk weg und dann kann eh keiner kommen. Und speziell im Ortsgebiet oder in der Stadt, speziell Wien nehmen wir her, oder große Städte, so wie Mödling oder Basen, wo vielleicht eine Straßenbahn fährt oder ein Autobus fährt, bei den Haltestellen in der Früh, wenn wir spät dran sind oder am obend nach der Arbeit oder nach der Schule, da wird oft kein Schutzwerk verwendet, da wird einfach umgekränkt. Und da sollte man dann schon auch besonders Acht geben auf solche Situationen.

SPEAKER_01

Ja, wobei, eben, wie gesagt, wir müssen da schon jetzt wirklich genau das Name hervorheben. Am Schutzweg hervorragend, außerhalb vom Schutzweg nicht. Genau. Das heißt, dann ist er derjenige, der aufpassen muss und schauen muss. Also wir brauchen jetzt keine Angst haben und anfängst, braucht man keine Angst haben, dass er jetzt einfach auf die Straßen springt und sagt, haha, du musst eh steh bleiben, so nicht. Beim Schutzweg quasi schon. Da muss ich jederzeit damit rechnen, dass er einfach drüber hat, ohne links und rechts zu schauen. Weil Blickkontakt muss er keinen aufnehmen. Aber außerhalb des Schutzweges muss er das machen. Also muss er links und rechts schauen und dann ist er der Wartepflichtige, wenn wir dem Wortlaut bleiben. Die Verwendungspflicht ist weggefallen. Das stimmt. Das ist wegfallen, ja. Aber dann hat er halt alle Nachteile, die halt das Ding ist. Und wenn wir beim Schutzwegger sind und den Sprung auf den Auffahrer machen, weil das wolltest du gerade mit deinem OK sagen, darf ein Radfahrer den Schutz wegverwenden. Uh, interessante Geschichte. Ja, wenn er das Rad schiebt. Wenn er das Rad schiebt, ja, und als Radfahrer, also als fahrender Verkehrsteilnehmer, wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer da ist oder gestört ist oder irgend so, dann ja, aber das heißt, dann fällt es ja kein auf.

SPEAKER_03

Ja, wenn er da ist, wenn kein Kraftfahrer da ist, nicht der, was auch geben müsste auf ihm. Aber grundsätzlich sagen wir jetzt da mal nein. Genau. Ja, bleiben wir gleich bei der Radfahrüberfahrt oder schauen wir sich das gleich an.

SPEAKER_01

Schauen wir uns das an.

SPEAKER_03

Radfahrüberfahrt. Ja, wie kennt man die Radfahrüberfahrt am ersten? Da gibt es ja auch wunderbare Markierungen.

SPEAKER_01

Genau. Blockweise angeordnete Bodenmarkierungen. Weiße Bodenmarkierungen können mittlerweile auch in Kombination mit dem Schutzweg sein. Seit lang ist es 18,19 glaube ich. So was glaube ich genau was es jetzt. Aber es ist auf jeden Fall sinnvoll dazu. Ja, also nicht nur hintereinander, weil bis dato war es ja dann so, dass du davor den Schutzweg und danach die Radfelüberfahrt hattest oder und auf der anderen Seite logischerweise dann genau das Gegenteil, vorher die Radfahrüberfahrt dann den Schutzweg. Und das haben sie in Kombination gemacht, was sehr sinnvoll ist meines Erachtens, weil wenn es ein kombinierter Radfußweg ist, dann soll die Überfahrt oder Übergang dann ja auch kombiniert sein. Und nicht vorher trennen und künstlich da trennen und wieder auseinander dividiert. Ist ja nicht notwendig.

SPEAKER_03

Richtig, ja. Und wie schnell dürfen die Radlfahrer drüber fahren?

SPEAKER_01

10 kmh. Kein ungeregter Schutzweg, aber ungeregelte Radfahrerüberfahrt 10 kmh.

SPEAKER_03

Dürfen wahrscheinlich genauso wenig überraschend die Radfahrüberfahrt benutzen. Trifft im Prinzip das Gleiche zu wie beim Fußgängern.

SPEAKER_01

Sehr sinngemäß, genau. Wobei beim Rauerfahrer ist halt nochmal ein dick gefährlicher, finde ich. Erstens sollten sie dann die 10 kmh nicht. Und die Annäherung ist halt extrem viel schneller. Gerade jetzt mit E-Bags und Code, 25 kmh ist das halt ein Wahnsinn. Und genau die 25, weil 25 reicht das schon. Das ist das, was legal unterstützt wird. Und aufgemacht ist vor der 30-3540, aber wir sind ja alle brave Verkehrsteilnehmer, das heißt, es gibt keine aufgemachten E-Bikes.

SPEAKER_03

Nein, in Österreich nicht, das ist nur in Tesla. Teschland ist das nicht.

SPEAKER_01

Überall, überall. Und in Tschechien und in Slowakei. Aber die 25 reichen ja aus. Mit 25 ist er fünffach so schnell wie ein Fußgänger. Genauso da. Und dann hat er auch ähnliche Rechte.

SPEAKER_03

Wobei, ich glaube, dass das eh nicht so ein Problem ist. Meistens ist es so, wenn jetzt der Radlfahrer beim Schutzweg steht, dann bleiben die PKW-Fahrer auch stehen, also die anderen Verkehrsteilnehmer. Das ist eigentlich nicht so gefährlich. Was für mich gefährlicher ist, oder was in der letzten Novelle, in der 33. Novelle gekommen ist, das ist der Seitenabstand beim Überholen. Das ist ja was ganz Interessantes gekommen.

SPEAKER_01

Du weißt das sicher genau. Also innerworts eigentlich 1,5 Meter, das hat sich nicht geändert. Im Freiland, wenn das Überhol nicht, wie sagt man, das überholende Fahrzeug, also das Fahrzeug, wo wir sitzen und den Radfahrer überholen, 30 km/h oder schneller sind, dann müssen wir mindestens 2 Meter erholen.

SPEAKER_03

Ich glaube, das Internet war kurz wirklich angehört. Das Kalasse, ja. Wenn er langsamer 30 kmh hat, dann gibt es eine Ausnahme, dass der Abstand unterschritten werden darf. Wieder auf diese Einstellung. Aber sonst da brauchen wir sonst brauchen wir die zwei Meter. Das Interessante ist, wenn man das Vergleich, das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat, da einige Vergleiche angestellt oder da Statistiken gemacht. Und da hat sich ausgestellt, im Jahr 2023, wo diese Novelle, also die Novelle sind 2022 eingeführt worden, im Jahr 2023 haben sie eine Statistik gemacht und da haben sie ausgestellt, dass der Abstand zu den Pkw oder zu den Radfahrern von den Pkw hergesehen nicht besser geworden ist. Das heißt, es hat sich eigentlich nichts geändert. Und da sind sie auf das gekommen, im Ortsgebiet auf 50 kmh, halten 73% der Kraftfahrer den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht ein. Und auf Freilandstraßen sind sogar 87%, die den vorgeschriebenen Abstand von 2 Metern nicht einhalten. Das heißt, es ist keine Verbesserung gegenüber 21, 22, was die letzte Statistik gemacht haben. Das hat sich eigentlich nichts geändert mit dieser.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, der Hass auf die Radfahrer ist einfach so groß und Hass und diese Aggression gegenüber Radfahrern. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass wir Freunde sind, Radfahrer und ich, im Straßenverkehr. Das habe ich nie behauptet. Aber sowieso ein bisschen, weil sonst sind meine Raffen nicht. Aber wie wir schon einmal gesagt haben, Gefährden möchte auch. Und das ist halt wirklich, also man sieht es ja oft beim Moped auch, ich bin heute wieder am Moped gefahren, also fahrschüler hinter mir mit dem Moped mit dem Motorrad vorne her, die Leute überholen mit keinem Abstand zu mir, obwohl ich mir das Vorschulratal drauf habe. Das heißt, da sagen wir, hey, passt bitte noch mehr auf, wir sind ungeübt. Und beim Radfahrer, Tetter, und ich verstehe diesen Groll gegen manche Radfahrer natürlich, weil wir haben Rauerfahrer, Radwege und Radfahrstreifen und Geschichte geschastet, was richtig viel Geld kostet. Und dann fahren sie trotzdem auf der Straßen und nebeneinander und und und und und ist richtig mühsam. Aber trotzdem, wir dürfen den Radfahrer nicht als Radfahrer sehen, als als Gegenstand, sondern als Person, als Mensch, als Familienvater, als Familienmutter, als alles, was wir in der Familie haben. Und es gibt Rauffahrer, also Autofahrer, die sagen, wenn sie selber Rauffahren, regen sie sich über die Leute auf, die er selber ist, wenn ein Pkw-Fahrer ist. Na, wie krank ist denn das?

SPEAKER_03

Aber nur, ich habe da einen interessanten Fall gehabt bei einer C95-Schuldung, und da frage ich immer durch, was stört euch auf Österreichsstraßen und die Rallfahrer kommen immer. Das ist ganz normal. Die Radlfahrer. Und den einen, was ich drin gesessen habe, den habe ich gehört, habe ich gesagt, du fahrst ja auch viel mit dem Rall, da fahrst du im Jahr 5.0600 Kilometer. Und dann habe gesagt, ja, dann hast du die Autofahrer. Also das ist oft so, wenn ich im Rall bin, dann mag ich die Autofahrer nicht, weil die fahren wir jetzt knapp vorbei, nicht wenn ich im Auto bin, mag ich die Rahlfahrer nicht, weil das an meinem Weg. Aber nur, wir sind trotzdem alle gemeinsam auf Österreichsstraßen unterwegs und manchmal ist es so, dass die auch auf der Straße fahren muss, weil es müssen, weil es keinen Radweg gibt. Und dann gehören sie halt genauso dazu und ich darf es nicht gefährden.

SPEAKER_01

Und das, was ich natürlich richtig finde, was auch gemacht haben, aber halt auch richtig mühselig ist, das verstehe ich auch, ist, wenn der Radweg bis in der Mehrzeugstreifen endet, dann gilt das Reißverschlusssystem.

SPEAKER_02

Ja, das ist ja nicht so gut.

SPEAKER_01

Genau, und das ist ja auch noch nicht so lang, dass es vor allem so die Zitiert drinnen steht. Aber ich verstehe es eh, weil der Verkehrsteilnehmer quasi wie jeder andere und sein Weg endet, was ist schlauer, dass er mit 25, ich bin wieder bei den 25 kmh, mit den 25 sind Straßenverkehr einordnet zu den Pkw-Fordern oder mit 0. Aber ich weiß schon, dass 25 auch wenig sind.

SPEAKER_03

Es ist ein ganz blödes Gesetz geworden, glaube ich, was ziemlich gefährlich werden kann. Weil was logischerweise im Artsgebiet, speziell als LKW, vorne jetzt wieder große Fahrzeuge her, würde ich keinen Radlfahrer vor mir haben. Weil den kann ich nie bei dir überholen. Ich kann durch übertrieben gesagt, durch ganz wen hinter den Nachfahren. Es geht im Zeitenabstand nicht mehr aus. Darum glaube ich, dass das sehr gefährlich werden kann in Zukunft, beziehungsweise schon gefährlich ist.

SPEAKER_01

Zum Teil sind es aber auch so, also wenn ich mit dem Forscher LKW unterwegs bin und dann haltet man sich an das. Die Radfahrer sind ja nicht einmal das mehr gewohnt. Dass man dann hinter den Radfahrern herfahrt, so ein typisches Beispiel, du kennst das Gerhard, von Möllersdorf Richtung Münchendorf. So diese leicht kurvenreiche Strecke im Waldrand entlang und dann die Fahrbahnkuppe, wo es sogar ein Prüfungsbild gibt. Und dann eben über die Dinge. Das ist eine schmale Freilandstraße, da hat keine Chance, dass ich diese 2 Meter einhalten kann. Das schaffe ich tut mit dem Pkw nicht legal, mit dem LKW sowieso nie. Und was macht der Rauerfahrer? Der deilt mittlerweile dann schon angefressen, aggressiv, dass man überholen soll. Das ist richtig, ja. Ja, weil er es einfach eigentlich nicht versteht, dass man ihn gerade schützt und sie an Gesetz erholen will.

SPEAKER_03

Speziell, wenn ich mit so einem geräten Abstand dann überhaue, nehmen wir wieder ein LKW, ein Pkw ist auch, aber ist die Sorgewirkung nicht so extrem, der Luftsaug, als wir bei einem LKW. Und wenn ich da vorbeifahre mit einem Metabstand, ein Fahrerradfahrer, die Rennradfahrer, die werden das wahrscheinlich schaffen, dass so halbwegs gerade bleiben. Aber wenn da, sage ich mal, einer mit der Einkaufstoschen da oben fährt und gerade von Sparra anfahrt, der wird wahrscheinlich ein Problem haben mit Pillar oder ich will keine Werbung machen. Keine Ahnung. Der wird wahrscheinlich ein Problem, wenn wir nicht da mit einem Meter Seitenabstand vorbeifahren, mit einem 50er.

SPEAKER_01

Vom Lebensmittelladen meint der Gerhard, liebe Leute. Lebensmittelladen.

SPEAKER_03

Genau. Lebensmittelladen. Ja, genau. Ich glaube, das war jetzt 250 Euro vom Spar, 250 Euro vom Spar war das jetzt, die Werbung.

SPEAKER_01

Du kriegst was, oder? Warum ein bisschen verkaufen? Frech halt eigentlich.

SPEAKER_03

Ja, hab ich dir das auch nicht gesagt. Der Sparner der Sponsor ist für uns. Ja, genau. Gut. Lassen wir die Werbung. Was haben wir noch?

SPEAKER_01

Aber es ist natürlich genau so, das ist nämlich genauso, wie du es sagst. Es kommt natürlich auch darauf an, was jetzt nicht rechtfertigt, dass du unter einen Meter überholst oder unter 2 Meter überholst. Aber es kommt natürlich darauf an, weil es eine Mindestabstände ist. Und das geht immer vom Besseren aus, also vom spurstabilen Radfahrer. Dieser Abstand, wenn das die klassische alte Oma ist mit dem Einkaufskorb da vorne, die dahin geigelt und eigentlich einen ganzen Vorstrafen braucht, ist die Frage, ob zwei Meter Sicherheitsabstand ausreichen werden. Überlegen wir uns, was mein Richter dazählt, die ist schon früh aneinander geigelt und sie haben trotzdem überholt, warum. Und was willst du jetzt sagen? Genau, naja, genau. Also, es ist schwierig. Ich verstehe die Autofahrer, dass nicht hinten herfahren, wo in Egl war, aber es ist ein schwacher Verkehrsteilnehmer. Sie können leider, oder Gott sei Dank, je nachdem, wo man gerade rauffahren ist oder nicht, genau. Ganz geschützt. Schilft nichts.

SPEAKER_03

Drehen wir die Sache aber um. Das Radfahrer sollte auch zu manchen Sachen einen Seitenabstand halten. Da gibt es jetzt einen ganz wunderbaren neuen Ausdruck, das sogenannte Dording. Hast du von denen schon was gehört?

SPEAKER_01

Ehrlich gesagt nein.

SPEAKER_03

Nein, ich habe es eigentlich auch zufällig jetzt gefunden, dass da drin ist. Da gibt es eigentlich das Gesetz dafür. Und zwar der Seitenabstand zu parkenden Fahrzeugen. Das nennt man Doring. Ja. Das ist ganz neu, ja. Und zwar steht da, dass drei Viertel der Radfahrer innerhalb dieser Doring-Zone fahren und das sind weniger Abstand als wie 75 cm zu den geparkten Fahrzeugen. Das heißt, es ist ihnen zumutballatgesetz, 23 steht das drinnen. Erstens einmal, dass der Fahrzeuglenker die Tür erst öffnen darf, wenn er sich, dass er sicher ist, dass kein Radfahrer kommt. Das ist einmal das Erste. Kommt das wie ein Schwedengriff? Na, der kommt erst. Ja, das ist Schweden. Niederlande, Holland, glaube ich. Hollandgriff. Aber nein, ich würde zuerst auf die, da gibt es eine Rechtsprechung, und es wird auch einen Fall geben, und die Rechtsprechung sagt, dass ein Abstand von 1,2 bis 1,8 Meter zu packenden Fahrzeugen vertretbar ist. Wir haben zwar die Rechtsfahrt, das Rechtsfahrgebot, aber das spricht nicht gegen das Rechtsfahrgebot. Also eineinhalb Meter sollte das dunkel sein.

SPEAKER_01

So weit rechts fahren wie die zumutbaren.

SPEAKER_03

Genau, so weit rechts wie zumutbar. Und wenn ich sehe, da ist eine Tür, was aufgehört hat, da ist ein parkendes Auto, wo vielleicht wer drin sitzt, dann muss ich als Radfahrer genauso 8 geben. Weil wenn der die Tür aufmacht, ist er vielleicht schuld, das stimmt schon. Aber nur wenn ich immer weh, da habe ich nichts davon, wenn er schuld ist.

SPEAKER_01

Du fährst genau in die Kanten von der Tür ein, ne?

SPEAKER_03

Genau, ja.

SPEAKER_01

Aber bleiben wir aber denn, was ist der holländische Griff? Der Holland-Griff oder der Holländische Griff oder wie auch immer, ist die Art, wie du anscheinend in Holland, also angeblich, in Holland, lernst aus dem Auto auszusteigen. Das heißt, wenn du am Fahrersitz sitzt, sitzt du links, ein Holland, on their linkslenker, and du nimmst aber die rechte Hand and greifst du zur Tür schneller andst auf. Andst du deinen Oberkörper schon in Richtung Straße andst quasi more or weniger unbewusst. Es wird dir erleichtert, einen Shouldterblick noch einmal zu machen. Also in den Spiegel reinzuschauen und einen Shoulderblick zu machen, dass du rein schaust. Nicht like bei uns. Linke Hand, linke Tier und mit dem Öl-Bum stehst du das einmal auf und dann wartest du mal auf, wo irgendwas schäbert und dann steckst du das. Sondern wirklich dieses rüber drehen müssen und damit deine ganze Schulterpartie und den Kopf schon in Richtung Nachfolgeverkehr schiebst. Ist eigentlich eine coole Sache. Bei uns hast du halt schau, bevor du es aussteigst.

SPEAKER_03

Ja, die holen da merken wir nicht so, darum schauen wir halt einfach. Nein, aber es ist eine interessante Sache und wenn man das probiert, das muss man bewusst probieren, wenn man mit der rechten Hand die linke Tür macht, du drehst dich automatisch und du musst fast ins Spiegel schauen. Es geht fast nicht anders. Neue Fahrzeuge haben natürlich.

SPEAKER_01

Ich mag nur sicher Fachausdrücken. Das ist ja eine französische Einbahn, glaube ich, haust das. Wenn es Indonese und so, das ist also schon.

SPEAKER_03

Naja, vielleicht merkt man es sich durch das besser. Das kann natürlich auch sein. Ja, es gibt moderne Fahrzeuge, die haben inzwischen schon Ausstiegswarner. Das heißt, die erkennen, wenn irgendein Radfahrer deinen Scooter oder sonst irgendwas von hinten kommt und warnen dich, bevor du die Tür öffnest. Aber das ist wirklich so.

SPEAKER_01

Ich wäre jetzt sofort geneigt zu sagen, das geht in die falsche Richtung. Weil dann schaut man noch weniger, wann man das System dann plötzlich nicht mehr hat. Aber sie schauen eh schon zu wenig. Also das System ist anscheinend aus einer Notwendigkeit entstanden, weil wenn keine Unfälle gewesen waren, hätten sie nie gesagt, da brauchen wir was.

SPEAKER_03

Das ist richtig, ja. Und es ist einfach die Elektronik und die Technik ist die Zukunft. Und wenn wir sie haben, dann ist das sehr gut. Aber wie gesagt, der Lenker ist das Wichtigste, das muss man immer sagen. Das heißt, wir sind sie auf das hundertprozentig verlassen. Es hilft uns nur, wenn wir einmal einen Blödsinn machen. Aber grundsätzlich sollten wir uns erkundigen, ob dahinter keiner kommt. Das heißt, wir sollen schauen.

SPEAKER_01

Und an viele, ich weiß nicht, ob du das gleich sich gehört, ich nehme aber schon an, ich habe jetzt zwei, drei Meldungen bei dem letzten Mal gekriegt. Und ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, die Neuerungen, da waren wir logischerweise nicht so sattelfest, auch das hat man bemerkt, dass wir da nicht aus dem Nähkästchen plaudern können, natürlich, dass da viel abgelesen worden ist. Und so, ja, du bist ja der größte Freund von den ganzen Assistenzsystemen. Nein, aber wenn man es eh verpflichtend einbaut kriegen kann, dann nutzt man es sinnvoll. Ich sage nicht, dass alle Assistenzsysteme, ich bin kein Befürworter von allen Assistenzsystemen, die wir jetzt gekriegt haben oder die wir noch kriegen werden. Aber anscheinend gibt es eine Notwendigkeit. Und wenn man es schon hat, dann nutzt man es doch. Idealerweise. Manche sind sehr sinnvoll, manche sind, wo man sagt, naja, eigentlich notwendig nicht. Aber in dem Moment, wo das anbeschreibt, das System, in dem Moment, wo das ABS, können wir uns erinnern, Ende, also Anfang 90er Jahr, Motorrad, BMW, Motorräder, im 92er Jahr gab es mit ABS. Und wenn du im 2000er Jahren mit Leuten geredet hast, ABS am Motorrad sagt, brauche ich nicht, habe ich noch nie gehabt. Das ist verschwachsen. Genau, und bis zu dem Moment, wo es ABS eingegriffen hat. Dem Moment hat er es auch nicht gebraucht, ne? Hat es aber jetzt noch nie eingegriffen? Doch, dann hast du es schon mal gebraucht. Oder hast du jetzt die Pfeifen gehabt? Nein, dann hast du es schon mal gebraucht. Hat die andere Schlupfregelung schon mal eingegriffen? Ja, dann hast du es schon mal gebraucht. Und so weiter.

SPEAKER_03

Speziell im Straßenverkehr ist man immer auf das Alte aus, das was früher war, das haben wir ja noch nie gebraucht. Das ist ja bis dann kommt, wir hast richtig gesagt, das fängt mit einer Serverenkung an, mit der Zentralverregelung, das hat man früher auch nie gebraucht, weil das ist aussagen, was brauchen das, ich kann nicht so auch zusperren. Für was braucht man ein Fensterhäber, eine elektronischen Kurbel heute auf. Jetzt, wenn du sagst, du kriegst ein Fensterberg mit einer Kurbel. Weiß ich nicht, was dann los ist. Aber wenn Jahrtausend. Welches neueste Handy hat nicht alles, was Gott kann, dann hat man schon ein Problem, dann brauchen wir das klompert nicht. Aber beim Straßenverkehr, da darf man sparen und da brauchen wir das nicht.

SPEAKER_01

Also bei Lektrofahrzeug eher nichts anderes mit dem Akku. Bei Smartphones, wann hast du die ersten Smartphones gehabt, die einen Tag durchhalten, wenn es das wirklich wenig damals gegen jetzt nutzt. Weil jetzt da sperrst du Auto auf, jetzt sperrst du ein Tor auf, jetzt schaust du E-Mails fünfmal am Tag, das war's für auch die Diagnose außerdem gewesen, wenn du fünfmal am Tag zum Buskastel ausgegangen warst. Schaut der bei deine Achmal schon wieder siehst du. Schaut schon wieder über Post. Aber ja, jetzt müssen wir so ein Konzept gebracht.

SPEAKER_03

Nutzen wir einfach die moderne Technik. Nutzen wir es einfach und wir werden es uns irgendwann zu schätzen, wie es und wenn es uns Arme hilft, dann können wir schon zufrieden sein. Dann hat das schon was gebracht. Vor allem es ist, und wenn die Gesetze kommen, wie gesagt, mit den Neuerungen der Gesetze kommen einfach, wenn wir es jetzt national umsetzen oder bis wann das umgesetzt wird oder wo es genau kommt, was man dann dort überall, aber es kommt einfach und damit gibt es da eigentlich keine Diskussion. Wir haben es drinnen und wir schauen einfach, dass wir es nutzen so gut wie möglich. Oder nicht brauchen so gut wie möglich. Es wäre natürlich noch geschneller. Gut, da fahren wir sich da jetzt verfeuern, das Ganze. LKW würde ich auch ganz kurz eine Minute eingehen, beim Abbiegen mit dem toten Winkel. Das ist für die Fußgänger und für die Radfahrer ein riesengroßes Problem. Du kannst uns da sicher einiges sagen dazu, gell?

SPEAKER_01

Naja, es gibt einen toten Winkel-Assistent, der seit Schlagmittel 22 verpflichtend ist, ich glaube 22 ist, verpflichtend ist beim LKW. Bei Neufonsage, ich muss dir sagen, zum Glück nicht die Nachrüstpflicht, die im 19er Jahr schon zur Debatte gestanden ist. Nachrüstpflicht würde heißen, dass alle LKW, die im urbanen Gebiet umeinanderfahren wollen, eine Nachrüstpflicht des Abbiegassistent gebracht hätten. Die Hersteller waren vorbereitet. Es hat einen Nachbarhersteller gegeben, die das gut und mehr oder weniger günstig angeboten hätten. Ist dann zum Glück nicht gekommen. Aber bei Neufahrzeugen ist es eben mittlerweile so weit, dass sie einen Apic-Assistenten brauchen. Da glaube ich auch, dass es in die falsche Richtung geht mit den Piepsen und mit dem ganzen Geschichte Geschaste, weil wann das System dann nicht funktioniert, schaut keiner mehr. Weil seit drei Jahren piepst das Ding. Hand aufs Herz, wie oft schauen wir noch in den Rückspiegel beim Ei-Parken gegen früher, wo man noch keine Pips und keine Rückfahrkamera gehabt hat. Aber anscheinend ist die Notwendigkeit gegeben. Mittlerweile, was jeder LKW machen muss, wenn mit Fußgängerverkehr zu rechnen ist, dass wir mit maximal Schrittgeschwindigkeit im Ortsgebiet mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen abbiegen dürfen nach rechts.

SPEAKER_03

Gut, jetzt aus Sicht des LKW-Fahrers. Nur wir sollten das ganz kurz besprechen, aus Sicht des Radfahrers bzw. Fußgängers, wenn ich jetzt auf einer Kreuzung stehe und ein LKW biegt rechts ab, was ist da die Gefahr?

SPEAKER_01

Dass du im toten Winkel bist, also raus.

SPEAKER_03

Und das muss uns bewusst sein. Was mache ich da? Als Radfahrer.

SPEAKER_01

Also beim Moped-Kurs oder so ist es immer so, dass ich darauf schaue, man hat auch als Fußgänger, außer man ist ein Kind, ja auch ein bisschen Gespür dafür, wie der Lkw losfährt, wie er anfängt zu einbiegen. Ist er doch bremsbereit unterwegs, dann kann ich doch eher davon ausgehen, dass er dass er noch stehen bleibt. Wenn ich nicht sicher bin, dann will ich ihm die Augen sehen. Gerade als Rauffahrer, wenn ich mir vorbeizwänge, oder ich vorbeifahre halt bei einer roten Ampel, das darf er einspuriger, auch der Radfahrer natürlich. Und ist ja vollkommen legitim auch zum Teil. Und dann hast du eher Blickkontakt zu halten. Wenn ich so weit fahre, dann trah dich um, schaue in die Windows, du hine, siehst du seine Augen, dann wird er dich nicht umführen. Weil dann sieht er dich auch. Weil auch, wenn die Medien anders herzeigen oder anders darstellen wollen, LKW-Fahrer stehen, da fallen nicht auf und sagen, so, der Kaffee war heute kein Auslicht, deswegen erledige ich heute fünf Fußgänger, zwei Raumfahrt und drei Moped fahren. LKW-Fahrer sind per se keine schlechten Menschen. Oder nicht schlechtere Menschen wie andere Verkehrsteile nehmen auch, sagen wir mal so. Sie haben einfach einen größeren toten Winkel und sind behebiger und man sieht einfach nichts. Ich kann ein ganzes Schulglas vorne vor die Windschutzscherbe stellen und du siehst sie als LKW-Lenker nicht. Ich kann, weiß ich nicht, wie viele Raufahrer in toten Winkel verstecken rechts. Ja, und so ist es auch da.

SPEAKER_03

Ja, da ist, glaube ich, auch wichtig, speziell als Radfahrer, wenn ich rechts vorbeifahre an den LKW, der was bei einem besteht in die Sicht, der blinkt rechts, dann ja nicht rechts neben dem LKW stehen bleiben. Das ist ganz, ganz gefährlich. Weil wenn er mich nicht sieht und er hat keinen Warner, dann habe ich ein Problem. Die paar Sekunden, die ich da gewinne, durchs Vorbeifahren, die können ja zwischen Leben und Tod entscheiden.

SPEAKER_01

Und wenn ich vorbeifahren möchte, dann schaue ich, dass er so weit vorne stehen bleibt, da er mich wieder über die Windschutzschiben sieht, dass ich ihn auch sehen kann.

SPEAKER_03

Genau so ist es. Gut, dann würde ich sagen, haben wir noch ein paar Begegnungszonen, Wohnstraßen, Fußgängerzonen. Wenn das da die Fußgänger gehen dürfen, das ist, glaube ich, hat das mit den Radfahrer aus. Haben die was verloren in Fußgängerzonen?

SPEAKER_01

In Fußgängerzonen dürfen sie nicht fahren. Sie dürfen das Fahrrad noch schieben.

SPEAKER_03

Außer? Es gibt eine Möglichkeit, glaube ich nicht, wenn eine Zusatzdorf ist.

SPEAKER_01

Weil eine Zusatzdorf ist, natürlich. Bei Zusatzdorfen immer. Bei Begegnungszonen dürfen es alles, was alle anderen auch dürfen, also überhaupt kein Thema. Rahlfahrer dürfen, Rahlfahrer und Fußgänger dürfen nicht behindert werden. Und in Wohnstraßen täter.

SPEAKER_03

Wohnstraßen grundsätzlich Schrittgeschwindigkeit auch. Ja, wobei.

SPEAKER_01

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das für Rahlfahrer gilt. Radfahrer und Fußgänger. Auf Radfahrer und Fußgänger ist zu achten.

SPEAKER_03

Auf Wohnstraßen darf grundsätzlich nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Also ich denke schon, dass das auch für Radlfahrer gilt. Fußgänger ist was anderes, aber Radlfahrer normalerweise. Was noch immer wieder gesehen wird, beziehungsweise was interessant ist, das Nebeneinanderfahren. Von Radfahrern. Grundsätzlich in Wohnstraßen ist ja kein Problem, da dürfen es nebeneinander fahren. Sie dürfen ja zum Teil auch gegen Einbahnen fahren. Genau, Tusatschild ist auch noch nicht erwähnt worden. Wie schaut das mit dem Nebeneinanderfahren aus?

SPEAKER_01

Grundsätzlich verboten. Grundsätzlich verboten, außer sie sagen, sie trainieren für eine Sportveranstaltung. Ich möchte mich da jetzt aber gar nicht großartig aus der Lana, was trainieren für eine Sportveranstaltung oder für einen Wettbewerb dann hast, weil da gibt es unterschiedlichste Meinungen und ich kann es ehrlich gesagt nicht differenzieren. Manche sagen auch Begleitfahrzeug müssen dabei sein, die anderen sagen, du musst in einem Verein sein und das muss unmittelbar vor einem Ding sein. Richtig mühsam.

SPEAKER_03

Also sagen wir mal grundsätzlich nein, außer die Renatfahrer zum Trainieren, so können wir das glaube ich hernehmen. Wobei ich erklärt habe, vom Mountainbike-Fahrer eher sein Waldrennfahrer, also warum sie es eher nicht dürfen, gell? Also.

SPEAKER_01

Naja, dann von dem Wald nehmen wir an davon.

SPEAKER_03

Genau. Was allerdings schon ist, in Tempo 30-Straßen ist grundsätzlich erlaubt, solange niemand gefährdet wird. Da dürfen wir es machen. Und das Zweite, was sinnvoll ist, in die Begleitung eines Kindes. Wenn ich ein Kind hab unter 12 Jahren, dann darf immer nebeneinander werden. Dann ist es über da erlaubt. Außer es sind Schienenstraßen. Aber auf normalen Straßen, was man allerdings aufpassen muss, das Kind muss dann rechts fahren und nicht links, links der Wachsene.

SPEAKER_01

Ja, ist aber doch schlau und da sieht man doch, dass sich ab und zu der Gesetzgeber ja wirklich was überlegt.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_01

Wenn heißt immer alle hintereinander fahren, dann war das das zwölfjährige Kind oder unter zwölfjähriger Kind ja auch. Und plötzlich sagt man, aber die nicht, die dürfen, aber eben nur rechts, dass du es links schützt, quasi als Schutzschild und so weiter. Ist doch schlau. Ist doch schlau. Wir werden nicht alles schaffen, weil wir hätten jetzt, da sind noch Themen auf beim Radlfahrer, wie ein Mehrzeugstreifen und ein Radweg, wann der benutzt werden muss, wann darf man eine Busspur fahren, das geht es heute nicht mehr aus.

SPEAKER_03

Nein, das geht ja darauf. Ich glaube, wir brechen das jetzt top, das Wichtigste, glaube ich, haben wir gesagt zu den Fußgängern, zu den Ralfahrern, was wirklich gefährlich ist. Ich glaube, zusammenfassend kann man sagen, dass genauso Verkehrsteilnehmer sind, dass Verkehrsteilnehmer sind, was nicht ganz so stark sind wie mir. Das heißt, auf das soll man besonders Sache geben. Und mir am Herzen, wie gesagt, liegen nicht nur die Erwachsenen und Fußgänger bzw. Ralffahrer, sondern ganz am Herzen liegen wir die Kinder. Weil es einfach wirklich, die müssen wir einfach schützen im Straßenverkehr, glaube ich.

SPEAKER_01

Genau. Vollkommen richtig. Gut. Heute machen wir es anders. Heute frage ich die nicht, was wir nächstes Mal machen, sondern diesmal sage ich, was wir nächstes Mal machen.

SPEAKER_03

Ja, weil ich weiß es nämlich nicht. Ja. Ich weiß nicht, was wir machen. Du hast es gesagt, du sagst das.

SPEAKER_01

Ja, naja, deswegen.

SPEAKER_03

Soll ich weghören, dass du mir überrascht fürs nächste Mal machen?

SPEAKER_01

Nein, passt schon. Wir werden passend zum Saisonstart der Motorradfahrer, werden wir ein bisschen über die Motorradfahrer plaudern. Ja, aus Sicht der Motorradfahrer aus Sicht der BKW-Fahrer, wie unsere Zuhörer ja von uns gewöhnt sind, dass wir alle Sichten irgendwie beleuchten. Ganz neutral wäre nicht sein als Motorradfahrer, aber ich werde mich bemühen.

SPEAKER_03

Ich werde mich bemühen. Ich rechne das wieder aus. Ich werde jetzt die BKW-Fahrer halten.

SPEAKER_01

Okay. Das heißt, du bist uns im Badler nichts.

SPEAKER_03

Genau, genau.

SPEAKER_01

Immer, oder? Sie müssen es ihm jetzt noch sagen, er sitzt immer Radland, dann ist mir gegenüber. In Höhen haben wir aber da nicht. Ja, aber die Frisur sitzt. Ich bitte euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, bewerten. Na, früher mal auch hören, war das noch besser. Anhören, downloaden, bewerten und weiterleiten, weiterempfehlen, bitte unbedingt. Und danke außerdem für eure vielen, vielen Votings. Wir haben noch kein Ergebnis von dem Ö3. Das kommt jetzt so Ende März raus, habe ich gelesen. Für die Podcasts. Das wird jetzt analysiert, ein Newcomer, glaube ich, schon draußen, aber alle anderen sind noch nicht draußen, alle anderen Votings. Und ja. Wir hoffen, dass wir zu den Top 100 kommen. Ja, oder zumindest in die Top 1000.

SPEAKER_03

Ja, genau. Okay, dann wünschen wir euch ein schönes Zusammenleben im Straßenverkehr mit Radfahrer und Fußgängern, beziehungsweise die Fußgänger mit den PKB-Fahrern. Und wir freuen uns aufs nächste Mal. Schauen wir uns das an, was der Matthias gesagt hat oder was er vorbereitet für die Motorradfahrer. Und ja, wir wünschen allzu gute Fahrt. Görte.

SPEAKER_01

Genau so meine ich das für die Motorradfahrer. Allzeit gute Fahrt.